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Sonntag, 6. Juli 2014

GLOSSE: Merkel - China soll von deutschen Erfahrungen lernen ...


Da reist die Kanzlerin mit großem Gefolge nach China und die Agentur Reuters hat nichts anderes zu tun, als zu verkünden: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat China empfohlen, bei der eigenen Entwicklung stärker von den deutschen Erfahrungen mit der sozialen Marktwirtschaft zu lernen. Ich stelle mir gerade die Chinesen vor, die solche Meldungen lesen. Sie werden mehr als schmunzeln, spätestens dann, wenn sie das Programm zur Kanzlerinreise aufschlagen und feststellen müssen, dass dieses Deutschland nicht einmal in der Lage ist, bei Flaggen zwischen China und Türkei zu unterscheiden. 

Sich da jetzt in Oberlehrermanier hinzustellen und den Chinesen vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen haben, das ist ja wieder ein Fauxpas, der sich gewaschen hat! 

Spätestens dann, wenn China das Partnerland für die Cebit 2015 sein wird, werden auch die Dümmsten in Deutschland erkennen, dass China längst die westlichen Langnasen überrundet hat!
Es ist wirklich an der Zeit, China nicht mehr mit Arroganz zu begegnen, sondern die knallharten Fakten zu erkennen und zu akzeptieren. 

Eine Kanzlerin, die meint, sie müsse als Oberlehrerin der Deutschen den Chinesen unerbetene Ratschläge erteilen, ist wirklich fehl am Platze. 

Deutschland wäre gut beraten, sich der neuen Achse zwischen Russland und China anzuschließen. Wer da noch alten Träumen von einer angeblichen Freundschaft zwischen den USA und Deutschland nachhängt, erkennt die Wirklichkeit nicht an , sondern gibt sich Träumereien hin. 

Die USA waren noch nie die Freunde Deutschlands, sie waren nur daran interssiert, Deutschland zu melken und zwar bis 2099! Die USA schreckten auch nicht davor zurück, einen BND-Mitarbeier im NSA-Untersuchungsausschuss spionieren zu lassen! 

Quelle: Frankfurter Allgemeine BND-Mitarbeiter soll als Doppelagent gearbeitet haben: Ein BND-Mitarbeiter steht unter Verdacht, ein Doppelagent zu sein. Er soll für einen „ausländischen Nachrichtendienst“ den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages ausspioniert haben. Offenbar hatte er amerikanische Abnehmer für sein Material.

DIe NSA und damit die USA schrecken ja nicht zurück, deutsche Bürger, die sich mit Verschlüsselungstechniken für das Internet beschäftigen, gezielt zu beschnüffeln und zu überwachen: 


Veröffentlicht am 04.07.2014 von ARD

Übernommen von OverBlog

Freitag, 25. Januar 2013

Geburtstag? - Volle Deckung! - Blog von Kiat Gorina


Geburtstag?  Volle Deckung! Schleunigste Flucht! Das fällt mir zum Thema “Geburtstag” ein. Wie das?  Weil in meinen neuen deutschen Papieren der 22. Januar angegeben war, sah Muttern sich gezwungen, diesen Tag festlich zu gestalten. Was sie auch gründlich tat. 

Arglos kam ich mittags aus der Schule, mir sagte das Datum gar nichts. Dafür hing mein Magen  - wie immer - in den Kniekehlen. Irgendwas stimmte da doch nicht - vorsichtig schlich ich mich ins Haus und … haa! Schreck! Diese Stimmen aus dem Wohnzimmer kannte ich nur zu gut: 

Der schräbbellige Kommandoton gehörte eindeutig zu Tante Waltraud, einer zänkischen rechthaberischen Walküre. Die brachte mir jedes Jahr eine Flasche Kölnisch Wasser zum Geburtstag mit. Das war dieses Zeugs, womit sich Omas überschütten, wenn sie mal weggehen. Dafür musste ich mich natürlich herzlich bedanken.  

