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Donnerstag, 10. April 2014

GLOSSE: CSU - kein Glück mit Doktortiteln - Entwicklungsminister ein Plagiator?

Mit Doktortiteln haben CDU und CSU kein Glück. Sogar die frühere Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan verlor, erst ihren Titel und dann ihren Prozess um denselbigen. Und jetzt hat sie es eingesehen: Sie verzichtet künftig auf ihren Doktortitel. Sie begnügt sich mit ihren mehreren Doktortiteln ehrenhalber. 

Angefangen mit dem Problem mit einem Doktortitel hat es mit einem Freiherrn. Er war ja zunächst ein richtiger Shootingstar und wurde schon als Nachfolger Merkels gehandelt. Dann kam sein jäher Absturz - ihm waren Plagiate nachgewiesen worden. Er verzichtete auf alle politische Ämter und wanderte in die USA aus - auf Zeit. 

Die CSU hat es besonders erwischt. Der neue Generalsekretär der CSU - Andreas Scheuer - verzichtet fortan auf seinen Doktor - obwohl er in Tschechien nur einen ganz kleinen Doktor erlangt hatte. 

Glossen: 

  1. Neues von der CSU: "Doktor werden ist nicht schwer - Doktor bleiben aber sehr!"
  2. Aus dem Poesie-Album des Andreas Sch. ...

Und jetzt hat es - vielleicht - wieder einen Minister erwischt. Von der CSU. Den Bundesentwicklungsminister! (Dr.) Gerd Müller! 

Schon von ihm gehört? Die wenigsten haben mitbekommen, dass mit der großen Koalition auch der Entwicklungsminister ausgewechselt wurde.  Als Entwicklungsminister ist Müller bislang noch nicht aufgefallen. 

Aber als angeblicher Plagiator! Das behauptet jedenfalls der Plagiatsjäger Heidungsfelder, der ja schon andere falsche Doktortitel entlarvt hat. Worüber hat Gerd Müller promoviert? Über "Die Junge Union Bayern und ihr Beitrag zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung". 

Wurde da etwas Neues über die JU gefunden, was der Forschung bislang entgangen ist? Bei manchen Themen für Doktorarbeiten gewinne ich den Eindruck: Den Doktorvätern gehen die Themen aus.


Veröffentlicht am 08.04.2014 von TV Allgäu Nachrichten

Es kursieren Gerüchte, dass König Horst I. nicht amüsiert ist! Immer diese Probleme mit den Doktortiteln! Und dann noch von einem fränkischen Plagiatsjäger entlarvt! Immer diese Franken! Die machen doch nichts wie Probleme!  Es kursieren Gerüchte, dass fränkische Plagiatsjäger außer Landes gewiesen werden sollen!
Grund: Sie stören die bayerische Idylle - vor allem wenn sie Piraten sind! 

Übernommen von OverBlog

Montag, 31. März 2014

GLOSSE: Das bayerische Stöhnen über Annette Schavan

In Bayern wird derzeit gestöhnt - ich meine nicht das Stöhnen in Bett und Pfühl, sondern in München. Ich meine auch nicht das Stöhnen der CSU, weil sie es wieder nicht geschafft hat, den Oberbürgermeister in München zu stellen. Ich meine das Stöhnen an der LMU - der Ludwig-Maximilians-Universität. 

Wieso wird da gestöhnt? Und warum? Und über wen? 

An der LMU gibt es ein erlauchtes Gremium - den Hochschulrat.  Und es gibt eine besondere Hochschulrätin - Annette Schavan. Ja, die frühere Forschungs- und Bildungsministerin, die ihren Doktortitel verloren hatte. Sie hat zwar geklagt, aber sie bekam ihren Doktortitel nicht wieder. Und andere Mitglieder dieses Gremiums sind pikiert: Sie sollen neben einer sitzen, die ihren Doktortitel verloren hat - weil ihre Doktorarbeit Plagiate enthält. 

Das ist ja auch verständlich: Wie sollen die Hochschulräte ihre Studenten für korrektes wissenschaftliches Arbeiten motivieren, wenn eine Hochschulrätin im Gremium sitzt, die es nicht so genau mit der wissenschaftlichen Arbeit genommen hat. Da kommen doch die Studenten auf dumme Gedanken: Wenn die Schavan geschummelt hat, dann darf ich das auch. 

Also soll Schavan als Hochschulrätin verschwinden. Aber das ist gar nicht so einfach! Wieso? Da muss ihr halt gekündigt werden. Wie wurde sie eigentlich Hochschulrätin? 

Sie wurde ernannt. Vom damaligen Kultusminister Heubisch. Dann muss der neue Kultusminister halt sie wieder absetzen oder die Ernennung zurücknehmen. Der Spaenle macht ja sonst seinem Namen alle Ehre, er hobelt weg, dass die Späne nur so fliegen. Wieso fliegt dann nicht die Schavan als Hochschulrätin? 

Das geht nicht! Eine Abbesetzung gibt es nicht im bayerischen Hochschulrecht! Was? Nun ja, daran dachte niemand. So eine Ernennung zum Hochschulrat - das ist lebenslänglich! Ach, genau wie bei den Bischöfen? Sogar der Papst konnte den Tebartz-van-Elst nicht feuern. Da musste erst ein Kündigungsschreiben mit Datum vom Oktober 2013 gefunden werden. Und dann konnte der Papst diese Kündigung akzeptieren - gnädigerweise. Und erst dann ist Tebartz-van-Elst seinen Job als Bischof los! 

Und zum Trost wurde bereits im Januar 2014 für den jetzigen Bischof a. D. ein 5-er BMW bestellt - in Sonderausführung! Bischof gönnt sich ja sonst nichts. 

Doch zurück zur Schavan. Heimlich hoffen die Hochschulräte, dass Schavan auch ihren Rücktritt erklärt - doch damit ist nicht zu rechnen. Als bekannt wurde, dass sie als Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom vorgesehen ist, gab sie bekannt: Ich bleibe Hochschulrätin! 

Ja, da bleibt nur noch die Suche. Wonach? Na, nach einem Rücktrittsschreiben der Schavan. Vieleicht hat sie vor einigen Monaten ein solches Rücktrittsschreiben verfasst - wie Tebartz-van-Elst ... 

Es ist ja bekannt, dass Schavan manchmal etwas vergisst:


Veröffentlicht am 25.02.2013 von clipcubede

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 20. März 2014

Endgültig! Schavan hat Doktortitel verloren! Ohne Titel nach Rom?

