Posts mit dem Label präsident werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label präsident werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 3. Juli 2014

GLOSSE: Beate Merk und ihr Ministerpräsident

Wer ist die Dame ganz rechts?

Die bayerische Europaministerin ist überall präsent - auch in Facebook. Und da postete sie folgende  - für sie anscheind wichtige Nahricht: "Gestern hat Ministerpräsident Edmund Stoiber in der Bayerischen Vertretung in Brüssel seine Arbeit mit der Entbürokratisierungsgruppe erläutert". Leute, diese Nachricht ist brandaktuell. Sie stammt nicht etwa aus früheren Jahren. Und Stoiber redete wirklich in "Schloss Neu-Wahnstein"! 

Aber , aber! Hat Beate Merk gar nicht mitbekommen, dass Edmund Stoiber bereits vor vielen Jaren abgedankt wurde? Und dabei war sie doch im Damentross des derzeitigen Ministerpräsidenten Horst Seehofer bei seiner Reise nach Rom dabei. Da gibt es sogar ein Video darüber: 


Veröffentlicht am 26.06.2014 von quer

Oder ist die Dame mit Schleier gar eine Doppelgängerin? Nehmen wir mal an, es war die Beate Merk, die Seehofer bei seiner Romreise begleitete, spätestens dann hätte sie wissen müssen, dass der derzeitige Ministerpräsident Horst Seehofer heißt. Wie konnte sie dann eine Woche später in Facebook vom Ministerpräsident Stoiber fabulieren?  Oder war das ein Freudscher Versprecher? 

Oder war das die Rache der Frau? Schließlich hat Seehofer ihr das Justizministerium abgenomen und sie nach Brüssel geschickt! Und sie sehnt sich nach den Zeiten als Stoiber residierte.  

Oder weiß Beate Merk viel mehr als die anderen? Vielleicht weiß sie schon, wer Seehofer nach der fürchterlichen EU-Wahl-Schlappe ablösen wird? 

Gibt Edmund Stoiber bald den neuen Ministerpräsidenten? 

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 18. Juni 2014

GLOSSE: Die Umfaller bei der Fußball-WM in Brasilien


Wie war das noch bei der WM in Südafrika vor vier Jahren? Der damalige Verbandspräsident des Bundes der Steuerzahler, Karl-Heinz Dräke, bezeichnete den damaligen Flug der Kanzlerin zum Viertelfinalespiel als "Unding". Schließlich koste eine Stunde Flug einer Regierungsmaschine über 10.000 Euronen. 

Vier Jahre später sieht es der neue Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, ganz anders. Es sei ja eine akzeptable Besetzung der Maschine gefunden worden! Auch wenn heute eine Stunde Flug mit dem Kalzer-Airbus mindestens 12.000 Euronen kostet. Das summiert sich für einen Flug nach Brasilien und zurück  auf runde 300.000 Euronen. Und der Bund der Steuerzahler findet das in Ordnung! Aber hallo! Geht's noch? 

Was lernen wir daraus? Auch der Bund der Steuerzahler ist ein Umfaller! 

Und wie sieht es bei den Parteien aus? Vor vier Jahren zog der damalige Vize-Fraktionschef der Linken sein Zusage für einen Flug nach Südafrika zurück! Und dieses Mal? Da flog Dietmar Bartsch, der derzeitige Vize-Fraktionschef, mit! Es gilt: Die LINKEN sind Umfaller geworden! Schade drum! 

Da sind die Grünen glaubhafter: Vor vier Jahren nominierten die Grünen keine Mitflieger zur WM, und dieses Jahr auch nicht! Gut so! 

Anders die FDP: Vor vier JAhren schickten sie ihre damalige Sportpolitikerin Gisela Piltz ans Kap der Guten Hoffnung. Und dieses Jahr wurden sie gar nicht gefragt, da sie ja im Bundestag verschwunden sind. Jetzt kritisieren sie vor allem die LINKEN, sie seien leicht käuflich! Naja. Wie war das mit dem Fuchs, dem die Trauben zu sauer sind? Aber die FDP ist auch ein Umfaller - allerdings im positiven Sinn! 

Anders die SPD: Vor vier Jahren wollte Thomas Oppermann mitfliegen. Da kam Kritik auf, der sich Oppermann beugte. Nicht so in diesem Jahr: Oppermann flog mit. Demnach ein Umfaller! 

Die AfD hat es da einfach: Vor vier Jahren gab es sie noch nicht. Und heute sitzt sie zwar nur im EU-Parlament, sie flog deshalb nicht mit! Und ihr Sprecher Christian Lüth bezeichnete Merkels "Leerflug" als „absolute Verschwendung von Steuergeldern ohne politischen, wohl aber privaten Nutzen“. Wo die AfD recht hat, hat sie recht! 

Was bleibt als Konsequenz? Für die kritischen Wähler? Bei der nächstmöglichen Wahl werden die Wähler umfallen. Sie werden die Umfallerparteien nicht mehr wählen! 

Quelle: Handelsblatt Aufregung um Merkels WM-Abstecher

Vielleicht verhält es sich ganz anders! Diese Umfaller sind längst keine Umfaller mehr, sie wissen, worum es geht: Die WM ist eine riesige Maschinerie der Ablenkung! Sobald auch die Deutschen im Fußballtaumel taumeln, werden Gesetze beschlossen, die später den Bürger sehr stark belasten! Diese Gesetze schmerzen richtig! Aber dann ist es zu spät. Denn nach jedem bierseligen Freudentaumel kommt der Katzenjammer: 


Veröffentlicht am 14.06.2014 von Spontaneous.Media

Was brüten die Politiker diesmal aus, während die Massen im Freudentaumel jubeln?

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 8. Juni 2014

Bundespräsident Joachim Gauck und die Fußball WM ...


Gestern war mein Zeitungskasten beschmutzt! Innen! Da steckte eine Ausgabe der Bild! Wie konnte das passieren? Die Postfrau konnte nichts dafür! Der Springer Verlag verschickte wieder eine Sonderauflage. Bevor ich diese "Zeitung" in die grüne Tonne beförderte, überflog ich die Texte. Und da stach mir folgendes in die erbosten Augen: 

"Niemand hat im Vorfeld einer WM oder Olympischer Spiele Schaden genommen, sein Haus verloren, seine Gesundheit oder gar sein Leben."

Ich las zweimal, das stand da wirklich gedruckt! Hat der Bundespräsident nichts von den "Sklaven" in Katar gehört oder gelesen? Oder glaubt er dem Kaiser Franz, der in Katar war und dann erzählte, er habe keine Sklaven in Katar gesehen.

Quellen: 

  1. Katar und die lange Leitung des medialen Mainstream
  2. Meldungen direkt aus der Hölle des Kapitalismus - Katar und die Sklaven der Fifa

Es gibt immer mehr Menschen in Brasilien, die wollen diese WM nicht! Sie wollen keine neuen Stadien, sie brauchen Krankenhäuser! Sie brauchen Medizin! Schluss mit der Zwei-Klassen-Medizin!


Veröffentlicht am 27.05.2014 von SPOX

Brasiliens Ureinwohner protestieren gegen diese Fußball-Weltmeisterschaft:


Veröffentlicht am 28.05.2014 von euronews (auf Deutsch)

Carla Dauden sagt in irem Video: "Ich gehe nicht zur Fußball-WM!" Sie begründet es mit den sozialen Missständen in ihrem Heimatland! Ab 1:00 ist eine Ärztin zu sehen und zu hören! Sie prangert die unglaublichen Zustände in den brasilianischen Krankenhäusern an! Da wurde für diese WM sinnlos Geld verprasst, Geld, das in den Krankhäusern fehlt! Aufstände sind vorprogrammiert:


Veröffentlicht am 17.06.2013 von Carla Dauden

Carlas Video wurde in YouTube schon von mehr als vier Millionen Nutzern aufgerufen! Sie steht offensichtlich mit ihrer Meinung nicht allein! 

