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Dienstag, 27. August 2013

GLOSSE: Die Spitzenkandidaten - ein Vergleich: Steinbrück - Merkel - Seehofer

Es ist Sommer - eigentlich ist der Sommer schon fast vorbei. Aber das stört die Fernsehgewaltigen nicht die Bohne. Es ist Zeit für die Sommer-Interviews mit den Spitzenkandidaten. Da gibt es den Peer Steinbrück, der der nächste Bundeskanzler werden will, die bisherige Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Bundeskanzlerin bleiben will. Und es gibt den Horst Seehofer, der bayerischer Ministerpräsident bleiben will.


Veröffentlicht am 05.08.2013 von zdf

Nachdem ich mir dieses Interview angehört hatte, was blieb hängen? Ich grübelte und spielte ein bisschen mit dem Konterfei des Peer Steinbrück. Heraus kam das:


Und was fällt mir bei der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel ein? Ich kann mir nicht helfen - NEULAND! Sie spricht ja selbst darüber:


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Lukas-Pierre Bessis

Immer wieder dieses NEULAND! Ich kann es bald nicht mehr hören! Oder wird NEULAND in die Zeitgeschichte der Kanzlerin wie BRUTTO und NETTO eingehen? Da fällt mir doch glatt Lissy Melon ein mit ihrem Merkel-Song:


Ich will doch nur (ver-)dienen!


Hochgeladen am 22.09.2009 von cmmvideo

Und während ich mir dieses Video aus dem Jahr 2009 anschaute, spielte ich wieder herum und heraus kam das:


Ja, und da gibt es noch den Grantler vom Dienst - den bayerischen Ministerpräsidenten, der unbequeme Journalisten aus Bayern verbannen will. Und mir fällt spontan Dietmar Wischmeyer ein:


Veröffentlicht am 05.07.2013 von michi2005

Und dazu fällt mir nichts mehr ein!

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 22. November 2012

Das Forschungsfossil - Aber hier unten lassen Sie doch wohl niemanden rein?! - Blog von Kiat Gorina


Schon 1982, als ich ein Praktikum in der ehemaligen Bundesforschungsanstalt für Getreide- und Kartoffelverarbeitung in Detmold machte, gab es dieses eingestaubte Fossil im so genannten Technikum. Das lag im Keller, und das war auch gut so.

An meinem ersten Tag führte mich Horst M., der wortführende LTA - landwirtschaftlich-technische Assistent -  in der mikrobiologischen Abteilung herum. Und auch in dem bewussten Kellerraum. Mit großer Geste wies er auf einen monströsen Aufbau: "Und das hier ist unser Fermenter! Er hat weit über 100.000 DM gekostet! In ihm fahren wir äußerst wichtige Versuche! Von ihm lassen Sie gefälligst die Finger! Das ist nichts für eine Praktikantin!" 

Mit leichtem Schaudern betrachtete ich das fast vier Meter lange Trumm. Es sah irgendwie nach einer Art futuristischer Küchenzeile aus. Edelstahl, viele Knöpfe, Schläuche und Skalen. In der Mitte thronte das "Herzstück", ein riesiger Glasbehälter, in dem keimfreie Bakterienlösungen beim Wachsen und Gedeihen gemessen und beobachtet werden konnten. 

Aber, wie kam dann diese kleine tote Spinne in den Behälter? Und wieso waren all diese durchsichtigen Schläuche innen so vergrünt und gammelig? Unter manchen Schaltern quoll so eine bräunliche Masse hervor. Sah aus wie Rübensirup, war es aber ganz sicher nicht. Und dicke verstaubte Spinnweben sollten da auch nicht herumhängen. 

Uff, endlich! Der heftig nach Rasierwasser duftende Horst M. entfleuchte mit den Worten: “Sehen Sie sich erst mal alles in Ruhe an, vielleicht begreifen Sie dann schon mal, dass es in der Mikrobiologie immer ordentlich und steril aussehen muss!” 

"Ja, aussehen ...", rutschte es mir heraus, den Rest konnte ich mir gerade noch verkneifen. Hoffentlich ging dieser Mensch bald. Die Rückseite des Fermenters zog mich magisch an ...

Schnell schlüpfte ich zwischen Fermenter und Kellerwand: Donnerwetter! Das war ja besser als im Zoo! So ein reges Insektenleben hatte ich zuletzt in einem Vorratslager der sowjetischen Armee gesehen! 

Ameisen, die verschiedensten kleinen und größeren Käfer gaben sich zwischen Staub, Spinnweben und sogar herein gewehten Blättern ein munteres Stelldichein! Was mit dieser einst so teuren Edelstahlruine noch untersucht werden sollte, blieb mir schleierhaft.

Ja, und dann kam das Jahr 1988! Ich forschte für meine Diplomarbeit in Mikrobiologie. In Detmold. In eben diesem Technikum! Und was stand da immer noch? Eben jener große Fermenter. Ich wollte auch Versuche im Fermenter machen. Allerdings mit dem kleinen, handlichen, billigeren und - ganz wichtig - sauber sterilen Fermenter. 

So ganz allein war ich tagsüber selten im Technikum. Dieses Institut war ein Renommierstück in der internationalen Forschung. Bis aus Japan kamen Gäste, um die Bundesforschungsanstalt, insbesondere die Mikrobiologie zu besichtigen. 

Dann ging der alte Leiter der Mikrobiologie, Doktor Spicher, in Pension. Er war ein eher in sich gekehrter Gelehrtentyp. Den großen Publikumsverkehr überließ er lieber seinem Assistenten Horst M. Sein Nachfolger wurde Doktor Röcken. Auch diesen Doktor führte Horst M. überall herum. Auch ins Technikum. Die beiden traten ein. 

Mit großer Geste wollte der gute Horst M. wieder seinen famosen Fermenter vorführen. Soweit kam es nicht.Doktor Röcken erblickte das verstaubte Monstrum mit den Gammelschläuchen, erbleichte und fragte scharf: "Aber hier unten lassen Sie doch wohl niemanden rein?!" 

Vielleicht war es für seinen Seelenfrieden gut, dass die japanische Forschergruppe das Technikum kurz zuvor verlassen hatte.


Hochgeladen von pelagohippos01 am 22.06.2010
besucherzhler

Montag, 1. August 2011

Fortschritt? - Blog von Kiat Gorina

Heute hatte ich einen fortschrittsgläubigen Menschen, natürlich einen Mann, zu Besuch. Wir kamen auch auf Vor- und Nachteile von gen-manipulierten Pflanzen zu sprechen. Er behauptete, dass nur die Gentechnologie den Hunger auf dieser Erde stillen könne. Ohne Gentechnologie gebe es noch mehr Hungertote.

Ich sehe das überhaupt nicht ein und war auf der Suche nach Argumenten. Da kam mein Bär dazu, er sagte: "Wartet mal ein paar Minuten." Dann kam er mit einem Ausdruck wieder, in seinen Datenbanken hatte er einen Artikel im The Independent vom 20.04.2008 gefunden. Wer ihn komplett nachlesen will, hier ist dieser Artikel zu finden: