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Dienstag, 22. Juli 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 23.07.2014 - Ukrainischer Kampfjet flog kurz vor Absturz auf MH17 zu


Heute, am 23.07.2014 steht der abnehmende Mond in den Zwillingen. 

Mond in den Zwillingen, das ist eine Zeit, da flattern wir wie die Schmetterlinge von einer Aufgabe zur anderen, ohne uns zu konzentrieren. Eine Zeit, in der wir keine Arbeiten beginnen sollten, bei denen wir sehr konzentriert vorgehen sollen. Den Zwillingen entsprechen die Lunge, die Arme und das Nervensystem. Als Tarotkarte werden die Liebenden zugeordnet. Der magische Titel lautet “Kinder der Göttlichen Stimme, die Orakel der Mächtigen Götter.” Glücksorte: Berge, Jahrmärkte, Messen, Schulen. 

Der Mond ist absteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "säen" können, was wir in der kommenden Zeit des aufsteigenden Mondes "ernten" können. 

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschienen vor meinem inneren Auge eine Schatzkammer - für mich ein gutes Vorzeichen. 

  • Mond Sextil Uranus: schenkt uns gute Einfälle und ein glückliches Händchen für unsere Vorhaben.

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • den Abbau von Hindernissen und Blockaden
  • Planungen
  • den Abschluss von Projekten
  • kreatives Gestalten

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • lange Reisen nach Süden
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 21.07.2014 von euronews (deutsch)

Sonntag, 18. Mai 2014

Entwicklungsminister Gerd Müller - doch kein Plagiator?

Da behauptete ein fränkischer Plagiatsjäger, dass der derzeitige Entwicklungsminister Gerd Müller im Verdacht stehe, er habe abgeschrieben - bei seiner Doktorarbeit. Die Universität Regensburg schaltete ihren Ombudsmann ein, er kam nach einer Woche zu dem Ergebnis: Müller hat nicht abgeschrieben.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Doktorarbeit von Entwicklungsminister Müller: Uni Regensburg stellt Plagiatsprüfung ein

Der Bericht allerdings wird nicht veröffentlicht. Wieso eigentlich nicht? Es bleibt ein Geschmäckle ....Es wird auch kein förmliches Verfahren eingeleitet. Müller hat zwar ab und an Anführungszeichen vergessen, aber er habe dies nicht absichtlich gemacht. 

Mit diesem Ergebnis sind Studenten an der Universität Regensburg nicht einverstanden. Da gibt es die "Bunte Liste". 

Quelle: Kreisbote Müllers Doktor weiter in der Kritik: „Bisher hätte ich mich nicht getraut, eine derart schlampige Arbeit als Hausarbeit abzugeben“, so Studierendenvertreter Daniel Gaittet.

Das ist ja ein hartes Urteil! Die Regensburger Studenten wollen Einspruch gegen die Entscheidung der Universität einlegen. Es ist ihnen nicht zu verdenken! Sie sprechen von zahlreichen "handwerklichen Fehlern"! 

Würde ein Student ohne CSU-Bonus eine solche Arbeit abliefern, was passiert dann? Die Leitung der Universität wäre gut beraten, die Doktorarbeit duch eine Kommission untersuchen zu lassen. 

Geschieht das nicht, dann gibt es ein falsches Signal an die Studenten. Und allzuleicht gelangt eine Universität zum zweifelhaften Ruf,  eine "Doktormühle" - vor allem für CSU-Mitglieder ? - zu sein. 

Was sollen die Studenten von heute davon halten, dass einem Entwicklungsminister "handwerkliche Fehler" nachgewiesen wurden und dass trotzdem die Arbeit nicht genau untersucht wurde.
Es kann natürlich auch sein, dass die Entscheidung der Regensburger Universität keine wissenschaftliche, sondern eine politische Entscheidung war. 


Veröffentlicht am 28.04.2014 von TVA Regensburg via Videovalis

Übernommen von OverBlog

Samstag, 26. April 2014

GLOSSE: Metz-Rallye Classic - sozusagen frei Haus!

Heute kamen die Fahrer der Classic-Rallye mit ihren blank polierten Oldies direkt an meinem Hof vorbei. Darauf hatte ich mich schon die ganze Woche gefreut! Zwar nicht gerade auf diese röhrenden Boliden, die Freude darüber lasse ich den Männern. Aber ich schaue mir gern ältere Wagen an, so wie die alten Mercedes mit Flossenheck oder noch ältere Semester. Das meiste waren alle möglichen Porsche und BMW. 

Sogar ein alter NSU Prinz war dabei. Und mein absoluter Favorit. Ein kleiner grüner Oldtimer mit Speichenrädern und aufgeklappten Verdeck schnurrte flott bei uns vorbei. Das ältere Paar winkte uns wieder freudig zu. Das ist irgendwie rührend, wenn ältere Leute zusammen so ein schönes Hobby haben und deshalb strahlen wie eine ganze Festbeleuchtung! 

Als wir hörten, Rallye durch das Dorf, sahen der Bär und ich uns zweifelnd an. Wenn das nur gut ging. Zumal die Stecke auch an der Schulbushaltestelle vorbei führte. 

Das kann für arglose Passanten ziemlichen Ärger geben. In diesem Dorf gibt es nämlich recht “anzeigefreudige” Insassen. Und wenn man an deren Kindern vorbei kommt, gibt es gleich eine Anzeige: wegen "Nachstellung" und “schwerwiegender Beeinträchtigung der Lebensgestaltung” dieser (schon etwas größeren) Kinder! 

Kein Witz, das ist wirklich passiert. Also Vorsicht. 

Oder die armen Rallye-Teilnehmer bekommen auch alle einen Bußgeldbescheid wegen “Störung der Jagdausübung” vom Landratsamt … 

Was? Wieso denn das? 

Dafür muss ich etwas weiter ausholen. Die Rennstrecke führte ja an meinem Hof vorbei und bog nach Süden ab. Also vor meinem Schlafzimmerfenster her. Was hat mein Schlafzimmer mit der Rallye zu tun? Eigentlich nichts, die Strecke führte ja nicht bei mir durch das Haus. 

Aber das Fenster spielt eine entscheidende Rolle. Mein Bär und ich, wir hatten ja eine Anzeige wegen Störung der Jagd in zwei Fällen bekommen. Und die zweite Jagdstörung passierte an meinem Schlafzimmerfenster! 

Wer außer uns hat es schon fertig gebracht, aus dem Schlafzimmerfenster die Jagd zu stören? So etwas gibt es wirklich nur hier. Mein Bär war außen am Fenster, ich war drin, unsere Kater lagen auf der Straße in der Sonne. 

Wir hörten ein Auto vom Westen her kommen, und ich rief die Kater mit meinem speziellen Kater-Alarm-Schrei von der Straße. Sie flitzten in Deckung, das Auto hielt vor dem Fenster an, und eine wohlbekannte Stimme krähte: “Ich zeig euch an!” 

Was der gute Mann auch sofort tat. Wir konnten seinen Anruf bei der Polizei bestens mithören. 

