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Dienstag, 15. Oktober 2013

Fukushima - Die Lage ist ernster als ernst - Apokalypse jetzt!

Der Taifun "Wipha" lässt sich nicht aufhalten. Er steuert auf Japan zu - auch auf Fukushima. Da stehen ja immer noch die Reste von sechs Atommeilern, die im März 2011 durch ein Erdbeben und einen Tsunami so gut wie zerstört wurden. Das Schlimme daran ist, dass in einem sogenannten Abklingbecken viele heiße Brennstäbe stecken. 

Diese Brennstäbe müssen ständig gekühlt werden - mit Wasser. Was aber geschieht mit dem verbrauchten Kühlwasser? Es wird in vielen Tanks gelagert. Unter abenteuerlichen Bedingungen. Diese Tanks lecken bereits, das Wasser fließt in den Ozean. Die Radioaktivität in der Umgebung steigt und steigt! Was passiert, wenn die Kühlung unterbrochen wird? Wenn die Brennstäbe sich gegenseitig berühren? Dann kann es zu fürchterlichen Reaktionen kommen. Dann wird Radioaktivität freigesetzt, in einem Maß, dass ganz Japan evakuiert werden müsste. 

Die Chinesen werden sehr unruhig, sie fordern Japan auf, endlich etwas zu unternehmen. Sollte es zu dieser Katastrophe kommen, dann dürfte der gesamte Pazigik betroffen sein, ja, die gesamte nördliche Halbkugel des Planeten Erde! Die DWN fragten Dr. rer. nat. Sebastian Pflugbeil:

Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN Fukushima: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“: Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte beim Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

Das sind sehr schlechte Aussichten. Es gibt immer noch Gesundbeter, die eine solche Apokalypse abstreiten, beispielsweise der ETH-Atomexperte Prasser relativiert: «Das Abklingbecken hat 2011 einem schweren Erdbeben sowie Explosionen standgehalten. Es ist unwahrscheinlich, dass es jetzt wegen eines Taifuns oder einer Unterspülung kollabiert.» Vom Worst-Case-Szenario einer globalen Katastrophe geht er deshalb nicht aus.

Quelle: 20 Minuten Taifun trifft auf Fukushima – Katastrophe droht: befürchten Experten eine Katastrophe globalen Ausmasses. Der frühere japanische Botschafter in der Schweiz, Mitsuhei Murate, warnte, dass in diesem Fall Hunderte von Tonnen Brennstoff eine Radioaktivität, tausendmal stärker als jene der Atombombe von Hiroshima, freisetzen könnten. 

Sogar die japanische Atom-Aufsicht wird nervös:

Quelle: DWN Fukushima: Taifun „Wipha“ zieht auf, japanische Atom-Aufsicht nervös: In Fukushima hat die Betrieber-Firma Tepco damit begonnen, die Atom-Ruine des Reaktors Nummer 1 zu behelfsmäßig zu sichern. Tepco teilte mit: „Wir bereiten uns auf geeignete Maßnahmen zum Umgang mit dem verseuchten Wasser vor. Wir werden Patrouillen zu jenen Stellen schicken, wo der Sturm Wasser in die Gebäude treiben könnte.“

Das allein zeigt, wie hilflos die Atomindustrie ist! Sie wollen Patrouillen gegen einen Taifun schicken! Hier zeigt sich, wie blöde die Verantwortlichen sind! Und wenn wir uns anschauen, wie die Reste der zerstörten Atomkraftwerke gesichert werden sollen, dann können wir nur den Kopf schütteln. Mit "Plaste und Elaste" sollen die zerstörten Reaktoren "verschlossen" werden: Die bisherigen Sicherungen von Tepco sind abenteuerlich: Mit Plastik-Planen und Sandsäcken wurde versucht, radioaktives Material abzudecken und Löcher zu stopfen.

Machen wir uns auf das Schlimmste gefasst! Auf die politisch Verantwortlichen können wir uns nicht verlassen, in den USA lassen sie eine Showveranstaltung ablaufen - mal GOVERNMENT SHUTDOWN genannt! Da geht es den Großbanken nur darum, ihre Verluste irgendwie auszugleichen. Und sei es auf Kosten der vielen Bankkunden! 

Dass nach einer Apokalypse in Fukushima die Menschen derart krank und sterben werden, das will nicht in deren Köpfen. Sie wollen nicht einsehen, dass auch die milliardenschweren Superreichen betroffen sein werden. Trotz ihrer Milliarden werden sie sich nicht gegen die schreckliche Strahlung schützen können.

