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Mittwoch, 30. Juli 2014

GLOSSE: Uli H. in Landsberg - der meist besuchte Häftling?


Im bayerischen Strafvollzug ist vieles geregelt, so auch die Anzahl der Besuche, die ein Häftling monatlich haben darf. Zwei Besuche im Monat - höchstens zwei Stunden lang. Uli H. macht davon reichlich Gebrauch. Dass ihn seine Frau Susi, sein Bruder und seine zwei erwachsenen Kinder besuchen, das ist bestimmt keinen Artikel wert. 

Aber BILD berichtete, sogar der Altministerpräsident Edmund St. hat den Uli H. in seiner Haft besucht. Schreibt Bild. Das war gewiss nicht einfach, diese Besuchszeit aus den Rippen zu schneiden, denn der Altministerpräsident ist zwar im Ruhestand - oder sollten wir lieber sagen im Unruhestand: Er entbürokratisiert die EU! Das ist sicherlich ein Lebenswerk! 

Wie geht es dem Uli H. - nach seiner überstandenen Operation am Herzen in einer Privatklinik? Liegt er noch auf der Krankenstation im Gefängnis? Oder wohnt er jetzt in einer Zelle? Ist er immer noch krank geschrieben? Oder muss er arbeiten - wie andere Häftlinge auch? 

Aber bleiben wir bei den Besuchern. Oder den Menshen, die ihren Besuch angekündigt haben: Karlheinz R. vom FC Bayern, gar der Addidas-Chef Herbert H. wollen Uli H. aufsuchen. Landsberg entwickelt sich geradezu zu einer Pilgerstätte. 

Und noch mehr haben ihren Besuch schon öffentlich angekündigt: Auch der Kaiser Franz. Und andere Fußballgrößen. 

Der Gefängnisleitung wird das alles zu viel. Ja, es ist ein Kreuz mit prominenten Häftlingen. 

Es gibt Gerüchte, dass künftig für solche Fälle eine Sonderregelung geschaffen wird: Der Häftling bekommt Fußfesseln umgeschnallt - so fest, dass er sie nicht selbst lösen kann. Der Häftling darf dann seine Haft zu Hause verbringen - allerdings unter ständiger Beobachtung durch Kameras. Dann ist auch das Problem mit den Besuchern gelöst. 

Es soll gerade ein Häuschen in Bad Wiessee total mit Überwachungskameras ausgerüstet werden - sozusagen eine Pilotanwendung für solche Extremfälle. Ob Uli H. dann der erste Tester dieser neuen Reglung wird? 

Wieso gerade Bad Wiesssee? Ja, da stand mal eine ganz berühmte Bauruine, mit der äugelte auch Playboy Gunter Sachs. 2004 meldete der Merkur: Wo einst die Klinik Dr. Windstosser stand und später Fotograf und Playboy Gunter Sachs ein Wohnhaus plante, wird vermutlich schon bald FC Bayern-Manager Uli Hoeneß sein neues Domizil haben.

Wetten, dass Google aufgefordert wird, diesen Link zu löschen?


Veröffentlicht am 05.07.2013 von Digges Ding

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Donnerstag, 24. Juli 2014

GLOSSE: Wie der Häftling Uli H. die bayerische Justiz auf Trab hält ...


Da gab es im Bayernland einen schweren Betriebsunfall: Ein Prominenter hat sich bei der Steuerhinterziehung erwischen lassen. Er musste verurteilt werden. Zu einer Gefändnisstrafe. Der prominente Uli H. musste einrücken. In die Haftanstalt in Landsberg am Lech. Er sollte wie alle Häftlinge behandelt werden. 

Kurz vor dem Haftantritt ließ sich Uli H. bei einem bekannten Fußballarzt untersuchen. Diagnose: Hoher Blutdruck und Herzbeschwerden. Ja, das war natürlich ein Fall für das Krankenhaus. Auch in der Haftanstalt gibt es eine Krankenstation. Da verbrachte der Häftling seine Haft. Streng abgeschottet von den anderen Häftlingen. 

Und weil er krank geschrieben war, brauchte er auch nicht zu arbeiten. 

Und dann wurde Uli H. richtig schwer krank, er musste operiert werden. Angeblich ein Routineeingriff. Also wurde Uli H. verlegt - in eine Privatklinik am Starnberger See. Es soll ja Rechtsexperten geben, die finden das ungewöhnlich. Grund: Wenn eine Operation für das Gefängniskrankenhaus zu schwierig ist, dann wird der Häftling in eine öffentliche Klinik gebracht. Die Kosten übernimmt ja die Staatskasse. 

