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Montag, 5. Mai 2014

GLOSSE: Nicht die Stärksten werden überleben, sondern die Vampire!"

Da veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Nature gruselige Versuchsergebnisse. Sie spritzten den Mäuseopas frisches Blut von jungen Mäusen. Und siehe da: Die Mäuseopas wurden wieder fit!

Quelle: nature medicine Young blood reverses age-related impairments in cognitive function and synaptic plasticity in mice

Ist also am Kannibalismus doch etwas dran? Die Kannibalen sind ja überzeugt: Wenn sie den Körper und damit das Blut des Feindes essen, dann werden sie so stark wie ihr Feind!

Auch bei den Menschen gibt es viele Opas - vor allem bei den Reichen und Superreichen! Bisher mussten auch diese Superreichen erkennen, dass sie nicht ewig leben. Aber viele von denen wollen das nicht einsehen. Grund: Das Leichenhemd hat keine Taschen!

Diese Veröffentlichung lässt diese Superreichenopas hoffen. Sofort stopfen sie noch mehr Geld in solche Forschungen - natürlich ganz geheim. Und woher nehmen sie das Blut von jungen Menschen?
Ganz einfach: von den Verletzten! Deshalb gibt es immer häufiger Kriege - auch in Europa! Mit dem Frieden in Europa ist Schluss - sagen die Superreichen! Da wurde der EU der Friedensnobelpreis verliehen, das reicht!

Jetzt brauchen diese alten Superreichen täglich viel Menschenblut! Also werden immer mehr blutige Bürgerkriege angezettelt! Eine Generalprobe dafür ist die Ukraine. Und damit die Menschen nicht erkennen, was da gespielt wird, wird der schwarze Peter einem Russen in die Schuhe geschoben - Wladimir Putin. Obwohl er den Bürgerkrieg wirklich nicht angezettelt hat!

Wie wird das enden? Mit der Auslöschung der Menschheit. Grund: Wie wir wissen, ist die Gier dieser Superreichen unermesslich. Sie werden alle junge Menschen umbringen in ihrer Gier nach Blut! Blut wird ihre neue Währung sein - eben Blutgeld! 

Und eines Tages werden diese blutgierigen Superreichen für ihre Gier bezahlen müssen - mit ihrem eigenen Tod.

Und dann wird endlich Friede auf Erden herrschen!


Veröffentlicht am 08.06.2013 von Clyde Shelton

Übernommen von OverBlog

Freitag, 25. Oktober 2013

Nordisk: Murks bei Medizin - Falsche Konzentration im Flexpen

Da gibt es in Dänemark den Pharmahersteller Novo Nordisk. Erinnern wir uns, es gab ja mal Gerüchte, dass eben dieser Hersteller auch von Militärs als sehr wichtig eingeschätzt wurde. Jetzt ist dieser Hersteller sehr negativ aufgefallen. Es geht um ein Insulinpräparat:


NovoMix 30 FlexPen

Abgefüllt ist dieses Präparat in einer Fertigspritze. Oft wird es an ältere Diabetes-Patienten verschrieben, da entfällt das Hantieren mit einer Durchstechampulle und einem Pen. Das ist zwar kein Hexenwerk, aber mit einer Fertigspritze - auch Flexpen genannt - geht es einfacher: Nur die Zahl der Einheiten einstellen und spritzen.

Immerhin hat die Qualitätssicherung des Herstellers Novo Nordisk diesen Produktionsfehler festgestellt, aber trotzdem gelangten fehlerhafte Konzentrationen in den Handel! Also musste Nordisk das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprudkte) verständigen, das gab auch eine Warnung heraus: Folendene Chargen sind betroffen:


CP50393, CP50749 und CP50902

Wer also Diabetiker ist und dieses Präparat nimmmt, sollte sofort auf die Chargennummer am Flexpen schauen. Falls eine dieser Chargennummern vorliegt, gleich alle anderen Flexpen auf diese Chargennummer prüfen und die betroffenen FlexPen zurück in die Apotheke bringen. Dort bekommt ihr sofort Ersatz! Kostenlos!

Mit falschen Insulin-Konzentrationen ist wirklich nicht zu spaßen! Die Folge ist entweder eine Über- oder Unterzuckerung! Beides ist nicht nur unangenehm, sondern auch sehr ungesund und kann unter Umständen zum Tode führen. 

Erinnern wir uns: Der Sohn Thomas des Schauspielers Joachim Fuchsberger hatte Diabetes, er wurde wegen einer Unterzuckerung ohnmächtig und ertrank im Wasser. In Kulmbach.

Quelle: stern.de Thomas Fuchsberger ist ertrunken (http://www.stern.de/lifestyle/leute/sohn-von-fernsehstar-gestorben-thomas-fuchsberger-ist-ertrunken-1614067.html): Gegen 22.00 Uhr finden Einsatzkräfte von Wasserwacht und DLRG Fuchsberger in der Innenstadt leblos im Mühlbach treibend. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Münchner in dem bis zu zwei Meter tiefen Gewässer ertrunken sein.

Also, wenn ihr Diabetiker im Bekanntenkreis oder in der Verwwandtschaft habt oder sonst Diabetiker kennt, gebt diese Info weiter. Sie kann lebensrettend sein!


Hochgeladen am 17.10.2010 von KulmbachTV


How to Use Flexpen for injecting NovoMix 30, Levemir and Novorapid (Novolog) Insulins
Veröffentlicht am 11.11.2012 von manjanest

Quellen:

  • SPIEGEL ONLINE NovoMix 30 FlexPen: Arzneibehörde ruft Insulinpräparat zurück: Wegen der falschen Insulinkonzentration könne der Einsatz des Präparats lebensbedrohlich sein, teilte die Behörde mit. Betroffen sind demnach die Chargen CP50393, CP50749 und CP50902.
  • THE HUFFINGTON POST Europaweiter Rückruf für Insulinpräparat "NovoMix 30": Für Anfragen von Patienten hat Novo Nordisk die Telefonnummer 06131/903-1113 eingerichtet. Informationen gibt es auch beim BfArM im Internet unter http://www.bfarm.de. Auf den zurückgerufenen Packungen sind folgende Angaben zu Chargenbezeichnung und Verfallsdatum zu finden: Ch.-B.: CP50749, Verw. bis: 07/2014, Ch.-B.: CP50393, Verw. bis: 07/2014 oder Ch.-B.: CP50902, Verw. bis: 10/2014. Präparate mit anderen Nummern können weiter verwendet werden.

