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Mittwoch, 15. Januar 2014

GLOSSE: Hosen runterlassen - wegen der Bilderberger

Ja, das haben sie fein eingefädelt - diese Drahtzieher! Wer? Na, die Bilderberger! Angefangen hat es mit nur sieben Menschen. Sie zogen am 12. Januar 2002 ihre Hosen oder Röcke aus und fuhren unten ohne U-Bahn! Mittlerweile hat sich dieser Tag des "unten ohne" auf dem ganzen Globus herumgesprochen.  So auch dieses Jahr! Auch in Berlin: 


Veröffentlicht am 12.01.2014 von Berliner Morgenpost

Da zogen sich Menschen die Hosen und Röcke aus und fuhren unten ohne U-Bahn. Warum das alles? Und wer hat das organisiert? Nicht ein Veranstater wie Improv Everywhere. Nein, wer steckt dahinter? In Wirklichkeit die Bilderberger! Genau, die Bilderberger! Sie haben lange vorausgesehen, dass die Zockerbanken in die Pleite marschieren. 

Das muss auf jeden Fall verhindert werden. Womit? Mit dem Geld der kleinen Leute. Ja, die kleinen Leute müssen dann die Hosen runterlassen, d. h. sich vom Ersparten trennen. Nur um die Zockerbanken weiter zu finanzieren! Ja, und ans Hosen runter lassen müssen die Menschen sich erst gewöhnen. 

Also führen wir einen Hosen runterlassen Tag ein. Natürlich in Englisch. Weltweit! Als Spaßaktion. Wenn es dann wirklich ernst wird, wenn die Zwangsabgabe wirklich kommt, dann haben sich die kleinen Leute schon so an diesen Spaß gewöhnt, dass sie sich das gefallen lassen! Ja, so dachten die Bilderberger. 

Und bisher scheint ihre Rechnung aufzugehen. Sie haben auch die passenden Regeln erfunden: Niemand darf mit den anderen mit runtergelassenen Hosen sprechen. Ja, alle müssen so tun, als sei das normal. Damit es in Fleisch und Blut übergeht: Den Zockerbanken das letzte Ersparte zu geben, das ist das Normalste der Welt! Das macht Spaß! 

Und als nächstes folgt der "Letztes Hemd"-Tag ... In den Denkfabriker der Bilderberger wird schon eifrig geplant.  

Und wenn alle ihr letztes Hemd für die notleidenden Zockerbanken gegeben haben, dann kommt der ultimative Kick, das höchste der Gefühle: 


GIB DEIN LEBEN! 

Übernommen von OverBlog

Montag, 13. Januar 2014

GLOSSE: Halbnackter Bodybuilder entert Kanzlerin-Jet und schläft in ihrem Bett

Deutschland hat auch einen Regierungs-flughafen Köln/Bonn. Da parkt der Jet für die Kanzlerin. Dieser Regierungs-flughafen ist sehr streng bewacht. 

Und im Juli 2013 kam ein Bodybuilder auf die Idee, mal im Bett der Kanzlerin zu schlafen. 

Aber - wie gesagt - dieser Regierungsflughafen ist streng bewacht. Also sagte der Bodybuilder am Haupttor, er sei Soldat. Er wurde durchgelassen - er hatte ja seinen Personalausweis dabei. 

Er marschierte auf dem Gelände zu dem Kanzlerin-Jet und zog sich vorher aus - bis auf die Unterhose! Schließlich sollte jeder sehen, was für eine trainierte Figur er hat! Und für alle Fälle hatte er ein Päckchen Marihuana dabei. Mann weiß ja nie, ob er so etwas braucht. 

Dann versuchte er ins Flugzeug einzudringen, das war gar nicht so einfach. Obwohl er vorher fleißig geübt hatte - mit einem Simulator aus dem Internet! Nach einigen Mühen war er endlich im Cockpit und wollte die Maschine starten. Da gab es Probleme. Also setzte er einen Notruf ab, konsumierte etwas Marihuana, legte sich ins Kanzlerin-Bett und schlief ein. 

Endlich kam der Notruf bei dem Sicherheitspersonal an, trotzdem dauerte es drei Stunden, bis das Personal den Bodybuilder gefunden hatte. Ein Polizeihund biss ihm ins Bein, dann wurde der Bodybuilder auf einer Trage festgezurrt und aus dem Flugzeug entfernt. 

