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Samstag, 23. November 2013

THE HUFFINGTON POST - Naja ...

Titelseite THE HUFFINGTON POST
Seit einiger Zeit gibt es auch eine deutsche Ausgabe von THE HUFFINGTON POST - einer amerikanischen Online-Zeitung, die seit 2011 zu AOL gehört. Ja, 2012 erhielt diese Zeitung gar den Purlitzer Preis. Ab und an schaue ich da rein. So auch heute: Da fand ich einen kurzen Artikel: 

Quelle: THE HUFFINGTON POST Deutsche sparen so wenig wie seit zwölf Jahren nicht mehr: Die Deutschen geben ihr Geld lieber gleich aus, anstatt es auf die hohe Kante zu legen... 

Als angebliche Gründe werden genannt:
  1. der sichere Arbeitsmarkt in Deutschland
  2. die extrem niedrigen Zinsen
Mit dem zweiten Argument bin ich einverstanden, jedoch nicht mit dem ersten! Der deutsche Arbeitsmarkt ist alles andere als sicher. Ich schrieb in der Vergangenheit immer wieder darüber. Auch über Siemens beispielsweise, da stehen viel Tausende Arbeitsstellen zur Disposition. Oder die Energiekonzerne ... Also Leute von der Huffington Post! Ihr solltet schon etwas besser recherchieren und nicht die Wahlkampfparolen einer derzeit noch geschäftsführenden Kanzlerin nachplappern. 

 Viele Bürger wollen nicht mehr sparen, weil sie befürchten müssen, dass dann übers Wochenende ihre Konten geplündert werden - das hatte der Finanzminister ja mehrmals angekündigt: 


Veröffentlicht am 16.11.2013 von klagemauerTV

Das ist der wahre Grund, weshalb deutsche Bürger immer weniger sparen wollen - aus Angst vor den EU-Raubrittern, die die Sparkonten der Deutschen plündern und damit die Banken "retten" wollen! Da ist die Kanzlerin gefragt und sollte ihren Bürgern mal reinen Wein einschenken! Und sie legte ja schon zum zweiten Mal einen Eid ab, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden! 

Und weil wir gerade bei der Kanzlerin sind, sie inszeniert - oder versucht zu inszenieren -  Verhandlungen zwecks Bildung einer Großen Koalition mit der SPD. Abgesehen davon, dass ein großer Teil der SPD-Basis nicht damit einverstanden ist, gibt es noch jemand anderen, der warnt: 

Quelle:  THE HUFFINGTON POST De Maizière hält Scheitern der Koalitionsverhandlungen mit der SPD für möglich: Verhandlungen könnten "immer scheitern", sagte er der "Welt am Sonntag" auf eine entsprechende Frage. Es gehe jetzt darum, ein Ergebnis hinzubekommen, das "erstens unserem Land gut tut und mit dem zweitens beide Seiten leben können". Anschließend müsse die SPD-Führung dafür sorgen, dass dieses Ergebnis von ihren Mitgliedern akzeptiert werde.

Was da der derzeiit amtierende Verteidigungsminister von sich gibt, ist doch nur eine Binsenwahrheit! Wer den gesamten Artikel liest, wird das bestätigen. Zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass auch die CDU Probleme mit ihrer Basis hat. Grund: Die CDU-Öberen sind der SPD gegenüber zu nachgiebig. 

Was hier nicht erwähnt wird, ist die Kehrtwende von 180 Grad der Kanzlerin in Sachen PKW-Maut: Vor der Wahl ist bei ihr nicht nach der Wahl! Vor der Wahl sagte sie mit dem Brustton der Überzeugung. "Mit mir wird es keine PKW-Maut geben!" Und jetzt gibt es doch eine PKW-Maut! Nur, weil ihr Duzfreund Horst den starken Mann spielen muss? 


Veröffentlicht am 01.09.2013 von KTVvids

Und was sagt Merkel heute? Das Betreuungsgeld bleibt! Die PKW-Maut kommt! Soviel zu den Versprechen einer Angela Merkel! Waren die Versprechen beim Wahlkampf alles nur Versprecher?

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 1. Oktober 2013

Vor der Wahl ist nach der Wahl: Jobvernichtung geht weiter - auch bei Siemens!

Da schrieb ich bereits am 14. August 2013: Der Jobvernichtungs-Tsunami überrollt Deutschland - ohne Rücksicht auf Verluste! - einen Monat vor der Bundestagswahl. Im Wahlkampf lobte sich die Kanzlerin, Deutschland gehe es gut! Von welchem Deutschland sprach sie denn?

Was werden wohl 5.000 Siemensianer denken? Sie erfuhren jüngst, dass 5.000 Mitarbeiter in Deutschland ihren Arbeitsplatz verlieren! Das war zwar schon länger für Insider bekannt, aber verkündet wurde es erst nach der Wahl! So eine schlechte Nachricht hätte ja der Kanzlerin die Wahl vermasseln können.

