Posts mit dem Label Feuer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Feuer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 7. Juli 2014

GLOSSE: Stagnationswasser und die Widersprüche eines Wasserversorgers


So ein Wasserversorger hat es schwer. Da kommt es immer wieder zu Stagnatationswasser. Also Wasser, das nicht fließt, sondern steht. Jede Hausfrau weiß: Wasser das steht, das fault! Und ein Sprecher eines Wasserversorgers gibt zu: "generelle Vermeidung von Stagnationswasser am Wasserzähler ist durch den Wasserversorger nicht möglich."

Quellen: 
Und so ein richtiger Wasserversorger ist natürlich Mitglied beim DVGW - dem Deutschen Verein für Gas- und Wasserwirtschaft. Dieser Verein erstellt technische Regeln - für seine Mitglieder - die Wasserversorger. Und da gibt es eine Regel, die besagt: Liegt die mittlere Fließgeschwindigkeit unter 5 mm pro Sekunde, dann liegt Stagnationswasser vor!

Au Backe! Auch im vorliegenden Fall kann der Sprecher des Wasserversorgers nicht anders. Er muss zugeben: Es liegt ständig Stagnationswasser vor! Da mag er sich winden wie er will. Das schrieb auch die Bayerische Staatszeitung! 

Aber: Der Sprecher baut vor: "Ein regelmäßiger Wasseraustausch in stagnierenden Bereichen zur Vermeidungung einer Koloniezahlerhöhung ist nicht erforderlich."

Wer den Artikel der Bayerischen Staatszeitung gelesen hat, wird schmunzeln. Grund: Obwohl angeblich ein regelmäßiger Wasseraustausch bei Stagnationswasser nicht erforderlich sein soll, ergab eine Beprobung, dass die Koloniezahl den Grenzwert überschritt! 

Aber das macht nichts! Denn: "Ein Wasseraustausch ist nicht erforderlich!" Die Wirklichkeit schaut anders aus.

Und noch ein Widerspruch: Mir war angekündigt worden, "dass die örtliche Feuerwehr hin und wieder spülen werde, indem sie Übungen am Hydranten nah meinem Anwesen durchführen würde."

Nur gibt es da ein kleines Problem: Die DIN 14462 für Feuerwehren. Diese Norm schreibt zwingend vor, dass Feuerwehrleute nicht mit angestandenem Wasser löschen dürfen! Diese Norm geht sogar so weit, dass Löschwasserleitungen immer trocken stehen müssen - erst beim Brandfall dürfen sie befüllt werden! 

Das ist doch toll! Die Feuerwehr darf im Brandfall nicht mit dem stehenden Wasser löschen, ich aber soll gezwungen werden, solches Wasser zu trinken! 

Willkommen in Absurdistan! 



Veröffentlicht am 26.02.2014 von Kiat Gorina

Es rächt sich halt, wenn alte Nazigesetze aus dem Jahr 1935 fröhliche Urständ feiern! ...

Übernommen von OverBlog

Samstag, 15. Februar 2014

Große Koalition - Die ... verlassen das sinkende Schiff?

Über die derzeitige große Koalition steht kein günstiger Stern. Und wer badet denn schon zweimal im gleichen Wasser? So gut wie niemand! Eine Ministerin, die als erste die Regierung Merkel verlassen wollte, war Kristina Schröder. Viele Monate vor der Wahl soll sie der Kanzlerin gesagt haben, dass sie in der neuen Regierung keine Ministerin mehr werden wolle. 

Quelle: Kristina Schröder verabschiedet sich - Betrug am Wähler?

Sie ließ sich noch mit dem Bonus einer Ministerin wählen, schenkte ihren Wählern keinen reinen Wein ein. Und gleich nach der Wahl verkündete sie: Ich will keine Ministerin mehr werden! 

Wieso nicht vor der Wahl? Das wäre ehrlich gewesen! 

Der zweite Abgang heißt Pofalla. Auch er ließ sich in den neuen Bundestag wählen - mit dem Bonus des Kanzleramtsministers. Und bereits im November kursierten Gerüchte, dass Pofalla in die Wirtschaft gehen wolle. Er sollte Bahnvorstand werden. Und wer ist Eigentümer der Bahn? Immer noch die Bundesrepublik Deutschland. Das hat nicht nur ein Geschmäckle, sondern stinkt gewaltig zum Himmel! 

Quelle: GLOSSE: Bahn muss Fahrpreise erhöhen - wegen Pofalla!

Und der dritte Abgang: Das wird Annette Schavan sein! Ja, die ehemalige Bildungsministerin, der der Doktortitel entzogen wurde. Von der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf! Im März soll ein Verwaltungsgericht entscheiden, ob Schavan ihren Titel doch führen kann! 

Und eben diese Ex-Ministerin soll auf den Heiligen Stuhl in Rom gehoben werden - als Botschafterin! 

Quellen:

  1. GLOSSE: Wieso Annette Schavan Botschafterin im Vatikan werden musste
  2. Widerstand gegen die nominierte Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom

Und der vierte Abgang? Der ehemalige Innenminister, in der großen Koalition gab er den Verbraucherminister. Bis gestern. Da trat er zurück! Was war geschehen? 

Im Oktober 2013 informierte er den Chef der SPD, dass gegen einen SPD-Genossen ermittelt wird - wegen "Kinderpornografie"! Das machte er als Innenminister. Ein Innenminister gab interne Informationen an eine Privatperson weiter. Das ist ein glatter Verstoß gegen seine Schweigepflicht - gerade als Innenminister hätte er wissen müssen, dass er Amtsgeheimnisse nicht an Privatpersonen weitergeben darf! 

Es geht jedoch noch weiter: Auch der Chef der SPD und jetzige Vizekanzler hätte wissen müssen, dass der damalige Innenminister Dienstgeheimnisse ausgeplaudert hat! Der SPD-Chef hätte bei der Regierungsbildung sein Veto einlegen müssen, gegen deisen Innenminister, der Verbraucherminister werden sollte! 

