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Donnerstag, 19. Juni 2014

Die Erde im Jahre Drei nach Fukushima


Die Menschen im Weltmeistertaumel - so hätten es die Macher dieses Spektakels gerne. Sie sollen sich ablenken lassen von den unbewältigten Problemen dieser Zeit. Zum Beispiel Fukushima! Ja, wenn ein japanischer Schiedsrichter einen Elfmeter pfeift, der keiner war, dann dürfen sie sich aufregen - über den japanischen Schiedsrichter. Aber dann muss Schluss sein. 

Was sonst so im Jahre Drei nach dem sechsfachen GAU in Fukushima abläuft, das sollen die Menschen nicht erfahren. Sie sollen sich nicht dafür interessieren. Denn es läuft Ungeheuerliches ab: Erinnern wir uns an den 21. Mai 2014! Da wurde die erste 
"Grundwasserverklappung" 
durchgeführt!


"Grundwasserverklappung" 
heißt es verniedlichend. Was passiert da? Da werden über tausend Tonnen von radioaktiv strahlendem Wasser einfach in das Meer gekippt. Ohne Rücksicht auf Verluste! Die Ozeane auf der Erde seien ja so groß, da machen ein paar Tönnchen nichts aus! 


Und am vergangenen Samstag fand die fünfte Grundwasserverklappung 
statt. Stolz berichten die Verantwortlichen, dass sie 1.443 Tonnen verklappten! Und bei der vierten Aktion am 8. Juni 2014 waren es gar 1.563 Tonnen radiooaktives Wasser, das einfach ins Meer geschüttet wurde! 

Und es wird auch gemessen. So im Jahr 2013. Sechs Kilometer von den Atomruinen entfernt wurde gemessen: Die Belastung mit Cäsium-137 überschritt 2.000 Becquerel pro Kilogramm! Und bei vier weiteren Messungen - nur vier Kilometer von der Atiomruine entfernt - waren es nur 1.000 Becquerel! 

Wie reagierten die Fachleute und Verantwortlichen auf diese Ergebnisse? Sie wunderten sich. Grund: Wieso sind die Werte desto höher, je weiter entfernt gemessen wurde? Dabei blieb es ... 

Quelle: Spreadnews.de Fukushima aktuell: Daten zur Cäsiumbelastung in Meeresboden veröffentlicht

Wie hilflos diese Menschheit auf diesen sechsfachen GAU vor drei Jahren reagiert, zeigen Pläne, die derart gigantisch sind, dass Menschen sich an den Kopf fassen: Da sollen rund um die Atomruinen tiefe Gräben gezogen werden. Sie sollen mit Kühlmittel gefüllt und der Boden soll mindestens bis - 30 Grad abgekühlt werden. So soll eine Eismauer rund um Fukushima entstehen. Diese Mauer aus Eis soll das radioaktive Wasser auffangen! Geht es noch blöder? Nein, es geht überhaupt nicht! 

Quelle: Tiroler Tageszeitung Unterirdischer Eiswall gegen Fukushima-Wasser: Projekt stockt

Wie pervers die Verantwortlichen denken zeigen auch folgende Pläne: Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass Fukushima stillgelegt werden muss. Und dafür werden Arbeiter benötigt. Für diese Scharen von Arbeitern soll eine eigene Stadt in Fukushima gegründet werden - eine 
"Stilllegungsstadt". 
Wirklich!

Quelle: Japanmarkt online Stadt für Reaktor-Stilllegung in Fukushima geplant

Soll das bedeuten, dass in dieser Stadt in dieser radioaktiv verseuchten Region die Arbeiter erst die Ruinen stilllegen sollen und dann selbst stillgelegt werden? 

Nein, das soll alles streng wissenschaftlich durchgezogen werden. Und auf dass die Forscher auch forschen können, wird in Naraha ein Modell des Reaktors nachgebaut! In Originalgröße! Die Forscher sollen sich auf die Stillegungsaktionen vorbereiten! 

Geht es noch verrückter? Bestimmt! Dieser Spezies Mensch ist nicht mehr zu helfen! 

Was wäre eigentlich in Deutschland passiert, wenn es einen solchen GAU gegeben hätte. Hier stehen ja auch Atomkraftwerke der gleichen Bauart herum. Mittlerweile abgeschaltet. Unsere österreichischen Nachbarn waren schlauer: Sie bauten zwar in Zwentendorf ein Atomkraftwerk, dann gab es einen Volksentscheid. Und dieses Kraftwerk wurde nie eingeschaltet! Und das war gut so! Stattdessen bauten sie neben dem Kraftwerk ein Wirtshaus für die Gäste des Museums! Das Kraftwerk ist heute ein Museum. 

Ein Tipp an die Japaner: Fliegt öfter nach Österreich, da habt ihr bereits ein "Modell" stehen :-)) In Originalgröße! 


Veröffentlicht am 23.04.2011 von ILIOS2009

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 26. März 2014

G8-Gipfel warf Wladimir Putin raus - Wen trifft das?

Der G8-Gipfel hat Wladimir Putin aus dem erlauchten Kreis hinausgeworfen. Übrig blieb ein G7-Gipfel. Was für Länder stecken da dahinter? Schauen wir uns doch mal diese sieben Länder an:

  • USA
  • Großbritannien
  • Kanada
  • Japan
  • Frankreich
  • Deutschland
  • Italien

Sind das wirklich noch die einst wirtschaftlich starken Staaten? Also, was Italien angeht, das gehört bestimmt nicht mehr in diese Gruppe! Und Frankreich? Auch so ein kränkelndes Land, dessen Präsident sein Heil in einem Krieg wegen der Ukraine sucht. Und Japan? Das hat große Probleme und von diesem Land geht die große Gefahr aus, dass die Folgen des immer noch nicht beherrschten sechsfachen atomaren SuperGAUs vor drei Jahren über den gesamten Globus schwappen! Dann haben wir noch Kanada: Eigentlich müsste dieses Land sehr gut dastehen - allein schon wegen seines Reichtums an Bodenschätzen.  

