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Donnerstag, 24. Januar 2013

Stellenabbau? - Positiv denken! - Das heißt jetzt: Anpassung der Belegschaft - Blog von Kiat Gorina


Stellenabbau in Deutschland? Unter der Regentschaft der Kanzlerin? Das gibt es nicht! Das darf es nicht geben! Deshalb wird die Vernichtung von Arbeitsplätzen positiv umschrieben. Die unbarmherzigen Manager sprechen von einer "Anpassung der Belegschaft".

So auch in Gütersloh und Verl, dort gibt es den Kalenderverlag, der gehört zu Bertelsmann. Das betrifft fast 200 Mitarbeiter - sie blicken einer ungewissen Zukunft entgegen.

Quelle: Die Glocke online Kalenderverlag steht Stellenabbau bevor

Das ist kein Ausrutscher der "blühenden" deutschen Wirtschaft. Andere Unternehmen haben die Vernichtung von Arbeitsplätzen auch angekündigt:

ZDF streicht 400 Stellen

Da spült die Haushaltsabgabe an die GEZ den öffentlich-rechtlichen Sendern sehr viel mehr Geld in die GEZ-Kasse, dennoch hat die KEF - dahinter versteckt sich die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten. Diese Kommission stellte fest, dass 75 Millionen Euronen eingespart werden müssen. 

Da wird dann postwendend verkündet: 400 ZDF-Mitarbeiter müssen gehen. Wollen wir doch mal rechnen: 75.000.000 geteilt durch 400 , das macht glatt 187.500 Euronen für einen einzelnen Mitarbeiter. Zahlt das ZDF solche hohen Jahresgehälter? Kaum zu glauben. Das kann doch nicht stimmen ...

Quelle: digital fernsehen ZDF: Mitarbeiter protestieren gegen geplanten Stellenabbau

Commerzbank streicht 6.000 Stellen

Wirklich, die zweitgrößte deutsche Bank will fast 18 Prozent der Belegschaft entlassen. An dieser Bank ist die Bundesregierung mit 25 Prozent beteiligt! Das verhindert trotzdem  keine Arbeitsplatzvernichtung mit solchem Ausmaß! Und es hindert auch nicht unsere derzeitige Arbeitsministerin, von einem "soliden Arbeitsmarkt" zu sprechen. 

Quelle: FAZ Commerzbank bestätigt Abbau von bis zu 6000 Stellen

Manager fabulieren oft von WIN-WIN - für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet das LOST-LOST! Die betroffenen Bankmitarbeiter haben kaum eine Chance auf einen neuen Arbeitsplatz! Wie viele werden künftig ein armseliges Leben unter der Knute von Hartz IV fristen, ihr Angespartes abschmelzen müssen und dann der Willkür der Jobcenter - de facto auch Folterzentren genannt - ausgeliefert sein!

Hypo-Vereinsbank streicht 600 Stellen

Noch eine Bank kündigte die Vernichtung von Arbeitsplätzen an - die Hypo-Vereinsbank. Einfach so - ohne Rücksicht auf Verluste! 

Quelle: FAZ Hypo-Vereinsbank streicht 600 Stellen

Dies waren nur wenige Beispiele für die fortschreitende Arbeitsplatzvernichtung in dieser Republik. Und jeder vernichtete Arbeitsplatz hat Folgen, für die Betroffenen und noch mehr für den Binnenmarkt. 

Und was gedenkt die Kanzlerin und ihre schwarz-gelbe Regierung zu unternehmen? Frau Kanzlerin hat keine Zeit, sie gibt wieder eines ihrer legendären Interviews, in denen sie - aus Versehen? - die Wahrheit ausplaudert:


Hochgeladen am 12.05.2009 von Freddyfilm

Samstag, 15. Dezember 2012

Geht das Zeitungssterben weiter? - Gerüchte um den Freitag - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den Herausgeber der Wochenzeitung "der Freitag" - Jakob Augstein. Und es gab Rudolf Augstein - den Gründer des SPIEGEL. Rudolf Augstein hatte einst Jakob als seinen Sohn anerkannt. Wie sich später herausstellte, war der leibliche Vater von Jakob der Schriftsteller Martin Walser:

Quelle: süddeutsche.de "Spiegel"-Erbe: Martin Walser ist mein Vater

Erst 2009 wurde diese Wahrheit bekannt - und war eine kleine Bombe. Aber so ist halt das Leben, wir alle sind Menschen und wir verhalten uns wie Menschen! Jakob ist "Dauertestamentvollstrecker" der Familie Augstein, 2008 kaufte er die Wochenzeitung der Freitag. Und jetzt muss der Freitag sparen - sonst ereilt ihn das Schicksal von FR und FTD, mahnt der Herausgeber.