Mit diesem Fall gerät diese ganze große Koalition ins Wanken. Da nützt es auch nichts, wenn die Bildzeitung schreibt: 

Quelle: Bild.de Bei Anruf Rücktritt: Wie Merkel den Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich feuerte +++ Seine Abschieds-Pressekonferenz dauerte nur 100 Sekunden 

Da ist diese große Koalition nicht einmal drei Monate im Amt  und gleich vier Abgänge! Und was hat sie bislang geleistet? 

Nur eine Selbstbedienung in Sachen Diäten und Altersversorgung für die Abgeordeten! Regelungen, die gegen das Grundgesetz verstoßen! 

Da bleibt nur zu hoffen, dass Abgeordnete der Oppositionsparteien dagegen klagen werden! 

Diese große Koalition muss schleunigst beendet werden! Neuwahlen sind überfällig! 


Veröffentlicht am 14.02.2014 von phoenix

Übernommen von OverBlog

Samstag, 8. Februar 2014

Foo Fighters, Schildkröten, Seifenblasen - alles Wunderwaffen der Nazis?

Wer sich in den einschlägigen Foren herumtreibt, stößt immer wieder auf "Wunderwaffen" der Nazis im Zweiten Weltkrieg. Heute stöberte ich mal in einer Sammlung meines verstorbenen Vaters. Er war weniger Jäger, aber Sammler! Und beim Kramen stieß ich auf "Feuerbälle". Feuerball? Da klingelte es bei mir:

Waren das nicht die Leuchterscheinungen, von denen alliierte Flieger immer wieder berichteten? Ja, da gibt es viele Berichte und Protokolle, in denen die Piloten von "Feuerbällen" berichteten. Ich kramte weiter und fand zwei Arten von "Waffen": einmal "Seifenblasen" und zum andern "Schildkröten" genannt. 

Es waren auch technische Zeichnungen dabei. Diese "Schildkröten" waren ferngelenkt, sie wurden so genannt, weil sie ein Gehäuse wie eine Schildkröte hatten. Aber im Innern waren sie vollgestopft mit Elektronik! Ja, auch mit Halbleitern. 

Seltsam, da sollen doch angeblich die Amerikaner erst nach dem WK II den Transistor erfunden haben ... 

Und ich las von einem speziellen Gemisch im Tank, damit wurde ein leuchtender Ring erzeugt. Was sollten diese Schildkröten anrichten? 

Sie sollten die Zündanlagen der feindlichen Bomber stören! Mit besonders entwickelten Röhren. Die SS - Väterchen war ja bei der SS - wollte damit die "Zündabschaltung" erreichen. Die elektronische Strahlung der Schildkröten nannte die SS großspurig "Todesstrahlen". 

In den Unterlagen fand ich allerdings nicht, wie erfolgreich diese "Zündabschaltung" war. 

Jetzt zu den "Seifenblasen": Das waren nichts anderes als Ballons in verschiedener Größe, im Innern steckten ein paar Spulen aus Draht. Zweck: Sie sollten das Fleugzeugradar der feindlichen "Pfadfindermaschinen" stören. 

Für den Nachteinsatz waren die Ballons schwarz - für den Einsatz am Tag weiß oder durchsichtig. Eigentlich nur verkleinerte Wetterballons. Es ist ja verbürgt, dass auch nach Kriegsende solche Ballons gesichtet wurden - in der Stratosphäre. Sie wanderten herrenlos um den halben Globus. Von Verschwörungstheoretikern als UFOS bezeichnet. 

Mein Fazit: Die Nazis müssen aus Verzweiflung aus dem letzten Loch gepfiffen haben. 


Veröffentlicht am 30.05.2012 von johnnomonster

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 21. August 2013

Lotti - die schnappige Schnappschildkröte und das Sommerloch

Die Schotten haben ihr Loch Ness mit dem darin wohnenden Ungeheuer, die Allgäuer in Irsee haben ihren Oggenrieder Weiher mit der Schnappschildkröte Lotti. Sie rettet das alljährliche Sommerloch in der Presse. Und sie stiehlt der Kanzlerin die Schau, wenn sie beabsichtigt, ihre Wahlkampftiraden anzustimmen.

Die schnappige Schildkröte Lotti geistert nun wirklich durch alle Medien, sogar ich bin über das Viech gestolpert. Leicht schmunzelnd las ich über die verschiedenen Versuche, die Schildkröte zu finden. Der Bürgermeister von Irsee, Andreas Lieb, hatte als erster eine brauchbare Idee: das Wasser aus dem Oggenrieder Weiher abzulassen. 

Klar, dabei kommt so manches wieder zum Vorschein, nur eben nicht die Schildkröte …

Nun rückten Zoologen an, zehn an der Zahl. Die, so hieß es in den Medien, versetzten sich geistig in die Lage der Schildkröte, um neue Fang-Ideen auszubrüten. Ich habe wirklich nichts gegen Zoologen, solche Leute können und wissen sicher eine ganze Menge. Aber wie sieht es mit der Praxis aus? 

In der mongolischen Wüste bin ich das erste Mal auf Zoologen gestoßen. Wer mein Buch gelesen hat, kennt diese witzige Episode. 

Oder wie war es mit den Wölfen? Erst vor wenigen Monaten hatten Forscher entdeckt, dass Wölfe Lachse essen. So jedenfalls stand es in der Zeitung. Du liebe Zeit! Dass Hundeartige sich auch Fische aus dem Wasser “angeln”, ist doch wirklich ein alter Hut. 

Und nun diese Zoologen. Sie hatten den famosen Einfall, Fallen mit gammeligem Fleisch aufzustellen. Dort hinein, das war klar, würde die hungrige Schildkröte schleunigst krabbeln. Weil sie einen sehr guten Geruchssinn hat und das verwesende Fleisch von weitem riecht. 

