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Freitag, 1. August 2014

Aus die Maus - Sanktionen treiben Touristen raus!


Heute hatten wir in Wolframs-Eschenbach zu tun - ja der Stadt des Parzifals. Wir steuerten den Parkplatz an, da stand ein riesiger Reisebus mit polnischem Kennzeichen. Die Fahrgäste waren ausgeflogen - vermutlich zur Besichtigung. Zwei Männer bewachten den Bus, ich sprach sie an - polnisch. Sie antworteten polnisch - allerdings mit einem merkwürdigen Akzent. Komisch!, dachte ich mir. 

Im Städtchen sahen wir die Touristen, die meisten hatten Kassettenabspieler um den Hals hängen, und Stöpsel im Ohr. Und es gab einen Reiseführer, der zu den Erklärungen auf den Kassetten auf die jeweiligen historischen Gebäude zeigte. Die Touristen unterhielten sich in russisch. Jetzt war mir auch klar, wieso die Männer auf dem Parkplatz so einen seltsamen Akzent sprachen - das waren auch Russen. 

Einige sahen Riffel. Obwohl Riffel schon etwas betagt ist, ist sie immer noch interessiert. Einige Russen fragten mich, was das für ein Hund sei. Ich auf russisch: Mama Huskie, Papa Wolf! Dann wollten einige Riffel streicheln, sie ließ es zu. Andere zückten ihre Handys und Kameras und wollten eine Foto von Riffel. Sie gewährte es hoheitsvoll. 

Ich fragte sie, woher sie kämen, Aus Petrograd - Petersburg! Sie wollten wissen, wieso ich russisch spreche. Wo ich das gelernt habe. Ich: In der Roten Armee. Und dass ich Scharfschützin mit der Dragunov war. Manche reagierten erschrocken. Aber dann sahen sie wieder auf Riffel. Wer einen solch freundlichen Hund hat, kann kein böser Mensch sein. 

Ein älterer Mann sagte zu mir, dass bald wieder Krieg sein werde - wieder gegen Russland. Er fragte mich, ob ich dann auch gegen Russland kämpfen werde. Ich schüttelte lachend den Kopf! Nein, auf keinen Fall! 

Nachdem wir unsere Sachen erledigt hatten, gingen wir zurück zum Parkplaz. Die russischen Touristen hatten sich auch eingefunden und wollten gerade in ihren Bus einsteigen. Einige erkannten uns wieder und winkten uns freudig zu! 

Polnischer Bus mit russischen Touristen, da fiel mir das Lied HEY SOKOLY ein, gesungen vom Alexandrov Chor:


Hochgeladen am 08.11.2009 von GraGraGK

Zwei Einheimische gingen auch zu ihren Autos. Einer sagte zum andern - betont laut: Das ist die Kommunistensau mit ihren Russen!

So sehr ist also die Hetze gegen Russen in die einheimischen Hirne vorgedrungen! Das sind Opfer einer medialen Gehirnwäsche! Schade drum! 

Aber angesichts der EU-Sanktionen gegen Russland werden das die letzten russischen Touristen in Wolfams-Eschenbach gewesen sein. Die Café- Besitzer und Wirtsleute schauen dann ins Ofenrohr! Werden sie bei der nächsten Wahl immer noch Merkel wählen? 

Worum geht es bei HEY SOKOLY? Wen es interessiert, hier die deutsche Übersetzung

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 27. Juli 2014

Was wäre wenn die Franken sich von Bayern trennen wollten ...


Es gibt immer mehr Franken, die sind auf Oberbayern sauer. Grund: Von den vielen Steuereinnahmen fließt das Meiste nach Oberbayern - Franken bekommt zu wenig ab - sagen immer mehr Franken. Was wäre, wenn Franken eine Volksabstimmung abhielten: Soll Fanken ein eigenes Bundesland werden? 

Zugegeben, das klingt etwas hypothetisch. Aber was wäre dann, wenn die Kanzlerin und der bayerische Ministerpräsident dann die Bundeswehr einsetzten, die dann Bomben auf Franken abwirft?! Und wenn der große amerikanische Freund seine Söldnerarmeen schickt?! Und wenn die EU-Staaten Deutschland zu Hilfe kommen?! 

Das gibt es nicht. Welche Regierung wird schon auf die eigene Bevölkerung Bomben schmeißen! Unsinn! 

Das ist leider kein Unsinn! Blicken wir auf die Ukraine. Da gibt es im Osten Bürger, die wollen sich von der Ukraine lösen. Deshalb lässt die ukrainische Regierung die Ostukraine bombardieren! Und der Westen suggeriert durch gleichgeschaltete Medien, dass die Ostukrainer böse Menschen sind, ja, das sind Separisten! Sie sind eigentlich böse Verbündete des noch böseren Russland und noch mehr unsinnges Zeug wird verbreitet. 

