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Mittwoch, 23. Juli 2014

GLOSSE: Ein Sommermärchen ohne Happy End - Windkraft in Bayern Adieu!


Es gab einmal ein Bayernland, da beschloss der faktische König Horst nach dem sechsfachen GAU im japanischen Fukushima: Leute, baut Windkrafträder! Wir brauchen keine Strom vom preußischen Norden! Mir san mir! Wir machen unseren Strom selber! Also wuchsen immer mehr Windräder aus dem Boden! 

Das passte den Großkonzernen im Krautland nicht! Also warteten sie ab, bis die große Koaltition regierte. In Wirklichkeit regiert ein Trio infernale - es tut nur so, dass es regiert. Eigentlich regiert das Kapital! Auch das Kapital der Großkonzerne! Auch der Energieerzeuger. 

Sie wollen unbedingt Gleichstromtrassen vom Norden nach Süden bauen - auch nach Bayern. Da sind ihnen die Windkraftanlagen im Weg! Ja, da machte König Horst eine Kehrtwendung und erließ einen Erlass: Ab sofort dürfen keine Windräder mehr aufgestellt werden! Die Großkonzerne wollen ja auch leben! 

Schlimm genug, dass sie auf die täglichen Millionengewinne mit dem Atomstrom verzichten mussten! Das muss ausgeglichen werden! 

So eine Kehrtwendung stinkt vielen - auch dem Manfred Dürr aus Würzburg. Er hatte die Idee zu einem Protest-Song: 


Veröffentlicht am 08.01.2014 von piazza24

Den Text findet ihr auch in der Videobeschreibung! Empfehlt dieses Video weiter!

Übernommen von OverBlog

Samstag, 23. Februar 2013

Raubzüge mit Wasser - Water Makes Money - Bottled Life - Blog von Kiat Gorina


Wir schreiben das Jahr 2010: Ein Film wird gedreht: "Water Makes Money". Es geht um die Privatisierung von Wasser. Seit 2010 ist das Recht auf Wasser ein Menschenrecht. Dieser Film schlägt Wellen! Hauptfigur ist ein Mitarbeiter von Veolia.

Veolia klagt.

Quelle: braunschweig-spiegel Prozess des Veolia-Konzerns zu dem Film „Water Makes Money": Am 14.02.2013 beginnt um 13h30 im Pariser Justizpalast der Prozess des Veolia-Konzerns zu dem Film „Water Makes Money – Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen". Angeklagt sind der französische Vertrieb und der zentrale Protagonist des Films, der Veolia - Mitarbeiter Jean-Luc Touly.

Ein Beispiel für die Bestechung von Politikern wird auch genannt: 

Im Prozess am 14.02.2013 bestreitet Veolia zum einen Jean-Luc Toulys Behauptung, der Konzern habe ihm eine Million Euro geboten. Zum anderen ist die Verwendung des Begriffs „Korruption" angeklagt. Nicht die im Film gezeigten Fakten werden in der Anklage bestritten, nur mit dem strafrechtlich relevanten Wort „Korruption" hätte man es nicht benennen dürfen! Direkt vor der Ausschreibung des Klärwerks Brüssel Nord wurden die an der Ausschreibung beteiligten Abgeordneten und hohen Verwaltungsbeamten auf große Yachten in St. Tropez eingeladen. Dann wurde das Wort „experimentelle Technik“ in den Ausschreibungstext eingefügt, damit sich Veolia überhaupt bewerben konnte. Natürlich gewann Veolia die Ausschreibung. 

Dieser FIlm wurde mehrmals in ARTE gezeigt. 

Und Jean-Luc Touly hat die Organisation ACME mitbegründet. Sie kämpft geen die Privatisierung von Wasser und setzt sich für bezahl- und trinkbares Wasser ein! 2008 gab er ein Interview: WasserInBürgerhand brachte das Interview:

Quelle: WasserInBürgerhand "Schweigegeld habe ich abgelehnt": Bevor ich gefeuert wurde, hat mir Veolia 1 Million Euro angeboten, Schweigegeld sozusagen. Ich habe abgelehnt.

Also hat dieser Konzern Dreck am Stecken, er will kein öffentliches Aufsehen! Alles soll unter dem berühmten Teppich verscharrt werden. Um so erfreulicher ist es, dass es immer noch Menschen gibt, die sich nicht bestechen lassen!

Das Video gibt es noch in YouTube. Ladet es euch runter - es ist mehr als sehenswert!


Hochgeladen am 24.03.2011 von DokuHans

Ein anderer Konzern ist Nestlé. Auch über diesen Konzern gibt es eine Dokumentation: "Bottled Life - Nestle's rücksichtsloses Geschäft mit dem Wasser". Da wird auch berichtet, dass Nestlé eine neue "Geschäftsidee" hatte. Überall auf diesem Globus zapft Nestlé Trinkwasserquellen auf, füllt deren Wasser in Flaschen ab und verkauft es teuer und überteuert!

Beispiel Pakistan: Die Nestlé-Zapfer sind derart gefräßig, dass das Wasser für die Armen knapp wird. Die Oberschicht kümmert das wenig: Sie kann sich das überteuerte Flaschenwasser von Nestlé kaufen ...

Wieder ein Beispiel dafür, wie sehr das Menschenrecht auf Wasser mit Füßen getreten wird!