Annette Schavan hat endgültig ihren Doktortitel verloren! Muss sie deshalb sich beim nächsten Jobcenter melden? Nein! Ihre Bezüge und Pensionsansprüche wurde nicht gekürzt. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigte die Entscheidung der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf in vollem Umfang: Schavan hat arglistig und vorsätzlich bei ihrer Doktorarbeit getäuscht. Ihr Titel wurde ihr zu Recht entzogen! 

Quelle: t-online.de "Klägerin hat getäuscht" - Schavan verliert Prozess um ihren Doktortitel: "Die Klägerin hat getäuscht", befand die Vorsitzende Richterin des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts, Simone Feuerstein, und wies Schavans Klage gegen den Entzug des Titels durch die Heinrich-Heine-Universität ab. Auf "60 Täuschungsbefunde" sei das Gericht in Schavans 1980 eingereichter Doktorarbeit mit dem Titel "Person und Gewissen" gestoßen.

Da fragen wir uns doch: Kann eine des Plagiates überführte Politikerin dann noch Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom werden? Dieser Posten gehört unter den deutschen Botschaftern zu den am besten bezahlten Pöstchen. Wie der deutsche Botschafter in Washington! 

Ich denke, Schavan sollte nicht deutsche Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom werden. Wenn sie nur einen Funken Ehre hat, sollte sie auf alle ihre politischen Ämter verzichten! Sie hat ihren Doktortitel in betrügerischer Weise erworben, mit diesem Titel machte sie Karriere als Professorin und als Politikerin - bis hin zur Bildungs- und Forschungsministerin! 

Schavan hat dem Ansehen der Bundesrepublik großen Schaden zugefügt! Und auch ihre Gönnerin - die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel! Deutschland reihte sich damit in die Reihe von Bananenrepubliken ein: Eine Bildungsministerin - als Plagiatorin bei ihrer Doktorarbeit entlarvt und überführt! Und das Schlimmste ist: Schavan will nicht einsehen, dass sie plagiiert hat! 

Und soll diese fehlende Einsicht und Reue noch mit einem der einträglichsten Botschafterposten belohnt werden? Aber hallo! Geht's nocht? 

Ja, es geht noch viel weiter! Was die Kanzlerin angeht: Sie hetzt jetzt gegen Russland und hält es mit der neuen ukrainischen "Regierung" - eine Regierung, bei der Faschisten von der Swoboda-Partei beteiligt sind. Gregor Gysi hielt das der Kanzlerin vor, sie hatte an diesem Tag ihren Neoprenhosenanzug an - da perlten solche Vorwürfe ab. 

Es gibt ein Video, das zeigt, wie die Personalpolitik dieser Faschisten bei den Medien ausschaut: 


Veröffentlicht am 19.03.2014 von Verfassung1871

Das sind die Verbündeten der USA, der EU und auch der Kanzlerin Merkel! Unfassbar! 

Was ist das kleinere Übel? Eine Politikerin, der der Doktortitel entzogen wurde, als Botschafterin am Heiligen Stuhl? Oder eine deutsche Kanzlerin, die sich mit Faschisten wie der Swoboda-Partei verbündet und gegen Russland hetzt? 

Beide sind schlecht und beide Politikerinnen sollten bald aus der deutschen Politik verschwinden! 

Quellen:


Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 6. Februar 2014

Pressespiegel zu (Doktor) Andreas Scheuer

Es ist schon erstaunlich, wie der mediale Mainstream über den (Doktor) Andreas Scheuer herfällt. Da bezeichnet ihn Springers WELT als "Doktor Dünnbrettbohrer": "CSU-Generalsekretär Andreas Scheuers Frevel ist nicht, seine Doktorarbeit abgekupfert zu haben, sondern deren Belanglosigkeit und Phrasendrescherei. Fassungslos beugt man sich über die Seiten."

Quelle: WELT ONLINE Andreas Scheuer ist ein Doktor Dünnbrettbohrer

Wann hat es so etwas schon gegeben? Immerhin ist Scheuer der neue Generalsekretär der CSU. Und die CSU sitzt in der Regierung - in einer großen Koalition mit der SPD. Bisher galt ja: Die WELT schreibt nicht gegen die Regierung! Und jetzt? Wer in der Regierung hat ein Interesse daran, die CSU lächerlich zu machen? 

Und es geht noch weiter: 

Der SPIEGEL nennt Scheuer gar "Doktor Peinlich": Es gibt Sätze, die wirken wie Giftpfeile. Wer meint, sie verwenden zu müssen, sollte aufpassen, dass sie nicht als Bumerang zurückkommen. Auf Andreas Scheuer fliegt derzeit ein mächtiges Geschoss zu. "Wer betrügt, der fliegt": Diesen umstrittenen Satz seiner CSU hatte der neue Generalsekretär noch vor wenigen Tagen bei der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth als einen Beweis der "klaren Sprache" seiner Partei gerechtfertigt. Jetzt ist der Satz plötzlich gegen ihn selbst gerichtet.

Quelle:  SPIEGEL ONLINE CSU-Generalsekretär Scheuer: Doktor Peinlich

Früher waren solche verletzenden und abwertenden Worte nur für die Opposition verwendet worden. Oder soll damit nicht Scheuer, sondern sein Beschützer - Ministerpräsident Seehofer - getroffen werden? 

Sogar in Scheuers Heimatstadt Passau gibt es eine Zeitung - den Bürgerblick, der Scheuer als "General Größenwahn" tituliert! 

Quelle: Bürgerblick Andreas Scheuer: Politiker mit Profilneurose?: Die Psychologen erklären uns, dass übersteigerter Geltungsdrang seine Wurzeln in einem mangelnden Selbstbewusstsein hat. Menschen mit Profilneurose streben nach Luxus, Titeln und Macht. Vielleicht liegt darin der Schlüssel, dass Andreas Scheuer, der derzeit bekannteste Politiker unserer Heimat, innerhalb von acht Jahren zum zweiten Mal über seinen nicht tragbaren Doktortitel gestolpert ist. Die Heimatzeitung hat die Affäre um den CSU-Generalsekretär auf kleiner Flamme gekocht. Bürgerblick, der Titelaffäre einst aufdeckte, bringt die ganze Geschichte: 'General Größenwahn'.

Das sind harte Worte! Wie lange will sich Scheuer dies antun? Wenn sogar in Bayern Menschen leben, die ihn nicht ernst nehmen? Und wie lange wird Seehofer diesen Generalsekretär halten können? 