Aber Kanada machte einen großen Fehler: Es beteiligte sich an NAFTA - dem nordamerikanischen Freihandelsabkommen. Von da an ging es bergab! Vor allem verschwanden Industriearbeitsplätze! 

Eine ähnliche Erfahrung steht Deutschland noch bevor, spätestens dann, wenn Deutschland resp. die EU sich am Freihandelsabkommen TTIP beteiligen! 

Da bleibt noch Großbritannien: Dazu schreibt die ZEIT Von Tief zu Tief. Alles klar? 

Und wie stehen die USA dar? Beschissen und verschuldet - nur noch von Japan übertroffen, was die Verschuldung angeht! 

Ja, was ist nur aus dieser einst so stolzen G7-Gruppe geworden? Oder der G8-Gruppe - mit Russland! 

Jetzt ist Russland kein Mitglied mehr dieser Gruppe, sie heißt wieder G7-Gruppe. Müsste Putin traurig über den Rauswurf sein? Überhaupt nicht! Sollen doch diese Verliererstaaten unter sich bleiben! 

Im Gegenteil: Diese sieben G-Länder könnten noch viel lernen, wie TLAXCALA schreibt: 

Quelle: TLAXCALA Putins genialer Schachzug oder wie Russland in ein paar Tagen 20 Mrd. Dollar verdiente: Russland hat einen genialen ökonomischen Springerzug gemacht, sie alle um den Finger gewickelt und in nur ein paar Tagen über 20 Mrd. Dollar verdient. Dazu hat es etwa 30 % der Aktien der eigenen Monopole zurückgeholt. Putin verkaufte sowohl die EU als auch Amerika für dumm, und wie schön! vor den Augen der ganzen Welt hat er alles wie nach Noten gespielt.

Ein US-Republikaner hatte es längst erkannt: "DIe USA spielen mit Murmeln, Putin spielt Schach!" 

Putin wird es bestimmt verschmerzen, dass er zu diesem G-Gipfel nicht mehr eingeladen wird. Die wirtschaftlichen Geigen werden längst nicht mehr in der G7-Gruppe gespielt, sondern in Ländern wie den BRICS-Staaten. BRICS steht für Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. 

Da will Obama Russland wirtschaftlich bestrafen. Lächerlich! Da versuchte der Westen Russland als kleines Land hinzustellen. Aber die Wirklichkeit schaut anders aus! Obama und Merkel wollen Russland wirtschaftlich abstrafen! Das ist einfach nur lachhaft! 

Wann sehen diese G7-Staaten endlich ein, dass sie keine Zukunft mehr haben? Die Zukunft liegt in den BRICS-Staaten! 


Veröffentlicht am 29.03.2013 von russland.RU

Übernommen von OverBlog

Samstag, 22. März 2014

Will Merkel Krieg? Gegen Russland? Will Merkel Deutschland opfern?

Ist es bald wieder so weit? Werden die Deutschen wieder gefragt werden? "Wollt ihr den totalen Krieg?" Und viele jubeln dann und rufen JA! Nein, es gibt keine Deutschen mehr, die einen totalen Krieg wollen. Die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges haben gereicht, niemand will mehr einen totalen Krieg. Das sollten wir meinen.


Veröffentlicht am 14.03.2014 von Verfassung1871

Ja, die derzeitige Bundeskanzlerin will Sanktionen gegen Russland! Weiß sie nicht, dass es zwischen Russland und Deutschland sehr enge Handelsbeziehungen gibt? Frau Merkel sollte mal im Auswärtigen Amt nachfragen: Mit 8,7% Anteil am russischen Außenhandelsvolumen war Deutschland 2012 drittwichtigster Handelspartner Russlands weltweit.

Quelle: Auswärtiges Amt Beziehungen zu Deutschland

Will Merkel das aufs Spiel setzen? Wieso eigentlich? Weil es Barack Obama so will?! Vielleicht sollte Frau Merkel auch ihren Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie fragen. Wenn er ehrlich ist, müsste er antworten: Deutschland und Russland verbinden langjährige und enge wirtschaftliche Beziehungen. So ist Russland größter Energielieferant Deutschlands - ca. ein Drittel des deutschen Gas- und Ölbedarfs werden aus russischen Lieferungen gedeckt. Daneben bezieht die deutsche Wirtschaft in erheblichem Umfang Nichteisen-Metalle sowie Eisen und Stahl aus Russland.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Russland - Wirtschaftliche Beziehungen

Welcher deutsche Politiker wird denn so blöd sein, mit dem größten Öl- und Gaslieferanten für Deutschland einen unnötigen Streit vom Zaun zu brechen? In der Vergangenheit ist Deutschand sehr gut gefahren mit dem Handel mit Russland! 

Dieser Handel mit Russland beruht auf Gegenseitigkiet: Deutschland exportiert nach Russland vor allem Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge, Chemieprodukte und Elektrotechnik! Bisher importierte Russland fast jedes zehnte Produkt aus Deutschland! Das sollten wir nicht vergessen! 

Wer also zusammen mit den USA Sanktionen gegen Russland fordert, gefährdet besonders den deutschen Wirtschaftsstandort! Wie groß wird das Jammern und Zähneklappern sein, wenn Russland sich von Deutschland abwendet? Dann fällt ein Viertel des bisherigen Exports weg! Das bedeutet ein Viertel der Arbeitsstellen! Weiß diese Kanzlerin überhaupt, welch fürchterliche Folgen sie für Deutschland heraufbeschwört? 

