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Montag, 28. Juli 2014

Wie die USA ihren Dollar retten wollen und ihn immer mehr in die Ecke drängen ...


Auch wenn es längst feststeht, dass Russland nicht schuld am Absturz des malayischen Jumbo MH17 ist - weder direkt noch indirekt , sollen am Dienstag die Sanktionen gegen Russland verschärftt werden! Was wollen die USA und die NATO-Staaten damit erreichen? Können sie wirklich Russland in die Knie zwingen? 

Wer sich die Reaktionen anderer Länder ansieht, wird das Gegenteil feststellen: Um den US-Dollar wird es immer einsamer. Sogar ein NATO-Mitglied wie die Türkei will den Handel mit Russland nicht mehr via US-Dollar abwickeln. Sondern über ihre nationalen Währungen - der türkischen Lira und dem russischen Rubel. 

Das bedeutet für den US-Dollar einen weiteren Image-Verlust!
Ja, auch ein anderes NATO-Mitglied - Frankreich - will seine Währungsreserven nicht mehr in Dollar halten! Ein weiterer Image-Verlust für den US-Dollar! Verlassen die Ratten das sinkende Schiff US-Dollar? 

Derzeit sind die Devisenreserven der Notenbanken dieser Erde zu 60 % in US-DOllar angelegt - Tendenz sinkend! 

Mit jeder neuen Sanktion erreichen die USA keine Stärkung ihres Dollars, sondern das Gegenteil: Immer mehr Länder dieser Erde entscheiden: Raus aus dem Dollar! Wir brauchen den US-Dollar nicht mehr als Transferwährung - der Dollar hat ausgedient! Wann wird sich diese Tatsache bei Obama & Co. herumsprechen? 

Der nächste Schlag wird ein eigenes Währungssystem der BRICS-Staaten werden! Wie wollen die USA dies verhindern? Mit Waffengewalt? Die USA haben sich in den letzten Jahrzehnten überdehnt, sie haben zu viele Kriege geführt. Teuere Kriege, die nichts gebracht haben! Außer dass die USA eine Spur der Verwüstung und des Terrors hinterlassen haben! Schauen wir als Beispiel nur nach Afghanistan! 

Wie denken die US-Bürger selbst über die Sanktionen gegen Russland? Ein Beispiel: Da verbot die USA die Einfuhr von Kalashnikovs. Und wie reagierten die US-Bürger? Sie stürmten die Waffenhändler und kauften die Lagerbestände leer! Das Sturmgewehr Ak-47 ist halt sehr beliebt - wegen seiner robusten Bauweise, seiner Verlässlichkeit und wegen des niedrigen Preises!
Der normale US-Bürger versteht die Welt nicht mehr! Er darf nicht mehr diejenigen Waffen kaufen, die er möchte! Was wird passieren? Der Waffenschmuggel wird noch mehr aufblühen als jetzt! 

Dies ist wieder ein Beispiel dafür, wie die Obama-Administration am Willen seiner Bürger vorbei regiert! 

Wenn die USA weitere Sanktionen gegen Russland verhängen, dann isolieren sie sich selbst! Sie schaden sich selbst. Sogar die treuesten Mitstreiter wie England und Frankreich halten sich nicht an Sanktionen gegen Russland, wenn es um Waffenexporte geht! 

Nur das Merkeldeutschland fordert weitere Sanktionen - sehr zum Schaden der deutschen Wirtschaft! Frau Merkel, haben Sie noch nicht erkannt, dass Sie aufs falsche Pferd gesetzt haben? 


Veröffentlicht am 25.07.2014 von mindw99

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 28. Mai 2013

Vaterns "Märchenstunde" - Blog von Kiat Gorina

Gibt es eigentlich so etwas wie den großen “Münchhausen-Orden”? Wenn ja, müsste mein Vater ihn schon mehrfach verliehen bekommen haben. Wenn der nämlich von seinen Heldentaten anfing, log er, dass sich die Balken bogen. 

Es hat allerdings ein Weilchen gedauert, bis ich dahinter kam. Frisch aus der Lubjanka in diese komische Familie geraten, wusste ich sowieso nicht, wo mir der Kopf stand. 

So erzählte Vatern oft: “Die Dürkopp-Werke in Bielefeld haben mich bei Adler abgeworben, um dort Chefkonstrukteur zu werden. Dürkopp ging es damals nicht so gut, da habe ich den Laden erstmal umgekrempelt und in Schuss gebracht! Allein meinen Konstruktionen hat die Firma es zu verdanken, dass es jetzt bergauf geht! Hätten sie mich nicht bekommen, wären die schon längst pleite!” Usw. usw. Ob Vatern sein Getöne selber glaubte? Das werde ich wohl nie erfahren. 

Peinlich war es nur für zwei Verwandte von ihm, die seine Geschichten geglaubt hatten: “Wenn ihr mal nach Bielefeld kommt, zeige ich euch die ganze Firma”, prahlte er. “Ja, kannst du das so einfach?”, fragte Anni vorsichtig, “musst du nicht erst fragen, ob du uns hereinlassen darfst?” “Natürlich kann ich das! Ich bin schließlich der Chefingenieur!” 

Nun kamen Anni und ihre Cousine wirklich nach Bielefeld, und sie erinnerten sich an Vaterns Angebot. Sie pilgerten zu den Dürkopp-Werken und fragten arglos an der Pforte nach dem Chefingenieur Herrn K.” 

“Was, Chefingenieur?”, staunte der Pförtner, “wir haben zwar einen Herrn K., aber der sitzt irgendwo in einem Büro ... und murkst vor sich hin.” 

Oha, das war peinlich. Beschämt zogen die Cousinen von dannen. Von Vaterns Geschichten hielten sie seither nicht mehr viel. 

Vaterns Lügengeschichten hatten speziell für mich oft fatale und betrübliche Folgen. Wenn ich z. B. an die Geschichte mit dem Karussellpferdchen aus Kunststoff denke. 




Die kam mir heute wieder in den Sinn, als ich das Büchlein “Das patentierte Leichtgewicht” von Clemens B. Rintelen in meinem Bücherregal wiederfand. Es handelt von Ferdinand Schäfer, Vaterns Schwager, der in seiner kleinen Firma schon Anfang der 1960-er Jahre schwimmfähige Wohnwagen aus Kunststoff konstruierte und herstellte. 





Und noch so manches andere. Wie die allseits bekannten Automatenpferde, wo die Kinder 10 Pfennig in den Kassenschlitz warfen und sich dann selig ein Weilchen auf den wirklich hübschen Pferdchen mit den schwarzen Westernsätteln wiegen konnten. 

Ab und zu kamen Schäfers mal bei uns vorbei. Wenn etwas wegen der Oma zu besprechen war. Dabei stellte der kleine scharfsinnige Onkel Ferdi eines Tages etwas fest: “Sagt mal, kann eure Tochter eigentlich auch lachen? Die sieht mir immer reichlich 'bedröppelt' aus …” 

“Das geht euch gar nichts an!”, fauchte Vatern los, “das dumme Luder hat einen Tick, den wir ihr grade austreiben. Stellt euch vor, sie zerschneidet einfach unsere alten Zeitungen! Dabei kann man die doch noch brauchen!” 

“Ah ja”, Schäfers nickten sich bedeutsam zu, der Kippmannsche Geiz war wohlbekannt, “und warum tut sie das?” 

“Sie schneidet sämtliche Pferdebilder aus, die sie finden kann! Pfferde! So etwas Unnützes!” 

“Wenn sie Pferde mag, dann kann sie doch mal zum Reiten gehen. Das macht ihr bestimmt Spass ...”

“Das fehlte noch …” Längere Zetertirade folgte. 

Was Schäfers davon hielten, ahne ich zumindest. Denn sie brachten mir ein Modell ihrer Automatenpferde vorbei. Weißlichgrau, noch etwas rauh und unfertig. 

Egal! Ich schwebte im siebten Himmel! Endlich etwas, was ich auch anfassen und berühren konnte. Was eine bekannte und tröstliche Form hatte. 