Quelle: n-tv "Neues" Sparprogramm sorgt für Chaos Siemens verpatzt Präsentation: Das Streichkonzert im Siemens-Konzern sorgt für neue Verunsicherung in der Belegschaft. Vor zwei Monaten hatten Siemens-Mitarbeiter ihrem neuen Chef Joe Kaeser noch applaudiert, als er ihnen nach turbulenten Jahren Ruhe versprach. "Es ist keine unternehmerische Leistung, möglichst viele Arbeitsplätze zu vernichten"

Da hatte Peter Löscher seinen Arbeitsplatz bei Siemens verloren. Und um zu verhindern, dass er wieder zurückkehrt, wurden ihm viele Millionen nachgeworfen: Allerdings hatte Löscher als Siemenschef kein glückliches Händchen. Und als Löscher jüngst die Versprechen von Gewinnen zurücknehmen musste, traf ihn der Unmut der Aktionäre! Mit voller Wucht! Sie forderten seinen Rücktritt

Der Stern schrieb dazu: "In den letzten 18 Monaten ist die Entwicklung einfach nur noch enttäuschend", hatte Fondsmanager Henning Gebhardt von der DWS auf der Hauptversammlung geklagt. Privataktionär Hans-Martin Buhlmann rechnete für Löschers Amtszeit vor: "Zehn Milliarden Euro Aktionärsgeld wurden vergeigt."

Ja, ihr habt richtig gelesen! Zehn Milliarden soll Löscher bei Siemens vergeigt haben. Da ist es doch klar, wer dafür bezahlen muss: die Arbeitnehmer bei Siemens, erst mal 5.000 Arbeitsplätze werden wegrationalisiert! Das sind 5.000 Schicksale! Das sind alles gut ausgebildete Mitarbeiter, die werden jetzt in die Armut geworfen! Viele von ihnen werden auf die Jobenter angewiesen sein!

Und in den Jobcentern werden Vorkenntnisse nicht berücksichtigt, denn die Jobcenter sind ja nur für die Leute da, die keine Ausbildung haben - sagt die Springer Presse - die muss es ja wissen! Also fallen mit einem Strich die Vorkenntnisse weg. Das sind alles Unausgebildete! Die sind selbst schuld - sagt die Springer Presse! Und was passiert Peter Löscher? Muss er für seine Fehlleistung aufkommen? Nein, im Gegenteil, er erhält saftige Abfindungen:

Quellen:

  • Siemens: Der Stundenlohn des Peter Löscher: Für jede "vergeigte" Milliarde erhält Löscher eine Million Euronen als Belohnung resp. Abfindung!
  • Nachschlag: Peter Löschers Stundenlohn und seine künftige Rente: Ja, da muss ich neu rechnen: Für die nächsten vier Jahre bekommt Löscher 15 Millionen Euronen, das macht pro Jahr. 3,75 Millionen. Und pro Monat bekommt Löscher 312.500,00 Euronen. Und da Löscher als Manager in einem Monat bestimmt 200 Stunden gearbeitet hat, macht das 1.562,5 Euronen! In der Stunde! Wenn das keine gepfefferte Lohnerhöhung ist! Peter Löschers Lohnerhöhung: von 1.061,67 € auf 1.562,50 € (pro Stunde)


Ja, einen solchen Stundenlohn erhält Löscher von Siemens für seine "Leistung", zehn Milliarden verbrannt zu haben! Und was erhalten 5.000 Siemensianer? Einen Tritt in den Hintern!


Veröffentlicht am 29.09.2013 von DAFChannel

Übernommen von Over-Blog

Montag, 29. Juli 2013

Siemens: Der Stundenlohn des Peter Löscher

Da schrieb der Stern:


Entlassung von Siemens-Chef Löscher
"Zehn Milliarden Euro vergeigt"

In welcher Zeit? Am 20. Mai 2007 war Peter Löscher zum Vorstandsvorsitzenden von Siemens ernannt worden. Und am 1. Juli 2007 trat er sein Amt an. Vorher war er Manager in der Pharmaindustrie. Und Siemens brauchte damals einen Fachmann, der Siemens von einer schlimmen Erkrankung heilen konnte - der Korruptitis! Ja, der Siemenskonzern war zur damaligen Zeit von Bestechungen geplagt - ganz übel.

Also kurierte Peter Löscher den Konzern von dieser schier unglaublichen Krankheit - bald tauchten keine neuen Bestechungsfälle mehr auf. Allerdings hatte Löscher als Siemenschef kein glückliches Händchen. Und als Löscher jüngst die Versprechen von Gewinnen zurücknehmen musste, traf ihn der Unmut der Aktionäre! Mit voller Wucht! Sie forderten seinen Rücktritt:

Quelle: stern.de "Zehn Milliarden Euro vergeigt": "In den letzten 18 Monaten ist die Entwicklung einfach nur noch enttäuschend", hatte Fondsmanager Henning Gebhardt von der DWS auf der Hauptversammlung geklagt. Privataktionär Hans-Martin Buhlmann rechnete für Löschers Amtszeit vor: "Zehn Milliarden Euro Aktionärsgeld wurden vergeigt."