Hier ist der Vizekanzler gefragt! Gerade als Wirtschaftsminister! Und wenn die Kanzlerin weiterhin auf Obama hört, dann muss der Vizekanzler diese große Koalition beenden! Anders lässt sich Schaden von Deutschland nicht mehr abwenden! 

Diese große Koalition ist ja sowieso eine wackelige Angelegehnheit - sehen wir uns nur den regierungsinternen Streit um den Mindestlohn an! 

Wer nun meint, die USA könnten den bisherigen Handelspartner Russland ersetzen, irrt gewaltig. Grund: Im Oktober 2013 waren 91,5 Millionen Amerikaner nicht erwerbstätig! Und wie reagiert die USA auf diese negative Entwicklung? Die USA streicht immer mehr die Arbeitslosenhilfe! So lässt sich die Massenarbeitslosigkeit natürlich auch "bekämpfen"! 

Quelle: DWN USA streichen Teil der Arbeitslosen-Hilfe: 1,3 Millionen Amerikanern droht Armut: Die Quote der Erwerbstätigen war mit 62,8 Prozent so niedrig wie seit 1978 nicht mehr. Und sie fällt extrem schnell.

Die USA sind so gut wie pleite! Die Verschuldung der USA und auch des Partners Japan kann eine weitere globale Finanzkrise auslösen. Sagt das Weltwirtschaftsforum:

Quelle: n-tv Verschuldung der USA und Japans sehr gefährlich Finanzkrise ist weiterhin eine Bedrohung: Als besonders gefährlich werden Staatsschulden der USA in Höhe von mehr als 100 Prozent des Bruttosozialprodukts sowie Japans mit sogar mehr als 230 Prozent bezeichnet.

Da ist es doch ein Witz, wenn die USA ihren Vasallen Japan zwingen, den wirtschaftlichen "Aufbau" in der Ukraine mit einer Milliarde Dollar zu unterstützen. Nehmen wir es zur Kenntnis: Die USA sind pleite! Deshalb wollen sie einen Krieg gegen Russland! Sie meinen, sie könnten sich an einem neuen Weltkrieg gesund stoßen! 

Ein Witz ist auch, wenn "Rating-Agenturen" Russland herabstufen! Sie sollten erst vor ihrer eigenen Haustür kehren und die USA herabstufen! Aber das sind ja nur Rate-Agenturen, deren Voraussagen nicht einmal das Papier wert waren, auf das sie ausgedruckt wurden. Vergessen wir nicht, dass Russland das größte Land auf diesem Planeten ist. Russland ist unermesslich reich an Bodenschätzen! Und Russland ist in der Lage, diese Bodenschätze selbst abzubauen - es benötigt dazu nicht die Hilfe der USA! 

Hier zeigt sich der Wahnwitz dieser Rating-Agenturen, ein Land wie Russland schlecht reden zu wollen! 


Veröffentlicht am 31.10.2012 von xXjunestXx

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Weihnachtsüberraschung: Japan bläst Energiewende ab - Es lebe die Atomenergie!

So rechtzeitig zur Weihnachtszeit ließ es die japanische Regierung so richtig krachen: Japan, ein Land, dass fast drei Jahre nach dem sechsfachen SuperGAU in Fukushima vor einem Scherbenhaufen steht und dessen Atomkraftwerke derzeit alle abgeschaltet sind, hat die Energiewende abgeblasen. Ja, die alten Atomkraftwerke sollen wieder hochgefahren werden. Und es sollen neue Atommeiler gebaut werden! 

Ist diese Regierung noch zu retten? Offensichtlich nicht! Da werden die Pannen bei der Lösung der sechsfachen GAUs als "Staatsgeheimnisse" deklariert. Wer solche "Geheimnisse" der Presse gegenüber ausplaudert, wird mit Gefängnis bis zu zehn Jahren bestraft! 

Allein dies ist ein trauriger Witz! Da wurden die "allerhöchsten" Strahlungswerte in Fukushima gemessen und diese Regierung redet noch von zehnjährigen Gefängnisstrafen! Wissen diese Knalltüten denn nicht, dass in zehn Jahren diese japanische Welt ganz anders ausschauen wird! 

Quelle: Fukushima und "allerhöchste Strahlung" - Mit welchen Geräten gemessen?: Da berichten die DWN über Fukushima: "Höchste Radioaktivität aller Zeiten". Im Text wird behauptet, da werde radioaktive Strahlung bis 25 Sievert pro Stunde gemessen. 

Immer mehr Jugendliche und Kinder erkranken in Japan an Schilddrüsenkrebs! Aber die von der japanischen Regierung bezahlten "Wissenschaftler" sehen keinen Zusammenhang zwischen den Erkrankungen und dem sechsfachen GAU in Fukushima! Was geht eigentlich in den Köpfen dieser Wissenschaftler vor? Das müssen doch alles Gestörte sein! 

Und was ist mit den Grünen hierzulande? Gibt es Demos gegen die atomaren Pläne Japans? Gibt es überhaupt Protest seitens der Grünen? Gerade die Grünen, die einst mit dem Protest gegen die Atomindustrie groß geworden sind, vernachlässigen ihr Urthema! 

Da bringt sogar der FOCUS einen kritischen Artikel! Und die Grünen bleiben stumm! 

Quelle: FOCUS ONLINE Wenn Geld wichtiger ist als Leben: Japan hat seine Energiewende abgeblasen: Schon bald dürfte in der Türkei das erste japanische Atomkraftwerk entstehen. 


