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Sonntag, 24. Juni 2012

Wie auf dem Basar - Merkel erkauft sich Zustimmung der Bundesländer - Blog von Kiat Gorina


In Sachen Fiskalpakt und ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) geht es in dieser Republik zu wie auf einem orientalischen Basar: Die Ministerpräsidenten der Länder lassen sich die Zustimmung zum ESM und zum Fiskalpakt erkaufen.
Quelle: ZEIT ONLINE Bund kauft sich Zustimmung zum Fiskalpakt
Angesichts der leeren Kassen der Länder brauchte die Kanzlerin nur mit ein paar Milliarden Euronen zu locken, schon signalisieren die Ministerpräsidenten, dass sie zustimmen werden.
Dabei gab die Kanzlerin eigentlich keine feste Zusage. Das fiel sogar Kurt Beck auf - dem Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Aber zustimmen wird er doch! Müsste ich das verstehen?
Einen Hoffnungsschimmer gab es kurz bei den Grünen: Die grüne Jugend war komplett gegen die Zustimmung - allein, bei der Abstimmung gewannen ganz knapp die Befürworter - auch Jasager genannt! 
Da ist es nur zu begrüßen, dass die LINKE Klage einreichen wird. Und so etwas Sand in das Getriebe der vorab abgesprochenen Zustimmungen wirft. Nützen wir diese Zeit für weitere Information der Öffentlichkeit darüber, was eine Einführung von ESM für schlimme Folgen auch für Deutschland haben kann! 
Informieren wir uns darüber und informieren wir andere! Und stellen wir dann unsere Volksvertreter zur Rede!
Bleibt als letzter Ausweg der Widerstand der Deutschen? Das Grundgesetz lässt dies als letzte Option offen!
Veröffentlicht am 08.03.2012 von peacefulwarrior2012
Veröffentlicht am 19.06.2012 von peacefulwarrior2012
Veröffentlicht am 20.06.2012 von peacefulwarrior2012

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Mittwoch, 16. Mai 2012

Facebook - Börsengang - Blase platzt - Blog von Kiat Gorina


Am Freitag ist es so weit: Da geht Facebook an die Börse. Und Facebook soll ja so wertvoll sein! Jeder Facebook-Nutzer soll über 100 US-Dollar wert sein! Ja, auch ich bin 100 US-Dollar wert? Da frage ich mich: Für wen denn nur?
Gewiss, es gibt liebe Menschen, für die bin ich mehr wert als 100 Dollar und es gibt Menschen, die mich sonst wohin wünschen. Für die bin ich also total wertlos. Hier zeigt sich, wie pervers diese Spekulation ist. Da hat Facebook viele Nutzer an sich gerafft, und jetzt wird jeder Nutzer - und vor allem die Informationen über ihn - verscherbelt - wie auf einem Basar!
Wo bleibt da die Würde des Menschen? Denn wenn ein Mensch "gehandelt" wird, dann ist er kein freier Mensch mehr, sondern ein Sklave. Also ist Facebook eine Art moderner Sklavenhändler?
Wird dieser Börsengang erfolgreich sein? Ich habe da meine Zweifel. Für den Anfang wird es einige Mitnahmeeffekte geben - aber das war es! Facebook hat seinen Zenit überschritten. Ich begegne immer mehr Menschen, die sich von Facebook trennen wollen.
Zuviel ist passiert: Einmal die Art und Weise, wie Facebook seine Nutzer gängelt. Denken wir nur an die Time-Line. Die wurde einfach jedem Nutzer übergestülpt - ohne groß zu fragen. 
Oder denken wir daran, dass jeder Nutzer eine Facebook-Mail-Adresse verpasst bekommt. Ohne groß zu fragen! Also doch Sklavenhandel? Sklaven werden ja auch nicht gefragt. 
Und wieso ist Facebook so wertvoll? Was ist den an Facebook wertvoll? Etwa die gesammelten Informationen? Ich bin mir sicher, dass es bei Facebook nur noch von "Karteileichen" wimmelt. Und wenn mit diesem Material Werbeaktionen durchgezogen werden, dann ist das verbranntes Geld.
Und die Idee von Facebook ist auch nicht einmalig. Sogenannte soziale Netze gibt es viele. Und bei allen geht der Daumen nach unten. Immer mehr Menschen erkennen, dass virtuelle Freunde keine richtigen Freunde sind. Dass ein virtueller Chat ein echtes Gespräch mit Freunden nicht ersetzen kann!
Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch: Soziale Netze kosten nur viel Zeit, und unterm Strich gibt es kaum Vorteile. Wozu also der ganze Hype mit Facebook? Nur damit wieder eine ganz große Blase platzt?
Veröffentlicht am 24.04.2012 von BoerseStuttgart

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Dienstag, 25. Januar 2011

Hartz IV - Wie im Basar!

Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es verstößt gleich mehrfach gegen das Grundgesetz. Erstens gegen Artikel 1, weil es kein menschenwürdiges Leben ermöglicht und zweitens gegen die freie Berufswahl ...

Freitag, 27. Februar 2009

Wie die Geomantie zu mir kam


Ich war noch ein kleines Kind, aber ich konnte schon reiten. Da gab mich meine mongolische Mutter einer Salzkarawane mit, die mich zu einer anderen Sippe bringen sollte, jenseits der Gobi.

Aber diese Reise stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Eines Tages wurde es ganz schlimm, ein fürchterlicher Sandsturm. Mehrere Männer starben.

Als der Sturm vorüber war, sah ich wie der Älteste, der jetzt auch der Führer war, den Sand ebnete und dann mit seinem Stock ganz schnell Löcher in den Sand stieß.

Zu gern hätte ich gewusst, was er da machte. Aber ich als Kind durfte ihn nicht ansprechen. Zuerst hatte er sehr ernst geschaut, aber dann hellte sich sein Gesicht auf und wurde freundlicher. Er sah auf mich, er sah meine Neugierde und sprach mich an: "Na, Du willst wohl wissen, was ich da gemacht habe?" Ich nickte nur.

"Ich habe Himmel und Erde gefragt, wie unsere Reise weitergeht. Das war ein Orakel."

"Orakel kenne ich. Bei uns hat der Schamane Schulterknochen ins Feuer geworfen, die bekamen Risse und daraus las der Schamane die Zukunft. Wer hat dir das mit dem Stock beigebracht?" getraute ich mich jetzt zu fragen.

"Ein persischer Wahrsager, dem half ich mal. Willst Du die Geschichte horen?" fragte er mich. Ich nickte eifrig, denn Geschichten mochte und mag ich immer noch. Dann fing er an zu erzählen:

Also, diesen Wahrsager traf ich auf dem Basar in meiner Heimatstadt. Genauer, ich schützte ihn vor jungen Männern, die eine Wut auf ihn hatten, weil er für sie nicht das prophezeit hatte, was sie hören wollten. Sie wollten sich schon auf ihn stürzen, da habe ich eingegriffen. Da ich viel älter war als sie, zogen sie sich maulend zurück.

Ich habe dann den Wahrsager meine Gastfeundschaft angeboten, um sich von dem Schrecken zu erholen. Er nahm an und wir gingen zu meinem bescheidenen Haus.

Am nächsten Tag wollte er weiterziehen und sagte: "Ich bedanke mich bei dir, dass Du mir beigestanden hast und dass ich dein Gast sein durfte. Dafür möchte ich dir etwas schenken. Lass uns zusammen Tee trinken."

Wir saßen einander gegenüber, der Tee dampfte in den Gläsern. Er sagte: "Schließe deine Augen" und er begann zu singen, was ich nicht verstehen konnte. Ich hatte das Gefühl, irgendwie woanders zu sein. Und ich hörte seine Worte, sie erklärten mir das Orakel, wie und wozu es zu gebrauchen ist. Ich hatte das Gefühl, dass die Zeit langsamer läuft oder gar stillsteht.

Dann hörte ich seine Stimme: "Jetzt kannst Du die Augen wieder öffnen."

Die Zeit muss wirklich stillgestanden sein, denn die Teegläser waren immer noch heiß ... Aber seine Einweisung in dieses Orakel habe ich nie vergessen.

Dann wollte er gehen, beim Abschied blickte er mir tief in die Augen und sprach: "Eines Tages wirst Du ein kleines, dreckiges Nomadenmädchen treffen, mit blonden Haaren und blauen Augen. Und an sie wirst Du deine Orakelkenntnisse weitergeben."

So geschah es ...


Veröffentlicht am 19.09.2012 von TheKlangerzeuger