Also soll Löscher entlassen werden. Es gibt nur ein kleines Problem: Löschers Vertrag läuft noch bis 2017! Also steht Löscher eine kleine Abfindung zu - es sind ja nur über neun Millionen Euronen! Das berichtet jedenfalls der SPIEGEL:

Quelle: SPIEGEL ONLINE Peter Löscher: Chefwechsel kostet Siemens mehr als neun Millionen Euro: Gemäß den Vergütungsregeln der Münchner bekommt ein Vorstand bei einvernehmlichen Ausscheiden zwei Jahresgrundgehälter inklusive Bonus, was sich in Löschers Fall auf 6,7 Millionen Euro summiert. Dazu kommt ein Zuschuss für sein Pensionskonto über gut 2,2 Millionen Euro sowie anteilig der - noch nicht festgelegte - Bonus für das laufende Geschäftsjahr.

Ja, wir haben richtig gelesen: Löscher erhält auch noch Bonuszahlungen! Wofür?

Andererseits behauptet ein Privataktionär, Löscher habe zehn Milliarden vergeigt. Wenn ich jetzt da die Abfindung plus Boni gegenrechne, komme ich auf eine "tolles" Ergebnis:

Für jede "vergeigte" Milliarde erhält Löscher eine Million Euronen als Belohnung resp. Abfindung! Gilt bei Abfindungen gar folgende Regel?


Eine Milliarde vergeigt
eine Million Belohnung!

Das ist doch ein Bombengeschöft - für scheidende Manager! Und wer sind die wirklich Betroffenen, wenn es einem Konzern schlecht geht? Wieder die Heerscharen von Arbeitnehmern! Es gibt wieder Entlassungen. Es muss ja eingespart werden - auf Kosten der Arbeitnehmer. Das Heer der Arbeitslosen muss vergrößert werden! Schließlich dürfen die Jobcenter selbst nicht arbeitslos werden!

Und wie der Bundesrechnungshof feststellen musste, gibt es Fälscher vom Dienst, die die Arbeitslosenstatistiken manipulieren. Die haben sich so sehr an ihre Tätigkeit gewöhnt. Und der Chef der Bundesarbeitsagentur für Arbeit hat sich auch an seinen Standardspruch "Der deutsche Arbeitsmarkt ist stabil!" gewöhnt! Nicht auszumalen, wenn Weise einen neuen Spruch auswendig lernen muss!


Veröffentlicht am 27.07.2013 von Helmut Zermin

Die arme Kanzlerin! Sie muss sich wieder an ein neues Gesicht gewöhnen, wenn sie mit einem Schwadron von "Wirtschaftslenkern" an Bord auf Reisen geht ...

Und Peter Löscher selbst? Im Interview stellt er klar: "Ich bin fernab vom Popstar!"


Veröffentlicht am 05.03.2013 von handelsblatt

Und vor acht Monaten sprach Löscher von einem guten Gesamtjahr - so schnell ändern sich die Zeiten:


Veröffentlicht am 08.11.2012 von DAFChannel

Mein Fazit: Irgendwann platzen auch die größten Dampf- und Wortblasen - sehr zum Schaden der Mitarbeiter - leider!

Achja, im Titel stand ja was vom Stundenlohn von Peter Löscher. Der ist schnell errechnet: Löschers Vertrag gilt bis 2017. Das sind vier volle Jahre. Erhält Löscher zum Abschied zehn Millionen Euronen, dann macht das 2,5 Millionen pro Jahr. Und ein Jahr hat zwölf Monate: Also 208.333,33 Euronen pro Monat! Wiviel Stunden im Monat arbeitet ein Manager wie Löscher? Sagen wir mal 200. Das macht dann 1.041,67 Euronen pro Stunde! Fürs Nichtstun! Denn Bedingung ist, dass Löscher ja nicht mehr für Siemens tätig ist!

Da schimpft Springers BILD immer über die schmarotzenden Langzeitarbeitslosen! Und was ist mit Managern wie Löscher? Halten wir fest:


Künftiger Stundenlohn für Peter Löscher: 1.041,67 €
 fürs Nichtstun! 
Geringfügig über den Mindestlohn von 8,50 €!

Also erhält Löscher künftig für Null Stunden seine zehn Millionen! Treudoof tippe ich in den Rechner ein: 10 Millionen geteilt durch Null. Der Rechner meldet ERROR! Ach ja, Stundenlohn für eine Null - das ist nicht möglch!

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 21. Dezember 2012

Siemens: Hiobsbotschaft in der Vorweihnachtszeit - Blog von Kiat Gorina


Siemens muss sparen - gleich sechs Milliarden Euronen! Sagt der Siemens-Chef Peter Löscher. Und was Löscher sagt, wird gemacht. Und womit kann gespart werden? Mit Arbeitsstellen - die werden abgebaut! Und gerade kurz vor Weihnachten wird das verkündet!

Damit bei den Betroffenen in den Siemens-Tochtergesellschaften Fossil Power Generation und Oil & Gas ja keine weihnachtliche Freude aufkommt! Was verbirgt sich eigentlich hinter "Fossil Power"? Siemens schreibt selbst in seiner Homepage:

"Mit innovativen Technologien erzeugen wir mehr Strom aus weniger Brennstoff. Wir steigern den Wirkungsgrad beim Herstellen von Strom durch Kohle und Gas und bieten Techniken für die CO2-arme Stromerzeugung mit diesen Energieträgern an."

Jetzt fehlt nur noch: Nicht nur aus weniger Brennstoff, sondern auch mit weniger Arbeitskräften! Das sind die innovativen Technologien des Konzerns Siemens!

Quelle: Siemens Fossil Power Generation

Und was ist mit "Oil & Gas"? Siemens verkündet: "Wir bieten unseren Kunden aus der Öl- und Gasindustrie sowie der Prozessindustrie und Energieversorgung ein breites Portfolio an Produkten und Lösungen für den umweltverträglichen und ressourcenschonenden Umgang mit Energie – beispielsweise wenn es darum geht, Öl und Gas zu produzieren und weiterzuverarbeiten oder Strom energieeffizient zu erzeugen."

Klar, da steht es ja scharz auf weiß: ressourcenschonend! Und Arbeitskräfte sind ja auch Ressourcen! Und Siemens will die Arbeitskräfte auch schonen! Ist das nicht ein schöner Zug von Siemens, das kurz vor Weihnachten zu verkünden? Wie werden sich da über 1.100 Betroffene über dieses vorweihnachtliche Weihnachtsgeschenk freuen!

Quelle: Siemens Oil & Gas

Ja, und mit solchen Maßnahmen will Siemens sechs Milliarden sparen? Wie das Handelsblatt meldete, will Siemens vor allem beim "Einkauf" sparen? Was soll das heißen? Will Siemens künftig noch mehr in Fernost einkaufen? Es scheint so.

Quelle: Handelsblatt Siemens streicht 1100 Stellen im Energiebereich

Wer sich das Video des Handelsblattes dort anschaut, dem werden vielleicht die Furchen in Löschers Gesicht auffallen - ja, richtige Canyons bilden die Mundwinkel. Und was verrät das normalerweise? Ein solcher Mensch hat gravierende Kreislaufprobleme! 

Habe ich deshalb Mitleid mit diesem Menschen? Nein, in diesem Fall nicht! Ein Topmanager, der sein Heil nur im Kündigen seiner Mitarbeiter sucht, für solche Manager habe ich nicht die Bohne übrig!

Auch in Konstanz opfert Siemens eine ganze Firma - auf dem globalen Opfertisch der kapitalistischen Heuschrecken. Ja, wie ein Betriebsrat feststellen musste: Siemens unterscheidet sich nicht von einer Riesenheuschrecke!


Veröffentlicht von WWWoSOUTHVIBEZoDE am 04.12.2012
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Samstag, 1. Dezember 2012

Die Osram-Funzel - Arbeiter auf der Straße - Blog von Kiat Gorina


Da berichtete ich über den Gewinneinbruch von Siemens und schon kommt eine Verzweiflungshandlung: Osram - eine hundertprozentige Siemens-Tochter muss entlassen! Siemens-Chef Peter Löscher hat das Sparen angeordnet. Und wo lässt sich am meisten sparen? An den Mitarbeitern!

Quelle: Siemens - Gewinneinbruch - Entlassungen

Über 1.000 Menschen sollen bei Osram ihren Arbeitsplatz verlieren. Das ist wieder eine vorweihnachtliche Botschaft:

Quelle: süddeutsche.de Osram baut in München Stellen ab

Wieso geht es Osram so schlecht? Eigentlich müsste Osram gut dastehen: Einmal wurde die gute alte Glühlampe verboten - es gab daher vorher einen Run auf die alte Glühbirne. Und zweitens, müssen künftig die europäischen Verbraucher die überteuerten sogenannten Energiesparlampen laufen. Also müsste es Osram blendend gehen. Trotzdem erlischt der Osram-Schein. Trotzdem wirbt Osram am Münchner Stachus immer noch mit: "Hell wie der lichte Tag!"

Noch im Mai 2010 wurde im Hause Osram Optimismus verbreitet:

Quelle: süddeutsche.de Der Mann fürs Leuchten

Trotzdem beginnen finstere Zeiten für Osram: Der Börsengang wurde bis auf weiteres verschoben. Und der oberste Siemenschef Peter Löscher? Er hält viel von Schnellschüssen wie "Fix it, close it or sell it!" Das ist gnadenlos: Wenn eine Tochter wie Osram nicht die geplanten Gewinne abwirft, dann gibt es nur die Wahl zwischen Schließung oder Verkauf!

Ursachenforschung nach dem ausgebliebenem Gewinn? Das war mal! Das ist viel zu mühsam! Und das bringt kein Geld - keine Rendite! Also weg mit solchen Töchtern. Auch wenn damit Menschen entlassen werden müssen. Was geht das Peter Löscher an? Sein Arbeitsplatz ist sicher - vorerst!

Quellen: 

  1. süddeutsche.de Firmenlenker ohne lange Atem
  2. heise online Osram plant Entlassungen
  3. presse.com Osram: 1050 Entlassungen nach Verbot von Glühbirnen

Löscher lässt Osram fallen - wie eine heiße Kartoffel. Stattdessen kauft er ein - die britische Invensys - das kostet zwar Milliarden und gefährdet weitere Arbeitsplätze in Deutschland. Aber das schert Löscher nicht die Bohne - er denkt global!


