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Dienstag, 24. Dezember 2013

GLOSSE: IWF wird links - 70 % Spitzensteuersatz für Spitzenverdiener!

Christine Legarde – Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF – hat offensichtlich Sorgen! Beweis: Ihre Sorgenfalten! Was bereitet ihr so große Sorgen? Der drohende Finanzkollaps! Ja, nicht nur die Spatzen pfeifen das von den Dächern – sogar die Bürgerstimme meldet: 

Quelle: Rechnet der IWF mit einem Finanzkollaps?:  Zur Rettung der öffentlichen Kassen sollen die Spitzensteuersätze auf über 70 Prozent angehoben werden. 

Um diesen großen Kollaps abzuwenden, dachte sich der IWF eine Zwangsabgabe auf allen Sparguthaben und alle Konten aus - zehn Prozent. Aber es kam zu Protesten! Nicht nur in Italien, auch in anderen Ländern - sogar in Deutschland: 

Quelle: STIMME RUSSLANDS Wochenende: Proteste in Brasilien, Italien und Deutschland: An diesem Wochenende ist es in verschiedenen Teilen der Welt zu sehr unterschiedlichen Protestaktionen gekommen. In Hamburg lieferten sich Demonstranten eine Straßenschlacht mit der Polizei, ... 

Wen wundert es, wenn diese Proteste Sorgenfalten in Madames Gesicht treiben? 

Da machte der IWF eine riesige Kehrtwendung: Nicht nur die kleinen Sparer müssen bluten, sondern die Reichen und Superreichen! Es muss ein Spitzensteuersatz von 70 Prozent und mehr her! Und kaum hatte Madame Legarde diesen Gedanken zu Ende gedacht, schon meldet wallstreet online: 

Quelle: IWF fordert Spitzensteuersatz von 55 bis 70 Prozent: Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in Deutschland Raum für höhere Steuern insbesondere bei Besserverdienern. 

Au Backe! Kaum hatten das die Superreichen gelesen, ließen sie ihren Finger auf dem Globus wandern und suchten nach Ländern, die keine oder kaum Steuern erheben. Und wollten gleich mit ihren Superyachten diese Inseln ansteuern. Leider waren manche solche Yachten einfach zu lang, um in den Häfen zu ankern. Sie mussten draußen auf See die Anker auswerfen - wie der Multimilliardär Abramowitsch: 

Quelle: GLOSSE: Zuviel geklotzt und dumm gelaufen!: Was macht eigentlich ein mehrfacher Milliardär mit seinen Milliarden? Nehmen wir beispielsweise Roman Abramowitsch, ein russischer Milliardär. Was braucht er unbedingt? Ein Schiffchen, aber das muss die größte Yacht sein auf diesem Planeten. Der Emir von Dubai besitzt ein solches Schiffchen, stolze 162 Meter lang. 


Also lässt Roman Abramowitsch ein Schiffchen bauen - um 50 Zentimeter länger. Er hat dann die größte Yacht auf diesem Planeten! Und der Emir von Dubai ist auf den zweiten Platz gerutscht. Auf dem dritten Platz fiel der Sultan von Oman zurück - sein Schiffchen ist nur 155 Meter lang - so ein armer Hund.


Und weiteres Ungemach droht Madame: DIe LINKEN sind stinksauer! Grund: Der Spitzensteuersatz von 70 Prozent das war immer eine Forderung der LINKEN.  Wie kommt der IWF - eine Keimzelle des globalen Raubtierkapitalismus - dazu, den LINKEN diese Forderung zu klauen?  

Aber das stört Madame nicht! Es geht um die Rettung des Kapitalismus! Da muss  jede Poltik herhalten - wenn es sein muss auch eine linke! Vielleicht lassen sich auch die Anhänger der LINKEN übertölpeln? 


Veröffentlicht am 19.12.2013 von Goldrichtig


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Dienstag, 16. Oktober 2012

Prof. Dr. Annette Schavan: "Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt" - Und selbst? - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, da gab es mal einen Verteidigungsminister in dieser Republik. Er hatte an der Universität Bayreuth promoviert, dann stellte sich heraus, dass seine Dissertation Plagiate enthielt. Ihm wurde der Doktortitel entzogen. Der Ex-Verteidigungsminister lebt jetzt im Exil in den USA - und arbeitet ehrenamtlich in einer Denkfabrik.

Diese Republik leistet sich auch eine Bundesforschungsministerin - Frau Prof. Dr. Annette Schavan. Sie sagte vor der Presse: "Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Und der Schutz geistigen Eigentums ist ein hohes Gut." Wie wahr, wie wahr. Und Frau Schavan sagte auch öffentlich, sie schäme sich "nicht nur heimlich" wegen des Ex-Verteidigungsministers.

Quellen:

  1. ZEIT ONLINE Scham und Entrüstung
  2. Süddeutsche.de "Ich schäme mich nicht nur heimlich"

Und dann tauchten Plagiatsvorwürfe gegen die Bundesbildungsministerin auf: Hat sie vor dreißig Jahren bei ihrer eigenen Dissertation plagiatiert?


Veröffentlicht am 06.06.2012 von VVRegioTV

Irgendwie geht es in dieser Bundesregierung zu wie im Tollhaus: Da gibt es eine Bundesforschungsministerin, der selbst vorgeworfen wird, bei ihrer eigenen Dissertation geschummelt zu haben. Wann hat es das schon gegeben?


Veröffentlicht am 10.05.2012 von ARD

Und was steht in schavanplag? Da lesen wir unter anderem: "Insgesamt gibt es 92 Seiten im Textteil der Dissertation von S. 11 bis 335, auf denen Übernahmen aus 44 Quellen nicht oder nicht ausreichend kenntlich gemacht werden." Und ferner ist zu lesen:

"Als Muster lässt sich erkennen, dass die Verfasserin oft vorgibt, Primärquellen zu rezipieren, während sie tatsächlich mit leichten Abwandlungen aus der Sekundärliteratur abschreibt. In vielen Fällen werden dabei auch Fehler bei Zitaten oder Literaturangaben mit übernommen bzw. – seltener – korrekte Literaturangaben fehlerhaft übertragen."

Quelle: schavanplag Dokumentation mutmaßlicher Plagiate in der Dissertation von Prof. Dr. Annette Schavan

Die ZEIT schreibt am 16.10.2012: Die Philosophische Fakultät der Universität Düsseldorf leitete daraufhin – auch auf Bitte der Politikerin – eine Prüfung ein. Inzwischen wurde bekannt, dass das entsprechende Gutachten des Vorsitzenden des zuständigen Promotionsausschusses der Universität Düsseldorf "eine leitende Täuschungsabsicht" feststellt. In Schavans Arbeit sei das "charakteristische Bild einer plagiierenden Vorgehensweise" erkennbar.

Und was macht Frau Schavan? Sie besteht auf eine Anhörung. Und sie wird unterstützt: von der Bundeskanzlerin, vom Verteidigungsminister Thomas de Maizière, aber auch von ihrem Doktorvater - Pädagogikprofessor Gerhard Wehle. Er habe Schavan als "ehrlichen Menschen" kennengelernt. "Wie kann man eine Arbeit über das Gewissen schreiben und dabei täuschen?", fragte der 88-Jährige. Im Übrigen dürfte eine Doktorarbeit aus dem Jahr 1980 nicht ausschließlich nach heutigen Maßstäben bewertet werden.

Quelle: ZEIT ONLINE Hinter Schavan bauen sich zwei Fronten auf 

Und was meint ROB VEGAS dazu?


Veröffentlicht am 15.10.2012 von RobVegasSho