Zurück zu unserem Bundespräsidenten: Er sollte sich Carlas Video ansehen, besonders ab der Stelle 2:00. Seine Lebensgefährtin wird ihm gewiss zeigen, wie er die deutschen Untertiel einstellen kann. Dann wird er lesen, dass wegen dieser Fußball-WM viele Brasilianer aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben wurden - ohne jegliche Aussicht auf Entschädigung! Wird dieser Bundespräsident dann immer noch schreiben: "Niemand hat im Vorfeld einer WM ... sein Haus verloren ..."?

Übernommen von OverBlog

Montag, 2. Juni 2014

GLOSSE: Der EU-Präsident - allzeit bereit - auch für den Empfang von Tagesgeldern!


Da gab es am 29. April 2014 eine Sendung von "report". Sie berichtete über das Tagesged der EU-Abgeordneten! Ohne Belege einzureichen erhält jeder EU-Abgeordnete 304 Euronen. Steuerfrei! So ein Abgeordneter braucht das zum Übernachten und damit er nicht verhungert. Und wenn er sparsam ist, bleibt sogar etwas übrig. Man gönnt sich ja sonst nichts! 

Quelle: ARD Mediathek REPORT MAINZ die fragwürdigen Tagesgelder


Veröffentlicht am 02.05.2014 von Liberty Channel

Und da verwundert es nicht, dass der Präsident Martin Schulz immer im Dienst ist - jeden Tag - Tag und Nacht. Vor allem wenn es um das Tagesgeld geht. Einem solchen Präsidenten steht doch das Tagesgeld täglich zu - schließlich heißt es Tagesgeld! Auch wenn das Parlament nicht tagt! Vor allem wenn Herr Präsident wegen Wahlkampf in eigener Sache auf Tour ist - das sind besonders anstrengende Tage - da ist er besonders auf das Tagesgeld angewiesen. 

Er muss ja standesgemäß übernachten - schließlich kann Herr Präsident nicht in einer Jugendherberge pennen oder gar beim Christlichen Verein junger Männer! 

Und da gibt es den Journalisten Henryk M. Broder. Er deckte auf, dass Schulz jeden Tag Tagesgeld bezieht. Und Broder war in die Talkshow von Frank Plasberg eingeladen worden. Ja, angeblich aus Angst vor der SPD habe er dann Broder gebeten, bei der Sendung nicht diesen handfesten Skandal zu erwähnen. 

Hallo Plasberg! Geht's noch? Was ist an deiner Sendung "Hart aber fair!" noch sehenswert? Wenn Skandale vorher ausgeklammert werden? Dürfen die potentiellen EU-Wähler nicht vor der Wahl erfahren, was ein Präsident an Tagesgeldern täglich steuerfrei bezieht? Wo sind wir denn? 

Was ist das für ein verqueres Demokratieverständnis? Dürfen die deutschen Bürger nicht erfahren, was mit ihren Steuergeldern alles bezahlt wird? 

Fazit: Die Sendung Hart aber fair ist nichts als Stromverschwendung! Sie ist nur noch zum Wegzappen gut!

Quelle: Blue-News Plasberg, Broder und die Affäre Schulz

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 25. Mai 2014

GLOSSE: Nach der Wahl ist NICHT vor der Wahl ...

Sonst gilt leider der Spruch: "Nach der Wahl ist vor der Wahl ...." - für die heutige EU-Wahl gilt das nicht! Da hatte der bayerische Ministerpräsident ein hehres Ziel vorgegeben. Und was ist daraus geworden? Eine Riesenblamage! Die CSU hat lt. letzter Hochrechnung drei Sitze verloren. Wenn das keine Blamage ist! Hat diese CSU ihren politischen Zenit überschritten? 

Auch die Schwesterpartei musste Federn lassen - trotz des Einsatzes von Frau Merkel konnte nicht einmal das Ergebnis vor fünf Jahren gehalten werden. Aus ist es mit der Dauersiegerin Merkel! Auch das ist eine Blamage! Für die CDU und vor allem für Merkel! 

Heute war die Wahlbeteiligung höher als bei der letzten Wahl! Ein Thema trieb die Wähler um: TTIP - Das drohende Freihandelsabkommen! Ein Abkommen, das viele Gesetze des Verbraucherschutzes zur Makulatur erklären will! Da wehren sich immer mehr Bürger! Auch wenn hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Das wenige, was nach draußen dringt, lässt immer mehr Bürgern die Haare zu Berge stehen! 

Wenn da Merkel in Sachen TTIP einfach durchregieren möchte, dann wird sie sich wundern! Dann wird es immer mehr Demonstrationen geben - es droht ein heißer Sommer! 

Und noch ein Thema macht den Bürgern große Sorgen - vor allem den Bayern: die Monster-Stromtrasse! Von Nord nach Süd! Angeblich, um den auf der Nordsee erzeugten Windstrom nach Bayern zu transportieren! In Wirklichkeit soll damit kein Windstrom transportiert werden, sondern Strom, der in den Braunkohlewerken im Norden erzeugt werden soll! 

Diese Art von Energiewende wollen die Bürger nicht! Bayern erzeugt bereits jetzt schon für Normalzeiten genügend Strom. Und für Engpässe müssen dann mit Gas betriebene Kraftwerke gebaut werden, die ganz schnell angefahren werden können! Diese Monsterstromtrasse ist überflüssig! 

Die Bürger sehen das ein, aber nicht die Politiker! Auch deshalb erhielt die CSU eine saftige Ohrfeige! 

Und wir sollten auch darüber nachdenken, ob die Fünf-Prozent-Sperrklausel bei den Bundestagswahlen noch zeitgemäß ist! Demokratisch ist sie auf keinen Fall! 

Es kursieren Gerüchte: Um weitere Blamagen zu vermeiden, wurden die gleichgeschalteten Medien des Mainstream verpflichtet, über Themen wie TTIP und Stromtrasse nicht mehr zu berichten! Auch die Ergebnisse der heutigen EU-Wahl sollen so schnell wie möglich aus den Blättern verschwinden. Stattdessen soll verstärkt über sportliche Ereignisse geschrieben werden. 

Und die öffentlich-rechtlichen Sender dürfen auf keinen Fall ihre Charts für Wahlergebnisse an die neuen Parteien anpassen. Es gilt immer noch der Dreiklang CDU/CSU - SPD - FDP. Sozusagen amtlich verordnet! Alle anderen Parteien laufen unter "Sonstige"! 

Die Konservativen im EU-Parlament bereiten bereits eine Änderung vor: Die heute ins Parlament gewählten Kleinparteien werden hinter Vorhängen sitzen - für die Zuseher und Medien unsichtbar! Merkel und Seehofer spekulieren darauf: Wenn keiner diese kleinen Störenfriede mehr sieht, dann werden sie aus dem politischen Gedächtnis schnell verschwinden! 

Und wenn das nichts hilft, dann wird Merkel ein Wunder vollbringen! 


Veröffentlicht am 11.05.2014 von zeitpunktplus

Übernommen von OverBlog

Samstag, 3. Mai 2014

ARD und ZDF - Wer einmal lügt ...

... dem glaubt man nicht! So weit ist es schon gekommen, immer mehr Zuseher wenden sich von den öffentlich-rechtlichen Sendern ab. Grund: Sie glauben diesen Sendern nicht mehr! Immer mehr Zuseher verfluchen die GEZ, diese Gebühreneinzugszentrale, die von jedem Haushalt eine saftige Gebühr zwangsweise einzieht! Und wofür? Dass den Zusehern Lügen aufgetischt werden?! Das kann und darf doch nicht sein! Ist es aber! 