Veröffentlicht am 29.11.2012 von DAFChannel

Wenn er sich da nicht verschätzt! Für das kommende Jahr geht das Wachstum zurück:


Veröffentlicht am 29.11.2012 von DAFChannel


Veröffentlicht am 29.11.2012 von ReutersVideo

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Donnerstag, 8. November 2012

Siemens - Gewinneinbruch - Entlassungen - Blog von Kiat Gorina


Da hatte ich bereits am 28. Juli 2012 über Siemens geschrieben: “Stürmische Zeiten - auch für Siemens”. Und ich wurde beschimpft: als Nestbeschmutzerin - ja schlimmer noch: Ich sei schuld, wenn es Deutschland wirtschaftlich schlechter gehe. Was soll das? Ich, die kleine Schamanin, soll schuld sein?

Sei es wie es sei. Heute wurden meine Warnungen wahr: Die Neue Presse meldet: “Siemens will nach Gewinneinbruch sechs Milliarden Euro sparen“  - und Siemenschef Löscher kündigt gleich ein Sparprogramm an. Und woran soll gespart werden? Natürlich an den Mitarbeitern! Wo denn sonst! 

Quelle: Neue Presse Siemens will nach Gewinneinbruch sechs Milliarden Euro sparen. 

Und den deutschen Arbeitnehmern wird versichert: Die 130 000 Siemens-Mitarbeiter in Deutschland sind aber per Betriebsvereinbarung weitgehend vor Entlassungen geschützt. Was aber ist mit den Geschäftsbereichen wie Medizintechnik, Trafowerke und Windkraftanlagen? Da werden bereits Stellen gekürzt!

Und die Solarsparte soll komplett verkauft werden! Das kostet bestimmt auch wieder Stellen. Nur eines steht fest: Die Dividende für die Aktionäre bleibt unverändert bei 3,00 Euronen - da mag der Gewinn so tief fallen wie er lustig ist. 

Ist klar, die armen Aktionäre haben ja mit dieser Dividende fest gerechnet. Und jetzt vor Weihnachten? Das kann der Siemens-Chef seinen Aktionären nicht antun. Und die betroffenen Mitarbeiter? Für die hat der Staat zu sorgen. Schließlich gibt es ja Jobcenter. Diese Jobcenter müssen allerdings auch sparen. Und sanktionieren deshalb immer öfter. 

Ralph Boes - der bundesweit bekannte Aktivist für das bedingungslose Grundeinkommen - hat deshalb begonnen zu hungern - er nennt das “Sanktionshungern”!

Quellen:

  1. Ralph Boes, sein Brandbrief und die Folgen
  2. Neues von Ralph Boes - dritter Tag - Sanktionshungern
  3. Ralph Boes - Sanktionshungern - Folter



Hochgeladen von wennmoewen am 19.10.2011

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Dienstag, 21. August 2012

Fitnesskur für Siemens = Stellenabbau? - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte ich jüngst meinen Artikel "Lausige Zeiten - auch für die deutsche Wirtschaft" und musste mir viele Beschimpfungen anhören, weil ich die deutsche Wirtschaft miesmache und schlechtrede! Das sei unverantwortlich! 

Und was muss ich heute lesen? Einen Artikel wie "Bei Siemens wackeln bis zu 10.000 Arbeitsplätze". Da geht s darum, dass Siemens derzeit ein großes Problem hat - die Konjunktur lahmt - es gibt immer weniger neue Aufträge. 

Der Siemens-Chef Peter Löscher hat schon angedroht, dass er für seinen Konzern "Fitness"-Programme verordnen müsse. Solchen Programmen fielen in der Vergangenheit stets Tausende von Arbeitsplätze zum Opfer! So wird es auch diesmal sein! 10.000 Arbeitsplätze können es sein. Das ist bestimmt kein Pappenstiel. 

Und wenn Aufträge für Siemens ausleiben, dann zieht das weite Kreise, bis hin zu den Zulieferfirmen für Siemens. Das ist dann wie beim Domino-Spiel - nach dem Fall eines Unternehmens fallen auch die andern. 

Ich verstehe nicht, wieos die veranwortlichen Politiker hier auf Vogel-Strauß machen und ihren Bürgern keinen reinen Wein einschenken!


Veröffentlicht am 26.07.2012 von BoerseStuttgart
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Samstag, 18. August 2012

GLOSSE: Deutsche Bahn - keine kühlen Köpfe mehr - Blog von Kiat Gorina


Bahnchef Rüdiger Grube hat es derzeit schwer: nicht nur, dass es mit dem Monsterbau in Stuttgart nicht so richtig weitergeht - die Fertigstellung wird immer weiter in die ungewisse Zukunft verschoben - jetzt kommt das Problem mit den Bordküchen in den ICE-Zügen hinzu: 

Die Bordküchen können oft nichts anbieten, weder Getränke noch Essen. Grund: Immer mehr Kühlschränke geben den Geist auf und stellen die Kühlung ein. Wenn nun eine halbe Stunde lang die Lebensmittel nicht gekühlt werden, müssen sie weggeworfen werden! 

Und die Fahrgäste bleiben mit hungrigem Magen sitzen oder stehen. Woran liegt es? Einmal, dass im französischen Bahnnetz der Strom alle 50 Kilometer ganz kurz abgeschaltet wird. Und wenn so ein deutscher ICE ins Nachbarland geschickt wird, dann vertragen die Elektronikteile diese kurzen Strompausen nicht, sie fallen aus. 

