Sonntag, 16. Mai 2010

Vorausschau für 17.05.2010 - Blog von Kiat Gorina

Heute am 17.05.2010 steht der zunehmende Mond im Krebs, das ist das Nachthaus des Mondes, wir werden den wohltuenden Einfluss des "kleinen Wohltäters" besonders nachts spüren.

Mond im Krebs, das sind so Tage, da bestimmen oft die Gefühle unser Leben, die Vernunft kommt manchmal nicht zum Tragen. Auch kümmern wir uns an solchen Tagen sehr um unserere Mitmenschen und vergessen dabei unsere eigenen Bedürfnisse.

Der Mond ist absteigend. Der absteigende Mond ist die Zeit zum "Säen", vor allem im übertragenen Sinne. Alles, was wir in diesen Tagen vorbereiten, das werden wir später "ernten" und für uns und unsere Lieben ausnützen.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien mir eine Zielscheibe, in der Mitte steckt ein Pfeil, ein gutes Vorzeichen!

Der heutige Tag ist günstig für
  • alles, was mit guter Küche und Kochen zu tun hat
  • Geschäfte und Abmachungen
  • den Start eines neuen Projektes
  • Planungen von neuen Vorhaben
  • ein Glücksspiel
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!

Samstag, 15. Mai 2010

GLOSSE: Der Teufelaustreiber - Blog von Kiat Gorina

Jetzt kam Ungeheuerliches zu Tage. Jetzt wissen wir, weshalb Walter Mixa Kinder und Jugendliche brutal geprügelt hat.

Mit der Hand, mit der Faust, mit dem Teppichklopfer auf den nackten Hintern, mit dem Bambusrohr, mit dem Holzstock. Und wenn Rohr oder Stock zerbrachen, dann zog Herr Pfarrer seinen Gürtel aus der Hose und drosch mit dem Gürtel auf seine Opfer ein.

Ja, er machte das als Akt der Nächstenliebe, er hatte nur ein Motiv! Er musste den Teufel aus den Kindern austreiben: "In dir ist der Satan, den werde ich dir schon austreiben!" und "Kind Gottes, nimm diese Strafe!"

Die Opfer durften dann auch noch die Hand des Pfarres küssen, der sie vom Satan befreit hat. Dieser Pfarrer und spätere Bischof Walter Mixa sieht sich missverstanden, mit "reinem Herzen" hat er sich den Kindern genähert, er der Teufelsaustreiber. Aber diese Ungläubigen verstehen ihn nicht. Jetzt hält er sich in einem Schweizer Sanatorium auf, angeblich wegen Alkoholproblemen.

Herrscht innerhalb der Mauern von kirchlichen Gebäuden immer noch das Mittelalter? Offensichtlich ja. Das ist ja auch sehr einfach. Alles, was sich anders verhält, als die Kirche und ihre Vertreter es fordern, das ist der Satan. Ja, solche Menschen sind vom Satan besessen. Deshalb muss von ihnen der Satan ausgetrieben werden. Am besten öffentlich. Oder im Vatikanfernsehen zur besten Sendezeit. Dann werden es sich die Menschen schon dreimal überlegen, aus dieser Kirche auszutreten ...

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Sie predigen Wasser und trinken Wein - Blog von Kiat Gorina

Jetzt nachdem die Landtagswahl in NRW vorüber ist, will die Bundeskanzlerin die Bevölkerung auf Sparen einstellen. Vorher hat sie sich nicht getraut, das könnte ja Punkte kosten.

Vorher meldete sich Roland Koch aus Hessen, mit der Axt, und dass man auf BIldung verzichten könne. Koch will ja die Mittelschicht ausdünnen und damit die Unterschicht vergrößern und die brauchtr ja bekanntlich keine Bildung.

Merkel hatte damit eine Steilvorlage, sie konnte am Kirchentag auf Parteifreund Koch ein bisschen schimpfen, braucht aber nicht genau sagen, wo denn nun sie sparen will. Nur soviel, Leute es wird hart! Es fragt sich nur für wen.

Wenn ich da ins Ausland schaue, zum Beispiel nach Großbritannien, der neue Premier David Cameron, verkündet ein Sparprogramm: und er schließt sich selbst nicht aus. Die Bezüge werden generell um fünf Prozent gekürzt. Und die Gehälter für die nächsten Jahre eingefroren. Solche Gesten kommen bei der Bevölkerung gut an.

Also Frau Merkel, wir alle wissen, dass gespart werden muss, aber wirklich alle sollten sich beteiligen. Da passt es irgendwie nicht in die politische Landschaft, wenn Abgeordnete rückwirkend zum 1. Januar 2010 ihre Bezüge erhöhen. Sonst sagen die Wähler: Die predigen Wasser, selber aber saufen sie Wein!

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Ist das Ökumene? - Blog von Kiat Gorina

Auf dem Kirchentag in München beten ein katholischer, ein evangelischer und ein orthodoxer Würdenträger gemeinsam. Ist das Ökumene?

Auch wenn über 10.000 sich beteiligten, die Geschichte hat einen sehr bitteren Wermutstropfen: diesem gemeinsamen Gottesdienst waren konfessionelle Gottesdienste vorausgegangen:
  • eine Messe im Dom, zelebriert vom katholischen Erzbischof Reinhard Marx
  • ein evangelischer Gottesdienst in der Markuskirche mit Landesbischof Johannes Friedrich
Da haben wir wieder die strikte Trennung zwischen katholisch und evangelisch.