Jetzt wird es ja richtig ernst: Ein Plagiatsopfer hat sich gemeldet. Ja, ein richtiger Professor beschwerte sich, dass Scheuer in seine "Doktorarbeit" Texte übernahm, ohne sie als  Zitate zu kennzeichnen: 

Quelle: WELT ONLINE In der Causa Scheuer meldet sich ein Plagiatsopfer: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer gerät wegen seiner Promotionsarbeit stärker in die Kritik. Als erstes Plagiatsopfer hat sich nun der Rostocker Soziologie-Professor Peter A. Berger zu Wort gemeldet: "Das sind Plagiate, wenn auch von minderer Art", sagte Berger der "Welt". Berger bezieht sich dabei auf zwei Textstellen in Scheuers Arbeit, die zum Teil wortgleich mit einem Artikel des Professors sind, die Quelle jedoch nicht nennen. 

Und wieder wurde "abgeschrieben"! Was meinen eigentlich Menschen wie Scheuer, wer sie sind? In der Schule heißt es: Wer abschreibt, bekommt eine Sechs! Und was bekommt Scheuer? Ist ein solcher Abschreiber überhaupt als Generalsekretär einer Partei tragbar?  Ich denke NEIN! Wann sind Figuren wie dieser Scheuer in der CSU nicht mehr tragbar? 


Veröffentlicht am 23.01.2014 von quer

Übernommen von OverBlog

Montag, 3. Februar 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 04.02.2014 - Annette Schavan - Botschafterin - Vatikan

Heute, am 04.02.2014 steht der zunehmende Mond im Widder

Mond im Widder, da werden wir zum Energiebündel, wir handeln spontan, dennoch voller Verantwortung. Eine Zeit, passend, um Schwierigkeiten zu überwinden! Dem Widder ist der Kopfbereich zugeordnet. Die entsprechende Tarotkarte ist der Herrscher. Eine Karte, die Autorität, Macht und Weisheit symbolisiert. Glücksorte: Stadien, Fabriken. 

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "ernten" können, was wir in der vorangegangenen Zeit des absteigenden Mondes Zeit "gesät" haben.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein Haus voller Reichtümer - für mich ein sehr gutes Vorzeichen.  
  • Mond Quadrat Jupiter: warnt uns vor Verschwendung!
  • Mond Quadrat Pluto: warnt uns vor depressiven Verstimmungen!
  • Mond Quadrat Venus: warnt uns vor Problemen in unseren Beziehungen!
  • Mond Sextil Sonne: sehr günstig für heterosexuelle Beziehungen.
Der heutige Tag ist günstig für
  • Arbeiten mit Erde
  • Verträge
  • Investitionen
  • kreatives Gestalten
Der heutige Tag ist weniger günstig für
  • Friedhofsbesuche
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 08.02.2013 von topstorytv

Freitag, 25. Oktober 2013

GLOSSE: In den Mund gelegt - Die Familienministerin

Eine noch amtierende Familienministerin auf die Frage: 
"Wer hat Ihr Buch geschrieben?"
Antwort: 
"Wer mein Buch geschrieben hat? Der Titel stammt von mir! Der Rest von meiner Redenschreiberin!"


Disclaimer
Etwaige Übereinstimmungen mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und überhaupt nicht beabsichtigt!

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 2. August 2013

Lammerts Doktorarbeit: Plagiat - Ja oder Nein? Ist das eine Frage?

Da fallen jetzt viele her - über das Pseudonym Robert Schmidt! Weil er anonym bleiben will! Ist das nicht sein gutes Recht? Was hat er denn gemacht? Er hat sich akribisch die Doktorarbeit des Herrn Lammert angesehen. Und er hat Stellen gefunden, die seiner Meinung nach für ein "Fehlverhalten" sprechen.

Aber nein! Es werden jetzt nicht diese angeprangerten Stellen untersucht, sondern es wird auf diesem Plagiatsjäger herumgehackt: Wieso bleibt der anonym? Ja, wieso denn? Er wird schon seine Gründe haben. Und im übrigen dürfte die NSA bestimmt wissen, wer sich hinter Robert Schmidt versteckt. Oder die Briten. Oder - wer weiß das sonst!

Und gerade bei Lammert ist ja Vorsicht angebracht: Erinnern wir uns nur an den Fall von Journalisten und deren Zeugnisverweigerungsrecht. Sogar Wikipedia nahm das auf. 

Quelle: Wikipedia Norbert Lammert: In mediale Kritik geriet Lammert im August 2007, weil er Strafanzeigen und Strafverfolgungsermächtigungen an Staatsanwaltschaften weiterleitete, ohne die von Siegfried Kauder und Max Stadler schriftlich formulierten Befürchtungen, die Pressefreiheit könnte durch Verfahren gegen Journalisten beeinträchtigt werden, mitzuversenden. Bei den Verfahren der Staatsanwaltschaften in Berlin, Frankfurt am Main, München und Hamburg gegen Journalisten ging es um die Veröffentlichung von angeblich geheimen Akten aus dem Ausschuss zur Untersuchung zur angeblichen Bespitzelung von Journalisten durch den BND. Kritiker von Lammert äußerten die Befürchtung, durch die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen (u. a. des Berliner Oberstaatsanwalts Karlheinz Dalheimer) werde das Journalisten zustehende Zeugnisverweigerungsrecht entwertet.

Schützenhilfe erhält der anonyme Blogger vom österreichischen Plagiatsexperten Stefan Weber.

Quelle: RuhrNachrichten.de Experte über Lammerts Doktorarbeit: „Eindeutig ein Plagiat“: Für den österreichischen Plagiatsexperten Stefan Weber ist bei der Doktorarbeit von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) eindeutig wissenschaftliches Fehlverhalten feststellbar. „Das ist ein Plagiat. Daran gibt es nichts zu rütteln“, sagte Weber. Zugleich erhält Lammert Unterstützung von Wissenschaftlern, bei denen er sich bedient haben soll.

Es gibt ja auch Wissenschaftler, die Lammert die Stange halten - wie beispielsweise  der Politologe Jäger. Der anonyme Blogger wirft ja Lammert vor, er habe aus einem Buch zitiert, das es überhaupt nicht gibt.

Zu eben diesem "Buch" sagt der zitierte Politologe Jäger: Der im Internet veröffentlichten Aufstellung zufolge soll sich Lammert bei dem Politikwissenschaftler Jäger bedient und aus einem Buch zitiert haben, das es gar nicht gibt. Dies sei falsch, betonte Jäger. Er habe damals den Titel fehlerhaft wiedergegeben, das Buch existiere jedoch.

Das wird ja immer schöner: Da nennt der Politologe in einer Arbeit ein Buch - jedoch mit falschem Titel! Und Lammert zitiert aus eben diesem Buch und verwendet den falschen Titel! Das ist doch oberpeinlich! Wir sollten doch davon ausgehen können: Zitiert jemand aus einem Buch, dann sollte der Zitierende die Stellen im Buch selbst gelesen haben. Und dann müsste er auch den genauen Titel des Buches kennen. Oder irre ich mich da?

