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Dienstag, 22. Juli 2014

Sollte Putins Iljuschin abgeschossen werden?

Jumbo Malaysia Airlines

Fakt ist, dass an dem bewussten Donnerstag Wladimir Wladimirowitsch Putin von Lateinamerika zurück nach Russland flog. Dabei flog er - wie die malayische Maschine MH17 über Osteuropa. Ungefähr zur selben Zeit. Die Farben beider Flieger sind ähnlich! Fakt ist auch, dass das ukrainische Militär in der Region fünf Flugabwehrsysteme Buk-M1 stationiert hat. Insgesamt gibt es 60 solcher Systeme in der Ukraine. 

Und Fakt ist auch, am Tag des Absturzes der malayischen Maschine war eine Radarstation der ukrainischen Flugabwehr in der Region aktiv. Die Radarstation befindet sich 30 Kilometer südlich von Donezk. In der Nähe stürzte der malayische Jumbo ab! 

Ist es wirklich so abwegig, dass ukrainisches Militär Putins Flieger treffen wollte? Wie schaut Putins Flugzeug aus? Die russischen Nationalfarben sind Weiß, Blau und Rot. Und wie ist die malayische Maschine lackiert? Weiß, Blau und Rot! Ist es  so unwahrscheinlich, dass ukrainische Militärs den malayischen Jumbo für Putins Flugzeug gehalten haben? 

Ist die Ursache des ganzen Dramas ein Irrtum von aufgehetzten "Kämpfern"? 

Sollte es sich so zugetragen haben, dann steckt die Ukraine ziemlich in der Bredouille. Da ist es nur zu verständlich, dass sie diesen ungeheuerlichen Verdacht von sich weisen wird! Und der NATO-Westen dazu. 


Veröffentlicht am 07.04.2013 von HD1080ide

Ist es wirklich so unwahrscheinlich, dass ukrainisches Militär Putins Flugzeug treffen wollte? Und "aus Versehen" den malayischen Jumbo traf. Er hat ja die gleichen russischen Nationalfarben ...

Wer hat denn die ukrainische Bevölkerung versucht, gegen Putin aufzuhetzen? Erinnern wir uns an die Ölprinzessin, wie sie Putin mit einem AK47 erschießen wollte: 


Veröffentlicht am 26.03.2014 von Goldfinger200

Wurde deshalb die Ölprinzessin vom NATO-Westen aus dem Verkehr gezogen? 

Den Versuch einer objektiven Darstellung der Vorgänge in der Ukraine machte der Freitag: 

Quelle: derFreitag Nachdenkliches zur Katastrophe von MH 17: Hier wäre genauso gut zu fragen, ob der mutmaßliche Abschuss nicht ein Versehen von ukrainischer Seite gewesen sein könnte. Auf diese Möglichkeit machte RIA Novosti am 17. Juli 2014 aufmerksam: "Militärexperte Igor Korotschenko: „Unter Berücksichtigung der Verlegung zusätzlicher Mittel und Kräfte der ukrainischen Luftabwehr in den Osten der Ukraine dürfte bei der Überprüfung der Kampfbereitschaft der Anlagen kraft mangelnden beruflichen Könnens des Personals zu einem versehentlichen Start einer Rakete gekommen sein."

Erinnert das nicht fatal an den angeblichen Sarin-Einsatz der syrischen Armee? Dann stellte sich heraus, dass Katar an die syrische Opposition Sarin zum Zusammenmischen geliefert hat. Das ging schief ... Davon spricht heute niemand. 

Übernommen von OverBlog

Samstag, 19. Juli 2014

GLOSSE: Das neue Sparmodell der Bahn


Die Bahn muss sparen. Grund: Der Sparstrumpf für S21 in Stuttgart hat so große Löcher, dass er bald leer ist. Was bleibt da der Bahn übrig als zu sparen. Auch wenn die Klimaanlagen ausfallen - gerade jetzt, wenn es besonders heiß ist. Normalerweise schenkt die Bahn kostenlose Getränke aus. Aber nicht am Freitag. 

So geschehen in einem IC von Berlin nach Essen. Kurz nach Hannover wurde es unerträglich heiß, die Fahrgäste fragten den Schaffner nach Getränken. Seine Antwort: "Freitags gibt es keine Getränke, da haben Sie Pech gehabt, wenn jemand einen Kreislaufkollaps hat, sagen Sie Bescheid, ich hole dann den Notarzt." Wie fürsorglich! Eben typisch Bahn! 

Oder der IC von Berlin nach Amsterdam. Da fiel die Klimaanlage aus. Getränke wurden auch nicht ausgegeben. Sondern der Schaffner schmiss seine Fahrgäste raus -  in einer kleinen holländischen Stadt. Und überließ sie ihrem Schicksal. Keine Betreuung. Die Bahn muss sparen. Und die Gewaltigen der Bahn finden das Handeln des Schaffners völlig in Ordnung: "Die Niederlande unterliegen nicht dem Hoheitsgebiet der Deutschen Bahn!" 

Alles klar? Wieso verhält sich die Bahn plötzlich so rüde gegenüber ihren Kunden - den Fahrgästen? Weil sie sparen muss! Auch an Fahrgästen! Oder gerade an Fahrgästen! Die Bahn legt gar keinen Wert mehr auf Fahrgäste. Die machen nur Ärger. Sie beschweren sich, wenn die Klimaanlagen den Geist aufgeben. Dabei sollten sie froh sein, wenn sie kostenlos ein Saunagefühl erleben dürfen! 

