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Dienstag, 25. Februar 2014

GLOSSE: ECRI benotet Deutschland im Kampf gegen Rassismus - Note mangelhaft!

Wie peinlich für Deutschland! Da gibt es ECRI - die europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz - Und Deutschland fällt durch. Ein glatter Sechser wurde  "erreicht"! Zunächst einmal weil Deutschland seine Hausaufgaben nicht gemacht hat! So hat Deutschland immer noch nicht das Protokoll Nr. 12 der Europäischen Menschenrechtskonvention ratifiziert! 

Quelle: Protokoll Nr. 12 zur Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten

Warum eigentlich nicht? Weil da folgender Satz drin steht: Die Mitgliedstaaten des Europarats, die dieses Protokoll unterzeichnen - eingedenk des grundlegenden Prinzips, nach dem alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz haben... 

Hätte Deutschland dieses Protokoll ratifiziert, dann könnte ein kleiner Oberinspektör im Landratsamt nicht mehr Gesetze nach Gutdünken auslegen! Wie in meinem Fall geschehen. Grund: Ich bin Halbmongolin! Und ich bin ja beileibe kein Einzelfall! Gerade in Bayern werden je nach Wohnort Gesetze unterschiedlich ausgelegt. In vollkommen identischen Fällen! 

Mit solchen Willküraktionen festigt die CSU ihre Macht! Nach dem Motto: Wer kuscht und bei Ungerechtigkeit sein Genick einzieht, wird nicht schikaniert. Aber wehe, jemand protestiert, für solche Bürger gelten offensichtlich andere Gesetze! 

Deshalb wurde dieses Protokoll Nr. 12 noch nicht ratifiziert! Auch wenn die EU-Kommission ungeduldig wird. Vor allem die CSU will das aussitzen! 

Und auch andere Punkte sind immer noch nicht in die deutschen Gesetze aufgenommen. Beispielsweise:

  • Bis heute gelten im Strafgesetzbuch rassistische Motive nicht strafverschärfend. 
  • Die Diskriminierung von Homosexuellen, Lesben, Bisexuellen und Transgender.
  • In Deutschland gibt es Rassismus erst dann, wenn er in Gruppen auftritt.

Es gibt noch viel zu tun für Deutschland. In zwei Jahren wird wieder geprüft. Ob dann Deutschland wieder durchfällt? Ich denke schon. 

Viele der deutschen Poltiker wollen von ihren Vorurteilen gegenüber Ausländern nicht abrücken. Grund: Auf die lässt so schön schimpfen und die Bürger von Missständen ablenken. 


Veröffentlicht am 07.10.2013 von Malcolm Reynolds

Übernommen von OverBlog

Montag, 24. Februar 2014

Die Angst der Langnasen vor den Schlitzaugen

Als ich noch ein Kind war, wurde ich als "Langnasen-Bastard" beschimpft! Ich wunderte mich und konnte dies nicht verstehen. Immer wieder beugte ich mich über das Wasser an der Wasserstelle und schaute mein Spiegelbild an. Zugegeben, meine Nase sah etwas anders aus als die der anderen Kinder. Aber lang? 

Daran wurde ich wieder erinnert, als ich von dem offenen Brief erfuhr, den in Berlin lebende Asiaten veröffentlichten: 

Quelle: Wir sind keine Schlitzaugen!

Worum geht es? Da gab es eine Ausstellung mit dem Titel "I LOVE NK" - gemeint war Neu-Kölln! Und da wurde eine weiße, blonde Frau gezeigt, die ihre Augenwinkel mit den Fingern zu Schlitzaugen hochzieht. Viele Asiaten sahen das als Beleidigung an. Und sie beschwerten sich in einem offenen Brief darüber. 

Ich sehe das nicht so eng. Vielleicht bin ich - da ich langsam, aber stetig auf die 60 zugehe - auch an solche "Beleidungen" gewöhnt. Oder einfach abgestumpft dagegen. Meine Erfahrung ist halt die, dass viele Deutsche Rassisten sind. Sie haben etwas gegen Ausländer. 

Natürlich geben sie das nicht zu. Aber wenn sie unter sich sind, da geht es hoch her - mit den Witzen über Ausländer! Wenn ich solche Sprüche höre, dann gilt für mich die Migration als gescheitert. Selbst die derzeitige Kanzlerin hält nichts von der Migration: 


Hochgeladen am 03.11.2010 von dieLinke77

Habt ihr es gehört? Merkel: "Migration ist gescheitert!" Und Seehofer legt noch drauf: "Multikulti ist tot!" 

Da brauche ich mich nicht zu wundern, dass ein Oberinspektor im Landratsamt behauptet, ein Paragraf der Bayerischen Bauordnung gelte nicht für mich! Und sein Chef - der Landrat - mir schreibt, sein Mitarbeiter habe korrekt gehandelt! 

Wenn solche Politiker so weitermachen, dann vergiften sie die Atmosphöre der Zwischenmenschlichkeit. Und ich finde es sehr ungerecht gegenüber Mischlingen wie mich. Was kann ich denn dafür, dass mein - sonst strammer Deutscher und früher Mitglied der SS - Vater mit meiner mongolischen Mutter schlief und sie schwängerte?! 

Was können denn die Kinder für die Taten" ihrer Eltern? 

Ich frage mich auch, wieso sind Merkel und Seehofer gegen Multikulti? Weil sie ein neues Feindbild brauchen! Wofür? Um abzulenken. Die Zeiten werden immer schwieriger - also müssen die Massen abgelenkt werden. Deren Zorn auf die verantwortlichen Politiker muss abgeleitet werden. Und die Migranten sollen dann die Rolle des Blitzableiters übernehmen. Ob sie wollen oder nicht. 


Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1