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Montag, 22. April 2013

Uli Hoeneß - Ein Vorbild für die Jugend? - Blog von Kiat Gorina


Junge Menschen brauchen Vorbilder! Und so ein Fußballspieler kann ein Vorbild sein. Und was aus ihm wird. Wie der Uli Hoeneß, zuerst sammelt er im Fußball viele Lorbeeren, viele Meisterschaftstitel. Das beflügelt die Phantasie junger Menschen: "So wie der will ich auch sein!" Und wenn ich berühmt bin, dann werde ich Manager und scheffle Geld! Wie der Uli Hoeneß!

Und dann bekomme ich vom Staat noch viele Orden - dann bin ich wer! Wie der Uli Hoeneß! Was hat er für Auszeichungen erhalten?

  • Torschütze des Monats, bereits 1972!
  • Manager des Jahres. schon 1999!
  • Der Bayerische Verdienstorden wurde ihm verliehen - als "Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk"
  • und den Bayerischen Sportpreis!
  • und die Goldene Sportpyramide - ja er kam so in die Hall of Fame des deutschen Sports. Da kommen nur Persönlichkeiten rein, "die durch Leistung, Fairplay und Miteinander Vorbild geworden sind"
  • und einen Bambi in der Kategorie "Wirtschaft"
  • und den Querdenkerpreis für ein besonderes soziales Engagement
  • und einen Ehrenpreis, weil er den Verein St. Pauli gerettet hat
  • und 2012 wurde er "Bayer ehrenhalber"; die "Einbürgerungsurkunde" überreichte Ministerpräsident Seehofer höchstpersönlich! 

Quelle: RP ONLINE Bei "Hey Jude" war Ulis Welt in Ordnung: Uli Hoeneß verrät das Geheimnis seines Erfolges: "Mein oberstes Prinzip war immer: Nicht nach oben buckeln und nach unten treten - sondern umgekehrt. Ich habe nie vergessen, wo ich herkomme."

Und nicht vergessen: Bereits 1974 erschien eine Sonderbriefmarke mit einem leicht verfremdeten Uli Hoeneß!

Also, wenn das einen jungen Menschen nicht anspornt, diesem Uli Hoeneß nachzueifern. Eine Ikone des deutschen Fußballs zu werden. Leider haben manche Ikonen die schlechte Angewohnheit, tief zu fallen. Vor allem, wenn sie im Verdacht stehen, über hundert Millionen Euronen am deutschen Finanzamt vorbei in die Schweiz geschleust zu haben. 

Und dabei hatte doch der Bundesfinanzmister mit der Schweiz ein Abkommen ausgehandelt: Da hätten solche Fälle wie Uli Hoeneß anonym Geds gezahlt und dann wäre alles in Ordnung gewesen. Aber da gab es dann wache Politiker - diesmal vor allem im Bundesrat, die waren mit so einem Kuhhandel nicht einverstanden. Im Gegenteil, immer mehr Bundesländer kauften CDs mit den Beweisen für Steuerbetrug.

Das wurde dann auch dem Uli Hoeneß zu heiß. Noch im Januar diese Jahres zeigte er sich beim zuständigen Finanzamt selbst an und schob als "Abschlagzahlung" gleich mal sechs Millionen Euronen rüber...

Wenn das die jugendlichen Fans erfahren, bricht da für sie nicht eine Welt zusammen - die Scheinwelt des fairen und gerechten Fußballs?!

Und auch die CSU war ja bislang ein Fan von Uli Hoeneß, sie wollte ihn gar zum Kandidaten küren. Doch Uli Hoeneß lehnte ab. Spätestens im Januar 2013 war Seehofer gewiss froh darüber, dass Hoeneß nicht kandidierte - da erfuhren seine Excellenz Herr Ministerpräsident von den Behörden, dass Hoeneß verdächtigt wird, Steuern hinterzogen zu haben.

Und viele Bürgerinnen und Bürger werden grübeln: Ist bei einer Würschtelfabrik wirklich soviel verdient? Woher kommen die über 100 Millionen Euronen? Was waren das für Geschäfte? Ist beim Fußball soviel verdient?