Wozu sind denn diese öffentlich-rechtlichen Sender da? Sollen sie nicht der Wahrheit dienen? Sollen sie nicht objektiv berichten? Sollen sie nicht der Friedenssicherung dienen? Sind die Programmmacher nicht der Wahrheit verpflichtet? Die Antworten auf all diese rhetorischen Fragen lautet: Doch, sie müssen! 

Aber die Verantwortlichen halten sich nicht an den Staatsvertrag! Diese Sender sind zu einer Hofberichtserstattung verkommen! Wer braucht in den heutigen Zeiten eine Hofberichtserstattung? Nur schwache Politiker, die am Willen des Volkes vorbei regieren wollen! Die sich zwar wählen lassen, aber - sobald sie an der Macht sind - nicht mehr daran denken, dem Willen der Wähler zu gehorchen! Sie wollen ihr eigenes Süppchen kochen! 

Der jüngste Vorfall in der Ukraine mit den angeblichen OSZE-Beobachtern hat es wieder einmal gezeigt: Die Nachrichten darüber haben sich später als Lug und Trug herausgestellt! Schlimmer noch: Diese Sender waren nicht einmal bereit, diese falschen Nachrichten zu korrigieren! 

Aber es gibt einen Volker Bräutigam - früher war er Reporter für die ARD. Ihm ist der Kragen geplatzt. Er schrieb einen geharnischten Brief an den Rundunkrat des NDR und beschwerte sich über die falsche Berichterstattung: 

Quelle: MMnews Ukraine: Beschwerde gegen ARD Manipulation

Diese Beschwerde ist sehr lsenswert. Hier schreibt jemand vom Fach. Seine Beschwerde ist nicht nur oberpeinlich für den NDR, sondern sie leitet das Waterloo ein für die Öffentlich-Rechtlichen! Sie bedeutet auch ein Waterloo für die deutsche Medienlandschaft!


Veröffentlicht am 29.04.2014 von Verfassung1871

Und wer bestimmt über diese öffentlich-rechtlichen Sender? Unsere sechzehn Ministerpräsidenten! Ihnen ging es offensichtlich nur um den politischen Proporz, aber nicht um neutrale Sendeinhalte. Ja, oft genug wurden diese Sender zur Darstellung der jeweiligen Landespolitik missbraucht! Kurzum, diese Ministerpräisdenten haben diese Öffentliche-Rechtlichen für die eigene Propaganda missbraucht. 

Wir brauchen deshalb weder solche Propagandasender, noch brauchen wir solche Ministerpräsidenten! Schalten wir solche Sender ab und schicken wir die Ministerpräsidenten nach Hause!

Übernommen von OverBlog

Freitag, 28. Februar 2014

STUTTGART 21: Der unaufenthaltsame Abstieg des Stefan Mappus

Stefan Mappus? Das war doch mal ein schwäbischer Ministerpräsident - undemokratisch legitimiert. Er war der Nachfolger des Günther Oettinger, der von Merkel zum EU-Kommissar auserkoren war. Der schwäbische Boden war ihm zu heiß geworden. 

Und dann eskalierte die behördliche Gewalt - am 30.09.2010 - seither der Schwarze Donnerstag genannt. Bisher war von den Entscheidern stets abgestritten worden, dass der brutale und überzogene Einsatz der Polizeikräfte "vön oben" angeordnet war. Jetzt liegen Dokumente vor, dass Mappus das brutale Vorgehen angeordnet haben soll. 

Quelle: FOCUS ONLINE Mappus soll harten Stuttgart-21-Einsatz angeordnet haben

Es stimmt mehr als nachdenklich, wenn ein ehemaliger Ministerpräsident verdächtigt wird, den Polizeikräften die Härte des Einsatz vorgeschrieben zu haben.

Was macht Mappus heute? Nach der verlorenen Wahl zum erneuten Ministerpräsidenten "arbeitete" er einige Monate für einen Pharmakonzern. Dann verließ er das Unternehmen nach nur wenigen Monaten. Grund: Der Staatsgerichtshof hatte festgestellt, dass der Kauf von EnBW-Aktien gegen das Gesetz verstoße. 

Seit November 2012 arbeitet Mappus für eine Firma im bayerischen Unterschleißheim - als Berater. Das müssen wir verstehen: Die Leut in Baden-Wärttemberg sind ja so böse zu ihm, vor allem die Gerichte und die Gutachter. 

Einer ist besonders böse, er hat festgestellt, dass Mappus bei dem Aktienkauf über eine drei Viertel Milliarde zuviel gezahlt hat. Eigentlich hat er es nicht bezahlt, sondern das Land Baden-Württemberg. Und eigentlich haben das die schwäbischen Bürger mit ihren Steuern bezahlt! Da fragen wir uns doch: Wieviele Kindergärten hätte das Land dafür bauen können? 

Aber nein, dieses Geld landete im Rachen der französischen Verkäufer und die üppige Provision bei Morgan and Stanley! Musste das sein? Nein, so etwas muss nicht sein! 

Und werden die Schwaben das zuviel gezahlte Geld wiedersehen? Nicht die Bohne! Und was wird Mappus passieren? Nicht viel! 

Quellen: FOCUS ONLINE 

  1. Stefan Mappus berät jetzt IT-Unternehmen in Bayern
  2. Mappus zahlte 780 Millionen zu viel für EnBW-Aktien


Hochgeladen am 10.03.2011 von TMChrisTM

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 19. Februar 2014

Freiheit für Megan Rice! - Sie ist keine Verbrecherin!

Wer ist Megan Rice? Sie ist eine Kämpferin gegen Atomwaffen. Und sie ist eine römisch-katholische Nonne. Und am 31. Januar 2014 wurde sie 84 Jahre alt. Die US-amerikanische Justiz machte ihr ein sehr makabres Geschenk: Megan Rice muss für fast drei Jahre ins Gefängnis! Was sie getan hat? 

Sie protestierte gegen die Atomenergie. Da  kennt die Atom-Lobby keinen Spaß! Und die ihr hörige Jusitz erst recht nicht! Megan Rice ist Mitstreiterin der Pflugschar-Bewegung, die sich auf das Wort des Propheten Jesaja bezieht: "Hämmert eure Schwerter zu Pflugscharen!" Im Juli 2012 drang sie mit zwei Mitstreitern in eine Atomanlage ein, die als größte Lagerstätte für Uran gilt. 

Angeblich haben die Drei die Anlage sabotiert. Lächerlich! Sie hatten Babyflaschen mit Blut gefüllt und gegen die Wand eines Lagerhauses geworfen. Sie haben Friedensbotschaften an die Wände gesprüht. Dann ließen sie sich widerstandslos festnehmen. Wenn das Sabotage ist? 

Quelle: T-Online Wegen Anti-Atomprotest - Drei Jahre Haft für 84-jährige US-Nonne

Übrigens, zu diesem T-Online-Artikel dürfen keine Kommentare abgeschickt werden!  Warum wohl?! 

Was mir besonders imponiert, ist, dass diese Nonne zum Richter sagte: "Den Rest meines Lebens hinter Gittern zu verbringen, ist das größte Geschenk, was ihr mir machen könnt." Da sage ich nur - Hut ab! 

Wer aus religiöser Überzeugung handelt und dabei die Interessen irgendwelcher - scheinbar - Mächtigen stört, wird hart bestraft! Wieso eigentlich? Was ist mit Barack Obama, der ja immer so gläubig tut! Setzt er sich für Megan Rice ein? Er als Präsident könnte sie sogar begnadigen! Zudem ist er Friedensnobelpreisträger ...


Veröffentlicht am 07.05.2013 von pazamidon


Freitag, 7. Februar 2014

GLOSSE: Die Bayerische Verfassung soll erweitert werden ...

