Montag, 24. Februar 2014

Die Angst der Langnasen vor den Schlitzaugen

Als ich noch ein Kind war, wurde ich als "Langnasen-Bastard" beschimpft! Ich wunderte mich und konnte dies nicht verstehen. Immer wieder beugte ich mich über das Wasser an der Wasserstelle und schaute mein Spiegelbild an. Zugegeben, meine Nase sah etwas anders aus als die der anderen Kinder. Aber lang? 

Daran wurde ich wieder erinnert, als ich von dem offenen Brief erfuhr, den in Berlin lebende Asiaten veröffentlichten: 

Quelle: Wir sind keine Schlitzaugen!

Worum geht es? Da gab es eine Ausstellung mit dem Titel "I LOVE NK" - gemeint war Neu-Kölln! Und da wurde eine weiße, blonde Frau gezeigt, die ihre Augenwinkel mit den Fingern zu Schlitzaugen hochzieht. Viele Asiaten sahen das als Beleidigung an. Und sie beschwerten sich in einem offenen Brief darüber. 

Ich sehe das nicht so eng. Vielleicht bin ich - da ich langsam, aber stetig auf die 60 zugehe - auch an solche "Beleidungen" gewöhnt. Oder einfach abgestumpft dagegen. Meine Erfahrung ist halt die, dass viele Deutsche Rassisten sind. Sie haben etwas gegen Ausländer. 

Natürlich geben sie das nicht zu. Aber wenn sie unter sich sind, da geht es hoch her - mit den Witzen über Ausländer! Wenn ich solche Sprüche höre, dann gilt für mich die Migration als gescheitert. Selbst die derzeitige Kanzlerin hält nichts von der Migration: 


Hochgeladen am 03.11.2010 von dieLinke77

Habt ihr es gehört? Merkel: "Migration ist gescheitert!" Und Seehofer legt noch drauf: "Multikulti ist tot!" 

Da brauche ich mich nicht zu wundern, dass ein Oberinspektor im Landratsamt behauptet, ein Paragraf der Bayerischen Bauordnung gelte nicht für mich! Und sein Chef - der Landrat - mir schreibt, sein Mitarbeiter habe korrekt gehandelt! 

Wenn solche Politiker so weitermachen, dann vergiften sie die Atmosphöre der Zwischenmenschlichkeit. Und ich finde es sehr ungerecht gegenüber Mischlingen wie mich. Was kann ich denn dafür, dass mein - sonst strammer Deutscher und früher Mitglied der SS - Vater mit meiner mongolischen Mutter schlief und sie schwängerte?! 

Was können denn die Kinder für die Taten" ihrer Eltern? 

Ich frage mich auch, wieso sind Merkel und Seehofer gegen Multikulti? Weil sie ein neues Feindbild brauchen! Wofür? Um abzulenken. Die Zeiten werden immer schwieriger - also müssen die Massen abgelenkt werden. Deren Zorn auf die verantwortlichen Politiker muss abgeleitet werden. Und die Migranten sollen dann die Rolle des Blitzableiters übernehmen. Ob sie wollen oder nicht. 


Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1



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