Für diejenigen, die meine Geschichte nicht kennen: Nomadenkind - Armee - Lubjanka - eiskalte garstig keifende “Familie”. Von Muttern mit clownartigen Omakleidern ausgestattet - schon in der Schule die totale Isolation, nur gut als Lachnummer. Zuhause keine Wärme, kein einziges Tier, nichts …

Da ist es klar, was diese Pferdefigur für mich bedeutete. Wer nämlich ringsum nur Fremdes, Unbekanntes und Unverständliches vorfindet, freut sich über jeden halbwegs vertrauten Anblick. Ächzend schleppte ich das gute Stück in den Keller, um es da abzuschleifen und anzumalen. 

Tja, anmalen. Aber womit? Ich besaß nur einen schwarzen Filzstift und einen Tuschkasten. Für die Augen wollte ich den Filzstift nehmen und dann mit Klarlack aus diesem blöden Schmuckbastelkasten von Tante Friedhilde überziehen. Damit sie glänzten. 

Zweifelnd betrachtete ich die Farbnäpfchen. Das reichte hinten und vorne nicht - außer ich malte mein Pferd als Schecken an. Vergnügt pinselte ich los. Wenn ich das fertig hatte, wollte ich ein schönes Halfter fabrizieren. Ich hatte nämlich in Mutterns Putzlumpenkiste auch Reste von Kunstleder gefunden. 

Dummerweise kam einiges dazwischen. Und zwar in Form von Mutterns regelmäßig stattfindender Sachenkontrolle. Dabei sah sie alles genau durch. “Woher hast du das? Wofür brauchst das? ….” Dann der Hammer: natürlich kontrollierte sie auch meinen Farbkasten. Wozu? Da kann ich nur raten. Wahrscheinlich argwöhnte sie, dass ich darin eine Ameisenfarm betrieb oder gar irgend ein bazillenbehaftetes Tier beherbergte. Fehlanzeige! Aber: “Da fehlen ja Farben!”, schrillte sie los, sah genauer nach und entdeckte, dass schwarz und braun fehlten. 

Schon holte sie Luft, um eine ihrer berüchtigten Schuldzuweisungen von sich zu geben - da schellte es oben an der Haustür. 

Muttern rannte, mit meinem geplünderten Farbkasten in der Hand, nach oben um die Tür zu öffnen.
Uff, gerettet - dachte ich. Von wegen! Was da ins Haus quoll, gehörte zu Vaterns von mir so “geliebten” Verwandtschaft. Die beiden Frauen - Helga und Viola - hatte ich noch nie leiden können. Mutter Helga wollte immer alles so wie bei sich zu Hause haben, und wehe, sie bekam etwas anderes. 

Tochter Viola war so eingebildet, dass sie immer darauf wartete, dass ihr Spiegelbild sie zuerst grüßte. Dazu hatte sie, obwohl schon in reiferem Alter, noch ein Studium zur Sozialpädagogin angefangen.
Die Gute hatte doch sowieso schon “eine Meise unterm Pony”, dazu noch Sozialpädagogik. Also doppelt “bemeist”. 

Viola erspähte natürlich gleich den Farbkasten mit den leeren Farbnäpfchen. 

Aha! Schwarz und braun! Dustere Farben! Gleich erschreckte sie Muttern mit der Feststellung, dass ich mit Sicherheit manisch-depressiv sei! Das würde sie allein schon an meinem ausgefransten Pinsel erkennen, den ich noch in der Hand hielt. 

Sie schleppte mich gleich in die Essecke ab, um mir ernsthaft ins Gewissen zu reden und um ihren Verdacht bestätigt zu bekommen. 

“Schau mal, so ein schöner Tuschkasten”, säuselte sie mit seifenmilder Babystimme auf mich ein, “damit kannst du doch so schöne bunte Sachen malen! Muss es denn immer schwarz sein? Bist du so aggressiv, dass du solche Farben favorisierst?” 

Puh, die Gute musste wohl mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein. 

“Was juckt es dich, was ich male? Schau dich doch mal im Spiegel an: Schwarz getuschte Wimpern und oben drüber alles in dunkel-lila. Sieht aus, als hättest du ein Veilchen. Ein Beerdigungsveilchen aber!”, schloss ich boshaft. “Soll ich deinetwegen vielleicht anfangen, Blümchenmuster zu malen?” Viola nickte ernst, sie schien meine Schnapsidee gut zu finden. 

Und ich schüttelte mich innerlich. Ein Pferd mit Blümchenmuster?! Und womöglich mit rosa Mähne? Grauenhaft. Inzwischen gibt es tatsächlich solch zuckrige Spielzeugpferdchen in Bonbonfarben zu kaufen.

Über die weitere Bemalung meines Pferdes brauchte ich gar nicht weiter nachzudenken. Als ich am nächsten Tag nach Hause kam, war es verschwunden. 

“Schäfers brauchten das Pferd für ein kleines Mädchen, sie haben es vorhin wieder abgeholt,” teilte Muttern mir im befriedigten Ton mit. 

Dass diese Geschichte stimmte, hatte ich stets bezweifelt. Und viele Jahre später kam die Wahrheit ans Licht: Schäfers besuchten uns in Mögersbronn. Sie begrüßten auch Tiger und dann kamen wir auf das besagte Kunststoffpferd zu sprechen. 

“Ich war schon sehr geknickt, als ihr das Pferd wieder weggeholt habt”, gab ich zu. 

Und Tante Millie riss vor Staunen die Augen kugelrund auf. “Was? Adolf hat es uns doch selbst  zurückgebracht. Er sagte, dass du es nicht haben wolltest. Gewundert haben wir uns schon. Aber du kennst deinen Vater ja gut genug um zu wissen, dass man besser nicht nachfragt ...”

Das war wieder ein Beispiel für seine ”fürsorgliche Vaterliebe” ...


Veröffentlicht am 12.10.2012 von HappyShiner


Montag, 20. Mai 2013

GLOSSE: Oettinger Günther - Wieder aufs falsche Pferd gesetzt - Blog von Kiat Gorina

Irgendwie ist der Oettinger Günther ein Pechvogel: Immer wieder setzt er aufs falsche Pferd! Das war schon so, als er in Baden-Württemberg den Ministerpräsidenten gab: Da setzte er auf das Monsterprojekt S21 und wollte in der ersten Reihe stehen, wenn der Hauptbahnhof in Stuttgart verbuddelt wird. 

Und bereits 2009 rechnete die damalige Landesregierung mit Oettinger an der Spitze mit gewaltigen Mehrkosten. Aber das passte dem Ministerpräsidenten nicht in den Kram. Was machte er also? Er verpasste seinen Beamten einen Maulkorb! Der SPIEGEL schrieb: "Der damalige Ministerpräsident und heutige EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) verbat sich daraufhin weitere Berechnungen: 'Auf Wunsch des Herrn MP', so heißt es in dem Vermerk, solle derzeit von einer 'neuen Kostenberechnung abgesehen werden'. Entsprechende Zahlen seien 'in der Öffentlichkeit schwer kommunizierbar', schrieben Oettingers Beamte."

Quelle: Ministerpräsident Oettinger verheimlichte Kosten für S21!: Das müssen wir uns nur einmal vorstellen: Da verhängt der Ministerpräsident seinen Beamten einen Maulkorb! Weil er genau weiß, dass diese immensen Kostenüberschreitungen bei der Bevölkerung "schwer kommunizierbar" sind! Was ist von einem solchen Ministerpräsident zu halten? Absolut nichts!

Da hätte doch der Oettinger Günther merken wissen, dass er mit S21 aufs falsche Pferd gesetzt hatte. Macht nichts, dachte er sich. Er setzte sich ab - in Richtung Brüssel - als EU-Kommissar. Und er verbot dann die alte Glühlampe und ließ sie durch die Sparlampenfunzeln ersetzen.

Dabei wurde er ein Opfer seiner eigenen Politik: Im schummrigen Licht solcher Sparfunzeln konnte er die Unterlagen über Fracking nicht mehr richtig lesen:

Quelle: GLOSSE: Bei Fracking geht dem Oettinger kein Licht auf: Oettinger machte sich ja auch für die Energiesparlampen stark und hat die Glühlampen verboten. Jetzt ist Oettinger ein Opfer seiner eigenen Politik geworden. Grund: Jetzt muss er in seinem Büro bei den Ersatzfunzeln die Akten studieren. Und da er in einem fortgeschrittenen Alter ist, hat er bei schlechtem Licht große Probleme mit dem Lesen. Und vor allem mit dem Verstehen.