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 14. Juli 2013

GLOSSE: Die Doktorarbeit des Hubert H. - im Modellmaßstab 1:8

Da gibt es den "Bund für Geistesfreiheit", er hat sich auf seine Fahnen geschrieben: Wie erwischen wir die schwarzen Schafe unter den Doktoranden? Spätestens seit dem Fall - im wörtlichen Sinn des Wortes - des Freiherrn von und zu ist ja bundesweit bekannt, dass auch in Deutschland abgeschrieben wird, ja, auch bei der Erstellung einer Doktorarbeit.

Am 27. Juni 2013 veröffentlichte die Abendschau in München einen schier unglaublichen Artikel:

Quelle: Abendschau München Hubert Haderthauer: Doktorarbeit abgeschrieben?: Die Dissertation von Hubert Haderthauer, dem Mann der bayerischen Sozialministerin, ist nur zehn Seiten kurz. Die Universität Würzburg untersucht das Schriftstück jetzt.

Ich schaute zweimal hin, das kann doch nicht sein! Zehn Seiten und dafür den Doktortitel. Rafael - ein Kommentator meines Blogs - brachte es auf den Punkt: Der Haderthauer liebt doch Modellautos - im Maßstab 1:8 und voll funktionsfähig! Da hat sich Hubert H. wohl gedacht: Wenn meine in der Forensik gebauten Autos sich so gut und vor allem teuer verkaufen, dann liefere ich halt eine Dissertation im Modellmaßstab ab - 1:8. 

Wenn ein Doktorand im medizinischen Bereich heutzutage 80 Seiten zusammenbringt, dann gilt das als viel! Und 80 Seiten im Maßstab 1:8, das ergibt nach Adam Ries zehn Seiten. Also machte sich Hubert H. auf die Suche nach einem zehn Seiten langen Text. Und er erinnerte sich: Ach ja, er hatte ja einst mit Professor Peter K. einen zehn Seiten langen Artikel verfasst - in der "Zeitschrift für mikroskopisch-anatomische Forschung". Peter K. war da auch als zweiter Autor genannt.

Also wurde dieser Artikel als Dissertation eingereicht, der Name des zweiten Autors wurde weggelassen, aber nicht die originalen Seitenzahlen! Schließlich sollte das ja eine möglichst wirklichkeitsgetreue Modell-Doktorarbeit sein. Im Maßstab 1:8 - also zehn Seiten! Und Peter K. erschien dann als Doktorvater ... Und diese Modell-Doktorarbeit war und ist bis heute voll funktionsfähig!

Der Hubert H. ist heute Leitender Arzt am Landgericht - mit rechtsgültigem Doktortitel - verliehen von der  Universität Würzburg! Da sollen diese zehn Seiten sogar auf Plagiate untersucht werden. Dabei ist diese Modell-Doktorarbeit - buchbindermä0ig gesehen - ein edles Handwerksstück - so richtig in edlem braunen Karton gebunden - wie es sich für ein kostbares Modell gehört!

Und was meint Hubert H. zum Plagiatsvorwurf?

Der Donaukurier berichtete: „Es kann ja auch keinen geben. Das alles ist völliger Nonsens“, antwortet Hubert Haderthauer, als er gestern vom DK überhaupt erst von der Untersuchung erfährt. „Das war eine völlig neue Arbeit, da können sie nichts abschreiben.“ Er habe seinerzeit eineinhalb Jahre daran gearbeitet und zum Beispiel die Ratten selbst gezüchtet. „Das ist alles von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mitfinanziert worden.“ Haderthauer zeigte sich gestern angesichts der Untersuchung betont gelassen. Obwohl er nicht mit schneller Aufklärung rechnet: „Das wird sich ziehen.“

Quelle: donaukurier.de Haderthauer muss um Doktortitel bangen: Ingolstadt (DK) Wegen der Modellautoaffäre stand Hubert Haderthauer schon in den Schlagzeilen, nun wartet auf den Ehemann von Sozialministerin Christine Haderthauer der nächste Ärger. Der Leitende Landgerichtsarzt muss um seinen Doktortitel bangen.

Weitere Infos: Causa Haderthauer - Fragen für einen Untersuchungsausschuss: In der Causa Haderthauer tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Da verstehe ich die Oppositionsparteien nicht. Wieso stellen sie keinen Antrag auf einen Untersuchungsausschuss? Was bislang so tröpfchenweise über die Medien ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, macht doch neugierig. Oder haben auch die Oppositionsparteien Angst, mit in den forensischen Sumpf bayerischer Bezirkskliniken hineingezogen zu werden?

Wer da etwa meint, diese Fragen müssten im Landtag beantwortet werden, irrt sich - nicht im bayerischen Landtag: Da bestimmt derzeit noch eine Mehrheit von CSU und FDP, was beantwortet wird. Fragen zur Causa Haderthauer gehören nicht dazu!

Quelle: tagblatt.de CSU und FDP verhindern Diskussion im bayerischen Landtag zur Modellwagen-Affäre der Christine Haderthauer: Die sonst so redefreudige Ministerin gibt sich wortkarg, und auch CSU und FDP im Landtag sehen keinen Aufklärungsbedarf. Ein entsprechender Oppositionsantrag im Sozialausschuss wurde von der Regierungsmehrheit abgelehnt.

Derzeit kommt es schon es öfters vor, dass Frau Haderthauer ausgebuht wird - beispielsweise in Allershausen. Da ging es um die dritte Startbahn im Erdinger Moos. In einem Bürgerentscheid waren die Bürger eindeutig gegen eine dritte Startbahn:

