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Donnerstag, 20. Februar 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 21.02.2014 - Vorwürfe gegen Tebartz-van Elst erhärtet

Heute, am 21.02.2014 steht der abnehmende Mond im Skorpion. Da befindet er sich im Fall - wir werden von seoner Wirkungen weniger spüren als sonst.

Mond im Skorpion, das gibt uns starke Energien. Das ist gut, weil wir so auch mit großen Veränderungen fertig werden. Der Skorpion herrscht über die Fortpflanzungsorgane. Im Tarotsystem entspricht der Skorpion dem Tod. Damit ist nicht der Tod als solcher gemeint, sondern Wandlung und Veränderung. Der magische Titel dieser Karte ist "Kind des Großen Verwandlers" und  auch “Herrscher der Tore des Todes."  Glücksorte: Brunnen, Thermalbäder. 

Der Mond ist absteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "säen" können, was wir in der kommenden Zeit des aufsteigenden Mondes Zeit "ernten" werden.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge der Herrscher über Wachstum und Geburt - für mich ein sehr gutes Vorzeichen.  

  • Mond Trigon Jupiter: verspricht materielle Gewinne.
  • Mond Sextil Pluto: Unsere besonders starken Gefühle beleben unsere Beziehungen.
  • Mond Quadrat Merkur: warnt uns vor oberflächlichem Denken!
  • Mond Sextil Venus: sehr gut für die Liebe.
  • Mond Konjunktion Saturn: warnt uns vor Eigensinn!

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • größere Ankäufe
  • Investionen
  • Eröffnungen

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • den Abschluss von Projekten
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 17.02.2014 von hrfernsehen

Dienstag, 30. Juli 2013

Neue Beute eines Plagiatsjägers: Plagiatsvorwürfe gegen Prof. Dr. Norbert Lammert?

Ein Plagiatsjäger schlug wieder zu: Er nennt sich Robert Schmidt. Ja, ein Jäger mit diesem Namen brachte die damalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan zu Fall, sie trat von ihrem Ministeramt zurück. Der Doktortitel wurde ihr entzogen! Diesmal soll Dr. Norbert Lammert die Beute sein. Ja, genau, der Bundestagspräsident. Seine Dissertation ist schon etwas angegraut, sie entstand 1975:

Quelle: n-tv Lammert lässt Doktorarbeit prüfen: Der Plagiatsjäger mit dem Pseudonym "Robert Schmidt" schreibt, er habe auf 42 Seiten von Lammerts Dissertation 21 Quellen gefunden, bei denen es "Unregelmäßigkeiten" gebe. "Hierbei handelt es sich vorwiegend, aber nicht ausschließlich um Plagiate", so der Vorwurf. Lammert habe "einen erheblichen Teil der als verwendet angegebenen Literatur" offenbar nicht gelesen.

Das ist ein hammerharter Vorwurf! Andererseits gilt Robert Schmidt als "sehr gründlich prüfender Analytiker". Er hat sich ja jemand ganz oben von der politischen Spitze ausgesucht. Ich gehe mal davon aus, er weiß, was er veröffentlicht.

Und wie reagiert Dr. Norbert Lammert? n-tv berichtet: Der "Welt" sagte Lammert dazu: "Ich habe meine Doktorarbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt." Allerdings will er die Arbeit untersuchen lassen: "Ich habe die Universität Bochum unverzüglich darum gebeten, die Vorwürfe zu prüfen." Der Deutschen Presse-Agentur teilte Lammert mit, er sei von der wissenschaftlichen Qualität seiner Dissertation überzeugt.

Und was schreibt eigentlich Robert Schmidt? Schauen wir halt in seinen Blog:

Quelle: lammertplag: Zweck der Dokumentation ist es, sowohl die Universität Bochum als auch die allgemeine Öffentlichkeit anhand einer ausreichend großen Anzahl von exemplarischen Belegstellen über wissenschaftliches Fehlverhalten in der untersuchten Arbeit zu informieren. Ziel der Dokumentation ist es jedoch nicht, dieses möglichst vollständig zu erfassen, was mit einem hohen Zeitaufwand verbunden wäre. Ich habe daher die Untersuchung abgebrochen, nachdem ich die Marke von einem Drittel der Seiten des Hauptteils, die fragwürdige Passagen enthalten, überschritten habe. Oder anders ausgedrückt: Ich meine jetzt genug problematische Belegstellen gefunden zu haben, die eine umfassende offizielle Untersuchung der Arbeit rechtfertigen.