Für das Kabinett Merkel kommt es knüppeldick! 

Quelle: RuhrNachrichten.de Politiker und ihre Doktorarbeiten: Plagiatsvorwürfe und entzogene Doktortitel haben schon so manchen Politiker in Bedrängnis gebracht. Eine Übersicht mit den prominentesten Beispielen.

Das ist ja kein Ruhmesblatt für die Regierung Merkel, für diese schwarzgelbe Koalition! Merkel stellte sich hin und behauptete, ihre Regierung sei die erfolgreichste Regierung - seit der Wiedervereinigung:


Veröffentlicht am 23.11.2012 von MisterSirComedian

Und so etwas will die Wahlen gewinnen?!
Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 21. Juli 2013

Dr. Dominic Stoiber - Was ist ein Doktortitel der Universität Innsbruck wert?

Erinnern wir uns, Dominic, Sohn des bayerischen Altministerpräsidenten Stoiber, schrieb eine Doktorarbeit. Dann wurde der Verdacht laut, diese Arbeit enthalte Plagiate. Unter anderem soll er von einer Arbeit eines Drittsemesters abgeschrieben haben. Ich berichtete da einst darüber:

Quelle: Neues von Dominic Stoiber - Kopie von Drittsemester: Da gibt es DerWesten: Da wird behauptet, der Sohn Dominic vom bayerischen Altpräsidenten Edmund Stoiber habe bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben - von der Semesterarbeit eines Drittsemesters.

Dieser Drittsemester hat auch einen Namen: Nils Zeino-Mahmalat, er stellte seinerzeit seine Arbeit ins Internet. Seine Arbeit stammt aus dem Jahr 1997! Vom Gelben Blatt wurde Zeino-Mahmalat gefragt, ob er seine Arbeit oder Teile davon in der Dissertation von Dominic Stoiber wiedererkenne.

Seine Antwort: "Ich kann meine Stellen nachvollziehen und finde meine Sätze wieder." Und er meinte dazu: "ich hätte nie gedacht, dass sich die einmal in einer Dissertation wiederfinden."

So, somit dürfte doch alles klar sein! Ist es jedoch nicht: Die Prüfer der Universität Innsbruck entschieden in erster Instanz: Ja, Dominic Stoiber hat plagiiert. Dann kam der Senat der Universität Innsbruck, er entschied: Nein, Dominic Stoiber darf seinen Doktortitel behalten!

Und die Begründung des Senates ist so etwas an den Haaren herbeigezogen! Da geht es um die "Wesentlichkeit": 

Quelle: SPIEGEL ONLINE Dissertation über Arbeit des Vaters: Stoiber-Sohn darf Doktortitel behalten: Denn die österreichischen Regeln schreiben vor, dass die Uni-Prüfer nur von einer erschlichenen Leistung ausgehen können, "wenn in Täuschungsabsicht wesentliche Teile der Arbeit ohne entsprechende Hinweise abgeschrieben worden sind. Besagte Wesentlichkeit ist dann anzunehmen, wenn bei objektiver Betrachtung der Verfasser der Arbeit davon ausgehen musste, dass bei entsprechenden Quellenhinweisen die Arbeit nicht positiv oder zumindest weniger günstig beurteilt worden wäre, entsprechende Quellenhinweise also zu einem ungünstigeren Ergebnis (sprich: einer schlechteren Note) geführt hätten".

Diese Entscheidung des Senates ist eine glatte Lex Dominic Stoiber! Da wird nicht einmal abgestritten, dass Stoiber abgeschrieben hatte, aber es macht nichts aus, ob er abschreibt oder nicht, die Note sei die Gleiche!

Es gibt ein Werbevideo dieser Universität, da kommt auch das Wort "Zukunft" vor:


Hochgeladen am 30.04.2009 von Universität Innsbruck

Hat eine solche Universität noch eine Zukunft? Wer nimmt denn noch von dieser Universität verliehene Doktortitel ernst?

Da stellt sich doch die Frage: Was sind dann Doktortitel dieser Universität Innsbruck wert?

Und damit ja niemand sich über Details schlau machen kann, erklärt dieser Senat: Auf weitere Einzelheiten dürfe er nicht eingehen, und auch das entsprechende Gutachten dürfe er nicht veröffentlichen, da beides unter die sogenannte Amtsverschwiegenheit falle.


Da bleibt nicht nur mir die Spucke weg - bei soviel Frechheit!

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 20. Juli 2013

GLOSSE: Aus Alt mach Neu - recycelte Magisterarbeit ergibt Doktorarbeit

Welcher Heimwerker, welche Heimwerkerfrau kennt das nicht? Aus alten Sachen etwas Neues zu machen! Das kann sogar Freude bereiten! Das dachte sich wohl auch ein Staatssekretär in der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Er hatte immer noch seine alte Magisterarbeit herumliegen, Mengen von Staub hatten sich schon abgelagert. Ist doch schade um das alte Stück! Das dachte sich wohl der Herr Staatssekretär!

Als möbelte er seine uralte Magisterarbeit auf und reichte sie als Doktorarbeit ein. Und erhielt dafür den Doktortitel. Von der Technischen Universität Dortmund. Und damit dieses Recycling nicht so bald auffliegen könnte, erwähnte er seine eigene Magisterarbeit mit keiner Silbe in seiner Doktorarbeit. Dabei hatte die TU Dortmund doch eigens einen Ratgeber zur Vermeidung von Plagiaten verfasst:

Quelle: TU Dortmund RATGEBER ZUR VERHINDERUNG VON PLAGIATEN: Selbstplagiat: Übernahme von eigenen umfangreichen Texten ohne Kennzeichnung, die bereits in anderen Examensarbeiten bzw. Publikationen verwendet wurden.

Ja, da wird davor gewarnt, eigene Texte aus einer früheren Arbeit zu verwenden, ohne diese eigenen Texte als solche zu kennzeichnen.