Also, wenn man schon vom Fenster aus die Jagdausübung stört, wie schlimm ist es dann erst, dort vorbei zu fahren? Die untere Jagdbehörde scheint recht freigiebig mit Bußgeldbescheiden zu sein. Mein Bär musste sogar gegen den Bescheid beim Gericht klagen. Er wurde freigesprochen

Also, falls der Dorfjäger jetzt die ganzen Teilnehmer auch wegen Jagdstörung anzeigt, dann kommt dieser Mensch uns Steuerzahlern auf die Dauer ganz schön teuer. Und er sorgt dafür, dass Urlauber diese Gegend demnächst wohl weiträumig umfahren … 


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Kiat Gorina

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Donnerstag, 10. April 2014

GLOSSE: CSU - kein Glück mit Doktortiteln - Entwicklungsminister ein Plagiator?

Mit Doktortiteln haben CDU und CSU kein Glück. Sogar die frühere Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan verlor, erst ihren Titel und dann ihren Prozess um denselbigen. Und jetzt hat sie es eingesehen: Sie verzichtet künftig auf ihren Doktortitel. Sie begnügt sich mit ihren mehreren Doktortiteln ehrenhalber. 

Angefangen mit dem Problem mit einem Doktortitel hat es mit einem Freiherrn. Er war ja zunächst ein richtiger Shootingstar und wurde schon als Nachfolger Merkels gehandelt. Dann kam sein jäher Absturz - ihm waren Plagiate nachgewiesen worden. Er verzichtete auf alle politische Ämter und wanderte in die USA aus - auf Zeit. 

Die CSU hat es besonders erwischt. Der neue Generalsekretär der CSU - Andreas Scheuer - verzichtet fortan auf seinen Doktor - obwohl er in Tschechien nur einen ganz kleinen Doktor erlangt hatte. 

Glossen: 

  1. Neues von der CSU: "Doktor werden ist nicht schwer - Doktor bleiben aber sehr!"
  2. Aus dem Poesie-Album des Andreas Sch. ...

Und jetzt hat es - vielleicht - wieder einen Minister erwischt. Von der CSU. Den Bundesentwicklungsminister! (Dr.) Gerd Müller! 

Schon von ihm gehört? Die wenigsten haben mitbekommen, dass mit der großen Koalition auch der Entwicklungsminister ausgewechselt wurde.  Als Entwicklungsminister ist Müller bislang noch nicht aufgefallen. 

Aber als angeblicher Plagiator! Das behauptet jedenfalls der Plagiatsjäger Heidungsfelder, der ja schon andere falsche Doktortitel entlarvt hat. Worüber hat Gerd Müller promoviert? Über "Die Junge Union Bayern und ihr Beitrag zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung". 

Wurde da etwas Neues über die JU gefunden, was der Forschung bislang entgangen ist? Bei manchen Themen für Doktorarbeiten gewinne ich den Eindruck: Den Doktorvätern gehen die Themen aus.


Veröffentlicht am 08.04.2014 von TV Allgäu Nachrichten

Es kursieren Gerüchte, dass König Horst I. nicht amüsiert ist! Immer diese Probleme mit den Doktortiteln! Und dann noch von einem fränkischen Plagiatsjäger entlarvt! Immer diese Franken! Die machen doch nichts wie Probleme!  Es kursieren Gerüchte, dass fränkische Plagiatsjäger außer Landes gewiesen werden sollen!
Grund: Sie stören die bayerische Idylle - vor allem wenn sie Piraten sind! 

Übernommen von OverBlog

Freitag, 4. April 2014

Falschbeschuldigung des Dorfjägers und ein handgeschriebender Freispruch

Heute erhielt mein Bär Post von seinem Anwalt: Die Abschrift eines Urteils des Amtsgerichtes Ansbach - vom 13.3.2014 war da. Da war ja mein Bär freigesprochen worden. Der Dorfjäger hatte ihn angezeigt: Angeblich hatte mein Bär ihn bei der Jagd gestört und einen Bock vergrämt. 

Wie sich herausstellte. hat mit diser Anzeige der Dorfjäger einen veritablen Bock geschossen. 

Was meinen Bären verwunderte, war, dass der Freispruch handgeschrieben war. Aber Freispruch ist Freispruch! Zur Vorgeschichte: 

Im August 2013 gingen wir abends spazieren, mit unserer Hündin. Begleitet wurden wir von unserem Blendling. Als wir sahen, dass die Klappe einer Kanzel sich öffnete und der Lauf eines Gewehres zu sehen war, traten wir den Rückzug an. Wegen des Blendlings - einer Mischung von Wild- und Hauskatze. Dieser Kater begleitet uns gerne.  

Aber wir wollten nicht, dass ein schießwütiger Jäger ihn abknallt. 

Wochen später bekamen wir eine Aufforderung zur Vernehmung - von der Polizeistation in Heilsbronn. Wir hätten angeblich die Jagd gestört - der Dorfjäger hatte uns angezeigt. Wir fuhren hin und bestätigten die Angaben zur Person, zur Sache machten wir keine Aussage. 

Monate später erhielten wir Post vom Landratsamt - von der unteren Jagdbehörde. Ich erhielt eine Rüge wegen angeblicher Jagdstörung, mein Bär sollte eine saftige Ordnungsstrafe zahlen. Wegen Jagdstörung! Behauptete der Dorfjäger. Mein Bär nahm sich einen Anwalt und legte Einspruch ein. 

Der erste Termin für die Gerichtsverhandlung sollte der Rosenmontag sein. Da hatte der Anwalt bereits einen anderen Termin. Also wurde umgeladen. Auf den 13.03.2014. Da erschien auch der Dorfjäger als Zeuge - natürlich in Jägerklamotten. Und zog vom Leder und schwadronierte und schwadronierte. 

Die Richterin hörte ihm zu und verglich seinen Redeschwall mit dem, was er bei seiner Anzeige bei der Polizei angegeben hatte. Sie entdeckte Widersprüche! Und unterbrach den Zeugen: "Bei ihrer Aussage bei der Polizei haben Sie etwas anderes ausgesagt!" 

Erneuter Redeschwall. Dann beendete die Richterin die Beweisaufnahme und verkündete das Urteil: Freispuch, die Kosten trägt die Staatskasse. 

So steht es auch in der Abschrift - mit der Hand geschrieben! 

Das ist ja gut ausgegangen. Die Kosten für den Anwalt meines Bären übernimmt der bayerische Freistaat. Wäre das Verfahren eingestellt worden, hätte mein Bär seinen Anwalt selbst bezahlen müssen! Und was passiert dem Dorfjäger? Nichts! 

Er kann sich wieder eine Falschbeschuldigung ausdenken! Er kann wieder eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Dann geht das wieder zur unteren Jagdbehörde im Landratsamt. Und die kann wieder einen Bußgeldbescheid ausstellen. Und wenn der unbegründet ist, muss der Betroffene Einspruch einlegen. Und es kommt zum Gerichtsverfahren. Und der Betroffene sollte sich einen Anwalt nehmen. Und trägt das finanzielle Risiko! 

Und welches Risiko trägt der Dorfläger? So gut wie keins. Wird ein Freispruch im Namen des Volkes verkündet, dann übernimmt der Freistaat die Kosten - der Dorfjäger muss nicht die Bohne berappen! 

So viel zu den Privilegien eines Dorfjägers! Oder sollte ich Narrenfreiheit schreiben? 