Und dann liest er immer wieder das Wort "Fracking". Und er wirft seine schwäbischen Gehirnzellen an. Vor allem die Zellen, die für die Übersetzung von Englisch ins Schwäbische zuständig sind. Oettinger steht ja mit dem Englischen auf Kriegsfuß, schließlich ist er ein Schwabe! 

Das kann natürlich nicht gut gehen. Es ging auch nicht gut! Schlimmer noch - Oettinger will die Sache mit dem Fracking EU-weit regeln! Und er will Fracking "ernsthaft ausleuchten"! Da haben wir sie wieder - die Lampen! Der Oettinger setzt auf ein neues Pferd - dem Fracking - ernsthaft!

Quelle: SPIEGEL ONLINE Umstrittene Gasförderung: Oettinger will Fracking europaweit regeln: EU-Kommissar Günther Oettinger kündigt Vorgaben aus Brüssel zur umstrittenen Förderung von Erdgas an. Die EU werde sich Fracking noch in diesem Jahr "genauer ansehen", sagte er der "Welt". Der Politiker warnte vor einer zu großen Furcht vor der Technologie.

Hat der Oettinger immer noch nicht kapiert, dass er ein Talent hat, aufs falsche Pferd zu setzen?! Fracking? Das ist doch längst megaout in Europa! Da hat Dirk Müller - auch Mister Dax genannt - ein Buch geschrieben. Da berichtet er, dass das angeblich so arme Griechenland immens reich ist: Griechenland sitzt auf Unmengen von Erdöl und Erdgas, die warten nur darauf gefördert zu werden:


Veröffentlicht am 19.05.2013 von DieBananenrepublik

Also, Oettinger, lies erst mal das Buch von Dirk Müller! Dann wirst du einsehen, dass Europa das Fracking gar nicht braucht! Mit den griechischen Bodenschätzen hat Europa für Jahrzehnte ausgesorgt! Und wenn der Oettinger das nicht einsieht, dann ist er eine glatte Fehlbesetzung!

Übrigens, können inkompetente EU-Kommissare eigentlich abgewählt werden? Nein, sie werden ja auch nicht demokratisch gewählt, sondern undemokratisch bestimmt! Was bleibt dann? Dann werden inkompetente EU-Kommissare von den EU-Völkern einfach abgesetzt - einfach so! Wir schicken sie einfach nach Hause!

Und wenn sie sich weigern? Dann passiert das, was der Dramatiker Rolf Hochhuth bereits vorausgesagt hat - ab der 5. Minute spricht er von einer - gewaltsamen - Revolution:


Hochgeladen am 04.06.2011 von DieBananenrepublik

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 6. März 2013

Lebensmittelkontrolle in China - Und in Deutschland? - Zum Kotzen? - Blog von Kiat Gorina

Mit den letzten Lebensmittelskandalen kam auch IKEA ins Gerede: Pferdefleisch in Fleischbällchen und seit neuestem schlimme Bakterien in der Mandeltorte! Da leidet das Ansehen von IKEA - auch international. Und da gibt es Artikel in Shanghei Daily:

Quelle: ShanghaiDaily.com Chocolate bars, cake not up to standard.

Wer diesen Artikel liest, wird feststellen, dass die chinesischen Redakteure schonungslos die Hersteller und die Importeure nennen. Wieso klappt das nicht in Deutschland? Auch wenn ein Großkonzern krankmachende Nahrungsmittel herstellt und in den Verkehr bringt, dann müssen wir Verbraucher davor gewarnt werden: 

Die Leser von ShanghaiDaily erfahren beispielweise über: 

  • Schokoladenkuchen von IKEA: koliforme Bakterien wurden gefunden
  • Käse von Kraft (USA): Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten
  • Creme von Shiseido (Japan): Cadmium wurde gefunden
  • Schokolade von Nestlé; da wurde Sorbitol gefunden

Und erscheinen solche Meldungen in deutschen und europäischen Zeitungen?

Die chinesischen Behörden machen kurzen Prozess: Entweder werden die Funde zerstört oder zum Hersteller zurückgeschickt!

Weltweit scheint die Nahrungsmittelbranche ethisch und moralisch verkommen zu sein - auch - oder gerade - bei Großkonzernen! Wir Verbraucher gelten in deren Augen offenschtlich nur als wandelnde Müllschlucker! Wann wehren wir uns endlich! 

Wir sind doch die Kunden, wir kaufen diese verdammte Nahrung! Was glaubt ihr, wenn nur einen Tag in Deutschland niemand ein Nestlé-Produkt kauft?! Oder keine Deutschen bei IKEA essen gehen!

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Anti-Tage wirken: ein Anti-Nestlé-Tag, ein Anti-IKEA-Tag usw. Da bleiben die Produkte dieser Hersteller in den Regalen liegen, die Restaurants von IKEA bleiben leer! Was glaubt ihr, wie schnell dieser Spuk mit gesundheitsschädlichen Lebensmitteln vorbei ist!

Ich bin ja bei mongolischen Nomaden aufgewachsen. Da galten - was Lebensmittel anging - sehr strenge Gesetze: Wenn da jemand erwischt wurde, wie er eine Wasserstelle vergiftet, ein solcher Mensch lebte nicht lange! Oder er wurde aus der Sippe ausgeschlossen, was für ihn einen grausamen Tod bedeutete, weil er allein nicht überleben konnte!

Es wird stets von den Herstellern geschrieben, von Firmen. Aber dahinter verstecken sich Menschen, da gibt es hochrangige Manager, die achten auf ihr Ansehen. Die veranstalten auch Parties und gehen zu Parties. Was glaubt ihr, wie dumm und lächerlich sie dastehen, wenn plötzlich viele Flugblätter abgeworfen werden, in denen über krankmachende Nahrungsmittel berichtet wird!

Dann ist doch die Party gelaufen! Und das Ansehen der verantwortlichen Manager ist hin. 

Im folgenden Video erfahrt ihr auch, wieso Pferdefleisch so billig sein kann. Es wurden auch Rückstände von Antibiotika gefunden! Steckt da insgeheim eine Fleischmafia dahinter? Die einen "Verwertungskanal" für Fleisch von kranken Pferden gefunden hat?


Veröffentlicht am 26.02.2013 von euronewsde

Samstag, 2. März 2013

Neue Woche - neuer Skandal - Die Aflatoxine kommen! - Blog von Kiat Gorina

Da schrieb ich am 24. Februar 2013 Agrarskandale im Wochentakt - Wo Bio draufsteht ist kein Bio drin. Und leider behielt ich recht: Nach dem Pferdefleischskandal, dann die Sache mit den angeblichen Bio-Eiern, die keine sind. Und jetzt der Skandal mit Aflatoxinen - mit giftigen Schimmelpilzen in unserer Nahrung!

Was ist los - nicht nur in dieser Republik - sondern auch in dieser gesamten EU?! Sollen wir Verbraucherinnen und Verbraucher systematisch vergiftet werden? Vergiftet? Ja, diese Aflatoxine sind hochgiftig, sie gelten als krebserregend und können das Erbgut schädigen. Das wissen auch die Verantwortlichungen in der EU.

Und diese Eurokraten haben bereits 2010 eine neue Verordnung für Aflatoxine erlassen:

Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union VERORDNUNG (EU) Nr. 165/2010 DER KOMMISSION  vom 26. Februar 2010: zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln hinsichtlich Aflatoxinen

Da "musste" der Höchstgehalt von Aflatoxinen in Nahrungsmitteln und Futtermitteln "erhöht" werden. Wieso musste der Grenzwert erhöht werden? Wer wollte diese Grenzwerterhöhung? Da krankt doch vieles in diesem europäischen System!

Und gleich beeilen sich alle Verantwortlichen, über die Presse den Verbrauchern mitzuteilen, es bestehe keine Gefahr für Menschen! Nach den bisherigen Erkenntnissen - wird sofort nachgeschoben.

Wer sind die Verantwortlichen für diese Aflatoxine in der EU? Es sind wieder Eurokraten. Leutchen, die von der Gefahr durch Aflatoxine wissen, also erhöhen wir die Grenzwerte und geben eine neue Verordnung heraus. Und wenn jetzt die gemessenen Werte unter den neuen Grenzwerten bleiben, dann ist die Welt dieser Eurokraten wieder in Ordnung.

