Posts mit dem Label flasche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label flasche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. Februar 2014

Freiheit für Megan Rice! - Sie ist keine Verbrecherin!

Wer ist Megan Rice? Sie ist eine Kämpferin gegen Atomwaffen. Und sie ist eine römisch-katholische Nonne. Und am 31. Januar 2014 wurde sie 84 Jahre alt. Die US-amerikanische Justiz machte ihr ein sehr makabres Geschenk: Megan Rice muss für fast drei Jahre ins Gefängnis! Was sie getan hat? 

Sie protestierte gegen die Atomenergie. Da  kennt die Atom-Lobby keinen Spaß! Und die ihr hörige Jusitz erst recht nicht! Megan Rice ist Mitstreiterin der Pflugschar-Bewegung, die sich auf das Wort des Propheten Jesaja bezieht: "Hämmert eure Schwerter zu Pflugscharen!" Im Juli 2012 drang sie mit zwei Mitstreitern in eine Atomanlage ein, die als größte Lagerstätte für Uran gilt. 

Angeblich haben die Drei die Anlage sabotiert. Lächerlich! Sie hatten Babyflaschen mit Blut gefüllt und gegen die Wand eines Lagerhauses geworfen. Sie haben Friedensbotschaften an die Wände gesprüht. Dann ließen sie sich widerstandslos festnehmen. Wenn das Sabotage ist? 

Quelle: T-Online Wegen Anti-Atomprotest - Drei Jahre Haft für 84-jährige US-Nonne

Übrigens, zu diesem T-Online-Artikel dürfen keine Kommentare abgeschickt werden!  Warum wohl?! 

Was mir besonders imponiert, ist, dass diese Nonne zum Richter sagte: "Den Rest meines Lebens hinter Gittern zu verbringen, ist das größte Geschenk, was ihr mir machen könnt." Da sage ich nur - Hut ab! 

Wer aus religiöser Überzeugung handelt und dabei die Interessen irgendwelcher - scheinbar - Mächtigen stört, wird hart bestraft! Wieso eigentlich? Was ist mit Barack Obama, der ja immer so gläubig tut! Setzt er sich für Megan Rice ein? Er als Präsident könnte sie sogar begnadigen! Zudem ist er Friedensnobelpreisträger ...


Veröffentlicht am 07.05.2013 von pazamidon


Mittwoch, 10. April 2013

Wozu Plastikflaschen gut sind - Blog von Kiat Gorina


Hierzulande sind Plastikflaschen oft ein lästiges Übel. Wir bringen sie leer zum Automaten und lösen dann an der Kasse das Pfand ein. Die wenigsten von uns können sich vorstellen, dass mit solchen Plastikflaschen ganze Häuser gebaut werden können. Massive Häuser, ohne gebrannte oder in der Sonne getrockneten Ziegeln:


Hochgeladen am 01.05.2011 von SamarpanFoundation

Ich finde das eine sehr gute Idee! Mit Sand gefüllte Plastikflaschen anstatt gebrannten Ziegelsteinen. Und Plastikflaschen dienen nicht nur als Ersatz für Ziegelsteine, sondern auch als eine Möglichkeit, damit eine sonst sehr dunkle Hütte zu erleuchten. Doch seht selbst:


Hochgeladen am 05.01.2012 von Send a Cow

Auch eine pfiffige Idee! Und Illac Angelo Diaz hatte eine Idee: Er wollte die Wellblechhütten in den Slums von Manila erleuchten - ebenfalls mit Plastikflaschen:


Veröffentlicht am 13.03.2013 von Illac Diaz

Und da frage ich mich: Was bringen ein Top-Manager - beispielsweise Peter Löscher von Siemens - und solche Menschen mit ihren einfachen, aber wirkungsvollen Methoden für die Menschheit?

Peter Löscher zwingt den Konzern zu Sparorgien, die die Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz fürchten lassen und ihnen den Schlaf rauben und sie gar krank machen. Und Menschen wie Diaz und andere? Sie machen Menschen einfach glücklich - mit einfachsten Mitteln!

Quelle: Fitnesskur für Siemens = Stellenabbau?

Da frage ich mich: Welche Menschen bringen mehr für die Menschheit? Die Antwort liegt wohl klar auf der Hand! Und was verdient Löscher? Da frage ich mich: Wofür erhält Löscher so viele Millionen?