Und es gibt einen Medienwissenschaflter Arnulf Kutsch, der hat diese Dissertation genau gelesen und kommt zu folgendem Ergebnis - wie DERWESTEN berichtete: In einer Beurteilung der Arbeit durch den renommierten Medienwissenschaftler Arnulf Kutsch kommt dieser zum Urteil, Eumann habe vor allem seine eigene Magisterarbeit aus dem Jahr 1991 aufgepeppt, ohne dies im Text der Doktorarbeit deutlich zu machen oder seine eigene Magisterarbeit zu zitieren. Laut Kutsch habe der Politiker vielen Abschnitten seiner alten Magisterarbeit „ein, zwei oder drei neue einleitende Sätze vorangestellt“, manches zudem umformuliert, neue Literatur eingearbeitet und Passagen aus den Fußnoten in den Haupttext gehievt und so „den Textumfang der Dissertation vergrößert.“

Quelle: Doktorarbeit des NRW-Staatssekretärs für Medien unter Plagiatsverdacht: Seine wissenschaftlich vernichtende Bewertung schließt Kutsch mit den Worten: „Einstweilen mag es lehren, wie angenehm es sich in unserem Fach auf der Grundlage des Textkorpus’ einer Magisterarbeit promovieren lässt, selbst wenn sich über diese eine 20-jährige Patina gelegt hat.“

Au wei, das hat gesessen!

Und dann stellt sich heraus, dass Herr Staatssekretär dafür sorgte, dass der Lehrstuhl seines Doktorvaters 210.000 Euronen erhielt, nachdem dem Staatssekretär der Doktortitel verliehen worden war - nur wenige Monate später. Wie sprachen schon die alten Römer? MANUS MANUM LAVAT! - Eine Hand wäscht die andere! Wie wahr, wie wahr!



Es fragt sich nur, wie lange dieses Video noch zu sehen ist. Auch beim WDR werden Videos depubliziert! Eine Sauerei! Grund: Da produziert ein öffentlich-rechtlicher Sender - in diesem Fall der WDR - mit den Geldern der GEZ-Einzahler eine Sendung und dann werden immer wieder solche Videos in der Mediathek gelöscht - depubliziert heißt das dann beschönigend! Was soll das? Was mit Geldern der GEZ-Einnahmen produziert wird, ist Eigentum aller GEZ-Zwangseinzahler! Also können doch nur die GEZ-Zwangseinzahler entscheiden, ob ein Video gelöscht wird oder nicht! Wie sagt der Volksmund: Wer zahlt, schafft an!

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 24. Februar 2013

GLOSSE: Doktor werden ist nicht schwer - Blog von Kiat Gorina


Immer noch streben die Jünglinge und Maiden der selbsternannten Elite nach einem Doktortitel. Früher war das noch einfach. Da wurde das mit dem Zitieren nicht so genau genommen. Das behauptet jedenfalls die ehemalige Bundesbildungsministerin zu ihrer Verteidigung.

Die philosophische Falkultät der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf hatte ihr ja den Doktortitel nach 30 Jahren aberkannt. Frau Schavan klagt zwar am Verwaltungsgericht - die Chancen, dieses Verfahren zu gewinnen, sind gering! Und es gibt ja viele andere Politiker, die ihren Doktortitel verloren haben. 

Allein zwei Kinder des bayerischen Altministerpräsidenten Edmund Stoiber: Veronica Saß und Dominic Stoiber.

Da hat nun jemand diese Marktlücke entdeckt: Wieso überhaupt eine Doktorarbeit schreiben? Das geht doch viel einfacher! Wie wäre es mit einem Dr. h. c.? Verliehen von einer Kirche - meist sitzt die in den USA. Und wer einer solchen Kirche etwas spendet, bekommt zur Belohnung einen Doktor h. c. verliehen.

Und wer in den USA keine solche Kirche kennt, ihm kann geholfen werden. Ein Aufruf der Seite



genügt. Und wem ein Dr. h. c. zu popelig ist, es gibt auch einen Prof. h. c. - bei einer etwas höheren Spende. Ja, sogar die Kombination von Dr. und Prof. gibt es.

Das wird alles von einer Firma Richvestor GmbH in Braunschweig gemanagt! Ist das nicht toll! Und diese Firma verspricht kurze Lieferzeiten von nur knapp einer Woche! Und der Versand der Dokumente erfolgt kostenlos! Und die Preise sind so etwas von moderat:

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| Titel                     | Preis  |
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| Dr. h. c.                 |  49 €  | 
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| Prof. h. c.               |  79 €  |
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| Prof. h. c. Dr. h. c.     |  99 €  |
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Wenn das keine Schäppchen sind! 

Ob es wirklich Leute gibt, die darauf hereinfallen?

Ich war erst der Meinung, dieses "Angebot" sei ein betrüblicher Einzelfall. Aber nein, es gibt noch andere "Anbieter":


Veröffentlicht am 07.11.2012 von ad20de


Veröffentlicht am 01.11.2012 von Robert Bradley

Dieser Menschheit ist nicht mehr zu helfen! 

Dienstag, 20. November 2012

Plagiatsverdacht? - Dissertation von Annette Schavan - Blog von Kiat Gorina


Am  17.10.2012 schrieb Der Tagesspiegel u. a.: Der Uni-Gutachter erkennt ein typisches Muster: Schavan suggeriere, sie habe sich eigenständig mit den Originaltexten von Philosophen und Psychologen beschäftigt. Dabei nutze sie tatsächlich aber Darstellungen aus der Sekundärliteratur, ohne das jedoch ausreichend zu kennzeichnen. Und weiter:

So behandele Schavan an einer Stelle Positionen des Biologen Wilhelm H. van der Marck und des Theologen Josef Fuchs. Tatsächlich sei sie „dabei jedoch erkennbar abhängig von Auer, der aber nicht genannt wird“, zitiert der „Spiegel“ das Gutachten. Auf den Seiten 75 und 76 der Dissertation verwende sie Textbausteine von Ernst Stadter, aber „jeder Verweis auf Stadter unterbleibt; auch im Literaturverzeichnis wird er nicht aufgeführt“.

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Welche Stellen beanstandet werden

Bereits am 14.10.2012 veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Schwere Plagiatsvorwürfe gegen Schavan: 

So schreibt sie zu Seite 63 der Dissertation, sie setze sich „in ihrem ersten Drittel vollständig aus wörtlich übernommenen oder (ohne erkennbaren sprachlichen oder inhaltlichen Gewinn) abgewandelten Fragmenten“ eines Textes von Niklas Luhmann zusammen, die jedoch nur vereinzelt als solche kenntlich gemacht würden.  An anderer Stelle heißt es, der Textausschnitt „erweist sich als Collage von Versatzstücken aus einer Arbeit von Helmut Fend. Als Zitat ausgewiesen sei jedoch nur ein Halbsatz. Die flüchtig angewandte Collage-Technik führe mehrfach zu sprachlichen, sprachlogischen und inhaltlichen Problemen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Schwere Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

Aber seit diesen Artikel wurde versucht abzulenken - vom Plagiatsverdacht. Da wurde die Tatsache hochgespielt, dass ein vertrauliches Papier an die fünfzehn Mitglieder eines Promotionsausschusses in die Öffentlichkeit gelangte. Und was ist daran so schlimm? Weil da etwas von einer "leitenden Täuschungsabsicht" steht? Oder von einer "plagiierenden Vorgehensweise"?

