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Montag, 12. Mai 2014

GLOSSE: Wozu ein CSU-Bürgermeister fähig ist ...

In Bayern gibt es einen Bezirk Mittelfranken, das hat auch eine Regierung.  Und einige Beamten dieser Regierung sind derzeit arg beschäftigt. Dafür gesorgt hat der erste Bürgermeister von Langenzenn. Im Frühjahr fanden in Bayern die Kommunalwahlen statt. In manchen Regionen musste die CSU Federn lassen - ob dafür Nerds verantwortlich sind? Wer weiß ... 

Wieso sorgte der Bürgermeister von Langenzenn für Mehrarbeit in der Regierung von Mittelfranken? Weil ein Langenzenner Bürger die Wahl angefochten hat. Wieso? War da etwas nicht in Ordnung?
Der Wahlanfechter hatte bisher geglaubt, dass alle Bürgermeister zur Neutralität verpflichtet sind. Auch die Bürgermeister von der CSU. Auch wenn sie einen Text im Amtsblatt veröffentlichen! 

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit - sollte man meinen. Denn auch ein CSU-Bürgermeister ist für alle Bürger da - nicht nur für Anhänger der CSU. 

Dieser Bürgermeister von Langenzenn denkt da wohl anders darüber. Er veröffentlichte in seinem Amtsblatt einen Aufruf: „Bitte unterstützen Sie möglichst viele Langenzenner Kandidatinnen und Kandidaten mit 3 Stimmen“ Es ging um die Wahl des Kreistags. Und der Kreis umfasst den Landkreis Fürth - da gibt es außer Langenzenner auch andere wählbare Kreisräte! 

Und dieser Aufruf stand auf Seite  1 im Amtsblatt von Langenzenn. 

Das bedeutet doch, dass nach Meinung dieses CSU-Bürgermeisters ja keine Nicht-Langenzenner in den Kreistag gewählt werden sollen. Was bedeutet das? Dass der Bürgermeister gegen die Verpflichtung zur Neutralität verstoßen hat. 

Ein Bürgermeister darf überhaupt keine Wahlempfehlung in seinem Amtsblatt veröffentlichen. So ein Amtsblatt wird mit Steuergeldern finanziert. Auch in Langenzenn gibt es Bürger, die nicht CSU wählen! 

Dieser Demokratieunfall ist immerhin so gewichtig, dass gar der Bayerische Rundfunk darüber berichtete - und die Nürnberger Nachrichten: 

Quellen:

  1. BR Bürger fechten Wahlen an
  2. nordbayern.de Extra-Wahlgang in Langenzenn?

Da bin ich so richtig gespannt, wie die Regierung von Mittelfranken entscheiden wird. Wird diese Wahl für ungültig erklärt? Müssen die Langenzenner erneut wählen? Oder bleibt alles beim Alten? 

Eins steht bereits fest: Die Beschlüsse des neu gewählten Kreistages bleiben gültig - auch wenn erneut gewählt werden muss! Und was passiert mit diesem CSU-Bürgermeister? 

Übrigens, nicht nur in Langenzenn wurde die Wahl angefochten - auch in Geiselhöring: 


Veröffentlicht am 24.03.2014 von VVDonauTV

Was  lernen wir daraus? Immer mehr Bürger schauen der CSU auf die Finger. Und das ist gut so!

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 24. Juli 2012

Strahlender Stahl aus Indien und China - Blog von Kiat Gorina


Jetzt ist es soweit: Strahlender Edelstahl taucht immer öfter auch hierzulande auf. Dieser Edelstahl wurde hergestellt, indem radioaktives Cobalt 60 "beigemischt" wurde. Cobalt-60 wird zur Bestrahlung von Lebensmittel und auch in der Medizin eingesetzt. Und es wird offensichtlich bei der Herstellung von Edelstahl "entsorgt". 
Quelle: sachsen.de Strahlenschutz Aktuelle Informationen zu mit Co - 60 kontaminierten Edelstählen aus Indien 


Von dieser Strahlenbelastung sind auch Fertigprodukte betroffen! Auch in Deutschland.  Was heißt das für uns Verbraucherinnen? Müssen wir uns einen Geigerzähler anschaffen, den wir bei unseren Einkäufen mitnehmen? 


Es scheint so! Ist das die neue Endlagerung von radioaktiven Materialien? Wir - die Endverbraucher?! In welch einer Welt leben wir denn! 


Wie gewissenlos können Menschen sein, wenn es darum geht, radioaktive Stoffe zu "entsorgen"! Wer das als Hersteller macht, hat überhaupt kein Gewissen! 


Bedeutet das für uns Verbraucherinnen, dass wir Produkte aus Edelstahl meiden müssen, wenn sie aus Indien oder aus China stammen? Ja, darauf wird es hinauslaufen. 


Vorausgesetzt - wir erfahren überhaupt bei unserem Händler, woher der Edelstahl kommt. 


Hochgeladen von ndtv am 29.04.2010


Wenn wir so weitermachen, dann werden unsere Küchen bald zu Strahlungslaboratorien mutieren - ausgestattet mit Roboterarmen. 


Wir haben so viele Behörden und Ämter, aber worauf es wirklich ankommt, dafür gibt es offensichtlich kein Amt. Wie sonst kann das Land Sachsen die Untersuchungen auf die Hersteller und Recycler abwälzen. In welch einem Land leben wir denn? 


Und die Empfehlungen des Landes Sachsen an die Firmen, die Edelstahl importieren, sind geradezu lächerlich: "Prüfen Sie anhand Ihrer Unterlagen bzw. durch Rücksprache mit Ihrem Lieferanten oder Großhändler, ob Sie direkt oder indirekt Lieferungen von Halbzeugen oder Fertigprodukten aus Edelstahl aus dem indisch-chinesischen Raum erhalten und verarbeiten." 


Als ob sich Unterlagen nicht gefälscht werden könnten?! Papier ist geduldig, sagt der Volksmund! 


Da werden dann Thermosflaschen aus Billig-Edelstahl auf den Markt geworfen - hergestellt aus strahlendem Edelstahl! Und wir wundern uns, weshalb immer mehr Menschen schwer erkranken.


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