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 2. April 2014

Krähenmord im Frühling

Endlich ist das Frühjahr da, die Vögel suchen sich schon ihre Partner und setzen ihre Nester instand. Ich schaue gerne zu, wenn zum Beispiel die Feldsperlinge  energisch ihre Nistplätze vom Vorjahresdreck säubern. Dann fliegen alte staubige Polster  und Federn im hohen Bogen aus der Rohröffnung. Voller Eifer sammeln die kleinen Kerlchen dann neues Nistmaterial, wie Moos und Riffels Unterwolle. Die lege ich extra in kleinen Büscheln hin. 

Und auch drei blauschwarzglänzende Rabenkrähen flogen jetzt öfter über meinen Hof. Dann waren es nur noch zwei. Diese beiden fühlten sich hier richtig wohl. Es sah so friedlich aus, wenn sie etwas gefunden hatten und es gemeinsam aufpickten. Abends saßen sie  länger in meinem alten knorrigen Apfelbaum. Dicht nebeneinander, es sah so schön und friedlich aus. 

Bekanntlich bleiben Krähenpaare ein Leben lang zusammen. Sie hängen sehr aneinander und passen aufeinander auf. 

Leider war das Glück der beiden viel zu kurz. 

Dass es hier zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten knallt und die Luft sehr bleihaltig ist, ist kein Geheimnis. 

Heute sah ich nur noch eine einzige Rabenkrähe. Sie zog Kreise und rief nach ihrem Partner. Aber sie konnte ihn nicht mehr finden. Traurig saß sie lange im Apfelbaum, suchte später halbherzig nach  Futter. 

Dann wartete sie weiter auf ihren Partner, der nie mehr kommen wird … 

Wer immer diese Rabenkrähe auf dem Gewissen hat, von ihm werde das Glück weichen! 


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Samstag, 8. Februar 2014

Foo Fighters, Schildkröten, Seifenblasen - alles Wunderwaffen der Nazis?

Wer sich in den einschlägigen Foren herumtreibt, stößt immer wieder auf "Wunderwaffen" der Nazis im Zweiten Weltkrieg. Heute stöberte ich mal in einer Sammlung meines verstorbenen Vaters. Er war weniger Jäger, aber Sammler! Und beim Kramen stieß ich auf "Feuerbälle". Feuerball? Da klingelte es bei mir:

Waren das nicht die Leuchterscheinungen, von denen alliierte Flieger immer wieder berichteten? Ja, da gibt es viele Berichte und Protokolle, in denen die Piloten von "Feuerbällen" berichteten. Ich kramte weiter und fand zwei Arten von "Waffen": einmal "Seifenblasen" und zum andern "Schildkröten" genannt. 

Es waren auch technische Zeichnungen dabei. Diese "Schildkröten" waren ferngelenkt, sie wurden so genannt, weil sie ein Gehäuse wie eine Schildkröte hatten. Aber im Innern waren sie vollgestopft mit Elektronik! Ja, auch mit Halbleitern. 

Seltsam, da sollen doch angeblich die Amerikaner erst nach dem WK II den Transistor erfunden haben ... 

Und ich las von einem speziellen Gemisch im Tank, damit wurde ein leuchtender Ring erzeugt. Was sollten diese Schildkröten anrichten? 

Sie sollten die Zündanlagen der feindlichen Bomber stören! Mit besonders entwickelten Röhren. Die SS - Väterchen war ja bei der SS - wollte damit die "Zündabschaltung" erreichen. Die elektronische Strahlung der Schildkröten nannte die SS großspurig "Todesstrahlen". 

In den Unterlagen fand ich allerdings nicht, wie erfolgreich diese "Zündabschaltung" war. 

Jetzt zu den "Seifenblasen": Das waren nichts anderes als Ballons in verschiedener Größe, im Innern steckten ein paar Spulen aus Draht. Zweck: Sie sollten das Fleugzeugradar der feindlichen "Pfadfindermaschinen" stören. 

Für den Nachteinsatz waren die Ballons schwarz - für den Einsatz am Tag weiß oder durchsichtig. Eigentlich nur verkleinerte Wetterballons. Es ist ja verbürgt, dass auch nach Kriegsende solche Ballons gesichtet wurden - in der Stratosphäre. Sie wanderten herrenlos um den halben Globus. Von Verschwörungstheoretikern als UFOS bezeichnet. 

Mein Fazit: Die Nazis müssen aus Verzweiflung aus dem letzten Loch gepfiffen haben. 


Veröffentlicht am 30.05.2012 von johnnomonster

Übernommen von OverBlog

Freitag, 23. August 2013

REALSATIRE: Wie ein Jäger das Geschrei von Vögeln fehlinterpretierte ...

Folgende Geschichte ist leider nicht erfunden - deshalb schuf ich das Genre "Realsatire". Eines Tages sahen wir ein Falkenpärchen, sie zogen ihre Kreise über meinen Hof. Sie schraubten sich in die Höhe - wunderbar anzuschauen! Und sie stießen ihre Schreie aus - wer noch nie die Schreie von Falken gehört hat, mag ein Lachen erkennen.

Wer noch nie einem Turmfalken zuhören konnte, klicke diese Seite an und lasse seinen Ruf abspielen:

Quelle: LBV Turmfalke (Falco tunninculus): Ein ganz charakteristischer Ruf ist das ti,ti,ti, ein Erregungslaut, der vor allem dann zu hören ist, wenn die Vögel am Nest gestört werden. Varianten dieses Rufes treten aber auch auf kurz bevor das Männchen die Beute am Nest übergibt. Ein anderer charakteristischer Ruf ist das so genannte "Lahnen", ein Bettelruf der Jungtiere, der aber auch vom Weibchen während der Balz zu hören ist wenn sie das Männchen während der Brutzeit um Futter anbettelt. Ein kurzer Begrüßungsruf, den man am Nistplatz hören kann, ist ein "tük".

Jedenfalls, der Dorfjäger radelte vorbei, er hörte den Schrei der Turmfalken und interpretierte das wohl als Lachen - schlimmer noch: Wer wagte da über ihn zu lachen? Und wir hörten eine menschliche Stimme - sehr entrüstet:
"Halts Maul!"
immer wieder! Wen er wohl gemeint hat?

Tage später fanden wir die Leichen von zwei Turmfalken - erschossen ... 

Und die Geschichte wiederholt sich: Vor einigen Tagen machten wir unseren Abendspaziergang - mit Riffel und Murrli - der Blendling - begleitete uns. Plötzlich plusterte er seinen Schwanz auf - und signalisierte Gefahr! Wir sahen in Richtung Hochsitz - diese Gegend ist gepflastert von Hochsitzen - zum Ausgleich gibt es kaum jagdbares Wild! Und wir sahen, wie sich die Luke öffnete und eine Mündung eines Püsters in unsere Richtung zielte. 

Wir signalisierten Murrli, sofort im Mais zu verschwinden, was er auch gleich machte. Dann sahen wir auch das Jägerauto mitten in der Wiese stehen. Dieser Jäger ist etwas fußfaul, demnächst baut er wohl Hochsitze mit unmittelbar angrenzendem Parkplatz - natürlich streng
PRIVAT!

Dann hörten wir Krähen: “Kraaah-kraaak-kraah!” krähten die Krähen.  Und 
“Halt's Maul!”
krähte es aus dem Hochsitz! Und 
"Ich zeig euch an!"
Und wir beide schauten uns an und brachen in schallendes Gelächter aus!

Dann dachten wir nicht mehr an diesen Vorfall.

