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Sonntag, 12. August 2012

Kuba - Not machte erfinderisch - Blog von Kiat Gorina


Wer hierzulande an Kuba denkt, dem fällt "Urlaub" ein. Und die politisch Interessierten die Tatsache, dass Kuba immer noch kommunistisch ist - also ein Dorn in den Augen der Kapitalisten in den USA. 

Und diese Kapitalisten versuchen auch heute noch, Kuba, seine Regierung und die Bewohner mit einem Embargo mürbe zu machen, damit sie mit fliehenden Fahnen das Lager zu wechseln. 

Aber diesen Gefallen haben die Kubaner bis heute den Kapitalisten nicht getan - und werden es auch nicht tun! Wegen des Embargos gab es in der Vergangenheit viele Engpässe - vor allem im Energiesektor. Die Kubaner machten aus der Energienot eine Tugend - sie setzten und setzen immer stärker alternative Energien ein. 

Heute darf sich Kuba das nachhaltigste Land auf diesem Globus nennen!
Quelle: SPIEGEL ONLINE Wie Kuba zur Insel der Energiesparer wurde 

Wer hätte das gedacht? Dass bei dieser Energierevolution auch ein Kirchenmann tatkräftig mit von der Partie ist, gefällt mir ganz besonders: 

Das kubanische Schulbeispiel dieser gewaltigen grünen Umwälzung, die sich innerhalb von nur sieben Jahren vollzogen hat, ist die Stadt Cárdenas, 105 Kilometer östlich von Havanna. Der visionäre Querkopf hinter dieser Initiative heißt Raimundo García Franco, ist 70 Jahre alt und Presbyterianischer Pastor. Padre Franco wirkt nicht unbedingt wie ein Kirchenmann, wenn er auf den Kooperativen die Soutane über ein Gatter wirft und sich über die Biogasanlage beugt. "Ich diene Menschen, nicht Institutionen", sagt er bei solchen Gelegenheiten gern. Und: "Die Kirche sollte nicht nur über den Himmel reden, sondern auch über Exkremente." Damit ist er bei seinem Lieblingsthema: Biogas. Unentwegt stapft er seit 20 Jahren über Komposthalden, durch Kuh- und Schweineställe. Begutachtet Gülle, die im Verhältnis eins zu vier mit Wasser verdünnt aus Mastbetrieben in unterirdische Kammern fließt, wo Bakterien ihr Zersetzungswerk beginnen. "Schon nach drei bis vier Tagen entsteht Methan, ein hochwertiger Brennstoff ", schwärmt er. 

Tja, von diesem Kirchenmann könnten sich die Geistlichen hierzulande ein paar Scheiben abschneiden!


Veröffentlicht am 20.05.2012 von ericedvid2

Und vergessen wir nicht, dass bereits 1990 Kuba entschied, dass Atomkraftwerke für Kuba zu gefährlich und zu teuer sind:


Hochgeladen von paul8kangas am 30.04.2011

Wenn jetzt die US-Kapitalisten vor ihrer Haustür auf Kuba schauen, sehen sie schon, wie die fetten Gewinne aus dem Geschäft mit Atom, Öl und Gas sich in Luft auflösen?! Klar, dass diese Energiemonopolisten eine Stinkwut auf Kuba haben!
besucherzhler

Freitag, 10. August 2012

Olympia - Medaillenvorgabe - Planwirtschaft lässt grüßen - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, da hatte ich geschrieben: Innenminister Friedrich hält nichts von Transparenz. Es ging darum, dass das Bundesinnenministerium sich strikt geweigert hatte, die Vorgaben für die Sportler zu veröffentlichen. 

Erst als die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" beim Verwaltungsgericht klagte und gewann, wurden diese Medaillenvorgaben veröffentlicht - und wie wir sehen, wurden diese Vorgaben bei weitem nicht erreicht. 

Mich erinnert dies an die Zeiten im Kommunismus - die ich erleben durfte. Wer mein Buch kennt, da trieben diese Planvorgaben seltsame Blüten. Bei einer Fabrik, die Glühlampen herstellte, wurde das Plansoll so festgesetzt, indem die Wattzahlen aller produzierten Glühlampen aufaddiert wurden. 

Was war die Folge? Es wurden nur Glühlampen produziert mit sehr hohen Wattzahlen. Am Ende wurden nur noch 1000-Watt-Glühlampen hergestellt. Die Fabrik hatte dann zwar das Plansoll weit überschritten - nur brauchte niemand 1.000-Watt-Lampen, sie waren umsonst hergestellt worden. 

Zurück zur Sportförderung in Deutschland: Die Fördergelder fließen auf Grund der Medaillenvorgaben. Also werden von den Verbänden diese Vorgaben nach oben getrieben, da es dann mehr Geld gibt. 

Hier zeigt sich wieder einmal, wozu Funktionäre "fähig" sind. Wahrscheinlich wurden in den seltensten Fällen die Sportler selbst gefragt. 

