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Mittwoch, 29. Januar 2014

GLOSSE: Kardinal Meisner bewertet Familien ...

Wer hat denn da den Kardinal Meisner geritten? Er stellt sich vor seine gläubigen Schäfchen - alles kinderreiche Familien - und lobt sie: "Eine katholische Familie ersetzt mir drei muslimische!" Leute, das hat der Kardinal wirklich gesagt. Wer es nicht glaubt, schaue ich sich den Ausschnitt an:


Veröffentlicht am 29.01.2014 von TVReports

Wer da den Kardinal geritten hat, ist für die Astrologen völlig klar: An diesem Tag stand der Mond im Zeichen des Steinbocks. Und der Steinbock wird im Tarot der Figur des Teufels zugeordnet. Ja, jetzt wissen wir es! Es war nicht der Kardinal persönlich, der diesen Satz gesagt hat, sondern Pssst... 

Und die Bibel der Christen bestätigt dies. Da gibt es im Neuen Testament das letzte Buch - das Buch der Offenbarung! Da ist auch von einer Zahl die Rede, ja, alle Menschen müssen eine Zahl als Kennzeichen besitzen. Das ist das Zeichen dafür, dass die Apokalypse anbricht. Und haben wir nicht eine Zeit, in der ein Mensch ohne Zahl - ohne Kontonummer - kein Mensch ist? 

Ja, und ein Kardinal hat sich ja besonders mit der Apokalypse befasst. Und ihm fehlten einige Zahlen. Zum Beispiel: Was ist eine Familie wert? Das muss mit einer Zahl bewertet werden. Das meint auch McKinsey, die einige Kirchen in Sachen Finanzen beraten. 

Als ersten Schritt legte der Kardinal fest, was eine katholische Familie im Vergleich zu einer muslimischen wert sein soll. Ja, und der Kardinal kam zu dem Schluss, dass eine katholische Familie soviel wert ist wie drei muslimische! 

Aha, und, wozu und wann brauchen wir das? Ja, wenn die Apokalypse beginnt, dann gibt es auch wieder Kreuzzüge. Und wenn dann die muslimischen Krieger eine katholische Familie erschlagen, dann müssen die katholischen Ritter drei muslimische Familien erschlagen. Wenigstens das ist jetzt geregelt - dank diesem Kardinal! 

Ja, er hat ja noch viel vor sich, zum Beispiel die Frage nach dem Wert einer protestantischen Familie! Oder einer buddhistischen. Oder einer agnostischen! 

Da ist es doch schön zu hören, dass der Mond den Steinbock verlässt und damit den Teufel und in den Wassermann umzieht. Und dem ist der Stern zugeordnet, der gilt allgemein für "Erleuchtung"! 

Da können wir ja richtig gespannt sein, welche Erleuchtung diesem Kardinal widerfahren wird. 

Und wieder hat sich gezeigt: Die Sterne lügen nicht!

Übernommen von OverBlog

Samstag, 20. April 2013

Bill Gates - Ein Neo-Eugeniker will die Menschen wegimpfen - Blog von Kiat Gorina


Da fand ich einen Ausschnitt eines Videos: Da hält Bill Gates - einer der reichsten Menschen dieser Erde - eine Rede. Es ging um die Weltbevölkerung, die bald neun Milliarden erreichen werde. Und er will dies mit Impfungen verhindern! Mit Impfungen? Ja, mit Impfungen! Wortwörtlich sagte er: Wenn wir richtig gute Arbeit leisten mit neuen Impfstoffen, Gesundheitsversorgung und Fortpflanzungsmedizin, dann könnten wir dies um vielleicht 10 oder 15 Prozent verringern.


Hochgeladen am 22.03.2010 von hansgepunkt

Ja, ihr habt richtig gehört! Und richtig gelesen! Mit Impfungen soll verhindert werden, dass sich die Menschen fortpflanzen! Welch ein Zynismus! Bei Impfungen denken doch alle Menschen daran, dass Impfungen helfen, dass Impfungen heilen, dass Impfungen Menschen gesund machen! Und vor Krankheiten schützen!

Aber Menschen wie Bill Gates wollen Gott spielen, sie wollen entscheiden, welche Menschen sich fortpflanzen dürfen und welche nicht. Das läuft auf eine Ausrottung von den meisten Menschen hinaus. Ted Turner, der Filmmogul, sprach die bittere Wahrheit vor laufender Kamera aus: "500 Millionen Menschen sind genug!"

