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Mittwoch, 25. Juni 2014

Nachtrag: Seltsame Zwangsbeglückung: Sauernheim und die überregionale Presse ...


Da schrieb ich darüber, dass die Bayerische Staatszeitung einen langen  - fast eine Seite lang - Artikel am Freitag, den 20. Juni 2014 veröffentlichte. Das Echo war gewaltig. 

Offensichtlich gibt es außer mir noch viele andere bayerische Bürger, die von bayerischen Behörden schikaniert werden! Heute erfuhr ich, dass der Artikel der Bayerischen Staatszeitung viel Likes in Facebook erhalten hat! 

Auch wieder ein Indiz dafür, dass diese Themen - Trinkwasserversorgung und Abwasser - oft zu Konflikten mit den zuständigen Behörden führen. Noch ist dieser Artikel online zu lesen: 

Seltsame Zwangsbeglückung oder Geschmacksargumente zählen nicht

Wer mag, kann mich unterstützen, indem er diese Seite der Bayerischen Staatszeitung aufruft und ein Like gibt. Grund: Je mehr Likes, desto gewichtiger das Thema und desto schneller wird die Staatskanzlei reagieren ;-) 

Wir haben ja manchmal weniger eine Demokratie, sondern eine Like-Okratie :-) 


Veröffentlicht am 26.02.2014 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Freitag, 4. April 2014

Falschbeschuldigung des Dorfjägers und ein handgeschriebender Freispruch

Heute erhielt mein Bär Post von seinem Anwalt: Die Abschrift eines Urteils des Amtsgerichtes Ansbach - vom 13.3.2014 war da. Da war ja mein Bär freigesprochen worden. Der Dorfjäger hatte ihn angezeigt: Angeblich hatte mein Bär ihn bei der Jagd gestört und einen Bock vergrämt. 

Wie sich herausstellte. hat mit diser Anzeige der Dorfjäger einen veritablen Bock geschossen. 

Was meinen Bären verwunderte, war, dass der Freispruch handgeschrieben war. Aber Freispruch ist Freispruch! Zur Vorgeschichte: 

Im August 2013 gingen wir abends spazieren, mit unserer Hündin. Begleitet wurden wir von unserem Blendling. Als wir sahen, dass die Klappe einer Kanzel sich öffnete und der Lauf eines Gewehres zu sehen war, traten wir den Rückzug an. Wegen des Blendlings - einer Mischung von Wild- und Hauskatze. Dieser Kater begleitet uns gerne.  

Aber wir wollten nicht, dass ein schießwütiger Jäger ihn abknallt. 

Wochen später bekamen wir eine Aufforderung zur Vernehmung - von der Polizeistation in Heilsbronn. Wir hätten angeblich die Jagd gestört - der Dorfjäger hatte uns angezeigt. Wir fuhren hin und bestätigten die Angaben zur Person, zur Sache machten wir keine Aussage. 

Monate später erhielten wir Post vom Landratsamt - von der unteren Jagdbehörde. Ich erhielt eine Rüge wegen angeblicher Jagdstörung, mein Bär sollte eine saftige Ordnungsstrafe zahlen. Wegen Jagdstörung! Behauptete der Dorfjäger. Mein Bär nahm sich einen Anwalt und legte Einspruch ein. 

Der erste Termin für die Gerichtsverhandlung sollte der Rosenmontag sein. Da hatte der Anwalt bereits einen anderen Termin. Also wurde umgeladen. Auf den 13.03.2014. Da erschien auch der Dorfjäger als Zeuge - natürlich in Jägerklamotten. Und zog vom Leder und schwadronierte und schwadronierte. 

Die Richterin hörte ihm zu und verglich seinen Redeschwall mit dem, was er bei seiner Anzeige bei der Polizei angegeben hatte. Sie entdeckte Widersprüche! Und unterbrach den Zeugen: "Bei ihrer Aussage bei der Polizei haben Sie etwas anderes ausgesagt!" 

Erneuter Redeschwall. Dann beendete die Richterin die Beweisaufnahme und verkündete das Urteil: Freispuch, die Kosten trägt die Staatskasse. 

So steht es auch in der Abschrift - mit der Hand geschrieben! 

Das ist ja gut ausgegangen. Die Kosten für den Anwalt meines Bären übernimmt der bayerische Freistaat. Wäre das Verfahren eingestellt worden, hätte mein Bär seinen Anwalt selbst bezahlen müssen! Und was passiert dem Dorfjäger? Nichts! 

Er kann sich wieder eine Falschbeschuldigung ausdenken! Er kann wieder eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Dann geht das wieder zur unteren Jagdbehörde im Landratsamt. Und die kann wieder einen Bußgeldbescheid ausstellen. Und wenn der unbegründet ist, muss der Betroffene Einspruch einlegen. Und es kommt zum Gerichtsverfahren. Und der Betroffene sollte sich einen Anwalt nehmen. Und trägt das finanzielle Risiko! 

Und welches Risiko trägt der Dorfläger? So gut wie keins. Wird ein Freispruch im Namen des Volkes verkündet, dann übernimmt der Freistaat die Kosten - der Dorfjäger muss nicht die Bohne berappen! 

So viel zu den Privilegien eines Dorfjägers! Oder sollte ich Narrenfreiheit schreiben? 


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 23. März 2014

Ansbacher Behörden - zum Kopfschütteln!

Ein Juwelierladen in Fürth wurde von zwei Männern überfallen. Der Überfall  wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen. Darauf ist zu sehen, wie die beiden Verkäuferinnen bedroht werden, wie die Täter Uhren mitnehmen. Was macht der Juwelier? Er veröffentlichte das Video mit den Tätern  in Facebook. 

Natürlich wurde sofort die Polizei verständigt, die Täter konnten nicht gefasst werden - bis heute. Ein Angestellter verfolgte die Täter - bis zum Stadtpark - dann verliefen sich die Spuren. Die Polizei setzte sogar einen Hubschrauber ein - ohne Erfolg. Bitter für den Juwelier. Seit dem Überfall hält sich ein Wachmann im Geschäft auf. 

Und der Juwelier bekommt einen Behördenbrief - aus Ansbach. Da befindet sich das Bayerische Landesamt für Datenschutzsicherheit. Dieses Landesamt hat nichts anderes zu tun, als den Juwelier zu rügen. Grund: Er dürfe das Tätervideo nicht veröffentlichen! 

