Posts mit dem Label institut werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label institut werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 17. August 2013

GLOSSE: Finanzminister Schäuble - schlaflose Nächte und das Euro-Risiko-Spiel

In Europa läuft seit Jahren ein Spiel - 
RISIKO!
Das wird von den Finanzministern der EU-Staaten gespielt. Da gibt es Länder, die sind hoch verschuldet. Dann ruft der Finanzminister der Deutschen:
RISIKO!
Und auch die Deutschen haften für die Kredite, die den armen Ländern gewährt werden! Und wenn die armen Länder ihre Kredite nicht zurückzahlen können? Dann heißt es wieder
RISIKO!

Bald ist wieder Bundestagswahl in Deutschland! Die Kanzlerin will wieder gewählt werden! Und Griechenland braucht Geld. So kurz vor der Wahl will der Finanzminister kein Geld mehr geben. Es sieht ja so aus, dass Griechenland nicht einmal die Zinsen für die bereits erhaltenen Kredite bezahlen kann. Also die klassische Pleite eines Staates. 

Dann gibt es in diesem Spiel noch eine Variante - 
SCHULDENSCHNITT!
Das bedeutet, dass die Gläubiger - allen voran die Deutschen - auf ihr Geld verzichten müssen. Ja, da werden mit einem Fingerschnippen Milliarden von Steuergeldern verbrannt. Die lösen sich einfach in Luft auf. Deshalb will der Finanzminister der Deutschen und die deutsche Kanzlerin die Mitspieler daran hindern, dass sie
SCHULDENSCHNITT
ausrufen.

Nur die Opposition gibt keine Ruhe. Sie will wissen: Wieviel Milliarden Euronen hat Deutschland bisher verzockt - in diesem Spiel? Wie hoch ist das gesamte
RISIKO
für Deutschland. In schlaflosen Nächten rechnet der Finanzminister hin und her - er kommt auf eine Zahl und nennt sie der Opposition. Die nimmt sie zur Kenntnis und schreibt sie auf.

Die Opposition hat ein funktionierendes Gedächtnis. Sie erinnert sich an Zahlen, die der Finanzminister kurz zuvor genannt hat. Und sie stellt fest: Die neu errechnete Zahl des Finanzministers ist ja dreimal so hoch wie die kurz zuvor errechnete!

Der Finanzminister ist sauer! Er fühlt sich in seiner Ehre verletzt! Schließlich ist er der Finanzminister!

Quelle: Frankfurter Allgemeine Schäuble: Gesamtrisiko beträgt 310 Milliarden Euro: Insgesamt betrage der höchstmögliche Haftungsbetrag unverändert 310 Milliarden Euro, sagte Schäubles Sprecherin in Berlin. Dies ist mehr als dreimal soviel, wie das Ministerium kürzlich als aktuelle Risiken angegeben hatte.

Und dann gibt es eine besonders freche Oppositionspartei, die AfD, Alternative für Deutschland, deren Sprecher Bernd Lucke sagt: "Angesichts dieser Zahlen kann einem schon schwindelig werden - insbesondere da sie jede Woche steigen." Und deshalb will diese AfD bei diesem Euro-Spiel nicht mehr mitspielen und aussteigen. Frei nach dem Motto:
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Und
SCHULDENSCHNITT
für Griechenland - das darf vor der Bundestagswahl nicht gespielt werden, die Kanzlerin ist dagegen. Nach der Wahl - ja, dann lässt sich darüber reden. Dann darf eine andere Spielvariante gespielt werden: 
ALTERNATIVLOS!

Und noch jemand spielt mit: Ein Institut. Das hat besonders schnelle und besonders genaue Rechner. Und das kommt zu folgendem Ergebnis: Unter der Annahme, dass der Euro zusammenbricht und die Krisenländer inklusive Spanien und Italien zahlungsunfähig werden, kommt das Institut nach seiner neuesten Berechnung auf 533 Milliarden Euro Verluste für Deutschland. 