Quellen

  1. Die Angst der Bayerischen Staatskanzlei vor einem "München 21": Wieso? Soll der Münchener Bahnhof doch verbuddelt werden? Wie in Stuttgart? Nein. das nicht! Aber die Bayerische Staatskanzlei hat Angst bei einem weiteren Großprojekt - der dritten Start- und Landebahn für den Flughafen Franz-Josef-Strauß im Erdinger Moos. Schon jetzt ist der Lärm der Flugzeuge für die Anwohner unerträglich. Und warum eine dritte Bahn? Nur damit der Flughafen vielleicht größer wird als der Frankfurter? Nur deswegen, damit sich der Ministerpräsident auf die Schulter klopfen kann, Bayern habe den größten Flughafen in Deutschland, ja in Europa! Es gibt eine Bürgerinitiative: "AufgeMUCkt". Sprecher dieser Initiative ist Hartmut Binner - wahrlich kein Grüner, also kein "Fortschrittsverweigerer"! Er ist gläubiger Katholik, war 40 Jahre lang bei der Polizei und ist gegen die dritte Startbahn, weil er und viele andere die Schöpfung bewahren wollen.
  2. Bürgerentscheid: 3. Startbahn für Flughafen München-Erding: Ein Drittel der Stimmen waren ausgezählt: fast 57 Prozent sind gegen diese dritte Startbahn - die Grünen jubilieren, die Schwarzen und Gelben sind sauer. Das Ergebnis gilt wie ein Stadtratsbeschluss, ist demnach für den Flughafen rechtlich bindend! Und es zeigte sich auch, was diese CSU von Demokratie hält: Seehofer und sein Adjutant Wirtschaftsminister Zeil haben vor dem Bürgerentscheid bereits verkündet: "Die 3. Startbahn muß kommen – mit oder ohne Bürgerentscheid."

Deshalb auch die Demonstration in Allershausen gegen Christine Haderthauer. Die CSU versucht trotz des Bürgerentscheids in München (und damit gegen eine demokratische Entscheidung) die dritte Startbahn politisch/gerichtlich durchzuboxen. Derzeit wird in der CSU überlegt, die Münchner Anteile abzukaufen um den Bürgerwillen aushebeln zu können - mit Steuermitteln versteht sich.


Veröffentlicht am 26.06.2013 von BIFahrenzhausen

Übernommen von Over-Blog

Montag, 8. April 2013

Bundesagentur eröffnet Hetzjagd gegen Hartz-IV-Bezieher - Blog von Kiat Gorina


Die Bundesagentur für Arbeit hat die Jagdsaison eröffnet - auf zur Hetzjagd gegen Langzeitarbeitslose! Und die Springer-Presse übernimmt die Rolle der Treiber - vor allem BILD:

Quelle: Bild.de Jagd auf kranke Hartz-IV-Empfänger

Opfer sind wieder einmal die Bezieher von Hartz-IV-Leistungen. Schon früher schimpfte Bild über Langzeitsarbeitslose: Sie seien dumm und faul! Über diese Lebenslüge dieser Republik schrieb ich jüngst am 12.03.2013: Die für den deutschen Arbeitsmarkt Verantwortlichen pflegen eine Lebenslüge: Alle Hartz-IV-Bezieher sind dumm, alle haben keine Ausbildung, alle sind deshalb unqualifiziert. Deshalb können sie nur im Niedriglohnsektor arbeiten! Solche und ähnliche Lügen verbreitet auch der mediale Mainstream - allen voran die Springer-Presse - ganz besonders BILD. Schauen wir uns doch mal die Schlagzeilen von BILD an - da lief ja 2008 eine regelrechte Hetzkampagne gegen Hartz-IV-Bezieher:

Jetzt kommt zu diesen pauschalen Vorverurteilungen eine neue Variante - Bild berichtet:  Ärztliche Atteste, Kontrollen des Medizinischen Dienstes – die Bundesagentur für Arbeit (BA) sucht ganz gezielt nach Blaumachern unter Hartz-IV-Empfängern, die sich krankgemeldet haben! Eine neue interne Weisung der BA (liegt BILD vor) fordert die Jobcenter zu schärferen Kontrollen der Arbeitsunfähigkeit der Arbeitslosen auf. Bei Krankmeldungen sollen die Mitarbeiter auf „begründbare Zweifel an der angezeigten Arbeitsunfähigkeit“ achten. Überführten Blaumachern soll die Stütze gekürzt werden.

Was hier die Bundesagentur anzettelt, ist geeignet, als Volksverhetzung bewertet zu werden. Da leistet sich diese Republik im Strafgesetzbuch den Paragraphen 130:

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

  1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
  2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Und was macht diese Bundesagentur? Sie hetzt gegen ihre "Kunden" - die Langzeitsarbeitslosen, die in den Jobcentern Schlange stehen! Und die Springerpresse hetzt mit! Und diese Bundesagentur geht noch weiter: Die Sachbearbeiter sollen nicht nur ihren "Kunden" grundsätzlich misstrauen, sondern auch den ärztlichen Attesten! Das ist ja wohl die Höhe! Werden damit pauschal Ärzte verdächtigt, kranken Langzeitsarbeitslosen leichtfertig Atteste auszustellen?

Was bildet sich die Chefriege dieser Bundesanstalt denn ein? Meinen Sie wirklich, sie könnten nicht nur ihre Kunden verunglimpfen, sondern gleich auch die Berufsgruppe der Ärzte?!

Ist dies die Reaktion auf Studienergebnisse, die nachweisen, dass lang andauernde Arbeitslosigkeit sehr häufig zu Krankheit führt? So schrieb die Frankfurter Rundschau am 11.01.2012: Armut macht krank: Arme sterben früher und verzichten häufiger auf den notwendigen Arztbesuch. Mit einer neuen Kampagne prangert der Caritas-Verband diesen Missstand an - und zeigt, was die Regierung dagegen tun kann. Was, wenn das Medikament 30 Euro kostet? „Ich kann's mir nicht leisten“, sagt eine Frau im Caritas-Kurzfilm, untermalt von düsterer Musik.


Hochgeladen am 27.01.2012 von DiCVKoeln

Und was hat die Bundesagentur vor? Verschärfte Sanktionen! Also die Armut vergrößern! Dann werden die Betroffenen noch kränker! Und dann gibt es noch mehr Krankmeldungen. Und dann wird noch mehr überprüft! Und vielleicht gibt es dann noch mehr Sanktionen! Und die BA hat wieder gespart - auf Kosten der Gesundheit der Langzeitarbeitslosen!

Spart sie wirklich? Selbst Bild erkannte: Bei Blaumacher-Verdacht soll der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) eingeschaltet werden. Die MDK-Ärzte sollen die Hartz-Empfänger notfalls zu Hause untersuchen. Für seinen Einsatz bekommt der MDK vom Jobcenter zwischen 130 (bei Entscheidung nach Aktenlage) und 260 Euro (bei Hausbesuch) Honorar. Das sind 2 Drittel des Hartz-IV-Satzes von 382 Euro

Hier outet sich diese Bundesagentur als Agentur für den totalen Wahnsinn! Es geht hier nur um die Verschiebung von Kosten! Der medizinische Dienst der Krankenkassen wird durch Umlage auf die Krankenkassen finanziert - aber die holen sich dann das zusätzlich benötigte Geld durch Erhöhung der Krankenkassenbeiträge! Aber nicht bei der BA! 