Ja, wieso nicht? Weil auch Täter ein Recht auf informelle Selbstbestimmung hätten! Wiklich! Ja, wenn der Juwelier die Täter vor der Veröffentlichung gefragt hätte, ob sie mit der Veröffentlichung einverstanden seien, ja, dann hätte er das Video veröffentlichen dürfen! 

Da frage ich mich, in welchem Staat leben wir denn? Was hier abläuft, ist Absurdistan hoch drei! Da gewinne ich doch den Eindruck: Wollen die Behörden gar nicht, dass die Täter gefasst werden? Was läuft hier eigentlich ab? 

Nur die Polizei dürfe Tätervideos veröffentlichen! Vorher muss ein Richter dazu befragt werden ... 

Mir will das nicht in den Kopf! Da begehen Verbrecher eine schwere Straftat - Raubüberfall ist eine schwere Straftat - und das Video darf nicht veröffentlicht werden - weil die Zustimmung der Täter fehlt! 

Der arme Juwelier musste wirklich sein Video in Facebook wieder löschen! 


Veröffentlicht am 17.03.2014 von VVFrankenfernsehen·

Da frage ich mich, welche Gesetze haben wir in diesem Staat? Da tummeln sich in den Parlamenten und Ministerien fast nur Juristen - und was kommt heraus? Nichts als Lachnummern! Und dafür sollen wir weiterhin Steuern bezahlen? 

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 12. März 2014

Abgeordnetenwatch - Reine Strom- und Zeitverschwendung? - Instrument einer Postdemokratie?

Heute probierte ich einmal abgeordnetenwatch.de - ein Portal, mit dem Fragen an Abgeordnete geschickt werden können. Und dann wird verfolgt, ob die Abgeordneten antworten oder nicht. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht - zunächst einmal. Und was war meine Frage? 

Die erste Hürde war, einen komplexen Sachverhalt in maximal 2.000 Zeichen zu quetschen! Der erste Minuspunkt! Ich wollte nämlich Abgeordnete fragen, was sie davon halten, dass ich von Behörden gezwungen werden soll, täglich mindestens ein Pfund Zucker ins Klo zu schütten und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachzuspülen! Darüber hatte ich ja in einem Artikel berichtet: 

Quelle: Zwangsgeld oder ein Pfund Zucker ins Klo ...

Also versuchte ich, diesen etwas komplexen Sachverhalt in 2.000 Zeichen zu quetschen. Und ich schickte den Text ab, an einen Abgeordneten. 

Es dauerte nicht lange, dann fand ich in meinem Posteingang eine Mail von abgeordnetenwatch. Mit dem Betreff "Vielen Dank für Ihre Frage". Im Text stand eine Kopie meines Textes! Ein Pluspunkt.

Aber dann kam die Ernüchterung. Ich erhielt wiwder eine Mail - von einer Moderatorin bei abgeordnetenwatch. Da wurde mir mitgeteilt, ich könne meine Aussage nicht beweisen und sie sei unglaubwürdig. Für mich ein Riesen-Minuspunkt!

Was lerne ich daraus?

  • abgeordnetenwatch lässt keine kritischen Fragen zu! Das Eingabefenstzer lässt nur 2.000 Zeichen zu - kein Raum für Beweise.  Aber mir dann vorwerfen, ich könne meine Aussage nicht beweisen. 
  • Ist das echte praktizierte Demokratie? Nein, das ist wieder einmal das Vortäuschen von Demokratie - also irgendeine Form von Postdemokratie! Also ein politisches System, in dem eine Beteiligung der Bürger nicht erwünscht ist. Sie werden nur als Marionetten für quasidemokratische Rituale benötigt. 
  • abgeordnetenwatch ist in meinen Augen überflüssig - ja sogar schädlich! Es gaukelt dem Fragesteller vor, es gehe demokratisch zu! Was offensichtlich nicht der Fall ist! 
  • Ferner ist das Verhalten von abgeodnetenwatch meiner bescheidenen Meinung nach geeignet, als der untaugliche Versuch einer Zensur bewertet zu werden. 

Mein Fazit: Ich brauche abgeordnetenwatch nicht. Da wende ich mich direkt an den jeweiligen Abgeordneten! Ohne eine Umweg über abgeordnetenwatch. 

Aber abgeordnetenwatch führt ja Statistiken darüber, wieviele Fragen ein Abgeordneter auch beantwortet hat. 

Da habe ich meine ernsten Zweifel, wie aussagekräftig solche Statistiken sind. Gründe: 

  • offensichtlich werden unangenehme Fragen im Vorfeld von den Moderatoren aussortiert - damit ist eine Statistik bereits verfälscht
  • Da die Statistik nur die Anzahl der Fragen und Antworten berücksichtigt, jedoch nicht deren Qualität, werden hier Äpfel mit Birnen verglichen! Ein Abgeordneter, der sich wirklich Mühe gibt mit der Beantwortung, wird womöglich schlechter bewertet als sein Kollege, der nur rumlabert, nur um eine Antwort abzugeben!

Ich bleibe deshalb bei meinem Resümee:


abgeordnetenwatch.de ist völlig überflüssig!

Ich stehe ja nicht allein mit dieser schlechten Erfahrung - DIE FREIHEIT spricht gar von Betrug: 


Hochgeladen am 22.08.2011 von FreiheitSaarland

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 2. März 2014

Fukushima in Deutschland - Behörden hilflos!

Vor drei Jahren fand in Japan eine gewaltige Katastrophe statt - der sechsfache GAU in Fukushima. Und auch heute noch wird nur stümperhaft herumlaboriert. Japan hat diese Katastrophe nicht im Griff. Und wird sie nie in den Griff bekommen! Da hat diese Menschheit die Büchse der Pandora geöffnet und kann sie nicht mehr schließen! 

Ja, und es hat drei Jahre lang gedauert, bis der mediale Mainstream - Süddeutsche Zeitung und FOCUS ONLINE - sich Gedanken machten: Was ist eigentlich los, wenn in Deutschland ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt? Das ist nicht möglich? Genau das hat die japanische Atomlobby behauptet. Und heute? Sie behauptet das nicht mehr, trotz der Katastrophe will Japan neue Atomkraftwerke bauen. 