Fast die gesamte westliche Medienwelt fällt über die Ostukrainer her. Sie werden als Terroristen dargestellt.  

Wie sagten doch die alten Römer? AUDIATUR ET ALTERA PARS! Man höre auch die andere Partei. Lassen wir doch die andere Partei - die der Ostukraine - zu Wort kommen: 


Veröffentlicht am 19.06.2014 von Deutschland+Russland

Mal Hand auch Herz! Wie würden wir reagieren? Wenn die eigene Regierung auf uns Bomben schmeißt? Würden wir uns nicht verteidigen? Würden wir nicht zu den Waffen greifen und kämpfen? 

Sind wir ehrlich! Die allermeisten würden kämpfen! 

Wieso werden diese ostukrainischen Kämpfer so verteufelt? Weil sie dem Westen - vor allem den USA - ganz besonders Monsanto - die Suppe versalzen! 

Denkt mal drüber nach! 

Übrnommen von OverBlog

Sonntag, 22. Juni 2014

GLOSSE: Bundeswehr braucht mehr Kindersoldaten!


Wie wurde sie belächelt, die neue Bundesverteidigungsministerin! Sie richtete als eine ihrer ersten Amtstaten eine Kita in der Bundeswehr ein. Damit lag Frau von der Leyen voll im internationalen Trand!  

Schauen wir doch nur Staaten an wie China, Saudi-Arabien, Pakistan, Iran und auch Kanada! Dort dienen Jugendliche in den Armeen, auch wenn sie jünger als 17 Jahre sind! 

Das geht natürlich nicht in Deutschland. Da ist die Bundeswehr total im Nachteil! Ist sie das wirklich? Da stellte die Partei LINKE im Bundestag eine Kleine Anfrage, ob in der Bundeswehr auch Jugendliche dienen? Die Antwort war: Natürlich! Wir bilden Jugendliche sogar im Gebrauch der Waffen aus. Aber sie dürfen die Waffen erst einsetzen, wenn sie volljährig sind. 

Und die Jugenlichen dürfen nur mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten in die Bundeswehr eintreten - soviel Ordnung muss schon sein. 

Und wie steht es mit Auslandseinsetzen? Natürlich nicht. Erst wenn sie volljährig sind! 

Ist das nicht toll? Wie sich die Bundeswehr dem internationalen Trend anpasst! Da macht es doch richtig Sinn, in der Bundeswehr Kitas einzurichtet. Da können die Kleinen gleich mit der Babynahrung den Geist der Bundeswehr inhalieren. 

Als nächstes gibt es Kindergärten, eigene Schulen und Hochschulen - letztere haben wir doch schon! Diese neue Elite soll gar nicht mit den störrischen Kriegsgnern Kontakt haben. Erst später, nach der Ausbildung und im Einsatz, wenn sie Aufständische niedermachen sollen! 

Die Bundeswehr hat ein kleines Problem: Es fehlt der Nachwuchs! Dagegen muss etwas unternommen werden. Sogar der Bundespräsident Joachim Gauck - ein ehemaliger Pfarrer in der DDR - ruft zu mehr Kriegen auf! 

Wie sprach schon der Gründer der christlichen Religion - Jesus von Nazareth? 


"Lasset die Kindlein zu mir kommen!"


Veröffentlicht am 30.03.2014 von PeaKant

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 28. Mai 2014

GLOSSE: Wie eine Beratungsfirma die Bundeswehr übernimmt ...


Erinnern wir uns, im Februar feuerte Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen gleich zwei hochrangige Beamte in ihrem Ministerium: den Staatssekretär Stéphane Beemelmans und den Abteilungsleiter Detlef Selhausen. Einfach so. Begründung: Diese beiden Mitarbeiter in Sachen Verteidigung hätten "Transparenz nicht gelebt": 


Veröffentlicht am 20.02.2014 von Matherne Eileen

Dabei hat sich doch Beemelmans nichts vorzuwerfen - hat er sich doch an eine Maxime gehalten, wie sie im Bendlerblock - dem Berliner Sitz des Ministeriums - seit Jahrzehnten üblich ist. "Das wollen Sie gar nicht wissen, Herr Minister", war ein beliebter Satz, den Untergebene sagten, wenn es um die Rüstung ging. Ja, und da dachten sich Herr Staatssekretär im vorauseilenden Gehorsam, die ausufernden Kosten bei der Drohne "Euro Hawk" wolle der Minister gar nicht wissen ... 