Und Muttern bediente sich an dieser Flaschengalerie, wenn sie zu einer älteren Verwandten zum Geburtstag eingeladen war. Praktisch, zumal  die Flaschen alle noch in Blümchenpapier eingewickelt waren, sogar die obligatorische Schleife war noch dran. Nur die Glückwunschkarte musste sie neu schreiben ... 

Die andere Stimme gehörte zu einer - wie Muttern glaubte - höchst gebildeten Dame. Eingebildet traf es eher. Diese Frau bevölkerte des öfteren unser Wohnzimmer und brachte Muttern Kultur bei. 

Das versuchte sie auch bei mir. Gut kann ich mich an ein kleines gebundenes Büchlein mit Nobel-Schutzumschlag erinnern. Das Ding sah teuer aus und war es sicher auch.
Thyde Monnier: Unser Fräulein Lehrerin, so hieß das stinklangweilige Stück. 

Na, dann lieber unkultiviert. Ein Buch, in dem ein junges Mädchen über drei Seiten braucht, um eine einzige Blume abzupflücken - das ist kein Geschenk, sondern ein Attentat. 

Auf Zehenspitzen schlich ich mich in die Küche, wo meine Geburtstags-Tütensuppe noch vor sich hin köchelte. Ich wollte sehen, ob wenigstens der eigens von Muttern gebackene Geburtstagskuchen das Dableiben lohnte. 

Ach du liebe Zeit! O Graus - igitt! Da thronte dick und eklig eine Eierlikörtorte auf dem Tisch! Ausgerechnet! Ein einziges Mal hatte ich von dem Zeug probiert und kam gar nicht so schnell zum Klo, wie das Zeug oben wieder raus wollte … 

Da half nur eines: Verdünnisieren, bevor mich jemand entdeckte. 

Also schnell in den Keller, in meine Arbeitsklamotten geschlüpft und im Schweinsgalopp zum Forsthaus am Donoper Teich gerannt. Da gab es einen großen schwarzen Schäferhund (das war, bevor ich Dobbi hatte), mit dem ich immer in den Wäldern herumstrolchte. 

Das Wetter und meine Laune passten wunderbar zusammen: grau und nieselig. 

Aber als ich mit Sascha eine Weile unterwegs war, konnte ich den Tag doch noch genießen. Erst pilgerten wir zur Mordkuhle hoch, dann über den Kammweg zum Bielsteinsender und weiter zum Herrmannsdenkmal. Inzwischen war es dunkel, so daß ich den längeren Weg ganz durch das Heidental laufen musste. Der kurze steile Weg im Dustern - das habe ich nur einmal gemacht. Und war sehr schnell und leicht zerschrammt unten. Wer diesen Weg kennt, weiß, was ich meine … 

Vergnügt kam ich nach Haus, mein fröhliches Pfeifen, untermalt von rhythmischem Magenknurren konnte die Nachbarschaft nicht hören. Wohl aber Mutterns oft geschrilltes Empfangsgeheul. Diesmal mit einer Neuerung am Schluss: “Du hast mir deinen ganzen Geburtstag verdorben!” 

Die Allergie gegen den 22. Januar werde ich wohl nie wieder los 


Hochgeladen am 08.11.2011 von fritz5148

Mittwoch, 6. Juli 2011

Lady Godiva nackt zu Pferd - Blog von Kiat Gorina

Heute rief eine Lehrerin an, wir hatten uns aus den Augen verloren, wie es halt so geht. Nun hatte sie die Eingebung, mich im Telefonbuch zu suchen, und sie rief mich einfach an. Wie haben wir uns gefreut!

Natürlich tauschten wir alte Erinnerungen aus. Kennengelernt hatten wir uns auf einem Reiterhof, ich hatte dort meinen Lipizzaner eingestellt. Sie war mit einer Freundin zusammen da, sie hatten eine Woche Reiterferien gebucht. Mit geführten Ausritten. Aber wer sollte die Damen begleiten?