Heute fand mein Bär in der Post eine "Einladung" zur Anhörung - bei der Polizei. Er rief an und erfuhr, dass er die Jagd gestört habe, ja er habe Geräusche von sich gegeben und das Wild verscheucht ...

Menschenskind, was lernen denn die Jäger von heute? Offensichtlich nicht viel! Das “Kraaah-kraaak-kraah!” von Krähenvögel sollten sie schon kennen ...


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Kiat Gorina

Hochgeladen am 11.03.2008 von bayoubonton

Freitag, 2. August 2013

Lammerts Doktorarbeit: Plagiat - Ja oder Nein? Ist das eine Frage?

Da fallen jetzt viele her - über das Pseudonym Robert Schmidt! Weil er anonym bleiben will! Ist das nicht sein gutes Recht? Was hat er denn gemacht? Er hat sich akribisch die Doktorarbeit des Herrn Lammert angesehen. Und er hat Stellen gefunden, die seiner Meinung nach für ein "Fehlverhalten" sprechen.

Aber nein! Es werden jetzt nicht diese angeprangerten Stellen untersucht, sondern es wird auf diesem Plagiatsjäger herumgehackt: Wieso bleibt der anonym? Ja, wieso denn? Er wird schon seine Gründe haben. Und im übrigen dürfte die NSA bestimmt wissen, wer sich hinter Robert Schmidt versteckt. Oder die Briten. Oder - wer weiß das sonst!

Und gerade bei Lammert ist ja Vorsicht angebracht: Erinnern wir uns nur an den Fall von Journalisten und deren Zeugnisverweigerungsrecht. Sogar Wikipedia nahm das auf. 

Quelle: Wikipedia Norbert Lammert: In mediale Kritik geriet Lammert im August 2007, weil er Strafanzeigen und Strafverfolgungsermächtigungen an Staatsanwaltschaften weiterleitete, ohne die von Siegfried Kauder und Max Stadler schriftlich formulierten Befürchtungen, die Pressefreiheit könnte durch Verfahren gegen Journalisten beeinträchtigt werden, mitzuversenden. Bei den Verfahren der Staatsanwaltschaften in Berlin, Frankfurt am Main, München und Hamburg gegen Journalisten ging es um die Veröffentlichung von angeblich geheimen Akten aus dem Ausschuss zur Untersuchung zur angeblichen Bespitzelung von Journalisten durch den BND. Kritiker von Lammert äußerten die Befürchtung, durch die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen (u. a. des Berliner Oberstaatsanwalts Karlheinz Dalheimer) werde das Journalisten zustehende Zeugnisverweigerungsrecht entwertet.

Schützenhilfe erhält der anonyme Blogger vom österreichischen Plagiatsexperten Stefan Weber.

Quelle: RuhrNachrichten.de Experte über Lammerts Doktorarbeit: „Eindeutig ein Plagiat“: Für den österreichischen Plagiatsexperten Stefan Weber ist bei der Doktorarbeit von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) eindeutig wissenschaftliches Fehlverhalten feststellbar. „Das ist ein Plagiat. Daran gibt es nichts zu rütteln“, sagte Weber. Zugleich erhält Lammert Unterstützung von Wissenschaftlern, bei denen er sich bedient haben soll.

Es gibt ja auch Wissenschaftler, die Lammert die Stange halten - wie beispielsweise  der Politologe Jäger. Der anonyme Blogger wirft ja Lammert vor, er habe aus einem Buch zitiert, das es überhaupt nicht gibt.

Zu eben diesem "Buch" sagt der zitierte Politologe Jäger: Der im Internet veröffentlichten Aufstellung zufolge soll sich Lammert bei dem Politikwissenschaftler Jäger bedient und aus einem Buch zitiert haben, das es gar nicht gibt. Dies sei falsch, betonte Jäger. Er habe damals den Titel fehlerhaft wiedergegeben, das Buch existiere jedoch.

Das wird ja immer schöner: Da nennt der Politologe in einer Arbeit ein Buch - jedoch mit falschem Titel! Und Lammert zitiert aus eben diesem Buch und verwendet den falschen Titel! Das ist doch oberpeinlich! Wir sollten doch davon ausgehen können: Zitiert jemand aus einem Buch, dann sollte der Zitierende die Stellen im Buch selbst gelesen haben. Und dann müsste er auch den genauen Titel des Buches kennen. Oder irre ich mich da?

Für das Kabinett Merkel kommt es knüppeldick! 

Quelle: RuhrNachrichten.de Politiker und ihre Doktorarbeiten: Plagiatsvorwürfe und entzogene Doktortitel haben schon so manchen Politiker in Bedrängnis gebracht. Eine Übersicht mit den prominentesten Beispielen.

Das ist ja kein Ruhmesblatt für die Regierung Merkel, für diese schwarzgelbe Koalition! Merkel stellte sich hin und behauptete, ihre Regierung sei die erfolgreichste Regierung - seit der Wiedervereinigung:


Veröffentlicht am 23.11.2012 von MisterSirComedian

Und so etwas will die Wahlen gewinnen?!
Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 1. August 2013

Tageshoroskop und Vorausschau für 02.08.2013 - Anke Domscheit-Berg - Plagiat-Jäger

Heute, am 02.08.2013 steht der abnehmende Mond in den Zwillingen

Mond in den Zwillingen, das ist eine Zeit, da flattern wir wie die Schmetterlinge von einer Aufgabe zur anderen, ohne uns zu konzentrieren. Eine Zeit, in der wir keine Arbeiten beginnen sollten, bei denen wir sehr konzentriert vorgehen sollen. Den Zwillingen entsprechen die Lunge, die Arme und das Nervensystem. Als Tarotkarte werden die Liebenden zugeordnet. Der magische Titel lautet “Kinder der Göttlichen Stimme, die Orakel der Mächtigen Götter.” Glücksorte: Berge, Jahrmärkte, Messen, Schulen. 

Der Mond ist absteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "säen" können, was wir in der kommenden Zeit "ernten" werden.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge der Herrscher über Wasser und Regeln - für mich ein sehr gutes Zeichen. 

  • Venus im Sextil zum Mars: sehr gut für die Liebe.

Der heutige Tag ist günstig für

  • das große Umordnen
  • Arbeiten mit Erde
  • das Beschreiten von neuen Wegen
  • Rituale
  • die Befragung von Orakeln

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • größere Anschaffungen
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 01.08.2013 von antikriegtv2


Veröffentlicht am 31.07.2013 von handelsblatt

Dienstag, 30. Juli 2013

Neue Beute eines Plagiatsjägers: Plagiatsvorwürfe gegen Prof. Dr. Norbert Lammert?

Ein Plagiatsjäger schlug wieder zu: Er nennt sich Robert Schmidt. Ja, ein Jäger mit diesem Namen brachte die damalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan zu Fall, sie trat von ihrem Ministeramt zurück. Der Doktortitel wurde ihr entzogen! Diesmal soll Dr. Norbert Lammert die Beute sein. Ja, genau, der Bundestagspräsident. Seine Dissertation ist schon etwas angegraut, sie entstand 1975:

Quelle: n-tv Lammert lässt Doktorarbeit prüfen: Der Plagiatsjäger mit dem Pseudonym "Robert Schmidt" schreibt, er habe auf 42 Seiten von Lammerts Dissertation 21 Quellen gefunden, bei denen es "Unregelmäßigkeiten" gebe. "Hierbei handelt es sich vorwiegend, aber nicht ausschließlich um Plagiate", so der Vorwurf. Lammert habe "einen erheblichen Teil der als verwendet angegebenen Literatur" offenbar nicht gelesen.

