Posts mit dem Label kind werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label kind werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 22. Juni 2014

GLOSSE: Bundeswehr braucht mehr Kindersoldaten!


Wie wurde sie belächelt, die neue Bundesverteidigungsministerin! Sie richtete als eine ihrer ersten Amtstaten eine Kita in der Bundeswehr ein. Damit lag Frau von der Leyen voll im internationalen Trand!  

Schauen wir doch nur Staaten an wie China, Saudi-Arabien, Pakistan, Iran und auch Kanada! Dort dienen Jugendliche in den Armeen, auch wenn sie jünger als 17 Jahre sind! 

Das geht natürlich nicht in Deutschland. Da ist die Bundeswehr total im Nachteil! Ist sie das wirklich? Da stellte die Partei LINKE im Bundestag eine Kleine Anfrage, ob in der Bundeswehr auch Jugendliche dienen? Die Antwort war: Natürlich! Wir bilden Jugendliche sogar im Gebrauch der Waffen aus. Aber sie dürfen die Waffen erst einsetzen, wenn sie volljährig sind. 

Und die Jugenlichen dürfen nur mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten in die Bundeswehr eintreten - soviel Ordnung muss schon sein. 

Und wie steht es mit Auslandseinsetzen? Natürlich nicht. Erst wenn sie volljährig sind! 

Ist das nicht toll? Wie sich die Bundeswehr dem internationalen Trend anpasst! Da macht es doch richtig Sinn, in der Bundeswehr Kitas einzurichtet. Da können die Kleinen gleich mit der Babynahrung den Geist der Bundeswehr inhalieren. 

Als nächstes gibt es Kindergärten, eigene Schulen und Hochschulen - letztere haben wir doch schon! Diese neue Elite soll gar nicht mit den störrischen Kriegsgnern Kontakt haben. Erst später, nach der Ausbildung und im Einsatz, wenn sie Aufständische niedermachen sollen! 

Die Bundeswehr hat ein kleines Problem: Es fehlt der Nachwuchs! Dagegen muss etwas unternommen werden. Sogar der Bundespräsident Joachim Gauck - ein ehemaliger Pfarrer in der DDR - ruft zu mehr Kriegen auf! 

Wie sprach schon der Gründer der christlichen Religion - Jesus von Nazareth? 


"Lasset die Kindlein zu mir kommen!"


Veröffentlicht am 30.03.2014 von PeaKant

Übernommen von OverBlog

Montag, 10. März 2014

Gedanken über Sebastian Edathy - Wie Kimble auf der Flucht?

Um Sebastian Edathy ist es ziemlich still geworden. Er scheint untergetaucht zu sein. Ab und an meldet er sich bei Facebook. Zuletzt mit einer sehr geheimnisvollen Nachricht:  to whom it may concern: the papers with the whole story are located in a lot of different places and will be published the moment sth happens to me. (Die Unterlagen mit der gesamten Geschichte sind an vielen verschiedenen Orten verwahrt und werden veröffentlicht, sobald mir etwas zustößt.)

Da stellt sich mir die Frage: Stammt diese Nachricht wirklich von Edathy? Sonst schrieb er nie in Englisch, sondern stets in Deutsch! Nehmen wir mal an, diese Nachricht stammt nicht von ihm, was wollte dann die Person, die an seiner Stelle diese Nachricht veröffentlichte, erreichen? Sollte Edathy als ein Mensch hingestellt werden, der vom Verfolgungswahn besessen ist? 

Oder nehmen wir an, diese Meldung sei wirklich von ihm persönlich. Ist er in großen Schwierigkeiten? Wird er wirklich bedroht? In welches Wespennest hat er denn gestochen? Geht es vielleich gar nicht um die Fotos von nackten Kindern und Jugendlichen? Geht es vielmehr um Geheimnisse rund um die NSU-Affäre? Hat Edathy vielleicht in einen falsch Ordner geschaut, in den er nicht schauen durfte? 

Edathys Privaträume wurden durchsucht. Da wurden streng vertrauliche Dokumente aus dem NSU-Untersuchungsausschuss gefunden. Edathy bestritt den Besitz dieser Dokumente. Wurde da versucht, ihm etwas unterzuschieben? 

Die Haltung seiner Partei - der SPD . ist zwiespältig. Da gibt es den Sigmar Gabriel, der ihn gleich aus der SPD ausschließen möchte. Andere Genossen plädieren dafür, dass das Ausschlussverfahren gestoppt wird, solange die Entwicklungen laufen! Es gelte nach wie vor die Unschuldsvermutung. 

Höchst merkwürdig war das schon: Im November 2013 galt es sicher, dass die Ermittlungen gegen Edathy eingestellt werden - wegen Nichtigkeit. Was hat denn Edathy angestellt? Er bestellte in Kanada Fotos von nackten Kindern und Jugendlichen. 

Wohlgemekrt, diese Kinder waren zwar nackt, übten aber keinen Geschlechtsverkehr aus. Oder irgendwelche perverse Praktiken. 
Solche Fotos zu besitzen ist in Deutschland kein strafrelevantes Delikt. Sonst müssten ja alle FKK-Eltern, die Fotos von ihren Kindern machen, auch bestraft werden. Ist aber nicht! 

Viele Medien warfen Edathy vor, er besitze Fotos mit Kinderpornografie. Edathy wehrt sich - das sei sein private Angelegenheit. Ja, er verweist auf den großen Willy Brandt. Dieser Kanzler hatte ja einige Affären und war manchmal dem Alkohol zugetan. Die Berliner nannten ihn deshalb auch "Branntwein-Willy" - und das war es. 

Und was ist mit dem hochrangigen Beamten im BKA, der auch Fotos aus Kanada bestellt hat. Wird gegen ihn auch ermittelt? 

Wieso wurde und wird gegen Edathy das wuchtige Schwert der Kinderpornografie geschwungen? Wovon soll abgelenkt werden? Vom Untersuchungsausschuss NSU? Hat Edathy noch weitere Versäumnisse von Beamten festgestellt? Und dies soll ja nicht veröffentlicht werden? 

Edathy hat angedroht, ein Buch über seine Geschichte zu schreiben und zu veröffentlichen. Sollte er einen mutigen Verleger finden, dann werden nach Friedrich gewiss noch weitere Köpfe rollen. 

Irgendwie sehe ich auch eine Parallele zum früheren Bundespräsidenten Christian Wulff:  Zuerst waren es 22 Vorwürfe gegen Christian Wulff. Die fielen alle zusammen wir ein Kartenhaus - bis auf einen. Aber auch der letzte Vorwurf zog nicht, Wulff wurde freigesprochen. 

Was waren die Motive, Christian Wulff in der Öffentlichkeit zu diskreditieren? Vielleicht war es die Angst gewisser Kreise davor, dass Wulff sich weigern könnte, die Gesetze zum ESM zu unterschreiben. Wurde er deshalb entsorgt? Und durch einen Präsidenten ersetzt, der als neoliberaler Opa alles unterschreibt ...

Quellen:

  1. tz Edathy droht mit der "ganzen Geschichte"
  2. DER TAGESSPIEGEL Rätsel um Sebastian Edathy
  3. n-tv Edathy postet mysteriöse Botschaft
  4. Waten im Sumpf: Edathy - NSU - Friedrich - CSU - Große Koalition


Veröffentlicht am 03.03.2014 von Politik & Talk

Übernommen von OverBlog

Samstag, 22. Februar 2014

Zwangsgeld oder ein Pfund Zucker ins Klo ...