Leute, merkt doch endlich, wie wir verarscht werden sollen!

Wikipedia enthält derzeit sogar einen - nur kurzen - Absatz:

Aflatoxine als biologischer Kampfstoff 

Aflatoxine stehen aufgrund ihrer vergleichsweise einfachen Produktionsmethode und der niedrigen letalen Dosis im Verdacht, als Kampfstoff bevorratet zu werden. So wurden beispielsweise im Irak zwischen 1985 und 1991 etwa 2200 Liter Aflatoxin als Kampfstoff hergestellt, mit dem Scud-Raketen bestückt werden sollten.

Quelle: Wikipedia Aflatoxine

Und wo bleiben die Kontrollen? Kontrollen? Behördliche Kontrollen? Gibt es kaum. Die Behörden verlassen sich auf Eigenkontrollen der Futtermittelindustrie! Diese Eigenkontrollen haben offensichtlich versagt, oder sie kamen zu spät. Bereits vor einem halben Jahr war die Gefahr durch hochgiftige Schimmelpilze bekannt. Und was passierte? Wieder einmal nichts. Weder bei der betroffenen Futtermittelindustrie noch bei den Behörden!

Da leistet sich diese Republik einen immer größer werden Verwaltungsapparat, da wird ein noch größerer Administrationshaufen in der EU finanziert. Und immer weniger passiert. Wenn jetzt sogar diese hochgiftigen Schimmelpilze in Milch gefunden werden, dann ist Schluss mit lustig!

Was lernen wir daraus? Die politisch Verantwortlichen haben - wieder einmal - versagt! Sie können nur eines: Sie knicken regelmäßig vor der Industrie ein - hier der Nahrungsmittelindustrie! Brauchen wir solche Politiker? Ich wüsste nicht wozu!


Veröffentlicht am 01.03.2013 von butenunbinnen

Habt ihr es gehört? Die betroffenen Höfe sind angewiesen, diese Milch nicht in die Molkerei zu liefern! Deshalb könne keine giftige Milch in den Handel kommen! Ja, sagt mal, sind die wirklich so blöd?! Was ist, wenn ein Milcherzeuger trotzdem diese Milch in seine Molkerei liefert - trotz Anweisung! Wo bleiben hier wieder einmal die Kontrollen?

Hat es sich bei diesen Schreibtschtätern immer noch nicht herumgesprochen, dass Anweisungen nichts taugen, wenn nicht überprüft wird, ob sie auch befolgt werden.

Und ich frage mich wieder einmal: Was macht eigentlich unsere Verbraucherministerin Ilse Aigner? Wozu brauchen wir Verbraucherinnen und Verbaucher eine solche Verbraucherministerin?

Und noch etwas frage ich mich: Auf deutschen Feldern wird quasi in Monokultur fast nur noch Mais angebaut. Wieso führt dann dann die deutsche Futtermittelindustrie vergifteten Mais aus Serbien ein? Weil der allermeiste in Deutschland angebaute Mais in Biogasanlagen vergast wird. Zu Stromgewinnung! Und weil Mais aus Serbien viel billiger ist! Da gibt es sogar giftige Schimmelpilze gratis!

Das kommt raus, wenn die Politik nicht ihre Hausaufgaben macht! Wenn sie alles dem "freien" Markt überlässt! Die Suppe dürfen - wieder einmal - wir Verbraucher auslöffeln. Bei diesen Schimmelpilzen in der Milch kann das tödlich enden!

Wissen diese Politiker eigentlich, dass sie heftig an den Ästen sägen, auf denen sie derzeit noch sitzen? Wenn wir Verbraucher aussterben - wegen vergifteter Lebensmittel, wer soll dann diese Dampfplauderer von Politikern noch wählen? Und wen wollen sie dann noch regieren?

Sonntag, 24. Februar 2013

Agrarskandale im Wochentakt - Wo Bio draufsteht ist kein Bio drin - Blog von Kiat Gorina


Zur Zeit muss Ilse Aigner - die Bundesverbraucherministerin - Überstunden machen. Grund: Derzeit gibt es Skandale in der Agrarwirtschaft im Wochentakt. Da haben wir Verbraucher noch nicht die Betrügereien mit dem Pferdefleisch verdaut, da kommt schon die nächste Schreckensnachricht.

Beim Pferdefleischskandal wurde - um das teuere Rindfleisch einzuspraren - billigeres Pferdefleisch verarbeitet - vor allem in Fertigprodukten. Aber auf den Packungen stand immer noch Rindfleisch! Die Verbraucher wurden betrogen. Abgesehen davon, dass im Pferdefleisch Rückstände von Medikamenten gefunden wurden.

Und der nächste Skandal kommt sogleich: Bio-Eier, die keine sind. Also werden und wurden die Verbraucher wieder betrogen. Da gibt es Kunden, die wollen etwas für den Tierschutz tun und kaufen die teueren Bio-Eier. Und dann stellt sich heraus, dass diese Bio-Eier keine Bio-Eier sind!

Da frage ich mich: Da leistet sich diese Republik einen riesigen und sauteuren Behördenapprat, aber wirklich geprüft wird offensichtlich nicht! Da gibt es zwar das Bundesverbraucherministerium - aber das ist ein zahnloser Tiger, es kann offensichtlich die Agrarbetriebe nicht überprüfen. Die eigentliche Crux ist, dass die Veterinärämter immer bei einem Landratsamt angesiedelt sind. Und da bestimmen so manche Landräte, wie und wer überprüft wird. 

Dabei ist in diesem Fall die Überprüfung sehr einfach: Wenn ein Betrieb Bio-Eier verkauft, dann müssen doch nur die Bedingungen für die Hühner überprüft werden. Und wenn ein Prüfer Legebatterien findet - die sind seit 2010 verboten - dann muss eben sofort Alarm gegeben werden.

Aber so ein großer Agrarbetrieb schaltet dann seine Lobby ein und aktiviert gewisse Verfilzungen, und die Prüfer prüfen dann qausi mit verbundenen Augen! Dieser Betrug mit Bio-Eiern soll ja schon einige Jahre laufen! Unvorstellbar.

Dass gerade nach dem Regierungswechsel in Niedersachsen dieser Skandal entdeckt wurde, spricht ja Bände. Und spricht gegen die bisherige Landesregierung von McAllister in Niedersachsen!

Was wird jetzt passieren? Nicht viel! Es wird viele Gespräche geben, aber am grundlegenden Problem wird nicht gerüttelt! Das Hauptproblem ist die Großindustrialisierung der Agrarwirtschaft. Die Hühnerfabriken sind einfach zu groß, die Betreiber sind zu mächtig, sie können den Regierungen drohen. Und das machen sie auch!

Ich war ja einmal in einem Landesamt in NRW als Prüferin tätig. Da habe ich erlebt, wie versucht wurde, mich einzuschüchtern und am Prüfen zu hindern. Und das Schlimmste war, dass ich von meinen Vorgesetzten keine Rückendeckung erhielt - eher das Gegenteil. 

Der nächste Agrarskandal wird nicht auf sich warten lassen - er kommt bestimmt! 

Quelle: stern.de Bio-Eier aus der Legebatterie

Wo blieben denn die Prüfer? Haben sie nicht diese Haltung überprüft, das sollen angeblich Biohühner sein?!


Veröffentlicht am 29.11.2012 von dieTierfreunde

Dieses Video gibt es - wohlgemerkt - seit November 2012! FAKT - ARD - berichtete darüber! Wieso dauert es solange, bis solche Schreckensbilder bis zum Bundesverbraucherministerium gelangen?

Wer solche Bilder von solch geschundenen Kreaturen sieht, muss sich doch fragen: Was sind das für Menschen, die solche Betriebe führen? Geht diesen Menschen der Profit über alles? Und wo bleiben die Kirchen? Diese geschundenen Hühner sind alle Geschöpfe GOTTES! Und sie können sich nicht wehren! Aber wir Verbraucherinnen und Verbraucher können uns wehren. Wir als Kunden können solche Produkte meiden!