Jedenfalls ist seit Februar im Verteidigungsministerium die Stelle eine Staatssekretärs zu vergeben. Und Frau Verteidigungsministerin brauchte auch nicht lange zu suchen. Sie kannte ja von ihrer Zeit als Arbeitsministerin eine Frau, die als Beraterin bei McKinsey eine Studie über den drohenden Fachkräftemangel verfasst hatte. Ja, diese Beraterin ist doch die richtige Besetzung für den Posten. Katrin Suder, so heißt die potentielle neue Staatssekretärin für Rüstung, hat ja viele Fähigkeiten vorzuweisen, die sie für diesen Job geradezu prädestinieren: 

  • sie hat neben Physik auch Theaterwissenschaften studiert. Also kennt sie sich bestens aus, wie sich eine Politikerin dramaturgisch bestens in Szene setzen kann
  • sie ist eine Frau; wer könnte besser mit der Verteidigungsministerin kommunizieren als eine Frau? Vor allem mit einer früheren Familienministerin? 
  • sie ist Mutter zweier Kinder - also weiß sie, was Familie bedeutet. 
  • sie bringt frischen Wind in die verkrusteten Gesellschaftsstrukturen in der Bundeswehr, da sie sich offen zur Homosexualität bekennt: Die Mutter von zwei Kindern lebt mit einer Frau zusammen in Berlin-Kreuzberg. Mit ihrer Homosexualität geht sie offen um und engagiert sich für den Verein "Lesbenfrühling".

Und ganz wichtig: sie ist Direktorin bei McKinsey, einer weltweiten Beratungsfirma, die auch im militärischen Bereich tätig ist. Es steht ja ein Riesenprojekt an, das es zu realisieren gilt: das Schaffen einer EU-Armee! Die Zeiten, dass sich jedes EU-Land eine eigene Armee leistet, die sind längst vorbei. Wie es eine gemeinsame Währung gibt, darf es bald nur noch eine gemeinsame EU-Armee geben. 

Die DWN haben den Geist der Zeit erkannt: Es wird angenommen, dass mit einer McKinsey-Beraterin an oberster Stelle die Pläne für eine faktische EU-Armee forciert werden. Bereits während des Säbelrasselns um die Ukraine hatten zahlreiche EU-Politiker gefordert, die Rüstungsausgaben in Europa wieder zu erhöhen. Faktisch dürften Pläne zu einer Vereinheitlichung der Armeen in Europa unter der Federführung von McKinsey dazu führen, das es zu einer Konsolidierung in der Rüstungsindustrie kommt. Die globalen Tendenzen zeigen, dass durch die weltweite Vernetzung stets einige, wenige Konzerne profitieren. 

Und außerdem spricht Katrin Suder perfekt englisch, da gibt es dann keine Verständnisschwierigkeiten mit dem Oberbefehlshaber - den USA: 


Veröffentlicht am 27.05.2014 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Freitag, 20. Dezember 2013

Wie ein Bären-Marke-Bärchen" einem Nomadenkind eine große Freude machte ...

Wer kennt sie nicht, die Bärenfamilie mit Vater, Mutter und drei Kindern, die für die Kondensmilch Bären-Marke werben. Der Werbeslogan "Nichts geht über Bärenmarke - Bärenmarke zum Kaffee" hat sich ja zu einem Werbedauerbrenner entwickelt! Und die Älteren unter uns erinnern sich an die etwa 4,5 cm großen Plastikbären, die jeder Kunde erhielt, der gleich einen Doppelpack von Kondensmilch kaufte. Da steckte in der Einschweißfolie so ein Bärchen mit gelber Nase. 



In der rechten Hand steckte entweder ein Malerpinsel oder ein Fähnchen. Und dann gab es noch Bärchen mit einem Wanderstab in der Hand und einem Rucksack auf dem Rücken. Bei dieser dritten Variante wurde ein Kunststoff verwendet, der oft zerbröselte ... 

Wieso erzähle ich das alles? Wer mein Buch gelesen hat, erinnert sich vielleicht an folgende Stelle  (Seite 95f):  Fürsorglich brachte Gorin sie wieder nach draußen, da fiel ihm noch etwas ein. Er ließ Kiat an der Tür stehen und rannte in sein Quartier. Atemlos tauchte er wieder auf und drückte ihr etwas in die Hand. Ein kleines braunes Plastikbärchen mit gelber Nase. Das hatte er im Westladen bekommen, als er eine ganze Palette West-Dosenmilch für das Offizierskasino organisiert hatte. 