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 30. März 2013

Amerikanisierung des deutschen Trinkwassers - Blog von Kiat Gorina


Heute war ich noch einkaufen. Auf dem Parkplatz sah ich ein Paar, das mehrere Einkaufswägen mit Wasserflaschen zu ihrem Auto schob. Gleich schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: "Das werden doch nicht Opfer des hiesigen Trinkwasserversorgers sein?" Ich sprach sie an, es stellte sich heraus, sie waren wirklich Opfer eines kommunalen Zweckverbands zur Trinkwasserversorgung.

Ja, sie hatten früher einen Hausbrunnen. Dann wurden solange Wasserproben gezogen, bis eine Probe einen zu hohen Nitratgehalt aufwies. Die Hausbesitzer wollten einen Tiefbrunnen bauen. Aber der kommunale Trinkwasserversorger erlaubte ihnen nicht, ihren Brunnen zu bauen! Wieso eigentlich? Wenn ein privater Hausbesitzer auf eigene Kosten einen Tiefbrunnen bauen will, wieso muss sich da ein kommunaler Trinkwasserversorger einmischen?

Es ging sogar noch weiter: Der Trinkwasserversorger verlangte sogar, dass der eigene Brunnen zugeschüttet werden musste! Nicht einmal für Brauchwasser wie zum Blumengießen durfte das Wasser des eigenen Brunnens verwendet werden. In welchem Land leben wir eigentlich? Antwort: Im Freistaat Bayern!

Also wurde diese Familie zwangsweise dazu verdonnert, das Wasser von eben diesem Trinkwasserversorger zu nehmen. Aber dann gab es ein großes Problem. Die Leitung zu dem Haus der Familie war übermäßig dimensioniert. Folge: Das Wasser stand die meiste Zeit und gammelte vor sich hin! Diese Familie sah keinen anderen Ausweg, als ihr Wasser im Supermarkt zu holen. Das Wasser des kommunalen Trinkwasserlieferanten nahm sie nicht und weigert sich weiterhin, es zu trinken!

Sie nimmt die Doppelkosten in Kauf - der Gesundheit zu Liebe! Doppelkosten deshalb, weil sie die monatliche Grundgebühr an den kommunalen Zweckverband entrichten muss. Und dann die Kosten für das Trinkwasser aus dem Supermark!

So weit ist es in Bayern schon gekommen! Wer gesund leben will, muss für fragwürdiges "Trinkwasser" vom kommunalen Zweckverband bezahlen, aber sein Trinkwasser aus dem Supermarkt holen, wenn ihm seine eigene Gesundheit etwas wert ist!

Aus den USA ist uns ja bekannt: Da ist es Usus, sein Trinkwasser aus dem Supermarkt kanisterweise nach Hause zu schleppen. Selbst Thomas Gottschalk schleppt diese Trinkwasserkanister nach Hause. Grund: Leitungswasser ist in den USA sehr stark gechlort und das ist nicht jedermanns Geschmack. Und oft enthält Leitungswasser mehr Arsen als der Körper verträgt!

So, sind jetzt auch im Freistaat amerikanische Verhältnisse eingekehrt, was das Trinkwasser angeht?! Offensichtlich ja! Es ist ein Trauerspiel, wenn ein kommunaler Trinkwasserversorger sich aufführt wie ein Halbgott! 

Diese CSU macht sich damit keine Freunde! Im Herbst wird ein neuer Landtag gewählt. Und ein neuer Ministerpräsident! Wegen Problemen mit der kommunalen Wasserversorgung kracht es immer öfter! Die Bürgerinnen und Bürger lassen sich nicht mehr alles gefallen! Immer mehr haben erkannt, dass die Bürgermeister und Landräte gewählt wurden, um für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. 

Und wenn ein Bürgermeister oder ein Landrat und seine Untergebenen nur arrogant agieren, ohne die berechtigten Forderungen der Wähler zu berücksichtigen, dann werden sie abgewählt. Soviel ist sicher! Die Zeiten der einstigen Platzhirsche sind vorbei.

Gerade beim Thema Trinkwasser: Wenn ein kommunaler Zweckverband nicht in der Lage ist, einwandfreies Trinkwasser zu liefern, dann werden die dafür Verantwortlichen demnächst abgewählt. Oder wenn in bestimmten Gebieten von den Fernwasserversorgern derart viel Trinkwasser abgepumpt wird, dass der Grundwasserspiegel eklatant sinkt, dass immense Bauschäden entstehen, dann schließen sich immer mehr Betroffene zusammen. 

Nach dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark!" Und wenn die zuständigen Behörden weitermachen wollen wie bisher, wenn eben diese Behörden die berechtigten Forderungen und Einwände der Betroffenen einfach vom Tisch fegen wollen, dann werden sich diese Betroffenen und in vielen Fällen Geschädigten von der CSU abwenden! Wollen das Seehofer und Co. wirklich riskieren?