Das ist ja irgendwie verständlich. In einem Drittel der Dissertation fand er zu kritisierende Passagen, das reicht ja, wohl, dass diese Arbeit erneut von der Universität Bochum geprüft wird. Da sind sich Plagiatjäger und Doktortitelinhaber einig.

Besonders leseswert finde ich das Kapitel II. bei Robert Schmidt, da geht es um "bemerkenswerte Fundstellen". Wie beispielsweise 

  • Lammert schreibe anderen Personen Begriffe zu, die diese nachweislich gar nicht gebrauchen
  • Lammert suggeriere den Anschein, die angegebene Literatur gelesen zu haben, obwohl er nur aus der Sekundärliteratur zitiere und dabei Fehler übernehme
  • Lammert verweise gar auf ein Buch, das es überhaupt nicht gibt!

Schaut selbst rein und macht euch ein eigenes Bild. Und wer die roten Seitenzahlen anklickt, dem wird eine Ähnlichkeit zur Vorgehensweise bei Annette Schavan auffallen: Damit die Textübernahme nicht gleich auffällt, werden die übernommenen Texte etwas umgemodelt, etwas weggelassen, manchmal etwas dazu erfunden. 

Ach ja, womit befasst sich Lammert in seiner Doktorarbeit? Der Titel lautet: "Lokale Organisationsstrukturen innerparteilicher Willensbildung. Fallstudie am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet"

Hmm, Fallstudie! Normalerweise gibt eine Fallstudie ja nicht unbedingt ein Thema für einer Doktorarbeit her. Aber ich mag mich irren.

Es gibt einen noch einen längeren Titel: "Die Bedeutung regionaler und nichtregionaler Organisationsstrukturen im Willensbildungsprozeß politischer Parteien auf unterer Organisationsebene – dargestellt am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet"

Auf Seite 100 dieser Dissertation steht ein für mich bemerkenswerter Satz: Der “aktive Bürger” ist nach wie vor die schwächste Stelle in der Theorie und Praxis der Demokratie wie der Parteien.

Darüber lohnt sich wirklich nachzudenken ...

Und was gibt es sonst noch von der Plagiatorenfront zu berichten?

Quelle: Bild.de Neue Schlappe für Koch-Mehrin: Silvana Koch-Mehrin (42) muss weiterhin auf ihren Doktortitel verzichten. Das Verwaltungsgericht in Karlsruhe wies am Mittwoch eine Klage der FDP-Politikerin gegen den Entzug des Titels ab.

Und sie hat es sich sogar mit ihrem Doktorvater verdorben:

Quelle: Bild.de Doktorvater geht auf Koch-Mehrin los: Im „Tagesspiegel“ wies der Historiker Volker Sellin Vorwürfe von Koch-Mehrin zurück, die Universität Heidelberg habe seit dem Jahr 2000 von den Mängeln ihrer Arbeit gewusst und ihr dennoch den Doktortitel verliehen.
„Ich habe damals selbstverständlich nicht geahnt, dass sie abgeschrieben hat und habe dies daher mit meiner Kritik an ihrer Arbeit auch nicht ausdrücken können“, sagte der mittlerweile emeritierte Historiker der Zeitung.




Veröffentlicht am 22.07.2012 von kanzlerduell09

Der einzige Abgeordnete, der sich für die LINKEn einsetzte, war Ströbele! Ein Hoch auf Ströbele! Und die anderen Abgeordneten klatschten sogar Beifall, als eine komplette Fraktion den Saal verlassen musste! Ist das das demokratische Selbstverständnis eines Prof. Dr. Norbert Lammert?

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 20. November 2012

Plagiatsverdacht? - Dissertation von Annette Schavan - Blog von Kiat Gorina


Am  17.10.2012 schrieb Der Tagesspiegel u. a.: Der Uni-Gutachter erkennt ein typisches Muster: Schavan suggeriere, sie habe sich eigenständig mit den Originaltexten von Philosophen und Psychologen beschäftigt. Dabei nutze sie tatsächlich aber Darstellungen aus der Sekundärliteratur, ohne das jedoch ausreichend zu kennzeichnen. Und weiter:

So behandele Schavan an einer Stelle Positionen des Biologen Wilhelm H. van der Marck und des Theologen Josef Fuchs. Tatsächlich sei sie „dabei jedoch erkennbar abhängig von Auer, der aber nicht genannt wird“, zitiert der „Spiegel“ das Gutachten. Auf den Seiten 75 und 76 der Dissertation verwende sie Textbausteine von Ernst Stadter, aber „jeder Verweis auf Stadter unterbleibt; auch im Literaturverzeichnis wird er nicht aufgeführt“.