Nein, mit solchen anspruchvollen und verwöhnten Gästen will die Bahn nichts mehr zu tun haben! Außerdem muss die Bahn sparen. Eines Tages wird auch S21 zu Ende gebaut sein. Dieses Projekt wird etwas kleiner als geplant ausfallen. Es kursieren Gerüchte, dass die Züge viel kürzer sind - die Bahn muss sparen. Da passen nur noch eine Handvoll handverlesene Gäste rein.  

Und auch was die Antriebstechnik angeht, da muss auch gespart werden. Gerüchte besagen, dass da Hartz-IV-Bezieher eingespannt werden - im wahrsten Sinn des Wortes: Diese Arbeitssklaven werden auf Eisenbahndraisinen festgeschnallt und müssen die verkürzten Züge bewegen. Nach dem Hamburger Modell erhalten diese Hartz-IV-Sklaven keinen Lohn - auch keinen Mindestlohn - sie bekommen ja ihr Hartz IV! 

Wie gesagt, die Bahn muss sparen! Und damit sie den nächsten Gang an die Börse erfolgreich übersteht, spart sie jetzt schon an Fahrgästen ... 


Veröffentlicht am 19.04.2012 von Wise Guys

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 6. Mai 2014

Der Fall Ewald Stadler: Retourkutsche der Kritiker?

Da stellte Ewald Stadler ein Video ins Internet. Da sind Pamzer zu sehen, ohne Hoheitszeichen. Sie rollen angeblich in Richtung Osten. Andere behaupten, dass diese Panzer für eine Übung der NATO vorgesehen sind. Stadler selbst deutet das als einen Aufmarsch in der Ukraine.

Quelle: DIE FREIE WELT Ewald Stadler warnt vor NATO-Krieg
Da trat  derFreitag in Aktion und amalysierte das Video und kam zu einem anderen Schluss: 

Quelle: derFreitag Rollende Panzer durch Österreich: Nach dem, was wir inzwischen wissen, handelt es sich bei den angeblichen Panzertransporten in die Ukraine um die Lieferung fabrikneuer Panzer an die Holländer. Daß keine Hoheitszeichen drauf sind versteht sich, die wollen sich die Holländer selber draufpicken. Und Tarnung braucht's natürlich auch nicht, weil es sich um eine ganz normale Exportsendung der Schluchtenjodler an die Kaasköppe im fernen Norden handelt.

Hat der EU-Abgeordnete Stadler etwa übertrieben und falsch interpretiert? 

Nichtsdestotrotz scheint er einigen heftig auf die Füße getreten zu sein. 26 Tage vor der Europa-Wahl begann ein Prozess gegen ihn. Ein Verfahren, das vorher viele Jahre ruhte. Es geht darum, ob Stadler gewisse Fotos an die Presse weitergab oder nicht. Es geht um Fotos von "Wehrsportübungen". Es ist ein seltsamer "Zufall", dass gerade 26 Tage vor der EU-Wahl der Prozess gegen Stadler beginnt. 

Will da jemand verhindern, dass Stadler wieder ins EU-Parlament gewählt wird? Schließlich schwimmt Stadler gegen den Strom. Wie seine persönlichen Berichte von der Krim zeigen.

Quelle: oe24.at Ewald Stadler vor Gericht

Bei den EU-Parlamentariern hat er sich bestimmt keine Freunde gemacht. Grund: Er bezeichnet das EU-Parlament als Parlament von Autisten! Und er prangert die Leere des Parlamentes an, oft sind nur wenige EU-Parlementarier anwesend. Andererseits kostet dieses Parlament der EU 1.5 Milliarden Euron im Jahr! Wofür? Für leere Parlamentsäle? 

Für ein Parlament ohne Kompetenzen? Denn die wirklichen Entscheidungen treffen in dieser EU undemokratisch die Kommissare! Am Willen der Wähler vorbei, sondern stets als Erfüllungsgehilfen der Industrielobby! 


Veröffentlicht am 30.04.2014 von Reconquista Germania

Übernommen von OverBlog

Samstag, 13. April 2013

Ägyptische Tage und Aberglaube - Blog von Kiat Gorina


Heute rief mich ein Kunde an, er druckste etwas herum und wollte einen Termin vereinbaren. Ich schlug ihm den 16. April vor. Da erwiderte er: "Das ist ein Unglückstag, da fahre ich nie Auto!" Woher er das wüsste? "Ich habe ein Buch, da stehen die Unglückstage drin!" Ich: "Ach, Sie haben doch nicht den Dawson?"

"Doch, genau: Mit Behandlungsanweisungen aus dem 15. Jahrhundert! Was halten Sie davon?"

"Ich? Persönlich nicht viel! Es gibt ja andere Quellen, die geben ganz andere Unglückstage an. Aber das ist meine rein persönliche Meinung."

Er wollte dann eine fanatisch geführte Diskussion anzetteln, aber ich ließ mich nicht darauf ein. Ich sammle alte medizinische Handschriften. Und da fiel mir ein, dass ich eine Ausgabe des Dawson habe. Also Zeit, mal wieder reinzuschauen -  zur Belustigung. Da werden 32 Unglückstage genannt. Und was Mann oder Frau an diesen Tagen nicht machen soll.