Kiat sah erst das Bärchen, dann Gorin fragend an. Er lächelte ihr aufmunternd zu und sie verstaute es vorsichtig in einem kleinen Amulettbeutel, den sie an einer Lederschnur um den Hals trug. Dieses Bärchen trug sie immer und überall bei sich. Heute steht es im Regal in Kiats kleinem Haus in Süddeutschland. 

Ja, und wenn ich mir dieses Bärchen anschaue, dann ist es ein Bärenmarke-Bärchen! Wie kam das in eine russische Kaserne in der Nähe der Grenze zwischen China und Mongolei? Die Offiziere wurden bei Laune gehalten - mit Waren aus dem kapitalistischen Westen. Denn der Dienst in der Einsamkeit der Steppe war nicht jedermanns Sache. Dass diese Milch aus dem Westen kam, störte die Offiziere nicht - im Gegenteil der Kaffee wurde dann besonders feierlich geschlürft. 

Und Major Gorin wollte mir kleinen Knopf etwas schenken und besann sich auf das Bärenmarke-Bärchen. Ich wunderte mich sowieso über die Langnasen, die Milch aus kleinen Blechdosen tranken. Ich als Nomadenkind musste Pferde- oder Kamelstuten melken, um an Milch zu kommen. Erst später erfuhr ich, was es mit dieser Dosenmilch auf sich hatte. 

An einer anderen Stelle taucht wieder das Bärchen in meinem Buch auf (Seite 225f); da begriff ich, 

... dass die ganze Welt sich stets und ständig veränderte und alles, was ihr so viel bedeutet hatte, nicht mehr existierte. Es war nur eine Erinnerung an ein fernes Paradies, für immer verloren. Dass das Leben in der Steppe für sie alles andere als paradiesisch gewesen war, spielte keine Rolle mehr. 

... und Kiat wusste, dass sie nie mehr in die Steppe zurückkehren werde. So nahm sie ihr Amulett ab, das sie stets um den Hals getragen hatte und vergrub es am Fuß der Berge. Nur ihr kleines braunes Plastikbärchen mit der gelben Nase nahm sie heraus und steckte es in die Hosentasche. Das Bärchen gehörte zu einem anderen Leben. 

Dieses Bärchen hatte und hat für mich immer noch eine große Bedeutung. Als mein deutscher Vater mich in der Sowjetunion suchen ließ - er hatte mit dem Geheimdienst einen "Deal" gemacht, war ich Soldat bei der sowjetischen Roten Armee. Ich sollte in der Lubjanka "umprogrammiert" werden, um in Westdeutschland die Rolle eines deutschen Mädchens zu übernehmen. Es war unter ominösen Umständen zu Tode gekommen, so dass es keinen amtlichen Totenschein gab. Da sollte ich die Rolle dieses Mädchens übernehmen. Es war nicht vorgesehen, dass ich lange in Westdeutschland leben werde. Ich war sozusagen ein "wandelnder Totenschein" ... 

Als ich verhaftet wurde und in der Lubjanka gelandet war, wurde mir alles weggenommen, die Uniform, vorher wurden mir die Abzeichen heruntergerissen und dann begann die "Umprogrammierung", die Monate dauerte. Da wurde ich entlassen und mit wechselnden Bewacherinnen in die DDR gebracht. 

Auf Seite 248f erzähle ich von meiner Entlassung aus der Lubjanka: 

Vorher erhielt sie zivile Kleidung, die sie anziehen musste und einen dunklen unförmigen Wintermantel. Dazu bekam sie einen kleinen schäbigen Pappkoffer in die Hand gedrückt. Vermutlich enthielt er Unterwäsche oder so etwas. Und - ganz seltsam - erhielt sie auch ihr braunes Bärchen mit der gelben Nase wieder zurück ... 

... Auf dem Weg zum Bahnsteig sah sie sich plötzlich Major Gorin gegenüber, nur, dass der jetzt KGB-General war ... Gorin war sichtlich erschüttert, als er bemerkte, wie sich Kiat verändert hatte. 

"Das habe ich nicht gewusst. Es tut mir leid. Bitte, sei mir nicht böse." 

Kiat lächelte ihm nur trübe zu. Sie war geschockt. ... Den Begriff "Gehirnwäsche" kannte sie nicht, obwohl sie selbst einer zum Opfer gefallen war. 


Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1

Übernommen von OverBlog

Samstag, 31. August 2013

Aus der Welt der Bankster und Zocker: Reich und mächtig? Oder korrupt, grausam und tödlich?