Das ist zwar ein schwacher Trost für die Menschheit. Für die Überlebenden. Jubeln können allenfalls fanatische Christen: Das biblische Armageddon ist auf der Erde angekommen!


Veröffentlicht am 15.10.2013 von THE WORLD IN YOUR HANDS

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 21. Juli 2013

Dr. Dominic Stoiber - Was ist ein Doktortitel der Universität Innsbruck wert?

Erinnern wir uns, Dominic, Sohn des bayerischen Altministerpräsidenten Stoiber, schrieb eine Doktorarbeit. Dann wurde der Verdacht laut, diese Arbeit enthalte Plagiate. Unter anderem soll er von einer Arbeit eines Drittsemesters abgeschrieben haben. Ich berichtete da einst darüber:

Quelle: Neues von Dominic Stoiber - Kopie von Drittsemester: Da gibt es DerWesten: Da wird behauptet, der Sohn Dominic vom bayerischen Altpräsidenten Edmund Stoiber habe bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben - von der Semesterarbeit eines Drittsemesters.

Dieser Drittsemester hat auch einen Namen: Nils Zeino-Mahmalat, er stellte seinerzeit seine Arbeit ins Internet. Seine Arbeit stammt aus dem Jahr 1997! Vom Gelben Blatt wurde Zeino-Mahmalat gefragt, ob er seine Arbeit oder Teile davon in der Dissertation von Dominic Stoiber wiedererkenne.

Seine Antwort: "Ich kann meine Stellen nachvollziehen und finde meine Sätze wieder." Und er meinte dazu: "ich hätte nie gedacht, dass sich die einmal in einer Dissertation wiederfinden."

So, somit dürfte doch alles klar sein! Ist es jedoch nicht: Die Prüfer der Universität Innsbruck entschieden in erster Instanz: Ja, Dominic Stoiber hat plagiiert. Dann kam der Senat der Universität Innsbruck, er entschied: Nein, Dominic Stoiber darf seinen Doktortitel behalten!

Und die Begründung des Senates ist so etwas an den Haaren herbeigezogen! Da geht es um die "Wesentlichkeit": 

Quelle: SPIEGEL ONLINE Dissertation über Arbeit des Vaters: Stoiber-Sohn darf Doktortitel behalten: Denn die österreichischen Regeln schreiben vor, dass die Uni-Prüfer nur von einer erschlichenen Leistung ausgehen können, "wenn in Täuschungsabsicht wesentliche Teile der Arbeit ohne entsprechende Hinweise abgeschrieben worden sind. Besagte Wesentlichkeit ist dann anzunehmen, wenn bei objektiver Betrachtung der Verfasser der Arbeit davon ausgehen musste, dass bei entsprechenden Quellenhinweisen die Arbeit nicht positiv oder zumindest weniger günstig beurteilt worden wäre, entsprechende Quellenhinweise also zu einem ungünstigeren Ergebnis (sprich: einer schlechteren Note) geführt hätten".

Diese Entscheidung des Senates ist eine glatte Lex Dominic Stoiber! Da wird nicht einmal abgestritten, dass Stoiber abgeschrieben hatte, aber es macht nichts aus, ob er abschreibt oder nicht, die Note sei die Gleiche!

Es gibt ein Werbevideo dieser Universität, da kommt auch das Wort "Zukunft" vor:


Hochgeladen am 30.04.2009 von Universität Innsbruck

Hat eine solche Universität noch eine Zukunft? Wer nimmt denn noch von dieser Universität verliehene Doktortitel ernst?

Da stellt sich doch die Frage: Was sind dann Doktortitel dieser Universität Innsbruck wert?

Und damit ja niemand sich über Details schlau machen kann, erklärt dieser Senat: Auf weitere Einzelheiten dürfe er nicht eingehen, und auch das entsprechende Gutachten dürfe er nicht veröffentlichen, da beides unter die sogenannte Amtsverschwiegenheit falle.


Da bleibt nicht nur mir die Spucke weg - bei soviel Frechheit!

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 11. August 2011

GLOSSE: I HAVE A DREAM - Nicht bei der CSU - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, "Ich habe einen Traum...", das sagte einst Martin Luther King in seiner berühmten Rede auf dem Marsch nach Washington am 28. August 1963! Ja, und dieser Traum hat sich erfüllt! Hören wir doch noch einmal rein in seine Rede:

"Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihres Glaubensbekenntnisses ausleben wird: ‚Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind als gleich erschaffen.‘