Wer an einem jener Tage eine Frau ehelicht, wird sich ihrer nicht lange erfreuen. Und wer zu einer Reise aufbricht, wird niemals zurückkehren. Oder es befällt ihn ein Unglück. Und wer große Werke beginnt, führt es nie zu Ende.Und wer sich zur Ader lassen lässt, wird bald sterben oder niemals mehr genesen.

Quelle: Dawson, Warren R., A Leechbook of Medical Recipes of the Fifteenth Century. London, Macmillan, 1934, Seiten 328f. 


Sollte jetzt jemand neugierig geworden sein, dann gebe ich diese Ägyptischen Tage an:

+------------------------------------------+
| Monat       | Unglückstage
+-------------+----------------------------+
| Januar      | 1.,2.,4.,5.,10.,11.,15.    |
+-------------+----------------------------+
| Februar     | 1., 7., 10.                |
+-------------+----------------------------+
| März        | 2., 11.                    |
+-------------+----------------------------+
| April       | 16., 21.                   |
+-------------+----------------------------+
| Mai         | 6., 15., 20.               |
+-------------+----------------------------+
| Juni        | 4., 7.                     |
+-------------+----------------------------+
| Juli        | 15., 20.                   |
+-------------+------------- --------------+
| August      | 19., 20.                   |
+-------------+----------------------------+
| September   | 6., 7.                     |
+-------------+----------------------------+
| Oktober     | 6.                         |
+-------------+----------------------------+
| November    | 15. 19.                    |
+-------------+----------------------------+
| Dezember    | 6., 7., 9.                 |
+-------------+----------------------------+

Aber alles ohne Garantie auf Gültigkeit - eher als Beispiel, wozu Aberglauben verfühen kann ...

Hochgeladen am 03.03.2008 von fritz51111

Mittwoch, 30. Januar 2013

Deutschland - immer weniger Pressefreiheit - Rang 17! - Blog von Kiat Gorina


Deutschland fällt zurück? Was für eine Rangliste soll das sein? Die Reporter ohne Grenzen haben eine Rangliste erstellt - für die Informationsfreiheit. Aha, für die Pressefreiheit. Aber in Deutschland ist die Pressefreiheit im Grundgesetz garantiert:

Da steht unter anderem in Artikel 5 Absatz 1: Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Wieso ist dann Deutschland zurückgefallen? Wegen der mangelnden Vielfalt der Presse.

Quelle: Reporter ohne Grenzen Rangliste der Pressefreiheit 2013

Genau das ist eines der größten Probleme in Deutschland. Wer eine überregionale Tageszeitung gelesen hat, braucht keine andere Zeitung mehr zu lesen - da steht in den meisten Blättern das Gleiche drin. Oft sogar im gleichen Wortlaut.

Da jammern viele Verleger, dass die Leserinnen und Leser wegbleiben und damit lukrative Anzeigenaufträge, und eben diese Verlage suchen die Ursache nicht bei sich selbst, sondern der "böse Mann" ist das Internet. 

Viele deutsche Verlage haben die Möglichkeiten des Internet schichtweg verschlafen! Wenn ein Verlag seinen Online-Auftritt als Abklatsch der Druckausgabe präsentiert, hat er bereits verloren.

Und noch zwei Ursachen gibt es meiner bescheidenen Meinung nach für die mangelnde Vielfalt der Presse:

  1. Große Verlage bauen Stellen in ihren Redaktionen ab und legen Redaktionen für mehrere Zeitungen zusammen. Das kann nicht gut gehen - wie die jüngste Entwicklung es aufgezeigt hat.
  2. Und wenn es vereinzelt Zeitungen gibt, deren Herausgeber es wagt, eine eigene Meinung zu veröffentlichen, dann werden solche Zeitungen und deren Herausgeber diskriminiert. Wie es Jakob Augstein, Herausgeber des Freitag, am eigenen Leib erfahren  musste:


Quelle: GLOSSE: Wer Israel kritisiert, gleich als Antisemit diffamiert

Gerade Jakob Augstein als Antisemit zu bezeichnen, das war wohl das Eigentor des Simon Wiesenthalzentrums des Jahres! Und wieso gerade Jakob Augstein? Weil er in seiner Wochenzeitung es wagt, eine eigene Meinung zu vertreten und Missstände in dieser Republik aufzuzeigen.

Also wird ein solcher Verleger wie Jakob Augstein zum medialen Abschuss freigegeben.

Dass vor allem in den Lokalredaktionen immer noch kräftig zensiert wird, erfahre ich immer wieder: Unlängst sprach mich eine Anzeigenwerberin eines Lokalblattes an, ob ich wieder inserieren werde. Ich erklärte ihr, dass ihr Blatt kaum noch interessante Artikel bringe. Wenn da über mehrere Seiten von Kaninchenzüchtervereinen berichtet wird, das lockt doch keinen Hund hinterm Ofen hervor. Sie nickte betrübt, das habe sie auch schon festgestellt.

Oder ich habe mal eine mir persönlich bekannte Lokalredakteurin gefragt, wieso sie über das brisante Thema Trinkwasser und Krebs und Uran nichts schreibt. Ich zeigte ihr sogar meine recherchierten Unterlagen. Sie las sehr interessiert, aber dann seufzte sie: "So etwas lässt der Chefredakteur nicht zu!"