In Deutschland  gab es ein Moratorium - ein paar uralte Atomkraftwerke wurden stillgelegt. Die restlichen sollen stillgelegt werden. Angeblich wurde eine Energiewende eingeläutet! Für die Verbraucher macht sich diese Energiewende nur im steigenden - ja explodierenden - Strompreis bemerkbar. Manche sprechen ja sogar schon von Energiearmut. Will heißen, dass arme Haushalte über zehn Prozent des Nettoeinkommens für Strom aufbringen müssen: 

Quelle: SPIEGEL ONLINE Kostenexplosion bei Strom, Öl, Gas: Energiearmut in Deutschland nimmt drastisch zu

Andererseits fallen die Strompreise für die einkaufenden Energiekonzerne! Grund: Es gibt immer mehr alternativ erzeugten Strom! Trotzdem steigen die Strompreise für den kleinen Mann - jedoch nicht für die Giganten unter den Stromverbrauchern. Die erhalten riesige Rabatte - so riesig, dass sogar die EU-Behörden unruhig werden. 

Die Energiellobby jedoch will immer mehr Geld für ihren Strom verlangen. Da stellen wir doch mal die Frage: Was will diese Energielobby im Gegenzug liefern? Teuren Strom! 

Und wie sieht es mit der Sicherheit der verbleibenden Atomkraftwerke in Deutschland aus? Gibt es aktuelle Katastrophenpläne? 

Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd: Die Pläne für eine atomare Katastrophe sind selbst eine Katastrophe. Die Verantwortlichen betreiben seit Jahrzehnten Vogelstraußpolitik! Nichts ist geregelt: 

Quelle: FOCUS ONLINE Experten schlagen Alarm: Deutschland mangelhaft auf Atomunfall vorbereitet

Da ist in Deutschland vieles behördlich geregelt, da gibt es sogar Vorschriften, dass ich täglich ein Pfund Zucker ins Klo werfen und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachspülen soll ... 

Quelle: Zwangsgeld oder ein Pfund Zucker ins Klo ...

Diesen Schildbürgerstreich gibt es wirklich - im Landkreis Ansbach in Bayern! 

Aber wenn es um die Sicherheit des gesamten deutschen Volkes geht, dann schlafen die verantwortlichen Behörden! Wieso eigentlich? Weil sie überfordert sind! Weil nicht Experten, sondern Verwaltungstypen bestimmen sollen, was bei einem deutschen GAU zu tun ist! 

Armes Deutschland! Sollte es wirklich zu einem deutschen GAU kommen, dann gibt es einen Trost: Die Verantwortlichen werden auch krepieren - hilflos! 


Veröffentlicht am 09.08.2012 von WBNachrichten

Ach ja, Grohnde soll mindestens bis Ende 2021 laufen ...

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 12. September 2013

Legionellen - erst in Österreich, jetzt seit Wochen im Rheinland - im angeblich geprüften Trinkwasser!

Dass mit Legionellen nicht zu spaßen ist, das mussten auch die Salzburger im März feststellen. Genauer eines Wohnblogs. Für eine Bewohnerin kam die Warnung zu spät, sie starb an den Folgen eines Befalls mit Legionellen.

Quelle: Kleine Zeitung Eine Tote nach Legionellen-Alarm in Salzburg: Als Erstmaßnahme wurden die Wasserversorgungsanlage auf eine Warmwasser-Temperatur von 75 Grad eingestellt und Spülungen mit Heißwasser durchgeführt. Für Samstag ist eine chemische Desinfektion des Kreislaufes angesetzt. 64 Wohneinheiten sind betroffen. Zudem werden neue Wasserproben entnommen.

Legionellen dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Und vor einigen Wochen war das Rheinland dran: In Chorweiler begann es. Im Mai wurde Bewohnern verboten, die Dusche zu benutzen. Grund: Legionellen! Wochenlang konnten sich die Bewohner nicht duschen!

Quelle: express.de LEGIONELLEN-ALARM Wir duschen schon seit vier Wochen nicht mehr: Ein Schreiben des Zwangsverwalters verbietet den Anwohnern auf der Florenzer Straße seit dem 28. Mai das Duschen in ihren Wohnungen: Legionellen-Alarm. Die gefährlichen Bakterien können schwere Krankheiten auslösen, wenn sie sich – zum Beispiel durch das Einatmen von Wasserdampf – in den Lungen absetzen.

Endlich wurde angeblich der Herd gefunden, von dem aus sich die Legionellen ausbreiteten. In Warstein. In Warstein? Genau wie das bekannte Bier? Ja, genau genommen im Umfeld der Warsteiner Brauerei! Nicht im Bier, sondern im Abwasser der Brauerei wurden die Legionellen gefunden!

Quelle: FOCUS ONLINE Legionellenalarm in der Warsteiner Brauerei: Es muss geklärt werden, ob die Brauerei-Kläranlage über die Luft kontaminiert wurde oder sogar die eigentliche Quelle für die Legionellenbelastung ist.

Sollte die Kläranlage der Brauerei die Quelle für die Legionellose sein, dann hat das Auswirkungen auf das gesamte Bundesgebiet. Da muss dann auch geprüft werden, ob sich da in den Kläranlagen Legionellen tummeln. Da wird immer wieder auf die privaten Trinkwasserinstallationen geschielt, aber die großen Kläranlagenn von Firmen und Kommunen bleiben außen vor!

Wer da die riesigen Kläranlagen sieht, wundert sich, dass nicht schon früher etwas passiert ist:


Veröffentlicht am 04.09.2013 von Germany2

Hier zeigt sich die Kehrseite der Wachstums-Idiotie: Immer größer müssen die Firmen werden! Auch die Kläranlagen! Das wird den Managern von ihren Beratern in die blutleeren Hirne eingehämmert. Wieso eigentlich? Gibt es eine Regel? Je größer die Sucht nach Wachstum, desto kleiner das Gehirn?!

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 13. Juli 2013

Mollath und die Schikanen bayerischer Behörden

Am 16. Jänner 2013 meldete der Bayerische Rundfunk: "Laut Klaus Leipziger, Leiter der forensischen Psychiatrie des Bezirkskrankenhauses Bayreuth, wird derzeit eine Verlegung von Gustl Mollath nach Ansbach überprüft. Mollath selbst und dessen Anwalt sind strikt gegen die Verlegung." Wenn das keine Schikane sein sollte:


Veröffentlicht am 16.01.2013 von BR

Und wieso gerade nach Ansbach? Das Bezirksklinikum Ansbach geriet ja wegen eines anderen Falls ins Gerede - wegen der Causa Haderthauer:

Quelle: Causa Haderthauer - Fragen für einen Untersuchungsausschuss: In der Causa Haderthauer tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Da verstehe ich die Oppositionsparteien nicht. Wieso stellen sie keinen Antrag auf einen Untersuchungsausschuss? Was bislang so tröpfchenweise über die Medien ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, macht doch neugierig. Oder haben auch die Oppositionsparteien Angst, mit in den forensischen Sumpf bayerischer Bezirkskliniken hineingezogen zu werden?