Da berichtete der Sprengsatz-Blog über die vier ehernen Grundsatzgesetze Bayerns. Diese vier Gesetze sind jedem Bayern verinnerlicht - sozusagen mit der bayerischen Muttermilch aufgesogen und genetisch verankert. Gerüchte besagen, dass diese vier Gesetze in die Bayerische Verfassung aufgenommen werden. 

Allerdings gibt es ein Problem: Die Zahl Vier. Es besteht ja eine Achse Bayern - China. Und von den Chinesen erfuhren die Bayern, dass die Vier eine Unglückszahl ist. Deshalb haben die Chinesen die Zahl Vier verdoppelt und lieben die Achtecke - die bringen Glück! Aber gleich acht eherne Gesetze neu in die Verfassug aufnehmen - wer soll sich das alles merken? 

Die Chinesen haben jedoch den Bayern aus der deutschen Geschichte einen eindeutigen und unwiderlegbaren Beweis erbracht, das die Vier wirklich eine Unglückszahl ist: Wieviel Arme hat das Symbol des Dritten Reiches, das eigentlich 1000 Jahre währen sollte? Das Hakenkreuz! Vier Arme! Ja, wegen der Zahl Vier brach dieses Reich nach nur zwölf Jahren zusammen. 

Das wollten die Bayern ihrem Land nicht antun - also suchten sie nach einem weiteren Gesetz. Das ist ein sehr kurzes Gesetz, das mit nur drei Worten alle anderen Gesetze umfasst und höher steht als alle anderen Gesetze. Es steht derart hoch, dass es nur vom Ministerpräsidenten persönlich ausgesprochen werden darf. Es lautet:
I  BINS GSETZ!
Dieses Gesetz darf auf keinen Fall hochdeutsch ("Ich bin das Gesetz!") ausgesprochen werden, dann wären es ja vier Worte - also ein Unglück! 

Dieses Gesetz aller Gesetze wurde bereits von Franz Josef Strauß - dem Übervater aller Ministerpräsidenten - ausgesprochen. Da hatte der Fußballkaiser Franz gejammert. Über die vielen Steuern, die er zahlen sollte. Er wolle ja Steuern zahlen! Aber warum  gleich so viele?! Die bayerischen Finanzämter hatten ein Einsehen. Nicht jedoch der Bundesrechnungshof! 

Dann wandte Franz Josef Strauß das Gesetz aller Gesetze an - und erteilte dem Bundesrechnungshof Hausverbot für alle Finanzämter in Bayern. Da konnte der Bundesrechnungshof halt nicht prüfen.
Und alle in der Republik schluckten das. Keiner wehrte sich. Ja, so mächtig ist dieses  Gesetz aller Gesetze! 

Wer nun meint, hätten die Nazis kein vierarmiges, sondern ein mehrarmiges Hakenkreuz als Symbol verwendet, bestünde das Dritte Reich noch heute, irrt. Beweis: Die Vril-Gesellschaft. Sie verwendete ein vielarmiges Hakenkreuz. Aber Gerüchte besagen, dass Vril-Mitglieder mit ihrem Jenseitsschiff im Jenseits landeten und dann nicht mehr das Diesseits erreichten ... 


Veröffentlicht am 25.07.2013 von Steven Proctor

Übernommen von OverBlog

Samstag, 25. Januar 2014

ADAC: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!

Dieser Spruch trifft jetzt voll auf die Führungsriege dieses Vereins ADAC - mit aller Härte. Da wurde darüber berichtet, dass bei der Preisvergabe für das "Lieblingsauto" der Deutschen geschummelt wurde. Es ist völlig unerheblich, ob nur die Gesamtzahl der Stimmen nach oben geschummelt wurde oder andere Zahlen auch! 

Geschummelt ist geschummelt! 

Und es ist auch nicht damit getan, dass der dafür verantwortliche Chefredakteur und Kommunikationsleiter alle Ämter niederlegt. Der Imageschaden für den ADAC ist enorm. Da fragen sich doch die meisten: Was stimmt eigentlich, was die ADAC-Zeitung sonst noch berichtet. Und wenn dann nachgewiesen wird, dass auch 2012 geschummelt wurde! 

Die ADAC-Mitglieder müssen sich doch verarscht fühlen! Aber viele meinen, sie sind vom ADAC abhängig. Wehe, wenn sie eine Panne mit ihrem Lieblingsauto haben. Diese gigantische Monopolstellung ist der Führungsriege in den Kopf gestiegen. 

Da lässt sich der Präsident des ADAC persönlich mit einem Rettungshubschrauber von Termin zu Termin fliegen. Grund: Der Rettungshubschrauber darf fast überall landen. Der Präsident ist halt fußfaul und will gleich nebem dem Ziel aussteiegen. 

Wir müssen uns fragen: Wer bezahlt die Kosten für die Rettungshubschrauber des ADAC? Das sind unter anderem 

  • die Innenministerien der Bundesländer, also die Steuerzahler
  • die Krankenkassen, also werden Steuermittel und Krankenkassenbeiträge der Versicherten dafür verwendet
  • die ADAC-Mitglieder - jedes zahlt jährlich fast einen halben Euro dafür
  • Spenden, die reichlich für die Luftrettung fließen

Deutschland kann stolz auf sein Luftrettungsnetz sein. Das ist sinnvoll und hat in der Vergangenheit bestimmt schon oft Leben gerettet! 

Aber dieses Netz ist nicht dafür aufgebaut worden, dass fußfaule Präsidenten des ADAC sich von Termin zu Termin fliegen lassen! 

Ünd die zuständigen Behörden wussten angeblich nichts von diesen Sondereinsätzen der Hubschrauber! Lag ein medizinischer Notfall vor? 

Mitnichten! Die Köpfe dieses Vereins ADAC sind einfach größenwahnsinnig geworden! Ja, genau genommen leiden diese Typen an Größenwahn. Ärzte nennen das auch Megalomanie. Dieses Krankheitsbild hat im ICD-10 die Nummer F22.0 - eine isolierte Wahnstörung! 

Ja, einen ietzen Rettungshubschrauber-Einsatz sollte es für diese Führungsriege des ADACs geben : In Ich-habe-mich-lieb-Jacken verpackt ab ins nächste Bezirkskrankenhaus! 


Veröffentlicht am 25.01.2014 von FunnyGyppo

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 8. August 2013

Der Fall des Uli Hoeneß und die Medien und die Justiz

Tatsache ist, dass die Staatsanwaltschaft München Anklage erhoben hat - gegen Uli Hoeneß - den Präsidenten des FC Bayern. Offen ist derzeit, ob es zu einem Hauptverfahren gegen Uli Hoeneß kommen wird. Nun haben Medien berichtet, der Stern habe behauptet, dass im Fall Uli Hoeneß "Hunderte Millionen in der Schweiz" liegen sollen.

Wer sich den Artikel des Stern durchliest, erfährt keine Behauptungen, auch keine Unterstellungen. Der Stern stellte eine Frage: "Hunderte Millionen in der Schweiz?" Mit Fragezeichen! Was  war passiert? Da gibt es eine Person, die behauptet, dass auf dem Depotkonto des Uli Hoeneß bei der Privatbank Vontobel im Jahr 2008 über 500 Millionen Franken "lagerten". Und dieser Informant ließ dies über seinen Anwalt der Staatsanwaltschaft zukommen.

Was fällt mir dazu ein? Entweder ist dieser Informant ein Spinner, der sich wichtig machen will oder an diesen Vorwürfen ist etwas dran! Andererseits, wenn jemand extra einen Anwalt beauftragt, um dies der Staatsanwaltschaft mitzuteilen, dann könnte an diesen Vorwürfen durchaus etwas dran sein.

Das zu überprüfen, ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft, sie wird sich dazu auch nicht äußern. Ist verständlich. 