Aber, warum sollte sie das tun? Im Schlamm gibt es jede Menge Futter. Jeder weiß doch, was für ein reges Bodenleben in Weihern herrscht. An diesen Würmern, Krabbeltieren, Amphibien, toten Fischen usw. kann “Lotti” sich auch satt essen. Warum sollte sie dann in eine Falle kriechen, die schon von weitem nach diesen lästigen Zweibeinern riecht, die dort überall herumtrampeln. 

Neben dem Geruch erkennen sie Menschen  auch  am Trittschall und an dem pluppenden Saugen, wenn man seine Stiefel wieder aus dem Schlamm zieht. So haben die suchenden Feuerwehrleute natürlich keine Chance, Lotti zu finden.

Zum anderen sind fleischfressende Schildkröten beileibe nicht dumm. Wir Menschen unterschätzen Tiere oft. Ein kleines Beispiel: 

Bekannte hatten einen Zierteich, in dem es auch Kröten und Frösche gab. Verspielt, wie ich immer noch bin, band ich eine Schnur an einen Stock, und an diese Schnur hängte ich ein “Katjes”. Das ließ ich den Fröschen vor der Nase baumeln. Sie schnappten danach - igitt, nicht essbar - und spuckten es wieder aus. Das kann man immer wieder machen, stundenlang (falls man die Geduld dafür hat). 

Dasselbe habe ich mit einer Kröte versucht: sie schnappte das Katjes, spuckte es wieder aus und strafte den Köder fortan mit Verachtung. Ja, selbst Stunden später fielen weder sie noch die anderen Kröten auf den Köder herein! Also können sie logisch denken und sich etwas für eine gewisse Zeit merken. 

Ich konnte es nicht lassen, und rief auch in Irsee an. Obwohl die armen Irseer bestimmt von Tierkommunikatoren, Schildkrötenseelensuchern  und anderen ungefragten Ratgebern überrannt wurden. Der Bürgermeister war erstaunlich freundlich und hörte sogar zu, obwohl der arme Kerl sicher anderes zu tun hat. 

“Lieb” 

“Gorina. Ich habe noch eine Idee, wie Sie diese Schildkröte besser finden können ….” Tiefer Seufzer, dann erklärte Herr Lieb: “Wir haben hier mehrere Zoologen als Ratgeber. Außerdem haben wir Fallen aufgestellt und die Feuerwehr sucht den Weiher ab, mit langen Bambusstangen …” 

“Haben Sie auch daran gedacht, dass man beim Stochern mit Stangen die im Schlamm hockende Schildkröte nicht von einem Stein unterscheiden kann? Oder wenn sich das Viech im metertiefen Schlamm einbuddelt?” 

“Na ja, irgendwann muss sie ja mal herauskommen …” 

“Was, wenn sie nachts rauskommt und auf das schon abgesuchte Areal krabbelt? Im Dustern sieht man das Viech doch nicht unbedingt. Auch wenn man Wachen aufstellt.” 

“… Die Schildkröte muss doch auch fressen, und da sind doch die Fallen …” 

“Würden Sie bis zu einer Falle marschieren, wenn es direkt vor Ihrer Nase im Schlamm genug zu fressen gibt?” 

“Tja …” 

Ich ließ den armen Kerl gar nicht mehr zu Wort kommen: “Das einzige, was jetzt noch hilft, wäre, den Schlamm mit riesigen Rohren abzusaugen. Mit Moniereisen als Filter davor.  Das würde natürlich sauteuer … Oder sie baggern den ganzen Weiher einfach aus. Aber das ist auch nicht billig!” 

”Am besten machen wir aus dem ganzen Weiher ein Baugebiet”, seufzte der arme Bürgermeister abgrundtief. 

“Ja, das sehe ich auch so”, stimmte ich ihm zu. 

Vor einigen Tagen las ich in der Zeitung, dass man daran denke, den Oggenrieder Weiher auszubaggern … 

Manche meinen, dass diese Schildkröte den Allgäuer Winter nicht überleben wird. Da bin ich mir nicht so sicher. Grund: Diese Schildkröten leben auch in Kanada - und dort soll es sehr strenge Winter geben ;-) Und bekanntlich gehören Schildkröten zu den poikilothermen (wechselwarmen) Tieren. Bei Kälte fahren sie einfach ihren Stoffwechsel herunter.


Veröffentlicht am 13.08.2013 von Germany


Veröffentlicht am 12.08.2013 von TV Allgäu Nachrichten

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 3. August 2013

Lebenshilfe, Rüstung, Militär und Krieg

Da gibt es in Deutschland die Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V., das ist ein gemeinnütziger Verein. An sich sollte er eine Selbsthilfevereinigung für Menschen mit "geistiger Behinderung" sein. Immer mehr Menschen haben etwas gegen das Wörtchen "geistig" - sie empfinden das als diskriminierend! Und sie haben recht!

In Österreich verzichtet die Lebenshilfe gänzlich auf das Wörtchen "geistig" - es geht nur um behinderte Menschen. Da wird immer wieder die Harmoniserung innerhalb Europas beschworen, wenn es jedoch um die Lebenshilfe geht, dann ist es schlecht bestellt mit der Harmonisierung.

Und es gibt Werkstätten, in denen Behinderte Arbeiten verrichten können. Normalerweise denken wir da an Bürsten, Papierkörbe usw. Auch an Produkte für einen militärischen Zweck? Quatsch! Welche Lebenshilfewerkstatt wird schon Rüstungsgüter herstellen? Doch das kommt vor - in Cuxhaven. Das berichtete jüngst die Süddeutsche Zeitung:

Quelle: Süddeutsche.de Behindertenwerkstatt produziert Bauteile fürs Militär: Sie dachten sie würden Leuchtkörper für Signalfeuer herstellen - stattdessen produzieren 400 Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt für das Militär. Die Betreiber wollen davon nichts gewusst haben.