Leben Bankiers gefährlich? Josef Ackermann, der frühere Chef der Deutschen Bank und Chefberater der deutschen Kanzlerin sagte einmal, er wolle nicht so enden wie Alfred Herrhausen. Herrhausen wurde Opfer eines Bombenattentats, das der Roten Armee Fraktion in die Schuhe geschoben wurde. War es wirklich die RAF? Dabei war Herrhausen noch 1987 und 1988 für einen Schuldenerlass der Entwicklungsländer. Bei seinen Kollegen erntete er großen Widerstand mit seiner Idee.


Hochgeladen am 17.11.2011 von hansgepunkt

Also, ist die Frage, ob es wirklich die RAF war, die Alfred Herrhausen umbrachte, berechtigt. Und dass es in der Welt der Banken und Finanzen tödlich zugeht, zeigte sich wieder einmal im Land der Banken und Finanziers und Manager - in der Schweiz: Carsten Schloter - Chef er Swisscom - hat sich das Leben genommen - am 23. Juli 2013. Er wurde nur 49 Jahre alt. Was trieb ihn in den Freitod? Seine Misserfolge mit aufgekauften Firmen? 

Oder seine Trennung von seiner Familie? Er - der sportlich durchtrainierte Strahlemann - konnte sie wolhl nicht verkraften.

Und noch einen Freitod gibt es in der Schweiz: Pierre Wauthier - Finanzchef der Zurich Versicherung. Was waren seine Gründe. Insider und die Familie Wauthier sagen - Josef Ackermann, der Verwaltungschef der Versicherung.

Nach seinem Abgang von der Deutschen Bank wurde offensichtlich, dass Ackermann verbrannte Erde hinterlassen hatte. Er hatte die Deutsche Bank in Zockergeschäfte getrieben, da wurde spekuliert - auf Teufel komm raus. Ackermann hatte ein wahnwitziges Renditeziel vorgegeben: 25 Prozent! Also musste gezockt werden - mit Nahrungsmitteln, mit dem Tod von Menschen. 

Die Deutsche Bank als Henker? Das hört sich überspitzt an - trifft jedoch den Kern. Seine Nachfolger in der Deutschen Bank reden nicht mehr mit Ackermann, er wurde Verwaltungschef der Zurich. Und hat wieder Schuld auf sich geladen. Solche Schuld, dass er von seinem Posten zurückgetreten ist. Kann er den Freitod von Wauthier wieder rückgängig machen? Nein.

Quelle: Handelszeitung Was wirft die Familie Wauthier Ackermann vor?: Gibt die Familie des Verstorbenen dem Konzern eine Mitschuld am Tod von Wauthier? Waren die Erfolgserwartungen an die Führungsetage vonseiten des Verwaltungsrats zu gross? Klar scheint: «Der Druck, jahrelang als Topmanager im Rampenlicht zu stehen, ist immens», sagt ein Manager. Und: «Die Frage ist, ob es überhaupt möglich ist, über mehrere Jahre die hohen Anforderungen zu erfüllen.»

Was geht in einem Menschen wie Josef Ackermann vor? Was wird er selbst mal denken und fühlen angesichts seines eigenen Todes? Hat sich das wirklich gelohnt? Wofür eigentlich? Nur dafür, dass er gut dasteht, als der Superbanker, der 25 % Rendite erwirtschaftet?! Der eiskalt handelt - ohne Rücksicht auf Menschenleben.

Auch für Menschen wie Josef Ackermann schlägt einmal das letzte Stündlein. Dann werden sie bitterlich erkennen: 
Das Leichenhemd hat keine Taschen!
Und noch jemand wird vielleicht schlucken oder gar nachdenklich werden: die Kanzlerin, die sich viele Jahre von Ackermann beraten ließ. Wie wird sie reagieren, wenn sie erkennt, dass sie einem Blender aufgesessen ist? Einem Zocker?! 

Wie bitter wird der Augenblick für die Kanzlerin sein, wenn sie erkennt, dass nicht nur sie selbst, sondern das deutsche Volk betrogen wurde ...


Hochgeladen am 23.10.2008 von salutchen


Übernommen von Over-Blog

Montag, 17. Juni 2013

Wer im Glashaus sitzt - Merkel rügt Türkei

In der Türkei demonstrieren immer mehr Menschen gegen die Regierung, die Regierung geht gewaltsam gegen die Demonstrierenden vor. Da stellt sich die deutsche Kanzlerin hin und rügt das Verhalten der türkischen Regierung. Da fällt mir der Schwarze Donnerstag in Stuttgart am 30.10.2010 ein: Da prügelten Polizisten auf friedlich demonstrierende Kinder und Jugendliche ein und setzten auch Reizgas ein:


Reizgaseinsatz gegen S21-Demonstranten und Gerangel
Hochgeladen am 03.10.2010 von Alvar Freude

Eine wütende Mutter beschwert sich über diese brutale Vorgehensweise:


Veröffentlicht am 02.10.2010 von Marubablau

Einem Mann, der sich schützend vor die Kinder stellte, wurden mit dem Wasserwerfer die Augen so sehr verletzt, dass er erblindete! Wieso ich daran erinnere? Weil die Kanzlerin die Türkei gerügt hat! Und weil die Kanzlerin damals zum Schwarzen Donenrstag geschwiegen hat! 