Es gibt in Hessen eine evangelische Gemeinde, sie hat auch einen Kindergarten. Und da gibt es einen evangelischen Pfarrer. Der nimmt es sehr genau! Ja, womit? Mit den Faschingskostümen der Kinder! Ihm ist es ein Greuel, wenn Kinder sich als Zauberer oder Hexen verkleiden. 

Quelle: n-tv Zauberer und Hexen "für Gott ein Gräuel" - Pfarrer zensiert Kinderkostüme:  Als Tiere oder Bauarbeiter verkleidet dürfen die Kleinen aber kommen. 

Und warum das alles. Weil in der Bibel der Christen vor Zauberen und Hexen gewarnt wird. Die seien auch dem Gott der Christen ein Greuel - also auch dem Pfarrer. Die armen Kinder, die in Bauarbeiterkostüme gesteckt werden. So etwas von langwilig! 

Aber der Pfarrer denkt ja weiter - in die Zukunft. Schon früh sollen die Kleinen lernen, dass sie arbeiten müssen. Um die Kirchensteuer und das Kirchgeld zu bezahlen. Und Menschen, die als Zauberer und Hexen tätig sind, die sind meist keine Mitglieder der Kirche, zahlen deshalb auch keine Kirchensteuer. Und das ist dem Herrn Pfarrer auch ein Greuel. 

Gern hätte ich diesen Pfarrer gefragt, was er von der Bitte des Vaterunser hält: "Unser täglich Brot gib uns heute!" Daran hat er bestimmt nichts auszusetzen. Was aber ist, wenn er erfährt, dass es im christlichen Bayern einen Landkreis gibt, da muss eine Schriftstellerin Zwangsgeld zahlen, weil sie sich weigert, täglich ein Pfund Zucker ins Klo zu kipppen und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachzuspülen! 

Ich bin nicht besoffen, das ist kein Witz! Das ist dem Oberinspektor in diesem Landratsamt voller Ernst. Und auch der Herr Landrat stellte fest, dass sein Mitarbeiter völlig korrekt arbeitet. 

Wie kam es dazu? Die Schriftstellerin wohnt auf einem Einzelhof. Zuammen zwei Personen. Auch sie produzieren Fäkalien. Und dafür hat sie eine Dreikammerklärgrube, die so groß ist, dass sie nur einmal im Jahr den Inhalt auf eine Wiese ausbringt. Wie es andere Landwirte auch machen. 

Und für entlegene Landwirtschaftsbetriebe gibt es sogar einen Paragraphen 41 der Bayerischen Bauordnung. Da steht etwas von Ausnahmegenehmigung für solche Fälle. Aber nein, dieser Oberinspektor bestand darauf, dass die Schriftstellerin eine Kleinkläranlage baut - für zwei Personen. 

Die Schriftstellerin wollte bauen, sie ist ja keine Spielverderberin. Aber es gibt ein kleines Problem: Auf dem Markt gibt es keine einzige funktionierende Kleinkläranlage für nur zwei Personen. 

Macht nichts, sagte der Gutachter: Machen wir vier Personen daraus. Aber damit funktioniert die Kläranlage trotzdem nicht. Die Biologie vertrocknet, die Bakterien bekommen zu wenig Nahrung. 

Das macht nichts, Hauptsache, die weltfremden Vorschriften sind erfüllt. Ja, aber die Kläranlage wird überprüft, ob die Messwerte stimmen. Und wenn die Bakterien tot sind - mangels Nahrung, dann sind die Werte im Keller. Sie fragt die Hersteller. Ja, das Problem kennen wir. Dann müssen Sie jeden Tag mindestens ein Pfund Zucker ins Klo kippen und mindestens mit 400 Liter Trinkwasser nachspülen. Jeden Tag! 

Wie stellt sich das der Hersteller vor? 

Das brauchen Sie doch nur sechs Wochen vor dem Prüftermin zu machen. Aber ich weiß doch nicht, wann dem Oberinspktor einfällt zu prüfen. Also muss ich die ganze Zeit Zucker ins Klo kippen und nachspülen. 400 Liter! Da muss ich ja mindestens 40-mal die Klospülung betätigen. Und der viele Zucker verstopft die Rohre, sagte mir ein Brunnenbauer. 

Und dann kommt das größte Problem: Die Schriftstellerin hat ein karge Kindheit erlebt - mit viel Hunger. Sie hat sich angewöhnt, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Und auch heute noch, wirft sie keine Lebensmittel weg. Angesichts der Tatsache, dass alle zwei Sekunden irgendwo auf diesem Planeten ein Kind unter fünf Jahren verhungert! Und da soll die Schriftstellerin täglich ein Pfund Zucker ins Klo kippen und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachspülen. Wieviele Menschen verdursten während dieser Zeit? 

Nein, das kann sie nicht mit ihrem Gewissen und mit ihrer religiösen Weltanschauung vereinbaren! Das ist Sünde! Das findet auch die Augsburger Allgemeine: 

Quelle: Brot wegwerfen ist eine Sünde

Der Oberinspektor bleibt hart: Wenn die Schriftstellerin keine Kläranlage baut und kein Pfund Zucker täglich ins Klo kippt und nicht mit mindestens 400 Liter nachspült, dann muss sie Zwangsgeld zahlen! 

Also zwingt dieser Oberinspektor und damit der Landrat die Schriftstellerin zur täglichen Sünde! Wieso eigentlich? Sie hat einen Verdacht: Die beiden wollen verhindern, dass sie in den weiß-blauen Himmel kommt! Eine Halbmongolin dort! Das muss verhindert werden! 


Film hungernde kinder
Veröffentlicht am 19.11.2012 von Kerl Blödmann

Und dieser Landrat ist Mitglied der Christlich Sozialen Union!

Übernommen von OverBlog

Freitag, 20. Dezember 2013

Wie ein Bären-Marke-Bärchen" einem Nomadenkind eine große Freude machte ...

Wer kennt sie nicht, die Bärenfamilie mit Vater, Mutter und drei Kindern, die für die Kondensmilch Bären-Marke werben. Der Werbeslogan "Nichts geht über Bärenmarke - Bärenmarke zum Kaffee" hat sich ja zu einem Werbedauerbrenner entwickelt! Und die Älteren unter uns erinnern sich an die etwa 4,5 cm großen Plastikbären, die jeder Kunde erhielt, der gleich einen Doppelpack von Kondensmilch kaufte. Da steckte in der Einschweißfolie so ein Bärchen mit gelber Nase. 



In der rechten Hand steckte entweder ein Malerpinsel oder ein Fähnchen. Und dann gab es noch Bärchen mit einem Wanderstab in der Hand und einem Rucksack auf dem Rücken. Bei dieser dritten Variante wurde ein Kunststoff verwendet, der oft zerbröselte ... 

Wieso erzähle ich das alles? Wer mein Buch gelesen hat, erinnert sich vielleicht an folgende Stelle  (Seite 95f):  Fürsorglich brachte Gorin sie wieder nach draußen, da fiel ihm noch etwas ein. Er ließ Kiat an der Tür stehen und rannte in sein Quartier. Atemlos tauchte er wieder auf und drückte ihr etwas in die Hand. Ein kleines braunes Plastikbärchen mit gelber Nase. Das hatte er im Westladen bekommen, als er eine ganze Palette West-Dosenmilch für das Offizierskasino organisiert hatte. 

Kiat sah erst das Bärchen, dann Gorin fragend an. Er lächelte ihr aufmunternd zu und sie verstaute es vorsichtig in einem kleinen Amulettbeutel, den sie an einer Lederschnur um den Hals trug. Dieses Bärchen trug sie immer und überall bei sich. Heute steht es im Regal in Kiats kleinem Haus in Süddeutschland. 