Da halte ich mich an den - anonymen - Verfasser der Dokumentation zur Dissertation von Schavan: 

Quelle schavanplag Dokumentation mutmaßlicher Plagiate in der Dissertation von Prof. Dr. Annette Schavan

Da gibt es unter anderem zu lesen: "Als Muster lässt sich erkennen, dass die Verfasserin oft vorgibt, Primärquellen zu rezipieren, während sie tatsächlich mit leichten Abwandlungen aus der Sekundärliteratur abschreibt. In vielen Fällen werden dabei auch Fehler bei Zitaten oder Literaturangaben mit übernommen bzw. – seltener – korrekte Literaturangaben fehlerhaft übertragen."

Und es gibt diese Dokumentation auch als PDF-Datei: Ich greife da mal heraus:

Zunächst ist die Dissertation Schavans zitiert:

Ökonomisch gesehen ist das Es das Hauptreservoir der psychischen Energie. Dynamisch betrachtet steht es in Konflikt mit dem Ich und dem Über-Ich, die – genetisch
gesehen – Differenzierungen seiner sind.

(Dissertation: Seite: 078, Zeilen: 21-24)

Und dann eine Quelle: Laplanche / Pontalis 1972

Ökonomisch gesehen ist das Es für Freud das Hauptreservoir der psychischen Energie; dynamisch gesehen läßt es sich in Konflikt mit dem Ich und dem Überich ein, die, genetisch
gesehen, Differenzierungen von ihm sind.

(Fundstelle: Seite(n): 147, Zeilen: 18-21)

Der Verfasser schreibt in seinen Anmerkungen: Laplanche / Pontalis (1972) werden in der vorliegenden Arbeit an keiner Stelle erwähnt. Bei Freud selbst findet sich obiger Sachverhalt in dieser Form nicht.

Also fassen wir zusammen:

  1. Schavan entnimmt - fast wortwörtlich - Sätze von Laplanche/Pontalis aus dem Jahr 1972.
  2. Schavan erwähnt in ihrer Doktorarbeit Laplanche / Pontalis nicht.
  3. Laplanche / Ponzialis behaupten etwas, was bei Freud nicht vorkommt-
  4. Schavan übernimmt ungeprüft diese Behauptung ihrer nicht genannten Quelle!

Und das ist ja offensichtlich kein bedauerlicher Einzelfall! Was ist also das Besondere an Schavans Arbeit, dass ihr dafür der Doktortitel verliehen wurde?


Veröffentlicht am 21.10.2012 von MisterSirComedian

Ein anonym bleibender Zeitgenosse hat mit zugeflüstert: "Je länger der Titel einer Doktorarbeit ist, desto mehr ist da faul ...° Ich habe gleich zurückgeflüstert: "Aber bei Merkels Doktorarbeit stimmt das nicht ... trotz überlangem Titel"
besucherzhler

Mittwoch, 7. November 2012

Wahlkampf in den USA - ein teuerer Wahlkrampf - Blog von Kiat Gorina


Gestern wurde in den USA gewählt - es soll der bislang teuerste Wahlkampf der USA gewesen sein: Über 5 Milliarden US-Dollar soll dieses Spektakel gekostet haben! Das ist eine Menge Holz. Die geistigen Väter der Vereinigten Staaten von Amerika hatten sich einen Staat vorgestellt, in dem alle Macht vom Volk ausgeht.

Und was ist daraus geworden? Ein Staat, indem nur das Geld regiert und bestimmt! Das Magazin TIME brachte es in seiner Titelausgabe auf den Punkt: Auf der Titelseite ein Bild vom Weißen Haus, davor ein Schild "Zu verkaufen! - Mindestangebot 2,5 Milliarden Dollar!"

Quelle: TIME How to Buy the White House

Weitere Informationen:

  1. news.de Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten
  2. Süddeutsche.de Ein Amt für 2,5 Milliarden

Andererseits gibt es in den USA immer mehr Arme, immer mehr Obdachlose. Die Zeiten der Großen Depression der 1930-er Jahre sind zurückgekehrt. 1939 erschien  der Roman The Grapes of Wrath (Früchte des Zorns) von John Steinbeck. Sehr sozialkritisch und realistisch. Immer noch aktuell - leider!


Hochgeladen von Maxim Gorki Theater am 24.02.2011

Wohin würde John Steinbeck heute gehen? Höchstwahrscheinlich in die Wälder. Immer mehr Amerikaner verarmen, verlieren Hab und Gut, ihre Häuser. Sie ziehen in die Zeltstädte in den Wäldern. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Nur, dass es diese Zeltstädte gibt! 

In den USA gibt es keine Meldepflicht! 

Quelle: PROPAGANDAFRONT.de Depression: Verarmte Amerikaner ziehen in den Wald


Veröffentlicht am 16.05.2012 von ARD

Wer diese Bilder sieht, fragt sich wohl: Wieso hat der jetzt wieder gewählte Präsident der USA einst den Friedensnobelpreis erhalten?
  • Dafür, dass er vor seiner ersten Kandidatur versprochen hatte, das Straflager Guantanamo aufzulösen? Und dieses Straflager gibt es noch heute!
  • Dafür, dass unter seiner ersten Regierungszeit jeder siebte Amerikaner total verarmte?!
Ist das der amerikanische Traum von heute?

besucherzhler

Dienstag, 16. Oktober 2012

Prof. Dr. Annette Schavan: "Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt" - Und selbst? - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, da gab es mal einen Verteidigungsminister in dieser Republik. Er hatte an der Universität Bayreuth promoviert, dann stellte sich heraus, dass seine Dissertation Plagiate enthielt. Ihm wurde der Doktortitel entzogen. Der Ex-Verteidigungsminister lebt jetzt im Exil in den USA - und arbeitet ehrenamtlich in einer Denkfabrik.

Diese Republik leistet sich auch eine Bundesforschungsministerin - Frau Prof. Dr. Annette Schavan. Sie sagte vor der Presse: "Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Und der Schutz geistigen Eigentums ist ein hohes Gut." Wie wahr, wie wahr. Und Frau Schavan sagte auch öffentlich, sie schäme sich "nicht nur heimlich" wegen des Ex-Verteidigungsministers.

Quellen:

  1. ZEIT ONLINE Scham und Entrüstung
  2. Süddeutsche.de "Ich schäme mich nicht nur heimlich"

Und dann tauchten Plagiatsvorwürfe gegen die Bundesbildungsministerin auf: Hat sie vor dreißig Jahren bei ihrer eigenen Dissertation plagiatiert?