Da geht es um den Patienten - Roland S. - der im Wahn drei Menschen umgebracht hat. Welche Sonderbehandlung wurde ihm in der Ansbacher Forensik zuteil?

Zurück zu Gustl Mollath! Wieso sollte er mir nichts, dir nichts von Bayreuth abgeschoben werden? Das sollte doch nur eine Schikane sein! In Ansbach hätten sie den armen Mollath wieder in ein Mehrbettzimmer gesteckt! Wie alle "Neuankömmlinge"!

Dabei kam heraus, dass Dr. Leipziger - Chef der Bayreuther Klink - behauptet hatte, Mollaths Anwältin habe der Verlegung zugestimmt. Die Anwältin widersprach. Dazu äußerte sich Dr. Leipziger nicht!

Quelle: Süddeutsche.de Verlegung nach Ansbach wird erwogen: Mollaths Anwältin Erika Lorenz-Löblein kritisierte Klinikchef Leipziger scharf. Dieser soll behauptet haben, sie habe einer Verlegung Mollaths zugestimmt. Dies sei falsch. Leipziger äußerte sich dazu nicht.

Wer verdreht hier die Tatsachen? Ein interner Untersuchungsbericht der Hypovereinsbank bestätigte, dass die Behauptungen Mollaths wegen illegaler Geldgeschäfte sich als wahr erwiesen hatten! Trotzdem wurde Mollath in die Forensik gesteckt und sitzt dort immer noch! Anstatt ihn endlich frei zu lassen, wird er zusätzlich schikaniert! Und was ist mit diesem Dr. Leipziger? Wie kann er behaupten, Mollaths Anwältin habe der Verlegung zugestimmt? 

Jetzt, nachdem die Causa Mollath für Dr. Leipziger eine extreme Belastung wurde, soll er aus seinen Augen verschwinden?!

Am 24. Jänner 2013 meldete der Bayerische Rundfunk, dass Mollath nun doch nicht verlegt werde:

Quelle: BR Verlegung verworfen - Mollath wird nicht nach Ansbach verlegt: Bestrebungen, Gustl Mollath von Bayreuth in eine Ansbacher Klinik zu verlegen, sind nun offiziell verworfen. Mollath und seine Anwälte waren von vornherein dagegen, der Bezirk Oberfranken hatte die Maßnahme aber verteidigt.

Lest den gesamten Artikel, da ist auch zu lesen: Mollaths Chefarzt Klaus Leipziger hatte sich Anfang des Jahres über Drohungen angeblicher Mollath-Unterstützer beschwert.

Ob es diese Drohungen wirklich gegeben hat? Gab es sie wie die von Mollaths Verteidigerin abgestrittene Zustimmung?

Übernommen von Over-Blog

Montag, 3. Juni 2013

Gewalt in der Schule - Und keiner schaut hin!

Da veröffentlichte die Sächsische Zeitung einen Artikel über Gewalt an den Schulen. 

Quelle: Sächsische Zeitung Ärmere Kinder werden öfter Opfer von Gewalt:  Am stärksten von körperlicher Gewalt betroffen sind demnach Heranwachsende aus armen Familien: 32 Prozent dieser Kinder gaben an, oft oder manchmal geschlagen worden zu sein. Manche wurden so heftig verprügelt, dass sie blaue Flecken davontrugen.

Zum Thema Gewalt an den Schulen gehört auch ein Vorfall, der letzte Woche an einer Grundschule in Essen passierte. Da haben fünfzehn Schüler in der Pause auf ein elfjähriges Mädchen eingeprügelt. Und sie hätten es wahrscheinlich wohl totgeprügelt, wäre nicht ein Kind ins Lehrerzimmer gelaufen. Was hat eigentlich die Lehrkraft für die Pausenaufsicht getan? Weggeschaut?

Der Presse gegenüber wollten sich Schulamt und Schule nicht äußern!

Quelle: Bild.de 15 Mitschüler verdreschen Anna-Maria (11): Erst als ein Kind ins Lehrerzimmer lief, ließen die Schläger vom Opfer ab. Anna-Maria wankte zur Lehrerin, klagte über starke Schmerzen und Schwindel.
Vater Thomas: „Die hat mein Kind einfach weggeschickt. Als es hier ankam, war es blass, ganz wackelig auf den Beinen. Als ich von dem Überfall auf dem Schulhof hörte, da habe ich sofort die Polizei alarmiert und Anzeigen wegen Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung erstattet.“
Bei der Befragung durch die Polizei brach Anna-Maria bewusstlos zusammen – Klinik. Diagnose: Schädelprellung, Gehirnerschütterung, Bauchdecken- und Wirbelsäulen-Prellungen, Blut im Urin, Nierenquetschung!

Also, vom Verdreschen kann wohl hier nicht die Rede sein! Was hier ablief, das war schwere Körperverletzung! Aber so etwas soll nicht öffentlich bekannt werden! Solche Vorfälle werden unter den berühmten Teppich gekehrt! Und was macht dieser Staat gegen die immer fürchterlichere Gewalt an den Schulen?

Er hält die Hand auf! Und kassiert nicht nur Steuern, sondern auch Spenden von der Großindustrie, beispielsweise von der Bepanthen-Kinderförderung des Pharmakonzerns Bayer:

Die Bepanthen-Kinderförderung wurde 2008 vom Pharmakonzern Bayer gegründet. Ziel sei es, arme Kinder in Deutschland zu unterstützen. Das Unternehmen spendet nach eigenen Angaben jährlich für das Kinderhilfsprojekt „Die Arche“, 2013 etwa für ein Konflikttraining. 

Die verantwortlichen Behörden meinen wohl, ein Konfliktraining reiche aus! Wer denkt sich denn nur so etwas aus? Wieso werden an allen Schulen keine Selbstverteidigungskurse - speziell für Mädchen und Frauen angeboten?

Weil diese Gesellschaft keine starken Frauen will! Frauen sollen sich nach wie vor nur unterordnen! Deshalb wird weggeschaut, wenn ein vorpupertärer Bandenchef eine Elfjährige zusammenprügeln lässt! Selbst die Schulleitung und die Schulämter schauen weg. Sie wollen mit der offensichtlichen Gewalt an Schulen nicht konfrontiert werden. Diese Verantwortlichen leben in einer Scheinwelt, in der es nur Friede, Freude, Eierkuchen gibt! 