Das ist natürlich eine oberfaule Ausrede! Der Auftraggeber für die Lebenshilfe war die Firma Chemring Defence - Also wer da bei einem solchen Firmennamen nicht gleich an Rüstung denkt, ist wohl mit dem Klammerbeutel gepudert! Sogar Wikipedia weiß:

Quelle: Wikipedia Chemring Group: Die Chemring Group (CHG) ist ein börsennotierter britischer Produzent von militärischer Abwehrtechnik für den See-, Land- und Luftkampf. Das Hauptquartier ist in Fareham, UK. Die Firma wurde 1905 gegründet und verfügt über die Niederlassungen in Deutschland (Chemring Defence Germany GmbH, Bremerhaven) und Spanien. Die Firma stellt u.a. Leuchtspurmunition für viele Armeen der Welt her.

Das ist doch eine verlogene Gesellschaft! Spätestens ein Blick in Wikipedia hätte gezeigt, was für eine Firma das ist! Und es ist mehr als makaber:

Da kümmert sich diese Lebenshilfe um das Leben vn Behinderten, missbraucht die Behinderten zum Zusammenbauen von Rüstungsgütern, mit denen dann Leben zerstört wird! Wenn das nicht pharisäerhaft ist!

Und spätestens ein Blick in die offizielle Webseite hätte gezeigt, dass es sich um eine Rüstungsfirma handelt.


Veröffentlicht am 19.07.2013 von butenunbinnen
Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Ein Quad für ein Kind - armes Kerlchen - Blog von Kiat Gorina


An Weihnachten strahlen in manchem Haus die Kinderaugen - wenn die Kleinen in Bergen von neuem Spielzeug sitzen. Was aber, wenn das gut gemeinte väterliche Geschenk etliche Jahre zu früh kommt? 

So etwas muss dem kleinen Jungen im benachbarten Dorf passiert sein. Der Bär ging mit Riffel spazieren und kam an eben jenem Anwesen vorbei. Einer der Jungen hatte offenbar ein Miniquad zu Weihnachten bekommen. Aufmerksam saß der Kleine auf seinem Quad und hörte seinem Vater zu. Er war eifrig bemüht, alles richtig zu machen. 

Vorsichtig fuhr er los, anfangs ging auch alles gut, aber dann: 

das Quad kreischte hochtourig, schoß los - und kippte an der Böschung um! 

Der Kleine weinte, bestimmt hatte er sich dabei weh getan. Der Vater brüllte, packte den Kleinen und pflanzte ihn wieder auf das Quad. Der kleine Junge wollte nicht mehr fahren, der Vater tobte. Und das am Fest des Friedens und der Freude ... 

Wenn man bedenkt, wie lange schon Achtzehnjährige brauchen, um ein Auto halbwegs sicher zu fahren - und manche lernen es nie! 

Riffel und Bär gingen weiter, sie wollten sich das Trauerspiel nicht weiter ansehen. Zumal der Vater schon nach der Polizei kreischte. Das tut er öfter. 

Auch Weihnachten 2007, als Miriam ermordet wurde. 

Am Heiligabend 2007 verbrannten wir auf meinem Acker Miriams Einstreu und das letzte Heu, das sie nie mehr essen sollte. Es war mitten in der Nacht, so gegen halb zwei. Auf der anderen Seite des Tals hielt ein Auto vor dem Haus der bewussten Familie an, jemand stieg aus, nach einer Weile wieder ein - und dann fuhr das bewusste Auto zu uns, auf den Hof! 

Der Bär lief hin, ich löschte die Reste des Feuers und folgte ihm eilends. Neugierig bin ich ja überhaupt nicht, nein. Und wenn nachts ein Auto auf meinen Hof kommt ...

Was war da los? Auf dem Hof standen zwei Polizisten. Gegen uns war nämlich Anzeige wegen ruhestörenden Lärms gestellt worden. Das Züngeln der Flammen war nämlich so ohrenbetäubend, dass die Kleinen im sehr weit entfernten Haus deswegen aufwachten und wegen des Lärms nicht wieder einschlafen konnten! 

Na dann: friedliche Weihnachten!


Hochgeladen von a6uwe am 25.12.2011
besucherzhler

Samstag, 15. Dezember 2012

Ein verqueres Vollmondfeuer - Blog von Kiat Gorina


Unsere Vollmondfeuer waren immer eine famose Sache. Es gibt kaum etwas Schöneres als beim aufgehenden Vollmond am Feuer zu sitzen.  Wir hatten oft Gäste bei diesen Feuern. Stadtpflanzen zumeist. Und natürlich Leute aus der esoterischen Ecke. Die sahen natürlich in jedem vorbei huschenden oder fliegenden Schatten irgendwelche "verlorene Seelen" oder andere Geister. 

Komisch, was ich da am nächtlichen Himmel erkannte, waren Fledermäuse, irgendwelche Nachtvögel oder sogar der Uhu vom Mönchswald. Die waren aber nicht verloren oder gar gespenstisch, die waren auf Beutefang. 

Heute rief mich eine alte Bekannte an, wir kamen auf die Vollmondfeuer und dann aus dem Lachen nicht mehr heraus. 

"Weißt du noch", kicherte Ria, "diese Rothaarige aus München, die bei euch übernachtet hat und dir dann unbedingt im Stall helfen wollte? Die wollte sich doch auch ein Pferd anschaffen und ..." 

Weiter kam Ria nicht. Ich musste so lachen, dass ich mich heftig verschluckte. 

Ach ja, das war ein Exemplar der besonderen Art. Sie hielt mir erst mal lange Vorträge darüber, dass Pferde auf gar keinen Fall zusammen auf die Weide dürften. Die Verletzungsgefahr sei viel zu groß! Und überhaupt, einem Lipizzaner die Gegenwart eines Esels zuzumuten! So ging es in einer Tour. 

Dann verschwand sie auf die Koppel. Uff, endlich Ruhe! Ich musste nämlich noch den Stall machen. Von wegen! 

“Aauuuaaaa!" jaulte es auf der Koppel. 

Was war da los? Hatten Tiger und Knopfi dieser Tante die Meinung gegeigt? Sie hatten.

Wimmernd beklagte sich Yvonne bei mir : "Der böse Esel hat mich in den Popo gebissen!" 