Dieser BA geht es nur darum, noch mehr zu sanktionieren! Dabei führt jede Sanktion - also die Kürzung des Hartz-IV-Bezuges - bis zur totalen Kürzung auf Null. Das bedeutet für die Betroffenen "Essensentzug". Und Essensentzug ist Folter! Das schreibt sogar das Auswärtige Amt. Was lernen wir daraus? Durch Maßnahmen der Jobcenter werden Menschen gefoltert! Jede Sanktion ist als Foltermaßnahme zu betrachten! Im Jahr 2012 wurden über eine Million Betroffene sanktioniert - das bedeutet letztendlich über eine Million Folteropfer!

Quelle: Der Tagespiegel - Ralph Boes - Sanktionshungern - Vorurteile - Fakten - Folterstaat


Veröffentlicht am 15.02.2013 von WakeNewsTV

Da wettern die Kanzlerin und die ARD gegen die Maßnahmen Russlands gegen NGOs - und was lässt diese Republik in den Jobcentern zu? Millionenfache Folter!

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 6. April 2013

Die Oasen des Gunther Sachs - Blog von Kiat Gorina


Am 8. Mai 2011 schrieb ich zum Freitod des Gunther Sachs unter anderem: Sachs wählte den Freitod - ich denke, jeder Mensch hat das Recht dazu, es ist seine eigene Entscheidung, wie er sein Leben beendet. Er schreibt: "Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten." - ja, er wollte wahrscheinlich auch niemandem zur Last fallen. Und er wollte nicht dahinvegetieren. Ein stolzer Mensch.

Quelle: Hommage an Gunter Sachs

Der Volksmund meint ja, wir sollten über Tote nichts Schlechtes reden! Mag sein. Aber die Wahrheit dürfen wir doch sagen - auch wenn sie nicht so rühmlich ist. Am 4. April 2013 gab es einen Donnerschlag: Da wurden Dokumente über Steueroasen veröffentlicht. Sogar der deutsche Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble wollte diese Dokumente haben. Aber die Journalisten gaben ihm einen Korb. Aus Gründen des Quellenschutzes. Richtig so!

Wenn der Minister sich für die Skandale um Steueroasen interessiert, soll er halt die Zeitung lesen! 

Die Süddeutsche Zeitung berichtete auch über das Firmengeflecht des Gunther Sachs. 

Quelle: Süddeutsche.de Das System Sachs

In diesem Artikel schreibt die SZ über den Freitod: Samstag, der 6. Mai 2011. Gunter Sachs ist aus den Vereinigten Staaten ins Schweizerische Gstaad zurückgereist - in sein Chalet, ein altes Bauernhaus. Nach dem Abendessen setzt er sich an seinen Schreibtisch, schreibt einen Abschiedsbrief, in dem er "die ausweglose Krankheit A." erwähnt, und erschießt sich.

Gunther Sachs besaß zwar ein Vermögen von fast einer halben Milliarde Franken - aber was hat er damit gemacht? Er hat es versteckt - in Steueroasen, damit er selbst Steuern sparen kann! Er hat einen riesigen Aufwand betrieben, sein Vermögen zu verstecken. 

Und er hätte wissen müssen, dass im Alter Krankheiten drohen. Sein eigener Vater litt ja auch unter der "Krankheit A." Was hat Gunter Sachs mit seinem Vermögen gemacht? Ja, er hat auch andere Menschen unterstützt - auch seine EX-Frau Brigitte Bardot - in Sachen Tierschutz. Das ist gewiss löblich.

Aber ich frage mich, wieso hat Gunther Sachs nicht die medizinische Forschung unterstützt. Mit seinen Millionen hätte er doch Forschungsaufträge für den Kampf gegen Alzheimer finanzieren können?! Wieso verwendete er einen Teil seines Vermögens nicht dafür?

Was bleibt jetzt vom Namen Gunther Sachs übrig? Wie schreibt die SZ? Er war Millionenerbe und Kunstsammler, Ehemann von Brigitte Bardot und Geliebter der Kaiserin Soraya. Gunter Sachs war ein Mann mit vielen Facetten. Die Daten des Offshore-Leaks zeigen: Teile seines Vermögens steckte er in komplizierte Firmenkonstrukte in Steueroasen.

Und jetzt muss hinzugefügt werden: G. Sachs versteckte sein Vermögen in Steueroasen - um sich vor der Zahlung von Steuern zu drücken. Ein sehr fader Beigeschmack macht sich breit.

Wäre es nicht ehrenvoll für die Hinterbliebenen gewesen, stünde da auch: Gunther Sachs hat mit seinem Vermögen die medizinische Forschung unterstützt, damit Alzheimer heilbar ist!

So aber müssen Behörden des Kanton Bern den Fall Sachs überprüfen:

Quelle: Süddeutsche.de Kanton Bern will Fall Sachs prüfen, Hollande in Bedrängnis: "Aufgrund der Hinweise wird die Steuerverwaltung das Dossier von Gunter Sachs nochmals prüfen und mit den ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten und Mitteln allenfalls Massnahmen ergreifen."


Veröffentlicht am 05.04.2013 von AustriaOccupy


Diese über 260 GigaByte an brisanten Daten sind ein Schlag ins Gesicht der vielen kleinen Bürgerinnen und Bürger, die sich tagtäglich abrackern um zu leben. Werden diese Menschen nicht wütend und zornig, wenn da diese Superreichen ihr Geld dem Fiskus entziehen?! Werden wir bald laute Forderungen wie "Die Superreichen müssen weichen!" hören?

Übernommen on Over-Blog

Dienstag, 2. April 2013

Universität Zürich: Dr. med. easy - ein Nationalrat macht es möglich - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es die bis heute renommierte Universität Zürich. Ein an dieser Universität erworbener Doktortitel wird auf dem ganzen Planeten anerkannt. Auch Doktortitel der medizinischen Fakultät. Das hat sich jetzt geändert - vor allem wenn der Doktorandenbetreuer Christoph Mörgeli heißt. Da war es sehr leicht, einen Doktortitel der Medizin zu erwerben:

Das Schweizer Fernsehen brachte einen Beitrag, da plauderte ein Arzt aus der wohl gängigen Praxis der Produktion von Doktorarbeiten, die von Christoph Mörgeli betreut wurden. Dieser Arzt wollte jedoch anonym bleiben, also wurde die Aussage nachgesprochen - verständlich.