Das ist ein hammerharter Vorwurf! Andererseits gilt Robert Schmidt als "sehr gründlich prüfender Analytiker". Er hat sich ja jemand ganz oben von der politischen Spitze ausgesucht. Ich gehe mal davon aus, er weiß, was er veröffentlicht.

Und wie reagiert Dr. Norbert Lammert? n-tv berichtet: Der "Welt" sagte Lammert dazu: "Ich habe meine Doktorarbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt." Allerdings will er die Arbeit untersuchen lassen: "Ich habe die Universität Bochum unverzüglich darum gebeten, die Vorwürfe zu prüfen." Der Deutschen Presse-Agentur teilte Lammert mit, er sei von der wissenschaftlichen Qualität seiner Dissertation überzeugt.

Und was schreibt eigentlich Robert Schmidt? Schauen wir halt in seinen Blog:

Quelle: lammertplag: Zweck der Dokumentation ist es, sowohl die Universität Bochum als auch die allgemeine Öffentlichkeit anhand einer ausreichend großen Anzahl von exemplarischen Belegstellen über wissenschaftliches Fehlverhalten in der untersuchten Arbeit zu informieren. Ziel der Dokumentation ist es jedoch nicht, dieses möglichst vollständig zu erfassen, was mit einem hohen Zeitaufwand verbunden wäre. Ich habe daher die Untersuchung abgebrochen, nachdem ich die Marke von einem Drittel der Seiten des Hauptteils, die fragwürdige Passagen enthalten, überschritten habe. Oder anders ausgedrückt: Ich meine jetzt genug problematische Belegstellen gefunden zu haben, die eine umfassende offizielle Untersuchung der Arbeit rechtfertigen.

Das ist ja irgendwie verständlich. In einem Drittel der Dissertation fand er zu kritisierende Passagen, das reicht ja, wohl, dass diese Arbeit erneut von der Universität Bochum geprüft wird. Da sind sich Plagiatjäger und Doktortitelinhaber einig.

Besonders leseswert finde ich das Kapitel II. bei Robert Schmidt, da geht es um "bemerkenswerte Fundstellen". Wie beispielsweise 

  • Lammert schreibe anderen Personen Begriffe zu, die diese nachweislich gar nicht gebrauchen
  • Lammert suggeriere den Anschein, die angegebene Literatur gelesen zu haben, obwohl er nur aus der Sekundärliteratur zitiere und dabei Fehler übernehme
  • Lammert verweise gar auf ein Buch, das es überhaupt nicht gibt!

Schaut selbst rein und macht euch ein eigenes Bild. Und wer die roten Seitenzahlen anklickt, dem wird eine Ähnlichkeit zur Vorgehensweise bei Annette Schavan auffallen: Damit die Textübernahme nicht gleich auffällt, werden die übernommenen Texte etwas umgemodelt, etwas weggelassen, manchmal etwas dazu erfunden. 

Ach ja, womit befasst sich Lammert in seiner Doktorarbeit? Der Titel lautet: "Lokale Organisationsstrukturen innerparteilicher Willensbildung. Fallstudie am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet"

Hmm, Fallstudie! Normalerweise gibt eine Fallstudie ja nicht unbedingt ein Thema für einer Doktorarbeit her. Aber ich mag mich irren.

Es gibt einen noch einen längeren Titel: "Die Bedeutung regionaler und nichtregionaler Organisationsstrukturen im Willensbildungsprozeß politischer Parteien auf unterer Organisationsebene – dargestellt am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet"

Auf Seite 100 dieser Dissertation steht ein für mich bemerkenswerter Satz: Der “aktive Bürger” ist nach wie vor die schwächste Stelle in der Theorie und Praxis der Demokratie wie der Parteien.

Darüber lohnt sich wirklich nachzudenken ...

Und was gibt es sonst noch von der Plagiatorenfront zu berichten?

Quelle: Bild.de Neue Schlappe für Koch-Mehrin: Silvana Koch-Mehrin (42) muss weiterhin auf ihren Doktortitel verzichten. Das Verwaltungsgericht in Karlsruhe wies am Mittwoch eine Klage der FDP-Politikerin gegen den Entzug des Titels ab.

Und sie hat es sich sogar mit ihrem Doktorvater verdorben:

Quelle: Bild.de Doktorvater geht auf Koch-Mehrin los: Im „Tagesspiegel“ wies der Historiker Volker Sellin Vorwürfe von Koch-Mehrin zurück, die Universität Heidelberg habe seit dem Jahr 2000 von den Mängeln ihrer Arbeit gewusst und ihr dennoch den Doktortitel verliehen.
„Ich habe damals selbstverständlich nicht geahnt, dass sie abgeschrieben hat und habe dies daher mit meiner Kritik an ihrer Arbeit auch nicht ausdrücken können“, sagte der mittlerweile emeritierte Historiker der Zeitung.




Veröffentlicht am 22.07.2012 von kanzlerduell09

Der einzige Abgeordnete, der sich für die LINKEn einsetzte, war Ströbele! Ein Hoch auf Ströbele! Und die anderen Abgeordneten klatschten sogar Beifall, als eine komplette Fraktion den Saal verlassen musste! Ist das das demokratische Selbstverständnis eines Prof. Dr. Norbert Lammert?

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 16. Juli 2013

GLOSSE: Hat Annette Schavan ihren Doktor wieder gefunden?

Was soll diese Überschrift? Sie hat doch ihren Doktortitel verloren! Die Universität Düsseldorf hat Plagiate festgestellt und ihr den Titel aberkannt. Erinnern wir uns:

Quelle: Süddeutsche.de Schavan verliert Doktortitel - und kündigt Klage an: Weitreichende Entscheidung der Universität Düsseldorf: Nach stundenlangen Beratungen hat der Rat der Philosophischen Fakultät der Bundesbildungsministerin Annette Schavan den Doktorgrad aberkannt. Die CDU-Politikerin meldete sich umgehend über ihre Anwälte zu Wort.

Das geschah bereits Anfang Februar 2013. Aber das ficht die schwäbische.de überhaupt nicht an. Da gibt es offensichtlich Schwaben resp. schwäbische Redakteure, für sie führt Annette Schavan immer noch ihren Doktortitel:

Quelle: schwäbische.de Junge Union diskutiert mit Annette Schavan: Diesen Fragen ging die Junge Union (JU) im Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Annette Schavan und Andreas Jung sowie zahlreichen Gästen in Erbach nach.

Ja, das macht die richtigen Schavan-Fans aus! Wenn da eine Uni ihr den Doktor aberkannt hat, das macht dieser Jungen Union überhaupt nichts aus! Für sie ist und bleibt Frau Schavan immer die Frau Doktor! Ist das klar! Und es erschienen auch sehr viele Besucher! Über 40 (in Worten: vierzig, sic!) kamen um Frau Schavan zu hören ...

Auf Einladung von JU Alb-Donau-Ulm, CDU Erbach und CDA Alb-Donau-Ulm waren rund 40 Personen gekommen ...

Und das sind alles Schavanwählerinnen und -wähler - ob mit oder ohne Doktortitel!