Wie sagt der Volksmund: "Beim Geld hört die Freundschaft auf!" Angesichts der grassierenden Probleme mit der Wasserversorgung heißt es immer öfter: "Beim Trinkwasser hört die Freundschaft auf!"

Vor allem wenn Mitglieder der selbsternannten Elite auf einen Landratsposten gehievt werden:

Was soll ich von diesen Eliten halten? Nicht viel! Da bekam ich beispielsweise eine Doktorarbeit zu lesen - mit dem langen Titel "Neue Planungskultur in der Regionalentwicklung - Erarbeitungsverfahren und Strategien Regionaler Entwicklungskonzepte in Bayern"

Da habe ich - zielsicher die Seite 158 aufgeschlagen und finde These I: "Regionale Entwicklungskonzepte finden in der Praxis der Regionalentwicklung breite Anwendung". 

Wohlgemerkt, das ist eine These. Und diese These wird verteidigt! In einer Doktorarbeit. Und für eine solche These wurde ein Doktortitel verliehen. Ein Dr. rer. nat. Also der Naturwissenschaften - das lässt kein Schwafelfach vermuten.

Also, kann eine Hausfrau dann auch eine ähnliche These aufstellen wie "Plätzchenrezepte finden in der Praxis des Plätzchenbackens breite Anwendung." Und kann sie dann darüber eine Dissertation verfassen und kriegt sie dafür einen Doktortitel? Wohl eher eine Narrenkappe - es ist ja bald Fasching.

Doch zurück zu dieser Doktorarbeit:

Auf Seite 160 finde ich eine These III: "Planungsstrategien werden in der Praxis der Regionalentwicklung im Sinne des Perspektivischen Inkrementalismus, der Projektorientierten Planung oder der Strategischen Planung entwickelt."

Was für eine tolle These? Und was soll Inkrementalismus sein? Also suchen wir doch mal. Und ich wurde fündig, da gibt es ein Dokument von H. Blotevogel - aus dem Jahr 1998. Ein sehr aufschlussreiches Dokument, erklärt es doch "Inkrementalismus" kurz und knapp, was das ist: "kurzatmiges Krisenmanagement (Inkrementalismus)"!

Da schaute ich doch gleich im Verzeichnis der in dieser Dissertation zitierten Quellen: Ja, Blotevogel ist zweimal genannt, einmal ein Text aus dem Jahr 1994 und dann 1999. Und was ist mit dem Text aus dem Jahr 1998? Ach was, dieser Text ist ja kontraproduktiv - so einen Text kann ja jeder verstehen!

Und außerdem ist Dr. Jürgen Ludwig - der Verfasser der Dissertation - heute Landrat des flächengrößten Landkreises in Bayern. Stellen wir uns doch vor, der Landrat muss einen seiner Mitarbeiter kritisieren. Was wirkt dann besser? "Was Sie da machen, ist kurzatmiges Krisenmanagement!" Oder "Das ist Inkrementalismus!" 

Die erstere Kritik sitzt! Aber bei der zweiten wird der Betroffene allenfalls grübeln. "Inkrement ...? Was meint er nur? Vielleicht Exkrement? So eine Scheiße!"

Quelle: Wowi - Rücktritt - alles Paletti? - Wer fliegt noch?


Wasser macht dick, dumm und krank
Hochgeladen am 31.01.2011 von Hans-Jürgen Saum

Freitag, 25. Januar 2013

Geburtstag? - Volle Deckung! - Blog von Kiat Gorina


Geburtstag?  Volle Deckung! Schleunigste Flucht! Das fällt mir zum Thema “Geburtstag” ein. Wie das?  Weil in meinen neuen deutschen Papieren der 22. Januar angegeben war, sah Muttern sich gezwungen, diesen Tag festlich zu gestalten. Was sie auch gründlich tat. 

Arglos kam ich mittags aus der Schule, mir sagte das Datum gar nichts. Dafür hing mein Magen  - wie immer - in den Kniekehlen. Irgendwas stimmte da doch nicht - vorsichtig schlich ich mich ins Haus und … haa! Schreck! Diese Stimmen aus dem Wohnzimmer kannte ich nur zu gut: 

Der schräbbellige Kommandoton gehörte eindeutig zu Tante Waltraud, einer zänkischen rechthaberischen Walküre. Die brachte mir jedes Jahr eine Flasche Kölnisch Wasser zum Geburtstag mit. Das war dieses Zeugs, womit sich Omas überschütten, wenn sie mal weggehen. Dafür musste ich mich natürlich herzlich bedanken.  

