Vater ein deutscher Ingenieur, der im II. Weltkrieg in Peenemünde an der Entwicklung der V2 mitwirkte, Mutter Mongolin, die in die Rote Armee eintrat und für die Industriespionage in die DDR abkommandiert wurde. Aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden. Als ich noch ein Kind war, hat der Schamane in mir eine Schamanin erkannt. Das wollte ich aber nicht sein und auch nicht werden. Aber ich konnte vor meiner Bestimmung nicht davon laufen.
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Mittwoch, 26. Dezember 2012
Ein Quad für ein Kind - armes Kerlchen - Blog von Kiat Gorina
An Weihnachten strahlen in manchem Haus die Kinderaugen - wenn die Kleinen in Bergen von neuem Spielzeug sitzen. Was aber, wenn das gut gemeinte väterliche Geschenk etliche Jahre zu früh kommt?
So etwas muss dem kleinen Jungen im benachbarten Dorf passiert sein. Der Bär ging mit Riffel spazieren und kam an eben jenem Anwesen vorbei. Einer der Jungen hatte offenbar ein Miniquad zu Weihnachten bekommen. Aufmerksam saß der Kleine auf seinem Quad und hörte seinem Vater zu. Er war eifrig bemüht, alles richtig zu machen.
Vorsichtig fuhr er los, anfangs ging auch alles gut, aber dann:
das Quad kreischte hochtourig, schoß los - und kippte an der Böschung um!
Der Kleine weinte, bestimmt hatte er sich dabei weh getan. Der Vater brüllte, packte den Kleinen und pflanzte ihn wieder auf das Quad. Der kleine Junge wollte nicht mehr fahren, der Vater tobte. Und das am Fest des Friedens und der Freude ...
Wenn man bedenkt, wie lange schon Achtzehnjährige brauchen, um ein Auto halbwegs sicher zu fahren - und manche lernen es nie!
Riffel und Bär gingen weiter, sie wollten sich das Trauerspiel nicht weiter ansehen. Zumal der Vater schon nach der Polizei kreischte. Das tut er öfter.
Auch Weihnachten 2007, als Miriam ermordet wurde.
Am Heiligabend 2007 verbrannten wir auf meinem Acker Miriams Einstreu und das letzte Heu, das sie nie mehr essen sollte. Es war mitten in der Nacht, so gegen halb zwei. Auf der anderen Seite des Tals hielt ein Auto vor dem Haus der bewussten Familie an, jemand stieg aus, nach einer Weile wieder ein - und dann fuhr das bewusste Auto zu uns, auf den Hof!
Der Bär lief hin, ich löschte die Reste des Feuers und folgte ihm eilends. Neugierig bin ich ja überhaupt nicht, nein. Und wenn nachts ein Auto auf meinen Hof kommt ...
Was war da los? Auf dem Hof standen zwei Polizisten. Gegen uns war nämlich Anzeige wegen ruhestörenden Lärms gestellt worden. Das Züngeln der Flammen war nämlich so ohrenbetäubend, dass die Kleinen im sehr weit entfernten Haus deswegen aufwachten und wegen des Lärms nicht wieder einschlafen konnten!
Na dann: friedliche Weihnachten!
Dienstag, 18. September 2012
Tut Quad-Fahren denn so weh? - Blog von Kiat Gorina
Heute abend wollte ich mit Riffel und Murrli über das abgeerntete Maisfeld hinter meiner Scheune spazieren. Und natürlich schauen, wie lange es dauert, bis die ersten Dorf-Insassen hier vorbei rasen.
Bekanntlich verdichten Fußgänger durch ihr Gewicht den Ackerboden ja derart, dass bald nichts mehr dort wächst. Also ein immenser Schaden für den betroffenen Landwirt. Da müssen die Dörfler aufpassen wie die Schießhunde, wenn so ein Landfrevler da langspaziert.
Gegen den Abendhimmel war ich ja deutlich genug zu erkennen.
Da, der erste startet durch! Ein dunkelblauer Kombi, könnte also der erste Dorfjäger sein. Er fuhr ein Stück Richtung Wald, umkurvte dann einen Obstbaum, wobei er über die Wiese ratterte - natürlich ohne den Boden dabei zu verdichten - und fuhr zurück ins Dorf. Riffel, Murrli und ich waren dieweil auf dem Feldweg angekommen - keine Bodenschädigung mehr. Da sah ich das mir wohlbekannte schwarze Quad mit den aufgemotzen Stoßdämpfern. Aha, der Sohn vom Dorfjäger I.
Er bog auch prompt in meine Richtung ab und kam auf uns zu.
Aber wie sah das aus! Der arme Kerl hing so seltsam zusammengesackt auf seinem Maschinchen, den Kopf zwischen die Schultern gezogen. Die Augen zusammengekniffen und die Zähne gefletscht.
Jetzt tat mir der arme Kerl fast leid. Tut Quadfahren denn so weh?
Denselben Gesichtsausdruck und die hochgezogenen Schultern hatte ich schon mal gesehen. Bei einem reichlich ekligen Kameraden in der Roten Armee. Dem hatte ich mal zwecks Abwehr den Besenstiel ins "Familiensilber" gerammt ...
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