Der Arzt erzählte: "Doktor Mörgeli gab mir einen alten Text – ich suchte nur einen Übersetzer, der das Ganze abschreibt. Dafür gab es bei Christoph Mörgeli den Doktortitel." Und weiter: "Mein grösster Aufwand dabei war: Ich musste einen Übersetzer suchen, der den alten deutschen Text entziffern kann und ihn dann 1:1 abschreibt." Das kostete dem Arzt mehrere tausend Fränkli. Aber er hatte dann einen richtigen Dr. med. - verliehen von der Universität Zürich!

Quelle: Tagesanzeiger Schweiz Neue Vorwürfe gegen Mörgeli: Doktortitel für Transkription alter Texte

Wie sich jetzt herausstellte, erhielt Mörgeli einen neuen Chef. Der sah sich diese Art der Doktortitelvergabe an und schüttelte den Kopf: Nein, diese Doktortitel wolle er nicht absegnen. Auch wenn Mörgeli als Nationalrat die SVP im Parlament vertritt.

Quelle: Tagesanzeiger Zürich Mörgelis neuer Chef wollte die Doktorarbeiten nicht absegnen

Und wie reagierten Herr Nationalrat Christoph Mörgeli auf die Frage, ob er zurücktreten werde? Seine Antwort:


Veröffentlicht am 27.03.2013 von YTMovieArchive

Seine Antwort "Sind si eigentlich vom Aff bisse?" machte Furore: Diese Worte können als Klingelton für Handys vom Netz heruntergeladen werden:


Veröffentlicht am 28.03.2013 von Hampe Lehmann

Und wie reagiert Christoph Mörgeli? Er will als Schwarzer Schweizer das linke Fernsehen verklagen!

Und wie wurde diese Doktormasche aufgedeckt? Weil Mörgeli sich als Rektor der Universität Zürich beworben hatte. Da forschten einige Fernsehredakteure nach: Was hat Mörgeli für Doktorarbeiten vergeben? So kam die Sache ins Rollen:


Veröffentlicht am 27.03.2013 von Jürg Murmel

Und wieder murmelt das Murmeltier: "Diese Schwarze Elite schafft sich ab!"

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 26. März 2013

IWF - Todesengel für Tuberkulose-Kranke? - Blog von Kiat Gorina


Der 22. Juli 2008 war ein denkwürdiges Datum. In England, genau genommen Cambridge. Da gibt es den Soziologen David Stuckler. Er und seine Kollegen veröffentlichten die Ergebnisse einer Studie, die es in sich hat. Da sollte untersucht werden, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Ansteigen von TB-Kranken und Darlehen vom IWF.

So abwegig ist diese Fragestellung nicht! Und hochaktuell! Tummelt sich der IWF mittlerweile in Europa - zuletzt in Zypern. Oder vorher in Griechenland. Da "zwang" dieser IWF die griechische Regierung sogar, Teile eines vom IWF gewährten Darlehens für weitere Waffenkäufe zu verwenden! Unglaublich - dennoch wahr.

Was läuft in Sachen IWF eigentlich ab? Politiker eines Landes versagen, ihr Land steht kurz vor der Pleite. Um die abzuwenden, wenden sie sich an den IWF. Darlehen? Kein Problem! Ihr müsst jedoch auch Gegenleistungen bringen - zum Beispiel bei den Sozialleistungen sparen. Und bei der medizinischen Versorgung! Medizin ist nur noch etwas für Leute, die sich das leisten können!

Also akzeptieren diese armen Länder notgedrungen die Bedingungen für ein Darlehen! Jawohl für ein Darlehen, das irgendwann auch zurückgezahlt werden muss. Oder das Land fällt in die Schuldenfalle.

Stuckler et al. untersuchten 21 Länder, die nach 1989 Darlehen vom IWF erhalten haben. Was passierte?
  • um 13 Prozent mehr TB-Kranke
  • um 16 Prozent mehr TB-Tote
  • Todesrate der TB-Kranken steigt jährlich um 4 Prozent.
Wie denn das? Ganz einfach, weil diese Länder nach Erhalt des Darlehens die Mittel für Kontrolle und Behandlung von Tuberkulose senkten oder senken mussten! Und weil dann weniger Ärzte für die Behandlung von TB zur Verfügung standen.

Und noch ein Zusammenhang wurde festgestellt: Je höher das Darlehen des IWF, umso mehr TB-Kranke und schließlich mehr TB-Tote! Auch das lässt sich einfach erklären: Ein höheres IWF-Darlehen bedeutet mehr Schulden, also muss der Schuldnerstaat mehr sparen - auch auf Kosten der betroffenen TB-Kranken.

Quelle: University of Cambridge Research IMF loans “strongly linked” to tuberculosis

Jetzt ist mir auch klar, wieso die USA und der IWF so sauer auf den leider verstorbenen Hugo Chavez waren und immer noch sind! Grund: Venezuela schickte den IWF nach Hause. Und Chavez führte eine kostenlose medizinische Versorgung für alle Bürger ein. Finanziert wurde das nicht mit Steuern, sondern mit Teilen der Gewinne durch die Förderung von Erdöl.

Und die USA sind notgedrungen der Hauptabnehmer des Öls aus Venezuela. Das stinkt den einstigen Ölgiganten am meisten! Es kursieren ja Gerüchte, dass Hugo Chavez angeblich im Auftrag der USA vergiftet worden sein soll ... Möglich ist alles. Venezuela hat ja auch gleich zwei Militär-Attachés der USA ausgewiesen ...

Quelle: derStandard.at US-Militärattaché aus Venezuela ausgewiesen


Hochgeladen am 27.02.2012 von ThomKutlatschkowa2

Also, Leute, die Kanzlerin ermahnte "ihr Volk"! Sucht nicht das Negative, sonst habt ihr im 21. Jahrhundert verloren!

Und so eine Kanzlerin will wiedergewählt werden?! Hören wir uns doch lieber Hugo Chavez an: 


Hochgeladen am 07.07.2006 von Luis Rubio


Donnerstag, 24. Januar 2013

GLOSSE: Ist der Arbeitsministerin die Arbeit ausgegangen? - Blog von Kiat Gorina


Frau Bundesministerin von der Leyen hat ein Ziel: jeden Tag eine Schlagzeile im medialen Mainstream! Darunter macht sie es nicht! Ja, und bei dieser aufreibenden Arbeit findet sie noch Zeit, für angegriffene Kolleginnen Partei zu ergreifen und sich schützend vor sie zu stellen.

Gestern war ihre Kollegin Schavan dran: von der Leyen lobte Schavan über den grünen Klee - aber zu den Plagiatsvorwürfen könne sie nichts sagen - das sagte von der Leyen selbst. Wieso hat sie dann überhaupt etwas gesagt?

Wegen der Schlagzeile! Diesmal in der Süddeutschen! "Bundesregierung - Wissenschaft: Von der Leyen lobt Schavan: Hohe Fachkompetenz".

Dafür hat die Arbeitsministerin bestimmt Überstunden gemacht:

Quelle: Süddeutsche.de Bundesregierung - Wissenschaft: Von der Leyen lobt Schavan: Hohe FachkompetenzSie schätze Schavan enorm und habe sie als sehr integere Kollegin mit ganz hoher Fachkompetenz erlebt. Zur aktuellen Auseinandersetzung in der Wissenschaftswelt könne sie aber nichts sagen.

Und noch ein Thema kocht derzeit Frau von der Leyen: "Ärztinnen an die Macht"! Von drei Medizinstudenten sind zwei Frauen. Aber wo bleiben dann diese Medizinerinnen? Es gibt viel zu wenig Chefärztinnen! Und es gibt viel zu wenig Professorinnen - mit Gehaltsstufe C4! 

Was macht die Arbeitsministerin dagegen? Sie stellte am letzten Mittwoch in Berlin das Fachkräftekonzept der  Bundesregierung vor! Das ist doch toll! Da wird es gleich mehr Frauen in der Medizin geben! 

Und weil es in der Altenpflege zu wenig Fachkräfte gibt, wurde eine "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" gestartet: Da ist geplant, jedes Jahr die Ausbildungszahlen um zehn Prozent zu erhöhen! Mensch, das bringt neu ausgebildete Altenpflegerinnen. 

Und noch etwas ist geplant: das neue Pflegeberufegesetz! Aber dafür gibt es erst "Eckpunkte", über die Bund und Länder erst diskutieren müssen. Das schafft auch Arbeit - für die Politiker! Ja, da sollen die Ausbildungszweige von Kinder-, Alten- und Krankenpflege zusammengefasst werden! Wozu? Damit das Berufsbild attraktiver wird - sagt die Arbeitsministerin.

Quelle: ÄrzteZeitung Ärztinnen an die Macht!

Und was meint die Opposition zu diesen Aktivitäten der Arbeitsministerin? Sabine Zimmermann (Linke) - Vorsitzende des Arbeitsausschusses: "Viel Show mit wenig Substanz!" Wie wahr!

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Von der Leyen setzt auf Frauen und Migranten

Und soviel Show Business zehrt natürlich an der Substanz - wie die Intensivstation des NDR meldet, leidet die Arbeitsministerin sehr: "Chronische Kamerasucht, Interviewtis, Morbus Talkshow und Ich-Ich-Ich-Laberitis" - die arme Ministerin ...


Veröffentlicht am 05.10.2012 von ARD



Hochgeladen am 17.07.2010 von PlacidusPlagiat

Freitag, 21. Dezember 2012

GLOSSE: Halb- und Dreiviertelgötter von heute und die Deutsche Bank - Blog von Kiat Gorina


Es ist gar nicht solange her, da wurden Mediziner als die "Halbgötter in Weiß" bezeichnet - wegen ihres oft penetrant arroganten Auftretens. Zwischenzeitlich hat diese selbsternannten Halbgötter die Realität eingeholt: Immer öfters bleiben Heilungserfolge aus.

Da werden riesige Geschütze aufgefahren, wenn es um den Kampf gegen eine der Geiseln unserer Zeit geht - den immer öfters auftretenden Krebserkrankungen. Die Behandlungskosten steigen mehr und mehr - die Heilungserfolge bleiben aus. Damit wird auch der selbst vergebene Nimbus dieser Halbgötter in Weiß angekratzt.

Wie sagte einst Sauerbruch: "Wer heilt, hat recht!" Danach hätten die meisten Halbgötter in Weiß unrecht!

Aber es hat sich eine andere Kaste von Halbgöttern gebildet: die Bänker von internationalen Großbanken. Sie führen sich noch arroganter auf als die Halbgötter in Weiß. Nehmen wir doch als abschreckendes Beispiel Jürgen Fitschen: er ist seit einem Jahr - nach dem Rücktritt von Joseph Ackermann - Co-Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bank und Mitglied der Trilateralen Kommission, eine Vereinigung, die mit Goldman Sachs verbandelt ist.

Was ist passiert? Da gab es eine große Razzia - bundesweit, in den Räumen der Deutschen Bank! Und der Dreiviertelgott Fitschen ist sehr verärgert: So eine Razzia, über die in der Presse berichtet wird, das ist für den Ruf der Deutschen Bank schlecht! Also zückt dieser Dreiviertelgott seine Allzweckwaffe und ruft den hessischen Ministerpräsident an. Und beschwert sich beim Ministerpräsident.

Ja, dieser Dreiviertelgott Fitschen stellt sich über die Gesetze! Offensichtlich hat er im Sozialkunde- und Politikunterricht nicht aufgepasst. Sonst wüsste er, dass der Ministerpräsident der falsche Adressat ist. Selbst ein hessischer Ministerpräsident kann die Staatsanwaltschaft nicht von einer Razzia abhalten!

Wenn Fitschen sich beschweren will, dann doch bei der Staatsanwaltschaft!

Fitschens Reaktion ist ja verständlich: Welcher Sparer, welche Sparerin hinterlegt seine mühsam erarbeiteten Ersparnisse bei einer Bank, die des öfteren durchsucht wird? Wahrscheinlich hat Fitschen Angst davor, dass seine Kunden die Bank stürmen und ihr gesamtes Geld abheben. So etwas hat es immer wieder gegebn:

Vor vier Jahren gab es eine riesige Panik unter den Kunden von Northern Rock, lange Schlangen bildeten sich, die Kunden hatten Angst um ihr Geld!


Hochgeladen von StandardJohnDoe am 2008.04.01

Ist es wirklich abwegig, wenn unter Kunden der Deutschen Bank plötzlich Gerüchte geistern - das Geld ist nicht mehr sicher?! Da ist es schon verständlich, wenn ein Dreiviertelgott wie Fitschen Angst hat!