Erinnern wir uns: Die Frankfurter Rundschau musste Konkurs anmelden, und die Financial Times Deutschland wurde eingestellt, so entschied der Verlag Gruner + Jahr. Wieso konnten diese beiden Zeitungen wirtschaftlich nicht überleben?

In der Branche wird von vielen Beobachtern die Schuld dem Internet zugeschoben. Mit den Internetauftritten parallel zu den Printausgaben könne kein Geld verdient werden. Stimmt, so wie die Verleger das bislang gehandhabt haben, konnte und kann es nicht funktionieren.

Die Zeitungen von heute sind viel zu ähnlich: Wer in irgendeiner Zeitung einen Artikel liest, braucht kaum in eine andere Zeitung zu schauen. Diese Gleichschaltung stößt kritische Leser ab. 

Und was machen kritische Leser? Sie besorgen sich im Internet die Informationen selbst. Wir werden ja mit Informationen regelrecht überschüttet. Und was Informationen über Politik angeht, höchstens jeder dritte Zeitungsleser interessiert sich für Politik. 

Schuld sind die großen Zeitungen selbst: Es fehlt an der Profilierung der Zeitungen, an der Unterscheidbarkeit der Zeitungen. Und es fehlt auch an kritischen Artikeln. Hierzulande traut sich doch kaum eine Zeitung, an Politikern Kritik zu üben!

Denken wir beispielsweise an die Berichterstattung über das Monsterprojekt S21? Wie hörig gab und gibt sich der Mainstream! Sozusagen die Hofberichtserstattung der etablierten Parteien!

Wer sich beispielsweise wirklich über die Hintergründe von S21 interessieren wollte und will, liest in den entsprechenden Webseiten, in Blogs. Da erfährt der Leser mehr über Hintergründe, über Fakten, die von den Projektverantwortlichen unterdrückt werden - mussten!

Also kehren die wirklich an Hintergrundinformationen interessierten Leser den Zeitungen den Rücken, die Auflagen sinken, immer weniger Leser kaufen sich regelmäßig eine Ausgabe. 

Ob es eine Besserung bringt, wenn künftig die Online-Ausgaben nur gegen Bezahlung abgerufen werden können,  sehe ich persönlich anders. Im neuen Jahr 2013 will ja der Springer-Verlag bei den Online-Portalen von WELT und BILD Bares sehen. Ob diese Rechnung aufgeht, wird sich zeigen.

Die Leser in Deutschland haben sich daran gewöhnt, dass Informationen aus dem Internet nichts kosten. Und wenn ein Online-Blick in BILD und WELT etwas kosten soll, was stört es Betroffene: Sie erhalten anderswo ihre Infos!

Kleine Zeitungen wie der Freitag haben doch nur eine Chance, wenn sie kritische und fundierte Arktikel veröffentlichen. Wichtig ist für kleine Zeitungen. dass sie ein markantes Profil schaffen und damit bekannt werden! 

Dazu gehört viel Mut, auch über Hintergründe zu schreiben, auch wenn sie einer Regierung nicht passen. Denken wir zurück an die sogenannte SPIEGEL-Affäre, als der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß die Redaktion des SPIEGELs durchsuchen ließ!

Quelle: SPIEGEL-Affäre

Seien wir doch ehrlich: Heute gäbe es keine SPIEGEL-Affäre. Grund: Verleger und Herausgeber haben keinen Arsch mehr in der Hose, um brisante Informationen zu veröffentlichen. Und wenn der Mainstream weiterhin nur die Wortblasen der Regierung nachbetet, werden sich immer mehr Leser abwenden. Und weitere Zeitungen werden sterben.

Quellen:

  1. dwdl.de "Der Freitag": Jeder vierte Mitarbeiter muss gehen
  2. kress Mediendienst Augstein bestätigt Stellenabbau bei "Freitag": "Nicht das Schicksal der 'FTD' und 'FR' erleiden"
  3. 3. Horizont.net Stellenabbau: Auch "Der Freitag" muss sparen


Veröffentlicht von phoenix am 14.12.2012


Hochgeladen von DieBananenrepublik am 14.02.2011


Hochgeladen von Michael Molli am 11.10.2011
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Dienstag, 21. August 2012

Fitnesskur für Siemens = Stellenabbau? - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte ich jüngst meinen Artikel "Lausige Zeiten - auch für die deutsche Wirtschaft" und musste mir viele Beschimpfungen anhören, weil ich die deutsche Wirtschaft miesmache und schlechtrede! Das sei unverantwortlich! 