Dabei hat der unverhältnismäßige Einsatz von Polizei der Kanzlerin und ihrer CDU eine große Niederlage in Baden-Württemberg beschert. Sie hat damals gschwiegen, ja sie hat damals sogar Wahlhilfe geleistet für den damals amtierenden Ministerpräsidenten, der diesen Polizeieinsatz angeordnet hatte! Die Kanzlerin wurde damals ausgepfiffen und niedergeschrieen - Spötter halten ihre Wahlkampfrede für eine der besten. Grund: Niemand konnte sie verstehen:


Veröffentlicht am 12.10.2012 von Bananenrepublik1

Vielleicht hat die Kanzlerin deshalb die türkische Regierung gerügt. Vielleicht wollte sie dieser Regierung signalisieren: Ggen berechtigten Widerstand ist kein Kraut gewachsen - deshalb redet mit den Menschen.

Quelle: Süddeutsche.de Türkische Regierung droht mit Einsatz der Armee - Merkel kritisiert Vorgehen der türkischen Behörden: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisierte das gewaltsame Vorgehen der türkischen Behörden gegen Demonstranten scharf. "Das, was im Augenblick in der Türkei passiert, das entspricht aus meiner Sicht nicht unseren Vorstellungen von Freiheit der Demonstration, Freiheit der Meinungsäußerung", sagte Merkel dem Sender RTL und fügte hinzu: "Ich bin jedenfalls erschrocken." Merkel forderte die türkische Regierung auf, die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit zu achten.

Hmm, und was entsprach die harte und brutale Vorgehensweise der Polizei in Stuttgart am Schwarzen Donenerstag? Darauf bleibt Merkel die Antwort schuldig. Und wie lautet das Sprichwort? "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht ..." Wer fordert die deutsche Kanzlerin auf, auch in Deutschland auf die Meinungs- und Redefreiheit zu achten?!
Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 29. Januar 2013

Beschiss im Discounter - Blog von Kiat Gorina


Heute Abend kamen wir bei Sachsen bei Ansbach vorbei. Da es dort einen Lidl gibt, bogen wir ab, um noch einiges einzukaufen. Morgen steht viel an, da bleibt zum Einkaufen wenig Zeit. An der Kasse erwartete uns eine Matrone - mehr breiter als hoch. Wie passte die bloß nur auf das Kassenstühlchen?

Nicht mein Problem - wenn sie nur korrekt arbeitet. Ich schmetterte mein Grüß Gott ihr entgegen, keine Reaktion - wahrscheinlich hatte die Dame Maulsperrentag! Dann schob sie gelangweilt die Waren über den Scanner. Bei der Schokolade piepste es zweimal kurz hintereinander. Komisch, dachte ich mir.

Dann packten wir alles wieder in den Einkaufswagen und wollten zum Parkplatz. Ich sagte zu meinem Bären: "Ob die uns beschissen hat?" Mein Bär sah den Kassenzettel durch: Aha, Edelsahneschokolade, zweimal. Kann nicht sein, ich hatte nur eine einzige Tafel in den Korb gelegt. 

Mit Kassenbon bewaffnet machte ich kehrt und marschierte zurück zur Kasse. Wegen des Matschwetters hatte ich Ofenrohre an, so nenne ich meine Armeestiefel aus NVA-Beständen. Sie sind unverwüstlich - haben jedoch einen Nachteil: Sie quietschen beim Laufen!

Das hörte ein älterer Mann und sagte zu seiner Begleiterin: "Hast du das gehört? Wie die quietscht?!"

Ich drehte mich um und musterte das Männlein von oben nach unten und legte meinen Kommandoton ein: "Das sind Armeestiefel, die quietschen eben!" Und ein "Haben Sie nicht gedient?" konnte ich mir nicht verkneifen. Das Männlein zuckte zusammen.

Dann stand ich an der Kasse - bei der Matrone. Ich wartete ab, bis sie der Kundin das Wechselgeld gegeben hatte. Dann hielt ich der Matrone den Kassenbon unter die Nase: "Sie haben sich vertippt! Da stehen zwei Schokoladetafeln auf dem Bon, im Einkaufswagen liegt jedoch nur eine!"