Ich hatte es plötzlich sehr eilig. Eine gestandene Mittdreißigerin, die zu ihrem ausladenden Hinterteil "Popo" sagt, muss erst mal verdaut werden. 

Es kam noch schlimmer. Der Bär bog um die Ecke: "Kiat, Erika hat angerufen, ihre Freundin kann sie nicht herbringen, weil sie plötzlich ins Krankenhaus musste. Ich habe ihr versprochen, dass du sie in einer halben Stunde in Heilsbronn am Bahnhof abholst ..." 

Das hatte mir gerade noch gefehlt! Die ersten Eso-Tanten rollten jeden Moment hier an, der Stall war noch nicht fertig, und zum Bahnhof war es auch kein "Katzensprung".

Im Eiltempo gemistet, eingestreut, Futter rein, alles in totaler Hektik. Umziehen musste ich mich ja auch noch. 

So, nur noch das Wasser auffüllen - dachte ich! 

Das war reine Selbstüberlistung. Yvonne wollte nämlich helfen. 

"Die brauchen noch Wasser", sagte ich arglos, "Tiger kriegt fünf Eimer und Knopfi einen, ich geh mich mal umziehen ..." 

Mit meiner Brieftasche in der Hand schoss ich aus dem Haus, ich war schon verdammt spät dran. Aus Gewohnheit sah ich noch eben in den Stall, schaute in Tigers Tränkbottich, stutzte, trat in die Box - und stand im Nassen! 

Tigers Bottich war knochentrocken, diese Trine hatte die fünf Eimer Wasser mitten auf das frische Stroh gekippt! Alles schwamm! 

(Fürchterliche Flüche, nicht aufgeschrieben, da wahrscheinlich jugendgefährdend). Und eine beleidigte Yvonne. Die Trine konnte froh sein, dass ich ihr nicht das ganze klatschnasse Stroh über den Kopf gekippt habe! 

So, jetzt aber los, diese Erika wartete sicher schon. Wer war das noch gleich? Ich konnte diese ganzen Esotanten noch nie gut auseinander halten. 

Doch, an eine konnte ich mich erinnern. Die war eher klein, aber breit wie gleich zwei Brauereipferde. Dagegen war meine Bekannte "Schrappi" die reinste Elfe. Hoffentlich war es nicht gerade die, weil sie beim letzten Besuch die gesamte Rückbank eines großen Kombis eingenommen hatte. Und mein kleiner Polo hat einen Laderaum, aber keinen Rücksitz. 

Na, das wird sie schon nicht sein. Soviel Pech an einem Tag kann es gar nicht geben! So tröstete ich mich selbst, warf die Brieftasche auf den Beifahrersitz und ratterte los zum Bahnhof. 

Aber - da! Das war zuviel! Wer mich da erwartete, war eben jenes Riesendromedar!

Da blieb nur eines: Auto in Fahrtrichtung stellen und den zweiten Gang einlegen. Warum das? 

Ganz einfach: keuchend schob ich Erika so weit ins Auto, dass ich die Tür gerade eben schließen konnte. Dann wollte ich auch einsteigen, das heißt, ich versuchte es. Aber beide Sitze waren mit Erika gefüllt! Sie thronte sogar auf dem armen Schalthebel. 

"Rutsch mal rüber, wie soll ich denn fahren!" fauchte ich sie an. 

"Das geht aber nicht, hier ist so wenig Platz, hättest du nicht mit einem größeren Auto kommen können?", keifte sie zurück. 

"Soll ich mir wegen dir vielleicht einen Tieflader mit Hebekran zulegen?" Ich war auf hundertachtzig, meine Stimme hätte einem Nebelhorn alle Ehre gemacht. Das Trumm rührte sich aber nicht. 

Da griff ich zur Selbsthilfe, nämlich meiner Hufzange, die unter dem Sitz lag. Die piekte ich ihr in die schwabbelige Figur, Erika rutschte plötzlich doch zur Seite. So, schnell rein und Tür zu. 

Seitdem weiß ich, was Platzangst ist! Halb erstickt in den schwabbeligen Speckmassen, versuchte ich, mein armes überladenes Autochen im zweiten Gang nach Haus zu manövrieren. 

Wir kamen so verdammt langsam vom Fleck, ich fühlte mich schon halb zu Tode gemangelt. Jetzt fehlte nur noch - ach, da war sie schon. Eine Polizeistreife. Den Polizisten war mein merkwürdig langsamer Fahrstil aufgefallen, und nun wollten sie meine Papiere sehen.

"Ihren Führerschein und die Fahrzeugpapiere bitte." 

Verdammt, das war Trick siebzehn mit Selbstüberlistung! Die Papiere waren in der Brieftasche, und die lag auf dem Beifahrersitz. 

"Ähm, das geht leider nicht ..." 

"Bestimmt haben Sie beides zu Hause vergessen!", der Polizist wurde schon leicht schnappig. Klar, in der Dunkelheit konnte er in meinem Auto wohl nicht viel erkennen. 

"Nein, meine Papiere liegen auf dem Beifahrersitz und ich ... ääh" 

Er leuchtete ins Auto und erblickte meine überquellende Fracht. 

"Ich glaube, wir haben da ein schwerwiegendes Problem", meinte er nur. Auf die weitere Kontrolle verzichtete er.

Hochgeladen von  haslurrrr am 30.11.2010
besucherzhler

Freitag, 14. Dezember 2012

Fracking - Psychopathen vergiften uns und die Umwelt - Blog von Kiat Gorina


Die Gier nach Öl und Gas kennt keine Grenzen. Aus tiefen Gesteinsschichten wird das letzte Tröpfchen Öl und die letzte Blase Gas herausgeholt - mit giftigen Chemikalien! Zurück bleibt vergifteter Boden, vergiftetes "Leitungswasser", hochgradig vergiftetes Grundwasser.

Dieses Wasser ist derart mit giftigen Chemikalien verseucht, dass Wasser aus dem Wasserhahn brennt! Unglaublich - aber leider wahr! Bereits am 20. Dezember 2010 schrieb ich darüber:

Quelle: Brennendes Leitungswasser!