Ja, und wenn ich mir dieses Bärchen anschaue, dann ist es ein Bärenmarke-Bärchen! Wie kam das in eine russische Kaserne in der Nähe der Grenze zwischen China und Mongolei? Die Offiziere wurden bei Laune gehalten - mit Waren aus dem kapitalistischen Westen. Denn der Dienst in der Einsamkeit der Steppe war nicht jedermanns Sache. Dass diese Milch aus dem Westen kam, störte die Offiziere nicht - im Gegenteil der Kaffee wurde dann besonders feierlich geschlürft. 

Und Major Gorin wollte mir kleinen Knopf etwas schenken und besann sich auf das Bärenmarke-Bärchen. Ich wunderte mich sowieso über die Langnasen, die Milch aus kleinen Blechdosen tranken. Ich als Nomadenkind musste Pferde- oder Kamelstuten melken, um an Milch zu kommen. Erst später erfuhr ich, was es mit dieser Dosenmilch auf sich hatte. 

An einer anderen Stelle taucht wieder das Bärchen in meinem Buch auf (Seite 225f); da begriff ich, 

... dass die ganze Welt sich stets und ständig veränderte und alles, was ihr so viel bedeutet hatte, nicht mehr existierte. Es war nur eine Erinnerung an ein fernes Paradies, für immer verloren. Dass das Leben in der Steppe für sie alles andere als paradiesisch gewesen war, spielte keine Rolle mehr. 

... und Kiat wusste, dass sie nie mehr in die Steppe zurückkehren werde. So nahm sie ihr Amulett ab, das sie stets um den Hals getragen hatte und vergrub es am Fuß der Berge. Nur ihr kleines braunes Plastikbärchen mit der gelben Nase nahm sie heraus und steckte es in die Hosentasche. Das Bärchen gehörte zu einem anderen Leben. 

Dieses Bärchen hatte und hat für mich immer noch eine große Bedeutung. Als mein deutscher Vater mich in der Sowjetunion suchen ließ - er hatte mit dem Geheimdienst einen "Deal" gemacht, war ich Soldat bei der sowjetischen Roten Armee. Ich sollte in der Lubjanka "umprogrammiert" werden, um in Westdeutschland die Rolle eines deutschen Mädchens zu übernehmen. Es war unter ominösen Umständen zu Tode gekommen, so dass es keinen amtlichen Totenschein gab. Da sollte ich die Rolle dieses Mädchens übernehmen. Es war nicht vorgesehen, dass ich lange in Westdeutschland leben werde. Ich war sozusagen ein "wandelnder Totenschein" ... 

Als ich verhaftet wurde und in der Lubjanka gelandet war, wurde mir alles weggenommen, die Uniform, vorher wurden mir die Abzeichen heruntergerissen und dann begann die "Umprogrammierung", die Monate dauerte. Da wurde ich entlassen und mit wechselnden Bewacherinnen in die DDR gebracht. 

Auf Seite 248f erzähle ich von meiner Entlassung aus der Lubjanka: 

Vorher erhielt sie zivile Kleidung, die sie anziehen musste und einen dunklen unförmigen Wintermantel. Dazu bekam sie einen kleinen schäbigen Pappkoffer in die Hand gedrückt. Vermutlich enthielt er Unterwäsche oder so etwas. Und - ganz seltsam - erhielt sie auch ihr braunes Bärchen mit der gelben Nase wieder zurück ... 

... Auf dem Weg zum Bahnsteig sah sie sich plötzlich Major Gorin gegenüber, nur, dass der jetzt KGB-General war ... Gorin war sichtlich erschüttert, als er bemerkte, wie sich Kiat verändert hatte. 

"Das habe ich nicht gewusst. Es tut mir leid. Bitte, sei mir nicht böse." 

Kiat lächelte ihm nur trübe zu. Sie war geschockt. ... Den Begriff "Gehirnwäsche" kannte sie nicht, obwohl sie selbst einer zum Opfer gefallen war. 


Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1

Übernommen von OverBlog

Samstag, 2. November 2013

Die gespielte Empörung der Landwirtschafts-Lobby über ein BUND-Video

Da hat der BUND ein Video produziert: Da wachsen Babyköpfe aus dem Ackerboden, ein Flugzeug verspüht Gift, die Kinder sterben. Unter dem Motto: "Pestízide! Hergestellt, um zu töten!" Das war den Lobbyisten der Landwirtschaftsindustrie nicht nur ein Dorn im Auge. Sie sahen die Ehre der Bauernschaft angekratzt, ja in den Schmutz gezogen. Werfen wir doch einen Block in dieses Video:


Veröffentlicht am 28.10.2013 von BUND Germany

Es geht um Glyphosat - besser bekannt als "Roundup"! Das ist ein Teufelszeug, das sogar die Bauern, die es verspritzen, krank macht. In Frankreich ist Roundup als Verursacher einer Krankheit von Landwirten verdächtigt, die als Berufskrankheit anerkannt wird! Wird da der Belzebub mit dem Teufel ausgetrieben? Das will die Monsanto-Lobby auf keinen Fall hören!

Deshalb die Empörung! Wenn ich mir die heutige Landwirtschaft so ansehe, da wird ein Kampf gekämpft. Der Kampf zwischen Teller und Tank! Will sagen: Früher war die Landwirtschaft da, um die Teller hungriger Mäuler zu füllen. Aber heute sind viele Bauern nur noch Lieferanten von Biogas. Und wie wird Biogas erzeugt? Durch Vergasung! Ja, es werden Nahrungsmittel vergast!

Da wird Biomasse auf den Äckern in Monokultur erzeugt, meist wird Mais gesät und geerntet. Die Monokultur hungert die Böden aus. Die überschweren Maschinen verdichten die Böden so sehr, dass kaum noch etwas wächst. Also muss gespritzt werden. Auf Teufel komm raus. Und der Teufel kommt raus - an vielen Stellen:

In den Biogasanlagen entsteht als Abfall eine derart giftige Brühe an Gülle, die nicht nur stinkt, sondern hochgiftig ist. Manchmal stehen große Lachen tagelang auf den Feldern, die nicht abfließen, weil der Boden zu sehr verdichtet ist! Ich habe mehrmals mit einem pH-Messgerät die Jauche gemessen und war immer wieder erschrocken. pH-Werte über 11 - diese Jauche ist doch glatt als WC-Reiniger zu verwenden!

Wenn ich das den Biogas-Bauern erzählte, sie waren nicht interessiert. Sie sind nur an der Vergütung für den erzeugten Strom interessiert! Und wenn ich mich an die Landwirtschaftsämter wende, dann kommt gleich die Gegenfrage, ob mein Messgerät überhaupt "amtlich" geeicht ist?! Bisher fand es kein Amt für nötig, selbst Messungen durchzuführen!

Sie haben einfach Angst vor den Ergebnissen. Es könnte ja sein, dass ich Recht habe! Was dann? Und die Bauern vernichten ihr eigenes Kapital: ihren guten Ackerboden! Noch ein paar Jahre, dann wächst nichts mehr auf diesen ausgelaugten Böden!

Und die wirklichen Biobauern schauen in die Röhre: Sie können kaum noch Äcker pachten, um dort ihr Biogemüse anzubauen. Die Erzeuger von Biogas pachten alles, was zu pachten ist. Sie zahlen astronomische Preise für Äcker. Da können die Biobauern nicht mithalten. Folge: DIe Preise für Nahrungsmittel steigen und steigen!

Aber das soll nicht bekannt werden! Menschen sollen nicht über diesen Irrsinn nachdenken. Da gibt es in Deutschland eine florierende Maschinenindustrie für die Biogaserzeuger. Immer größer und schwerer werden die Maschinen. Die Maschinenringe für Landwirte verleasen diese Mammutmaschinen an die Landwirte. Den größten Profit streichen nicht deutsche Firmen ein, sondern US-amerikanische!

Für die Biogas-Erzeuger ist dieses Spielchen ein Nullsummenspiel: Je mehr sie verdienen, umso mehr müssen sie für Maschinen ausgeben. Immer größer, immer teurer! Dieser Wahnsinn zeigt sich immer öfters: Da sind die Maschinen derart groß, dass die Äckerchen viel zu klein für die Monstermaschinen sind. Eben der tägliche Wahnsinn.

Dabei gibt es eine viel bessere Methode, heute Landwirtschaft zu betreiben: Permakultur! Damit können genügend Pflanzen auf nur einem Hektar angebaut werden, dass eine vierköpfige Familie ein Jahr versorgt ist. Und es werden keine Pestizide gebraucht! Und die Böden werden geschont!

Aber davon will diese Nahrungsmittelindustrie nichts wissen. Da gibt es ja dann kein "Wachstum"!


Veröffentlicht am 03.10.2013 von FILMSORTIMENT.de

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Wie sicher sind die deutschen Forensiken? Kinderpornografie? Geldwäsche? Automodellbau?

Da gibt es in Sachsen-Anhalt in Uchtspringe eine Landesklinik für forensische Psychiatrie. Sie geriet 2008 in die Schlagzeilen. Grund: Die Insassen tauschten Kinderpornos über das Internet! Unfassbar! Hat sich seitdem etwas geändert? Nein, 2013 war es wieder so weit: Im Sommer 2013 wurde wieder in der Landesklinik Uchtspringe ermittelt, wieder wegen Kinderpornografie und Geldwäsche!

Möglich war das, weil ein Patient einen Zugang zum Internet hatte, den er nie hätte haben dürfen! Wie geht es eigentlich in den forensischen Abteilungen zu? Da werden Werkstätten errichtet, in denen die sündteueren Automodelle zusammengebaut wurden, für eine Firma, bei der auch die Haderthauers beteiligt waren. Ist den Haderthauers etwas passiert? Bis jetzt noch nicht!

Quelle: MDR Info Geldwäsche im Zusammenhang mit Kinderpornografie: Der Verdacht, der die Ermittler in diesem Sommer in die Landesklinik Uchtspringe führt, ist Geldwäsche. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte MDR INFO: Es gehe um „Geldwäsche im Zusammenhang mit Kinderpornografie“. Möglich wurde das offenbar, weil ein Patient, wie die psychisch kranken Straftäter dort heißen, über einen Internetzugang verfügte, den er nicht hätte haben dürfen. Vorbei an allen Kontrollen.

Kinderpornografie macht offensichtlich auch nicht vor Geschäftsführern einer christlichen Partei halt. Da gab es eine Razzia in der Frankfurter CDU-Zentrale. Der Geschäftsführer Christian Wehrnet wurde verdächtigt, solches Filmmaterial zu besitzen!

Frau Merkel ist wirklich nicht zu beneiden: Da ist sie Chefin einer Partei, und ein Mitglied wird mit kinderpornografischem Material erwischt. Vor der Wahl gab es eine Schmutzkampagne gegen den Grünen Trittin, ihm wurde vorgeworfen, er habe früher Pädophilie unterstützt. Von diesen Vorwürfen ist nichts übrig geblieben!

Und was ist mit dieser CDU? Soll sie doch erst ihren Dreck vor der eigenen Tür kehren!

Quelle: Frankfurter Rundschau Razzia in CDU-Zentrale: Für die Frankfurter CDU ist es eine böse Überraschung: Ihr langjähriger Geschäftsführer und Stadtteilpolitiker Christian Wernet steht unter dem Verdacht des Besitzes von Kinderpornographie.


Veröffentlicht am 09.09.2013 von Exhibitionist3

Andererseits gibt es Fälle, da sitzt ein Mann seit 19 Jahren im Maßregelvollzug. Grund: Er hat sein Glied hergezeigt! Oder andere sitzen 20 Jahre im Maßregelvollzug. Sie wurden einfach vergessen!


Veröffentlicht am 12.10.2013 von Exhibitionist3

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 26. Oktober 2013

GLOSSE: Fukushima und der alltägliche Wahnsinn - Strahlenschäden bei Kindern

Die großherzige Regierung von Japan und die noch großherzigerere Atomlobby scheuten weder Kosten noch Mühe und stellten vor den Kindergärten Messgeräte für die radioaktiven Strahlen auf. So schützen sie die Kinder! 



Leider gibt es subversive Bürger, die den Messungen durch die Regierungsgeräte misstrauen. Schlimmer noch: Sie messen selbst - mit eigenen Messgeräten! Dabei hat doch nur die Regierung das Messmonopol!



Die Messungen der Bürger sind oft fünfmal höher als die Regierungsmessungen! Woran liegt das? Die Bürger sind undankbar! Sie wollten doch Messgeräte, die haben sie bekommen!




Die Regierung klärt auf: Um die Kinder nicht zu ängstigen, zeigen die Regierungsgeräte nur die letzten Ziffern an! Die gemessenen Werte sind viel niedriger als in der Schweiz! Unsere Werte sind Spitze! Einer Olympiade 2020 in Tokio steht nichts im Wege!


Veröffentlicht am 19.11.2012 von BewusstseinOnlineMag

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 18. September 2013

Schmutziger Wahlkampf: Die schmutzige Demontage der Opposition

Endspurt im Wahlkampf um die fetttriefenden Tröge im Bundestag: Die Kanzlerin brachte diesmal das Kunststückchen fertig, mit Wahlplakaten ohne konkrete Aussagen in die Arena zu steigen. Wieso sich auch festlegen? Die Kanzlerin macht sowieso alles anders, anders als sie angekündigt hat. 


Hochgeladen am 31.05.2008 von zondersuppen

Habt ihr es gehört?
Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt!

Also legt sie sich gar nicht fest, macht keine Aussagen! Sondern nur hohle Phrasen wie:

  • Deutschland geht es gut: Welches Deutschland meint sie? Doch wohl nicht das Heer der Deutschen, die im Niedrig- und Billiglohnsektor arbeiten müssen? Oder die acht Millionen Arbeits- und Erwerbslosen?
  • Der Aufschwung ist bei den Menschen angekommen: Welchen Aufschwung meint sie? Den Aufschwung beim Turnen? Oder einen wirtschaftlichen Aufschwung, der in weiter Ferne liegt?
  • Die beste Regierung seit der Wiedervereinigung: Genau, weil diese Regierung viel versprochen, aber nichts gehalten hat. Oder gar nicht begonnen hat! Deshalb konnte dies Regierung auch keine Fehler machen! Ist klar!
  • Alternativlos: Klar, zu so einer Regierung gibt es keine Alternativen. So eine Regierung kann nicht mehr unterboten werden!

Aber es gibt noch immer Unverbesserliche, die wollen von ihren Kandidaten konkrete Aussagen hören, damit können die Schwarzen nicht dienen. Höchstens mit Zusagen wie "PKW-Maut für Ausländer" - ein Unding wie jeder weiß. Aber damit lässt doch schön der Hass auf Ausländer schüren ...

