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Samstag, 24. November 2012

Nachlese: Prof. Dr. Annette Schavan - Plagiate - Blog von Kiat Gorina


Im Blog Schavanplag schreibt Goalgetter über die derzeitige Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan, dass sie angeblich nicht nur in ihrer Dissertation plagiiert hat, sondern auch in ihrem Buch "Schule der Zukunft":

Quelle: Schavanplag Wiki

Ihr Buch mit dem Titel "Schule der Zukunft. Bildungsperspektiven für das 21. Jahrhundert" erschien 1998 im Herder Verlag in Freiburg. Brisanterweise soll Schavan in diesem Buch von ihrem einstigen Doktorvater - Prof. Gerhard Wehle - abgeschrieben haben - natürlich ohne ausreichende Kennzeichnung der Quelle.

1980 veröffentlichte Prof. Gerhard Wehle eine Forschungsarbeit "Erziehung als Humantechnologie":

Wehle, Gerhard: Erziehung als Humantechnologie? : Personalität als Grenze und Herausforderung erzieherischen Handelns / Gerhard Wehle, 1980.
In: Person und Verantwortung : zur Bedeutung und Begründung von Personalität / hrsg. von Annette Schavan und Bernhard Welte. Mit Beitr. von Alfons Auer ; Alois Hahn ; Hans-Joachim Klimkeit. - 1. Aufl. - Düsseldorf : Patmos-Verl., (1980). - (Patmos-Paperback). - ISBN 3-491-77381-4. - S. 128-144
05.08 SCHA 1980.01

Quelle: drze Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Geisteswissenschaften List of new acquisitions (Februar 2008)

Interessanterweise ist Annette Schavan eine der Herausgeberinnen. Und für ihr Buch, das viel später - 1998 - erscheint, zitiert sie aus Wehles Beitrag - ohne ihren Doktorvater Wehle als Quelle zu nennen. Und sie verfälscht bei Umformulieren der Quelle noch den Sinn:

Wehle schreibt "geisteswissenschaftliche Pädagogik der zwanziger Jahre" und bei Schavan steht "geisteswissenschaftliche Pädagogik seit den 20er Jahren". Die Quelle ist eindeutig erkennbar, jedoch der Sinn ist bei Schavan entstellt.

Dieses Beispiel zeigt hier die Vorgehensweise von Schavan deutlich auf: Sie entnimmt aus einer Quelle einen Text, stellt die Worte etwas um und schon fließen diese umgemodelten Sätze in ihr Buch resp. in ihre Dissertation. Und sie nennt ihre Quelle nicht!

Bei einem Buch wird eine solche Vorgehensweise als Plagiat bezeichnet. Und es ist Aufgabe des Verlages, die Konsequenzen zu ziehen. Meist ist ein solcher abschreibender Autor weg vom Fenster!

Die meisten Verlage lassen sich von ihren Autoren bestätigen, dass außer dem Autor keine anderen Personen Urheberanspüche stellen können.

Bei einer Doktorarbeit müssen die Doktoranden meist eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass sie ihre Arbeit allein und ohne fremde Hilfe erstellt haben. Und im Umkehrschluss müssen alle fremden Texte genau gekennzeichnet werden.

Über fehlende Fußnoten stolperte einst der frühere Verteidigungsminister zu Guttenberg. Er trat freiwillig zurück! 

Und was ist mit der derzeitigen Bildungsministerin? Wann tritt sie zurück?


Veröffentlicht am 21.10.2012 von MisterSirComedian

Folgendes Video wurde "zensiert"!

Veröffentlicht am 09.11.2012 von Peak Doku

Wie ich das finde? - Bescheuert!

Mittwoch, 2. Mai 2012

GLOSSE: "Elite" schreibt ab - Google deckt auf - Blog von Kiat Gorina


Da berichtet der SPIEGEL: "Anonymer Plagiatsvorwurf gegen Ministerin Schavan" - und die Leser nicken - habe ich es doch gewusst! Nur peinlich - sollte das stimmen - dann trifft es diesmal nicht nur eine Frau mit Doktortitel, sondern jemand, die auch habilitiert hat, also sich Professor nennen darf.
Und sie ist Bundesbildungsministerin! Wie gesagt, sollte das stimmen, dass Frau Professor einst als Doktorandin abgeschrieben hat, dann ist das oberpeinlich für diesen Wissenschaftsbetrieb. 
Quelle: SPIEGEL ONLINE Anonymer Plagiatsvorwurf gegen Ministerin Schavan
Frau Bildungsministerin beschwert sich, dass der Mensch, der diesen Plagiatsvorwurf öffentlich geäußert hat, anonym bleiben will. Ich kann das sehr gut verstehen. Er lässt Tatsachen sprechen:
Quellen:

  1. schavanplag
  2. Dokumentation mutmaßlicher Plagiate in der Dissertation von Prof. Dr. Annette Schavan

Wer da reinschaut, wird feststellen, dass vieles aus einem "Taschenbuch" aus dem Jahre 1970 übernommen wurde. So ein Pech aber auch! Dieses verdammte Google mit den Google Books. Wer erinnert sich denn noch an ein uraltes Taschenbuch, das seine 42 Jahre auf dem Buckel hat!
Da bin ich ja gespannt, was sich die Bildungsministerin an Ausreden einfallen lassen wird. Diese sogenannt "Elite" demontiert sich selbst - immer mehr Bürgerinnen und Bürger können solche Poliker nicht mehr ernstnehmen! 
Die Kanzlerin kann einem direkt leid tun - erst verliert sie den Shooting Star von Verteidigungsminister und jetzt - vielleicht - ihre Bildungsministerin?
Schauen wir mal, wie sich diese "Elite" aus dem Sumpf ziehen wird - oder endlch darin ertrinkt!
Hochgeladen von sunray4000 am 15.12.2008


Ist Frau Schavan noch tragbar? Das wird die Zukunft zeigen - eines steht schon fest: Im "Fliegen" ist sie Meisterin - oder habe ich da etwas missverstanden ;-)


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