Und was muss ich heute lesen? Einen Artikel wie "Bei Siemens wackeln bis zu 10.000 Arbeitsplätze". Da geht s darum, dass Siemens derzeit ein großes Problem hat - die Konjunktur lahmt - es gibt immer weniger neue Aufträge. 

Der Siemens-Chef Peter Löscher hat schon angedroht, dass er für seinen Konzern "Fitness"-Programme verordnen müsse. Solchen Programmen fielen in der Vergangenheit stets Tausende von Arbeitsplätze zum Opfer! So wird es auch diesmal sein! 10.000 Arbeitsplätze können es sein. Das ist bestimmt kein Pappenstiel. 

Und wenn Aufträge für Siemens ausleiben, dann zieht das weite Kreise, bis hin zu den Zulieferfirmen für Siemens. Das ist dann wie beim Domino-Spiel - nach dem Fall eines Unternehmens fallen auch die andern. 

Ich verstehe nicht, wieos die veranwortlichen Politiker hier auf Vogel-Strauß machen und ihren Bürgern keinen reinen Wein einschenken!


Veröffentlicht am 26.07.2012 von BoerseStuttgart
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Dienstag, 7. August 2012

Lausige Zeiten - auch für die deutsche Wirtschaft - Blog von Kiat Gorina


Da rechnen die Wirtschaftsauguren mit Indices - wie beispielsweise mit dem EMI - dem Einkaufsmanager-Index - der seit fünf Monaten unter 50 Punkte liegt. Erst wenn dieser EMI über 50 steigt, gibt es Wachstum. 

Daraus schließen die Auguren, dass seit fünf Monaten die deutsche Wirtschaft nicht mehr wächst. Da frage ich mich wirklich, wieso schauen sich diese Auguren nicht die Fakten an. Tatsachen wie beispielsweise 

  1. Runterfahren der Produktion: Deutsche Betriebe reduzierten die Produktion seit vier Monaten - das ist Fakt! Und warum? Wenn weniger Aufträge vorliegen, muss weniger produziert werden - eigentlich logisch!
  2. Sinkender Auftragseingang seit dreizehn Monaten: Das müssen wir uns einmal vorstellen! Seit über einem Jahr geht der Auftragseingang deutscher Firmen permanent zurück! 
  3. Immer weniger Exportbestellungen: Das schlägt natürlich ins Kontor - gerade die Nachfrage aus dem Ausland sinkt - obwohl mit dem rasant an Wert verlierendem Euro  viele deutsche Produkte für das Ausland billiger werden.
  4. Permanenter Stellenabbau: Wegen sinkender Nachfrage und Zukunftssorgen bauen schon zum vierten Mal immer mehr Firmen Stellen ab. Da frage ich wirklich: Wie schafft es die Bundesarbeitsagentur, dass die Zahl der Arbeitslosen ebenfalls sinkt. Wenn Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren, melden sie sich arbeitslos - also müsste die Zahl der Arbeitslosen steigen. Was zählt die Bundesagentur für Arbeit wirklich? Ich denke, dass bald diese Statistikblase sehr bald platzen wird. Grund: Sie bildet nicht mehr die Wirklichkeit auf dem Arbeitsmarkt ab! Das hat sie noch nie - aber sehr bald wird es jeder Bürgerin und jedem Bürger auffallen: Offensichtlich sind diese monatlichen Arbeitslosenstatistiken nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.
  5. Sinkende Verkaufspreise: Und wie reagiert ein Kapitalist, wenn er seine Waren nicht mehr verkaufen kann? Er senkt die Preise - aber das schmälert seinen Gewinn. 

Alles in allem sind das düstere Aussichten - sehr düstere! Und warum das alles? Weil an dem bereits gescheiterten Experiment mit dem Euro festgehalten wird - auf Kosten aller EU-Steuerzahler! Aber die werden nicht gefragt - sie sind ja nur das Volk! 

Wie lange werden sich die europäischen Völker dies gefallen lassen? 
Quelle: Berliner Umschau Deutsche Industrie weiter auf Talfahrt / Eurokrise droht Realwirtschaft zu erfassen

Vielleicht kommt es ganz anders? Immerhin soll der amerikanische Präsident Obama Notstandsgesetze - Executive Order 13618 - am 6.7.2012 bereits unterschrieben haben:


Veröffentlicht am 04.08.2012 von conrebbi
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