Veröffentlicht am 24.12.2013 von special_19


Veröffentlicht am 25.12.2013 von MissingSky101

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 15. Oktober 2013

Fukushima - Die Lage ist ernster als ernst - Apokalypse jetzt!

Der Taifun "Wipha" lässt sich nicht aufhalten. Er steuert auf Japan zu - auch auf Fukushima. Da stehen ja immer noch die Reste von sechs Atommeilern, die im März 2011 durch ein Erdbeben und einen Tsunami so gut wie zerstört wurden. Das Schlimme daran ist, dass in einem sogenannten Abklingbecken viele heiße Brennstäbe stecken. 

Diese Brennstäbe müssen ständig gekühlt werden - mit Wasser. Was aber geschieht mit dem verbrauchten Kühlwasser? Es wird in vielen Tanks gelagert. Unter abenteuerlichen Bedingungen. Diese Tanks lecken bereits, das Wasser fließt in den Ozean. Die Radioaktivität in der Umgebung steigt und steigt! Was passiert, wenn die Kühlung unterbrochen wird? Wenn die Brennstäbe sich gegenseitig berühren? Dann kann es zu fürchterlichen Reaktionen kommen. Dann wird Radioaktivität freigesetzt, in einem Maß, dass ganz Japan evakuiert werden müsste. 

Die Chinesen werden sehr unruhig, sie fordern Japan auf, endlich etwas zu unternehmen. Sollte es zu dieser Katastrophe kommen, dann dürfte der gesamte Pazigik betroffen sein, ja, die gesamte nördliche Halbkugel des Planeten Erde! Die DWN fragten Dr. rer. nat. Sebastian Pflugbeil:

Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN Fukushima: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“: Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte beim Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

Das sind sehr schlechte Aussichten. Es gibt immer noch Gesundbeter, die eine solche Apokalypse abstreiten, beispielsweise der ETH-Atomexperte Prasser relativiert: «Das Abklingbecken hat 2011 einem schweren Erdbeben sowie Explosionen standgehalten. Es ist unwahrscheinlich, dass es jetzt wegen eines Taifuns oder einer Unterspülung kollabiert.» Vom Worst-Case-Szenario einer globalen Katastrophe geht er deshalb nicht aus.

Quelle: 20 Minuten Taifun trifft auf Fukushima – Katastrophe droht: befürchten Experten eine Katastrophe globalen Ausmasses. Der frühere japanische Botschafter in der Schweiz, Mitsuhei Murate, warnte, dass in diesem Fall Hunderte von Tonnen Brennstoff eine Radioaktivität, tausendmal stärker als jene der Atombombe von Hiroshima, freisetzen könnten. 

Sogar die japanische Atom-Aufsicht wird nervös:

Quelle: DWN Fukushima: Taifun „Wipha“ zieht auf, japanische Atom-Aufsicht nervös: In Fukushima hat die Betrieber-Firma Tepco damit begonnen, die Atom-Ruine des Reaktors Nummer 1 zu behelfsmäßig zu sichern. Tepco teilte mit: „Wir bereiten uns auf geeignete Maßnahmen zum Umgang mit dem verseuchten Wasser vor. Wir werden Patrouillen zu jenen Stellen schicken, wo der Sturm Wasser in die Gebäude treiben könnte.“

Das allein zeigt, wie hilflos die Atomindustrie ist! Sie wollen Patrouillen gegen einen Taifun schicken! Hier zeigt sich, wie blöde die Verantwortlichen sind! Und wenn wir uns anschauen, wie die Reste der zerstörten Atomkraftwerke gesichert werden sollen, dann können wir nur den Kopf schütteln. Mit "Plaste und Elaste" sollen die zerstörten Reaktoren "verschlossen" werden: Die bisherigen Sicherungen von Tepco sind abenteuerlich: Mit Plastik-Planen und Sandsäcken wurde versucht, radioaktives Material abzudecken und Löcher zu stopfen.

Machen wir uns auf das Schlimmste gefasst! Auf die politisch Verantwortlichen können wir uns nicht verlassen, in den USA lassen sie eine Showveranstaltung ablaufen - mal GOVERNMENT SHUTDOWN genannt! Da geht es den Großbanken nur darum, ihre Verluste irgendwie auszugleichen. Und sei es auf Kosten der vielen Bankkunden! 

Dass nach einer Apokalypse in Fukushima die Menschen derart krank und sterben werden, das will nicht in deren Köpfen. Sie wollen nicht einsehen, dass auch die milliardenschweren Superreichen betroffen sein werden. Trotz ihrer Milliarden werden sie sich nicht gegen die schreckliche Strahlung schützen können.

Das ist zwar ein schwacher Trost für die Menschheit. Für die Überlebenden. Jubeln können allenfalls fanatische Christen: Das biblische Armageddon ist auf der Erde angekommen!


Veröffentlicht am 15.10.2013 von THE WORLD IN YOUR HANDS

Übernommen von Over-Blog

Montag, 30. September 2013

GLOSSE: Gibt es Brötchen und andere Backwaren bald nur noch auf Rezept?

Derzeit herrscht Krisenstimmung in der deutschen Backwarenindustrie. Schuld daran sind die Enzyme. Früher hießen sie auch Fermente. Das sind Stoffe, die unter anderem die Verdauung steuern. Sie werden sehr oft den industriell produzierten Nahrungsmitteln hinzugefügt. Ja, und jetzt ist es passiert: In einigen Enzymen tauchte ein uraltes Antibiotikum Chloramphenicol - abgekürzt CAP - auf. Nun hat dieses CAP viele unerwünschte Nebenwirkungen, deshalb wurde es aus Nahrungsmitteln verbannt. 