Also müssen neue Teile eingebaut werden. Aber woher nehmen? Den Hersteller dieser Teile von einst gibt es nicht mehr. Die Techniker versuchen mit herkömmlichen Ersatzteilen vom freien Markt sich zu behelfen - offenbar mit mäßigem Erfolg. 

Und wer trägt die Generalverantwortung für diese ICE-Züge? Eigentlich Siemens. Aber: Böse Zungen behaupten, die Gewährleistung für internationale Strecken sei abgelaufen - so etwas aber auch! 

Also müssen Bahnreisende weiterhin auf Essen und Getränke in den Zügen verzichten. Die Bahn will - Gerüchten zufolge - aus der Not eine Tugend machen: Sie bietet künftig "Fastenreisen" an - Reisende können vor der Fahrt auch psychologische Betreuung buchen. 

Und Bahnchef Grube ist ja ein weitgereister Mann, er fuhr offenbar auch schon mit der Bahnkorrenz in Thailand - da gibt es ein besonderes Angebot, wenn die Züge stehen: Da werden von fliegenden Händlern an langen Stangen den Fahrgästen Getränke und Essen durch die Fenster gereicht. 

Nun lassen sich die ICE-Fenster schlecht öffnen. Berater wurden - Gerüchten zufolge - beauftragt, die Umrüstung der Fenster zu planen. 

Was bedeutet das für die Stuttgarter? Dass sie auf ihren neuen unterirdischen Maulwurfsbahnhof sehr lange warten müssen. Die Deutsche Bahn plant sehr viel - nur mit der Umsetzung in den rauen Alltag hat sie immer mehr Probleme. 

Also wird sie sich immer mehr auf ihr heutiges Kerngeschäft - dem Handel mit Bahnimmobilien konzentrieren. Das ist ja nur zu verständlich: McKinsey-Berater haben ausgerechnet, dass mit dem Verkauf einer einzigen frei werdenden Bahnfläche in Stuttgart wesentlich mehr verdient wird als mit dem Verkauf einer Fahrkarte. 

Also muss doch die künftige Devise für Bahnmanger lauten: Ab in den Abgrund! Pardon - in den Untergrund ;-)
Quelle: WirtschaftsWoche Jetzt fallen die Kühlschränke aus


Hochgeladen von Neuesvonheute am 06.06.2011

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Sonntag, 29. Juli 2012

Wird Deutschland verzockt? - Blog von Kiat Gorina


Derzeit spielt sich geradezu Ungeheuerliches in der Mainstreampresse ab. So erschien heute in der Frankfurter Allgemeinen ein Artikel "Wann kippt Deutschland?". Und abgedruckt war ein Foto der Kanzlerin - Blick gen Himmel gerichtet - sehr sorgenvoll - mit folgendem Text: "Die Haftungssummen steigen, die Kritik wird lauter: Geht Kanzlerin Merkel zu hohe Risiken ein?" 


Wann hat es dies früher gegeben? Der Mainstream nimmt auf die Kanzlerin keine Rücksicht mehr! Allein die Formulierung der Frage: Geht die Kanzlerin zu hohe Risiken ein? Wer geht denn zu hohe Risiken ein? 


Doch nur ein Spieler - eine Spielerin! Findet jetzt die Regierungsarbeit an einem Spieltisch statt? Wird nicht mehr regiert, sondern nur noch gepokert? 


Und in diesem Artikel werden Zahlen genannt: "Deutschland haftet im Extremfall mit einer Summe, die den Bundeshaushalt mickrig aussehen lässt. 771 Milliarden Euro zahlt Deutschland bei einem Euro-Kollaps maximal, hat das Münchener ifo-Institut ausgerechnet. Zum Vergleich: Der Finanzminister hat gerade mal 306 Milliarden Euro zu verteilen." 


Was denkt sich der Bundesfinanzminister eigentlich? Da wird mit Milliarden gepokert, die es nicht gibt und niemals geben kann! Ist eine solche Regierungsarbeit noch seriös? 


In diesem Artikel werden noch andere schlechte - ja schlimme Meldungen verkündet:


Und dann kommt eine absolute Hammerzahl: "Deutsche Unternehmen, Banken, Privatleute und der Staat tragen Forderungen von 2,8 Billionen Euro gegen Schuldner aus dem Euro-Ausland mit sich rum, hat der Sachverständigenrat kürzlich ausgerechnet. Eine Summe, die größer ist als das, was alle Deutschen innerhalb eines Jahres von früh bis spät erwirtschaften." 


Da lautet die Frage nicht mehr, ob Deutschland verzockt wird, sondern es ist offensichtlich eine bittere Tatsache: "Deutschland ist bereits verzockt!" 


Es ist an der Zeit, dass sich die Bürgerinnen und Bürger, die Wählerinnen und Wähler fragen, wer für diese schreckliche Entwicklung verantwortlich ist?
Quelle: FAZ Wann kippt Deutschland?


Veröffentlicht am 21.07.2012 von BOERSENMAGAZIN

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Samstag, 28. Juli 2012

Stürmische Zeiten - auch für Siemens - Blog von Kiat Gorina


Das der Euro immer weniger wert ist - das spricht sich ja herum. Und dass die Aufträge bei deutschen Konzernen einbrechen, das ist auch Fakt, wird jedoch immer noch schön geredet. 