Derzeit ist die Weltbevölkerung auf 7 Milliarden gewachsen, das bedeutet, dass 6,5 Milliarden Menschen überflüssig sein sollen. In den Augen dieser Eugeniker! Was bilden sich Menschen wie Bill Gates und andere eigentlich ein? Wer gibt ihnen das Recht zu entscheiden, wer überleben darf und wer nicht?! Nur weil Menschen wie Bill Gates und andere zu den Superreichen zählen, weil sie an der Spitze der Forbes-Liste stehen?

Deshalb dürfen sie Gott spielen?! Nein, das dürfen sie nicht! Stellen wir uns vor, nur die Abkömmlinge dieser Superreichen dürfen sich fortpflanzen, was wird das dann für eine schreckliche Welt!

Dass mit den Impfungen bereits versucht wurde, Menschen daran zu hindern, sich fortzupflanzen, zeigt auch die Geschichte über hCG - einem natürlichen Hormon. Wikipedia weiß: Das humane Choriongonadotropin, kurz hCG, ist ein Peptidhormon (genauer ein Gonadotropin), welches während einer Schwangerschaft in der menschlichen Plazenta (unter Einfluss des Chorions) gebildet wird und für die Erhaltung der Schwangerschaft verantwortlich ist.

Also merken wir uns: Eine Schwangerschaft ist nur möglich, wenn das Hormon hCG gebildet werden kann.

Anfangs der 1990-er Jahre finanzierte die Rockefeller-Stiftung eine Impfaktion in Mexiko, Nicaragua und auf den Phillipinen. Gegen Tetanus. Also Wundstarrkrampf. Wie löblich! Werden nicht wenige sagen. Wie rührend, wenn die Rockefellers mit ihrem Geld dafür sorgen, dass die armen Menschen gegen Tetanus geimpft werden können.

Diese Menschen sind wirklich arm dran - nicht weil sie sich sonst eine Tetanus-Impfung nicht leisten können, sondern, weil diese Impfungen noch etwas anderes bewirkten: Was Rockefeller da finanzierte, war, dass es sich im spezielle Impfstoffe handelte. Impfstoffe, die neben dem Schutz gegen Tetanus einen Antikörper für das Hormon hCG bildeten, das bedeutete, dass im Körper der Geimpften sich kein Hormon hCG bilden konnte!

Und was bedeutet das für die Betroffenen? Dass die geimpften Frauen nicht mehr schwanger wurden, dass sie keine Kinder mehr bekommen konnten! Und was bedeutet das? Zwangssterilisation! Die betroffenen Frauen wurden nicht gefragt! Sie wussten nicht einmal davon!

Herausgefunden hat das eine römisch-katholische Organisation in Mexiko, die die Impfampullen untersuchen ließ! 

Bei dieser Impfaktion war auch die Weltgesundheitsbehörde WHO beteiligt! Also wissen wir jetzt auch, was wir von dieser WHO halten müssen! Diese Weltorganisation ist nicht für die Gesundheit zuständig, sondern für die Zwangssterilisation!

Und diese Aktion mit dem Hormon hCG ist ja kein Einzelfall: Bill Gates spricht ja offen darüber, dass er Zwangssterilisation finanzieren werde, da werden männliche Hoden mit Ultraschall bestrahlt. Das macht die Männer für ein halbes Jahr unfruchtbar!

Oder denken wir an das Trinkwasser, das nahezu weltweit in PE-Rohren transportiert wird. Also in Kunststoffrohren. Steht das Wasser für einige Zeit, dann gehen hormonwirksame Substanzen vom Kunststoffrohr ins Trinkwasser über. Und die Spermien der betroffenen Männer taugen nichts mehr zur Befruchtung!

Das alles ist nur die Spitze eines Eisbergs, was auf diesem Planeten abgeht! Und ich frage mich: Wer gibt Menschen wie Bill Gates, wie den Rockefellers, wie der WHO das Recht, einfach viele andere Menschen zu sterilisieren?! Was bildet sich Bill Gates eigentlich ein? Und die Rockefellers? Und die WHO? 

Das gesamte Video mit der Rede von Bill Gates findet ihr hier.
Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 21. Februar 2013

Katholische Kirche: Kein Platz für Tiere? - Blog von Kiat Gorina


Da schickte mir Michaela - vielen Dank! - einen hochinteressanten Link auf einen Artikel mit dem schockierenden Titel "In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz". Wirklich! Wer das behauptet, ist niemand anderes als ETN-Botschafterin Maja Prinzessin von Hohenzollern. ETN steht für Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.