Was ist daran ökumenisch? Wieso erinnern sich die Christen nicht an die Anfangs- und Frühzeit der urchristlichen Gemeinden? Da trafen sich die Mitglieder zu einem Mahl im wahrsten Sinne des Wortes. Da wurde gemeinsam gegessen und getrunken. Da brachte jeder etwas zum Essen mit. Und da es damals schon viele Arme gab, brachten die, die es sich leisten konnten, eben mehr mit, so dass alle satt wurden. Eine schöne Tradition.

Wieso gibt es diese Tradition nicht mehr? Stattdessen werden Keile zwischen die christlichen Kirchen getrieben, basierend auf unterschiedliche Auslegungen des Abendmahls. Ich frage mich, liebe Christen, worüber euer Gott sich freut: darüber, dass viele Menschen zusammen kommen und gemeinsam ihr Essen teilen, so dass jeder satt wird oder darüber, dass ihr eure von Menschen erdachten Interpretationen eines Abendmahls stur einhaltet?
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Vorausschau für 16.05.2010 - Blog von Kiat Gorina

Heute am 16.05.2010 steht der zunehmende Mond in den Zwillingen.

Mond in den Zwillingen, das sind so Tage, da neigen wir zur Flatterhaftigkeit. Da sollten wir uns nicht Arbeiten vornehmen, bei denen wir uns stark konzentrieren müssen.

Der Mond ist absteigend. Der absteigende Mond ist die Zeit zum "Säen", vor allem im übertragenen Sinne. Alles, was wir in diesen Tagen vorbereiten, das werden wir später "ernten" und für uns und unsere Lieben ausnützen.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien mir ein Jäger mit Pfeil und Bogen, ein gutes Vorzeichen!

Der heutige Tag ist günstig für
  • neue risikoreiche Vorhaben
  • ein Glücksspiel
  • das Umordnen von Projekten
  • Kommunikation mit anderen Menschen
Dieser heutige Tag ist weniger günstig für
  • Verträge
  • Friedhofsbesuche
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!

Freitag, 14. Mai 2010

Kirchentag und Übersetzungsfehler - Blog von Kiat Gorina

Vor Beginn des Kirchentages in München traf ich eine Bekannte, sie ist sehr kirchlich engagiert und hat mir ganz freudig erzählt, dass sie an der grafischen Gestaltung des Gleichnisses vom "Kamel und dem Nadelöhr" beratend beteiligt war.

"Na, dann hast du hoffentlich gesagt, dass die Textstelle Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel auf einem Übersetzungsfehler beruht."

"Nein, natürlich nicht. Und außerdem glaube ich das nicht. Das hat ja auch Luther so übersetzt."

"Das ist trotzdem falsch übersetzt! Kamel - hebräisch gamal - wurde falsch übersetzt. Im Hebräischen steht gamta, und das heißt Schiffstau. Und das macht Sinn. Was hat ein Kamel mit einem Nadelöhr zu tun? Aber ein Schiffstau passt eher zu einem Nadelöhr, nur dass es halt zu dick ist."

"Ach du mit deinen Spitzfindigkeiten! Der Dekan hat schon recht, wenn er uns vor dir warnt. Du zerstörst unseren Glauben!"

"Also, wenn durch eine solche Richtigstellung euer Glaube zerstört wird, dann kann er nicht sehr stark sein!"

"Außerdem, soll ich auf dem Kirchentag sagen, ich kenne eine Schamanin, die behauptet, dass diese Stelle falsch übersetzt wird?!"

"Ich zitiere ja mehrere Rabbinen. Und die sind wohl wirklich kompetent für das Aramäische."

"Stimmt nicht! Die Urtexte der Evangelien sind in griechisch geschrieben!"
"Aber zu einer Zeit, als Jesus bereits gestorben war. Jesus selbst hat aramäisch gesprochen."

"Also, der Dekan hat doch recht, du zweifelst die Evangelien an! Ich denke, mit dir spreche ich nicht mehr. Aus dir spricht der Teufel! Du und dein Buch sollten wirklich verboten werden!"

Soviel zur Diskussionsfähigkeit fundamentalistischer Christen ...


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GLOSSE: Kacke in Kirche - Blog von Kiat Gorina

Tettenweis, Niederbayern, Kirche geschändet! Ja, wirklich! Da scheint jemand auf spezielle Art seine Meinung über die Kirche hinterlassen haben, als Kot im Beichstuhl!

Ist es ein Wunder? Da wurde einem früheren Pfarrer Missbrauch vorgeworfen, und das dürfte die Reaktion sein ... Zugegeben, etwas drastisch, aber diese Art von Schweinerei lässt sich auf- und abwischen. Die Folgen von Missbrauch an jungen Menschen dagegen ...

Was hat der Priester gemacht? Zusammen mit Kindern auf dem Handy nicht jugendfreie Videos angeschaut. Also, eine Religionsstunde schaut halt anders aus.

Oder ein Priester gibt zu, dass er mit einer Fünfzehnjährigen sexuellen Kontakt hatte. Jetzt kommt halt zum Vorschein, was zuvor unter den berühmten Teppich gekehrt wurde. Und jetzt, da dieser Dreck aufkommt, ist die Enttäuschung der Menschen nur zu verständlich. Vielleicht wachen endlich die Verantwortlichen in den Kirchen auf?


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