Aber hallo?! Nennt sich das Pressefreiheit? Die Quittung bekommen die Verleger selbst präsentiert: Die Leserinnen und Leser wandern ab! Weg vom medialen Mainstream.

Gerhard Wisnewski erzählt, was da intern abläuft:


Veröffentlicht am 04.05.2012 von yoicenet2

Samstag, 15. Dezember 2012

Geht das Zeitungssterben weiter? - Gerüchte um den Freitag - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den Herausgeber der Wochenzeitung "der Freitag" - Jakob Augstein. Und es gab Rudolf Augstein - den Gründer des SPIEGEL. Rudolf Augstein hatte einst Jakob als seinen Sohn anerkannt. Wie sich später herausstellte, war der leibliche Vater von Jakob der Schriftsteller Martin Walser:

Quelle: süddeutsche.de "Spiegel"-Erbe: Martin Walser ist mein Vater

Erst 2009 wurde diese Wahrheit bekannt - und war eine kleine Bombe. Aber so ist halt das Leben, wir alle sind Menschen und wir verhalten uns wie Menschen! Jakob ist "Dauertestamentvollstrecker" der Familie Augstein, 2008 kaufte er die Wochenzeitung der Freitag. Und jetzt muss der Freitag sparen - sonst ereilt ihn das Schicksal von FR und FTD, mahnt der Herausgeber.

Erinnern wir uns: Die Frankfurter Rundschau musste Konkurs anmelden, und die Financial Times Deutschland wurde eingestellt, so entschied der Verlag Gruner + Jahr. Wieso konnten diese beiden Zeitungen wirtschaftlich nicht überleben?

In der Branche wird von vielen Beobachtern die Schuld dem Internet zugeschoben. Mit den Internetauftritten parallel zu den Printausgaben könne kein Geld verdient werden. Stimmt, so wie die Verleger das bislang gehandhabt haben, konnte und kann es nicht funktionieren.

Die Zeitungen von heute sind viel zu ähnlich: Wer in irgendeiner Zeitung einen Artikel liest, braucht kaum in eine andere Zeitung zu schauen. Diese Gleichschaltung stößt kritische Leser ab. 

Und was machen kritische Leser? Sie besorgen sich im Internet die Informationen selbst. Wir werden ja mit Informationen regelrecht überschüttet. Und was Informationen über Politik angeht, höchstens jeder dritte Zeitungsleser interessiert sich für Politik. 

Schuld sind die großen Zeitungen selbst: Es fehlt an der Profilierung der Zeitungen, an der Unterscheidbarkeit der Zeitungen. Und es fehlt auch an kritischen Artikeln. Hierzulande traut sich doch kaum eine Zeitung, an Politikern Kritik zu üben!

Denken wir beispielsweise an die Berichterstattung über das Monsterprojekt S21? Wie hörig gab und gibt sich der Mainstream! Sozusagen die Hofberichtserstattung der etablierten Parteien!

Wer sich beispielsweise wirklich über die Hintergründe von S21 interessieren wollte und will, liest in den entsprechenden Webseiten, in Blogs. Da erfährt der Leser mehr über Hintergründe, über Fakten, die von den Projektverantwortlichen unterdrückt werden - mussten!

Also kehren die wirklich an Hintergrundinformationen interessierten Leser den Zeitungen den Rücken, die Auflagen sinken, immer weniger Leser kaufen sich regelmäßig eine Ausgabe. 

Ob es eine Besserung bringt, wenn künftig die Online-Ausgaben nur gegen Bezahlung abgerufen werden können,  sehe ich persönlich anders. Im neuen Jahr 2013 will ja der Springer-Verlag bei den Online-Portalen von WELT und BILD Bares sehen. Ob diese Rechnung aufgeht, wird sich zeigen.

Die Leser in Deutschland haben sich daran gewöhnt, dass Informationen aus dem Internet nichts kosten. Und wenn ein Online-Blick in BILD und WELT etwas kosten soll, was stört es Betroffene: Sie erhalten anderswo ihre Infos!

Kleine Zeitungen wie der Freitag haben doch nur eine Chance, wenn sie kritische und fundierte Arktikel veröffentlichen. Wichtig ist für kleine Zeitungen. dass sie ein markantes Profil schaffen und damit bekannt werden! 

Dazu gehört viel Mut, auch über Hintergründe zu schreiben, auch wenn sie einer Regierung nicht passen. Denken wir zurück an die sogenannte SPIEGEL-Affäre, als der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß die Redaktion des SPIEGELs durchsuchen ließ!

Quelle: SPIEGEL-Affäre

Seien wir doch ehrlich: Heute gäbe es keine SPIEGEL-Affäre. Grund: Verleger und Herausgeber haben keinen Arsch mehr in der Hose, um brisante Informationen zu veröffentlichen. Und wenn der Mainstream weiterhin nur die Wortblasen der Regierung nachbetet, werden sich immer mehr Leser abwenden. Und weitere Zeitungen werden sterben.