Und dieses Ifo-Institut geht noch weiter: Wenn die Krisenländer in Konkurs gehen, nachdem alle zugesagten Hilfsmittel ausgezahlt wurden und das Ausleihvolumen des ESM ausgeschöpft ist, ergibt sich nach Ifo-Berechnung im Falle der Fortexistenz des Euro ein maximaler deutscher Verlust von 637 Milliarden Euro. 

Davon will jedoch das Finanzministerium nichts wissen. Grund: Dann ist das Euro-Spiel ja aus! Und was machen dann all die Euro-Politiker? 

Nur das, was sie bisher gemacht haben: Sie erfinden einen 
EURO 2!
Es sei denn, wir Wählerinnen und Wähler schicken diese Euro-Politiker bei der Wahl alle nach Hause!


Veröffentlicht am 10.08.2013 von Florian Jäger

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 7. September 2012

AKW Mühleberg - Was passiert nach dem GAU? - Blog von Kiat Gorina


Schweiz, Kanton Bern, 14 km westlich von Bern, 2 km nördlich von Mühleberg. Da steht ein Siedewasserreaktor - baugleich mit den Atomkraftwerken wie in Japan, Fukushima, gebaut einst von General Electric. 

Was passiert, wenn es auch in diesem AKW einen GAU gibt? Das kann nicht passieren?! In Japan war die Atomlobby auch der Meinung, das kann nicht passieren. Und ist trotzdem passiert. Da gab es gleich einen mehrfachen GAU - in Fukushima - vor über einem Jahr. 

Gestern präsentierte in Bern das Ölo-Institut Darmstadt das Ergebnis einer Studie über die Folgen eines GAUs im AKW Mühlberg. Die Folgen sind fatal und kaum zu bewältigen:

  1. Meist weht Westwind, da müssen dann 185.000 Menschen ihre Häuser verlassen - sofort! Aber wohin?
  2. In nur einer Stunde müssen in Bern und Umgebung 90.000 Menschen evakuiert werden.
  3. Ein Viertel der Schweiz ist dann durch radioaktive Strahlung belastet. Und dann nicht nur in der Schweiz: die radioaktiven Wolken ziehen bis Bayern und weiter!
  4. Ein wirksamer Katastrophenschutz ist nicht gewährleistet!
Quelle: Aargauer Zeitung Atom-Katastrophe in Mühleberg hätte fatale Folgen 

Da ist es verständlich und nachvollziehbar, dass die Organisationen Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Ärzte für soziale Verantwortung und Greenpeace fordern, dass das AKW Mühleberg sofort stillgelegt wird! 

Aber davon will die immer noch starke und einflussreiche Atomlobby nichts wissen! Da werden weiterhin Atomkraftwerke, die 40 Jahre auf dem Buckel haben und für die die Ersatzteilbeschaffung im schwieriger - wenn nicht gar unmöglich wird - in Betrieb gehalten! 

Was ist das? Das ist russisches Roulette! Das ist unverantwortlich!


Veröffentlicht am 12.03.2012 von Tobasunset


Veröffentlicht am 05.09.2012 von AefU1987

Das Fatale an einem GAU in Mühleberg ist, dass die radioaktive Verseuchung nicht an der Grenze zu Deutschland Halt macht, sondern da sind auch die Bewohner von Bayern betroffen! 

Wie schauen eigentlich in Deutschland die Maßnahmen durch die Behörden aus? Wurden in Deutschland diese Maßnahmen an die Erkenntnisse aus Fukushima angepasst? Mir ist nichts bekannt! 

Jeder Tag, an dem noch irgendwo ein Atomkraftwerk läuft, ist ein Tag auf einem riesigen Pulverfass! 

Andererseits werden Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Freien Energie, der Raumenergie behindert: 

Quelle: Freie Energie - bereits 1914 und 1926 

Will diese Menschheit, will diese Spezies wirklich überleben, dann muss sofort die Forschung auf dem Gebiet der Freien Energie intensiviert werden - auch wenn die Atomlobby aufjault! Alles andere bedeutet Ausrottung der Spezies Mensch. Und dann nützen der Atomindustrie auch die Gewinne nichts mehr.

besucherzhler