Also, ihr Plagiatsjäger! Ihr könnt euch künftig die Arbeit sparen! Zumindest wenn ihr Poltitiker jagen wollt. Vor allem schwarze Politiker, die haben solche Fangruppen, die sind treu, die halten zu ihren Abgeordneten! Ganz gleich, was passiert! Auf solch einen Wählerstamm können sich die schwarzen Politiker und Politikerinnen verlassen. Da haben Plagiatsjäger keine Chance!

Auch in ihrer Umgebung hat es Frau Schavan leicht, da war sie dabei! Bei der Verabschiedung von Abiturienten. Und das war wieder ein Gelegenheit, weise Worte an die jungen Menschen zu verteilen:

Quelle: NGZONLINE NEUSS Annette Schavan gratuliert Nelly-Sachs-Schülern zum Abitur: "Jeder vierte Jugendliche in Europa hat keine berufliche Perspektive. Die Abiturienten müssen sich als Europäer verstehen und sich über ihre Chancen bewusst werden. Denn in ihren Händen liegt die Zukunft", sagte Schavan, die als Bildungs- und Forschungsministerin aufgrund heftiger Plagiatsvorwürfe in ihrer Doktorarbeit Anfang des Jahres zurückgetreten war.

Wie soll ich diesen Schavanschen Satz verstehen? Soll das bedeuten, dass die 25 Prozent Jugendliche ohne Arbeit selbst schuld sind? Ja, Leute, ihr müsst euch als Europäer verstehen! Und euch euerer Chancen bewusst werden! Dann bekommt ihr auch Arbeit! So läuft das, sagt Frau Schavan.

Immerhin haben die Schreiber des Artikels  zur Kenntnis genommen, dass Frau Schavan von ihrem Amt als Ministerin für Bildung und Forschung zurückgetreten ist. Wegen heftiger Plagiatsvorwürfe!

Und da steht auch: "... erinnerte sich Schavan, der der Doktortitel bis heute nicht aberkannt wurde."

Häh? Müsste ich das verstehen? Hat die Presse falsch berichtet? Hat die Universität den Doktortitel der Schavan gar nicht aberkannt. Hier zeigt sich wieder die Verbundenheit der Schavanschen Anhänger: Ganz gleich, was diese Universität in Düsseldorf entscheidet, für uns ist Annette Schavan immer noch Frau Doktor und sie wird es bleiben - ganz gleich was kommt!


Veröffentlicht am 09.02.2013 von owien86

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Montag, 8. Juli 2013

Wahlzeit ist Maulkorbzeit!

Zur Zeit beginnt der Wahlkampf zu toben - die ersten Anzeichen sind die Maulkörbe, die Politiker den Wählern verpassen wollen. Gerade im Freistaat Bayern, da wurden die "führenden" Köpfe immer unruhiger. Grund: Die Wählerinnen und Wähler regen sich auf. Sie regen sich wegen der diversen Skandale und Affären auf. 

Was macht ein bayerischer CSU-Politiker? Wie beispielsweise der Ministerpräsident? Er verpasst seinem Kontrahenten - dem derzeitigen Oberbürgermeister Christian Ude einen Maulkorb - und zwar einen deftigen! Wie es halt in Bayern so der Brauch ist.

Quelle: Das Gepoltere eines dünnhäutigen Ministerpräsidenten: Der Bayerische Rundfunk berichtet: Rücktrittsforderungen von SPD-Spitzenkandidat Christian Ude an fünf Kabinettsmitglieder wies Seehofer zurück: "Ich weiß gar nicht, was der sich da einmischt", sagte Seehofer. "Er ist weder Parteivorsitzender noch Fraktionsvorsitzender, noch braucht ihn irgendjemand zur Lösung des Problems."

Und seine Justizministerin - Frau Dr. Beate Merk - machte es ihrem Ministerpräsidenten gleich nach. Auch sie verpasste dem Christian Ude einen Maulkorb - zumindest versuchte sie es:

Quelle: Justizministerin Dr. Beate Merk - Rücktrittsreif?: Die Justizministerin reagiert scharf. „Mit Verlaub: Der Herr Oberbürgermeister soll nicht nur Wort halten, sondern Mund halten - wenigstens aus Respekt vor unserem Rechtsstaat.“ Damit bezog sie sich auf Udes Wahlplakate mit dem Slogan „Wort halten“. Ganz klar - Frau Ministerin erteilt dem Ude einen Maulkorb - "aus Respekt vor dem Rechtsstaat"? Was Frau Ministerin wohl damit gemeint haben will?

Es sind nicht nur Politiker, die mündigen Bürgerinnen und Bürgern einen Maulkorb verpassen wollen. Wer noch? Einige Professoren! Wieso denn die? Vor allem wenn es um Plagiate geht! Vielen passt es nicht, wenn ein Plagiatsjäger fündig wird und mit der Entdeckung seines Plagiats in die Öffentlichkeit geht.

Wieso eigentlich? Weil dann nicht mehr gemauschelt werden kann! Weil dann andere - ist so ein begründeter Plagiatsvorwurf mal öffentlich - selbst das Plagiat überprüfen können. Und vor allem die Presse greift solche Plagiatsvorwürfe auf. Einer der erfolgreichsten derzeitigen Plagiatsjäger ist Martin Heidingsfelder. Und er ist nicht nur Plagiatsjäger, sondern auch Mitglied der Piratenpartei:

Quelle: n-tv Interview mit dem Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder Der Doktor-Schreck: Wenn wir noch einen Plagiator finden würden in dieser Legislaturperiode, wäre ich bis aufs Knochenmark erschüttert. Wir haben bei nur 15 Bundesministerien schon in zweien Ministerwechsel aufgrund von Plagiatsfällen gehabt. Dieses zweite Kabinett Merkel wird in die Geschichte eingehen als Kabinett der Plagiatoren. Man muss schon sagen: Wir Plagiatssucher haben da kräftig mit rumgewühlt.

Das hört sich doch gut an: Merkels Kabinett das "Kabinett der Plagiatoren"! Übrigens, Merkel hat ja auch promoviert ...

Wie der stern berichtet, prüft Heidingsfelder gegen Bezahlung. Ja, wieso auch nicht? Wenn es Leute gibt, die aus irgendwelchen Gründen einem mehr oder weniger Prominenten an den Karren fahren wollen, dann können sie Heidingsfelder beauftragen:

Quelle: stern.de Rent a Plagiatsjäger: Martin Heidingsfelders Arbeitstag beginnt mit einem E-Mail-Check - und ein paar saftigen Beleidigungen. "Was sind Sie nur für ein Arsch?", steht in der ersten Mail, in der zweiten: "Ich hoffe, Sie schmoren in der Hölle". Er klickt auf die nächste Mail, blickt hoch: "Denen muss ich antworten. Die wollen mir Geld geben."

Wieso wird er beleidigt? Macht er etwas Illegales? Oder reißt er manchem Eliten-Abkömmling die Maske herunter? Klar, dass Betroffene und Ertappte wütend reagieren.

Aber kehren wir zurück zu den Leuten, die etwas gegen Plagiatsjäger haben. Da schrieb der TAGESSPIEGEL:

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Maulkorb bei Plagiatsverdacht: Wissenschaftler kritisieren HRK (= Hochschulrektorenkonferenz) und DFG (= Deutsche Forschungsgemeinschaft) für Richtlinien bei Fehlverhalten. Sie befürchten, es solle einen Maulkorb für Forscher geben, die wissenschaftliches Fehlverhalten öffentlich machen wollen.