Veröffentlicht am 06.06.2012 von VVRegioTV

Irgendwie geht es in dieser Bundesregierung zu wie im Tollhaus: Da gibt es eine Bundesforschungsministerin, der selbst vorgeworfen wird, bei ihrer eigenen Dissertation geschummelt zu haben. Wann hat es das schon gegeben?


Veröffentlicht am 10.05.2012 von ARD

Und was steht in schavanplag? Da lesen wir unter anderem: "Insgesamt gibt es 92 Seiten im Textteil der Dissertation von S. 11 bis 335, auf denen Übernahmen aus 44 Quellen nicht oder nicht ausreichend kenntlich gemacht werden." Und ferner ist zu lesen:

"Als Muster lässt sich erkennen, dass die Verfasserin oft vorgibt, Primärquellen zu rezipieren, während sie tatsächlich mit leichten Abwandlungen aus der Sekundärliteratur abschreibt. In vielen Fällen werden dabei auch Fehler bei Zitaten oder Literaturangaben mit übernommen bzw. – seltener – korrekte Literaturangaben fehlerhaft übertragen."

Quelle: schavanplag Dokumentation mutmaßlicher Plagiate in der Dissertation von Prof. Dr. Annette Schavan

Die ZEIT schreibt am 16.10.2012: Die Philosophische Fakultät der Universität Düsseldorf leitete daraufhin – auch auf Bitte der Politikerin – eine Prüfung ein. Inzwischen wurde bekannt, dass das entsprechende Gutachten des Vorsitzenden des zuständigen Promotionsausschusses der Universität Düsseldorf "eine leitende Täuschungsabsicht" feststellt. In Schavans Arbeit sei das "charakteristische Bild einer plagiierenden Vorgehensweise" erkennbar.

Und was macht Frau Schavan? Sie besteht auf eine Anhörung. Und sie wird unterstützt: von der Bundeskanzlerin, vom Verteidigungsminister Thomas de Maizière, aber auch von ihrem Doktorvater - Pädagogikprofessor Gerhard Wehle. Er habe Schavan als "ehrlichen Menschen" kennengelernt. "Wie kann man eine Arbeit über das Gewissen schreiben und dabei täuschen?", fragte der 88-Jährige. Im Übrigen dürfte eine Doktorarbeit aus dem Jahr 1980 nicht ausschließlich nach heutigen Maßstäben bewertet werden.

Quelle: ZEIT ONLINE Hinter Schavan bauen sich zwei Fronten auf 

Und was meint ROB VEGAS dazu?


Veröffentlicht am 15.10.2012 von RobVegasSho

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Neues von Dominic Stoiber und seinem Doktortitel - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte Angela Böhm am 28.08.2012 in der Abendzeitung einen Artikel über Dominic Stoiber: "Auch Stoiber-Sohn bald ohne Doktor-Titel". Erinnern wir uns: Dominic Stoiber schrieb eine Dissertation und erhielt dafür von der Universität Innsbruck einen Doktortitel verliehen. 

Aber irgendwie scheint das Abschreiben und Plagiatieren bei den Stoiber-Kindern Dominic und Veronica üblich zu sein. Veronica hatte ja ihren Doktortitel von der Universität Konstanz verliehen bekommen. Dann stellte sich heraus, dass sie abgeschrieben hatte. 
Ihr wurde der Doktortitel aberkannt. 

Veronica klagte am Verwaltungsgericht gegen den Entzug des Titels und verlor. Ja, sie besaß sogar die Chuzpe, der Universität vorzuwerfen, sie sei nicht genügend "betreut" worden. Ich finde, das ist ein starkes Stück! 

Hätte sie doch zugegeben, dass sie gemogelt hat. Aber nein, nach dem Motto "Die andern sind schuld!" musste geklagt werden! 

Bei ihrem Bruder Dominic war es ähnlich. Angela Böhm schreibt: "Die Universität Innsbruck hat dem CSU-Kommunalpolitiker Dominic Stoiber (32), der auch als künftiger Landrat von Bad Tölz im Gespräch ist, in erster Instanz den akademischen Grad aberkannt. Im Plagiatsverfahren gegen ihn wurde ein Bescheid erlassen. Das bestätigte ein Sprecher der Universität gegenüber der AZ." 

Und sie fährt fort: "Stoiber soll dagegen Berufung eingelegt haben. Über die muss nun der Senat der Uni entscheiden. Erst dann ist der Entzug des Doktor-Titels rechtskräftig. Bis zum Herbst soll das Verfahren abgeschlossen sein. Insider gehen davon aus, dass der Senat den Bescheid der ersten Instanz nicht aufheben wird." 

Na, wie finde ich das? Meinen diese Abkömmlinge eines früheren Ministerpräsidenten, sie seien etwas Besseres?! Meinen sie wirklich, sie könnten sich alles erlauben? Es scheint wirklich so. 

Und was mich besonders stört, ist, dass über diese Causa Dominic Stoiber kaum berichtet wird! Hat ein früherer Ministerpräsident Stoiber immer noch soviel Einfluss, dass dem Mainstream einen Maulkorb verpasst wird? 

Wie mir eine Lehrerin erzählte, bekam sie einmal Schwierigkeiten wegen eines Schülers - dem Sohn eines Regierungsvizepräsidenten! Was war passiert? Sie hatte es  gewagt, dem Schüler - héute ist er ein hohes Tier beim Bundesverfassungsgericht - nur einen Dreier zu geben. Sie wurde von der Schulleitung ermahnt, dass sie künftig nur noch Einser und Zweier vergeben dürfe! Unglaublich - aber wahr! 

Quelle: Abendzeitung Auch Stoiber-Sohn bald ohne Doktor-Titel 

Weitere Informationen über Dominic und Veronica Stoiber


Hochgeladen von focusonline am 25.09.2009

Übrigens, Dominic Stoiber wechselte den Arbeitgeber. Jetzt ist er bei BMW und da trägt er keinen Doktortitel mehr: 

Quelle: BMW GROUP PRESS RELEASE
besucherzhler

Freitag, 10. August 2012

Akademische Geisterschreiber - Für Geld schreiben wir alles - Blog von Kiat Gorina


Da habe ich mal aus Jux und Dollerei nach "ghostwriting" gesucht und bin fündig geworden: Da gibt es wirklich ein Unternehmen, das sich "akademisches Ghostwriting" auf die Fahnen geschrieben hat.
Quelle: Ghostwriter, akademisches Ghostwriting: Acad Write 

Diese Firma bietet "Produkte" an - von der "Hausarbeit", "Seminararbeit" bis zur "Doktorarbeit" - offensichtlich wie eine Firma. Und diese Firma verfügt über mehrere Standorte - im In- und Ausland. 