Und es gibt ja noch einen anderen Dreiviertelgott bei der Deutschen Bank - Anshu Jain - der tut so, als ginge ihn das nichts an. Dabei ist er Teil der Doppelspitze der Deutschen Bank. Und Cicero interviewte Professor Wolfgang Gerke dazu:

Quelle: CICERO „Anshu Jain duckt sich zu Unrecht weg“

Also Professor Gerke findet das überhaupt nicht in Ordnung, dass Dreiviertelgott Jain Vogel-Strauß-Politik betreibt und so tut, als ginge ihn das nichts an!

Und wenn beide Dreiviertelgötter jetzt überrascht tun, sie wüssten von nichts, das kann nicht sein. Wie der FOCUS schreibt, gab es aus Britannien bereits 2009 ernste Warnungen:

Quelle: FOCUS ONLINE Deutsche-Bank-Boss Fitschen rudert heftig zurück:

... wurde die Deutsche Bank von der britischen Steuerbehörde HMRC frühzeitig vor kriminellen Machenschaften beim Emissionshandel gewarnt. Die Bank habe es anschließend aber versäumt, intern durchzugreifen. Das gehe aus Akten der Generalstaatsanwaltschaft hervor. Dem Bericht zufolge wies die HMRC führende Vertreter der Deutschen Bank in London bereits im Herbst 2009 darauf hin, dass große Teile des Handels mit Luftverschmutzungsrechten „mit Betrugskriminalität behaftet seien“ ...

Da wird sich doch mancher Sparer fragen, ob bei einer solchen Bank sein Geld sicher ist? Man stelle sich vor: Bereits 2009 warnt die britische Steuerbehörde: "Leute, was ihr da macht, ist illegal!" und was passiert? Nichts! Absolut nichts! So verhalten sich doch nur Dreiviertelgötter, die meinen, sie stünden über dem Gesetz. Oder gar: "Das Gesetz sind wir!"

Sind diese Dreiviertelgötter von einer schlimmen Krankheit befallen? Der Megalomanie!?

Immerhin - Dreiviertelgott Fitschen sah ein, dass dieser Anruf beim Ministerpräsident blöd war und hat sich entschuldigt! Und der bundesdeutsche Finanzminister beeilt sich gleich, diesem Dreiviertelgott helfend zu Seite zu springen:

Quelle: Deutschlandradio Schäuble schaltet sich in Deutsche-Bank-Debatte ein

Schäuble meinte, dass Deutsche-Bank-Chef Fitschen nach wie vor der richtige Mann auch für die Spitze des Bankenverbandes und damit als Ansprechpartner für die Politik sei. Der Vorstandsvorsitzende habe sich für seinen Anruf bei Hessens Ministerpräsident Bouffier entschuldigt, und damit müsse es auch wieder gut sein.

Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass Schäuble das Wort "Finanzminister" immer öfter falsch interpretiert. Erstens, ein Minister ist ein Dienender. Da er vom deutschen Volk gewählt wurde, sollte er dem deutschen Volk dienen und dafür sorgen, dass es mit den Finanzen, dem bundesdeutschen Vermögen, immer mit rechten Dingen zugeht.

Andererseits ist dieser Finanzminister dagegen, wenn das Land NRW CDs mit den Daten von möglichen Steuerhinterzieherérn kauft! Müsste ich das verstehen? U/nd als deutscher Finanzminister muss Schäuble für Transparenz sorgen, was mit den Steuern der Deutschen passiert.

Aber Schäuble ist ja auch Mitglied des ESM. Wenn wir uns da diesen Vertrag ansehen, da kommt gar keine Transparenz vor. Ja, da sollen die meisten Transaktionen ganz supergeheim ablaufen. So geheim, dass nicht einmal Gerichte eingeschaltet werden können.

Da bleibt doch nur die Schlussfolgerung: dieser Finanzminister ist ein doppelter Dreiviertelgott - mit einem Janusgesicht. Und einer Vorliebe für die Großbanken - allen voran Goldman Sachs:


Veröffentlicht von michi2005 am 13.11.2012
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Donnerstag, 8. November 2012

Siemens - Gewinneinbruch - Entlassungen - Blog von Kiat Gorina


Da hatte ich bereits am 28. Juli 2012 über Siemens geschrieben: “Stürmische Zeiten - auch für Siemens”. Und ich wurde beschimpft: als Nestbeschmutzerin - ja schlimmer noch: Ich sei schuld, wenn es Deutschland wirtschaftlich schlechter gehe. Was soll das? Ich, die kleine Schamanin, soll schuld sein?

Sei es wie es sei. Heute wurden meine Warnungen wahr: Die Neue Presse meldet: “Siemens will nach Gewinneinbruch sechs Milliarden Euro sparen“  - und Siemenschef Löscher kündigt gleich ein Sparprogramm an. Und woran soll gespart werden? Natürlich an den Mitarbeitern! Wo denn sonst! 

Quelle: Neue Presse Siemens will nach Gewinneinbruch sechs Milliarden Euro sparen

Und den deutschen Arbeitnehmern wird versichert: Die 130 000 Siemens-Mitarbeiter in Deutschland sind aber per Betriebsvereinbarung weitgehend vor Entlassungen geschützt. Was aber ist mit den Geschäftsbereichen wie Medizintechnik, Trafowerke und Windkraftanlagen? Da werden bereits Stellen gekürzt!

Und die Solarsparte soll komplett verkauft werden! Das kostet bestimmt auch wieder Stellen. Nur eines steht fest: Die Dividende für die Aktionäre bleibt unverändert bei 3,00 Euronen - da mag der Gewinn so tief fallen wie er lustig ist. 

Ist klar, die armen Aktionäre haben ja mit dieser Dividende fest gerechnet. Und jetzt vor Weihnachten? Das kann der Siemens-Chef seinen Aktionären nicht antun. Und die betroffenen Mitarbeiter? Für die hat der Staat zu sorgen. Schließlich gibt es ja Jobcenter. Diese Jobcenter müssen allerdings auch sparen. Und sanktionieren deshalb immer öfter. 

Ralph Boes - der bundesweit bekannte Aktivist für das bedingungslose Grundeinkommen - hat deshalb begonnen zu hungern - er nennt das “Sanktionshungern”!