Wie ist das jetzt beim Häftling Uli H.? Wer bezahlt die Privatklinik? 

Großes Durcheinander in der bayerischen Justiz. Da soll sie peinlich darauf achten, dass es für Uli H. ja keinen Prominentenbonus gibt! Und dann so etwas. Also was machen? 

Der Häftling Uli H. muss sofort von der Privatklinik zurück ins Gefängnis transportiert werden - Anordnung vom bayerischen Justizministerium! Aber das geht nicht - er wird gerade operiert. Dann sofort nach der Operation. Das geht auch nicht! Er muss noch beobachtet werden. Dann wird verhandelt - zwischen Justizministerium und Privatklinik. Kompromiss: Sobald er aufgewacht ist, erfolgt der Rücktransport. So geschah es: Häftling Uli H. wurde noch leicht betäubt zurück auf die Krankenstation im Gefängnis gebracht ... 

Was passiert dann? Wenn die Operation erfolgreich war, dann dürfte er gesund sein. Dann müsste er die Krankenstation im Gefängnis verlassen. Ist er dann arbeitsfähig geschrieben? Muss er dann wie andere Häftlinge auch arbeiten? 

Ja, so ein prominenter Häftling beschäftigt viele Beamte! Und Rechtsanwälte. Es kursieren ja Gerüchte, dass wegen der sich häufenden Fälle von prominenten Häftlingen geplant ist, ein neues Gefängnis zu bauen - nur für Prominente. Streng abgeschottet von der Öffentlichkeit. Da bleiben die prominenten Häftlinge unter sich und müssen sich nicht mit dem gemeinen Volk abgeben. 

Sie dürfen auch den gehobenen Sportarten nachgehen - einen Golfplatz gibt es natürlich auch. Und wo soll dieses Gefängnis für Prominente gebaut werden? 

Psst! Das ist ein ganz großes Staatsgeheimnis! Das weiß nur das Heimatministerium in Nürnberg! Schließlich sollen sich auch prominente Häftlinge in Bayern besonders heimisch fühlen. 


Veröffentlicht am 22.07.2014 von Videos von tz.de

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Sonntag, 20. Juli 2014

GLOSSE: Uli H.: Ist ein Häftling prominent, als Freigänger er durch die Gegend rennt ...


In München gibt es viele Häuser - auch ein "Freigängerhaus". In der Leonrodstraße. In der Justizvollzugsanstalt Stadelheim. Da sitzt derzeit auch ein früherer Vorstand der Bayerischen Landesbank ein, Gerhard G. Er war im Juni 2012 zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden, unter anderem wegen Bestechlichkeit in Tateinheit mit Untreue und Tatmehrheit mit Steuerhinterziehung. 

Er sitzt im Freigängerhaus - nur nachts. Tagsüber muss er einer regelmäßigen Arbeit nachgehen - so will es § 11 StVollzG - außerhalb der Anstalt - ohne Aufsicht. Wie der brasilianische Verteidiger Breno, er war im Juli 2012 zu drei Jahren und neun Monaten Haft verureilt worden - wegen Brandstiftung. Ab August 2013 ist er Freigänger, tagsüber arbeitet er regelmäßig als Trainer für die U23-Mannschaft. 

Da kommt doch die Frage auf: Kann nicht Uli H. Freigänger werden? Fragen wir doch mal das zuständige Gesetz, den § 11 StVollzG: Freigang fällt unter die Lockerungen des Vollzuges. Der Häftling muss drei Voraussetzungen erfüllen:

  1. Er muss dem Freigang zustimmen. Das wird nicht so schwierig sein.
  2. Es darf keine Fluchtgefahr bestehen. Wohin soll Uli H. fliehen? Er ist doch weltbekannt. Da wird er überall gleich erkannt ...
  3. Ein Missbrauch des Freigangs darf nicht zu befürchten sein. Vor allem keine Wiederholung der Straftat, in diesem Fall Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euronen Steuern.