Also, was machen die Schwarzgelben? Sie versuchen die Opposition madig zu machen. Nicht etwa mit Gegenaussagen. Oder deren Argumente zu widerlegen? Das ist viel zu aufwändig, da muss ja gedacht werden und das ist so anstregend - für Schwarzgelbe.

Einfacher ist es doch, in der Vergangenheit  der Politiker der Opposition zu stöbern. Beispielsweise nach Sex-Praktiken. Am besten ziemlich abartige oder verbotene! Und sie wurden fündig! Angeblich:

Sie fanden ein Wahlprogramm der Grünen Liste aus dem Jahr 1981, da wurde gefordert, dass Sex zwischen Erwachsenen und Kindern unter bestimmten Bedingungen straffrei sein sollte. Und presserechtlich verantwortlich für dieses Programm war Trittin. Jetzt wird eine Diffamierungskampagne in Gang gesetzt: Der Trittin sei Pädophiler! Er treibe es mit Kindern! Dann die Steigerung: Alle Grünen trieben es mit Kindern!

Und schon bekommt Grün ein derbes negatives Image! Und keiner fragt, was Trittin vorzuwerfen ist? Wieso soll er zurücktreten? Hat er je verbotenen Sex mit Kindern gehabt? Darum geht es nicht, sondern nur darum, um einen Politiker mundtot zu machen. Und vor allem von den konkreten Forderungen der Grünen abzulenken!

Und etwas Ähnliches passiert dem Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück. Da wird ein Foto von ihm hochgespielt: Steinbrück zeigt den Stinkefinger! Da spielt keine Rolle, in welchem Zusammenhang Steinbrück zu dieser Geste griff. War es im Zusammenhang mit einer politischen Frage? Nein, aber das ist egal! Jetzt haben sie ihn, den Steinbrück, der es im Duell wagte, seine Majestät - Angela die Große - mit konkreten Aussagen zu belästigen. 

Ich frage mich allerdings, wieso schlägt die Opposition nicht mit gleicher Münze zurück? Ein Steinbrück, der in einem Interview ohne Worte den Stinkefinger zeigt, ist mir tausendmal lieber als ein Kanzleramtsminister Pofalla, der seinem Parteifreund Bosbach androht, "ihm in die Fresse zu hauen" und der "auf das Grundgesetz scheißt!"

So ein Undemokrat ist für diese Kanzlerin tätig!

Und wenn schon die Schwarzgelben in der Vergangenheit stöbern, wieso stöbert niemand in der Vergangenheit der Kanzlerin? War sie nun FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda oder nicht? War sie nun zum Russisch Lernen nach Moskau geschickt worden oder nicht? Oder sind das Tabufragen?


Veröffentlicht am 06.06.2013 von linksfraktion

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 6. September 2013

Religion ist Opium fürs Volk - Schlimmer noch: Freibrief für Sadismus

Oft wird der Spruch "Religion ist Opium für das Volk" Karl Marx zugeschrieben. Ich fand diese Aussage bei Lenin: "Die Religion ist eine Form des geistigen Jochs, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch ein Leben in Elend und Verlassenheit niedergedrückten Volksmassen lastet. Die Ohnmacht des Ausgebeuteten im Kampf gegen die Ausbeuter läßt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits aufkommen, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf gegen die Naturgewalten den Götter-, Teufel-, Wunderglauben usw. aufkommen ließ. Wer sein Leben lang schafft und darbt, den lehrt die Religion Demut und Geduld im irdischen Leben und vertröstet ihn auf den himmlischen Lohn. Wer aber von fremder Hände Arbeit lebt, den lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden; sie bietet ihm eine wohlfeile Rechtfertigung für sein Ausbeuterdasein und verkauft zu billigen Preisen Eintrittskarten zur himmlischen Seligkeit. Die Religion ist das Opium für das Volk. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz, ihren Anspruch auf ein auch nur halbwegs menschenwürdiges Dasein ersäufen."

Quelle: Auszug/Zitat/Quelle

Gestern hatte die mittelfränkische Polizei sehr viel zu tun: Sie musste Kinder befreien. Ja, richtig gelesen! Es mussten Kinder befreit werden! Aus den Händen einer Sekte! Einer "urchristlichen" Sekte. Sie nennen sich die "Zwölf Stämme". Und sie schlagen Kinder, sie nennen das jedoch "züchtigen". Und damit es richtig klatscht, tauchen sie Weideruten ins - heilige - Öl und schlagen damit kräftig zu!

Und sie schicken ihre Kinder nicht in die öffentliche Schule. Wahrscheinlich deshalb, da könnten ja ihre Kinder lernen, dass es auch Schulen gibt, in denen nicht geprügelt wird. Im Kreis Mittelfranken gibt es ein Dorf Wörnitz. 2009 zog diese Sekte nach Wörnitz. 

Und das Jugendamt machte Kontrollbesuche - aber eingegriffen wurde nicht. Wahrscheinlich wurde wieder mal weggeschaut. Das ist ja in Franken üblich. Da gab es mal den Kinderschänderskandal in Flachslanden: Eine Lehrkaft, der etwas aufgefallen war und die den Schulrat informierte, erhielt den Rat: "Man muss auch mal wegschauen können!"

Auch bei den Zwölf Stämmen haben das Jugenamt und andere Behörden - und auch der Bürgermeister Beck von Wörnitz - offensichtlich weggeschaut. Bis ein "Aussteiger" erzählte, was da in dieser Sekte abgeht! Schande über diese Behörden! Denkt von denen niemand an die armen Kinder? Deren Zukunft ist doch komplett versaut!

Quelle: BR Schwaben Glaubensgemeinschaft Polizei-Einsatz bei "Zwölf Stämme": Das Schulamt habe schon häufiger nach Kindern der "Zwölf Stämme" in Wörnitz gesucht, sagte der Wörnitzer Bürgermeister Karl Beck (Allgemeine Unabhängige Bürger). Er konnte bislang jedoch nicht bestätigen, dass in Wörnitz schulpflichtige Kinder versteckt wurden. In der Gemeinde seien in der Vergangenheit noch nie Kinder der Religionsgemeinschaft im entsprechenden Alter gemeldet gewesen. 2009 hatten die "Zwölf Stämme" ein Anwesen in der Gemeinde erworben. Außerdem betreiben sie dort im Gewerbegebiet eine Bau- und eine Solarfirma.

Das ist wieder mal typisch. Da siedelt sich eine Firma an - im gemeindeeigenen Gewerbegebiet - und Bürgermeister und Gemeinderat schauen weg. Ja, da sind keine Kinder gemeldet, also gibt es für den Bürgermeister keine Kinder. Aber da sind doch Kinder dieser Sekte zu sehen! Nö, Bürgermeister und Gemeinderat sehen keine Kinder, sie schauen weg.

Außerdem, wer will schon einen Betrieb in der Gemeinde verärgern? Der zahlt doch -  vielleicht - Gewerbesteuer! Und außerdem sind das überzeugte Christen! Und keine Kommunisten!


Veröffentlicht am 06.09.2013 von nfgAKTUELL5


Veröffentlicht am 06.09.2013 von BR

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 24. März 2013

GLOSSE: Annette lässt das Mausen nicht? - Blog von Kiat Gorina


Diese Republik ist immer für Überraschungen gut! Da gab es eine Bundesbildungsministerin, die vor Jahrzehnten eine Doktorarbeit verfasst hatte. Und es gibt einen Plagiatsjäger, der sich Robert Schmidt nennt, aber anonym bleiben will. Er hatte akribisch diese Dissertation nach plagiierten Stellen durchsucht und wurde fündig. 