Und es gibt noch eine Tatsache: Der Informant nannte explizit ein Nummernkonto bei der Schweizer Bank. Mit exakter Nummer! Woher weiß er das? Aus den Medien jedenfalls nicht. 

Quelle: stern.de Hunderte Millionen in der Schweiz?: Bei der Staatsanwaltschaft München hat sich ein Informant gemeldet: Uli Hoeneß soll viel mehr Geld versteckt haben als bislang bekannt.

Ist das eine Verleumdung? Oder ist das eine Berichterstattung? Das will Uli Hoeneß juristisch klären lassen. Er will gegen den Stern wegen Verleumdung klagen, das berichtet der SPIEGEL:

Quelle: SPIEGEL ONLINE Bericht über versteckte Millionen: Hoeneß will "Stern" verklagen: "Absurde Unwahrheiten", "Wahnsinn", "ungeheuerliche Unterstellungen": Uli Hoeneß hat einen Bericht des "Stern" über dreistellige Millionenbeträge auf seinem Schweizer Konto heftig dementiert. Der Bayern-Präsident kündigte eine Verleumdungsklage gegen das Hamburger Magazin an.

Wer genau liest, wird feststellen, dass der Stern gar nicht solche Behauptungen aufgestellt hat. Er hat darüber berichtet, dass es einen Informanten gibt, der so etwas behauptet und seine Informationen - ob sie wirklich zutreffen, ist offen - der Staatsanwaltschaft mitteilte. Und wie reagiert der Stern darauf? Mit einem weiteren Artikel:

Quelle: stern.de Hoeneß droht, sagt aber nichts: Uli Hoeneß hat neue Hinweise im stern als "absurd" zurückgewiesen. Doch Klarheit bringt er in die Sache nicht.

Dabei hatte der Stern vor der Veröffentlichung bei Uli Hoeneß nachgefragt und ihm Fragen zugeschickt. Hoeneß antwortete nicht. Das ist angesichts des laufenden Verfahrens auch verständlich. Er hätte dies ja dem Stern mitteilen können. 

Der Stern schreibt in diesem Artikel auch: ... hatte Hoeneß im Januar dieses Jahres eine Selbstanzeige eingereicht. Die Staatsanwaltschaft hält sie für nicht strafbefreiend und erhob Anklage. Über die Zulassung der Anklage will das Gericht bis Ende September befinden. Erst dann steht fest, ob es zu einem Prozess gegen Hoeneß kommt.

Und das sind alles Tatsachen ...


FC Bayern München - Uli Hoeneß zur Steueraffäre: "Absurde Unwahrheiten!"
Veröffentlicht am 08.08.2013 von tzonline


Veröffentlicht am 08.08.2013 von SID

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 30. Juli 2013

Neue Beute eines Plagiatsjägers: Plagiatsvorwürfe gegen Prof. Dr. Norbert Lammert?

Ein Plagiatsjäger schlug wieder zu: Er nennt sich Robert Schmidt. Ja, ein Jäger mit diesem Namen brachte die damalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan zu Fall, sie trat von ihrem Ministeramt zurück. Der Doktortitel wurde ihr entzogen! Diesmal soll Dr. Norbert Lammert die Beute sein. Ja, genau, der Bundestagspräsident. Seine Dissertation ist schon etwas angegraut, sie entstand 1975:

Quelle: n-tv Lammert lässt Doktorarbeit prüfen: Der Plagiatsjäger mit dem Pseudonym "Robert Schmidt" schreibt, er habe auf 42 Seiten von Lammerts Dissertation 21 Quellen gefunden, bei denen es "Unregelmäßigkeiten" gebe. "Hierbei handelt es sich vorwiegend, aber nicht ausschließlich um Plagiate", so der Vorwurf. Lammert habe "einen erheblichen Teil der als verwendet angegebenen Literatur" offenbar nicht gelesen.

Das ist ein hammerharter Vorwurf! Andererseits gilt Robert Schmidt als "sehr gründlich prüfender Analytiker". Er hat sich ja jemand ganz oben von der politischen Spitze ausgesucht. Ich gehe mal davon aus, er weiß, was er veröffentlicht.

Und wie reagiert Dr. Norbert Lammert? n-tv berichtet: Der "Welt" sagte Lammert dazu: "Ich habe meine Doktorarbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt." Allerdings will er die Arbeit untersuchen lassen: "Ich habe die Universität Bochum unverzüglich darum gebeten, die Vorwürfe zu prüfen." Der Deutschen Presse-Agentur teilte Lammert mit, er sei von der wissenschaftlichen Qualität seiner Dissertation überzeugt.

Und was schreibt eigentlich Robert Schmidt? Schauen wir halt in seinen Blog:

Quelle: lammertplag: Zweck der Dokumentation ist es, sowohl die Universität Bochum als auch die allgemeine Öffentlichkeit anhand einer ausreichend großen Anzahl von exemplarischen Belegstellen über wissenschaftliches Fehlverhalten in der untersuchten Arbeit zu informieren. Ziel der Dokumentation ist es jedoch nicht, dieses möglichst vollständig zu erfassen, was mit einem hohen Zeitaufwand verbunden wäre. Ich habe daher die Untersuchung abgebrochen, nachdem ich die Marke von einem Drittel der Seiten des Hauptteils, die fragwürdige Passagen enthalten, überschritten habe. Oder anders ausgedrückt: Ich meine jetzt genug problematische Belegstellen gefunden zu haben, die eine umfassende offizielle Untersuchung der Arbeit rechtfertigen.

Das ist ja irgendwie verständlich. In einem Drittel der Dissertation fand er zu kritisierende Passagen, das reicht ja, wohl, dass diese Arbeit erneut von der Universität Bochum geprüft wird. Da sind sich Plagiatjäger und Doktortitelinhaber einig.

Besonders leseswert finde ich das Kapitel II. bei Robert Schmidt, da geht es um "bemerkenswerte Fundstellen". Wie beispielsweise 

  • Lammert schreibe anderen Personen Begriffe zu, die diese nachweislich gar nicht gebrauchen
  • Lammert suggeriere den Anschein, die angegebene Literatur gelesen zu haben, obwohl er nur aus der Sekundärliteratur zitiere und dabei Fehler übernehme
  • Lammert verweise gar auf ein Buch, das es überhaupt nicht gibt!

Schaut selbst rein und macht euch ein eigenes Bild. Und wer die roten Seitenzahlen anklickt, dem wird eine Ähnlichkeit zur Vorgehensweise bei Annette Schavan auffallen: Damit die Textübernahme nicht gleich auffällt, werden die übernommenen Texte etwas umgemodelt, etwas weggelassen, manchmal etwas dazu erfunden. 

Ach ja, womit befasst sich Lammert in seiner Doktorarbeit? Der Titel lautet: "Lokale Organisationsstrukturen innerparteilicher Willensbildung. Fallstudie am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet"

Hmm, Fallstudie! Normalerweise gibt eine Fallstudie ja nicht unbedingt ein Thema für einer Doktorarbeit her. Aber ich mag mich irren.

Es gibt einen noch einen längeren Titel: "Die Bedeutung regionaler und nichtregionaler Organisationsstrukturen im Willensbildungsprozeß politischer Parteien auf unterer Organisationsebene – dargestellt am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet"

Auf Seite 100 dieser Dissertation steht ein für mich bemerkenswerter Satz: Der “aktive Bürger” ist nach wie vor die schwächste Stelle in der Theorie und Praxis der Demokratie wie der Parteien.

Darüber lohnt sich wirklich nachzudenken ...

Und was gibt es sonst noch von der Plagiatorenfront zu berichten?

Quelle: Bild.de Neue Schlappe für Koch-Mehrin: Silvana Koch-Mehrin (42) muss weiterhin auf ihren Doktortitel verzichten. Das Verwaltungsgericht in Karlsruhe wies am Mittwoch eine Klage der FDP-Politikerin gegen den Entzug des Titels ab.