Für CAP besteht absolute Nulltoleranz! Trotzdem gab es in diesem Jahr einen heißen Sommer: in der Enzymindustrie! Und in der Enzyme verwendeteten Nahrunsgmittelindustrie: Immer öfter wurde dieses Antibiotikum festgestellt! Da stellte sich die Frage: Woher kommt das Antibiotikum? Das herauszufinden ist ziemlich einfach. Grund: Wegen der Globalisierung. 

Da die Nahrungsmittelproduzenten sparen müssen, beziehen sie ihre Zutaten ganz billig, beispielsweise aus Indien. Da gibt es eine Firma Advanced Enzymes Technologies. Die stellt diverse Enzyme her. Und verscherbelt sie nach Japan an Firmen wie HBI-Enzymes und Higuci Inc. Und von Japan werden Enzyme in fast alle Kontinente geliefert.

Wer nun genau wissen will, wieso in Indien dieses alte Antibiotikum in die Produtionskette gelangte, stößt auf eine Mauer des Schweigens. Und der Oberschweiger ist ein europäischer Verband - AMFEP, das steht für Association of Manufactures and Formulators of Enzyme Products. Und wie es sich für einen solchen Verband gehört, legt er Regeln fest, um die Reinheit der Produkte seiner Verbandsmitglieder zu garantieren. 

Wie gesagt, da gibt es Regeln. Ob sich allerdings die Verbandsmitglieder an diese Regeln halten, das wird nicht überprüft. Wer sollte das auch überprüfen? Die Verbandsmitglieder? Also, sollen sich die Firmen selbst überprüfen? Das kostet doch nur! Und außerdem gibt es eine ganz billige Endkontrolle: die Verbraucher!

Und wenn mal etwas schief oder aus dem Ruder läuft, dann sind halt ein paar Opfer zu beklagen. Das ist nicht weiter schlimm, es gibt ja viel zu viele Menschen - sagt auch Bill Gates!

Und was machen unsere Politiker? Sie stecken ihre Köpfe in den Sand - auch Vogel-Straußpolitik genannt. Und sie überlassen die Vertuschung von solchen Skandalen den Lobbyisten. Ja keine bösen Nachrichten! Das ist die Devise der Kanzlerin, die armen Verbraucher könnten ja um ihren Schlaf gebracht werden. 

Ganz toll läuft es in Sachen Verbraucherministerium in Berlin ab: Die bisherige Amtsinhaberin - Ilse Aigner - hat ja ihrer Kanzlerin ein Kündigungsschreiben vorgelegt. Grund: Aigner zieht es zurück nach Bayern, da erwartet sie neue Weihen in Formen eines Suppen - pardon - natürlich Superministeriums! Da hat sie für vergiftete Brötchen keine Zeit mehr! Und außerdem wird ihr Parteifreund Peter R. - der Verkehrsminister - das Verbraucherministerium mit übernehmen. Beide Ministerien beginnen mit einem großen V - da ist das nur logisch!

Es kursieren Gerüchte, dass die Pharmaindustrie den Vertrieb der mit Antibiotika abgefüllten Semmeln übernehmen will - natürlich nur gegen Vorlage eines Rezeptes. Die Pharmamanager freuen sich schon auf die zusätzlichen Gewinne, wenn sie in den Nahrungsmittelmarkt einsteigen! Allerdings nur für HghTech-Nahrung zu Hochpreisen!


Veröffentlicht am 21.02.2013 von Verfassung1871
Übernommen von Over-Blog

Freitag, 29. März 2013

Weltraumgemüse - wirklich nur eine Ente? - Blog von Kiat Gorina


Da hatte ich mal einst zwei interessante Links abgespeichert: da wurde über China berichtet und über Versuche, Samen von Gemüse und Obst in den "Weltall" zu schicken. Da sollen diese Samen mutieren. Zurück auf der Erde wächst dann daraus Gemüse - angeblich mit folgenden Eigenschaften:

  • viel größer
  • reicher an Vitaminen
  • diese Pflanzen brauchen weniger Wasser

Das hört sich doch gut an. Also hatte ich zwei Berichte und deren Links dazu abgespeichert:

  • ein Artikel erschien 1986 unter macedoniaonline.eu
  • ein anderer im britischen Sunday Mirror am 11.05.2008

Heute wollte ich mir diese Berichte ansehen, bei macedoniaonline gab es diesen Artikel nicht mehr. Und beim Sunday Mirror erschien die Meldung, dass dieser Beitrag gelöscht worden war. 

Irgendwie machte mich dies neugierig: Also suchte ich weiter und wurde an verschiedenen Stellen fündig - die Beiträge in diversen Foren, in denen selbsternannte "Experten" oder "Ächzperten" ihre Meinungen fanatisch kundtun, habe ich nicht berücksichtigt. Aber interessant scheint dieses Thema schon:

Da meldete 2011 die renommierte WELT: Japaner und Russen wollen das Weltall zum Gemüseacker machen: Sie planen Gurken und Tomaten anzubauen. Mit EHEC hat das allerdings nichts zu tun.

Quelle: WELT Astronauten züchten Gurken und Tomaten im All

Also scheint an dieser Sache etwas dran zu sein ... Und am 30. Januar 2013 tönte Radio STIMME RUSSLANDS: Russische Wissenschaftler sind zu dem Schluss gekommen, dass das Gemüse, das auf der ISS angebaut wird, harmlos für die Gesundheit der Astronauten sei.

Quelle: Radio STIMME RUSSLANDS Weltraum-Gemüse ist harmlos

Dann fand ich eine AFP-Meldung vom 24. Juli 2004: China intends to launch a satellite aimed at developing super space-enhanced fruit, vegetables and other crops, as it seeks ways to expand the nation's food production, state press said Monday. The Shijian-8, a recoverable satellite, will be launched aboard a Long March 2C rocket in early September, for a two-week mission that will expose 2,000 seeds to cosmic radiation and micro-gravity, the China Daily reported.