Wenn nun Schlaumeier meinen, das ginge uns nichts an - das passiere nur in den USA, sie irren sich! Fracking wird auch schon in Deutschland ausprobiert, zum Beispiel in Niedersachsen, in der Nähe von Braunschweig! Über brennendes Wasser, über Fracking berichtete auch GALILEO auf Pro7:

Quelle: Pro7 Galileo Brennende Wasserhähne

Schaut euch dieses Video an! Auf solche Ideen können wirklich nur Psychopathen kommen! Menschen, die sich solch wahnsinnige Ideen ausdenken, müssen selbst wahnsinnig sein! Und Politiker, die solche Methoden erlauben, können auch nur wahnsinnig sein!

Von den etablierten Parteien gibt es kaum Widerstand gegen diese Wahnsinnsmethode Fracking! Allein die Piratenpartei demonstriert gegen diesen unglaublichen Wahnsinn:


Veröffentlicht von PiratenparteiErfurt am 13.12.2012

Alle Kandidaten, die sich zur Wahl aufstellen lassen und die für Fracking sind, sind unwählbar! Menschen, die nur an Fracking denken, sind verrückt! Sie zerstören unser aller Lebensgrundlagen - unwiderruflich! Fracking ist unverantwortlich!


Hochgeladen von 01MarcGold am 23.12.2011
besucherzhler

Mittwoch, 29. August 2012

GLOSSE: Die Feurige Flaminia - Hommage an den Fliegenden Holländer - Blog von Kiat Gorina


Gerüchten zufolge hat die Festspielleitung in Bayreuth vor, künftig auch ins Filmgeschäft einzusteigen. Da wird das Thema "Geisterschiff" mit Ereignissen des Tagesgeschehen neu bearbeitet. 

Uns ist es gelungen, Auszüge aus dem Skript zu ergattern. Schauen wir doch mal rein: 

Da gibt es ein Reisebüro - NSB, das bietet auch Reisen auf Frachtschiffen an, auch auf dem Containerschiff "Flaminia":
Quelle: NSB - Flottenliste 

Drei Kabinen gibt es für Passagiere: zwei Doppelkabinen und eine Einzelkabine:
Quelle: NSB Schiffsliste 

Wir begleiten die Flaminia auf einer Reise von der Ostküste der USA nach Holland, Zielhafen ist Antwerpen. Die Besatzung besteht aus drei Polen, 15 Philippinen und fünf Deutsche. Und zwei Passagiere sind an Bord, deren Nationaliät bleibt zunächst geheim. 

14. Juli: Laderaum 4. Ein Feuer bricht aus! Die Flamonia befindet sich zwischen Kanada und Großbritannien, 1.000 Seemeilen von der nächsten Küste entfernt. Bei dem Unfall stirbt der Erste Offizier - ein Mitglied der Besatzung wird vermisst.
Quelle: NSB Pressemitteilung 

Die Flaminia sendet SOS, sie erreicht einen Öltanker DS Crown und das Containerschiff Stella. Die Crown ist nur 24 Seemeilen entfernt. Die Stella nimmt drei Seeleute an Bord, die schwere Verbrennungen erlitten haben und nimmt Kurs auf die Azoren. Ein Rettungshubschrauber fliegt der Stella entgegen und bringt die Verletzten in die Intensivstation auf dem portugiesischen Festland. 

Die Crown nimmt die unverletzten Menschen an Bord und bringt sie in den britischen Hafen Falmouth. 

17. Juli: Das Containerschiff Hanjin Ottawa trifft bei der Unglücksstelle ein, der Zweite Offizier geht an Bord der Hilfe leistenden Schiffe. Die Ottawa setzte ihren Kurs in Richtung Suez Kanal fort. 

17. Juli: Eine zweite Explosion zwingt die Feuerwehrleute, die Löscharbeiten zu unterbrechen. 
Quelle: RP ONLINE Neue Explosionen auf deutschem Frachter 

20. Juli: Der Bergungsschlepper Fairmount Expedition - nimmt die immer noch brennende Flaminia in Schlepp. Er nimmt Kurs auf die britische Küste. 

13. August: Bergungsschlepper und Flaminia sind nur noch 20 Seemeilen von der britischen Küste entfernt. Sie wollen einen Nothafen anlaufen. Allein - England, Irland, Frankreich und Spanien weigern sich. Schlechtes Wetter kommt auf, der Bergungsschlepper muss mit der Flaminia hinaus auf das tobende Meer - mindestes 400 Seemeilen von der nächsten Küste entfernt. 

So geistert die Flaminia wie der Fliegende Holländer eine Woche lang auf hoher See. Und wie beim Fliegenden Holländer haben die an den Küsten wohnenden Menschen große Angst vor der Flaminia.  

Nicht wegen böser Geister, sondern wegen sehr giftigen Stoffen, die die Flaminia geladen hat. Und die Veranwortlichen spielen Vogel Strauß - trotzdem machen Gerüchte die Runde. Bei den Giftstoffen soll es sich unter anderem um


handeln.

21. August: Die Flaminia wird von ihrem Schicksal als Geisterschiff erlöst, sie darf in deutsche Gewässer geschleppt werden. Obwohl offiziell immer noch nicht bekannt ist, welche gefährlichen Stoffe in den Giftcontainern wirklich sind. Und was nützt es, wenn in den Frachtpapieren etwas angegeben ist, Papier ist geduldig. Und Gefahrenstoffe werden oft falsch deklariert. 

Und was passiert, wenn beim Schlepp nach Wilhelmshaven etwas passiert? Dann kann die Menschheit in den traurigen Gesang des Kapitän Daland einstimmen: 


Nur eine Hoffnung soll mir bleiben,
nur eine unerschüttert stehn:
so lang der Erde Keime treiben,
so muss sie doch zugrunde gehen.
Tag des Gerichtes! Jüngster Tag!
Wann brichst du an in meiner Nacht?
Wann dröhnt er, der Vernichtungsschlag,
mit dem die Welt zusammenkracht?
Wann alle Toten auferstehn,
dann werde ich in Nichts vergehn, in Nichts vergehn…
Ihr Welten, endet euren Lauf!
Ew’ge Vernichtung, nimm mich auf!