Uli H. hat ja Anwälte, die werden das Gericht schon überzeugen, dass die Voraussetzungen alle erfüllt sind. Und es gibt auch den § 13 StVollzG, da steht drin, dass der Häftling achtzehn Monate vor der Entlassung auf Freigang hoffen kann. Und das wäre dann ab September 2014.
Aber hallo, Uli H. ist doch zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt! Na und, das passt doch. Nach deutschem Recht kann eine Haftstraße  - bei guter Führung - zur Hälfte auf Bewährung ausgesetzt werden. Also März 2016. 

Da wird sich Uli H. aber freuen - zum September 2014 zieht er um ins Freigängerhaus in Stadelheim, morgens verlässt er das Freigängerhaus und geht einer regelmäßigen Arbeit nach. Und abends kehrt er in seine Zelle im Freigängerhaus zurück und übernachtet dort - wie andere auch. 

Mit dieser Art Haft sühnt er dann er die Hinterziehung von über 28 Millionen Euronen Steuern. Ist das nicht gerecht? Und ab März 2016 wird seine Haftstraße auf Bewährung ausgesetzt. Dann braucht er auch nicht mehr im Freigängerhaus zu übernachten. 

Was lernen wir daraus? Wenn du Steuern hinterziehen willst, dann mach das im ganz großen Stil, ja keine Kleckerlesbeträge! 




Veröffentlicht am 16.07.2014 von NewsGermany

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Freitag, 14. März 2014

Wie das "Schicksal" mit Uli Hoeneß spielte und spielt ...

Bisher meinten ja viele, das Schicksal habe es stets gut mit Uli Hoeneß gemeint. Bis gestern, da wurde er verurteilt - zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis - ohne Bewährung. Von einem Richter, der als "harter Hund" gilt. Also meinte es das Schicksal doch gar nicht gut mit Uli Hoeneß! 

Ich denke schon. Schaue ich mir sein bisheriges Leben an, dann erhielt er vom Schicksal sogar Warnungen: einmal 1979: Da wurde er am Knie verletzt - innerhalb von Minuten war er nicht mehr der Fußballprofi, sondern ein Sportinvalide. Aber er wurde zum Manager ernannt - von Willi Hofmann - dem damaligen Präsidenten und seine Karriere schritt voran. 

Am 7. Februar 1982 flog er mit drei Freunden mit einer Piper Seneca nach Hannover - genauer - er wollte fliegen, Die Maschine stürzte ab, Hoeneß kletterte als einziger aus dem Wrack. Das war so die letzte Warnung: Uli Hoeneß, du bist auf dem falschen Weg! Kehre um! Er kehrte nicht um! 

Gestern bekam er die Quittung. 

Hoeneß wurde einer eifriger Diener des Mammon, es gehen ja Gerüchtee um, dass auf Schweizer Konten Smmen bis 500 Millionen Franken standen.  Hoeneß wurde zum Börsenzocker. Gewiss hatte er Erfolg damit, aber er wurde quasi besessen - von der Gier nach noch mehr Geld. 

Und jetzt? Die "Dämonen" - die Gier nach Geld - wollten ihn haben. Jetzt haben sie ihn - er wurde ein Opfer seiner eigenen Gier. 

Auch das finden wir oft im Leben von Menschen: Menschen werden besessen - von der Gier und irgendwann stehen sie vor einem Scherbenhaufen. Wem dies noch in seinem jetzigen Leben passoert, darf sich glücklich schätzen: Ihm wird die Chance gegeben zur Umkehr! Zu einem anderen Leben in seinem derzeitigen Leben. 

Und in diesem Sinne wurde Hoeneß eine neue Chance gegeben: zur Besserung, zu einem Neubeginn nach der Zeit im Gefängnis. 

Wümschen wir ihm dafür die richtigen Ratgeber und dass er auf sie hört!

Veröffentlicht am 13.03.2014 von quer

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Donnerstag, 13. März 2014

GLOSSE: Uli Hoeneß und die Sozialschmarotzer

Zur Zeit wird Uli Hoeneß der Prozess gemacht - wegen Steuerhinterziehung. Wie die Süddeutsche Zeitung meldete, sagte Hoeneß zu Beginn des Prozesses, er sei kein Sozialschmarotzer! 

Quelle: Süddeutsche.de Hoeneß als Angeklagter: «Ich bin kein Sozialschmarotzer!»: München (dpa) - Uli Hoeneß gibt sich reumütig, sogar demütig. Ja, er habe Steuern hinterzogen - und zwar deutlich mehr als die Ankläger dachten. Das sei falsch gewesen, sagt der Bayern-Präsident. Aber eins betont er zum Auftakt des Steuerprozesses: "Ich bin kein Sozialschmarotzer!" 