Und was sagen die Politiker dazu?


Veröffentlicht am 21.04.2013 von don desi

Und was sagt Uli Hoeneß selbst zur Steuerflucht in die Schweiz?


Veröffentlicht am 21.04.2013 von 12345687764

Gibt es vielleicht zwei Uli Hoeneß? Oder ist Uli Hoeneß eine gespaltene Persönlichkeit? Jedenfalls ist er wohl kein Vorbild mehr - auch nicht für die Jugend! Und dabei hatte ja bereits 2010 die Redaktion von EXTRA3 (NDR) alle potentiellen Steuerflüchter mit einem Song gewarnt:


Hochgeladen am 12.02.2010 von SehrWitzigComedy

Sonntag, 12. August 2012

Kuba - Not machte erfinderisch - Blog von Kiat Gorina


Wer hierzulande an Kuba denkt, dem fällt "Urlaub" ein. Und die politisch Interessierten die Tatsache, dass Kuba immer noch kommunistisch ist - also ein Dorn in den Augen der Kapitalisten in den USA. 

Und diese Kapitalisten versuchen auch heute noch, Kuba, seine Regierung und die Bewohner mit einem Embargo mürbe zu machen, damit sie mit fliehenden Fahnen das Lager zu wechseln. 

Aber diesen Gefallen haben die Kubaner bis heute den Kapitalisten nicht getan - und werden es auch nicht tun! Wegen des Embargos gab es in der Vergangenheit viele Engpässe - vor allem im Energiesektor. Die Kubaner machten aus der Energienot eine Tugend - sie setzten und setzen immer stärker alternative Energien ein. 

Heute darf sich Kuba das nachhaltigste Land auf diesem Globus nennen!
Quelle: SPIEGEL ONLINE Wie Kuba zur Insel der Energiesparer wurde 

Wer hätte das gedacht? Dass bei dieser Energierevolution auch ein Kirchenmann tatkräftig mit von der Partie ist, gefällt mir ganz besonders: 

Das kubanische Schulbeispiel dieser gewaltigen grünen Umwälzung, die sich innerhalb von nur sieben Jahren vollzogen hat, ist die Stadt Cárdenas, 105 Kilometer östlich von Havanna. Der visionäre Querkopf hinter dieser Initiative heißt Raimundo García Franco, ist 70 Jahre alt und Presbyterianischer Pastor. Padre Franco wirkt nicht unbedingt wie ein Kirchenmann, wenn er auf den Kooperativen die Soutane über ein Gatter wirft und sich über die Biogasanlage beugt. "Ich diene Menschen, nicht Institutionen", sagt er bei solchen Gelegenheiten gern. Und: "Die Kirche sollte nicht nur über den Himmel reden, sondern auch über Exkremente." Damit ist er bei seinem Lieblingsthema: Biogas. Unentwegt stapft er seit 20 Jahren über Komposthalden, durch Kuh- und Schweineställe. Begutachtet Gülle, die im Verhältnis eins zu vier mit Wasser verdünnt aus Mastbetrieben in unterirdische Kammern fließt, wo Bakterien ihr Zersetzungswerk beginnen. "Schon nach drei bis vier Tagen entsteht Methan, ein hochwertiger Brennstoff ", schwärmt er. 

Tja, von diesem Kirchenmann könnten sich die Geistlichen hierzulande ein paar Scheiben abschneiden!


Veröffentlicht am 20.05.2012 von ericedvid2

Und vergessen wir nicht, dass bereits 1990 Kuba entschied, dass Atomkraftwerke für Kuba zu gefährlich und zu teuer sind:


Hochgeladen von paul8kangas am 30.04.2011

Wenn jetzt die US-Kapitalisten vor ihrer Haustür auf Kuba schauen, sehen sie schon, wie die fetten Gewinne aus dem Geschäft mit Atom, Öl und Gas sich in Luft auflösen?! Klar, dass diese Energiemonopolisten eine Stinkwut auf Kuba haben!
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