Und sie hat es sich sogar mit ihrem Doktorvater verdorben:

Quelle: Bild.de Doktorvater geht auf Koch-Mehrin los: Im „Tagesspiegel“ wies der Historiker Volker Sellin Vorwürfe von Koch-Mehrin zurück, die Universität Heidelberg habe seit dem Jahr 2000 von den Mängeln ihrer Arbeit gewusst und ihr dennoch den Doktortitel verliehen.
„Ich habe damals selbstverständlich nicht geahnt, dass sie abgeschrieben hat und habe dies daher mit meiner Kritik an ihrer Arbeit auch nicht ausdrücken können“, sagte der mittlerweile emeritierte Historiker der Zeitung.




Veröffentlicht am 22.07.2012 von kanzlerduell09

Der einzige Abgeordnete, der sich für die LINKEn einsetzte, war Ströbele! Ein Hoch auf Ströbele! Und die anderen Abgeordneten klatschten sogar Beifall, als eine komplette Fraktion den Saal verlassen musste! Ist das das demokratische Selbstverständnis eines Prof. Dr. Norbert Lammert?

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 24. Juli 2013

GLOSSE: Causa Mollath: Landgericht Regensburg lässt es krachen

Da schauten viele Menschen nach Regensburg, genau genommen auf das Landgericht. Es ging darum: Wird der Prozess gegen Mollath erneut aufgerollt? Wann wird Mollath endlich aus der Forensik entlassen? Dann ließ es dieses Landgericht so richtig krachen: Die beiden Wiederaufnahmeanträge werden abgewiesen! Mollath bleibt in der Forensik! Das steht in der Pressemitteilung:

Quelle: Beschluss des LG Regensburg im Wiederaufnahmeverfahren Mollath vom 24.07.2013: Das Landgericht Regensburg hat mit Beschluss vom 24.Juli 2013 die Wiederaufnahmeanträge zugunsten des Untergebrachten Gustl Mollath als unzulässig verworfen. Es kann weder im Wiederaufnahmeantrag des Untergebrachten noch im Wiederaufnahmeantrag der Staatsanwaltschaft einen zulässigen Wiederaufnahmegrund erkennen und sieht daher keine Möglichkeit für eine Wiederaufnahme des Verfahrens.

Gell, das ist ein Kracher! Die Wiederaufnahmeanträge werden verworfen! Und das wird begründet! Und wie!

Und diese Richter lassen es nochmal krachen: Sie stellen sich und ihren Kollegen einen Freibrief aus: Nicht ausreichend ist, wenn im Rahmen eines Urteilsverfahrens Fehler gemacht werden oder ein Urteil Sorgfaltsmängel erkennen lässt.

Also, Leute, was regt ihr euch auf! Wir sind alle Menschen und Menschen machen Fehler! Klar, auch in der Causa Mollath wurden Fehler gemacht! Das geben diese Richter sogar zu. Aber deshalb gleich ein Wiederaufnahmeverfahren? Wir wollen doch nicht übertreiben!

Was bleibt? Muss wirklich der Bundespräsident eingreifen? Er verfügt ja über ein Begnadigungsrecht! Auch der bayerische Ministerpräsident verfügt über das Recht der Begnadigung! Muss die Volksseele noch mehr kochen? Die bayerische Justiz ist offensichtlich gewillt, Mollath in der Forensik versauern zu lassen! Mollath darf nicht freigelassen werden, er weiß zu viel! 

Da schlottern einigen "Prominenten" die Knie vor Angst, wenn rauskommt, dass sie Schwarzgeld in die Schweiz verschieben ließen!

Die Begründung der Ablehnung ist keine juristishe Meisterleistung, sondern nur eine Riesenfrechheit! Nehmen wir als Beispiel die Stellungnahme zum Revisionsbericht der Hypovereinsbank: Auch dieser ist nicht geeignet, das Urteil zu erschüttern, da es im Urteil bei der Überprüfung der Schuldfähigkeit von Herrn Mollath explizit für möglich gehalten wird, dass es Schwarzgeldverschiebungen von verschiedenen Banken in die Schweiz gegeben hat.

Ach ja, hat der Richter Brixner dem angeklagten Mollath nicht mit Saalverweis gedroht, wenn er nicht aufhört, vom Schwarzgeld zu reden? Und wenn schon, sollte da der Richter etwas in dieser Richtung gesagt haben, dann war das nur ein Fehler - nicht der Rede wert!

Was lehrt uns die Causa Mollath?

Was Mollath passiert ist, kann jedem  - zumindest in Bayern - passieren. Da braucht ein Mensch nur etwas unbequem zu sein, schon wird eine unberechtigte Anklage gezimmert und der oder die Betroffene finden sich im Gefängnis oder gar der Psychiatrie wieder!

Und diese drohenden Gefahren vertreiben mögliche Investoren! Bald wird Bayern das zu spüren bekommen! Welcher Unternehmer nimmt schon gern ein Risiko wie in manchen östlichen Staaten in Kauf?

Quelle: Süddeutsche.de Gustl Mollath muss in der Psychiatrie bleiben: Die von der Staatsanwaltschaft genannten Wiederaufnahmegründe lehnte das Gericht ebenfalls ab. Ein eingereichtes Attest, das die Körperverletzung Mollaths an seiner Frau belegen sollte, sei keine falsche Urkunde. Zwar sei das Gericht davon ausgegangen, das Attest stamme von einer erfahrenen Ärztin, nicht von deren Sohn. Jedoch habe es wohl den nicht gut sichtbaren Zusatz "i.V." - in Vertretung - übersehen. 

Na klar, das Gericht hat halt etwas übersehen! Das kann ja mal vorkommen. Oder die Brille war nicht geputzt!

Ich stelle mir gerade vor, der Ministerpräsident oder der Bundespräsident machen von ihrem Gnadenrecht Gebrauch! Was passiert dann? Oder haben diese beiden Präsidenten selbst solch große Angst vor der Phalanx aus Justiz und Gutachtern und Ärzten? Anders kann ich mir nicht erklären, wieso Horst Seehofer nicht einschreitet! Das fragen sich bestimmt viele Bürger!


Veröffentlicht am 23.07.2013 von BR

"Wahn und Willkür" - das ist nicht nur der Titel eines sehr lesenswerten Buches, sondern das wird mehr und mehr zu einem Synonym für die bayerische Justiz!

Übernommen von Over-Blog

Montag, 22. Juli 2013

Die Kanzlerin und ihre "Rede" in Aschaffenburg

Die Wahlkampfzeit ist ausgebrochen! Da werden dann gewisse Rituale zelebriert. Beispielsweise werden Reden gehalten! So auch in Aschaffenburg. Das besuchte die Kanzlerin. Sie wollte ihren Duzfreund Horst S. in seinem Wahlkampf unterstützen. Ja, auch Horst S. macht zur Zeit Wahlkampf - er will wieder zum Ministerpräsidenten gewählt werden.

Also reiste die Kanzlerin nach Aschaffenburg und wollte zu reden anfangen. Viele Zuhörer hatten sich eingefunden. Dann stellte sich bald heraus, dass sie der Kanzlerin nicht zuhören wollten. Und die Kanzlerin gab von sich: "Das ist alles nicht selbstverständlich! Und seien Sie einfach froh, dass Sie frei Ihre Meinung sagen können!"

Wie sollen wir das verstehen? Meinungsfeiheit gibt es doch schon lange in der Bundesrepublik Deutschland. Das haben die geistigen Väter im Grundgesetz festgelegt! Oder hat die Kanzlerin das Wörtchen "noch" vergessen? Soll die Meinungsfreiheit abgeschafft werden? Wer weiß, wer weiß ...