Und vor allem müssen die Betriebe, in denen solche schandbaren Zustände herrschen, an den öffentlichen Pranger gestellt werden! Und Minister und Ministerinnen, die dafür bezahlt werden darauf zu achten, dass die Vorschriften hinsichtlich Tierhaltung eingehalten werden und solche Zustände nicht verhindern, müssen ebenfalls an den Pranger gestellt werden! Wählbar sind solche Politiker längst nicht mehr!

Dienstag, 25. Dezember 2012

Fallstudie: Borreliose bei Pferden

Patient: Lady, eine sechs Jahre alte Painthorse-Stute

Lebensbedingungen: Die Stute wuchs zusammen mit ihrer Mutter auf einer Wiese mit Offenstall auf, die nur von Bauplätzen umgrenzt war. Als Fohlen hatte dieses Stute nie Kontakt mit anderen Fohlen und damit keine sozialen Kontakte mit gleichaltrigen Pferden. 

Wir empfehlen jedem Pferdezüchter, Fohlen nur im Verband aufzuziehen. Sollte dies nicht möglich sein, dann sollte das Einzelfohlen für einen Sommer auf eine Fohlenweide gebracht werden. Wichtig ist dabei, dass ein solches Fohlen nur mit den allernotwendigsten Impfungen versorgt wird, um den Aufbau eines gesunden Immunsystems nicht zu behindern. 

Unsere Erfahrung ist, dass solche Fohlen zu sehr gesunden und robusten Pferden heranwachsen. 

Lady wuchs leider auf ihrer Einzelwiese auf und hatte deshalb ein schwaches Abwehrsystem. Mit drei Jahren wurde Lady an eine Reiterin verkauft, die sie zum Therapiepferd ausbilden wollte. 

Lady fing sofort an zu kränkeln, bekam Fieberschübe, und die Augen tränten immer öfter. Der behandelnde Tierarzt griff dann immer wieder in seine Antibiotika-Kiste und Lady ging es für ein paar Wochen wieder gut. 

Dann ging das Theater wieder von vorne los. Von Jahr zu Jahr wurden die Fieberschübe schlimmer. Im letzten Frühjahr war es besonders arg: die Stute lahmte und hatte starke Augenprobleme. Der behandelnde Tierarzt meinte, dass Lady in einer Tierklinik operiert werden müsste. So geschah es: die Stute wurde an einem Auge operiert. 

Es half alles nichts, im Gegenteil: die Stute verfiel zusehends, sie fraß und trank kaum noch und bewegte sich sehr wenig.

Die Besitzerin war verzweifelt und wollte schon den Schlachter holen. Wie kam der erste Kontakt zustande? Die Besitzerin kannte eine Reiterin, deren Pferd immer wieder lahmte. Wir hatten diesen Wallach mit Tiefenmassage der Stresspunkte und individuell angepasster Magnetfeldtherapie behandelt. Danach lief der Wallach wieder „wie ein junger Gott“, wie uns seine Reiterin erfreut berichtete. Das hatte die Besitzerin von Lady gehört und rief bei uns an. 

Anamnese: Als wir Lady das erste Mal sahen, hatte sie Fieber und konnte oder wollte sich kaum bewegen. Sie aß und trank sehr wenig. Wir untersuchten ihren gesamten Körper mit einem berührungslosen Infrarotthermometer. Dabei stellten wir fest, dass ihr Körper von sog. „hot spots“ übersät war. Das sind kleine scharf begrenzte Stellen mit stark erhöhter Körpertemperatur. 

Wir setzen bei Pferden oft solche berührungslose Thermometer ein. Wichtig ist dabei ein großes D:S-Verhältnis, d. h. die Entfernung (D = distance) sollte gegenüber dem Durchmesser der Messfläche (S = size) möglichst groß sein. Beträgt z. B. das D:S-Verhältnis 8, dann bedeutet das, dass aus 8 cm Entfernung die ausgemessene Fläche einen Durchmesser von 1 cm hat. 

Wegen der „hot spots“, der Lahmheit und der Augenerkrankung tippten wir auf „Borreliose“. Mit einem Bioresonanzgerät bestätigte sich dieser Verdacht. 

Ladys Besitzerin teilte dies ihrem Tierarzt mit. Der meinte nur hämisch: „Pferde kriegen keine Borreliose!“ und sagte im gleichen Atemzug, dass die vom ihm gespritzten Antibiotika auch bei Borreliose helfen. 

Therapie: Die Schulmedizin hat heute immer noch Schwierigkeiten, Lyme-Borreliose beim Pferd zuverlässig festzustellen, wie in der Zeitschrift „Praktischer Tierarzt 83: 12, 1064-1068 (2002)“ veröffentlicht wurde. 

Da sind wir mit unseren alternativen Naturheilmethoden besser dran: wir können testen, ob Erreger Borreliose burgdorferi et al. vorhanden sind. Dieser Tierarzt hat uns deshalb als Scharlatane beschimpft. Das macht uns jedoch nichts aus, für uns gilt: „Wer heilt, hat recht!“ 

Wir setzen die Bioresonanz nicht nur zur Diagnose, sondern auch zur Behandlung ein. Dabei gibt es einen gleitenden Übergang. Die Besitzerin war erstaunt, dass Lady plötzlich abzukauen begann und sich sichtlich entspannte. Sie begann noch während der Behandlung, Heu vom Boden zu fressen. 

Diese chronische Borreliose wurde mit einigen Gaben einer speziellen Nosode als Hochpotenz behandelt: Borrelia Nos. SDF D 200 Globuli (Staufen-Pharma Göppingen). Bereits am zweiten Tag fand die Besitzerin abends um elf Uhr ihre Stute friedlich schnarchend auf der Seite in der Box liegend. 

Die Fieberschübe wurden ebenfalls mit homöopathischen Gaben in einer hohen Potenz bekämpft: 

Belladonna C 30 Globuli. Die durch die Antibiotika gestörte Darmflora wurde mit Naturheilmitteln saniert. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses setzten wir noch pulsierende Magnetfelder ein, wobei wir ein eigens für die Stute erstelltes Programm verwendeten. 

Ist einmal ein Pferd an chronischer Borreliose erkrankt, dann kann es immer wieder zu Schüben kommen. Mit den von uns empfohlenen speziellen Nosoden können solche Ausbrüche ganz leicht bekämpft werden, einige wenige Globuli genügen! Ein an chronischer Borreliose erkranktes Pferd muss deshalb noch lange nicht zum Schlachter. 

Wer sein Pferd gut beobachtet und gleich bei den ersten Anzeichen die richtigen Gaben verabreicht, hat auch die sonst so gefürchtete Borreliose im Griff. Wer ganz sicher gehen will, kann bei Verdacht von uns auf Vorliegen eines Borreliose-Schubs mit Bioresonanz testen lassen. Nach unserer Erfahrung ist eine Kombination einer bioenergetischen Harmonisierung mit der vorgenannten Nosode besonders effizient. 

Anmerkung:

Wer sich über „Borreliose bei Pferden“ informieren möchte, sei auf folgenden Artikel verwiesen: Yvonne Gall und K. Pfister: „Antworten zur Lyme-Borreliose beim Pferd“, Praktischer Tierarzt 87: 3, 188–197 (2006) Wer sich über die von der konventionellen Veterinärmedizin derzeit verwendeten Nachweismethoden von Lyme-Borreliose informieren will, sollte in folgende Dissertation schauen: Susanne Schönert: „Untersuchungen zum direkten und indirekten Nachweis des Erregers der Lyme-Borreliose beim Pferd unter qualitätssichernden Aspekten“, Inaugural-Dissertation an der Freien Universität Berlin, Berlin 2004, Journal-Nr. 2818

Wer noch Fragen hat, kann sich direkt an mich wenden: Telefonnummer steht im Impressum.

Die EU-Behörden sorgten dafür, dass der Hersteller der Nosode die Produktion und den Vertrieb einstellen musste. Absurde Begründung: Dieses Mittel sei zu selten eingesetzt worden! Es gibt jedoch Mittel und Wege, diese Nosode zu bekommen - Informationen bei mir.




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Montag, 12. November 2012

Die Hühnereskorte - Blog von Kiat Gorina



Dass ich beim Ausreiten versehentlich eine Schaf-, Rinder- oder Pferdeherde mitnahm, kam öfter vor. Aber Hühner? Das war neu. Ich hatte Tiger und Miriam bei einem Bauern in Niederoberbach (das heißt wirklich so!) eingestellt. Kam ich mit meinem kleinen roten "Dieselpanzer" angerattert, hängte sich der Hofhund fast an seiner kurzen Kette auf.Er wollte seine Kraul-Einheiten, jetzt sofort! 

So knuddelte ich den großen Kerl kräfig durch.Aber wenn ich nicht aufpasste, hatte ich einen dicken feuchten Hunde-Sabberkuss im Gesicht. Igitt - igitt.

Das hat Riffel gar nicht erst angefangen. Wolfsmischlinge sind eben doch anders. Als ich noch in Düsseldorf im LEJ gearbeitet habe, kam ich nur am Wochenende nach Feuchtwangen. Sonntagabends nahm ich immer den letztmöglichen Zug nach Düsseldorf. Und ich packte frische Kleidung in meine Reisetasche, die wirklich jedesmal so seltsam aus der Form geriet, wenn ich sie offen unten in der Küche stehen hatte. Wie das? Des Rätsels Lösung hing buschig aus der Tasche heraus. Riffels Rute! Immer wieder versuchte sie, sich in der Tasche zu verstecken und so unentdeckt mitzukommen. Klappte aber nie. Entweder war die Tasche zu klein oder Riffel zu groß.

Der Bär brachte mich immer nach Steinach zum Bahnhof.Klar, auch Feuchtwangen hat einen Bahnhof, Schienen sind auch da, nur fährt da nichts mehr. Die Bahn hat die Linie weggespart.

Riffels klägliches Heulen konnte ich sogar noch im wegfahrenden Zug hören. 

Aber dann kam der heiß ersehnte Freitag! Meine gepackte Tasche nahm ich schon mit ins Amt. Und sobald Feierabend war, hetzte ich zur Straßenbahn. Ich wollte den nächsten Zug nach Bayern erwischen, unbedingt! Mal hatte der gewaltig Verspätung, mal fiel er aus, dann wieder war der Zug so überfüllt, dass ich mich nur mit Mühe noch hineinzwängen konnte.Egal, Hauptsache weg aus dieser von Gebäuden und Menschen überquellenden Stadt.

Auch in Steinach wimmelte es von Menschen. Klar, weil da die Bahn nach Rothenburg o.T. abfährt. So bevölkerten ganze Touristenmeuten den Bahnsteig. Hauptsächlich Japaner und Amerikaner. 

Komischerweise gab es in dem Gewühl  immer eine breite Schneise. Und Riffels Freudengeheul war nicht zu überhören! Der Bär hatte ganz schön mit dieser aufgeregten "Riesenmaus" zu tun. Und dann traf die armen Touristen fast der Schlag, sie befürchteten offenbar ein Blutbad. Wie das? 

Riffel schoss auf mich los  - auf den Hinterbeinen stehend ist sie so groß wie ich - sprang mich an - und nahm meinen Unterkiefer in ihr gewaltiges Gebiss! Eben die typische Art von Wolfsjungen. Die erbetteln sich mit diesem Unterkieferbiss Futter von den Erwachsenen. Nun rülpste ich natürlich nicht mein Essen wieder heraus. 

Das ist einfach Riffels Art zu zeigen, dass ich die Leitwülfin bin. Danach steckte sie für eine ganze Weile ihren Kopf unter meinen Arm. Und ich konnte den entsetzten Touristen klarmachen, dass dies nur Begrüßung auf Wolfsart war. 

Zurück zum Wachhund. Nach dem Hund kam die Hühnerschar der Altbäuerin angelaufen. Die warteten nicht nur auf Brotkrümel. Einige von ihnen waren so anhänglich, denen musste ich erst das Bauchgefieder kraulen, sonst wurde ich sie nicht mehr los. Tiger und Miriam warteten auch schon. "Hmm-hmmm-hmmm” und "ii-üüüüh" tönte es im Stall. 

Flott putzte ich die beiden, sattelte Tiger und zog Miriam ihr Halfter an. Nun konnte es losgehen. Miriam war der perfekte Handesel. Mit den beiden auszureiten war, als hätte ich ein Passgespann. Tempo, Schrittlänge, Temperament. Da passte alles. Ich konnte sogar mit den beiden über Baumstämme springen. 

Also los. Um in den Wald zu kommen, musste ich erst quer durch das Dorf reiten. In Höhe der Reithalle sprach mich ein älterer Mann an. Er grinste so seltsam, was war da los? "Wo wollt ihr denn hin? Macht ihr einen Familienausflug?" 

"???" Dass ich immer mit zwei Huftieren unterwegs war, wusste doch jeder im Dorf. Ich musste wohl ziemlich blöd geguckt haben, denn der Mann gluckste jetzt . "Schau dich mal um", konnte er gerade noch herausquetschen, dann schüttelte es ihn vor Lachen. 

Ich sah mich um - und fiel fast vom Tiger. Mit diesem Anhang hatte ich nicht gerechnet. Da trippelte uns Omas gesamte Hühnerschar hinterher. Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht. 

Und ich prustete auch los. Dann sah ich zu, dass ich dieses seltsame Gespann heil zurück zum Hof bekam. Da stand schon die Oma, mit einem Eimer voller Gemüsereste in der Hand. Sie wollte den Hühnern etwas Gutes bringen und konnte sie nirgends finden. Auch sie lachte los, klemmte sich das vorderste Huhn unter den Arm und marschierte mit der ganzen Schar zum Hühnerstall. 

Wir restlichen Drei kamen dann doch noch zu unserem flotten Ausritt. 




Hochgeladen von BluesBrothersMusic am 17.10.2008
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Montag, 15. Oktober 2012

Hirsutismus, Hypertrichose oder Morbus Cushing - Blog von Kiat Gorina


Heute sah ich einen Mann, ich erinnerte mich an ihn, das letzte Mal traf ich ihn in einem Gerichtssaal - im August. Eine Freundin bat mich, sie zu begleiten. Was war passiert? Sie hatte ihre zwei Pferde bei einem Bauern eingestellt. Am Anfang ging alles gut.

Aber eines Tages versuchte der Bauer sie zu begrapschen. Sie wehrte sich. Da begann der Bauer sie zu schikanieren. Sie suchte sich einen anderen Stall. Und meinte, damit wäre alles erledigt. Ein Irrtum:

Da flatterte ihr Post vom Amtsgericht ins Haus. Der Bauer hatte geklagt. Ihre Pferde hätten seine Wiese zerstört. Und er wollte die "Renaturierungsarbeiten" bezahlt haben. Er verlangte dafür 200 Euronen.

Sie fragte mich, ob sie zahlen solle. "Der Bauer hat doch die eine Wiese als Koppel gegeben - so war es ausgemacht!" Aber sie hatte das nicht schriftlich. Leider. Ob sie einen Anwalt nehmen solle? Das ist ein Rechenexempel. Ich fragte sie, ob sie eine Rechtsschutzversicherung habe. Ja, mit 250 Euro Selbstbeteiligung.

Na dann rechnet sich das mit einem Anwalt nicht. Zusammen setzten wir eine Klageerwiderung auf und es kam zum Gerichtstermin. Eine Richterin. Sie hatte offensichtlich etwas gegen mich. Ob ich Zeugin sei? Nein, ich begleite meine Freundin. Ob ich etwas mit dem Verfahren zu tun habe? Nein, aber ich begleite meine Freundin. 

Dann meinte die Richterin, ich solle in den Zuschauerreihen Platz nehmen. Nahm ich auch. Und die Richterin ermahnte mich: "Wenn Sie etwas sagen, fliegen Sie raus!" Ich hatte schon so etwas erwartet. Deshalb hatten meine Freundin und ich vereinbart, wenn ich zu husten anfange, dann solle sie eine Pause beantragen. Grund: Sie ist Diabetikerin, und ihr Diabetes drohe zu entgleisen ...

Der klagende Bauer erwies sich als totales Ekel und als Lügenbold: Er behauptete, dass nicht vereinbart war, was die Wiese anginge. Er wurde von einem Assessor vom Bauernverband begleitet. Der unterstützte natürlich sein Vereinsmitglied. Meine Freundin hatte keine Chance.

Da ergriff mich eine solche Wut über diesen Bauern, dass ich dachte: "Du Ekelpaket! Du führst dich auf wie ein zänkischer Schimpanse!" Nach der Verhandlung tröstete ich meine Freundin. Sie kam bald über diese Niederlage hinweg.