Veröffentlicht am 21.08.2012 von butenunbinnen


Hochgeladen von uznikbasstilii am 25.04.2008

besucherzhler

Freitag, 13. Juli 2012

Stoibers Ehrenrunde und das Gymnasium G8 - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, Bayern Herbst 2003, zwei Drittel der bayerischen Wählerinnen und Wähler haben CSU gewählt. Stoiber begann durchzuregieren - ohne Rücksicht auf Verluste!


Er beschloss in einsamer Runde das achtjährige Gymnasium. Auch wenn die CSU vorher ihren Wählern hoch und heilig versprochen hatte, das neunjährige Abitur sei in Bayern unantastbar!


Wieso gerade Stoiber für das auf acht Jahren verkürzte Abitur war, ist seltsam. Hat er seine eigene Vergangenheit als Schüler und Abiturient vergessen, gar verdrängt? Fakt ist, dass Stoiber für sein Abitur immerhin zehn Jahre brauchte, er musste eine Klasse wiederholen!


Die schrecklichen Konsequenzen für die Schüler: Mehr als dreimal bestehen am G8 nicht das Abitur als seinerzeit am G9! Und es fehlt an Freizeit für die Abiturienten. Dafür gibt es massenweise Stress! Kurzum, das G8 ist ein Riesen-Fiasko!


Quelle: Augsburger Allgemeine Seehofer spielt mit dem Feuer


Der derzeitige bayerische Ministerpräsident will es richten - aber wie? Wie führt er das fehlende Schuljahr bis zum Abitur wieder ein? Er kann ja nicht einfach G9 sagen. Das hat ja sein Vorgänger abgeschafft! Und der gilt ja bei so manchen Bayern als unfehlbar! Fast so wie der Papst!


Da ist von einem "Brückenjahr" die Rede. Das soll ein freiwilliges Jahr sein, das zwischen der achten und elften Klasse eingeschoben wird - zur "Vertiefung". Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband hält nichts davon.


Quelle: MainPost Streit um Brückenjahr beim G8


Und die SPD fordert ein Gymnasium der zwei Geschwindigkeiten: Die Schüler sollen die Wahl haben: entweder das Abitur in zwei Jahren mit wöchentlich 36 Stunden oder in drei Jahren mit 24 Wochenstunden. Wie das im Detail realisiert werden soll, bleibt rätselhaft!


Wieso können die bayerischen Politiker nicht einfach sagen: Die Einführung des G8 war ein Fehler, wir kehren zum G9 zurück?! Tja, da müssten sie am Stoiberschen Heiligschein kratzen - was wäre da schlimm?


Quelle: BR Bildungspolitik Schnell oder langsam


Veröffentlicht am 02.07.2012 von VVMuenchenTV


Veröffentlicht am 22.03.2012 von zursachebw

besucherzähler

Samstag, 23. Juni 2012

S21 Stuttgart - Maulwurfsbahnhof - Was macht die Bahn bei Feuer - Blog von Kiat Gorina


Wieso? Bei der Deutschen Bahn brennt es doch nicht! Doch, das kommt hin und wieder vor! Zuletzt heute: Da ging ein S-Bahn-Triebwagen in Flammen auf. An der Haltestelle Essen Kettwig. Der Antriebskopf ist völlig ausgebrannt!
Quelle: RP ONLINE S-Bahn-Wagen geht in Flammen auf
Die Rauchentwicklung war derart heftig, dass die Lokführerin ins Krankenhaus gebracht wurde - Rauchvergiftung. Es dauerte über zwei Stunden, bis diese Störung beseitigt war. Und das Gleis ist länger gesperrt. Grund: Diese Bahn hat derzeit keine Möglichkeit, den defekten Wagen abzuschleppen - also bleibt er stehen - auch eine Möglichkeit!
So, da wurde ja beim unterirdischen Monsterbahnhof in Stuttgart viel geplant, wurden auch solche Notfälle geplant? Es gab ja einen Stresstest! Wurden da solche Unfälle simuliert? Nicht die Bohne!
Bei diesem unterirdischen Monsterbahnhof wurde ja auch mit den Abmessungen gespart: Wo sollen die Reisenden hin, wenn sie zwei Stunden oder länger warten müssen? Müssen sie dann auf die Gleisanlagen ausweichen?
Gibt es Antworten von den Verantwortlichen der Bahn? Nein - diese hüllen sich in Schweigen. Fazit: Sollte dieser Bahnhof jemals fertig gebaut werden und in Betrieb gehen, dann ist jede Fahrt durch diesen Bahnhof mit einem sehr großen Risiko behaftet.
Veröffentlicht am 21.05.2012 von Bonatz21


In der Beschreibung zu diesem Video steht folgender Text:


In Stuttgart steht ein Kopfbahnhof
Die Proler finden das sehr doof
Und damit in dieser schönen Stadt
Die Baumafia 'ne Chance hat
Arbeiten sie im Untergrund
Verbreiten Lügen und viel Schund
Schön hell und bunt wird inseriert
Doch wir sind halt gut informiert
Und draußen vor der großen Stadt
Stehn die Wirtschaftsnutten sich die Füße platt


Skandal, am Hauptbahnhof
Skandal, am Hauptbahnhof
Skandal, Skandal um Kretschi...


Ja, Kretschi hat ein Telefon
Auch wir hatten seine Nummer schon
Haben sie gewählt, wer hätt's gedacht
Das hat ihn an die Macht gebracht
Doch drinnen in dem Landtag nur
Von Gegenliebe keine Spur
Kurz nach der Wahl roch man den Braten
Die Grünen haben uns verraten
Und drin in unsrer großen Stadt
Stehn die Bullen sich die Füße platt


Skandal, in unsrer Stadt
Skandal, wir haben's satt
Skandal, do gehsch du bald am Weinstock...