Jedenfalls empörten sich viele Zuhörer, immer mehr Zwischenrufe waren zu hören, Trillerpfeifen. Die Kanzlerin war nur noch sehr schwer zu verstehen. Es soll ja Spötter geben, die behaupten, die Kanzlerin habe wieder einmal eine ihre besten Reden gehalten - so gut, dass sie niemand verstand:


Veröffentlicht am 18.07.2013 von jimmyjim45

War das das erste Mal, dass die Kanzlerin ausgebuht wurde? Erinnern wir uns: An den 12.10.2012. Da wollte die Kanzlerin dem Kandidaten der Schwarzen für den Posten des Oberbürgermeisters in Stuttgart im Wahlkampf helfen. Das ging gründlich schief, und die Worte der Kanzlerin gingen in einem Pfeifkonzert unter:


Veröffentlicht am 12.10.2012 von kimtrains

Und was passierte: Der Kandidat der Kanzlerin wurde nicht Oberbürgermeister, sondern ein Grüner! Wie sich die Geschichte wiederholt!

Da gab es doch ein Jahr vorher eine Landtagswahl, die Kanzlerin eilte dem Kandidaten der Schwarzen zu Hilfe und wollte gute Worte für diesen Kandidaten einlegen. Sie eilte ihrem Kandidaten Stefan M. zu Hilfe. Allein, sie wurde mit Trommelwirbel empfangen und die Bürger skandierten immer wieder: "Lügenpack!" Wen sie wohl gemeint haben?


Hochgeladen am 01.03.2011 von Walter Steiger

Einige Wahlkampstrategen im Team des Horst S. runzeln schon die Stirn: Da gibt es wohl eine gewisse Gesetzmäßigkeit: Wenn die Kanzlerin Wahlkampf macht und reden will, dann gewinnt der Kandidat der Opposition! Und jetzt der Auftritt der Kanzlerin in Aschaffenburg? Ist das gar das Ende der CSU in Bayern?!

Jedenfalls, zum Ministerpräsidenten wurde damals - zum ersten Mal im Ländle - ein Grüner gewählt!

Und dabei hat doch auch Urban Priol gesprochen - extra zum Besuch der Kanzlerin in Aschaffenburg! Was lief da nur schief? Besonders gefällt mir die Sache mit der Buchstabensuppe: Da fand Urban Priol das Wort BUNDESKANZLERIN. Und er rührte und rührte und dann las er das Wort BANKZINSENLUDER: 


Veröffentlicht am 18.07.2013 von jimmyjim45

Übernommen von Over-Blog

Montag, 8. Juli 2013

Wahlzeit ist Maulkorbzeit!

Zur Zeit beginnt der Wahlkampf zu toben - die ersten Anzeichen sind die Maulkörbe, die Politiker den Wählern verpassen wollen. Gerade im Freistaat Bayern, da wurden die "führenden" Köpfe immer unruhiger. Grund: Die Wählerinnen und Wähler regen sich auf. Sie regen sich wegen der diversen Skandale und Affären auf. 

Was macht ein bayerischer CSU-Politiker? Wie beispielsweise der Ministerpräsident? Er verpasst seinem Kontrahenten - dem derzeitigen Oberbürgermeister Christian Ude einen Maulkorb - und zwar einen deftigen! Wie es halt in Bayern so der Brauch ist.

Quelle: Das Gepoltere eines dünnhäutigen Ministerpräsidenten: Der Bayerische Rundfunk berichtet: Rücktrittsforderungen von SPD-Spitzenkandidat Christian Ude an fünf Kabinettsmitglieder wies Seehofer zurück: "Ich weiß gar nicht, was der sich da einmischt", sagte Seehofer. "Er ist weder Parteivorsitzender noch Fraktionsvorsitzender, noch braucht ihn irgendjemand zur Lösung des Problems."

Und seine Justizministerin - Frau Dr. Beate Merk - machte es ihrem Ministerpräsidenten gleich nach. Auch sie verpasste dem Christian Ude einen Maulkorb - zumindest versuchte sie es:

Quelle: Justizministerin Dr. Beate Merk - Rücktrittsreif?: Die Justizministerin reagiert scharf. „Mit Verlaub: Der Herr Oberbürgermeister soll nicht nur Wort halten, sondern Mund halten - wenigstens aus Respekt vor unserem Rechtsstaat.“ Damit bezog sie sich auf Udes Wahlplakate mit dem Slogan „Wort halten“. Ganz klar - Frau Ministerin erteilt dem Ude einen Maulkorb - "aus Respekt vor dem Rechtsstaat"? Was Frau Ministerin wohl damit gemeint haben will?

Es sind nicht nur Politiker, die mündigen Bürgerinnen und Bürgern einen Maulkorb verpassen wollen. Wer noch? Einige Professoren! Wieso denn die? Vor allem wenn es um Plagiate geht! Vielen passt es nicht, wenn ein Plagiatsjäger fündig wird und mit der Entdeckung seines Plagiats in die Öffentlichkeit geht.

Wieso eigentlich? Weil dann nicht mehr gemauschelt werden kann! Weil dann andere - ist so ein begründeter Plagiatsvorwurf mal öffentlich - selbst das Plagiat überprüfen können. Und vor allem die Presse greift solche Plagiatsvorwürfe auf. Einer der erfolgreichsten derzeitigen Plagiatsjäger ist Martin Heidingsfelder. Und er ist nicht nur Plagiatsjäger, sondern auch Mitglied der Piratenpartei:

Quelle: n-tv Interview mit dem Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder Der Doktor-Schreck: Wenn wir noch einen Plagiator finden würden in dieser Legislaturperiode, wäre ich bis aufs Knochenmark erschüttert. Wir haben bei nur 15 Bundesministerien schon in zweien Ministerwechsel aufgrund von Plagiatsfällen gehabt. Dieses zweite Kabinett Merkel wird in die Geschichte eingehen als Kabinett der Plagiatoren. Man muss schon sagen: Wir Plagiatssucher haben da kräftig mit rumgewühlt.

Das hört sich doch gut an: Merkels Kabinett das "Kabinett der Plagiatoren"! Übrigens, Merkel hat ja auch promoviert ...

Wie der stern berichtet, prüft Heidingsfelder gegen Bezahlung. Ja, wieso auch nicht? Wenn es Leute gibt, die aus irgendwelchen Gründen einem mehr oder weniger Prominenten an den Karren fahren wollen, dann können sie Heidingsfelder beauftragen:

Quelle: stern.de Rent a Plagiatsjäger: Martin Heidingsfelders Arbeitstag beginnt mit einem E-Mail-Check - und ein paar saftigen Beleidigungen. "Was sind Sie nur für ein Arsch?", steht in der ersten Mail, in der zweiten: "Ich hoffe, Sie schmoren in der Hölle". Er klickt auf die nächste Mail, blickt hoch: "Denen muss ich antworten. Die wollen mir Geld geben."

Wieso wird er beleidigt? Macht er etwas Illegales? Oder reißt er manchem Eliten-Abkömmling die Maske herunter? Klar, dass Betroffene und Ertappte wütend reagieren.

Aber kehren wir zurück zu den Leuten, die etwas gegen Plagiatsjäger haben. Da schrieb der TAGESSPIEGEL:

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Maulkorb bei Plagiatsverdacht: Wissenschaftler kritisieren HRK (= Hochschulrektorenkonferenz) und DFG (= Deutsche Forschungsgemeinschaft) für Richtlinien bei Fehlverhalten. Sie befürchten, es solle einen Maulkorb für Forscher geben, die wissenschaftliches Fehlverhalten öffentlich machen wollen.