Ja, da fragen wir uns doch: Was und wer ist ein Sozialschmarotzer?
Schauen wir doch in Wikipedia: 

Quelle: Wikipedia Sozialschmarotzer: Gelegentlich wird die Bezeichnung polemisch in Medien und politischen Debatten allgemein auf Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Langzeitstudenten, Asylanten , Kinderlose  oder auch Kinderreiche erweitert. Seltener werden, wie 1995 in der Titelgeschichte Das süße Leben der Sozialschmarotzer des Magazins Focus  auch Leute als "Sozialschmarotzer" bezeichnet, die notwendigerweise, wie etwa aus gesundheitlichen Gründen, aufgrund hohen Lebensalters oder aus Verfolgung auf soziale Hilfe angewiesen sind. Ebenso werden Personen oder Unternehmen, die angeblich oder tatsächlich unberechtigt staatliche Transferleistungen erhalten (Leistungsmissbrauch bzw. Sozialhilfemissbrauch) oder die Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung  sowie -vermeidung begehen, so bezeichnet. 

Vor allem der letzte Satz haut doch rein: Wer Steuern hinterzieht oder vermeidet, gilt demnach als Sozialschmarotzer! 

Und Hoeneß hat Steuern hinterzogen. Die Beobachter des Prozesses kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Erst ging es um über drei Millionen Euronen, dann über 15, dann über 18 Millionen Euronen. Ja, es steigerte sich bis über 27 Millionen Euronen! Und die Verteidiger von Hoeneß bestätigen diese Summe! 

Wieso streitet dann Hoeneß ab, ein Sozialschmarotzer zu sein? Weil er kein Arbeitsloser ist? Oder kein Sozialhilfeempfänger? Oder kein Asylant? Oder ... 

Nein, Uli Hoeneß muss sich als Sozialschmarotzer bezeichnen lassen! Oder nimmt er eine Lex Hoeneß in Anspruch? 

Oder sind bereits PR-Berater am Werk, um in Wikipedia wieder mal einen Artikel wie den über Sozialschmarotzer zu hübschen: Alle anderen sind Sozialschmarotzer, aber nicht Uli Hoeneß! Grund: Er hat ein bombastisches Lebenswerk vorzuweisen! 

Und vielleicht wird gar deshalb die Schranke von einer Schamgrenze von einer Million hinterzogenen Steuern niedergerissen. Bisher galt ja, wer über eine Million hinterzogen hat, wird gnadenlos mit Gefängnis bestraft! Ohne Bewährung! 

Was aber ist, wenn jemand gleich die 27-fache Summe hinterzogen hat? Ja, wird gerade an einer LEX HOENEß geschrieben? Klar, dieser Steuersünderfall ist ein Betriebsunfall für den Freistaat Bayern. Grund: 

Ein befreundeter Unternehmer war mal zu einem CSU-Unternehmerfrühstück eingeladen. Da gab einer der anwesenden Landtagsabgeordneten ihm zu verstehen, dass für Firmenchefs, die Mitglied der CSU sind, "andere" Steuergesetze gelten. Für mich jedoch ist so etwas total unglaublich ... Grund: Die Causa Uli Hoeneß! 


Veröffentlicht am 13.03.2014 von SPOX

Übernommen von OverBlog

Samstag, 10. August 2013

GLOSSE: Die Ausschneider - Wieso die CSU-Wahlkampfvideos immer kürzer werden

Ausschneider? Wer oder was soll das sein? Ja, Ausschneider ist ein neuer Beruf - vor allem in den Wahlkampfteams der CSU. Es gibt Überlegungen, diesen neuen Beruf EU-weit einzuführen! Das hört sich ja wie "Aufschneider" an. Ja, die phonetische Ähnlichkeit ist vorhanden. Aber das Aufschneiden ist der CSU vergangen. Täglich neue schlimme Nachrichten gegen die CSU. Wer will da noch Wahlkampf führen.

Deshalb haben die CSU-Granden die Ausschneider eingeführt. Und was macht ein solcher Ausschneider? Wie der Name schon sagt, er schneidet aus. Die CSU hat ja immer wieder Probleme - mit Prominenten, die mal prominent waren. Und die CSU-Granden ließen sich in Gegenwart dieser Prominenten filmen oder fotografieren.