Jetzt hat es auch Siemens erwischt: Im dritten Quartal brach der Auftragseingang um fast ein Viertel ein! Wenn das kein Alarmsignal ist! Irgendwie ist es auch nachvollziehbar. Innerhalb Europa kann Deutschland immer weniger exportieren. Grund: Die bisherigen Abnehmer müssen sparen, also können sie nicht mehr einkaufen. 


Und bei Siemens kommen nochj technologische Entwicklungen daher. Beispielsweise bei Windkraftanlagen: Es ist noch gar nicht lange her, da hatte jede Windkraftanlage ein Riesengetriebe. Die neuen Anlagen kommen ohne Getriebe aus. Tja, was machen dann die Getriebebauer bei Siemens? Däumchen drehen? 


Und dann kommen bei Siemens hausgemachte Probleme dazu. Bleiben wir bei den Windkraftanlagen. Da soll Siemens ganze Windparks mitten in die Nordsee stellen. Und dann wird festgestellt, dass es Probleme gibt mit der Anbindung an das Stromnetz! 


Da meldet bereits am 24.04.2012 das Handelsblatt: "Der Elektrokonzern hat am Dienstag personelle Konsequenzen aus den Problemen bei der Anbindung der Nordsee-Windparks ans Stromnetz gezogen und den zuständigen Manager Udo Niehage abgelöst. Neuer Leiter der Stromübertragungs-Sparte mit über sechs Milliarden Euro Jahresumsatz ist von nächstem Dienstag (1. Mai) an Karlheinz Springer."
Quelle: Handelsblatt Siemens löst glücklosen Chef ab 


Ich stelle mir gerade vor: Da schaut Nicola Tesla von seiner Wolke auf die Erde und schüttelt seinen Kopf, über die Siemens-Ingenieure! Er - Nicola Tesla - hatt ja bereits vor über hundert Jahren gezeigt, dass er elektrische Energie drahtlos übertragen konnte! 


Leider gefiel das seinem Finanzier Morgan überhaupt nicht. Grund: Dann hätte er ja nichts verdient, wenn Strom ohne Leitungen verschickt werden kann! Also wurden Teslas Labor- und Versuchseinrichtungen abgefackelt und der Geldhahn zugedreht.
Aber die Patente, die zu diesem Punkte Tesla angemeldet hatte, die gibt es noch! 


Tja, das ist wieder ein Beispiel dafür, wie die maßlose Gier von sehr wenigen den technologischen Fortschritt für die gesamte Menschheit brutal behindert!


Hochgeladen von apollo1150 am 09.01.2012

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Sonntag, 3. Juni 2012

David E. Sanger und Cyber-Kriege Obama: Stuxnet - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es die New York Times und ihren Washingtoner Korrespondenten - David E. Sanger. Er hat ein Buch geschrieben: "Confront and Conceal: Obama's Secret Wars and Surprising Use of American Power". Sanger behauptet in seinem Buch, dass Obama den Einsatz von Stuxnet angeordnet habe.
Stuxnet war ein Computervirus, der speziell die Siemens SPS-Systeme angriff. Merkwürdigerweise waren das Systeme, wie sie in Atomanlagen eingesetzt werden. Und ein Angriff mit diesem Computervirus wurde vor zwei Jahren auf iranische Atomanlagen durchgeführt.

Stuxnet bringt Zentrifugen zum Durchdrehen

Immerhin hat diese Virus 5.000 Zentrifugen der Iraner lahmgelegt. Das Gemeine an diesem Virus war, dass er die Anzeigen manipulierte, so dass sie falsche Werte anzeigten. Wie die Umdrehungszahl. Da meinten die beobachtenden Menschen, eine Zentrifuge laufe normal, in Wirklichkeit drehte sie sich immer schneller, bis sie den Iranern buchstäblich um die Ohren flog.
Über Stuxnet hatte ich mehrmals geschrieben, bei meinen ersten Artikeln wurde ich ziemlich kritisiert: Das sei alles Quatsch! 
Artikel über Stuxnet:

  1. Erdbeben, Sicherheit und Atomkraft
  2. Das Moratorium
  3. Stuxnet was here - viele wollen es nicht wahrhaben
  4. Blog und Kerle - Wehe, eine Frau antwortet
  5. In Fukushima nichts Neues
  6. Immer wieder Suxnet - Bedrohung für Stromversorger

Der Friedensnobelpreis

Immerhin, jetzt weiß ich, wieso der amerikanische Präsident den Friedensnobelpreis erhielt! Ja, damals wollten kriegslüsterne israelische Militärs den Iran bombardieren. Und es war Obama, der sie ruhig stellte, indem er ihnen den Cyberkrieg mit dem Stuxnet Virus versprach. Wenn die Zentrifugen unbrauchbar sind, dann barucht ihr doch nicht mehr bombardieren!
Zähneknirschend gaben sich die Militärs damit zufrieden.
Ja, und in allwissender Voraussicht verlieh das Preiskomitee damals dem amerikanischen Präsidenten den Friedensnobelpreis. Was für eine Leistung!
Hochgeladen von columbiauniversity am 28.06.2010

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Mittwoch, 25. April 2012

Ende des Gigantismus für Stromgiganten - Schlaraffenland ist abgebrannt - Blog von Kiat Gorina


General Electric - der große Konkurrent zu Siemens - meldete einen erheblichen Rückgang des Umsatzes: Im Vorjahr lag der Umsatz noch bei 41,4 Milliarden US-$ - jetzt nur noch auf 38 Milliarden US-$. 