Quelle: AFP China Looks To Space For Super Fruit And Vegetables 

Unter china.org.cn fand ich eine kurze Meldung vom 6. September 2004: Die ersten chinesischen "Weltraumgemüsesorten", entstanden durch Zuchtexperimente im Weltall, werden nun auf großen Flächen angepflanzt. "Weltraumtomaten" werden auf über 2.000 Hektar angebaut, während die Anbaufläche von "Weltraumpaprika" bereits 10.000 Hektar übertroffen hat.

Quelle: china.org.cn "Weltraumgemüse" auf großen Flächen gepflanzt

Und unter CRI online gibt es einen langen Artikel vom 7. September 2007 - ebenfals zu Weltraumgemüse: Stellen Sie sich einmal vor, wie groß Schwammgurken, Auberginen und Tomaten sein können, die im Weltraum gezüchtet worden sind. Die Farbe der Schale einer Wassermelone ist dann nicht mehr grün, sondern goldgelb. Kürzlich waren wir zu Besuch beim Bauern Yang Bingru im Dorf Yangjiaying in der Gemeinde Hancun des Kreises Yongqing in der Provinz Hebei. Von der Größe der so genannten Weltraumgemüsearten waren alle überrascht.

Quelle: CRI online Wie groß ist Weltraumgemüse

Ich habe mich ja immer wieder gewundert, wenn beiläufig in der Presse erwähnt wurde, dass die Astronauten auch Samenpäckchen mitnahmen und damit experimentierten. Und auf der Internationalen Raumstation ISS werden Pflanzen gezüchtet - das ist wohl Fakt.

Sollte an dieser Geschichte etwas dran sein, dann dürften Monsanto und Co. ganz schön zittern! Die Chinesen scheinen es ernst zu meinen: In einem 300 Quadratmeter großen „ökologischem Lebensunterstützungssystem“ in der chinesischen Hauptstadt Peking testeten Wissenschaftler erfolgreich den Anbau von vier verschiedenen Gemüsesorten, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. In naher Zukunft sollen die Taikonauten auf diese Weise auf dem Mond und dem Mars mit frischem Gemüse, Wasser und Sauerstoff versorgt werden.

Quelle: Grünfutter für Taikonauten China plant Gemüseanbau auf Mond und Mars

Sogar das P.M. Magazin berichtete am 16. Dezemder 2011 darüber: Ohne eine Lösung des Ernährungsproblems wird es keine Mars-Besiedlung geben. Wie die Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 01/2012, ab heute im Handel) berichtet, suchen Forscher daher fieberhaft nach Wegen, Gemüse und Früchte auch im Weltraum zu ernten. Eines scheint schon jetzt sicher zu sein: Grünzeug aus dem All hat mehr Vitamine.

Quelle: Pressemitteilungen-online.de Gemüse und Früchte aus dem Weltraum


Veröffentlicht am 17.07.2012 von euronewsde


Hochgeladen am 19.06.2010 von WissensMagazin


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Wieder Zensur durch Facebook und die Konstantinische Schenkung - Blog von Kiat Gorina


Da machte mich eine Leserin darauf aufmerksam: Sie wollte meinen Artikel über Japan und dem schrecklichen Unglück in einem langen Autobahntunnel sich ansehen. Und was passiert? Eine Warnung von Facebook erscheint:

Bitte sei vorsichtig
Zur Sicherheit und zum Schutz der Privatsphäre deines Facebook-Kontos solltest du dein Passwort nur auf der echten Facebook-Webseite eingeben. Stelle zudem sicher, dass du Software nur von Webseiten herunterlädst, denen du vertraust. Weitere Informationen zur Sicherheit im Internet findest du auf der Sicherheitsseite von Facebook. Bitte lies dir zudem die Wikipedia-Artikel über Schadprogramme und Phishing durch.

... schamaninkiat.over-blog.de/article-japan-alte-tun... Mehr anzeigen

So, da frage ich mich: Wieso soll jemand daran gehindert werden, meinen Artikel zu lesen? Was steht denn da drin? Nur die Wahrheit, nichts als die Wahrheit! Darf nicht einmal mehr die mangelnde Sicherheit von alten Tunnels angeprangert werden?

Leute, die ihr so gern die Wahrheit zensieren wollt! Ihr könnt die Wahrheit nicht vertuschen! Ihr könnt sie auch nicht ignorieren! Das haben schon viele vor euch versucht und sind gescheitert!

Manchmal hat es ein paar Jahrhunderte gedauert - wie bei der angeblichen Konstantinischen Schenkung an die Katholische Kirche:

Quelle: Der Theologe Die Kirche als Erbin des Imperium Romanum: Die Lüge der angeblichen "Konstantinischen Schenkung"

Ob allerdings in hundert Jahren Facebook immer noch existiert, da habe ich meine Zweifel. Höchstwahrscheinlich ist dann Facebook längst im Orkus der Vergessenen verschwunden.


Hochgeladen von Peter Milger am 22.01.2010

Wie lange wird es wohl dauern, bis Facebook wieder vor diesem Artikel warnt?!

besucherzhler

Montag, 3. Dezember 2012

Japan - alte Tunnel stürzen ein - Materialermüdung - Blog von Kiat Gorina


Japan - im Tunnel - ein Albtraum wurde grausige Wirklichkeit! Auf einer Strecke von über hundert Meter lösen sich Betonplatten von der Decke - zehn Zentimeter dick und stürzen auf die Autos! So eine Platte ist mehrere Tonnen schwer! Und begraben Autos unter sich.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Neun Tote nach Tunneleinsturz auf Autobahn

Dabei war dieser Tunnel vor wenigen Monaten überprüft worden. Es waren keine Mängel entdeckt wordem. Und warum sind die Platten trotzdem heruntergefallen? Materialermüdung! Dieser Tunnel hat ja schon über dreißig Jahre auf seinem ergrauten Buckel!