Da blieb der philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf nichts anderes übrig, als der Ministerin den Doktortitel abzuerkennen. Welch eine Blamage! Für die ehemalige Ministerin und für die Kanzlerin! Denken wir nur an ihr Verhalten in der Causa Guttenberg. Ist diese Bundesregierung ein Magnet für plagiierende Minister? Es scheint so.


Veröffentlicht am 09.02.2013 von Hetzenjagd

Und diese Ex-Ministerin ist anscheinend bei einem weiteren Plagiat ertappt worden: Jetzt hat sich der Plagiatsjäger Schavans zehnseitigen Aufsatz „Die Frage nach Gott und dem Menschen. Theologie in der Universität“ vorgenommen, der 2008 im Herder-Verlag in einer Festschrift für Kardinal Walter Kasper zum 75. Geburtstag erschienen ist. Aus Peter Walters Aufsatz „Universität und Theologie im Mittelalter“, 2007 publiziert im Herder-Sammelband „Universität ohne Gott? Theologie im Haus der Wissenschaft“ habe Schavan im Umfang von etwa einer Textseite Passagen einer Darstellung zur Geschichte der europäischen Universität abgeschrieben, ohne diese Stellen als Zitate zu kennzeichnen.

Quelle: TAGESSPIEGEL Neuer Plagiatsvorwurf gegen Schavan

Und der Plagiatsjäger kommt zum Schluss: Die Verfasserin präsentiert ihre Ausführungen zur Geschichte der europäischen Universität so, als stammten sie von ihr. Tatsächlich übernimmt sie diese aber von Walter (2007), strukturiert sie neu und schreibt sie mehr oder weniger stark um; ein substanzieller eigener Beitrag ist nicht erkennbar. Walter wird in dem vorliegenden Aufsatz an keiner Stelle erwähnt. Aus Walters (2007) "ersten Jahrhunderten" werden bei der Verfasserin "erste[n] Jahre[n] und Jahrzehnte[n]". Lediglich der abschließende Relativsatz "das zu einer gewissen inneren Fragilität beitrug" stammt originär von ihr.

Soso, diese Plagiatorin macht aus Jahrhunderten dann Jahrzehnte und faselt von einem "Fragilitätsbeitrag ... Das ist ihre Eigenleistung. Und so etwas war für die Bildung und Forschung dieser Republik zuständig! Und sie wurde ja so über den grünen Klee gelobt! Wofür eigentlich?

Vielleicht dafür, dass sie im Interview Kinder angelogen hat?!


Veröffentlicht am 25.02.2013 von clipcubede


Übernommen aus Over-Blog

Sonntag, 3. Februar 2013

Pogromstimmung gegen katholische Kirche? - Blog Von Kiat Gorina


Da gab Erzbischof Gerhard Ludwig Müller - Leiter der Römischen Glaubenskongregation - der WELT ein Interview. Die WELT wählte den Titel "Gezielte Diskreditierung der katholischen Kirche" und schrieb in der Zusammenfassung von einer "Pogromstimmung gegenüber dem Christentum".

Quelle: DIE WELT Gezielte Diskreditierung der katholische Kirche

Dass auch in Deutschland verstärkt wieder kritische Stimmen gegen die katholische Kirche laut wurden, hat ja der Fall einer vergewaltigten Frau gezeigt, die gleich von zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen wurde:

Quellen:

  1. Was ist wichtiger? - Christliche Nächstenliebe oder christliches Dogma?
  2. Köln: Justiz knickt vor katholischer Kirche ein!
  3. Zum Kopfschütteln - Köln Erzbischof Meisner

Was hat Erzbischof Müller wirklich in seinem Interview gesagt? Am Ende des Interviews stellte die WELT folgende Frage:

Francis Kardinal George, schwer krank und verbittert über die Kirchenpolitik Obamas, sagt in Chicago, dass er wohl im Bett sterben werde, sein Nachfolger vielleicht im Gefängnis und dessen Nachfolger drohe eine Ermordung. Teilen Sie diese Skepsis?

Halten wir fest: Diese Frage bezieht sich in erster Linie auf die Stellung der katholischen Kirche in den USA. Und worum geht es da? Um die gleichgeschlechtliche Ehe, dagegen wettert Kardinal George sehr heftig. Ich denke, das ist sein persönliches Recht.

Aber er muss in Kauf nehmen, dass ihm dann der kritische Wind der Befürworter der gleichgeschlechtelichen Ehe ins Gesicht weht. 

Quelle: CHICAGO PHOENIX LGBT activists to demonstrate against Cardinal George

Da der Kardinal über die Homosexuellen herzieht, braucht er sich nicht zu wundern, wenn die Homosexuellen sich wehren. Ich denke, die Zeiten, in denen christliche Theologen Homosexualität als Krankheit bezeichneten, sind doch wohl endgültig vorbei. Aber wenn ich mir Videos von Kardinal George ansehe, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Und wenn Kardinal George sich an den Ku-Klux-Klan erinnert fühlt, dann neigt er wohl zu Übertreibungen:


Hochgeladen am 22.12.2011 von SP3RN

Und was sagte Erzbischof Müller?

Gezielte Diskreditierungskampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Die daraus entstandene Stimmung sieht man in vielen Blogs. Auch im Fernsehen werden Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert.

Auch er neigt wohl zu Übertreibungen ...

Leider hat die WELT Erzbischof Müller nicht gefragt, wieso das Schutzalter für Kinder im Vatikanstaat immer noch bei zwölf Jahren liegt. So schrieb die WELT am 24.10.2010: Vatikan erlaubt Sex mit Kindern ab zwölf Jahren: 

Der Vatikanstaat hat in Europa das niedrigste Schutzalter für Kinder. Es liegt bei 12 Jahren, in Deutschland dagegen bei 14 und in der Schweiz bei 16. Das Schutzalter legt fest, wie alt ein Kind mindestens sein muss, damit Erwachsene und Jugendliche sexuelle Beziehungen mit ihm haben 

Ferner schreibt die WELT:

In Deutschland macht sich jeder strafbar, der an einem zwölf- oder dreizehnjährigen Kind sexuelle Handlungen vornimmt – ganz egal, ob es einwilligt oder nicht. Im Vatikanstaat wäre das unter Umständen straffrei, etwa wenn kein Abhängigskeitsverhältnis zwischen den Partnern besteht. Grund ist ein juristisches Überbleibsel aus dem 19. Jahrhundert. Damals lag im italienischen Strafrecht die Altersgrenze für Sex bei zwölf Jahren. 

Was hätte Erzbischof Müller auf diese Frage wohl geantwortet? Vielleicht mit Matthäus 19 Vers 14: Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Himmelreich.

Habe ich jetzt ein Pogrom angezettelt?

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Ein Quad für ein Kind - armes Kerlchen - Blog von Kiat Gorina


An Weihnachten strahlen in manchem Haus die Kinderaugen - wenn die Kleinen in Bergen von neuem Spielzeug sitzen. Was aber, wenn das gut gemeinte väterliche Geschenk etliche Jahre zu früh kommt? 

So etwas muss dem kleinen Jungen im benachbarten Dorf passiert sein. Der Bär ging mit Riffel spazieren und kam an eben jenem Anwesen vorbei. Einer der Jungen hatte offenbar ein Miniquad zu Weihnachten bekommen. Aufmerksam saß der Kleine auf seinem Quad und hörte seinem Vater zu. Er war eifrig bemüht, alles richtig zu machen. 