Quellen:

  1. Ralph Boes, sein Brandbrief und die Folgen
  2. Neues von Ralph Boes - dritter Tag - Sanktionshungern
  3. Ralph Boes - Sanktionshungern - Folter



Hochgeladen von wennmoewen am 19.10.2011

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Freitag, 22. Juni 2012

Hetze gegen Grenzwissenschaften - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den sogenannten Kozyrev-Spiegel - im Prinzip eine sehr große Röhre aus Aluminium, in der ein Mensch liegen oder gar sitzen kann. Und Menschen haben subjektiv festgestellt, dass sich bei ihnen etwas verändert und sie haben ihre Eindrücke festgehalten.
Nicolai Kozyrev hatte eine Idee, was die Gravitation angeht. Er meinte, herausgefunden zu haben, dass Granit und Aluminium am besten das Gravitationsfeld der Erde abschirmen. Ob das stimmt, ich weiß es nicht.
Also bestünde eine wissenschaftliche Antwort auf Fragen zu den Wirkungen eines Kozyrev-Spiegels doch darin, dass folgende Hypothesen und Experimente zyklisch durchgeführt werden:

  1. Es wird eine These aufgestellt, beispielsweise "Aluminium schirmt das Gravitationsfeld der Erde ab"
  2. Ein Experiment wird sich ausgedacht - bei der diese These zum Tragen kommt.
  3. Sollte diese These mit der Realität übereinstimmen, dann müsste es zu folgenden Ergebnissen kommen, die sich von der These ableiten lassen.
  4. Das Experiment wird durchgeführt und die Ergebnisse werden dokumentiert.
  5. Die tatsächlichen Ergebnisse werden mit den erwarteten Ergebnisse verglichen: Stimmen die Ergebnisse überein - dann spricht das für die anfangs aufgestellte These. Es ist jedoch  kein Beweis für diese These. Stimmen die realen Ergebnisse nicht mit den erwarteten Ergebnissen überein, dann ist das kein Beweis dafür, dass die These falsch ist. Jedoch ist das dann ein Hinweis dafür, dass die These falsch sein könnte.
  6. Also wird die These abgewandelt und dann beginnt der Zyklus wieder bei 1.

Das bedeutet im Prinzip wissenschaftliches Arbeiten. Auch bei sogenannten grenzwissenschaftlichen Themen.
Wieso schreibe ich das? Tja, da gibt es die Universität in Frankfurt an der Oder, an dieser Universität wird auch im grenzwissenschaftlichen Bereich geforscht. Auch mit dem Kozyrev-Spiegel. Ja, und jemand hat Versuche angestellt. Und das in einer Arbeit dargestellt. Das war Peter Conrad mit seiner Masterarbeit.
Da haben nun Medien davon Wind bekommen und daraus Titel wie "Beweise für Hellsehen" fabuliert. Da haben diese Medien absolut nichts verstanden. Auch nicht der spöttische SPIEGEL.
Der SPIEGEL-Redaktion empfehle ich, folgende Veröffentlichung gründlich zu lesen:
Quelle: IntraG Informationen zur Masterarbeit von Peter Conrad über den Kozyrev-Spiegel
Da steht etwas ganz anderes drin. Peter Conrad hat sich ein pfiffiges Experiment ausgedacht, hat es durchgeführt und festgestellt, dass weiter geforscht werden muss. 
Warum dann der Aufschrei der Mainstreammedien? Ganz einfach, an dieser Universität wird auch an Themen aus der Komplementärmedizin geforscht - ja, die Firma Heel unterstützt diese Forschungsarbeiten bis 2014. Und das ist der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge. Deshalb diese Angriffe auf diese Art von Forschung.
Für mich ist das nur ein Indiz dafür, dass die von Heel unterstützten Forschungen zu Erkenntnissen führen, die der Pharmaindustrie schaden könnten. Wie sonst sind sie so vehement dagegen? Wäre das alles Mumpitz, dann müsste diese Pharmaindustrie doch froh sein, wenn Heel sein Geld für solchen Mumpitz zum Fenster rauswirft. Oder sehe ich das falsch?
Veröffentlicht am 23.12.2011 von NuoVisoProductions


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Sonntag, 23. Oktober 2011

EXTRA 3: Das Schwarz-Gelb-Fieber - Blog von Kiat Gorina

Da schickte mir Heike einen Link auf ein Video mit dem Titel "Gefährliche Krankheiten: Das Schwarz-Gelb-Fieber". Vielen Dank, Heike! In der Beschreibung steht: "Endlich aufgedeckt: Merkel und Westerwelle leiden an einem mysteriösen Virus. Die Extra 3 Autoren Jasmin Al-Safi und Julian Amershi mit einer abenteuerlichen Diagnose."
Dieses Video ist zwar nicht mehr so aktuell - aber im nachhinein betrachtet erklärt das Video viele Entscheidungen dieser Regierungskoalition! Die meisten wussten offensichtlich nicht, dass diese Krankheit so heftig bei beiden zugeschlagen hat! Da ist es doch gut, dass Westerwelles Nachfolger ein Arzt ist, dem fallen bestimmt die Symptome auf.
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Mittwoch, 22. Juni 2011

Schamanen-Diplom - Blog von Kiat Gorina

Heute fragte mich eine Frau, was ich von einer Ausbildung an einer Schamanen-Akademie halte. Sie habe da ein Angebot. Ich habe mir das angeschaut und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Wer da eine Woche lang mitmachte, erhielt dann allen Ernstes ein Schamanen-Diplom! Was würden meine verehrten Lehrer aus der Steppe dazu sagen? Frei nach Asterix: Die spinnen, die Langnasen!

Donnerstag, 9. Juni 2011

GLOSSE: EHEC und keine Ende - Heute sind die Sprossen dran! - Blog von Kiat Gorina

Ja, EHEC - da zeigt sich doch die Inkompetenz unserer Politiker - aber auch der verbeamteten Mediziner in den Landesämtern. Und die Bundesverbraucherministerin Ilse - also die kann einem leid tun! Steht sie da ziemlich hilflos und liest - fast energisch - von einem Blatt ab, was ihr die Ächzperten aufgeschrieben haben.

Die Arme - fast jeden Tag muss sie eine neue Sau durch die EHEC-Dörfer jagen! Ja, noch schlimmer! Mittlerweile wissen die meisten: Es war nicht die Gurke aus Spanien - es war die Sprosse! Oder die Biogasanlage? Oder die Taliban, die einen Fäkalien Dschihad führen?! Oder die Antibiotika? Oder die Vernebler in den Supermärkten.

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