Die beteiligten Behörden widersprechen sich, was die Sicherung des Regierungsflughafens angeht. Und jetzt liegt die Anklage gegen den Bodybuilder vor - nach weit über einem Jahr. 

Ja, jetzt wissen wir auch, wieso die Kanzlerin ihren bisherigen Verteidigungsminister abgezogen und zum Innenminister degradiert hat. Und damit so etwas nicht mehr vorkommt, wurde UvdL neue Verteidigungsministerin. Sie muss jetzt diesen Augiasstall - auch Bundeswehr genannt - aufräumen. 


Veröffentlicht am 16.12.2013 von puuuchica

Als erste Abwehrmaßnahme ließ UvdL Konterfeis von sich und der Kanzlerin aufstellen - mit Erfolg: Ein Nachahmungstäter ergriff sofort schreiend die Flucht ...

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 10. November 2013

Tageshoroskop und Vorausschau für 11.11.2013 - Piraten - Hosen runter - Precht - Hartz IV

Heute, am 11.11.2013 steht der zunehmende Mond zunächst noch im Wassermann. Um 03:36 Uhr wechselt er in die Fische. 

Mond im Wassermann, da denken wir besonders sozial und engagieren uns mehr als sonst. Das Zeichen Wassermann entspricht dem Schienbein, dem Fußknöchel und dem Kreislauf. Die zugehörige Tarotkarte ist der Stern. Diese Karte bedeutet meist unerwartete Hilfe und spirituelle Führung. Magische Titel sind "Tochter des Firmaments" und "wohnt zwischen den Wassern." Glücksorte: Bahnhöfe, öffentliche Plätze, Kinos, U-Bahn. 

Mond in den Fischen, da träumen wir besonders viel, wir erhalten in unseren Träumen neue Hinweise und Ideen. Die Fische entsprechen den Füßen. Im Tarotsystem ist der Trumpf Der Mond zugeordnet. Er symbolisiert Täuschung, Verrat und das Unbekannte. Magische Titel sind "Herrscher von Ebbe und Flut" und "Kind der Söhne des Mächtigen". Glücksorte: Flüsse, Mühlen.

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "ernten" können, was wir in der vorangegangenen Zeit des absteigenden Mondes Zeit "säen" konnten.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel. 

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein Symbol für Belohnung, Erfüllung und Vollendung - für mich ein sehr gutes Zeichen.  

  • Mond im Trigon zum Merkur: Unsere praktische Intelligenz ist besonders ausgeprägt und bringt uns voran.
  • Mond in Konjunktion zum Neptun: warnt uns vor Überempfindlichkeit!
  • Mond im Sextil zur Venus: sehr gut für die Liebe.
  • Mond im Sextil zum Pluto: Unser Gefühlsleben ist besonders ausgeprägt.
  • Merkur im Trigon zum Neptun: Wir haben großartige Pläne, die Wirklichkeit werden.

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • das Ziehen von Grenzen
  • das Einrichten von Lagern
  • Verträge
  • den Kauf von Kleidung

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • große Feiern

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


TV BAYERN LIVE - Piraten lassen die Hosen runter
Veröffentlicht am 10.11.2013 von TVBayernlive


Veröffentlicht am 10.11.2013 von Bananenrepublik1

Mittwoch, 11. September 2013

Bundesverwaltungsgericht entschied: Keine Religionsfreiheit für Muslime

Heute fällte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein Grundsatzurteil. Worum ging es? Darum, ob ein muslimisches Mädchen zusammen mit leicht bekleideten Jungs gemeinsam am Schwimmunterricht teilnehmen muss. Die Eltern der damals elfjährigen Tochter hatten sich am Gymnasium beschwert, dass ihre Tochter zusammen mit nur mit Badehose bekleideten Jungs am Schwimmunterricht teilnehmen sollte. Sie wollten, dass ihre Tochter vom Schwimmunterricht befreit wird.

Die Schule lehnte ab. Die Eltern zogen vor den Kadi. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof lehnte die Klage der Eltern ab. Die Richter meinten, das Mädchen könne sich ja einen "Burkini" anziehen ... Dabei hatten die Richter übersehen, dass es darum gar nicht ging. Auch wenn das Mädchen im Burkini ins Wasser geht, erbleibt ihr der Anblick von halbnackten Jungs nicht erspart. Und ihre Relgion verbietet nun mal, dass Mädchen gemeinsam mit leicht bekleideten jungen Männern öffentlich zusammenkommen.

Auch die höchste Instanz in Leipzig entschied: das Mädchen muss am Schwimmunterricht teilnehmen. Punktum! Basta.