Vorsichtig fuhr er los, anfangs ging auch alles gut, aber dann: 

das Quad kreischte hochtourig, schoß los - und kippte an der Böschung um! 

Der Kleine weinte, bestimmt hatte er sich dabei weh getan. Der Vater brüllte, packte den Kleinen und pflanzte ihn wieder auf das Quad. Der kleine Junge wollte nicht mehr fahren, der Vater tobte. Und das am Fest des Friedens und der Freude ... 

Wenn man bedenkt, wie lange schon Achtzehnjährige brauchen, um ein Auto halbwegs sicher zu fahren - und manche lernen es nie! 

Riffel und Bär gingen weiter, sie wollten sich das Trauerspiel nicht weiter ansehen. Zumal der Vater schon nach der Polizei kreischte. Das tut er öfter. 

Auch Weihnachten 2007, als Miriam ermordet wurde. 

Am Heiligabend 2007 verbrannten wir auf meinem Acker Miriams Einstreu und das letzte Heu, das sie nie mehr essen sollte. Es war mitten in der Nacht, so gegen halb zwei. Auf der anderen Seite des Tals hielt ein Auto vor dem Haus der bewussten Familie an, jemand stieg aus, nach einer Weile wieder ein - und dann fuhr das bewusste Auto zu uns, auf den Hof! 

Der Bär lief hin, ich löschte die Reste des Feuers und folgte ihm eilends. Neugierig bin ich ja überhaupt nicht, nein. Und wenn nachts ein Auto auf meinen Hof kommt ...

Was war da los? Auf dem Hof standen zwei Polizisten. Gegen uns war nämlich Anzeige wegen ruhestörenden Lärms gestellt worden. Das Züngeln der Flammen war nämlich so ohrenbetäubend, dass die Kleinen im sehr weit entfernten Haus deswegen aufwachten und wegen des Lärms nicht wieder einschlafen konnten! 

Na dann: friedliche Weihnachten!


Hochgeladen von a6uwe am 25.12.2011
besucherzhler

Dienstag, 11. Dezember 2012

SIMSEN - damit soll Schluss sein? - Blog von Kiat Gorina


Es ist schon einige Jährchen her, da erfuhr ich, dass es so etwas wie SIMSEN gibt. Das passierte in einer Reithalle in Widerlingsbach. Das Dorf heißt in Wirklichkeit etwas anders, aber da mich in Widerlingsbach mal Nazis überfallen und krankenhausreif zusammengeschlagen haben, heißt dieses Kaff bei mir seitdem Widerlingsbach!

Aber zurück zu SIMSEN: Ich sah da zwei Reitmädchen nebeneinander sitzen und kichern. Dann stellte sich heraus, die beiden hatten neue Handys von ihren Eltern geschenkt bekommen. Und sie schickten sich Texte auf den Handys zu! Und kicherten laut, wenn ihre "Geistesblitze" auf dem Handy der Freundin eintrafen.

Mir war diese Tipperei mit den kleinen Tasten eines Handys immer zu blöd. Immerhin mussten ja die 26 Buchstaben auf einer Zehnertastur irgendwie "gequetscht" werden - also funktionierte das nur mit einer mehrfachen Belegung der Zifferntasten.

Erst als ich eine Möglichkeit fand, kurze Texte auch mit einem Computerprogramm zu schicken und zu empfangen, war ich etwas versöhnt.

Angeblich soll vor zwanzig Jahren die erste Nachricht gesimst worden sein. Mit den wenig geistreichen Worten "merry christmas". Und jetzt gibt es immer mehr Auguren, die das Ende der SIMSEREI herbeireden.

Einen sehr kurzweiligen Artikel über das zwanzigjährige Jubiläum der SIMSEREI fand ich  bei SPIEGEL ONLINE - ein Artikel von Katja Iken. Solche Artikel liebe ich, flott und informativ zugleich:

Quelle: SPIEGEL ONLINE einestages 20 Jahre Kurznachricht

Und noch etwas gefällt mir an diesem Artikel: Da können wir durch sechzehn Kurzbeiträge blättern und dabei erfahren, was Menschen so bei im nachhinein bedeutenden Augenblicken von sich geben.

Und jetzt nach zwanzig Jahren soll das SIMSEN aussterben. Dabei haben SMS auch bei Beziehungen eine große Rolle gespielt: beispielsweise bei der Liaison zwischen dem damaligen Landwirtschaftsminister Horst Seehofer und seiner Freundin Annette Fröhlich. Sie hatte ein Kind von Seehofer. Und Seehofer machte mit ihr Schluss - per Telefon. Und er versuchte später Kontakt mit seiner Ex und seiner Tochter zu halten: 

Demnach versucht Seehofer, über SMS Kontakt zu halten. "Es interessiert ihn schon, wie es seiner Tochter und mir geht", sagte Fröhlich der Illustrierten "Bunte". "Es gibt sicherlich verschiedene Auffassungen, was 'kümmern' bedeutet. Er schickt SMS." 

Quelle: stern.de Die Trennung war wie ein Fallbeil

Übrigens, das grammtikalische Geschlecht einer SMS ist im deutschsprachigen Raum nicht eindeutig geklärt: für die Deutschen ist der Fall eindeutig. eine SMS ist weiblich. Für die Schweizer ist das SMS ein Neutrum. Und die Östereicher können sich nicht entscheiden, mal weiblich, mal geschlechtslos.

Einen humorvollen podcast über das angebliche Ende der SMS-Ära gibt es vom Deutschlandradio.

Und heute gibt es ja Alternativen zum Simsen - das Twittern. Eine Piratin aus dem NRW-Landtag soll ja damit schon sehr berühmt geworden sein - sagt das ZDF. Oder ist das wieder Bashing?


Veröffentlicht von ThomKutlatschkowa2  am 07.09.2012

besucherzhler

Mittwoch, 21. November 2012

GLOSSE: Hamburg - Stadt der Millionäre - Generalprobe für Krippenspiel - Blog von Kiat Gorina


Da schrieb am 26. September 2012 die Hamburger Morgenpost über die immer größere werdende Spaltung zwischen Arm und Reich - in Hamburg. Die Autorin Renate Pinzke warnt - mit Recht - vor "sozialen Verwerfungen"! Zitat: 

"Stadt der Millionäre: Hamburg ist in Deutschland die Stadt mit den meisten Einkommens-Millionären. 859 Hamburger zählen zum erlauchten Kreis. Doch zählt man das gesamte Vermögen (ohne eigengenutzte Immobilie) dazu, dann besitzen 42.000 Menschen ein Vermögen von mehr als einer Million Euro (Quelle: D.A.CH Vermögensreport). Und: Acht Milliardäre leben in der Hansestadt – mit einem Gesamtvermögen von 33 Milliarden Euro. Das Privatvermögen in Hamburg nimmt pro Minute um 24.000 Euro zu."

Quelle: Hamburger Morgenpost 42.000 Millionäre leben in Hamburg – und 50.000 Hartz-IV-Kinder

Und die Autorin schreibt auch:

"Stadt der Armen: Jedes vierte Kind in Hamburg (rund 50.000) wächst in einem Hartz-IV-Haushalt auf, lebt damit in Armut. 12,5 Prozent der Hamburger erhalten Hartz IV, Sozialhilfe oder Leistungen für Asylbewerber. Das sind insgesamt 224.400 Frauen und Männer. Auch die Altersarmut nimmt rasant zu: Die Zahl der Menschen ab 65 Jahren, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind, stieg im vergangenen Jahr um 7,6 Prozent auf 29700 an."