Quellen:

  1. dwdl.de "Der Freitag": Jeder vierte Mitarbeiter muss gehen
  2. kress Mediendienst Augstein bestätigt Stellenabbau bei "Freitag": "Nicht das Schicksal der 'FTD' und 'FR' erleiden"
  3. 3. Horizont.net Stellenabbau: Auch "Der Freitag" muss sparen


Veröffentlicht von phoenix am 14.12.2012


Hochgeladen von DieBananenrepublik am 14.02.2011


Hochgeladen von Michael Molli am 11.10.2011
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Freitag, 20. Juli 2012

Eilmeldung: Stuttgart 21 im ZDF "Länderspiegel" - Blog von Kiat Gorina

In Sachen Stuttgart 21 hat die Staatsanwaltschaft den Bogen überspannt - vor allem in der Causa Reicherter!. Jetzt können auch die öffentlich-rechtlichen Medien nicht mehr wegseheb, Morgen gibt es einen Bericht im ZDF: Samstag, 21.07.2012, ZDF, 17:05 bis 17:45 Uhr: Länderspiegel, unter anderem über die Causa Stuttgart S21! Ob da wirklich etwas über S21 berichtet wird, ich persönlich zweifle es an. Wahrscheinlich wird in letzter Minute das Programm geändert, also warten wir es ab!


Und sollte nichts über S21 berichtet werden, dann gibt es ein Medium - den Freitag - herausgegeben von Jakob Augstein. Da steht ein sehr guter Artikel drin: "S21 Schwarz-brauner Filz bei der Arbeit", dieser Artikel ist wirklich sehr lesenswert!


"Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft biegt und beugt das Recht anscheinend, dass es quietscht. Nach der am 25. September 2011 erfolgten Strafanzeige wegen schweren Betrugs gemäß § 263 StGB gegen leitende Mitarbeiter der Bahn durch die Gruppe „Juristen zu Stuttgart 21“, lehnt es der in dieser Sache verantwortliche Stuttgarter Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler zum wiederholten Male ab, Ermittlungen gegen die Verantwortlichen einzuleiten. Dagegen hat nun gestern die Gruppe „Juristen zu S21“ Beschwerde bei der Stuttgarter Staatsanwaltschaft eingelegt."


Es ist wirklich haarsträubend, was sich die Ermittlungsbehörden bislang geleistet haben!


Veröffentlicht am 06.06.2012 von Bonatz21

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Samstag, 14. Juli 2012

Immer mehr Stimmen gegen ESM - Blog von Kiat Gorina


Immer mehr Menschen erheben ihre Stimme gegen ESM, die Gesetze dazu hatte ja der Bundestag und anschließend der Bundesrat in einer Hauruck-Abstimmung verabschiedet! Viele Eilanklagen trafen gleich danach beim Verfassungsgericht in Karlsruhe ein.


Dieser Tag, der 29. Juni 2012 wird in die Geschichte dieser Republik als Schwarzer Freitag eingehen. Der frühere Chef der FAZ drückt es mit sehr drastischen Worten aus: "Ein Staatsstreich von oben!"


Copyright: deutschlandwoche.de
Wer das schreibt, ist Dr. Karl-Peter Krause, er ist bestimmt ein Fachmann, der weiß, was er sagt und was er schreibt!


Quelle: EX-FAZ-Chef mit deutlichen Worten zum ESM


Da gibt es den Chef des Ifo-Instituts in München - Hans-Werner Sinn - bisher ein Verfechter der Politik der Bundeskanzlerin Merkel. Aber jetzt?! 


Sinn hat zusammen mit 170 fachlichen Kollegen einen Offenen Brief verfasst. Darin wenden sie sich an die Bürger und die Politiker.


Quelle: Frankfurter Allgemeine Der offene Brief der Ökonomen im Wortlaut


Dies ist ein Brandbrief, weil er Fakten nennt, die unfassbar sind, zum Beispiel, dass die Bankschulden dreimal so hoch wie die Staatsschulden der Krisenländer sind! Und die Steuerzähler sollen jetzt diese Bankschulden begleichen! Geht's noch?


Die Banken haben den Krisenländer in der Vergangenheit fleißig Geld geliehen, kassierten dafür horrende Zinsen und jetzt wollen sie die in ihrer Gier gemachten Verluste auf die Steuerzahler abwälzen?! Also wieder einmal nach dem Motto: "Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren!" Damit muss endlich Schluss sein!


Diese 170 Wissenschaftler schließen ihren Offenen Brief mit den Worten: "Die Sozialisierung der Schulden löst nicht dauerhaft die aktuellen Probleme; sie führt dazu, dass unter dem Deckmantel der Solidarität einzelne Gläubigergruppen bezuschußt und volkswirtschaftlich zentrale Investitonsentscheidungen verzerrt werden."


Und sie fordern uns auf: "Bitte tragen Sie diese Sorgen den Abgeordneten Ihres Wahlkreises vor; unsere Volksvertreter sollen wissen, welche Gefahren unserer Wirtschaft drohen."


Und Sinn legt nach und knöpft sich Frau Merkel vor; er konkretisiert die Bankschulden mit:


Die Bankenschulden der Krisenländer liegen demnach bei 9,2 Billionen Euro, während die Staatsschulden „nur“ 3,3 Billionen Euro betragen. „Es sind vor allem diese Größenordnungen, die uns Sorgen machen“, schreiben Sinn und Krämer und fügen warnend hinzu: „Wir befürchten, dass Deutschland sich in eine finanzielle Verantwortung hineinziehen lässt, aus der es sich später nicht wieder wird befreien können.“


Quelle: Handelsblatt Ifo-Chef Sinn knöpft sich Merkel vor


Schreiben wir doch mal diese Zahl aus:
9.200.000.000.000 Euro Bankschulden. Die sollen jetzt über diese "ESM-Bank" beglichen werden - mit den Mitteln der Steuerzahler der EU-Länder. Und auch das Privatvermögen soll da auch mit einfließen. Jetzt macht auf einmal diese seltsame Volksbefragung 2011 einen Sinn: Damit wurde ja der EU-Administration bekannt, wo Immobilien zu finden sind!