Sie meinten, da fiele etwas vom Prominentenglanz auf sie ab. Leider häufen sich die Fälle, dass der Prominentenglanz bei manchen Prominenten erloschen ist. Oder sich gar ins Gegenteil verkehrt hat. Und da gibt es dann Videos und Fotos, auf denen die CSU-Granden mit dieser Prominenz zusammen zu sehen sind. Zum Beispiel mit dem Präsidenten des FC Bayern - dem Uli H.

Dann treten die Ausschneider in Aktion. Mit einer digitalen Schere bewaffnet schneiden sie beispielsweise den Uli H. aus - heraus aus einem Video, das für den Wahlkampf gedreht wurde. So ein Ausschneider hat es nicht leicht. Wenn er nicht aufpasst, dann ruckelt das Video, weil da etwas herausgeschnitten wurde. 

Und dann merken die Wählerinnen und Wähler, dass da etwas fehlt. Und sie erinnern sich gar: Ja, da war doch sonst der Uli H. zu sehen! Warum ist der verschwunden? Ja, der Horst S. will sich halt nicht mehr in Gegenwart des Uli H. zeigen. Auch nicht auf früheren Fotos und in alten Videos.

Jetzt wissen wir, wieso die Wahlkampfvideos der CSU immer kürzer werden - manchmal ist gar nichts mehr zu sehen. Diese Videos haben überhaupt keine Aussage mehr! Aber das macht nichts. Die Videos hatten auch vor dem Ausschneiden keine Aussage.

Dann gibt es Fälle, da können diese Ausschneider absolut nichts ausschneiden, wenn beispielsweise der Horst S. dem Uli H. ganz fest die Hand schüttelt. Das fällt doch auf, wenn die Wähler denken: Wieso ist der Horst S. plötzlich einarmig? Was ist denn passiert? Und dann soll es böse denkende Menschen geben, die bei "einarmig" gleich an "Banditen" denken ... Das sind dann solche Leute, die in den staatlichen Spielcasinos ihr Geld verspielen. Aber so schlimm ist das nicht.

Grund: Der bayerische Staat musste ja viele Schulden machen. Er hat ja mal eine komische österreichisches Bank gekauft - die hat fast zwei Milliarden gekostet. Aber später konnte Bayern sie wieder zurückverkaufen - an Österreich. Leider nur für einen symbolischen Euro. Die Schulden durften die Bayern resp. die Bayerische Landesbank behalten. Und sie müssen jetzt Zinsen dafür zahlen.

Gerüchte kursieren, dass das täglich ein Million Euronen sein sollen. Wenn das so ist, dann braucht Bayern noch mehr einarmige Banditen! In den Spielcasinos und anderswo.

Aber zurück zum eigentlichen Problem: Nicht alles lässt sich ausschneiden. Dann kommt ein alter Beruf wieder zu Ehren - der Doppelgänger. Manche Doppelgänger sind dem Publikum bereits aus dem Singspiel beim alljährlichen Auftrieb zum Nockherberg bekannt. Die Christine H. - bekannt geworden durch die extrem kurze Doktorarbeit ihres Göttergatten und dessen Vorliebe für extrem teuere Modellautos - hat ja auch eine Doppelgängerin: 


Veröffentlicht am 18.07.2013 von Grüne Fraktion

Denn wie da die grüne Ulrike G. über eine Christine H. herzieht, sie kann doch nur deren Doppelgängerin gemeint haben. Wie schaut diese Doppelgängerin aus? Wir haben im Archiv des BR gestöbert und wurden fündig! Im Video ab 6:20 ist diese Doppelgängerin zu sehen:


Hochgeladen am 25.03.2011 von anothar

Also, wenn wieder jemand die Wahrheit ausspricht, dann war es ganz bestimmt diese Doppelgängerin!

Wer nun immer noch meint, ich hätte mit dem Ausschneider nur aufgeschnitten, er irrt sich. Sogar die WELT berichtet:

Quelle: WELT Hoeneß aus CSU-Wahlkampfvideo herausgeschnitten?: Der geschasste CSU-Fraktionschef Schmid und Steuersünder Hoeneß tauchen nicht im CSU-Wahlkampf-Video auf.

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 8. August 2013

Der Fall des Uli Hoeneß und die Medien und die Justiz

Tatsache ist, dass die Staatsanwaltschaft München Anklage erhoben hat - gegen Uli Hoeneß - den Präsidenten des FC Bayern. Offen ist derzeit, ob es zu einem Hauptverfahren gegen Uli Hoeneß kommen wird. Nun haben Medien berichtet, der Stern habe behauptet, dass im Fall Uli Hoeneß "Hunderte Millionen in der Schweiz" liegen sollen.