Und dabei hatten doch die Spekulanten mit ihren Tabellenkalkulatonen mit einem Umsatz von 40,03 Milliarden US-$ gerechnet. Also bricht unter den Spekulanten Panik aus! Beginnt eine Flucht - weg von General Electric - hin zu Siemens? 

Quelle: n-tv Siemens-Gewinn drückt Kurs

Aber bei Siemens sieht es auch nicht mehr rosig aus: n-tv meldet: "Ein Gewinneinbruch und ein nahezu stagnierender Umsatz sind nicht die einzigen Probleme des Dax-Konzerns." Ja, was machen jetzt die Spekulanten? Das Wachstum muss weitergehen! 

Meinen diese Leute. Allein, ein Blick auf die Natur zeigt doch, dass es ein ständiges Wachstum nicht gibt. Sehen wir die Giraffe an: Auch deren Hals wächst nicht in den Himmel! Und so auch diese Wachstumsforderungen in der Wirtschaft! 

Auch wenn Siemens-Chef Löscher verbissen an den von ihm vorgegebenen Wachstumszahlen festhält, er wird sie nicht erreichen! Das kapitalistische System mit seinem Wachstumswahn neigt sich dem Ende entgegen! 

Die auf Wachstumssprünge geilen "Finanzexperten" können ihre Computer abschalten! Wachstumsträume sind vorbei! Totales Umdenken ist angesagt! Das "Ende des Wachstums" ist da! 

Schlaraffenland ist abgebrannt - Welche Zukunft hat der Kapitalismus?Veröffentlicht am 04.04.2012 von Antiinfokrieger02 besucherzähler

Samstag, 18. Juni 2011

Areva, Siemens und die Nuklear-Nomaden - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, vor drei Monaten berichtete der ARD-Korrespondent Robert Hetkämper über die "Wegwerf-Arbeiter", die in Japan die Drecksarbeit machen. Sie werden gebraucht für ganz gefährliche Arbeiten.

Wie groß war die Empörung darüber, dass ein technologisch hochentwickeles Land wie Japan so menschenverachtend mit Menschen umspringt! Ja, viele haben das dem Korrespondenten nicht abgekauft - das gibt es doch nicht! Gibt es aber doch!

Samstag, 30. April 2011

Immer wieder Stuxnet - Bedrohung für Stromerzeugung?! - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, ich hatte in der Vergangenheit über die Bedrohung durch den Virus resp. Trojaner Stuxnet geschrieben. Anfangs wurde ich belächelt: Was diese "Schamanin" schon schreibt?! Langsam jedoch taucht diese Thema immer öfter in der Mainstreampesse auf. Ja, langsam werden die IT-Verantwortlichen in den Fabriken wachgerüttelt. Wahrscheinlich steht vielen der Schweiß auf der Stirn. Hier zeigt es sich, wie verletzlich unsere Industrie ist.

Dienstag, 30. März 2010

Pension vergolden - Blog von Kiat Gorina

Christoph Achenbach? Ja, der war doch immerhin ganze zehn Monate Chef beim Karstadt-Quelle-Konzern. Und bereits 2005 kassierte er 1,5 Million € Abfindung. Und jetzt ist Quelle Pleite.

Jetzt fordert Achenbach nochmal über ein Million € Pension, sobald er 65 wird. Heute ist er 51. Aber er sorgt schon mal vor. Und hat seine Ansprüche bereits beim Konkursverwalter angemeldet.

Während die vielen kleinen Arbeitnehmer mittlerweile abrbeitslos wurden, erdreisten sich Achenbach & Co. zu solchen Forderungen. Und das Schlimme ist, er wird Recht bekommen. Und er ist ja nicht der einzige, der mit prall gefüllten Taschen Quelle verließ. Nehmen wir Thomas Middelhoff: bereits 2008 fuhr er als Quelle-/Arcandor-Chef einen Verlust von 746 Millionen € ein. 2009 verlässt Middelhoff den von ihm in den Ruin getriebenen Konzern und erhält 15 Millionen €, sein Nachfolger Gerhard Eick erhält ebenfalls 15 Millionen €. Am 12. April ist Gläubigerversammlung angesagt: Forderungen von über 2,7 Milliarden € stehen im Raum!

Leute wie Achenbach, Eick, Middelhoff und viele andere haben wohl überhaupt kein soziales Gewissen. Wahrscheinlich sind sie fest davon überzeugt, dass dieses Geld ihnen zusteht. Wofür? Dass sie einen in der Vergangenheit erfolgreichen Konzern zerstört haben? Oder dafür, dass sie Zehntausende Arbeitsplätze zerstört haben?

Nun, ich weiß, dass es universelle Gesetze gibt, die diejenigen bestrafen, die vielen Menschen Leid zugefügten. Seien es Krankheiten oder andere Unglücksfälle. Wer weiß, ob diese Raffer noch viel von ihren zusammengerafften Millionen haben werden ...

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