Veröffentlicht am 09.07.2012 von INFOSseit2012


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Mittwoch, 11. Juli 2012

Was ist Zweck der EU? - Deutschland "einbinden!" - Blog von Kiat Gorina


Das Skandal-Video



Da gibt es die Talkshow im ZDF - moderiert von Maybrit Illner. Und da hatte sie mal den Günter Verheugen eingeladen. Verheugen war zehn Jahre lang EU-Komissar in Brüssel. Und was sagte Verheugen - öffentlich im Fernsehen?
Hochgeladen von dokumentationskanal9 am 24.02.2012


Habt ihr es gehört? Wieso gibt es eigentlich die EU? Wegen Deutschland! Deutschland sollte "eingebunden" werden! Was heißt das? Es sollte und soll gedeckelt werden!


Da bin ich ja gespannt, wie lange dieses Video in YouTube noch verfügbar ist! Leute, bevor dieses Video verschwindet, ladet es euch herunter und konfrontiert alle Abgeordneten damit - vor allem diejenigen Abgeordneten, die am Schwarzen Freitag für die ESM-Gesetze gestimmt haben!


Das Ziel von ESM



Und was bedeutet einbinden? Wie wird es denn mit ESM laufen? Immer mehr EU-Staaten werden unter den Rettungsschirm kriechen - dann fallen sie als Einzahler für die EU-Kasse aus. Und wer muss einspringen? Wer noch nicht unter einem Rettungsschirm steckt. Deutschland wird übrig bleiben - allein! Und dann darf Deutschland die gesamte EU-Behörde finanzieren! Und dann ist Deutschland pleite! Und die EU hat dann ihr eigentliches Ziel erreicht!


Und dann gibt es den früheren Außenminister Joschka Fischer. Heute "arbeitet" er auch für einen Denkfabrik wie Project Syndicate - sie wird auch vom Milliardär George Soros unterstützt! 


Und für diese Denkfabrik schrieb Fischer einen Artikel. 
Cecilia Frank schrieb in ihrem Artikel "Joschka Fischer: Deutschland soll Schulden der Pleitestaaten zahlen" der Berliner Umschau:


Ex-Außenminister und Grünen-Ikone Joschka Fischer fodert: Deutschland soll die Schulden der Euro-Staaten zahlen. Der Aufbau der EU habe zur längsten "Periode des Friedens und des Wohlstands in der Geschichte des Kontinents" geführt, Deutschland habe profitiert, schrieb er für die Denkfabrik Project Syndicate. Außerdem gehe es der deutschen Wirtschaft wegen teilweise kreditfinanzierter Wachstumsprogramme aus China und Amerika heute so gut. Sonst wäre sie 2009 von einem schweren Schlag getroffen worden.


Argument für die Spendier-Forderung ist u.a. die Geschichte: Deutschland habe sich und die europäische Ordnung im 20. Jahrhundert zwei mal zerstört. Die Zustimmung zur Wiedervereinigung habe es nur wegen der richtige Schlüsse aus seiner Geschichte erhalten. "Es wäre tragisch und ironisch, wenn ein restauriertes Deutschland, mit friedlichen Mitteln und mit den besten Absichten, die europäische Ordnung ein drittes Mal ruiniert".


Preis für die Wiedervereinigung - Der Euro



Was war demnach der Preis für die Wiedervereinigung Deutschlands? Die Zustimmung zum Euro! Deutschland hat für diese Wiedervereinigung - die genau genommen keine Wiedervereinigung war, sondern ein Betritt der früheren DDR zu Westdeutschland - teuer bezahlen müssen: Deutschland musste zur Einführung des Euro zustimmen! Und die erfolgreiche Deutsche Mark aufgeben! Und Deutschland musste auch dem ESM zustimmen!


Auch auf die Gefahr hin, dass Deutschland untergeht. Wann kapieren das endlich unsere Volksvertreter im Bundestag und Bundesrat?


Und was sagte die derzeitige Kanzlerin der Deutschen dazu? Oder was hat sie dazu gesagt? In ihrer Rede 16. Juni 2005 anlässlich des Jubiläums "60 Jahre CDU":


"Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit."