Und um dem Ganzen den Gipfel der Unverschämtheit aufzusetzen, gibt es in Deutschland eine Schulpflicht, die sogar vorschreibt, in welcher Schule ein Kind angemeldet werden muss! Für diese Paragraphenfetischisten in den Schulbehörden gibt es Geld - aber nicht für eine wirkungsvolle Abhilfe gegen Gewalt!

Für mich gibt es nur eine Abhilfe: Die Kinder und Jugendlichen müssen angeleitet werden und lernen, wie sie sich gegen Angriffe wehren können. Hierfür gibt es viele Selbstverteidigungstechniken. Und die Ausbildung in einer solchen Selbstverteidigungsdisziplin hat auch positive Nebeneffekte: Die Schülerinnen werden selbstbewusster!

Nur genau das will diese Gesellschaft nicht! Dieses System fürchtet selbstbewusste Frauen - wie beispielsweise Inge Hannemann, die einen Offenen Brief schrieb an die derzeitigen Chefsesselbenutzer in der Bundesagentur für Arbeit:

Quelle: altonabloggt Offener Brief an den Vorstand der Bundesagentur für Arbeit: Mögen Sie es falsche Systemkritik nennen und sich womöglich in der Ehre verletzt sehen, sehe ich es als meine Pflicht, als freie Bundesbürgerin auf die Abläufe in den Jobcentern hinzuweisen. Gerne zitiere ich den Artikel 20 des Grundgesetzes: (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Ja, solche selbstbewusste und mutige Frauen braucht das Land! Keine grauen Mäuschen, die sich immer nur ducken und buckeln und alles machen, was die "Herrschaften" wollen!


Veröffentlicht am 16.11.2012 von Ricardo Savia

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 24. Februar 2013

Agrarskandale im Wochentakt - Wo Bio draufsteht ist kein Bio drin - Blog von Kiat Gorina


Zur Zeit muss Ilse Aigner - die Bundesverbraucherministerin - Überstunden machen. Grund: Derzeit gibt es Skandale in der Agrarwirtschaft im Wochentakt. Da haben wir Verbraucher noch nicht die Betrügereien mit dem Pferdefleisch verdaut, da kommt schon die nächste Schreckensnachricht.

Beim Pferdefleischskandal wurde - um das teuere Rindfleisch einzuspraren - billigeres Pferdefleisch verarbeitet - vor allem in Fertigprodukten. Aber auf den Packungen stand immer noch Rindfleisch! Die Verbraucher wurden betrogen. Abgesehen davon, dass im Pferdefleisch Rückstände von Medikamenten gefunden wurden.

Und der nächste Skandal kommt sogleich: Bio-Eier, die keine sind. Also werden und wurden die Verbraucher wieder betrogen. Da gibt es Kunden, die wollen etwas für den Tierschutz tun und kaufen die teueren Bio-Eier. Und dann stellt sich heraus, dass diese Bio-Eier keine Bio-Eier sind!

Da frage ich mich: Da leistet sich diese Republik einen riesigen und sauteuren Behördenapprat, aber wirklich geprüft wird offensichtlich nicht! Da gibt es zwar das Bundesverbraucherministerium - aber das ist ein zahnloser Tiger, es kann offensichtlich die Agrarbetriebe nicht überprüfen. Die eigentliche Crux ist, dass die Veterinärämter immer bei einem Landratsamt angesiedelt sind. Und da bestimmen so manche Landräte, wie und wer überprüft wird. 

Dabei ist in diesem Fall die Überprüfung sehr einfach: Wenn ein Betrieb Bio-Eier verkauft, dann müssen doch nur die Bedingungen für die Hühner überprüft werden. Und wenn ein Prüfer Legebatterien findet - die sind seit 2010 verboten - dann muss eben sofort Alarm gegeben werden.

Aber so ein großer Agrarbetrieb schaltet dann seine Lobby ein und aktiviert gewisse Verfilzungen, und die Prüfer prüfen dann qausi mit verbundenen Augen! Dieser Betrug mit Bio-Eiern soll ja schon einige Jahre laufen! Unvorstellbar.

Dass gerade nach dem Regierungswechsel in Niedersachsen dieser Skandal entdeckt wurde, spricht ja Bände. Und spricht gegen die bisherige Landesregierung von McAllister in Niedersachsen!

Was wird jetzt passieren? Nicht viel! Es wird viele Gespräche geben, aber am grundlegenden Problem wird nicht gerüttelt! Das Hauptproblem ist die Großindustrialisierung der Agrarwirtschaft. Die Hühnerfabriken sind einfach zu groß, die Betreiber sind zu mächtig, sie können den Regierungen drohen. Und das machen sie auch!

Ich war ja einmal in einem Landesamt in NRW als Prüferin tätig. Da habe ich erlebt, wie versucht wurde, mich einzuschüchtern und am Prüfen zu hindern. Und das Schlimmste war, dass ich von meinen Vorgesetzten keine Rückendeckung erhielt - eher das Gegenteil. 

Der nächste Agrarskandal wird nicht auf sich warten lassen - er kommt bestimmt! 

Quelle: stern.de Bio-Eier aus der Legebatterie

Wo blieben denn die Prüfer? Haben sie nicht diese Haltung überprüft, das sollen angeblich Biohühner sein?!


Veröffentlicht am 29.11.2012 von dieTierfreunde

Dieses Video gibt es - wohlgemerkt - seit November 2012! FAKT - ARD - berichtete darüber! Wieso dauert es solange, bis solche Schreckensbilder bis zum Bundesverbraucherministerium gelangen?

Wer solche Bilder von solch geschundenen Kreaturen sieht, muss sich doch fragen: Was sind das für Menschen, die solche Betriebe führen? Geht diesen Menschen der Profit über alles? Und wo bleiben die Kirchen? Diese geschundenen Hühner sind alle Geschöpfe GOTTES! Und sie können sich nicht wehren! Aber wir Verbraucherinnen und Verbraucher können uns wehren. Wir als Kunden können solche Produkte meiden!

Und vor allem müssen die Betriebe, in denen solche schandbaren Zustände herrschen, an den öffentlichen Pranger gestellt werden! Und Minister und Ministerinnen, die dafür bezahlt werden darauf zu achten, dass die Vorschriften hinsichtlich Tierhaltung eingehalten werden und solche Zustände nicht verhindern, müssen ebenfalls an den Pranger gestellt werden! Wählbar sind solche Politiker längst nicht mehr!

