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Mittwoch, 11. September 2013

Bundesverwaltungsgericht entschied: Keine Religionsfreiheit für Muslime

Heute fällte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein Grundsatzurteil. Worum ging es? Darum, ob ein muslimisches Mädchen zusammen mit leicht bekleideten Jungs gemeinsam am Schwimmunterricht teilnehmen muss. Die Eltern der damals elfjährigen Tochter hatten sich am Gymnasium beschwert, dass ihre Tochter zusammen mit nur mit Badehose bekleideten Jungs am Schwimmunterricht teilnehmen sollte. Sie wollten, dass ihre Tochter vom Schwimmunterricht befreit wird.

Die Schule lehnte ab. Die Eltern zogen vor den Kadi. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof lehnte die Klage der Eltern ab. Die Richter meinten, das Mädchen könne sich ja einen "Burkini" anziehen ... Dabei hatten die Richter übersehen, dass es darum gar nicht ging. Auch wenn das Mädchen im Burkini ins Wasser geht, erbleibt ihr der Anblick von halbnackten Jungs nicht erspart. Und ihre Relgion verbietet nun mal, dass Mädchen gemeinsam mit leicht bekleideten jungen Männern öffentlich zusammenkommen.

Auch die höchste Instanz in Leipzig entschied: das Mädchen muss am Schwimmunterricht teilnehmen. Punktum! Basta.

Ich finde dieses Urteil verhehrend. Nicht weil ich Muslimin bin. Sondern weil ich der Meinung bin, dass in Deutschland Religionsfreiheit herrscht! Und wenn eine andere Religion als das Christentum es den Gläubigen nicht erlaubt, dass Jungs und Mädchen gemeinsam öffentlich baden, dann sollten wir das respektieren. 

Wieso hat die Schulleitung nicht das Mädchen vom Schwimmunterricht befreit? Oder es in eine Klasse gesteckt, in dem nur Mädchen unterrichtet werden? 

Gerade jetzt, da die Nachrichten voll sind von Gotteskämpfern im Mittleren Osten, ist doch eine solche richterliche Entscheidung schlimm. Schlimm für das Ansehen Deutschlands. Da sprechen Politiker immer wieder von Integration, da gibt es Integrationsbeauftragte, wenn es jedoch zur Sache geht, dann ist es in Deuchtschland mit der Integration nicht weit her.

Was passiert jetzt? Jetzt können die Fundamentalisten mit dem Finger auf die Deutschen zeigen: Die Deutschen, das sind ganz schlimme Menschen. Die zwingen unsere Mädchen in den Schulen zusammen mit unzüchtig bekleideten Jungs zu baden! Das erzeugt ein immens negatives Image! Der Ruf der Deutschen ist hin!

Nun leben in den arabischen Ländern viele Reiche, die Luxusgüter aus Deutschland importieren. Die werden dann von ihren Landsleuten gefragt werden: Warum fährst du noch ein großes deutsches Auto? Weißt du nicht, was die Deutschen mit unseren Mädchen anstellen?

Und jeder Werbemanager wird bestätigen: Sobald die Reputation angekratzt ist, bleiben Käufer weg. Und warum? Nur weil eine kleiner Schulleiter stur ist, weil er an seinen Vorschriften klebt. Hätte er sich einen Zacken aus der Krone gebrochen, wenn er das Mädchen vom Schwimmunterricht befreit hätte? Bestimmt nicht! Und die Eltern des Mädchens wären zufrieden gewesen. Und sie hätten ihren Landsleuten erzählt: Diese Schule ist verständnisvoll, sie nimmt auf unseren Glauben Rücksicht!

Und so etwas spricht sich herum! Dann im positiven Sinn. 

Quelle: Süddeutsche.de Musliminnen müssen zum Schwimmunterricht: Was wiegt schwerer, der staatliche Bildungsauftrag oder die Glaubensfreiheit von Schülern? Im Streit um eine muslimische Schülerin, die die Teilnahme am Schwimmunterricht aus religiösen Gründen trotz Burkini verweigert, hat das Bundesverwaltungsgericht heute ein Grundsatzurteil gefällt.