Das glaubt ihr nicht? Das könnt ihr nachlesen:


Quelle: Rede Dr. Angela Merkel


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Dienstag, 3. Juli 2012

Nachtrag: Schwarzer Freitag für die deutsche Demokratie - Blog von Kiat Gorina

Da hatte ich bei meinem Artikel auch auf den Blog verwiesen. Da ging es um das Abstimmverhalten von Abgeordneten der Grünen.
Auch Klaus Baum hat die namentlichen Abstimmungen zusammengeworfen - ähnlich wie der SPIEGEL. Es gab folgende Abstimmungen am 29.06.2012:
- namentliche Abstimmung Nr. 2 wegen Fiskalpakt
- namentliche Abstimmung Nr. 3 wegen ESM
- namentliche Abstimmung Nr. 4 wegen ESM-Finanzierungsgesetz
Den Protokollen des Deutschen Bundestages ist zu entnehmen:
Die Abgeordneten der Grünen, die nicht bei allen Abstimmungen mit JA stimmten waren:
Gegen den Fiskalpakt stimmten bei den Grünen

  1. Agnes Brugger
  2. Thilo Hoppe
  3. Uwe Kekeritz
  4. Monika Lazar
  5. Beate Müller-Gemeke
  6. Dr. Hermann Ott
  7. Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn
  8. Hans Christian Ströbele
  9. Arfst Wagner

Gegen den ESM stimmten bei den Grünen

  1. Hans-Christian Ströble

Gegen das ESM Finanzierungsgesetz stimmten bei den Grünen

  1. Hans-Christian Ströbele

So, jetzt dürften alle Unkarheiten beseitigt sein. Das wurde an diesem Schwarzen Freitag sehr sehr umständlich und undurchsichtig aufgezogen!
Von den Grünen gefällt mir Herr Ströbele, der konsequent bei allen Abstimmungen mit Nein gestimmt hat - wie alle anwesenden LINKEN - da gibt es wenigstens keine Verwirrung!
Ebenso konsequent stimmte bei der CSU Peter Gauweiler dreimal mit Nein!
Ich bedanke mich bei den Abgeordneten Thilo Hoppe und Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, die schnell für Aufkärung sorgten!
Und jetzt harren wir der Signale vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
Veröffentlicht am 01.07.2012 von rainyday100film


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Montag, 2. Juli 2012

Offener Brief an Herrn MdB Uwe Kekeritz - Blog von Kiat Gorina

Sehr geehrter Herr MdB Kekeritz,
am 29.06.2012 stimmten Sie namentlich ab - zum ESM-Vertrag! Laut der vom SPIEGEL veröffentlichten Liste und auch lt. www.abgeordnetenwatch.de sind Sie bei den Befürwortern aufgeführt. Sie stimmten also mit JA.
Das verwundert mich sehr! Haben Sie doch zum "Fiskalpakt" in Ihrer persönliche Erklärung zur Abstimmung über ESM und Fiskalpakt u. a. folgendes geschrieben: "Ohne die genannten weiteren Maßnahmen gefährdet der Fiskalpakt unsere Vision eines sozialen Europas, er verschärft die ökonomische Krise bis hin zu einem drohenden Scheitern des Euros. Wir lehnen deswegen den Fiskalpakt ab."
Teilen Sie meinen Leserinnen und mir - am besten via eines Kommentars - bitte mit, wie Sie nun wirklich abgestimmt haben! Es handelte sich ja um eine namentliche Abstimmung!
Auch im Namen meiner Leserinnen und Leser bedanke ich mich im voraus für Ihre Mühe und verbleibe 
mit freundlichen Grüßen
Kiat Gorina
Schriftstellerin


Quellen:

  1. MdB Uwe Kekeritz Persönliche Erklärung zur Abstimmung über ESM und Fiskalpakt
  2. Schwarzer Freitag für Deutschland Abstimmung wegen ESM




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Offener Brief an Herrn MdB Thilo Hoppe - Blog von Kiat Gorina


Sehr geehrter Herr MdB Hoppe,


am 29.06.2012 stimmten Sie namentlich ab - zum ESM-Vertrag! Laut der vom SPIEGEL veröffentlichten Liste und auch lt. www.abgeordnetenwatch.de sind Sie bei den Befürwortern aufgeführt. Sie stimmten also mit JA.
Das verwundert mich sehr! Haben Sie doch zum "Fiskalpakt" in Ihrem Bericht aus Berlin u. a. folgendes geschrieben: "Doch dieser Plus-Punkt wiegt die vielen negativen Seiten, die der Fiskalpakt noch immer hat (Spar-Diktat für alle EU-Länder, keinerlei Maßnahmen zur Senkung des Zinsdrucks und zur Tilgung der Altschulden etc.) meines Erachtens nicht auf. Ich bin da einer Meinung mit den von mir sehr geschätzten Finanzexperten Sven Giegold und Gerhard Schick."
Teilen Sie meinen Leserinnen und mir - am besten via eines Kommentars - bitte mit, wie Sie nun wirklich abgestimmt haben! Es handelte sich ja um eine namentliche Abstimmung!
Auch im Namen meiner Leserinnen und Leser bedanke ich mich im voraus für Ihre Mühe und verbleibe 


mit freundlichen Grüßen
Kiat Gorina
Schriftstellerin


Quellen:

  1. MdB Thilo Hoppe Bericht aus Berlin
  2. Schwarzer Freitag für Deutschland Abstimmung wegen ESM



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Schwarzer Freitag für Deutschland: Abstimmung wegen ESM - Blog von Kiat Gorina