Ich finde dieses Urteil verhehrend. Nicht weil ich Muslimin bin. Sondern weil ich der Meinung bin, dass in Deutschland Religionsfreiheit herrscht! Und wenn eine andere Religion als das Christentum es den Gläubigen nicht erlaubt, dass Jungs und Mädchen gemeinsam öffentlich baden, dann sollten wir das respektieren. 

Wieso hat die Schulleitung nicht das Mädchen vom Schwimmunterricht befreit? Oder es in eine Klasse gesteckt, in dem nur Mädchen unterrichtet werden? 

Gerade jetzt, da die Nachrichten voll sind von Gotteskämpfern im Mittleren Osten, ist doch eine solche richterliche Entscheidung schlimm. Schlimm für das Ansehen Deutschlands. Da sprechen Politiker immer wieder von Integration, da gibt es Integrationsbeauftragte, wenn es jedoch zur Sache geht, dann ist es in Deuchtschland mit der Integration nicht weit her.

Was passiert jetzt? Jetzt können die Fundamentalisten mit dem Finger auf die Deutschen zeigen: Die Deutschen, das sind ganz schlimme Menschen. Die zwingen unsere Mädchen in den Schulen zusammen mit unzüchtig bekleideten Jungs zu baden! Das erzeugt ein immens negatives Image! Der Ruf der Deutschen ist hin!

Nun leben in den arabischen Ländern viele Reiche, die Luxusgüter aus Deutschland importieren. Die werden dann von ihren Landsleuten gefragt werden: Warum fährst du noch ein großes deutsches Auto? Weißt du nicht, was die Deutschen mit unseren Mädchen anstellen?

Und jeder Werbemanager wird bestätigen: Sobald die Reputation angekratzt ist, bleiben Käufer weg. Und warum? Nur weil eine kleiner Schulleiter stur ist, weil er an seinen Vorschriften klebt. Hätte er sich einen Zacken aus der Krone gebrochen, wenn er das Mädchen vom Schwimmunterricht befreit hätte? Bestimmt nicht! Und die Eltern des Mädchens wären zufrieden gewesen. Und sie hätten ihren Landsleuten erzählt: Diese Schule ist verständnisvoll, sie nimmt auf unseren Glauben Rücksicht!

Und so etwas spricht sich herum! Dann im positiven Sinn. 

Quelle: Süddeutsche.de Musliminnen müssen zum Schwimmunterricht: Was wiegt schwerer, der staatliche Bildungsauftrag oder die Glaubensfreiheit von Schülern? Im Streit um eine muslimische Schülerin, die die Teilnahme am Schwimmunterricht aus religiösen Gründen trotz Burkini verweigert, hat das Bundesverwaltungsgericht heute ein Grundsatzurteil gefällt.


Veröffentlicht am 28.09.2012 von gbs Hochschulgruppe Koblenz

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 1. August 2012

Olympia 2012 - Ungeniert manipuliert - Blog von Kiat Gorina


Da meldet WELT ONLINE: "Manipulation – Alle acht Athleten ausgeschlossen" : "Sie wollten ihre Spiele verlieren, um auf leichtere Gegner zu treffen. Doch die Rechnung von acht asiatischen Badminton-Spielerinnen ging nicht auf: Nun bangt die Sportart um ihren Olympia-Status." 


Offenbar greift ein Virus immer mehr um sich: Der Manipulationsvirus. Beim LIBOR - dem Zinssatz für Banken, wenn sie sich von anderen Banken Geld leihen wollen - wurde manipuliert! Und was passiert den Rädelsführern? Nichts! Im Gegenteil: Sie mussten zwar ihre Chefsessel räumen - aber ihr Abgang wurde fürstlich vergoldet!
Quelle: Die neue Ethik - Betrug en gros bringt Geld en gros 


Dieser Manipulationsvirus hat auch olympische Disziplinen ergriffen - schon seit Jahren! Aber nichts wurde dagegen unternommen! Jetzt allerdings schon: Immer mehr Zuseherinnen und Zuseher wenden sich gelangweilt und voller Abscheu ab. Die Massen lassen sich nicht mehr verarschen - und das ist gut so! 


Also sinken die Margen für die Werbung - dann erst werden die Veranstaler aktiv! Was hat das alles noch mit Sport zu tun? Was ist aus dem Motto "Der Beste gewinnt!" geworden? Heutzutage heißt es doch nur: "Wer am meisten betrügt gewinnt!" 


