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Dienstag, 24. Juli 2012

Strahlender Stahl aus Indien und China - Blog von Kiat Gorina


Jetzt ist es soweit: Strahlender Edelstahl taucht immer öfter auch hierzulande auf. Dieser Edelstahl wurde hergestellt, indem radioaktives Cobalt 60 "beigemischt" wurde. Cobalt-60 wird zur Bestrahlung von Lebensmittel und auch in der Medizin eingesetzt. Und es wird offensichtlich bei der Herstellung von Edelstahl "entsorgt". 
Quelle: sachsen.de Strahlenschutz Aktuelle Informationen zu mit Co - 60 kontaminierten Edelstählen aus Indien 


Von dieser Strahlenbelastung sind auch Fertigprodukte betroffen! Auch in Deutschland.  Was heißt das für uns Verbraucherinnen? Müssen wir uns einen Geigerzähler anschaffen, den wir bei unseren Einkäufen mitnehmen? 


Es scheint so! Ist das die neue Endlagerung von radioaktiven Materialien? Wir - die Endverbraucher?! In welch einer Welt leben wir denn! 


Wie gewissenlos können Menschen sein, wenn es darum geht, radioaktive Stoffe zu "entsorgen"! Wer das als Hersteller macht, hat überhaupt kein Gewissen! 


Bedeutet das für uns Verbraucherinnen, dass wir Produkte aus Edelstahl meiden müssen, wenn sie aus Indien oder aus China stammen? Ja, darauf wird es hinauslaufen. 


Vorausgesetzt - wir erfahren überhaupt bei unserem Händler, woher der Edelstahl kommt. 


Hochgeladen von ndtv am 29.04.2010


Wenn wir so weitermachen, dann werden unsere Küchen bald zu Strahlungslaboratorien mutieren - ausgestattet mit Roboterarmen. 


Wir haben so viele Behörden und Ämter, aber worauf es wirklich ankommt, dafür gibt es offensichtlich kein Amt. Wie sonst kann das Land Sachsen die Untersuchungen auf die Hersteller und Recycler abwälzen. In welch einem Land leben wir denn? 


Und die Empfehlungen des Landes Sachsen an die Firmen, die Edelstahl importieren, sind geradezu lächerlich: "Prüfen Sie anhand Ihrer Unterlagen bzw. durch Rücksprache mit Ihrem Lieferanten oder Großhändler, ob Sie direkt oder indirekt Lieferungen von Halbzeugen oder Fertigprodukten aus Edelstahl aus dem indisch-chinesischen Raum erhalten und verarbeiten." 


Als ob sich Unterlagen nicht gefälscht werden könnten?! Papier ist geduldig, sagt der Volksmund! 


Da werden dann Thermosflaschen aus Billig-Edelstahl auf den Markt geworfen - hergestellt aus strahlendem Edelstahl! Und wir wundern uns, weshalb immer mehr Menschen schwer erkranken.


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Mittwoch, 11. Juli 2012

POSSE: Was für die Endlagersuche gesucht wird - ein Bundesamt - Blog von Kiat Gorina

In Deutschland stehen Atomkraftwerke, die haben radioaktiven Müll produziert und produzieren immer noch. Wohin mit dem Dreck? Ins Endlager. Tja, da gibt es Probleme. Das inoffizielle "Endlager" Gorleben säuft bald ab. Vorgemacht hat das das "Endlager" Asse.


Der neue Bundesumweltminister fragte sich: Wo liegen die Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Endlager? Brainstorming war angesagt! Und was kam heraus? Die Lösung: "Wir brauchen ein neues Bundesamt!" Ja, wirklich! Ein "Bundesamt für die Endlagersuche"!


Aber, da gibt es doch schon ein Bundesamt: Da gibt es doch das Bundesamt für Strahlenschutz - auch BfS genannt. Kann dieses Bundesamt nicht diese Suche nach einem Endlager übernehmen?
Nein, das geht auf keinen Fall! Grund: Das ist ein technisches Bundesamt, die Mitarbeiter können sogar die Intensität der Strahlung messen - außerdem wissen die vielzuviel Bescheid über das Risiko, das von atomaren Stoffen ausgeht.


Es wird ein neues Bundesamt benötigt. Schließlich sind nächstes Jahr Wahlen. Und der Bundsumweltminister will natürlich wieder gewählt werden. Also braucht er ein neues Bundesamt! Was dieses Bundesamt dann machen soll, das steht schon fest:


Erstens, es muss mindestens zwei Milliarden Euronen kosten. Also steht bereits schon etwas fest!


Und wofür dieses Bundesamt zuständig ist, steht auch fest:

  • wissenschaftliches Erarbeitung der Entscheidungs- und Beurteilungsgrundlagen
  • Festlegung der standortbezogenen Erkundungsprogramme und Prüfkriterien
  • Vorbereitung der Standortentscheidung

Und was ist mit der Suche nach dem Endlager? Oder den Endlagern? Ach ja, einen Kandidaten für ein mögliches Endlager gibt es schon! Wo? In Gorleben!


Vielleicht wird Gorleben als Standard für ein Endlager erklärt - von einem Bundesamt abgesegnet. Und dann genügen alle anderen möglichen Kandidaten nicht diesem Standard und werden abgelehnt - natürlich streng wissenschaftlich!


Und wenn der Salzstock Gorleben später absäuft, dann passiert das auch streng wissenschaftlich! Und da eine Entscheidung für ein Endlager bis 2027 dauern darf, ist das heikle Thema Endlager erst mal entschärft und der Wahlkampf kann beginnen!


Ob allerdings die Wählerinnen und Wähler mit dieser Posse einverstanden sind, habe ich meine Zweifel! Was ist. wenn Gorleben schon vorher absäuft? Macht nichts, das ist dann unwissenschaftlich. Grund: Das neue Bundesamt hat seinen Betrieb noch nicht aufgenommen.


Da veröffentlicht die WELT einen Artikel "Endlagersuche soll bis Ende des Jahres geregelt sein". Was ist da schon großartig geregelt? Außer, dass es ein neues Bundesamt geben muss?!
Dabei sollte ja Asse ein Pilotversuch für das in Gorleben geplante Endlager sein. Bereits 2008 war bekannt, dass es in Asse große Probleme gibt. Und damit auch in Gorleben:
Hochgeladen von Karlheinz7474 am 07.07.2008


Dennoch wird Gorleben weiterhin als Kandidat für ein Endlager vom neuen Bundesamt gehandelt - natürlich streng wissenschaftlich!

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Freitag, 25. März 2011

Japan und die Strahlenbelastung - Blog von Kiat Gorina

Juliane schickte mir einen hochinteressanten Link. GS - die Gesellschaft für Strahlenschutz e. V. (http://www.gfstrahlenschutz.de/pm110323.htm)