Freitag, der 25.Oktober 1929 ging in die Geschichte der amerikanischen Börse ein - als "schwarzer Freitag". Er leitete die Weltwirtschaftskrise ein. Der jüngste Freitag, der 29.06.2012 war wieder ein Schwarzer Freitag - speziell für die Demokratie in Deutschland: 
Da stimmte eine Zwei-Drittel-Mehrheit für die Einführung des Europäischen Stabilitätsmechanismus - ein hochtrabendes Wort. Und gefährlich, weil sich dahinter eine "Bank" verbirgt - nach Luxemburgischen Recht!
Mich erinnert diese Abstimmung fatal an die Abstimmung am 23.03.1933, da wurde ein Gesetz verabschiedet, das als "Ermächtigungsgesetz" in die deutsche Geschichte einging. Was dann folgte, sollten wir alle wissen. Dieses "Ermächtigungsgesetz" ermöglichte es den Nationalsozialisten, die Macht zu ergreifen - mit all den schrecklichen Folgen.
Zurück zum jüngsten Schwarzen Freitag: Wie stimmten die Bundestagsabgeordneten? Um das detailliert herauszufinden, gibt es abgeordnetenwatch. Da erscheint resp. erscheinen nach Eingabe der Postleitzahl die Bundestagsabgeordeten für den zugehörigen Wahlkreis und wie sie in Sachen ESM gestimmt haben.
Ich wohne im Wahlkreis Ansbach, bei der letzten Bundestagswahl wurden aus diesem Wahlkreis zwei Abgeornete nach Berlin geschickt:

  1. Rainer Erdel, FDP, stimmte für ESM und
  2. Josef Göppel, CSU, stimmte gegen ESM.

Ehrlich gesagt, das hätte ich von einem CSU-Politiker nicht erwartet. Umso erfreuter bin ich. Es gibt sie noch, die ehrlichen Abgeordneten, die nach ihrem Wissen und Gewissen abstimmen - auch bei der CSU! Ein Hoch auf Josef Göppel! Und ein PFUI für Rainer Erdel!
Rainer für und Josef Göppel gegen ESM gestimmt!
Und wer das Abstimm-verhalten insgesamt oder je nach Parteizu-gehörigkeit wissen möchte, wird HIER fündig. Und wer wissen möchte, wer die vernünftigen Abgeordneten waren, klickt in der rechten Spalte auf  "dagegen gestimmt" und schon erscheinen diese klugen Politikerinnen und Politiker auf dem Schirm - mit Bild und sonstigen Angaben. Ihr wisst dann, wie vernünftig entscheidende Abgeordnete ausschauen!
Macht fleißig Gebrauch von dieser Seite! Erkundigt euch, wer in eurem Wahlkreis gegen ESM gestimmt hat und schreibt diesen Abgeordneten einen lieben Gruß. Diese Abgeordneten werden es in ihren Fraktionen schwer haben - außer bei den LINKEN, sie können Zuspruch bestimmt brauchen!
Juliane schickte mir einen Link auf den Blog von Klaus Baum, da findet ihr eine Liste aller Abgeordneten, die gegen ESM gestimmt haben. Diese Liste basiert auf der SPIEGEL-Liste. Vielen Dank, Juliane!
Da hat der Nutzer NWOCheffe ein Video hochgeladen, es zeigt die Abstimmung im Bundesrat! Es zeigt, wie wenig ernst die Abgeordneten diese Abstimmung nehmen. Es geht ja nur um die allernächste Zukunft Deutschlands! Lest auch die Beschreibung zu diesem Video:
Veröffentlicht am 01.07.2012 von NWOCheffe

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Freitag, 2. März 2012

GLOSSE: Freitag - Schäuble - Sudoku - BGE - Blog von Kiat Gorina

Diese Woche war eine Woche der Empörung! Ja, viele Deutsche empörten sich über ihren Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble! Da wird über ein dreistelliges Milliardenpaket für Griechenland abgestimmt und was macht der Finanzminister? Er spielt! Mit Zahlen! In der Spielbank?
Ja, und über einen anderen Ex-Politiker empören sich die Deutschen: über den Altbundespräsidenten Christian Wulff. Er bekommt jetzt doch seinen Ehrensold - 199.000 Euronen im Jahr! Nur, Empörung ist da nicht angebracht. Da die Halbwertzeiten von Bundespräsidenten immer kürzer werden, wurde ein Experiment gestartet. Ja, ein Experiment! Da gibt es ja diese vorlauten und frechen Piraten, die stimmten auf ihrem letzten Bundesparteitag für die Einführung des BGE, des bedingungslosen Grundeinkommens.
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Samstag, 23. Juli 2011

Stuttgart S21 - Stresstest wirklich bestanden? - Blog von Kiat Gorina

Der Stresstest ist durchgeführt. Die Bahn resp. der geplante unterirdische Monsterbahnhof hat alles bestanden! Es kann gebaut werden. Ja, das hätten die Verantwortlichen gerne! Der Freitag veröffentlichte den Artikel S21-“Stresstest“: Geißlers ultimative Volksverarschung - sehr lesenswert.

Ich zitiere daraus: "Und das, was am 22.07.2011 am Stuttgarter Hauptbahnhof passierte und einigermaßen anständig bewältigt werden konnte, wurde für S21 auch nicht getestet: 'Ein entgleister Nachtzug aus Amsterdam hat am Donnerstagmorgen den Verkehr im Stuttgarter Hauptbahnhof teils erheblich beeinträchtigt. Weil vorübergehend drei Gleise ausfielen, mussten einige tausend Reisende in Regionalzügen zwischen Esslingen und Stuttgart auf S-Bahnen ausweichen.....Erst zweieinhalb Stunden nach dem Unfall konnten die Regionalbahnen auf den betroffenen Gleisen ihre Reise wieder fortsetzen.'"