Quelle: DER TAGESSPIEGEL Welche Stellen beanstandet werden

Bereits am 14.10.2012 veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Schwere Plagiatsvorwürfe gegen Schavan: 

So schreibt sie zu Seite 63 der Dissertation, sie setze sich „in ihrem ersten Drittel vollständig aus wörtlich übernommenen oder (ohne erkennbaren sprachlichen oder inhaltlichen Gewinn) abgewandelten Fragmenten“ eines Textes von Niklas Luhmann zusammen, die jedoch nur vereinzelt als solche kenntlich gemacht würden.  An anderer Stelle heißt es, der Textausschnitt „erweist sich als Collage von Versatzstücken aus einer Arbeit von Helmut Fend. Als Zitat ausgewiesen sei jedoch nur ein Halbsatz. Die flüchtig angewandte Collage-Technik führe mehrfach zu sprachlichen, sprachlogischen und inhaltlichen Problemen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Schwere Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

Aber seit diesen Artikel wurde versucht abzulenken - vom Plagiatsverdacht. Da wurde die Tatsache hochgespielt, dass ein vertrauliches Papier an die fünfzehn Mitglieder eines Promotionsausschusses in die Öffentlichkeit gelangte. Und was ist daran so schlimm? Weil da etwas von einer "leitenden Täuschungsabsicht" steht? Oder von einer "plagiierenden Vorgehensweise"?

Da halte ich mich an den - anonymen - Verfasser der Dokumentation zur Dissertation von Schavan: 

Quelle schavanplag Dokumentation mutmaßlicher Plagiate in der Dissertation von Prof. Dr. Annette Schavan

Da gibt es unter anderem zu lesen: "Als Muster lässt sich erkennen, dass die Verfasserin oft vorgibt, Primärquellen zu rezipieren, während sie tatsächlich mit leichten Abwandlungen aus der Sekundärliteratur abschreibt. In vielen Fällen werden dabei auch Fehler bei Zitaten oder Literaturangaben mit übernommen bzw. – seltener – korrekte Literaturangaben fehlerhaft übertragen."

Und es gibt diese Dokumentation auch als PDF-Datei: Ich greife da mal heraus:

Zunächst ist die Dissertation Schavans zitiert:

Ökonomisch gesehen ist das Es das Hauptreservoir der psychischen Energie. Dynamisch betrachtet steht es in Konflikt mit dem Ich und dem Über-Ich, die – genetisch
gesehen – Differenzierungen seiner sind.

(Dissertation: Seite: 078, Zeilen: 21-24)

Und dann eine Quelle: Laplanche / Pontalis 1972

Ökonomisch gesehen ist das Es für Freud das Hauptreservoir der psychischen Energie; dynamisch gesehen läßt es sich in Konflikt mit dem Ich und dem Überich ein, die, genetisch
gesehen, Differenzierungen von ihm sind.

(Fundstelle: Seite(n): 147, Zeilen: 18-21)

Der Verfasser schreibt in seinen Anmerkungen: Laplanche / Pontalis (1972) werden in der vorliegenden Arbeit an keiner Stelle erwähnt. Bei Freud selbst findet sich obiger Sachverhalt in dieser Form nicht.

Also fassen wir zusammen:

  1. Schavan entnimmt - fast wortwörtlich - Sätze von Laplanche/Pontalis aus dem Jahr 1972.
  2. Schavan erwähnt in ihrer Doktorarbeit Laplanche / Pontalis nicht.
  3. Laplanche / Ponzialis behaupten etwas, was bei Freud nicht vorkommt-
  4. Schavan übernimmt ungeprüft diese Behauptung ihrer nicht genannten Quelle!

Und das ist ja offensichtlich kein bedauerlicher Einzelfall! Was ist also das Besondere an Schavans Arbeit, dass ihr dafür der Doktortitel verliehen wurde?


Veröffentlicht am 21.10.2012 von MisterSirComedian

Ein anonym bleibender Zeitgenosse hat mit zugeflüstert: "Je länger der Titel einer Doktorarbeit ist, desto mehr ist da faul ...° Ich habe gleich zurückgeflüstert: "Aber bei Merkels Doktorarbeit stimmt das nicht ... trotz überlangem Titel"
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