Und heute sah ich diesen Bauern. Aber wie sah er aus? Er trug einen dunklen Anzug - etwas zu stramm. Und - ich glaubte es zunächst nicht und sah noch mal hin: Aus den Ärmel quollen Haare, so als sei eine Rosshaarmatratze geplatzt. Ich erinnerte mich an die Verhandlung - da hatte er ein kurzärmeliges Hemd an. Und war nicht behaart.

Und heute? Ja, sogar seine Handrücken waren über und über behaart! Ich überlegte: Hirsutismus? Nein, das bekommen nur Frauen. Aber vielleicht Hypertrichose? Oder gar Morbus Cushing? Vielleicht ein Tumor in der Hypophyse? Oder ...

Und ich erinnerte mich an den Tag im Gerichtssaal, als ich so wütend war. Ob meine Wut etwas ausgelöst oder in Gang gesetzt hat? 

Jedenfalls rief ich meine Freundin an und erzählte ihr von der Begegnung. Ihr Kommentar: "Das geschieht ihm recht, diesem Schwein!" Worauf ich sagte: "Beleidige nicht die Schweine." Und sie konnte darüber lachen. 

Vielleicht geht dieser haarige Bauer auch ins Guiness Buch der Rekorde ein ...


Veröffentlicht am 26.09.2012 von DiagonalViewDE
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Samstag, 13. Oktober 2012

Was ist denn eine keltisch-orthodoxe Ölpriesterin? - Blog von Kiat Gorina


Was genau ist das? Das weiß ich auch nicht. Aber ich erinnere mich noch gut daran, als ich zum ersten Mal davon hörte. Meine ehemalige Studienkollegin Schrappi fing damit an. Sie geht regelmäßig zu ihrer Käsologin - ach, nein, Kinesiologin muss das heißen. 

Diese eröffnete Schrappi mit salbungsvoller Stimme: "Du bist eine der Auserwählten, weil du besondere geistige Gaben besitzt! Du bist in der Lage, deine Intuition von 65 auf 98 Prozent zu steigern!" Hier musste Schrappi die gepriesene Intuition im Stich gelassen haben. 

Sie meldete sich für die verschiedensten seltsam klingenden Kurse an. Dann hörte ich eine Zeitlang nichts mehr von ihr, diese Kurse waren wohl recht zeitaufwändig. 

Aber dann: abends schellte mein Telefon, ich hob ab, Schrappi war dran. Zuerst verstand ich kein Wort. Die Gute hat ein stakkatoartiges Redetempo, da braucht es ein wenig, bis ich da wieder mitkomme und - fast - alles verstehen kann. 

" ...  ist es endlich soweit: dieses Wochenende habe ich noch einen Kurs, da werde ich zur keltisch-orthodoxen Ölpriesterin geweiht!" 
Schrappis Stimme ließ schon jetzt die Ehrfurcht erahnen, die einer solchen "Priesterin" gebührt. 

"Wie? Was?" Offenbar saß ich mal wieder auf meiner Leitung , und ich fragte :" Ja, und dann? Bist du aus der katholischen Kirche ausgetreten?" 

"Das hat nichts mit der Kirche zu tun! Als Ölpriesterin bin ich in der Lage, Krankheiten und Verletzungen mit dem geweihten Öl zu heilen! Auch schwerste Krankheiten müssen der Kraft des heiligen Öles weichen! Ich gebe nur das Öl auf die Wunden und alle Wunden werden heil!" 

Mir dagegen wurde es schwül. Was, wenn die Gute ihr heiliges Salatöl auf eine Brandwunde kippt ...? 

Endlich kam sie zum nächsten Thema: ihre Araberstute. Schrappi ist nämlich eine begeisterte, aber schwergewichtige Reiterin. Und Araber sind bekanntlich eher zierlich. 

"Ich will jetzt wieder für Distanzritte trainieren", überlegte sie. 

"Ähm, meinst du nicht, dass du dafür etwas zu schwer bist. Als du mich vor ein paar Jahren mal besucht hast, wogst du doch fast drei Zentner, oder?" 

"Ich habe inzwischen aber abgenommen und wiege nur noch 137 Kilo! Außerdem bin ich, wie du weißt, keltisch-orthodoxe Ölpriesterin." 

"Ja, und? Das ändert doch nichts an deinem Gewicht." 

"O doch! Ich bin auserwählt, bei mir spielt sich alles in einer höheren geistigen Ebene ab. Irdische Maße und Gewichte spielen da keine Rolle." 

Da wäre ich mir nicht so sicher. Meine Meinung: 

Die Seele schwingt sich in die Luft, wie scheen,  
der Speck bleibt auf der Erde stehn. 

Das folgende Video zeigt, wie Pferd und Mensch sich verstehen können. Solche Dressuren gefallen mir viel besser als die üblichen "Dressuren".


Hochgeladen von rudinartsfilm am 28.05.2011
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Donnerstag, 30. August 2012

Holland in Not - Die Leiden einer jungen Bloggerin - Blog von Kiat Gorina


Gestern vormittag rief mich eine Kundin an - ihr Pferd mache Probleme. Also fuhr ich hin. Dem Pferd konnte geholfen werden. Da kam die Postfrau auf den Hof gefahren. Und hatte einen großen Brief für ihre Tochter. Sie hatte gerade die Mittlere Reife bestanden und schrieb Bewerbungen für eine Ausbildungsstelle. 

Die Mutter rief ihre Tochter, sie machte den Brief auf und wurde blass, dann fing sie an zu weinen. Ihre Mutter nahm den Brief, eine Absage. Sie fragte ihre Tochter: "Aber du hattest doch erst letzte Woche ein Vorstellungsgespräch, sie hatten dich extra eingeladen." 

Die Tochter schluckte: "Das ist alles wegen meinem blöden Blog!" 
Die Mutter: "Aber du schreibst lange schon nicht mehr."
Dann fragte mich die Tochter: "Kann ich diesen Blog nicht löschen?" Ich nickte. 

Die Mutter wurde hellhörig: "Was hast du geschrieben? Doch nur über Kosmetik?! Oder?"
Die Tochter flüsterte: "Nicht nur, ich habe auch manchmal Beleidigungen geschrieben, ich weiß, das ist gemein, aber das ist halt passiert."
"Und du meinst, dass die dich deshalb nicht genommen haben?" 

"Ja, ganz bestimmt. Die Assistentin des Personalchefs hat mich gefragt, ob ich das wirklich geschrieben habe. Ich habe ja gesagt, und wollte das erklären. Aber das hat sie nicht interessiert. Dann hat sie bald das Gespräch beendet." 

"Ach deshalb bist du mit hängendem Kopf vom Gespräch nach Hause gekommen. Was machen wir jetzt?" 

Ich mischte mich ein: "Als erstes löschen wir deinen Blog!"
"Aber ich weiß nicht, wie das geht!"
"Das kriegen wir schon raus. Wo steht dein Computer?" 

Wir gingen in ihr Zimmer, sie fuhr die Kiste hoch und dann suchten wir gemeinsam nach einer Möglichkeit, ihren Blog zu löschen. Das war gar nicht so einfach, die Löschfunktion war ziemlich versteckt.
Dann fragte ich das Mädchen: "Also wollen wir löschen?" Sie nickte und ich kommandierte: "Auf die Plätze, fertig, los!" und sie klickte auf den Lösch-Button. Und bejahte die Frage, ob sie wirklich ihren Blog löschen will. 

"Jetzt geht es mir viel besser!" seufzte sie erleichtert. Und ich riet ihr: "Es kann sein, dass noch Reste deines Blogs im Interet herumgeistern. Wenn dich da jemand anspricht, dann sagst du am besten die Wahrheit und dass du den Blog gelöscht hast. Und dass es dir leid tut mit den Beleidigungen."
"Das werde ich machen" und umarmte mich.


Veröffentlicht am 30.07.2012 von KanzleiWBS
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Samstag, 28. Juli 2012

Nürnberger Kunstbanausen und das Trojanische Pferd - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den Künstler Babis Panagiotidis, der hatte einst eine Idee: Aus über 18.000 Computertasten baute er ein Pferd zusammen, 2.40 Meter hoch und 2,90 Meter lang! Er nannte sein Kunstwerk "Hedon is (my) Trojaner". 