Dienstag, 18. Dezember 2012

GLOSSE: Alle Politiker in die Wüste - Blog von Kiat Gorina

Jeder Mensch hat so seine Wunschträume. Ich auch. Da saß ich am Schreibtisch, fast verschüttet von jeder Menge amtlichem Papierkrieg und war kurz davor, “die Motten” zu kriegen”. 

So lehnte ich mich zurück, und fing an zu träumen: 

Die Sahara, eine große Oase, fernab von jeglichen menschlichen Ansiedlungen. Ich hatte eine Art riesengroßen Staubsauger. Der saugte aber Menschen auf. Ganz bestimmte Menschen. Politiker und Verwaltungsleute. Er begann in Brüssel: sämtliche EU-Abgeordnete, die ganzen EU-Kommissionen, deren Berater, Lobbyisten und ... und … und. Dann ging es in die verschiedenen EU-Staaten, wo sämtliche Regierungsmitglieder aufgesaugt wurden.   

Nun kam die Bundesrepublik dran. 

Mit Vergnügen beobachtete ich, wie die komplette Bundesregierung, deren Berater usw. in dem riesigen Schlund verschwanden. Landratsämter, Landesämter, Bank-, Bahn- ,Krenakenkassenverwaltungen, Verwaltungsräte, Aufsichts- und sonstige Räte. 

Der arme Staubsauger bekam schon Blähungen von seiner Ladung. Weil alles, was solche Herrschaften produzieren, bestenfalls nur warme Luft ist. 

Allein in Deutschland sind zwei Drittel der arbeitenden  Bevölkerung in der Verwaltung tätig! Sie produzieren also nichts, was einen Wert hätte oder was man anfassen kann. Das restliche Drittel versucht, die Dinge herzustellen oder in Stand zu halten, die wirklich gebraucht werden. 

Das klappt schon längst nicht mehr. Die Produktion von Waren wurde größtenteils ins Ausland verlagert, die Fachleute wandern auch ab. 

Dieses eine Drittel finanziert, nein mästet den gesamten Verwaltungsapparat. Das geht auf die Dauer natürlich schief. 

So, jetzt sind sämtliche Politiker, Verwaltungsleute und andere Seilschaftsmitglieder in meiner Traum-Oase. Völlig von der Welt abgeschnitten. Kein Telefon, kein Flughafen, gar nichts. Auch keine Kamelkarawane. Zunächst würden sie gar nicht merken, dass es nichts mehr zu regulieren und verwalten gibt. Weil diese Verwaltungen so groß geworden sind, dass sie sich nur mit Mühe selbst verwalten können. 

Und was geschieht in den politiker- und verwaltungsfreien Ländern? 

Sie können sich endlich erholen, die Wirtschaft läuft auch wieder an. Weil jetzt  reale Dinge produziert werden, und keine Dampfblasen mehr. Handwerker, Reparaturwerkstätten, kleinere Industriebetriebe, sie alle kommen wieder “auf einen grünen Zweig”. Auch, weil jetzt die Vetternwirtschaft mit den Lokalpolitikern wegfällt. Die Landratsämter können keine unliebsamen Selbständigen mehr mit schwachsinnig ausgelegten Vorschriften ausbremsen. 

Das Land wird wieder gesund, es werden keine Schulden mehr gemacht, … 

Und was passiert derweil in der Sahara? 

Die müssen jetzt Sand importieren!

Schade, dass es nur ein schöner Traum war. Aber wer weiß? Manchmal geschehen ja doch Wunder. 


Veröffentlicht von cassandracoloreless am 29.11.2012
besucherzhler

Mittwoch, 21. November 2012

GLOSSE: Hamburg - Stadt der Millionäre - Generalprobe für Krippenspiel - Blog von Kiat Gorina


Da schrieb am 26. September 2012 die Hamburger Morgenpost über die immer größere werdende Spaltung zwischen Arm und Reich - in Hamburg. Die Autorin Renate Pinzke warnt - mit Recht - vor "sozialen Verwerfungen"! Zitat: 

"Stadt der Millionäre: Hamburg ist in Deutschland die Stadt mit den meisten Einkommens-Millionären. 859 Hamburger zählen zum erlauchten Kreis. Doch zählt man das gesamte Vermögen (ohne eigengenutzte Immobilie) dazu, dann besitzen 42.000 Menschen ein Vermögen von mehr als einer Million Euro (Quelle: D.A.CH Vermögensreport). Und: Acht Milliardäre leben in der Hansestadt – mit einem Gesamtvermögen von 33 Milliarden Euro. Das Privatvermögen in Hamburg nimmt pro Minute um 24.000 Euro zu."

Quelle: Hamburger Morgenpost 42.000 Millionäre leben in Hamburg – und 50.000 Hartz-IV-Kinder

Und die Autorin schreibt auch:

"Stadt der Armen: Jedes vierte Kind in Hamburg (rund 50.000) wächst in einem Hartz-IV-Haushalt auf, lebt damit in Armut. 12,5 Prozent der Hamburger erhalten Hartz IV, Sozialhilfe oder Leistungen für Asylbewerber. Das sind insgesamt 224.400 Frauen und Männer. Auch die Altersarmut nimmt rasant zu: Die Zahl der Menschen ab 65 Jahren, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind, stieg im vergangenen Jahr um 7,6 Prozent auf 29700 an."

Und angesichts dieser gesellschaftlichen Verwerfungen hatten sehr wohlhabende Kreise eine Idee: Sie wollten ein vorweihnachtliches Krippenspiel inszenieren - nicht mit Schauspielern, sondern mit Betroffenen - so richtig aus dem Leben gegriffen!

Für die "Hauptrolle" wurde eine schwangere Frau auserkoren, die gerade ihr Baby im Krankenhaus zur Welt brachte. Aber ihre Familie wurde zeitgleich obdachlos. Die Mutter wurde mit Baby aus dem Krankenhaus entlassen, sie wusste nicht wohin!

Das gibt es nicht? Doch, das ist die traurige Realität in Hamburg - der Stadt der Millionäre und mit acht Milliardären! Die taz berichtete darüber:

Quelle: taz.de Säugling auf der Straße

Diverse Sozialbehörden konnten der armen Mutter und ihrem so eben zur Welt gekommenen Baby nicht helfen. Hilflos wandte sich die verzweifelte Familie an verschiedene Stellen. Fällt uns da nicht eine andere verzweifelte Mutter ein?

Bestimmt, da gibt es ja eine Weihnachtsgeschichte der Christen: Da musste der Handwerker Joseph mit seiner hochschwangeren Frau wegen der Steuerschätzung nach Bethlehem wandern, sie fanden keine Unterkunft, nur einen verlassenen Stall. Da brachte die Mutter ihr Kind zur Welt, das dann zum Religionsstifter des Christentums wurde.