Da wundert es mich nicht mehr, wenn immer mehr Menschen sich von solch manipulierten Spielen und Wettkämpfen abwenden - und das ist gut so. 


Aber es gibt ja Menschen, die partout nicht verlieren können - also wird getrickst und getäuscht. Ein reicher Cousin spielt Golf, er erzählte mir, dass es Spezialhosen für Golfer gibt: Wenn ein Golfer seinen Ball irgendwo versiebt hat und nicht mehr findet, dann braucht er nur an einem Schnürchen in seiner Hosentasche zu ziehen und schon rollt unten ein Golfball raus. 


"Ach, da ist er ja!" ruft dann der Golf-Betrüger und spielt mit dem neuen Ball weiter. Die Eingeweihten kennen sein Geheimnis. Was hat der Betrüger davon? Dass er vielleicht am Stammtisch erzählen kann, wie toll er gespielt hat? 


Oder muss es heißen: Wie plump er betrogen hat? 


Was ist von solch einer Menschheit zu halten? Nicht viel! Mir tun solche Menschen leid! Sie können nur tricksen und betrügen - nicht nur beim Golf, nicht nur bei Olympia, sondern auch im Berufsleben! Auch in der Wirtschaft! Und irgendwann treffen sie auf jemanden, der noch besser tricksen kann - und sie liegen zerstört am Boden!



Veröffentlicht am 01.08.2012 von focusonline


besucherzhler

Montag, 9. Juli 2012

Brömmel und die Kaffeekanne - Blog von Kiat Gorina


Außer den Tieren gibt es noch mehr Famoses auf meinem Hof. Eines davon ist meine Kaffeekanne, so ein kleiner Aluminiumvulkan, mit dem man auf dem Herd Espresso kochen kann. Leicht gewöhnungsbedürftig, das gute Stück. 
Wenn es heiß genug ist, fängt es heftig an zu zischen und zu fauchen. Es hört sich jedesmal an, als ob mir die Kanne gleich um die Ohren fliegt. Bisher ist sie das nicht, Küche, Kanne und Ohren sind noch heil.
Das andere ist mein alter Ladewagen, der im Westen hinter der Scheune steht. Das gute Stück ist im Winter eine herrlich warme Sonnenterasse. Die Sonne scheint direkt hinein, die seitlichen Bretterwände halten den eisigen Wind ab, und die Aussicht über die Felder ist auch schön. 
So, und was haben die explosive Kaffeekanne und der Ladewagen miteinander zu tun? Wenn ich in dem Ding ein Sonnenbad nehme - im Wagen, nicht in der Kanne! - kommen Murrli und Wähli auch dazu. Murrli macht es sich auf meinem Bauch bequem, und Wähli untersucht die Löcher im Wagenboden. 
An dem Nachmittag ging irgendwie alles schief: erst habe ich mir an der verrosteten Eisenkante die Hosen aufgerissen, dann noch den Kopf an der blöden Eisenstange gestoßen. Auch die beiden Kater waren unruhig, obwohl sie natürlich keine zerrissenen Hosen hatten. 
Unruhig maunzend drehten sie die Köpfe hin und her, liefen vor und zurück. Nein, friedlich und geruhsam war das Ganze nicht gerade. 
Aha! Jetzt hörte ich es auch. Das klang ja wie meine Kaffeekanne. Nur dass sich Kaffeekannen eben nicht wütend anhören. Das Gefauche kam aus einem größeren Loch im Boden. Die Kater schauten hin, ich beugte mich auch über das Loch - und dann schoss etwas mit einem gewaltigen Zischen nach oben! 
Schreck! Die Katzen flitzten davon, ich fuhr zurück und haute mir zum zweiten Mal die "Birne" an!
Tja, was uns da so erschreckt hatte, war keine explodierende Kaffeekanne, sondern der alte Brömmel, der mit seiner langen Vorderpfote nach den Katern gekrallt hatte.
Hochgeladen von KiatGorina1 am 11.01.2011

besucherzähler

Samstag, 29. Januar 2011

REALSATIRE: Ein Lehrstück für die Arbeitslosenindustrie - Blog von Kiat Gorina


Immer wenn ich von "Arbeitslosenindustrie" spreche, sehen mich manche Menschen erstaunt an. Manche schütteln ihren Kopf, andere meinen "So ein Quatsch!" oder ...