Ja, die Öffentlichkeit - das ist das Problem - offensichtlich für die einige Rektoren der Universitäten. Es freut mich sehr, dass es immer noch Wissenschaftler gibt, die einen solchen Maulkorb ablehnen. Ja, sie haben sogar einen offen Brief verfasst und im Internet veröffentlicht:

Quelle: change.org Deutsche Forschungsgemeinschaft; Hochschulrektorenkonferenz: Preserve the Freedom to Publish Findings of Academic Misconduct in Germany: Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Strohschneider, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hippler, mit großer Sorge haben wir zur Kenntnis genommen, dass es akademischen 'Whistleblowern' in Deutschland zukünftig verboten sein soll, die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit der interessierten Öffentlichkeit zu teilen und dass stattdessen die Ergebnisse einer universitätsinternen Untersuchung etwaigen wissenschaftlichen Fehlverhaltens abzuwarten sind. Wir beziehen uns dabei auf die am 14. Mai 2013 von der Hochschulrektorenkonferenz verabschiedeten „Empfehlungen 'Gute wissenschaftliche Praxis an Hochschulen'“ und die dort erwähnte „Empfehlung 17“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum gleichen Thema ...

Wieso dieser Maulkorb? Haben diese Elite und deren Abkömmlinge Angst, dass auch künftig Plagiate gefunden werden - vor allem in Schwafelfächern? Offensichtlich ja! Und sie bedenken auch nicht, wie sehr der akademische Ruf Deutschlands dann leiden wird. Sollten sich diese Maulkörbler durchsetzen, dann werden damit ehrlich und aufrichtig arbeitende Doktoranden abgestraft. Grund: Auch deren Arbeiten geraten dann on den Verdacht, dass Deutschland das Veröffentlichen von gefundenen Plagiaten erschweren - wenn nicht gar verhindern will! Was ist dann ein deutscher Doktortitel international wert?

Hier zeigt sich wieder einmal, dass die deutsche Elite weiterhin ihre Potemkinschen Dörfer stehen lassen oder gar neue aufstellen will! Ähnlich ist es ja mit der Korruption! Deutschland leistet sich immer noch den Luxus, auf ein Antikorruptionsgesetz zu verzichten! Warum wohl?

Bereits 1988 sang Reinhard Fendrich sein "Tango Korrupti". Und seitdem hat sich kaum etwas geändert ...





Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 7. Juli 2013

Justizministerin Dr. Beate Merk - Rücktrittsreif?

Der Freistaat Bayern hat auch seit vielen Jahren eine Justizministerin: Frau Dr. Beate Merk. Und es gehen die Gerüchte um, dass sie gerne Maulkörbe verteilt. In einem Fall ist das nachweisbar: In Bayern wird ja am 15. September 2013 gewählt. Da können sich die Bayern einen neuen Ministerpräsidenten aussuchen - für den Fall, dass sie mit dem alten nicht mehr einverstanden sein sollten.

Ja, es gibt wirklich einen Gegenkandidaten - den Christian Ude - derzeit seit vielen Jahren Oberbürgermeister von München. Und dieser Ude ist ganz schön frech - meint die Merk. Hat doch der Ude den Rücktritt der Justizministerin gefordert. Damit steht der Ude nicht allein - immer mehr Bayern kommen zur Meinung: die Merk soll zurücktreten.

Das ficht jedoch Frau Justizministerin nicht an. Sie hat ja vor dem Untersuchungsausschuss in Sachen Mollath erklärt, was sie ist? 


DIE POLITISCHE SPITZE!

Quelle: Merk und Mollath: Die politische Spitze sagt aus!: Gell, damit das allen klar ist, Frau Ministerin ist keine Sachberarbeiterin, das wollte Frau Ministerin gleich klarstellen! Und Frau Ministerin sagt auch, was sie in Wirklichkeit ist: "Ich bin keine Sachbearbeiterin. Das sage ich jetzt ironiefrei. Ich bin die politische Spitze dieses Hauses." 

Und da wagt es dieser Oberbürgermeister Ude, sie, die Justizministerin und die politische Spitze zum Rücktritt aufzufordern!

Quelle: Mittelbayerische „Fall Mollath ist unfassbar“: Muss Sie zurücktreten? Ich glaube, dass Sie mit einem Rücktritt am besten weiterer Kritik entgeht. Nach meinem Eindruck schwillt die Empörung über den Fall Mollath in der bayerischen Bevölkerung immer stärker an. Beate Merk, die ich durchaus auf anderen Themenfeldern sehr schätze, tut sich keinen Gefallen, wenn sie sich an ihr Amt krallt. Ihr Rücktritt wäre eine Geste, um die Krise schneller zu beenden. Eine Krise, die in erster Linie eine Vertrauenskrise ist. 

Und wie reagierte Frau Ministerin? Mit einem Maulkorb!

Quelle: SÜDWEST PRESSE Fall Mollath: Ude fordert Merk zum Rücktritt auf: Die Justizministerin reagiert scharf. „Mit Verlaub: Der Herr Oberbürgermeister soll nicht nur Wort halten, sondern Mund halten - wenigstens aus Respekt vor unserem Rechtsstaat.“ Damit bezog sie sich auf Udes Wahlplakate mit dem Slogan „Wort halten“.


Ganz klar - Frau Ministerin erteit dem Ude einen Maulkorb - "aus Respekt vor dem Rechtsstaat"? Was Frau Ministerin wohl damit gemeint haben will?

Dies ist jetzt schon der zweite Maulkorb, den Christian Ude bekommt - einen erteilte ihm der Ministerpräsident persönlich. Wegen der "Verwandtenaffäre" - da forderte Ude die Minister und Staatssekretäre zum Rücktritt auf. Grund: Sie hatten Familienmitglieder in den Wahlbüros beschäftigt und sie von der Landtagskasse bezahlen lassen!

Und wie reagierte der Ministerpräsident? Scharf, sehr scharf!

Quelle: Das Gepoltere eines dünnhäutigen Ministerpräsidenten: Der Bayerische Rundfunk berichtet: Rücktrittsforderungen von SPD-Spitzenkandidat Christian Ude an fünf Kabinettsmitglieder wies Seehofer zurück: "Ich weiß gar nicht, was der sich da einmischt", sagte Seehofer. "Er ist weder Parteivorsitzender noch Fraktionsvorsitzender, noch braucht ihn irgendjemand zur Lösung des Problems."

Menschenskinder! Das ist ja ein Selbstverständnis von Politik: Bei der "Verwandten-Affäre" dürfen sich demnach nur Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender "einmischen" - das dumme Wählvolk hat sich nicht einzumischen! Auch nicht der Ude! Den braucht sowieso niemand - sagt der Ministerpräsident! Und der muss es ja wissen!

Sind solche Politiker noch wählbar? Niemals! Sie haben sich selbst disqualifiziert!


Veröffentlicht am 30.11.2012 von Direktkandidat

Quellen: 

  • Süddeutsche.de Ist das echt, @BayernSPD?: Ein vertrauenswürdig aussehender Mann hält zwischen seinen Händen vier Buchstaben, die zusammen den Schriftzug "Wort" ergeben. Na? Keine Ahnung? Gut, Sie haben recht, das ist schwer. Deswegen ist es auch sehr freundlich, dass die Bayern-SPD, die sich stets als Anwalt aller Benachteiligten versteht, die Antwort sicherheitshalber gleich mitliefert: "Ein Ministerpräsident, der Wort hält", steht über dem Bild, auf dem Christian Ude das Wort "Wort" hält. 
  • GMX.de Ude-Plakat: Ein Wort wird zum Renner: Damit haben sicherlich weder Christian Ude noch die dafür verantwortliche Werbeagentur gerechnet: Das Plakat, das eine Salzburger PR-Firma für den anstehenden Wahlkampf des Spitzenkandidaten der SPD für die Landtagswahl in Bayern entworfen hat, entwickelte sich binnen kürzester Zeit zum Renner im Internet und in den sozialen Netzwerken.