Ja, die Öffentlichkeit - das ist das Problem - offensichtlich für die einige Rektoren der Universitäten. Es freut mich sehr, dass es immer noch Wissenschaftler gibt, die einen solchen Maulkorb ablehnen. Ja, sie haben sogar einen offen Brief verfasst und im Internet veröffentlicht:

Quelle: change.org Deutsche Forschungsgemeinschaft; Hochschulrektorenkonferenz: Preserve the Freedom to Publish Findings of Academic Misconduct in Germany: Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Strohschneider, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hippler, mit großer Sorge haben wir zur Kenntnis genommen, dass es akademischen 'Whistleblowern' in Deutschland zukünftig verboten sein soll, die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit der interessierten Öffentlichkeit zu teilen und dass stattdessen die Ergebnisse einer universitätsinternen Untersuchung etwaigen wissenschaftlichen Fehlverhaltens abzuwarten sind. Wir beziehen uns dabei auf die am 14. Mai 2013 von der Hochschulrektorenkonferenz verabschiedeten „Empfehlungen 'Gute wissenschaftliche Praxis an Hochschulen'“ und die dort erwähnte „Empfehlung 17“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum gleichen Thema ...

Wieso dieser Maulkorb? Haben diese Elite und deren Abkömmlinge Angst, dass auch künftig Plagiate gefunden werden - vor allem in Schwafelfächern? Offensichtlich ja! Und sie bedenken auch nicht, wie sehr der akademische Ruf Deutschlands dann leiden wird. Sollten sich diese Maulkörbler durchsetzen, dann werden damit ehrlich und aufrichtig arbeitende Doktoranden abgestraft. Grund: Auch deren Arbeiten geraten dann on den Verdacht, dass Deutschland das Veröffentlichen von gefundenen Plagiaten erschweren - wenn nicht gar verhindern will! Was ist dann ein deutscher Doktortitel international wert?

Hier zeigt sich wieder einmal, dass die deutsche Elite weiterhin ihre Potemkinschen Dörfer stehen lassen oder gar neue aufstellen will! Ähnlich ist es ja mit der Korruption! Deutschland leistet sich immer noch den Luxus, auf ein Antikorruptionsgesetz zu verzichten! Warum wohl?

Bereits 1988 sang Reinhard Fendrich sein "Tango Korrupti". Und seitdem hat sich kaum etwas geändert ...





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Samstag, 19. Januar 2013

Düsseldorf: Knickt Universität vor Schavan ein? - Blog von Kiat Gorina


Ist die Universität Düsseldorf bereits eingeknickt? Vor der derzeitigen Bildungsministerin Annette Schavan? Es scheint so. Erinnern wir uns: Oktober 2012 warf ihr Professor Stefan Rohrbacher eine leitende Täuschungsabsicht vor. Das heißt doch, Schavan hat absichtlich abgeschrieben.

Quelle: Süddeutsche.de Kleine Ehrenrettung für Schavan

Ich fasse es wieder einmal nicht! Da wird eine Dissertation geprüft und geprüft und von den Prüfenden traut sich keiner die offensichtliche Wahrheit zu verkünden: Werfen wir doch einen Blick in SPIEGEL ONLINE, da ist ein beispielhafter Vergleich zwischen Textstellen Schavans und fremden Quellen veröffentlicht:

Originalquelle (Jacobi 1971, S. 50):

Der Schatten wächst parallel mit dem Ich, gleichsam als dessen "Spiegelbild", und setzt sich zusammen aus den teils verdrängten, teils wenig oder gar nicht gelebten psychischen Zügen des Menschen, die von Anfang an aus moralischen, sozialen, erzieherischen oder sonstigen Gründen weitgehend vom Mitleben ausgeschlossen wurden. [...] Außer einem "persönlichen Schatten" gibt es nach Jung auch einen "kollektiven Schatten", in dem das allgemein Böse enthalten ist [...]. Dann finden Inhalte ihren Ausdruck, die [...] den scharfen Gegensatz im Zeitgeist darstellen [...].

So, und jetzt vergleicht mal, was in Schavans Dissertation auf Seiten 102/103 steht:

Dieser Schatten wächst gleichsam als der Spiegel des Ich und setzt sich aus verdrängten, wenig oder gar nicht gelebten Zügen des Menschen zusammen, die aus moralischen, sozialen, erzieherischen oder sonstigen Gründen aus dem Leben ausgeschlossen wurden. Neben diesem "persönlichen Schatten" gibt es nach Jung auch einen "kollektiven Schatten", in dem das allgemein Böse, d. h. im scharfen Gegensatz im Zeitgeist stehende enthalten ist.

Wer diese beiden Textstellen miteinandr vergleicht, wird feststellen, dass Schavan nur ein paar Worte umgestellt oder gar weggelassen, aber keine einzige neue Idee von ihr beigesteuert hat! Und sie hat an dieser Stelle in ihrer Dissertation die Quelle nicht genannt!

Blättert mal im vorgenannten SPIEGEL-Artikel alle Stellen durch - es ist haarsträubend, was die heutige Bildungsministerin zusammengeschrieben hatte. Und eine solche "Doktorarbeit" wurde mit "magna cum laude" benotet!

In Wikipedia sind die sechs üblichen Benotungen von Dissertationen genannt: 
  1. summa cum laude, mit höchstem Lob, mit Auszeichnung, ausgezeichnet (eine hervorragende Leistung),
  2. magna cum laude, mit großem Lob, sehr gut (eine besonders anzuerkennende Leistung),
  3. cum laude, mit Lob, gut (eine den Durchschnitt übertreffende Leistung),
  4. satis bene‚ genügend, befriedigend (eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht),
  5. rite, ausreichend (eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt),
  6. non probatum, non sufficit, non rite, insufficienter, ungenügend, nicht bestanden (eine an erheblichen Mängeln leidende, insgesamt unbrauchbare Leistung).
Und ich fasse es wieder nicht, diese Sammlung von Schavanschen Texten wurde mit "magna cium laude" benotet - also eine besonders anzuerkennende Leistung!

Wenn nun die Universität Düsseldorf einknickt oder bereits eingeknickt ist, bleibt es an dieser Benotung? Möglich ist in dieser Republik inzwischen alles.

Weitere Quellen:
  1. SPIEGEL ONLINE Plagiatsaffären von Schavan und Guttenberg: Die Ungleichen
  2. Schavan und immer noch kein Ende?
  3. Nachlese: Prof. Dr. Annette Schavan - Plagiate ()
  4. Plagiatsverdacht? - Dissertation von Annette Schavan
  5. Schavan macht es spannend - tritt sie nun oder tritt sie nicht - zurück?
  6. GLOSSE: "Elite" schreibt ab - Google deckt auf



Veröffentlicht am 18.10.2012 von ARD


Veröffentlicht am 21.10.2012 von MisterSirComedian


Veröffentlicht am 09.11.2012 von Peak Doku

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Schavan und immer noch kein Ende? - Blog von Kiat Gorina


Einige Monate wurde bundesweit geschwiegen - über die Bildungsministerin Prof. Dr. Schavan. Früher gab es Jäger und Sammler, heute gibt es andere Jäger. Die jagen kein Wild mehr, sondern Plagiatoren. Auch Frau Schavan wurde von solchen Plagiatsjägern gejagt.