Dieser Verein schrieb auch an den Vatikan und erhielt eine Antwort: "In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz"! Unglaublich - aber wahr! Und die ETN-Botschafterin grübelte: Liegt es daran, weil Tiere keine Kirchensteuer bezahlen? Es scheint so! Unglaublich - aber wahr!

Quelle: pro jure animalis In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz 

Das stimmt mich doch sehr betrüblich. Werfen wir einen Blick in den katholischen Katechismus. Auch Renate Pichler von vegetarismus.ch hat dies getan:

Im aktuell gültigen Katechismus hat die katholische Kirche ihre Beziehung zu den Tieren deutlich dargestellt: «Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten.» (2417)

Und etwas weiter:

Noch zwei «Ratschläge» aus dem Katechismus: 2418: «Auch ist es unwürdig, für sie [die Tiere] Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte. Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt.»

Quelle: Vegetarismus.ch Katholische Kirche und Tiere

Ich fasse es nicht! Was ist das für ein GOTT dieser Kirche, wenn es eine Liebe gibt, die einzig dem Menschen gebührt? Was bilden sich diese Vertreter dieser Kirche ein, wenn sie ihren Gläubigen vorschreiben wollen, in welchem Maß ein Mensch ein Tier liebt! Dabei steht doch auch in der Glaubenslehre dieser Kirche, dass GOTT die Welt geschaffen hat. Also hat dieser GOTT auch die Tiere geschaffen. Und wieso sollen dann Tiere weniger geliebt werden als Menschen?

Ich bin wahrhaftig nicht kirchenfeindlich. Wenn ich jedoch solche Worte lesen muss, dann kann ich über solche Vertreter einer solchen Kirche nur mitleidig meinen Kopf schütteln. Ja, solche Menschen tun mir leid, weil sie nicht akzeptieren wollen, dass auch Tiere ein Recht auf Leben in Würde haben!

Es gibt jedoch auch Menschen wie Eugen Drewermann, die solche "Lehren" ablehnen:


Hochgeladen am 17.03.2008 von Rainer Ebert

Und andererseits werden in katholischen Kirchen Tiere gesegnet: 


Hochgeladen am 30.08.2011 von ChoralBerlin

Was schließe ich daraus? Dieser GOTT sollte mal sein "Bodenpersonal" - vor allem in den höheren Positionen - auswechseln.

Sonntag, 3. Februar 2013

Pogromstimmung gegen katholische Kirche? - Blog Von Kiat Gorina


Da gab Erzbischof Gerhard Ludwig Müller - Leiter der Römischen Glaubenskongregation - der WELT ein Interview. Die WELT wählte den Titel "Gezielte Diskreditierung der katholischen Kirche" und schrieb in der Zusammenfassung von einer "Pogromstimmung gegenüber dem Christentum".

Quelle: DIE WELT Gezielte Diskreditierung der katholische Kirche

Dass auch in Deutschland verstärkt wieder kritische Stimmen gegen die katholische Kirche laut wurden, hat ja der Fall einer vergewaltigten Frau gezeigt, die gleich von zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen wurde:

Quellen:

  1. Was ist wichtiger? - Christliche Nächstenliebe oder christliches Dogma?
  2. Köln: Justiz knickt vor katholischer Kirche ein!
  3. Zum Kopfschütteln - Köln Erzbischof Meisner

Was hat Erzbischof Müller wirklich in seinem Interview gesagt? Am Ende des Interviews stellte die WELT folgende Frage:

Francis Kardinal George, schwer krank und verbittert über die Kirchenpolitik Obamas, sagt in Chicago, dass er wohl im Bett sterben werde, sein Nachfolger vielleicht im Gefängnis und dessen Nachfolger drohe eine Ermordung. Teilen Sie diese Skepsis?

Halten wir fest: Diese Frage bezieht sich in erster Linie auf die Stellung der katholischen Kirche in den USA. Und worum geht es da? Um die gleichgeschlechtliche Ehe, dagegen wettert Kardinal George sehr heftig. Ich denke, das ist sein persönliches Recht.

Aber er muss in Kauf nehmen, dass ihm dann der kritische Wind der Befürworter der gleichgeschlechtelichen Ehe ins Gesicht weht. 