Und Muttern bediente sich an dieser Flaschengalerie, wenn sie zu einer älteren Verwandten zum Geburtstag eingeladen war. Praktisch, zumal  die Flaschen alle noch in Blümchenpapier eingewickelt waren, sogar die obligatorische Schleife war noch dran. Nur die Glückwunschkarte musste sie neu schreiben ... 

Die andere Stimme gehörte zu einer - wie Muttern glaubte - höchst gebildeten Dame. Eingebildet traf es eher. Diese Frau bevölkerte des öfteren unser Wohnzimmer und brachte Muttern Kultur bei. 

Das versuchte sie auch bei mir. Gut kann ich mich an ein kleines gebundenes Büchlein mit Nobel-Schutzumschlag erinnern. Das Ding sah teuer aus und war es sicher auch.
Thyde Monnier: Unser Fräulein Lehrerin, so hieß das stinklangweilige Stück. 

Na, dann lieber unkultiviert. Ein Buch, in dem ein junges Mädchen über drei Seiten braucht, um eine einzige Blume abzupflücken - das ist kein Geschenk, sondern ein Attentat. 

Auf Zehenspitzen schlich ich mich in die Küche, wo meine Geburtstags-Tütensuppe noch vor sich hin köchelte. Ich wollte sehen, ob wenigstens der eigens von Muttern gebackene Geburtstagskuchen das Dableiben lohnte. 

Ach du liebe Zeit! O Graus - igitt! Da thronte dick und eklig eine Eierlikörtorte auf dem Tisch! Ausgerechnet! Ein einziges Mal hatte ich von dem Zeug probiert und kam gar nicht so schnell zum Klo, wie das Zeug oben wieder raus wollte … 

Da half nur eines: Verdünnisieren, bevor mich jemand entdeckte. 

Also schnell in den Keller, in meine Arbeitsklamotten geschlüpft und im Schweinsgalopp zum Forsthaus am Donoper Teich gerannt. Da gab es einen großen schwarzen Schäferhund (das war, bevor ich Dobbi hatte), mit dem ich immer in den Wäldern herumstrolchte. 

Das Wetter und meine Laune passten wunderbar zusammen: grau und nieselig. 

Aber als ich mit Sascha eine Weile unterwegs war, konnte ich den Tag doch noch genießen. Erst pilgerten wir zur Mordkuhle hoch, dann über den Kammweg zum Bielsteinsender und weiter zum Herrmannsdenkmal. Inzwischen war es dunkel, so daß ich den längeren Weg ganz durch das Heidental laufen musste. Der kurze steile Weg im Dustern - das habe ich nur einmal gemacht. Und war sehr schnell und leicht zerschrammt unten. Wer diesen Weg kennt, weiß, was ich meine … 

Vergnügt kam ich nach Haus, mein fröhliches Pfeifen, untermalt von rhythmischem Magenknurren konnte die Nachbarschaft nicht hören. Wohl aber Mutterns oft geschrilltes Empfangsgeheul. Diesmal mit einer Neuerung am Schluss: “Du hast mir deinen ganzen Geburtstag verdorben!” 

Die Allergie gegen den 22. Januar werde ich wohl nie wieder los 


Hochgeladen am 08.11.2011 von fritz5148

Mittwoch, 19. September 2012

Nachschlag zur Glosse über die Kanzlerin und Altersarmut - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte ich gestern eine Glosse "GLOSSE: Kanzlerin will Altersarmut mit Flaschenpfand bekämpfen". Und was passiert? Die Wirklichkeit holte meine Glosse ein. 

Da schickte mir der Nutzer ThiefTimeless2 ein Video, das zeigt die Kanzlerin mit einer Flasche - das ist doch der Beweis dafür, dass die Kanzlerin in Sachen  Flaschenpfand mit gutem Beispiel vorangeht! Wer hätte das gedacht. Und sie hat offensichtlich ihren damaligen politischen Weggefährten Sarkozy vom Flaschenpfand überzeugt, wie das Video zeigt und noch mehr: 

Aber unsere französichen Nachbarn wollten diese Flasche nicht mehr haben und wählten sich einen anderen Präsidenten - er will dafür sorgen, dass die Rentnerinnen und Rentner auf das Sammeln von Flaschen nicht angewiesen sind. Das ist natürlich auf eine Lösung! Auch für Deutschland? 

Quelle: Video Merkel und Sarkozy auf Einkaufstour
besucherzhler