Ich finde diese Idee sehr gut, regt sie doch zum Nachdenken an. Und Trojanische Pferde gibt es ja in der Computerszene zuhauf! Dieses Kunstwerk wurde 2009 ausgestellt. Und später stand es in einer Galerie - sechs Wochen lang. Und es gab einen Interessenten, der mit diesem Kunstwerk liebäugelte und bereit war, 100.000 Euronen hinzulegen. 


Tja, und dann musste dieses Kunstwerk irgendwo und irgendwie gelagert werden. Der Künstler kannte einen Freund, der hatte eine Garage gemietet, also wurde dort Hedon eingelagert.


Babis Panagiotidis mit einem Poster seiner Pferde-Skulptur Foto: Daniel Karmann
Leider zahlte dann der Freund die Miete nicht mehr, der Vermieter wurde ungeduldig und beschloss, die Garage "kalt" zu räumen. Also ohne Gerichts-beschluss und ohne Gerichtsvollzieher! Das hat Folgen: der Vermieter ist für etwaige Schäden haftbar! 


Und einen großen Schaden gibt es: Der Sohn des Vermieters griff zur Kettensäge und zerteilte brutal das Kunstwerk. Wie muss da dem Künstler sein Künstlerherz geblutet haben! 


Da frage ich mich wirklich: Musste das wirklich sein? Haben Menschen wie dieser Vermieter und sein Sohn kein Verständnis für Kunst? 


Was müssen das für primitive Banausen sein?! 


Quellen:

  1. volksfreund.de Streit vor Gericht um zerstörte Pferdeskulptur
  2. nordbayern.de Streit um Pferde-Skulptur geht weiter

Hochgeladen von Rotationproject am 06.09.2009

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Sonntag, 22. April 2012

Blondes Haar, nur sechzehn Jahr - Blog von Kiat Gorina


Letzte Woche war ich bei einer Kundin - wegen ihres Pferdes. Als ich ankam, führten Mutter und Tochter ein ernstes Gespräch. Es ging darum, dass die Tochter sehr oft sich die Haare färben ließ.
Da fragte mich die Mutter: "Was hältst du vom Haare färben?" - "Nicht viel - und wenn, dann nur mit Naturfärbemitteln, Chemie kommt mir nicht aufs Haupt!" Sprach es und wollte zum Pferdestall. 

Da hielt mich die Tochter auf und bat mich, mal ihren Kopf genauer anzusehen. Ihre Kopfhaut sei so komisch rötlich bis orange. "Ist das schlimm?" fragte sie mich. 

Ich schaute mir ihre Kopfhaut an und wirklich: sie war ziemlich entzündet. Ich warnte sie: "Du hast wahrscheinlich zu oft gefärbt, das verträgt keine Haut! Und du bist ja noch so jung. Wieso willst du dir deine Haare überhaupt färben? Ich weiß doch, dass du früher schönes volles dunkelbrauenes Haar hattest." 

"Aber fast alle in meiner Klasse sind blond! Und die meisten Stars auch!" protestierte sie - sie weinte fast. Aber ich ließ mich nicht erweichen und sagte trocken: "Wenn du mit der Färberei weitermachst, dann bekommst du große Probleme mit deiner Kopfhaut und irgendwann fallen dir die Haare aus und ..." 

Weiter kam ich nicht, ich wollte noch "... du brauchst eine Perücke!" sagen. Die Tochter schluckte und fragte dann leise: "Wie lange soll ich nicht färben?" 

"Am besten mindestens ein Jahr lang, und lass deine Haare wachsen und lass sie vom Frisör schneiden, wenn sie sich aufspalten. Und vielleicht machst du manchmal eine Hennakur, am besten eine farblose. Da gibt es eine Firma, die verwendet nur Naturmittel. Vielleicht wird dein Haar wieder voller und deine leichten natürlichen Locken kommen wieder." 

Geknickt ging sie auf ihr Zimmer. Ich kümmerte mich um das lahmende Pferd. Als ich später wegfahren wollte, kam die Tochter zum Stall, hatte Kugelschreiber und Papier in der Hand und fragte: "Wie heißt die Firma mit dem Henna?" Ich buchstabierte es ihr.
Ich wünschte ihr noch viel Glück mit ihren Haaren und fuhr weg.
Hochgeladen von fritz51119 am 12.05.2008
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Freitag, 30. September 2011

Rihanna - Ist ihr Busen etwas Besonderes? - Blog von Kiat Gorina

In myheimat.de schrieb Janina Baumgartner aus Biberbach: "Für den Videodreh zu ihrer neuen Single We found love hat sich Rihanna etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die 23-jährige R&B-Sängerin performte oben ohne auf einem nordirischen Acker. Doch das gefiel dem Ackerbesitzer ganz und gar nicht. Jeder andere Mann würde Luftsprünge machen, wenn auf seinem Feld eine nackte Rihanna zu Besuch wäre, aber der Bauer Alan Graham, sah das anders."

"Er hat gegenüber dem britischen Fernsehsender BBC gesagt, dass er vorher noch nie etwas von der Schönheit aus Barbados gehört habe und er einfach nur seinen Acker, auf Anfrage hin, vermietet habe. Als er jedoch dann sah, dass Rihanna ohne Hemd und BH auf seinem Grundstück performte, ging ihm das zu weit, und er verjagte sie."

WEITER ...

Dienstag, 30. August 2011

Hilfe - Die EUrokraten haben zugeschlagen! - Blog von Kiat Gorina

Heute war ich zu einem Pferd gerufen worden - ich untersuchte es und stellte fest: chronische Borreliose! Mit meinen Methoden brauche ich kein Labor, auch kein abgezapftes Blut. Und meine Ergebnisse sind reproduzierbar!

Einmal traf ich bei einer Reitstallbesitzerin einen Tierarzt, er sah, wie ich feststellte, ob ein Tier gerade einen Borrelioseschub hat. Bei diesem Pferd war das Ergebnis negativ, das Pferd hatte gerade keinen Borrelioseschub. Er schüttelte den Kopf, aber er bot mir eine Wette an: Eine Flasche Sekt. Ich schlug ein, diese Wette hatte ich schon gewonnen!

Mittwoch, 6. Juli 2011

Lady Godiva nackt zu Pferd - Blog von Kiat Gorina

Heute rief eine Lehrerin an, wir hatten uns aus den Augen verloren, wie es halt so geht. Nun hatte sie die Eingebung, mich im Telefonbuch zu suchen, und sie rief mich einfach an. Wie haben wir uns gefreut!

Natürlich tauschten wir alte Erinnerungen aus. Kennengelernt hatten wir uns auf einem Reiterhof, ich hatte dort meinen Lipizzaner eingestellt. Sie war mit einer Freundin zusammen da, sie hatten eine Woche Reiterferien gebucht. Mit geführten Ausritten. Aber wer sollte die Damen begleiten?

Donnerstag, 23. Juni 2011

Chemtrails - Blog von Kiat Gorina

Heute früh hatte ich wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Eine Kundin hatte mich wegen ihres lahmenden Pferdes gerufen. Sie hält ihre Pferde in einem kleinen, aber feinen Privatstall. Ihre Nachbarin hat auch Pferde, sie bietet therapeutisches Reiten an, für behinderte Kinder, eine gute Idee.

Als ich an der Koppel der Therapeutin vorbeifuhr, fiel mir mitten in der Koppel ein Ungetüm auf: ein Betonsockel, von dem aus metallene Federn und Stangen gen Himmel zeigten.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Plauderei mit Tiger (Video) - Blog von Kiat Gorina

Mein alter Lipizzaner Tiger genießt die Plauderei mit mir in der Sonne. Es ist lausig kalt, aber er hat ein dickes Fell. . Das "Gnom, hör auf!" galt meinem Maulesel, der die Kamera untersuchen wollte ...

Heute schien die Sonne auf der Koppel und Tiger wollte seine Krauleinheiten. Ginge es nach ihm, so könnte ich stundenlang an ihm herumknuddeln. Aber Marian, der Maulesel, drängt sich dann dazwischen. Und ich? Ich hänge dann dazwischen - wie der Käse in der Semmel - und muss aufpassen, dass der Kleine mich nicht in den Hintern kneift.