Quelle: CHICAGO PHOENIX LGBT activists to demonstrate against Cardinal George

Da der Kardinal über die Homosexuellen herzieht, braucht er sich nicht zu wundern, wenn die Homosexuellen sich wehren. Ich denke, die Zeiten, in denen christliche Theologen Homosexualität als Krankheit bezeichneten, sind doch wohl endgültig vorbei. Aber wenn ich mir Videos von Kardinal George ansehe, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Und wenn Kardinal George sich an den Ku-Klux-Klan erinnert fühlt, dann neigt er wohl zu Übertreibungen:


Hochgeladen am 22.12.2011 von SP3RN

Und was sagte Erzbischof Müller?

Gezielte Diskreditierungskampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Die daraus entstandene Stimmung sieht man in vielen Blogs. Auch im Fernsehen werden Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert.

Auch er neigt wohl zu Übertreibungen ...

Leider hat die WELT Erzbischof Müller nicht gefragt, wieso das Schutzalter für Kinder im Vatikanstaat immer noch bei zwölf Jahren liegt. So schrieb die WELT am 24.10.2010: Vatikan erlaubt Sex mit Kindern ab zwölf Jahren

Der Vatikanstaat hat in Europa das niedrigste Schutzalter für Kinder. Es liegt bei 12 Jahren, in Deutschland dagegen bei 14 und in der Schweiz bei 16. Das Schutzalter legt fest, wie alt ein Kind mindestens sein muss, damit Erwachsene und Jugendliche sexuelle Beziehungen mit ihm haben 

Ferner schreibt die WELT:

In Deutschland macht sich jeder strafbar, der an einem zwölf- oder dreizehnjährigen Kind sexuelle Handlungen vornimmt – ganz egal, ob es einwilligt oder nicht. Im Vatikanstaat wäre das unter Umständen straffrei, etwa wenn kein Abhängigskeitsverhältnis zwischen den Partnern besteht. Grund ist ein juristisches Überbleibsel aus dem 19. Jahrhundert. Damals lag im italienischen Strafrecht die Altersgrenze für Sex bei zwölf Jahren. 

Was hätte Erzbischof Müller auf diese Frage wohl geantwortet? Vielleicht mit Matthäus 19 Vers 14: Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Himmelreich.

Habe ich jetzt ein Pogrom angezettelt?

Freitag, 1. Februar 2013

Zum Kopfschütteln - Köln Erzbischof Meisner - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, an die Vergewaltigung einer jungen Frau, die von der Notärztin in zwei katholische Krankenhäuser geschickt wurde. Die Ärzte jedoch weigerten sich, das  Opfer einer Vergewaltigung zu untersuchen - mit der Begründung, dass sie sonst das Opfer über die Pille danach informieren müssten.

Quellen

  1. Was ist wichtiger? - Christliche Nächstenliebe oder christliches Dogma?
  2. Köln: Justiz knickt vor katholischer Kirche ein!

Jetzt endlich hat die Kirche auf das Kopfschütteln vieler Bürgerinnen reagiert: es erschien eine Erklärung des Erzbischofes Joachim Meisner. Und in der Presse erschienen Artikel mit den Titelzeilen "Kardinal Meisner : Kein Totalverbot für „Pille danach“ bei Vergewaltigung" (Tagesspiegel) et al.

In der Erklärung Meisners steht unter anderem: Wenn nach einer Vergewaltigung ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Verhinderung einer Zeugung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner Sicht vertretbar.

Quelle: Erzbistum Köln Erklärung des Erzbischofs von Köln zur "Pille danach"

Aber gleich folgt: Wenn ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Nidationshemmung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle zu verhindern, ist das nach wie vor nicht vertretbar, weil damit der befruchteten Eizelle, der der Schutz der Menschenwürde zukommt, die Lebensgrundlage aktiv entzogen wird. Dass das Abgehen befruchteter Eizellen auch ganz natürlicherweise ohne menschliches Zutun geschieht, berechtigt einen Menschen nicht dazu, diesen natürlichen Vorgang aktiv zu imitieren. Denn die Beendigung eines Menschenlebens durch die Natur nennt man ein Naturereignis. Dessen absichtliche Imitation nennt man Tötung.

Und da fällt mir der Vergleich mit den Jobcentern ein, die 2012 über eine Million Bezieher von Arbeitslosengeld II sanktioniert haben. Meisner sagt doch, der befruchteten Eizelle kommt der Schutz der Menschenwürde zu und dieser Eizelle darf die Lebensgrundlage nicht entzogen werden.

Ja, Herr Erzbischof Meisner, haben demzufolge in den Augen der katholischen Kirche die Opfer von Sanktionen durch Jobcenter keine Menschenwürde? Darf diesen Opfern die Lebensgrundlage entzogen werden?