Veröffentlicht am 28.09.2012 von gbs Hochschulgruppe Koblenz

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 28. November 2012

Liegt Titisee-Neustadt in Bangladesh? - Blog von Kiat Gorina


So eine blöde Frage! Titisee liegt in Baden-Württemberg! Da gab es einen Großen Band - vierzehn Menschen sind verbrannt! In einem Heim für Behinderte. Das hat nichts mit Bangladesh zu tun!

Wirklich? Auch in einer Textilfabrik in Bangladesh brannte es - über einhundert Tote! Da gab es keine Notausgänge! Oder die waren zugesperrt!


Veröffentlicht am 28.11.2012 von afpde

Da hören wir es wieder: Keine richtigen Sicherheitsvorkehrungen! In Bangladesh! Das kann nicht mit deutschen Verhältnissen verglichen werden! Wirklich nicht?

Wieso hat es dann in Titisee-Neustadt gebrannt? Was war die Brandursache? Ein Gasofen soll in die Luft geflogen sein. Wieso wurde ein Gasofen eingesetzt? Gab es da keine funktionierende Heizung? 

Immerhin soll das Gebäude erst vor sechs Jahren saniert worden sein, da müsste es doch eine funktionierende Heizung geben. Und der Raum war mit brennbarem Material gefüllt. Die Behinderten verpackten Holzgegenstände. Da gab es Kartonagen und Papier und Holzteile und brennbare Chemikalien. Alles leicht entzündlich!

Und da sollte ein Gasofen im Einsatz gewesen sein? Kaum zu glauben!

Quellen:
  1. stuttgarter-zeitung.de Kampf gegen den tödlichen Rauch
  2. Der Tagesspiegel Proteste nach Brand in Bangladesch
Alle Verantwortlichen behaupten: "Die Sicherheitsvorschriften wurden eingehalten!" Da frage ich mich: Wieso war ein Gasofen im Einsatz? Angeschlossen an einer Gasflasche? Immerhin wird zugegeben, dass eine Verpuffung stattfand! Also muss Gas entwichen sein.

Kann es sein, dass einige Sicherheitsvorscriften doch nicht beachtetet wurden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Räumen mit brennbaren Materialien ein solcher Gasofen mit angeschlossener Gasflasche zum Heizen verwendet werden darf!

Das widerspricht doch jedem gesunden Menschverstand! 

Nur - was hat Menschenverstand mit Sicherheitsbestimmungen zu tun. 

In Bangladesh waren die Opfer arme Menschen, die wie Sklaven nähen mussten. Auch  für deutsche Abnehmer. Und in Titisee-Neustadt waren es behinderte Menschen, die auch arbeiten mussten. Und dafür auch nicht besonders gut "bezahlt" wurden - es sind ja Behinderte!

Kann es sein, dass um zu sparen, ein solcher gefährlicher Gasofen hingestellt wurde! Es sind ja "nur" Behinderte!

Quelle: WAZ Ermittler untersuchen Grund für Brandkatastrophe in Titisee-Neustadt


Veröffentlicht am 27.11.2012 von badischezeitung

Die Frage bleibt: Was hat ein solcher Gasofen in einem Werkstattraum für Behinderte zu suchen?

Und wenn ich sehen muss, dass es für Behinderte im Rollstuhl im Notfall nur einen Rettungsweg über eine Treppe gab - dann zweifle ich an der Sicherheit!


Veröffentlicht am 27.11.2012 von nfgAKTUELL5

Wahrscheinlich könnten alle Opfer noch leben, wäre kein Gasofen eingesetzt worden und hätten die Behinderten im Rollstuhl ebenerdig ins Freie fahren können!

Diese Katastrophe sollte Anlass sein, andere Behindertenstätten genauestens zu untersuchen und die Sicherheitsvorschriften neu zu überdenken!

Übernommen von Over-Blog