Quelle: euronews Materialermüdung Ursache für Tunneleinsturz

Was lernen wir daraus?

  1. Tunnel halten nicht ewig. Auch Tunnel altern!
  2. Die verwendeten Befestigungssysteme halten auch nicht ewig, sie altern ebenfalls und halten der Belastung nicht mehr stand!
  3. Inspektionen und Überprüfungen finden keine Mängel!

Und das in Japan - dem Land der perfekten Technologien! Aber so perfekt scheint auch Japan nicht zu sein.

Da frage ich mich, wie ist es mit der Sicherheit der Tunnel in Deutschland bestellt? Können sich da auch tonnenschwere Platten von der Tunneldecke lösen?

Und ich denke an den geplanten unterirdischen Monsterbahnhof S21 - in Stuttgart! Da wurde ja sogar bei der Planung schon gespart. Was passiert, wenn da ein Tunnel einstürzt? Können da Tausende von Menschen überhaupt noch gerettet werden? Kritiker von S21 hatten ja festgestellt, dass die Fluchtwege viel zu schmal sind!

Was ist nur mit dieser Menschheit los? Übt sie schon den kollektiven Genozid?


Veröffentlicht am 02.12.2012 von zoominde

besucherzhler

Donnerstag, 22. November 2012

Das Forschungsfossil - Aber hier unten lassen Sie doch wohl niemanden rein?! - Blog von Kiat Gorina


Schon 1982, als ich ein Praktikum in der ehemaligen Bundesforschungsanstalt für Getreide- und Kartoffelverarbeitung in Detmold machte, gab es dieses eingestaubte Fossil im so genannten Technikum. Das lag im Keller, und das war auch gut so.

An meinem ersten Tag führte mich Horst M., der wortführende LTA - landwirtschaftlich-technische Assistent -  in der mikrobiologischen Abteilung herum. Und auch in dem bewussten Kellerraum. Mit großer Geste wies er auf einen monströsen Aufbau: "Und das hier ist unser Fermenter! Er hat weit über 100.000 DM gekostet! In ihm fahren wir äußerst wichtige Versuche! Von ihm lassen Sie gefälligst die Finger! Das ist nichts für eine Praktikantin!" 

Mit leichtem Schaudern betrachtete ich das fast vier Meter lange Trumm. Es sah irgendwie nach einer Art futuristischer Küchenzeile aus. Edelstahl, viele Knöpfe, Schläuche und Skalen. In der Mitte thronte das "Herzstück", ein riesiger Glasbehälter, in dem keimfreie Bakterienlösungen beim Wachsen und Gedeihen gemessen und beobachtet werden konnten. 

Aber, wie kam dann diese kleine tote Spinne in den Behälter? Und wieso waren all diese durchsichtigen Schläuche innen so vergrünt und gammelig? Unter manchen Schaltern quoll so eine bräunliche Masse hervor. Sah aus wie Rübensirup, war es aber ganz sicher nicht. Und dicke verstaubte Spinnweben sollten da auch nicht herumhängen. 

Uff, endlich! Der heftig nach Rasierwasser duftende Horst M. entfleuchte mit den Worten: “Sehen Sie sich erst mal alles in Ruhe an, vielleicht begreifen Sie dann schon mal, dass es in der Mikrobiologie immer ordentlich und steril aussehen muss!” 

"Ja, aussehen ...", rutschte es mir heraus, den Rest konnte ich mir gerade noch verkneifen. Hoffentlich ging dieser Mensch bald. Die Rückseite des Fermenters zog mich magisch an ...

Schnell schlüpfte ich zwischen Fermenter und Kellerwand: Donnerwetter! Das war ja besser als im Zoo! So ein reges Insektenleben hatte ich zuletzt in einem Vorratslager der sowjetischen Armee gesehen! 

Ameisen, die verschiedensten kleinen und größeren Käfer gaben sich zwischen Staub, Spinnweben und sogar herein gewehten Blättern ein munteres Stelldichein! Was mit dieser einst so teuren Edelstahlruine noch untersucht werden sollte, blieb mir schleierhaft.

Ja, und dann kam das Jahr 1988! Ich forschte für meine Diplomarbeit in Mikrobiologie. In Detmold. In eben diesem Technikum! Und was stand da immer noch? Eben jener große Fermenter. Ich wollte auch Versuche im Fermenter machen. Allerdings mit dem kleinen, handlichen, billigeren und - ganz wichtig - sauber sterilen Fermenter. 

So ganz allein war ich tagsüber selten im Technikum. Dieses Institut war ein Renommierstück in der internationalen Forschung. Bis aus Japan kamen Gäste, um die Bundesforschungsanstalt, insbesondere die Mikrobiologie zu besichtigen. 

Dann ging der alte Leiter der Mikrobiologie, Doktor Spicher, in Pension. Er war ein eher in sich gekehrter Gelehrtentyp. Den großen Publikumsverkehr überließ er lieber seinem Assistenten Horst M. Sein Nachfolger wurde Doktor Röcken. Auch diesen Doktor führte Horst M. überall herum. Auch ins Technikum. Die beiden traten ein. 