Wer sich den Artikel des Stern durchliest, erfährt keine Behauptungen, auch keine Unterstellungen. Der Stern stellte eine Frage: "Hunderte Millionen in der Schweiz?" Mit Fragezeichen! Was  war passiert? Da gibt es eine Person, die behauptet, dass auf dem Depotkonto des Uli Hoeneß bei der Privatbank Vontobel im Jahr 2008 über 500 Millionen Franken "lagerten". Und dieser Informant ließ dies über seinen Anwalt der Staatsanwaltschaft zukommen.

Was fällt mir dazu ein? Entweder ist dieser Informant ein Spinner, der sich wichtig machen will oder an diesen Vorwürfen ist etwas dran! Andererseits, wenn jemand extra einen Anwalt beauftragt, um dies der Staatsanwaltschaft mitzuteilen, dann könnte an diesen Vorwürfen durchaus etwas dran sein.

Das zu überprüfen, ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft, sie wird sich dazu auch nicht äußern. Ist verständlich. 

Und es gibt noch eine Tatsache: Der Informant nannte explizit ein Nummernkonto bei der Schweizer Bank. Mit exakter Nummer! Woher weiß er das? Aus den Medien jedenfalls nicht. 

Quelle: stern.de Hunderte Millionen in der Schweiz?: Bei der Staatsanwaltschaft München hat sich ein Informant gemeldet: Uli Hoeneß soll viel mehr Geld versteckt haben als bislang bekannt.

Ist das eine Verleumdung? Oder ist das eine Berichterstattung? Das will Uli Hoeneß juristisch klären lassen. Er will gegen den Stern wegen Verleumdung klagen, das berichtet der SPIEGEL:

Quelle: SPIEGEL ONLINE Bericht über versteckte Millionen: Hoeneß will "Stern" verklagen: "Absurde Unwahrheiten", "Wahnsinn", "ungeheuerliche Unterstellungen": Uli Hoeneß hat einen Bericht des "Stern" über dreistellige Millionenbeträge auf seinem Schweizer Konto heftig dementiert. Der Bayern-Präsident kündigte eine Verleumdungsklage gegen das Hamburger Magazin an.

Wer genau liest, wird feststellen, dass der Stern gar nicht solche Behauptungen aufgestellt hat. Er hat darüber berichtet, dass es einen Informanten gibt, der so etwas behauptet und seine Informationen - ob sie wirklich zutreffen, ist offen - der Staatsanwaltschaft mitteilte. Und wie reagiert der Stern darauf? Mit einem weiteren Artikel:

Quelle: stern.de Hoeneß droht, sagt aber nichts: Uli Hoeneß hat neue Hinweise im stern als "absurd" zurückgewiesen. Doch Klarheit bringt er in die Sache nicht.

Dabei hatte der Stern vor der Veröffentlichung bei Uli Hoeneß nachgefragt und ihm Fragen zugeschickt. Hoeneß antwortete nicht. Das ist angesichts des laufenden Verfahrens auch verständlich. Er hätte dies ja dem Stern mitteilen können. 

Der Stern schreibt in diesem Artikel auch: ... hatte Hoeneß im Januar dieses Jahres eine Selbstanzeige eingereicht. Die Staatsanwaltschaft hält sie für nicht strafbefreiend und erhob Anklage. Über die Zulassung der Anklage will das Gericht bis Ende September befinden. Erst dann steht fest, ob es zu einem Prozess gegen Hoeneß kommt.

Und das sind alles Tatsachen ...


FC Bayern München - Uli Hoeneß zur Steueraffäre: "Absurde Unwahrheiten!"
Veröffentlicht am 08.08.2013 von tzonline


Veröffentlicht am 08.08.2013 von SID

Übernommen von Over-Blog

Montag, 22. April 2013

Uli Hoeneß - Ein Vorbild für die Jugend? - Blog von Kiat Gorina


Junge Menschen brauchen Vorbilder! Und so ein Fußballspieler kann ein Vorbild sein. Und was aus ihm wird. Wie der Uli Hoeneß, zuerst sammelt er im Fußball viele Lorbeeren, viele Meisterschaftstitel. Das beflügelt die Phantasie junger Menschen: "So wie der will ich auch sein!" Und wenn ich berühmt bin, dann werde ich Manager und scheffle Geld! Wie der Uli Hoeneß!