Und angesichts dieser gesellschaftlichen Verwerfungen hatten sehr wohlhabende Kreise eine Idee: Sie wollten ein vorweihnachtliches Krippenspiel inszenieren - nicht mit Schauspielern, sondern mit Betroffenen - so richtig aus dem Leben gegriffen!

Für die "Hauptrolle" wurde eine schwangere Frau auserkoren, die gerade ihr Baby im Krankenhaus zur Welt brachte. Aber ihre Familie wurde zeitgleich obdachlos. Die Mutter wurde mit Baby aus dem Krankenhaus entlassen, sie wusste nicht wohin!

Das gibt es nicht? Doch, das ist die traurige Realität in Hamburg - der Stadt der Millionäre und mit acht Milliardären! Die taz berichtete darüber:

Quelle: taz.de Säugling auf der Straße

Diverse Sozialbehörden konnten der armen Mutter und ihrem so eben zur Welt gekommenen Baby nicht helfen. Hilflos wandte sich die verzweifelte Familie an verschiedene Stellen. Fällt uns da nicht eine andere verzweifelte Mutter ein?

Bestimmt, da gibt es ja eine Weihnachtsgeschichte der Christen: Da musste der Handwerker Joseph mit seiner hochschwangeren Frau wegen der Steuerschätzung nach Bethlehem wandern, sie fanden keine Unterkunft, nur einen verlassenen Stall. Da brachte die Mutter ihr Kind zur Welt, das dann zum Religionsstifter des Christentums wurde.

Und heute? Wird Hamburg in Bethlehem umgetauft?  Die Autorin des Artikels der Morgenpost schreibt auch: "Stadt der Steuerhinterzieher: Nach dem jüngsten Ankauf einer Steuer-CD wurden 879 Selbstanzeigen registriert. Das spült 60 Millionen Euro in die Stadtkasse.
"Stadt der Steuerverschwendung: Würden allein die acht Hamburger Milliardäre mit einem Gesamtvermögen von 33 Milliarden Euro ein Prozent Vermögenssteuer zahlen, wären dies 330 Millionen Euro im Jahr."

Ja, auch die christlichen Kirchen sollten mit der Zeit gehen und die Weihnachtsgeschichte modernisieren. Stoff dafür gibt es genug!

Wie sagte Heiner Geißler: "Geld gibt es wie Heu! Es ist nur falsch verteilt!"


Hamburg: Zaun gegen Obdachlose - EXTRA 3 - NDR
Hochgeladen von ARD am 05.10.2011


Obdachlos in Hamburg
Veröffentlicht am 23.04.2012 von ld50rumpel
besucherzhler

Dienstag, 10. Juli 2012

GLOSSE: CSU wird umbenannt - in CSU - Blog von Kiat Gorina

Was soll das denn? Doch - es hat schon seine Richtigkeit! CSU stand ja bisher für "Christlich Soziale Union". Und jetzt? Also die Anfangsbuchstaben bleiben - also müssen Briefbögen nicht entsorgt werden. Und das "U" steht immer noch für "Union".


Und das "C"? Tja, das steht seit neuestem für "Chaotic" - das bedeutet im Neusprech der McKinsey-Berater "Chaotisch". Tja, das ist eine der neuen Markteigenschaften dieser Partei.


Aber, aber, bisher hat gerade diese CSU den Bürgerinnen und Bürgern einzureden versucht, dass die Oberchaotiker die Piraten sind! Ja, genau! Diese Piraten sind die Chaoten - trotzdem oder vielleicht deshalb immer beliebter. Nachder jüngsten Umfrage stehen sie wieder bei 12 Prozent!


Da haben die beauftragten Berater der CSU vorgeschlagen, sich auch ein neues - und zwar "chaotisches" Outfit anzuziehen! Und bei der Neufassung des Meldegesetzes hat das die CSU gleich ausprobiert:


Da hat der Bundesinnenminister - von der CSU - das Meldegesetz so ummodeln lassen, dass die Kommunen jetzt in den Adresshandel einsteigen können. Das hatte seinen tieferen Grund - das war sozusagen der Plan B dafür, wenn das Betreuungsgeld nicht kommt!


Der Ministerpräsident fordert vehement das Betreuungsgeld und es soll ja sogar Frauen geben, die öffentlich das Betreuungsgeld wollen, beispielsweise gab es weibliche Gäste bei der Facebook-Party, da stellte sich heraus, dass die Angst der Elite vor Facebook-Partys völlig unbegründet sind. Da wollen Frauen ja nur: "Ich will Betreuungsgeld - Horst mach mir ein Kind!"


Denn die nächsten Jahre werden hart für die Kommunen, da können Eltern die Kommunen in Amtshaftung nehmen, wenn sie für ihren Sprössling keinen Kita-Platz erhalten. Und deshalb will Seehofer unbedingt das Betreuungsgeld.


Also hat sich der Bundesinnenminister gedacht, dann müssen die Kommunen die  Adressen verkaufen, um zu Geld zu kommen!
Also, Friede, Freude, Eierkuchen! Nein, der neue Anstrich der CSU muss "chaotisch" sein - also wetterte die Bundesverbraucherministierin gegen das Gesetz ihres Kabinettskollegen - also, wenn das nicht chaotisch ist!


Und der Ministerpräsident wettert auch gegen das neue Meldegesetz! Das Chaos wird gesteigert! Deshalb bedeutet das "C" jetzt "Chaotic" - das ist englisch und erhöht den Werbeeffekt - sagen die Berater!


Tja, und was heißt jetzt das "S"? Also, da haben die Berater es sich sehr einfach gemacht - sie haben geklaut. Natürlich bei den Piraten. Da gibt es ja öfters Empörug, so etwas wird "Shitstorm" bezeichnet. Und der Einfachheit halber haben die Berater das zu "Shit" abgekürzt.


Das hört sich viel besser an als "Scheiße". Und "Chaotic Shit Union" ist doch richtig flott - auf jedenfalls besser als die wörtliche Übersetzung!


besucherzähler

Samstag, 7. Juli 2012

Die Angst der Elite vor Facebook-Partys - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es den Film "Project-X" - da veranstalten drei Jugendliche eine Party und laden dazu jeden ein. Es kommt zu Brand und Zerstörung. Und da gibt es die Facebook-Partys - eingeladen über das "soziale" Netz Facebook. Auch der bayerische Ministerpräsident veranstaltete eine Facebook-Party:


Veröffentlicht am 09.05.2012 von dapdvideofun


Ich weiß gar nicht, wieso die Polizei solche Angst vor Facebook-Partys hat. Bei Seehofer ging es ja geradezu langweilig zu. Nur eine Frau machte dem "Horst" ein Angebot der besonderen Art: "Ich will Betreuungsgeld - Horst mach mir ein Kind!" Vielleicht ist das der tiefere Sinn von Facebook-Partys der CSU? Nachwuchsförderung!


Anders schaut es in Ulm aus: Da wurde auch eine Facebook-Party angekündigt und die Sicherheitskräfte geraten ins Schwitzen. Grund: Zeitgleich findet das Donaufest statt. Und die Polizei ist angehalten, Teilnehmer der Facebook-Party festzunehmen.
Tja, sind die Polizisten Hellseher? Wie erkennen sie einen braven Besucher des Donaufestes und wie einen bösen Besucher der bösen Facebook-Party? Weil die Facebook-Party ein "unkoordinierte Massenveranstaltung" ist und auch nicht angemeldet? Sitzen in der Ulmer Stadtverwaltung lauter Schildbürger?

Der "Veranstalter" half ihnen aus diesem Dilemma, er zog seine Einladung zurück.


besucherzähler