Und heute? Wird Hamburg in Bethlehem umgetauft?  Die Autorin des Artikels der Morgenpost schreibt auch: "Stadt der Steuerhinterzieher: Nach dem jüngsten Ankauf einer Steuer-CD wurden 879 Selbstanzeigen registriert. Das spült 60 Millionen Euro in die Stadtkasse.
"Stadt der Steuerverschwendung: Würden allein die acht Hamburger Milliardäre mit einem Gesamtvermögen von 33 Milliarden Euro ein Prozent Vermögenssteuer zahlen, wären dies 330 Millionen Euro im Jahr."

Ja, auch die christlichen Kirchen sollten mit der Zeit gehen und die Weihnachtsgeschichte modernisieren. Stoff dafür gibt es genug!

Wie sagte Heiner Geißler: "Geld gibt es wie Heu! Es ist nur falsch verteilt!"


Hamburg: Zaun gegen Obdachlose - EXTRA 3 - NDR
Hochgeladen von ARD am 05.10.2011


Obdachlos in Hamburg
Veröffentlicht am 23.04.2012 von ld50rumpel
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Sonntag, 26. August 2012

Wie Behörden mit Opfern des Nationalsozialismus umgehen - Blog von Kiat Gorina


Da hing in München ein Schild "Wir arbeiten am Gasnetz" - ausgehängt von den Stadtwerken. Und das ausgerechnet auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Wie konnte das passieren? 

Sind die zuständigen Behörden derart unsensibel für die Geschichte dieser Republik geworden? Offensichtlich ja!
Quelle: Süddeutsche.de Empörung über Gas-Schild an Holocaust-Gedenkstätte 

Aber nicht nur in München wird unsensibel mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus umgegangen. Schauen wir nach Dortmund. Dortmund ist oder war eine Stadt mit großer sozialdemokratischer Tradition! Und was passiert? 

Da sollte den NS-Opfern gedacht werden. Angemeldet war diese Veranstaltung bereits am 15. August. Und was passiert? Die Stadt Dortmund untersagt dese Veranstaltung! 

"Aufgrund der Kurzfristigkeit sowie zahlreichen offenen Punkten wie insbes. die erforderliche Entfluchtung wird seitens der Stadt Dortmund, Betrieb PHOENIX See, die Durchführung der geplanten Kulturveranstaltung auf der Kulturinsel nicht gestattet."

Das ist vielleicht eine Begründung! Von wegen "kurzfristig"! 
Quelle: ruhrbarone Dortmund: Stadt verbietet Gedenkveranstaltung zu NS-Opfern 

Solche Entscheidungen von Stadtverwaltungen geben mir sehr zu denken! Mehr erfahrt ihr in der Pressemitteilung:
Quelle: indymedia.org Stadt Dortmund verbietet auch GedenkVA 

Wie schrieb schon Heinrich Heine in seinen Nachtgedanken: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht." 

Und um dem die Krone aufzusetzen, liegt eine Stellungnahme der Stadt vor, da wird die Antifa-Veranstaltung ablehnt, um die Nazis nicht zu provozieren! Unglaublich, aber wahr!
Quelle: ruhrbarone “Antifa-Camp könnte Nazis provozieren” 


Veröffentlicht am 11.07.2012 von Antifa Camp

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Montag, 20. August 2012

Des SPIEGELs Schimpfkanonade auf Pirat Johannes Ponader - Blog von Kiat Gorina


Was hat den SPIEGEL veranlasst, ein Pamphlet - meiner bescheidenen Meinung nach ist das kein Artikel - gegen den politischen Geschäftsführer der Piratenpartei zu veröffentlichen? 

Johannes Ponader ist ein Ärgernis - für die neoliberalen Anhänger - vor allem für die Agenda 2010 und ganz besonders für die Institution "Hartz IV". Denn die Gestalt des Johannes Ponader ist ein großer Störfaktor - allein seine Existenz erschüttert das Lügengebäude um Hartz IV ganz gewaltig: 


  1. Erste Lüge: Hartz-IV-Bezieher sind dumm und ungebildet. Nun ist Ponader alles andere als dumm - ja, der SPIEGEL entblödet sich nicht zu fragen, wieso ein so gescheiter Mensch wie Ponader keine Arbeit findet?!
  2. Wer arbeiten will, findet auch Arbeit: Eben nicht! Ponader ist Künstler - und wie viele Künstler war er auf Hartz IV angewiesen. Jetzt nicht mehr! Er hat Freunde, die in finanziell unterstützen, damit er sich voll auf seine Arbeit als Geschäftsführer konzentrieren kann! Was ist daran zu kritisieren?

Für diesen Staat ist es ein Armutszeugnis, dass es offensichtlich nicht möglich ist, ein politisches Ehrenamt als Vollzeittätigkeit auszuüben, es sei denn, man oder frau ist von Beruf Sohn oder Tochter von reichen Eltern. 

Und das stört ganz gewaltig die Schreiberlinge von SPIEGEL & Co. 
Vor allem, dass Ponader sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzt - offensichtlich ein rotes Tuch für die Neoliberalen. 

Mit Ponaders öffentlichen Auszug aus dem Berliner Jobcenter ist es vielen Menschen in dieser Republik klar geworden, was für ein behördlicher Unsinn in Sachen Hartz IV aufgebaut wurde. Was für eine Monsterbehörde?! Und wofür?  

Allein schon die Einteilung der "Kunden" der Jobcenter nach dem Alphabet - ohne jegliche Rücksicht auf deren individuellen Fähigkeiten - zeigt schon, dass diese Jobcenter nur eine Aufgabe haben: Sie sollen ihre Kunden vom ersten Arbeitsmarkt fernhalten. 

Als Gegenleistung erhalten diese "Kunden" ein bisschen Grundsicherung - solange diese nicht wegsanktioniert wird. Die Hartz-IV-Bezüge sind eine "Stillhalteprämie" - so nennt es Rahel Uhlenhoff - dafür, ja dem ersten Arbeitsmarkt fernzubleiben! 

Und was machte Johannes Ponader, als er Kunde beim Jobcenter war? Er hielt sich nicht an diese ungeschriebenen Spielregeln! So wurde er zu einem Ärgernis für diese Monsterbehörde und deren Befürwortern! Ja, schlimmer noch: Johannes Ponader zeigte, dass er sich aus eigener Kraft und mit Unterstützung von Freunden sein Leben selbst in die Hand nehmen kann, ohne auf ein Jobcenter angewiesen zu sein! 