Und die Funktionäre schweben in irrealen Phantasiewelten! Dies scheint eine Art Volkskrankheit der "Eliten" zu sein, wie ich in meinem Artikel über "akademische Ghostwriter" darlegte: Dieses System ist krank bis auf die Knochen. 
Quelle: SPIEGEL ONLINE Deutsches Team verfehlt Medaillenvorgabe deutlich



Veröffentlicht am 09.08.2012 von ARD

Wie sehr diese Funktionäre bis hin zum Bundesinnenminister im Fall Nadja Drygalla versagt haben, zeigt auch ZAPP auf:


Veröffentlicht am 10.08.2012 von ARD

Aber lassen wir doch Nadja Drygalla selbst zu Wort kommen - in ihrem Intervie mit dpa:
Quelle: tagesschau.de dpa-Interview mit Ruderin Drygalla im Wortlaut
besucherzhler


Donnerstag, 11. August 2011

GLOSSE: I HAVE A DREAM - Nicht bei der CSU - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, "Ich habe einen Traum...", das sagte einst Martin Luther King in seiner berühmten Rede auf dem Marsch nach Washington am 28. August 1963! Ja, und dieser Traum hat sich erfüllt! Hören wir doch noch einmal rein in seine Rede:

"Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihres Glaubensbekenntnisses ausleben wird: ‚Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind als gleich erschaffen.‘

Samstag, 6. August 2011

Schöne neue Welt - Was ist Weibo? - Blog von Kiat Gorina

Ja, was bedeutet Weibo? Das ist die chinesische Variante von Twitter. Wieso? Haben die Chinesen einen solchen Nationalstolz, dass sie Twitter nicht verwenden? Doch, sie würden gerne Twitter verwenden, aber die allmächtige kommunistische Partei Chinas hat Twitter gesperrt. Und Facebook auch. Und YouTube auch!

Wieso eigentlich? Klar, die neuen Bewegungen gehen oft vom Internet aus - wie im Mittleren Osten - aber auch in Europa, wie jetzt wieder in Spanien. Also wird Facebook gesperrt. Und YouTube erst recht. Wo käme China denn hin, wenn jeder Videos aufnähme und ins Netz stellte? Zum Beispiel wenn ein Parteibonze den weltberühmten Künstler Ai Weiwei von Banden zusammenschlagen lässt. Wieso? Weil Ai Weiwei öffentlich angeprangert hat, dass Bauunternehmer beim Bau sparen und dann beim ersten leichten Erdbeben die Häuser wie ein Kartenhaus zusammenfallen!

Montag, 5. April 2010

Dummer, dümmer, am dümmsten! - Blog von Kiat Gorina

Heute nachmittag machte ich einen Krankenbesuch, zusammen mit Riffel. In einem Seniorenheim, da darf auch Riffel rein, sie ist als Streichelhund bekannt.

Dann musste Riffel mal, ich ging mit ihr raus. Als ich zurückkam, diskutierten zwei Frauen miteinander direkt vor dem Hauseingang. Ziemlich laut. Der Sohn einer der beiden Frauen war arbeitslos geworden, und erhielt jetzt etwas über 1.000 € Arbeitslosengeld I. Die eigene Mutter entrüstete sich: "Das ist doch viel zu viel! Der Lauser wohnt bei noch bei mir, und bekommt fürs Nichtstun 1.000 €. Da reichen doch 100 € auch!" Die andere Frau pflichtete ihr bei.

Da mustte ich mich einmischen: "Wieso soll das zu viel sein? Wenn er genug verdient hat, dann bekommt er 60 % vom Nettoleistungsgeld, wenn er keine Kinder hat. Und 67 %, wenn er Kinder hat. Schließlich hat er ja Beiträge zur Arbeitslosenversicherung eingezahlt, solange er gearbeitet hat. Und das bekommt er ja nicht auf Dauer, sondern je nachdem wie lange er gearbeitet hat."

"Das ist doch vielzuviel!"

"Wieso regen Sie sich auf, es geht doch um Ihren Sohn! Und wenn das Arbeitslosengeld für ihn ausläuft, dann fällt ihr Sohn in Hartz IV. Und da er bei Ihnen wohnt, erklärt die ARGE Sie und Ihren Sohn zur Bedarfsgemeinschaft. Und dann wird Ihr Gehalt und Ihr gesamtes Vermögen herangezogen, und wenn es zu hoch ist, dann erhält Ihr Sohn überhaupt nichts und liegt Ihnen auf der Tasche!"

"Echt? Aber das kann nicht sein! Das geht doch nicht!"

"Und ob das geht! Machen Sie sich mal schlau!"

"Das glaube ich nicht! Ich war mal bei einem Vortrag, da hat unser Landrat über Hartz IV erzählt. Das hörte sich ganz anders an."

"Jaja, diese Vortträge kenne ich, da war ich auch einmal dabei. Da ist einer aufgestanden und hat gesagt: Meine Frau schafft bei der ARGE, die erzählt was ganz anderes! Ich gehe jetzt, so einen Unsinn höre ich mir nicht länger an! Ich rate Ihnen wirklich, machen Sie sich schlau! Aber ich muss wieder rein."

Ich hörte noch, wie die andere Frau sagte: "Die hat ein Buch geschrieben über ihr Leben in der Mongolei. Ich glaube, das ist eine Kommunistin!"

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