Diese "Geisterschreiber", die für diese Firma tätig sind, verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Da frage ich mich doch: Was sind das für Menschen, die für andere wissenschaftliche Arbeiten verfassen? 

Wie kommt ein Mensch dazu, für andere eine Arbeit zu schreiben, der Kunde bekommt dafür einen Doktortitel - vielleicht sogar mit "summa cum laude" und der wirkliche Verfasser darf sich selbst auf die Schulter klopfen. 

Was passiert eigentlich, wenn ein solcher Inhaber eines derart unrechtmäßig erworbenen Doktortitels im Beruf Karriere macht und dann vom Verfasser der Doktorarbeit erpresst wird? Damit ist doch immer zu rechnen! 

Über beide hängt doch die gesamte Zeit das Damoklesschwert, enttarnt zu werden. Oder erpresst zu werden!  

Ich war ja bislang ziemlich blauäugig, was die Menschen hierzulande angeht. So habe ich mich beispielsweise sehr gewundert über eine Familie in meiner deutschen Verwandtschaft: zwei Söhne, die nicht besonders helle waren. Und fleißig waren sie auch nicht. Einer hat das Abitur geschmissen und ist trotzdem Rechtsanwalt geworden. Wie hat er das nur geschafft? 

Der andere ist heute Arzt - tja mit viel Geld im Hintergrund ist in diesem Land wohl alles möglich! 

Ist sich diese Gesellschaft überhaupt im klaren, was sie sich antut? 

Eine solche Gesellschaft muss doch scheitern! Grund: Diese Leutchen, die sich einen Doktortitel erkauft haben, nehmen dann wichtige Funktionen in dieser Gesellschaft wahr. Obwohl sie dazu überhaupt nicht befähigt sind. Und deren Kinder erkaufen sich dann auch ihre Doktortitel und ergattern auch wichtige Positionen in dieser Gesellschaft. Folge: Diese selbst ernannte "Elite" wird immer dümmer und immer fauler. 

Eine solche Gesellschaft demontert sich selbst! 

Wenn ich da an meine einstige Mikrowelt bei Nomaden in der mongolischen Steppe zurückdenke, da war dies nicht möglich. Wer da als sehr guter Jäger berühmt war und geehrt wurde, der musste selbst jagen - er konnte nicht jagen lassen! 

Vielleicht ist diese Fehlentwicklung in der heutigen Gesellschaft auch ein Grund dafür, dass es kaum noch Innovationen gibt. Wer sitzt denn an den Schaltstellen, die die Fördergelder verteilen? Mitglieder dieser "Elite". 

Vielleicht liegt das enttäuschende Abschneiden der deutschen Mannschaft bei den olympischen Spielen auch daran, dass die Funktionäre - oft Mitglieder dieser selbsternannten Elite - einfach inkompetent sind? 

Irgendwie ist diese Gesellschaft doch krank!


Veröffentlicht am 09.05.2012 von lassandereschreiben
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Sonntag, 6. Mai 2012

Die Heuchelei von Apple mit der Nacktheit - Blog von Kiat Gorina


Was ist schlimmer? Eine halbnackte Frau auf dem Titelblatt des FOCUS ONLINE? Oder katastrophale Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken? Was hat FOCUS mit China zu tun? Der FOCUS nicht - aber die Firma Apple. Die lässt in China fertigen - auch bei Foxconn! Eine Firma, die berüchtigt ist für die Ausbeutung ihrer Mitarbeiter!
Was war passiert? Die Titelseite sollte eine halbnackte Frau zeigen - mit Slip und oben ohne - von der Seite im Profil aufgeommen. Dann gab es Ärger. Ein Besitzer eines E-Kiosk hatte Angst vor Apple. Apple ist ja eine Firma mit ziemlich strengen firmeninternen Regeln, was Sex angeht. 
Da müssen auf Geschäftsreisen Apple-Mitarbeiter zu zweit ein Doppelzimmer mieten. Wieso? Tja, wenn ein Mitarbeiter im Einzelzimmer nächtigt, dann könnte er ja beim Portier eine Hostess bestellen. Und es könnte zum Sex kommen.
Wer jetzt wissen will, wie schlimm dieses Titelfoto sein soll, schaue hier.
Also, was soll an einem nackten Busen einer Frau schlimm sein? Die Amis - vor allem Apple - haben einen Knall! Apple sollte erst mal seinen Dreck vor der eigenen Tür zusammenkehren. Wie schaut es denn bei Apples Lohnfertiger Foxconn aus?
Die Arbeitsbedingungen sind dort derart katastrophal, dass Arbeiter nur den Selbstmord als Ausweg sehen! Wie verzweifelt müssen diese Menschen sein?
Hochgeladen von afpde am 27.05.2010


Da müssen die Fabriken Netze spannen, damit die Arbeiter nicht mehr aus purer Verzweiflung aus den Fenstern springen und ihrem Leben ein Ende setzen: Lieber tot als schikaniert von Foxconn und damit von Apple! Jeder Mensch, der ein iPhone besitzt oder benutzt, sollte wissen, dass an diesen Geräten Blut klebt! Das Blut von Menschen, die aus Verzweiflung den Freitod wählten:
Hochgeladen von TOPICAL78 bin 2010.08.1


Und dann kommt eine solche Firma wie Apple daher und will eine Titelseite wie von FOCUS verbieten? Die sollen erst einmal dafür sorgen, dass die Bedingungen bei Foxconn menschenwürdig werden.

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Freitag, 29. Juli 2011

Was ist mit schwarz-gelben Doctores los? - Blog von Kiat Gorina

Langsam wächst es sich zu einer Seuche aus: Immer mehr der schwarz-gelben Politiker verlieren ihren Doktortitel. Ja, wieso eigentlich erst jetzt? Oder anders gefragt: Wieso erhielten sie ihren Doktorgrad? Ist ein Doktortitel an deutschen Universitäten sehr leicht zu ergattern?

Es hat offensichtlich den Eindruck. Ja, es hängt auch etwas mit den Fördergeldern für Universitäten zusammen. Die Politiker, die für die Verteilung von Fördermittel zuständig sind, die brauchten bestimmte Kriterien. Also, ließen sie sich beraten. Und gerrieten an Beraterfirmen, die sonst Firmen beraten. Macht nichts. Universitäten sind ja auch irgendwie Firmen, die etwas produzieren. Zum Beispiel Doktortitel.