Und um die Worte des Erzbischofs noch zu erläutern, erschien noch eine Meldung:

Quelle: Erzbistum Köln Arzt muss zu verantwortungsvoller eigener Entscheidung kommen

Diese Erklärung schließt mit einem für mich hochinteressanten Satz:

Entsprechend hatte auch schon die Glaubenskongregation die Einnahme von Antikonzeptiva durch Ordensschwestern in einer Weltgegend, in der sie Vergewaltigungen fürchten mussten, erlaubt. Es geht beim Thema Vergewaltigung nicht um die Ganzheitlichkeit eines liebenden Aktes, sondern um die Verhinderung einer verbrecherischen Befruchtung.

Jetzt kann ich wirklich nur meinen Kopf schütteln - einem Opfer einer brutalen Vergewaltigung wurde die Beweisaufnahme von Spuren verweigert! Wie wären die Ärztinnen gesprungen, wenn das Opfer eine Ordensschwester gewesen wäre?! Und da sich - nachgewiesenermaßen - Frauen auch in Deutschland vor Vergewaltigungen fürchten müssen, dürfen demnach auch Ordensschwestern in Deutschland die Pille nehmen ...


Veröffentlicht am 19.01.2013 von Gerd Schinkel

Gerd Schinkel schreibt zu seinem Video: Um einer drohenden Maßregelung zu entgehen, die auch in einer fristlosen Kündigung bestehen konnte, schickte man das Vergewaltigungsopfer lieber ohne zu helfen wieder weg. Vorausgegangen sind offenbar Anschwärzungen von hilfsbereiten Ärzten durch fanatische Abtreibungsgegner, die sich vorher in der Notfallaufnahme gemeldet hatten, um angeblich nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr nun in Notlage die "Pille danach" verschrieben zu bekommen - und dann nach erfolgter Hilfe die Ärzte beim Bistum denunziert haben. - Ein solches "Klima" der Angst und Denunziation, in dem selbst an einer Krankenhaustür verweigerte Hilfeleistung möglich wird, entsteht nicht von allein, sondern entwickelt sich in bestimmten Rahmenbedingungen, die "ganz oben" gesetzt werden.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Was ist wichtiger? - Christliche Nächstenliebe oder christliches Dogma? - Blog von Kiat Gorina


Stellen wir uns einmal vor: Da wird eine junge Frau mit K.O.-Tropfen betäubt, entführt, und mehrmals vergewaltigt. Am anderen Tag wacht sie auf - auf einer Bank. Sie wankt zu einem Kiosk und ruft ihre Mutter an, die sie abholt. Die Mutter bringt ihre Tochter zu einer Notärztin.

Die Untersuchung ergibt: Die junge Frau wurde vergewaltigt, die Notärztin schreibt ein Rezept aus für die Pille danach und überweist das Opfer zur gynäkologischen Untersuchung in ein Krankenhaus.

Aber: die junge Frau wird von zwei Krankenhäusern abgewiesen - katholischen Krankenhäusern!

Wer das unbefangen liest, dem kommt doch gleich der Gedanke: Das kann doch nur in Irland passieren, da war doch mal was. Stimmt, da war mal was:

Quelle: Irland: Menschenverachtende Religion

Aber zurück zur jungen Frau, sie wurde wirklich vergewaltigt, und gleich zwei Krankenhäuser weigerten sich, das Opfer zu untersuchen: Spermaspuren sicherstellen, Hautreste sicherstellen etc. um die Täter dingfest zu machen. Und diese Krankenhäuser sind in Köln! Sie heißen St.-Vinzenz-Hospital und Heilig-Geist-Krankenhaus. Beide Häuser gehören zur Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria - also etwas ganz Katholisches. Mit dem Motto: "Cellitinnen - Der Mensch in guten Händen"

Quelle: WDR Katholische Krankenhäuser verweigern Untersuchung

Als ich diese Meldung hörte, konnte ich es nicht fassen! 

Da wird das Gebot der Nächstenliebe gepredigt, aber einem Vergewaltigungsopfer wird Hilfe versagt! Dabei ist ein Kankenhaus verpflichtet, einem Opfer einer schweren Straftat zu helfen.  Und wer kann von einem solchen Opfer verlangen, dass sie das so gezeugte Kind zur Welt bringt?

Was sind Frauen in den Augen der katholischen Kirche? Offensichtlich nur Gebärmaschinen! Und immer noch geistert die Vorstellung durch christliche Gehirne, eine Frau ist weniger wert als ein Mann, weil sie nach der Bibel aus der Rippe des Mannes entstanden ist.