Mit großer Geste wollte der gute Horst M. wieder seinen famosen Fermenter vorführen. Soweit kam es nicht.Doktor Röcken erblickte das verstaubte Monstrum mit den Gammelschläuchen, erbleichte und fragte scharf: "Aber hier unten lassen Sie doch wohl niemanden rein?!" 

Vielleicht war es für seinen Seelenfrieden gut, dass die japanische Forschergruppe das Technikum kurz zuvor verlassen hatte.


Hochgeladen von pelagohippos01 am 22.06.2010
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Montag, 12. September 2011

Sechs Monate nach Fukushima - Atomkraft, nein danke! - Blog von Kiat Gorina

Was war doch Japan für ein atomfreundliches Land - vor den GAUs in Fukushima. Nach nur sechs Monaten ist die Stimmung der Bevölkerung umgeschwenkt: Zwei Drittel alle Gemeinden wollen kein Atomkraftwerk mehr!
Immer mehr Menschen sind dafür,  bestehende Atomanlagen früher abzuschalten. Da mag die weltweite Atomlobby sich noch so aufführen, sie steht auf verlorenem Posten! Immer mehr Japaner demonstrieren Atomkraftwerke - wer hätte das gedacht!
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Samstag, 6. August 2011

Volksverdummung in Fukushima und global! - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da schrieb ich einen Artikel über die Atomruinen in Fukushima - da wurden Strahlungswerte von zehn Sievert pro Stunde gemessen! Ja, und heute las ich in den Nürnberger Nachrichten eine kleine Meldung, die von dpa übernimmen wurde:

Ich zitiere: "Die Strahlung rund um die japanische Atomruine Fukushima ist wohl weit höher als die am Montag veröffentlichten zehn Sievert. Anlagenbetreiber Tepco gab zu, die Skala des benutzten Messgerätes habe nicht ausgereicht."

Freitag, 5. August 2011

http://schamaninkiat.over-blog.de/article-tageshoroskop-und-vorausschau-fur-06-08-2011-80946810.html

Astrologisch-schamanische Vorausschau und Tageshoroskop für 06.08.2011 - völlig kostenlos!

Mond im Skorpion, das ist eine Zeit, voll Energien und Kraft. Das ist auch gut so, weil beim Mond im Skorpion oft große Veränderungen eintreten und wir mit diesen Energien leichter damit fertig werden.

Freitag, 8. Juli 2011

Tageshoroskop und Vorausschau für 09.07.2011 - Blog von Kiat Gorina

Astrologisch-schamanische Vorausschau und Tageshoroskop für 09.07.2011 - völlig kostenlos!

Mond im Skorpion, das ist eine Zeit, voller energie, voller Leidenschaft und Sinnlichkeit. Hüten wir uns vor Streit und Rache! Gravierende Änderungen können auf uns zukommen, bei einem Skorpionmond verkraften wir dies besser.

Dienstag, 21. Juni 2011

GAU in Fukushima - klassische Folgen - Blog von Kiat Gorina

In der Mainstream-Presse wird ja kaum mehr über den GAU in den Fukushima-Reaktoren berichtet. Vieleicht mal ein kleiner Artikel über den gescheiterten Versuch, das verseuchte Wasser zu reinigen. Wen interessiert das noch? Nun ja, da haben die Japaner Probleme mit der Reinigung? Soll vorkommen!

Dass die Strahlenwerte weiterhin ansteigen und die Evakuierungszonen immer weiter ausgedehnt werden und auch Tee, der südlich von Tokio angebaut wird, wegen zu hoher Strahlenbelastung vom Markt genommen musste - auch das kommt nur gelegentlich in der Mainstream-Presse vor.

Freitag, 22. April 2011

Geistheiler und die Deaktivierung von Brennstäben - Blog von Kiat Gorina

Derzeit geistern ja viele "Rezepte" durch das Netz der Netze, wie die atomare Katastrophe abgewendet werden kann. Auch der Geschäftsmann, Geistheiler und Autor Karma Singh hat sich zu Wort gemeldet.

Mittwoch, 20. April 2011

Atomare Apokalypse in Japan - Blog von Kiat Gorina

Maria hat auf ein Video hingewiesen - ich schaute mir es an. Dann war ich einige Zeit geplättet. Dieses Video hat mich sehr traurig gestimmt. Worum geht es? Was ist zu sehen? Keine Menschen, Geisterstädte und Geisterdörfer, ab und zu Hunde - manche noch mit ihrem Halsband. Diese Hunde tun mir leid - mit dem Halsband können sie sich nur zu leicht erhängen. Ja - auch eine Rinderherde ist zu sehen. Ab und zu ein LKW - die Fahrer verhüllt.

Freitag, 15. April 2011

Benjamin Fulford und die Superreichen - Blog von Kiat Gorina

Wer ist Benjamin Fulford? Ich habe schon einmal über ihn geschrieben (http://schamaninkiat.over-blog.de/article-kommt-jetzt-die-freie-energie-48383820.html). Seine Aussagen sind of phantastisch und unglaublich. So auch jetzt wieder:

Mittwoch, 6. April 2011

Atomarer GAU - Ausrottung der Menschheit - Blog von Kiat Gorina

Die TAZ schrieb am 5. April 2011: "Das Meer ist stärker verseucht als angenommen. Die Reaktoren strahlen so stark, dass sich die Helfer nicht mehr herantrauen. Und die Wetterbehörde hält Daten zurück."

Dienstag, 5. April 2011

Der GAU und seine Gesundbeter! - Blog von Kiat Gorina

Jetzt, nachdem es sich herumgesprochen hat, dass im Fukushima-Komplex ein vielfacher GAU stattgefunden hat und immer noch stattfindet, ist die Zeit der "Gesundbeter" gekommen. Der Bevölkerung soll eingeredet werden, das alles sei nicht so schlimm!