Wovor haben diese Jobcenter Angst? Dass dieses Beispiel Schule macht?


Veröffentlicht am 22.07.2012 von WochenschauTV

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Dienstag, 24. Juli 2012

Strahlender Stahl aus Indien und China - Blog von Kiat Gorina


Jetzt ist es soweit: Strahlender Edelstahl taucht immer öfter auch hierzulande auf. Dieser Edelstahl wurde hergestellt, indem radioaktives Cobalt 60 "beigemischt" wurde. Cobalt-60 wird zur Bestrahlung von Lebensmittel und auch in der Medizin eingesetzt. Und es wird offensichtlich bei der Herstellung von Edelstahl "entsorgt". 
Quelle: sachsen.de Strahlenschutz Aktuelle Informationen zu mit Co - 60 kontaminierten Edelstählen aus Indien 


Von dieser Strahlenbelastung sind auch Fertigprodukte betroffen! Auch in Deutschland.  Was heißt das für uns Verbraucherinnen? Müssen wir uns einen Geigerzähler anschaffen, den wir bei unseren Einkäufen mitnehmen? 


Es scheint so! Ist das die neue Endlagerung von radioaktiven Materialien? Wir - die Endverbraucher?! In welch einer Welt leben wir denn! 


Wie gewissenlos können Menschen sein, wenn es darum geht, radioaktive Stoffe zu "entsorgen"! Wer das als Hersteller macht, hat überhaupt kein Gewissen! 


Bedeutet das für uns Verbraucherinnen, dass wir Produkte aus Edelstahl meiden müssen, wenn sie aus Indien oder aus China stammen? Ja, darauf wird es hinauslaufen. 


Vorausgesetzt - wir erfahren überhaupt bei unserem Händler, woher der Edelstahl kommt. 


Hochgeladen von ndtv am 29.04.2010


Wenn wir so weitermachen, dann werden unsere Küchen bald zu Strahlungslaboratorien mutieren - ausgestattet mit Roboterarmen. 


Wir haben so viele Behörden und Ämter, aber worauf es wirklich ankommt, dafür gibt es offensichtlich kein Amt. Wie sonst kann das Land Sachsen die Untersuchungen auf die Hersteller und Recycler abwälzen. In welch einem Land leben wir denn? 


Und die Empfehlungen des Landes Sachsen an die Firmen, die Edelstahl importieren, sind geradezu lächerlich: "Prüfen Sie anhand Ihrer Unterlagen bzw. durch Rücksprache mit Ihrem Lieferanten oder Großhändler, ob Sie direkt oder indirekt Lieferungen von Halbzeugen oder Fertigprodukten aus Edelstahl aus dem indisch-chinesischen Raum erhalten und verarbeiten." 


Als ob sich Unterlagen nicht gefälscht werden könnten?! Papier ist geduldig, sagt der Volksmund! 


Da werden dann Thermosflaschen aus Billig-Edelstahl auf den Markt geworfen - hergestellt aus strahlendem Edelstahl! Und wir wundern uns, weshalb immer mehr Menschen schwer erkranken.


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Montag, 16. Juli 2012

Schäuble gegen Kauf von Steuersünder-CD - Blog von Kiat Gorina


Die Finanzbehörden von Nordrhein-Westfalen haben es gewagt: Eine Steuer-CD wurde gekauft. Darauf sind die Daten von rund 1.000 Kunden einer Schweizer Privatbank - Coutts - gespeichert.


Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble wettert dagegen: "Zufällige CD-Käufe können immer nur eine Behelfskrücke sein, sie bieten keinen umfassenden Ansatz zur befriedigenden Besteuerung."


Und er lässt wettern - durch seinen Staatssekretär Steffen Kampeter: "Ich erwarte, dass das Land NRW keine Doppelstrategie fährt." Was soll das heißen. Ob das die Finanzbehörden in Nordrhein-Westfalen groß beeindruckt?
Und Kampeter setzt noch drauf: "Zwielichtige CD-Käufe sind kein dauerhaftes rechtsstaatliches Prinzip."


Quelle: Süddeutsche.de Schäuble kritisiert Kauf von Daten-CD als falsche Strategie


Ich kann über solche Äußerungen aus dem Bundesfinanzministerium nur den Kopf schütteln. Wenn es um den Nachweis von Steuerflucht geht, dann dürfte doch der Kauf einer CD mit den Daten von Steuerflüchtern ein probates Mittel sein. 
Welche Motive treiben Schäuble und sein Ministerium? Darüber will ich gar nicht spekulieren.


Veröffentlicht am 14.07.2012 von nfgAKTUELL

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Samstag, 7. April 2012

Pressemitteilungen über Hexenjagd auf Schriftstellerin


Am 16. März 2012 veröffentlichte ich erstmali eine Pressemitteilung über die "Hexenjagd" auf eine Schriftstellerin. Heute schaute ich in die Zugriffsstatistik und war überrascht:
  1. Hexenjagd in Bayern: Behörde zwingt Schriftstellerin tödliches Wasser zu trinken1.401 Besucher
  2. PRESS RELEASE: Witch Hunt in Germany - Authorities Force Write to Drink Killing Water643 Besucher
  3. Geburt einer Pressemitteilung: 517 Besucher
Der Trend ist immer noch aufsteigend. Und was das Schöne ist, ich erhielt einige Rückfragen von Journalisten und Redakteuren, die nähere Einzelheiten wissen wollten. Wie mir mein "Buschfunk" berichtete, soll es auch Anfragen in den Behörden gegeben haben. Das gönne ich ihnen ...

Samstag, 25. Februar 2012

Stuttgart S21 - Steckt die Mafia dahinter? - Blog von Kiat Gorina

Von Pat erhielt ich folgenden Text - verfasst von Dieter Reicherter, einem Mann, der fast 40 Jahre als Staatsanwalt und Richter dem Land Baden-Württemberg gedient hat. Doch lassen wir ihn selbst zu Wort kommen:
"Baden - Württemberg ist eine Hochburg der Mafia in Deutschland....Es geht natürlich vor allem um Geldwäsche im großen Stil und dafür eignen sich besonders öffentliche Aufträge. In dem Zusammenhang ist auch interessant so ein Projekt wie Stuttgart 21, sehr appetitlich für die Mafia. Besonders die Bauwirtschaft ist komplett unterwandert durch italienische Baufirmen der Mafia."
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