Die Matrone bekam hektische Flecken, wechselnd zwischen weiß und rot. Dann meinte sie: "Dann holen Sie sich eine zweite Schokolade!"

"Wieso sollte ich?"

"Aber dann muss ich stornieren und Sie müssen unterschreiben, dass Sie das Geld zurückbekommen haben!"

"Na und? Wo ist das Problem? Oder halten Sie mich für eine Analphabetin?"  Die Matrone stammelte: "Aber ich weiß nicht die Nummer, die ich stornieren muss. Ich brauche die Verpackung mit der Nummer."

"Kein Problem, ich hole eine neue Tafel", sprach es und sagte zu den Leuten in der Schlange: "Jetzt müssen wir uns alle etwas schlank machen" und quetschte mich an der Kassenschlange vorbei. Ich marschierte zum Regal mit der Schokolade und wieder zurück zur Kasse: "Da haben Sie Ihre Verpackung!"

Die Matrone hatte jetzt ihren Kopf ganz rot eingefärbt und machte sich ans Stornieren und knallte das Geld aufs Warenband. Mit einem lauten und knappen "Sehen Sie! Es geht doch!" verließ ich diesen Discounter.

Später überlegte ich: Was ist, wenn das kein Versehen war? Wenn diese Kassentante das öfters macht. Da kommen am Tag dann locker ein paar zusätzliche Euronen zusammen. Oder bezahlt Lidl seine Leute derart mies, dass sie auf solche Zusatzverdienste angewiesen sind?

Und an ein Versehen kann ich nicht glauben. Grund: Die Ware wird über das Scannerfenster gezogen. Und wenn die Ware ein zweites Mal eingegeben werden soll, dann muss doch die Ware wieder in die Hand genommen und erneut über das Scannerfenster gezogen werden. Aus Versehen?


Hochgeladen am 16.12.2010 von Paulilus

Dienstag, 18. September 2012

Tut Quad-Fahren denn so weh? - Blog von Kiat Gorina


Heute abend wollte ich mit Riffel und Murrli über das abgeerntete Maisfeld hinter meiner Scheune spazieren. Und natürlich schauen, wie lange es dauert, bis die ersten Dorf-Insassen hier vorbei rasen. 

Bekanntlich verdichten Fußgänger durch ihr Gewicht den Ackerboden ja derart, dass bald nichts mehr dort wächst. Also ein immenser Schaden für den betroffenen Landwirt. Da müssen die Dörfler aufpassen wie die Schießhunde, wenn so ein Landfrevler da langspaziert. 

Gegen den Abendhimmel war ich ja deutlich genug zu erkennen. 

Da, der erste startet durch! Ein dunkelblauer Kombi, könnte also der erste Dorfjäger sein. Er fuhr ein Stück Richtung Wald, umkurvte dann einen Obstbaum, wobei er über die Wiese ratterte - natürlich ohne den Boden dabei zu verdichten - und fuhr zurück ins Dorf. Riffel, Murrli und ich waren dieweil auf dem Feldweg angekommen - keine Bodenschädigung mehr. Da sah ich das mir wohlbekannte schwarze Quad mit den aufgemotzen Stoßdämpfern. Aha, der Sohn vom Dorfjäger I. 

Er bog auch prompt in meine Richtung ab und kam auf uns zu. 

Aber wie sah das aus! Der arme Kerl hing so seltsam zusammengesackt auf seinem Maschinchen, den Kopf zwischen die Schultern gezogen. Die Augen zusammengekniffen und die Zähne gefletscht. 

 Jetzt tat mir der arme Kerl fast leid. Tut Quadfahren denn so weh? 

Denselben Gesichtsausdruck und die hochgezogenen Schultern hatte ich schon mal gesehen. Bei einem reichlich ekligen Kameraden in der Roten Armee. Dem hatte ich mal zwecks Abwehr den Besenstiel ins "Familiensilber" gerammt ...


Hochgeladen von kek76 am 05.02.2010
besucherzhler

Dienstag, 24. Juli 2012

Klagelied einer Verkäuferin - So weit die Füße tragen . Blog von KiatGorina


Da rief mich eine Kundin an, eines ihrer Pferde lahmte sehr. Ob ich gleich kommen könne. Ich konnte. Ich fuhr hin und untersuchte das Pferd. Und dann schrieb ich der Frau auf, was sie ihrem Pferd geben soll. 


Da kam ihre Tochter nach Hause, sie macht eine Ausbildung zur Verkäuferin. Aber was war denn das? Sie humpelte regelrecht. Ihem Gesicht nach musste sie ziemliche Schmerzen haben. Und sie lief mit hochhackigen Schuhen! 