Viele, die so etwas nachplappern, sollten den hebräischen Urtext lesen oder sich - korrekt - übersetzen lassen: Da steht ein Wort, das zwei Bedeutungen hat, Rippe und Seite. Ist Eva aus der Seite des Mannes entstanden, dann sieht es doch ganz anders aus. Die Frau ist zum Mann gleichwertig. Die Frau ist die konstruktive Opposition des Mannes. Wie auch in einer funktionierenden Demokratie!

Aber nein! Die übersetzenden Mönche nahmen die andere Bedeutung - die Rippe. Konnten sie doch damit begründen, dass sich Frauen ihren Männern unterordnen müssen.

Übrigens, dieses hebräische Wort wird auch im Leviticus verwendet, bei der Beschreibung der Bundeslade. Da steht dann Seite und nicht Rippe. Die Mönche können sich also nicht damit entschuldigen, sie wüssten die beide Bedeutungen nicht ...

Ach ja, Entschuldigung: Der Träger der beiden Krankenhäuser gab eine Presseerklärung heraus. Wer nun meint, diese Stiftung entschuldige sich für das Verhalten der Ärzte, irrt sich. Einzig ein "vermutliches Missverständnis" ringt sich der Pressprecher ab! Für mich steht fest: Eine Kirche, der die Einhaltung von Dogmen wichtiger ist als die sofortige Hilfe von Opfern, ist selbst ein ganz großes Missverständnis!

Quelle: Cellitinnen Der Mensch in guten Händen

Quelle: WDR5 Krankenhäuser weisen Vergewaltigungsopfer ab

WDR Mediathek Kritik an Katholischen Kliniken


Veröffentlicht am 17.01.2013 von hoTodi


Veröffentlicht am 17.01.2013 von gbsKoblenz

Das liebe ich! Sowohl das Bistum als auch die Stiftung weigern sich, vor der Kamera eine Stellungnahme abzugeben! Ja, sie haben wirklich gekniffen!
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Dienstag, 20. November 2012

Irland: Menschenverachtende Religion - Blog von Kiat Gorina


In Irland - einem stockkatholischen Land - gehen viele Tausende Menschen auf die Straße! Sie protestieren - für das Recht auf Abtreibung! Wann hat es das schon in Irland gegeben?! Anlass war der grausame Tod einer indischen Zahnärztin. Sie war schwanger.

"Es hat die Ärzte im Universitätskrankenhaus der irischen Stadt Galway nicht interessiert, dass das Baby nicht mehr zu retten war, als die Mutter mit einer beginnenden Fehlgeburt und starken Schmerzen eingeliefert wurde; es hat sie nicht interessiert, dass die in der 17. Woche schwangere Savita Halappanavar vier Tage lang vor ihren Augen furchtbare Qualen erlitt; ihnen war gleichgültig, dass die 31-Jährige in Lebensgefahr schwebte.

"Sie folgten dem katholischen Dogma, das in Irland Gesetzeskraft hat: Eine Abtreibung ist unter keinen Umständen erlaubt. Erst als es zu spät war, das Kind im Mutterleib längst tot, da nahmen sie eine Operation vor, um den Fötus zu entfernen. Die junge Frau starb in Agonie an Blutvergiftung. Das tödliche Gift eines vermeintlich ethisch wertvollen, in Wahrheit menschen- und lebensfeindlichen Prinzips, brachte sie um."

Quelle: Frankfurter Rundschau Moral ohne Gnade

Was sind das für menschenverachtende Gesetze?! In einem europäischen Land?! Ein Land, in dem auch nicht abgetrieben werden darf, wenn eine Frau vergewaltigt wurde! Oder wenn durch die Geburt das Leben der Mutter in Gefahr ist! Oder ...

Was sind das für Menschen, die solche Gesetze verabschieden! Was ist das für eine Religion, die lieber das Leben einer jungen Mutter opfert, nur um stur ihr Gesetz anzuwenden!

Für mich ist eine solche Kirche untragbar! Was treibt Menschen dazu, Mitglieder einer solchen Religionsgemeinschaft zu sein. Ich mische mich sonst nicht ein, wenn es um Fragen des Glaubens geht. Aber wenn einem Irrglauben Menschenleben geopfert werden, dann bringt das für mich das berühmte Fass zum Überlaufen.




Veröffentlicht am 18.11.2012 von euronewsde


Veröffentlicht am 15.11.2012 von zoominde
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