Der Tiefbahnhof sott au was tauga
Doch selbst er staunt mit Glubschauga
Steht schon wie ein schiefer Kahn
Ein Service unsrer deutschen Bahn
A Rolltrepp bringt dich hoch ans Licht
Bei Feuer tun die Aufzüg' nicht
Ganz eng und nicht barrierefrei
Des hoißt auf schwäbisch Sauerei
Ond draußa auf dem Gleisvorfeld
Riechad Spekulanta 's große Geld


Skandal, ein Schuss in 'n Ofen
Skandal, Herr Ingenhoven
Skandal, S 21...


Au 's Güterzügle muß schwer schnaufa
Schneller wär's, tät's d'Alb nufflaufa
D' Neubaustrecke isch so steil
Ja, leck mi doch am Hinterteil
Au 's GWM an oinzger Pfusch
Tagtäglich meh abpumba musch
„Oben ohne" war mal der Hit
Doch onda lauert Anhydrit
Em Leuze speit's bald Gift und Lava
Dr Schuster flieht nach Bratislava


Skandal, ja Wolfgang gang
Skandal, ja viel zu lang
Warsch da! Ond nemm au glei dr Föll mit!


Schwäb'scher Filz ond Lobbyismus
Hoch lebe der Kapitalismus
Bei Hartz 4 do fehlt's an Geld
Des sei mal hier planfestgestellt
Eine Hand die andre wäscht
Spätzlesmafia at its best
Dr Stresstest Bschiss, von wega mehr Züge
Die Ausstiegskosta, älles Lüge
Gesprengt scho längst dr Kostadeckel
Zu ons hoißts: „Gangad hoim, ihr Seggel!"


Skandal, im Schwabenland
Skandal, es war bekannt
Skandal, so viele Doofis...


Im Landtag sitzt jetzt lange schon
Viel Kruscht und koi Opposition
Damit in dieser schönen Stadt
Die Dummheit eine Chance hat
Auf Augenhöhe, konstruktiv
Zieht man den Bürger intensiv
Mal locker übern Runden Tisch
Das stinkt zum Himmel wie'n toter Fisch
Ja, denk ich an Stuttgart in der Nacht
Bin ich um meinen Schlaf gebracht


Skandal, am Eckensee
Skandal, koin Ostand meh
Doch „Lügenpack", des sollsch net saga...


Kretschmann, Herrmann, Schmid & Schmiedel
Schnell an Eimer, mir wird ibel
Wissad selber, s'isch an Scheiss
Und sagads net im Lenkungskreis
Vom H 7 Hände weg
Denkmalschutz schert euch an Dreck
Zu Naturschutz fällt euch au nix ei
Ihr schreddrad älles kurz und kloi
Der Züfle und sein ganzer Clan
Bei Nacht und Nebel rückt er an


Skandal, die Polizei
Skandal, schützt euch dabei
Skandal, ich sag's dem Häussler...


Das Volk, es sprach: jetzt, Gegner, schweigt!
Ihr hen verlora, hen's vergeigt
Die Bäume weg, dr Bahnhof hee
Des wünsch ich auch der SPD
Die Grünen selig weiterpennen
An ihren Taten sollt ihr sie erkennen
Ihr werdet uns so schnell nicht los
Doch wir euch schon, des isch famos
Weil draußen in der großen Stadt
Ham die Bürger des bald gründlich satt 


Skandal, ihr werdet's sehn
Skandal, es wird geschehn
Ja, unsre Wahl: mir bleibad oba!

besucherzähler

Freitag, 27. April 2012

GLOSSE: Die Etablierten hetzen Derrick auf die Piraten - Blog von Kiat Gorina


Die etablierten Parteien bekommen es immer mehr mit der Angst zu tun! Da haben sie so lange heimlich im Hinterstübchen über ACTA verhandelt, aber dann kam zuviel ans Licht der Öffentlichkeit und die Bürger und Bürgerinnen protestierten - in ganz Europa.
Wann hat es das schon gegeben? Also mussten die Etablierten nach der Ursache forschen, wieso immer mehr Bürger bei der Politik mitreden wollen! Ja, es dauerte nicht lange, dann wurden die Übeltäter gefunden - die Piraten.
Zuerst versuchte die Kanzlerin, ihren alten Haudegen, den Hugenotten und Verteidigungsminister auf die Piraten zu hetzen. Der hatte eine Idee: Da hatte er doch Nacktscanner für Flughäfen eingekauft - aber diese Nacktscanner hatten einen kleinen Fehler - sie erkannten keine Bomben, sie konnten aber subversive Gedanken lesen.
Als wurden alle Bürger, die im Verdacht standen, Piraten zu sein, durch diese Scanner gejagt. Aber was passierte? Tja, Piraten sind schlau! Sie gingen in die nächste Apotheke, dort gibt es viele Dinge zu kaufen. Und wenn sie durch so einen Scanner gejagt wurden, dann zückten sie ein Fläschen mit Wasser - nicht aus Lourdes, sondern ganz normales Wasser, und schütteten es auf ihre Einkäufe.
Und es gab ein Riesenfeuer, über 3.000 Grad Celsius heiß! Und dieses Feuer ließ sich nicht löschen - ebensowenig wie sich die Begeisterung der Bürger für die Piraten nicht löschen lässt.
Quelle: Nacktscanner - Wie gefährlich ist Wasser
Ja, es gab immer mehr Piraten. Also wurde Kommissar Derrick mit seinem Assistenten Harry aus der Versenkung geholt, und sie fingen an, die Piraten zu jagen! Aber da Derrick und Harry nur Fernsehgestalten sind, konnten sie nur Fernsehpiraten jagen und zur Strecke bringen. Aber nicht die realen Piraten.
Veröffentlicht am 26.04.2012 von ZDFlachbar


Und die Piraten tauften diese Nacktscanner in Lachscanner um - das sind und bleiben eben freche Piraten.

besucherzähler