Ich fragte ihre Mutter, was ihre Tochter habe. "Ach, sie jammert seit Tagen, dass sie immer den ganzen Tag stehen muss und ihr abends die Füße weh tun!"
"Kein Wunder, wenn sie mit High Heels herum läuft! Hat sie denn keine bequemen Sportschuhe?"
"Die zieht sie nicht an. Das passe nicht zu ihrem Outfit. Sie hört mir einfach nicht zu!"
"Soll ich mal mit ihr reden?" Sie nickte hoffnungsvoll. 


Ich ging geradewegs zu ihrem Zimmer und klopfte an. Das Mädchen hatte sich die Schuhe ausgezogen, und jammerte über ihre zusammengequetschte Füße - die sahen vielleicht aus. Und ihre Fußgelenke waren geschwollen. 


"Das sieht ja schlimm aus, wir machen jetzt ein spezielles Fußbad und dann massiere ich dir die Füße. Einverstanden?" So geschah es. Das Fußbad schien ihr und ihren Füßen gut zu tun. Dann fing ich mit der Massage an. 


Das Mädchen wurde gesprächig, sie jammerte darüber, dass sie attraktiv ausschauen möchte, und da sie etwas klein sei, wollte sie mit ihren High Heels nachhelfen. Da erzählte ich ihr, dass ich auch etwas klein geraten bin, mich aber bei der sowjetischen Armee auch gegen die Männer durchsetzen konnte.
"Wie hast du das gemacht?" fragte sie mich.
"Einmal mit der Stimme! Wenn du als Frau eine kräftige Stimme hast, dann zucken die meisten Männer zusammen, du darfst ja nicht piepsen!"
"Wie kriege ich eine kräftige Stimme?"
"Üben, üben, üben! Und Singen!" Dann zeigte ich ihr ein paar einfache Atemübungen. "Und du solltest mehr Sport machen! Vor allem Ausdauersport. Ihr habt doch einen Hund, geh doch mit ihm abends eine lange Runde spazieren, was meinst, wie er sich freut!"
"Das geht nicht, ich muss abends mindestens einen Artikel in meinem Beauty-Blog schreiben, sonst werden die anderen böse auf mich!"
"So ein Quatsch! Es geht um dein Leben, um deine Gesundheit! Dein Blog ist da nicht so wichtig! So jetzt schauen wir mal, welche Schuhe dir am besten passen." Und wir wurden fündig, sie hatte Sportschuhe, sehr gute Qualität! Ich lobte sie. Probier sie mal an. Und dann läufst du damit mit eurem Hund!" 


Die Mutter staunte, als ihre Tochter mit Sportschuhen aus dem Zimmer kam, den Hund aus dem Zwinger holte und mit dem Hund losspazierte.
"Ich erkenne meine Tochter nicht wieder! Wie hast du das nur gemacht. Es stimmt also doch, dass du zaubern kannst!" murmelte sie lächelnd. Wir unterhielten uns noch eine Weile. 


Ich wollte gerade gehen, da kam die Tochte herein, sie strahlte, gab mir die Hand und sagte: "Danke!"


Veröffentlicht am 06.03.2012 von motivationaldoc


Weiterer Artiekl über High Heels: High Heels - Hohe Absätze machen eine hohe Stimme

Samstag, 5. Februar 2011

Nachtrag: G-COM (Gravitationstelefon) - Blog von Kiat Gorina

Ich habe ja mehrmals über das G-COM, das Gravitationstelefon, geschrieben. Da sprang mich ein Bild aus meiner Jugend an:

Wer mein Buch kennt, weiß, dass ich von der sowjetischen Roten Armee eingezogen wurde. Und dann erinnerte ich mich:

Ich sah in den Zelten der Offiziere provisorische Schreibtische. Da wurden Munitionskisten hingestellt und darüber ein Brett gelegt. Und auf den Brettern standen Kästen mit Telefonhörer, also war es ein Telefon. Aber - da bin ich mir jetzt ganz sicher - da gab es kein Kabel, mit dem dieser Kasten verbunden war. Diese Kästen schienen wie Telefone zu funktionieren.

Ob die Russen schon länger das Geheimnis des Gravitationstelefons kennen? Möglich ist das schon. In Sachen EMP-"Bomben" waren die Russen viel weiter, da wusste der Westen noch gar nicht, dass es so etwas gibt. Als die USA einen russischen Jäger abschossen und im Wrack Röhren bei der Bordelektronik fanden, haben sie über die Russen gelacht. Dabei kommen Röhren besser mit EMP klar als Transistoren ...


Hochgeladen am 04.10.2010 von alinator79

Übernommen von Over-Blog