Also nehmen wir doch ein Beispiel, ganz frisch aus der Presse: WELT ONLINE meldet, dass Arbeitsagenturen unter Umständen die Kosten für einen Frisörbesuch eines Langzeitarbeitslosen übernehmen.

Jetzt üben wir das mal durch, was da für Kosten dann anfallen. Nehmen wir als Beispiel den Hartz IV Empfänger Isidor Sengespeck. Isidor hat eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen. Aber er hat kein Geld mehr für den laufenden Monat. Also ruft er seinen "Berater" in der Arbeitsagentur an. "Fragen Sie in zwei Wochen wieder nach, vorher habe ich keine Zeit!" schnarrt sein Berater. "Dann ist es zu spät, das Vorstellungsgespräch findet bereits übermorgen statt", widerspricht Isidor.

"Na gut, dann kommen Sie morgen früh um acht! Und vergessen Sie nicht die Unterlagen!"

Isidor ist pünktlich bei seinem Berater. Er lässt sich alles zeigen und brummt: "Aber Haare waschen ist nicht drin, Haare schneiden ja. Ich kenne da einen Frisör, der macht das für zehn Euro. Mehr kriegen Sie nicht."

"Wo ist dieser Frisör?"

"Im Einkaufszentrum ..."

"Kriege ich dann die Fahrtkosten auch?"

"Nein, das ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen?"

"Aber zu Fuß bin ich da Stunden unterwegs - bei diesem Sauwetter!" 

"Na gut, ich will nicht so sein! Was kostet ein Trockenhaarschnitt bei ihrem Frisör?" 

"Vierzehn Euro"

"Gut, ich bewillige Ihnen zwölf Euro, das ist sehr großzügig, der Staat muss sparen. Und lassen Sie sich eine Quittung geben."

"Ja, ich habe da noch ein Problem", druckst Isidor, "ich habe keine passende Hose zum Anziehen, nur geflickte Jeans."

"Moment, da muss ich in meinen Dienstanweisungen nachsehen." Blätter , blätter, blätter ... "Da steht leider nichts Genaues. Ich muss da wegen Ihnen meine Team-Leiterin fragen." Der Berater greift zum Telefon - ein längeres Gespräch. Die Team-Leiterin hat zwar schon davon gehört, aber sie vergewissert sich bei ihrem Vorgesetzten. Nach einer halben Stunde steht fest: In begründeten Ausnahmefällen - aber nur in solchen - darf eine Hose für das Vorstellungsgespräch genehmigt werden.

Dann schaut der Berater auf Isidors Schuhe, alte Turnschuhe. "Also, mit solchen Schuhen können Sie da nicht auftauchen! Haben Sie keine anderen Schuhe?"

Isidor schüttelt den Kopf: "Nur noch Gummistiefel."

"Die passen doch nicht."

Der Berater ruft wieder seine Team-Leiterin an, die ruft ihren Vorgesetzten an, diesmal dauert es nur eine Viertelstunde. Dann darf der Berater dem Isidor für Schuhe weitere 30 Euro und für eine Hose nochmal dreißig Euro bewilligen ...

Diese ganze Beratung hat eine Stunde gedauert. Jetzt rechnen wir mal nach:

  • Was kostet eine Stunde dieses Beraters für den Steuerzahler?
  • Was kostet eine halbe Stunde der Team-Leiterin für den Steuerzahler?
  • Was kostet eine halbe Stunde des Vorgesetzten für den Steuerzahler?

Allein die Personalkosten dieser drei Beschäftigten der Agentur sind höher als die 72 Euro, die Isidor erhält, um beim Vorstellungsgespräch halbwegs passabel auszuschauen.

So, das ist ein Einzelfall. Wieviele solche Fälle gibt es dann bundesweit? Viele! Und diese Fälle verursachen mehr Personalunkosten, als dem Steuerzahler lieb sein kann.

Geht es auch billiger? Sicher! Isidor bekommt ein bedingungsloses Grundeinkommen. Er will sich bewerben und will vorher zum Frisör gehen. Da sein Grundeinkommen ihm das ermöglicht, ohne dass er vorher Fastentage einlegen muss, braucht er keinen Berater.

Damit wird für solche Fälle ein Berater überflüssig. Soviel zu dem Argument: "Das Grundeinkommen ist nicht finanzierbar!"

Zum Abschluss noch ein weiterer Wahnsinn - diesmal aus dem Jobcenter Braunschweig:


Veröffentlicht am 13.01.2011 von LaberrhabarberPF

Übernommen aus Over-Blog