Und dann bekomme ich vom Staat noch viele Orden - dann bin ich wer! Wie der Uli Hoeneß! Was hat er für Auszeichungen erhalten?

  • Torschütze des Monats, bereits 1972!
  • Manager des Jahres. schon 1999!
  • Der Bayerische Verdienstorden wurde ihm verliehen - als "Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk"
  • und den Bayerischen Sportpreis!
  • und die Goldene Sportpyramide - ja er kam so in die Hall of Fame des deutschen Sports. Da kommen nur Persönlichkeiten rein, "die durch Leistung, Fairplay und Miteinander Vorbild geworden sind"
  • und einen Bambi in der Kategorie "Wirtschaft"
  • und den Querdenkerpreis für ein besonderes soziales Engagement
  • und einen Ehrenpreis, weil er den Verein St. Pauli gerettet hat
  • und 2012 wurde er "Bayer ehrenhalber"; die "Einbürgerungsurkunde" überreichte Ministerpräsident Seehofer höchstpersönlich! 

Quelle: RP ONLINE Bei "Hey Jude" war Ulis Welt in Ordnung: Uli Hoeneß verrät das Geheimnis seines Erfolges: "Mein oberstes Prinzip war immer: Nicht nach oben buckeln und nach unten treten - sondern umgekehrt. Ich habe nie vergessen, wo ich herkomme."

Und nicht vergessen: Bereits 1974 erschien eine Sonderbriefmarke mit einem leicht verfremdeten Uli Hoeneß!

Also, wenn das einen jungen Menschen nicht anspornt, diesem Uli Hoeneß nachzueifern. Eine Ikone des deutschen Fußballs zu werden. Leider haben manche Ikonen die schlechte Angewohnheit, tief zu fallen. Vor allem, wenn sie im Verdacht stehen, über hundert Millionen Euronen am deutschen Finanzamt vorbei in die Schweiz geschleust zu haben. 

Und dabei hatte doch der Bundesfinanzmister mit der Schweiz ein Abkommen ausgehandelt: Da hätten solche Fälle wie Uli Hoeneß anonym Geds gezahlt und dann wäre alles in Ordnung gewesen. Aber da gab es dann wache Politiker - diesmal vor allem im Bundesrat, die waren mit so einem Kuhhandel nicht einverstanden. Im Gegenteil, immer mehr Bundesländer kauften CDs mit den Beweisen für Steuerbetrug.

Das wurde dann auch dem Uli Hoeneß zu heiß. Noch im Januar diese Jahres zeigte er sich beim zuständigen Finanzamt selbst an und schob als "Abschlagzahlung" gleich mal sechs Millionen Euronen rüber...

Wenn das die jugendlichen Fans erfahren, bricht da für sie nicht eine Welt zusammen - die Scheinwelt des fairen und gerechten Fußballs?!

Und auch die CSU war ja bislang ein Fan von Uli Hoeneß, sie wollte ihn gar zum Kandidaten küren. Doch Uli Hoeneß lehnte ab. Spätestens im Januar 2013 war Seehofer gewiss froh darüber, dass Hoeneß nicht kandidierte - da erfuhren seine Excellenz Herr Ministerpräsident von den Behörden, dass Hoeneß verdächtigt wird, Steuern hinterzogen zu haben.

Und viele Bürgerinnen und Bürger werden grübeln: Ist bei einer Würschtelfabrik wirklich soviel verdient? Woher kommen die über 100 Millionen Euronen? Was waren das für Geschäfte? Ist beim Fußball soviel verdient?

Und was sagen die Politiker dazu?


Veröffentlicht am 21.04.2013 von don desi

Und was sagt Uli Hoeneß selbst zur Steuerflucht in die Schweiz?


Veröffentlicht am 21.04.2013 von 12345687764

Gibt es vielleicht zwei Uli Hoeneß? Oder ist Uli Hoeneß eine gespaltene Persönlichkeit? Jedenfalls ist er wohl kein Vorbild mehr - auch nicht für die Jugend! Und dabei hatte ja bereits 2010 die Redaktion von EXTRA3 (NDR) alle potentiellen Steuerflüchter mit einem Song gewarnt:


Hochgeladen am 12.02.2010 von SehrWitzigComedy