Quelle: Plagiatsverdacht? - Dissertation von Annette Schavan 

Wer sich meinen Artikel durchliest - vor allem den Auszug eines Plagiatsjägers - wird auch zu dem Schluss kommen, dass hier abgekupfert wurde - nicht wortwörtlich, sondern es wurden einige Worte umgestellt, andere Worte weggelassen, manchmal auch Worte hinzugefügt.

Nun hat diese Republik ein Problem: Frau Schavan ist ja die Vertraute der Kanzlerin! Ist das vielleicht der Grund, dass die Springer-Presse versucht, sich auf die Plagiatsjäger einzuschießen? Und auf die Universität, an der Schavan vor dreißig Jahren ihre Doktorarbeit vorgelegt hat.

Quelle: DIE WELT Das Prominentenproblem der Ministerin Schavan

Also, eine fundierte Verteidigung schaut anders aus! Nur, auch die Redaktion der WELT hat ein Problem, wenn die Fakten für eine Täuschungsabsicht sprechen, dann gibt es eben nicht mehr viel zu verteidigen. Da wird versucht, auf Vertreter der Universität verbal einzuprügeln, aber die Redaktion der WELT ist sich zu fein, Textpassagen aus der Schavanschen Doktorarbeit mit anderen Quellen, die von Schavan nicht angegeben wurden, zu vergleichen! Warum wohl?

Weil solche Vergleiche zu ungunsten von Schavan ausgehen!

Und dann gibt es noch andere Veröffentlichungen, die quasi zur Entschuldigung anführen, das sei ja schon lange her, als Schavan ihre Doktorarbeit ablieferte.

Quelle: Asenta News Annette Schavan: Doktortitel und Ministeramt weg?:

Was jedoch in jedem Fall beachtet werden sollte, ist die Tatsache, dass die Arbeit von Annette Schavan aus dem Jahr 1980 stammt und insofern hinsichtlich der Zitierweise und der Arbeitsweise von der heutigen Zeit zum Teil abweicht.

Ich finde eine solche "Entschuldigung" als einen Schlag ins Gesicht der früheren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die korrekt gearbeitet haben. Und ein solcher Satz bedeutet ja, dass vor dreißig Jahren Wissenschaftler "anders" gearbeitet haben.

Das jedoch stimmt nicht. Das korrekte Zitieren von fremden Texten in einer wissenschaftlichen Arbeit wurde nicht erst neulich erfunden, das ist schon lange ein fester Bestand einer wissenschaftlichen Arbeitsweise!

Nicht die Arbeitsweise hat sich geändert, sondern die Verfügbarkeit von Textquellen. Und zwar nicht nur für Plagiatoren, sondern auch für Plagiatsjäger! Gäbe es das Internet nicht und damit den Zugriff auf viele Texte, wäre mancher "Doktor" nicht überführt worden.

Nehmen wir beispielsweise Dominic Stoiber, der von der Arbeit eines Drittsemesters abgeschrieben hat! So etwas ist doch oberpeinlich!

Und so gesehen, ist es sehr gut, dass es das Internet gibt. 

Was ist eigentlich eine Dissertation?

Schauen wir doch in Wikipedia nach: "Im Gegensatz zu einer Examens-, Magister- oder Diplomarbeit, die unter Anleitung von Hochschullehrern entsteht und im Regelfall nur den aktuellen Forschungsstand wiedergeben soll, ist die Dissertation oder Dissertationsschrift eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die in der Regel einen Wissenszuwachs beinhalten soll. Sie wird meistens unter Betreuung eines Professors oder Dozenten (traditionell Doktorvater, manchmal auch Doktormutter, eher „Mentor(in)“ oder „Betreuer(in)“) an einem Institut durchgeführt, kann aber auch „außerhalb“ der Universität angefertigt und extern eingereicht werden."

Halten wir fest: Eine Doktorarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit, die einen Wissenszuwachs beinhalten soll - auf den Punkt gebracht: Es geht um neue wissenschaftliche Erkenntnisse!

Und weiter schreibt Wikipédia: "Eine Dissertation soll belegen, dass der Kandidat selbständig wissenschaftlich zu arbeiten versteht. Sie muss im Regelfall neue Erkenntnisse zu dem gewählten Gegenstand enthalten und methodisch einwandfrei sein. Eine Dissertation ist im Normalfall also eine Forschungsarbeit. Wichtig zum Nachweis der Fähigkeit zum eigenverantwortlichen wissenschaftlichen Arbeiten sind auch die Kenntnis der relevanten Forschungsliteratur, der üblichen Arbeitsweise des Fachgebiets, das Ziehen belastbarer Rückschlüsse sowie die Einbettung der eigenen Arbeiten in den wissenschaftlichen Kontext."

Halten wir fest: Eine Dissertation ist der Nachweis dafür, dass der Doktorand selbständig forschen  kann. Und nicht Texte von anderen nachlabern kann und solche Textquellen dann verschweigt! Und gar noch beim Nachlabern verfälscht!

Ich denke, es brechen für manche Universitäten schwere Zeiten an: Die Zeiten, in Laberfächen einen Doktortitel nur mit Nachlabern zu ergattern, dürften vorbei sein. Künftig muss wirklich geforscht werden - und das ist gut so!


Veröffentlicht von MeineSchwesterGunter am 19.10.2012
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Dienstag, 18. September 2012

Tut Quad-Fahren denn so weh? - Blog von Kiat Gorina


Heute abend wollte ich mit Riffel und Murrli über das abgeerntete Maisfeld hinter meiner Scheune spazieren. Und natürlich schauen, wie lange es dauert, bis die ersten Dorf-Insassen hier vorbei rasen. 

Bekanntlich verdichten Fußgänger durch ihr Gewicht den Ackerboden ja derart, dass bald nichts mehr dort wächst. Also ein immenser Schaden für den betroffenen Landwirt. Da müssen die Dörfler aufpassen wie die Schießhunde, wenn so ein Landfrevler da langspaziert. 

Gegen den Abendhimmel war ich ja deutlich genug zu erkennen. 

Da, der erste startet durch! Ein dunkelblauer Kombi, könnte also der erste Dorfjäger sein. Er fuhr ein Stück Richtung Wald, umkurvte dann einen Obstbaum, wobei er über die Wiese ratterte - natürlich ohne den Boden dabei zu verdichten - und fuhr zurück ins Dorf. Riffel, Murrli und ich waren dieweil auf dem Feldweg angekommen - keine Bodenschädigung mehr. Da sah ich das mir wohlbekannte schwarze Quad mit den aufgemotzen Stoßdämpfern. Aha, der Sohn vom Dorfjäger I. 

Er bog auch prompt in meine Richtung ab und kam auf uns zu. 

Aber wie sah das aus! Der arme Kerl hing so seltsam zusammengesackt auf seinem Maschinchen, den Kopf zwischen die Schultern gezogen. Die Augen zusammengekniffen und die Zähne gefletscht. 

 Jetzt tat mir der arme Kerl fast leid. Tut Quadfahren denn so weh? 

Denselben Gesichtsausdruck und die hochgezogenen Schultern hatte ich schon mal gesehen. Bei einem reichlich ekligen Kameraden in der Roten Armee. Dem hatte ich mal zwecks Abwehr den Besenstiel ins "Familiensilber" gerammt ...


Hochgeladen von kek76 am 05.02.2010
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