Nestlé stellt ja viele Produkte her. Vergessen wir nie, dass Nestlé überall auf diesem Planeten Wasser raubt, es der ansässigen Bevölkerung raubt - ohne Rücksicht auf Verluste! Und verdrängen wir auch nicht, dass jedesmal, wenn ein Nestlé-Produkt gekauft wird, damit auch die Wasserraubzüge dieses Konzerns gefördert werden. Fazit: Jeder Verbraucher von Nestlé-Produkten macht sich mitschuldig an diesem Wasserraub! Und an dem Tod von verdursteten Menschen!


Veröffentlicht am 23.12.2012 von saccn

Ladet euch auch dieses Video runter - vermutlich wird es bald verschwinden ...

Was Wasserprivatisierung auch in Europa bedeutet, beispielsweise in Italien, darüber berichtete bereits am 19.03.2009: In Italien wird über die Kommerzialisierung des kostbaren Guts Wasser gestritten. Grund ist ein Beschluss der rechtsliberalen Regierung von Silvio Berlusconi, der vorsieht, dass bis Ende 2010 die kommunalen Wasserversorger in Italien privatisiert sein sollen. Allein in der Lombardei haben daraufhin 200 Bürgermeister den Verkauf an private Investoren verweigert. Aber nicht nur dort.

Quelle: Deutschlandfunk "Wasser ist ein Grundrecht"

Mittwoch, 20. Februar 2013

Jean Ziegler und die fünf Wege zum Massenmord - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns an Jean Ziegler: Er sollte 2011 die Eröffnungsrede für die Salzburger Festspiele halten. Er war richtig dazu eingeladen worden. Aber dann wurde er wieder ausgeladen: 

Da muss wohl jemand in die Biographie Zieglers geschaut und gelesen haben und schlug die Hände über den Kopf zusammen. Dann stellte sich die Frage: Wie laden wir Ziegler wieder aus, ohne das Gesicht zu verlieren? Also wurde gegrübelt. Und dann hatte jemand eine Idee: Der Ziegler schreibt und redet doch freundlich über den Gaddafi aus Libyen. Genau: Und Gaddafi wurde ja zum Despoten erklärt! Und der Ziegler sympathisiert mit einem Despoten! Vielleicht ist er selbst ein Despot. 

Quelle: Salzburger Festspiele - Jean Ziegler durfte nicht die Leviten lesen

Aber Jean Ziegler fand einen Weg, seine Rede zu veröffentlichen. Auch darüber schrieb ich:

Quelle: Die "Rede" des Jean Ziegler

In der Zeitschrift Schrot & Korn - Februar 2013 - fand ich ein Interview mit Jean Ziegler. Darin zählt er die fünf grausamen Methoden des Massenmordes an der Weltbevölkerung auf:

  1. Der erste ist die Herrschaft der Konzerne. 85 Prozent aller auf der Welt gehandelten Grundnahrungsmittel werden von zehn multinationalen Gesellschaften kontrolliert. Dazu zählen Cargill, Dreyfuß, Bunge oder AMD. Diese Konzerne kontrollieren Warenströme und Preise. Sie entscheiden jeden Tag, wer isst und wer nicht, wer hungert oder lebt.
  2. Der zweite mörderische Mechanismus ist die Börsenspekulation auf Grundnahrungsmittel. Die Raubritter des globalisierten Finanzkapitals haben erst das Weltfinanzsystem ruiniert und Vermögenswerte in Höhe von vielen Hundert Milliarden Euro vernichtet. Inzwischen sind sie auf Nahrungsmittel und Rohstoffe umgestiegen und realisieren mit legalen Börseninstrumenten astronomische Profite. Goldman Sachs offeriert schon wieder undurchsichtige Derivate, diesmal auf Reis, Mais, Getreide, Soja und Zucker.
  3. Der dritte Mörder ist das Agrardumping der Industrieländer. Sie können auf jedem afrikanischen Markt italienisches Gemüse oder deutsches Geflügel zur Hälfte des Preises von afrikanischen Inlandsprodukten kaufen. 
  4. Die USA haben 2011 138 Millionen Tonnen Mais, 40 Prozent ihrer Ernte, und Hunderte Millionen Tonnen Weizen in Bioethanol umgewandelt und dann als Treibstoff verbrannt. 50 Liter Bioethanol im Tank, dafür braucht man 352 Kilogramm Mais. Davon lebt ein Kind in Sambia oder Mexiko ein Jahr lang.
  5. Landraub: Nahrungsmittel als Agrartreibstoff zu verbrennen, was immer auch die Argumente dafür sind, etwa Klimaschutz,  ist angesichts des Hungers in der Welt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Quelle: SCHROT & KORN „Der Zorn treibt mich an“

Jean Ziegler lässt es jedoch nicht beim Anprangern der Missstände, sondern er zeigt auch Lösungen. Wenn also wieder Miesepeter brummeln, wir können ja nichts dagegen tun, sollten sie mal nachdenken:

Wir sind die stillen Komplizen dieses täglichen Massakers, wir können es auch beenden. Morgen früh können wir den Bundestag zwingen, das Börsengesetz zu ändern und die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verbieten. Wir könnten die Agrarministerin zwingen, in Brüssel für einen Stopp des Agrardumpings zu stimmen. Wir können Herrn Schäuble zwingen, bei der Jahresversammlung des Weltwährungsfonds in Washington im Februar diesmal nicht für die Gläubigerbanken in Frankfurt und anderswo zu stimmen, sondern für die Totalentschuldung der 50 ärmsten Länder der Welt. Nur dann können diese Länder in ihre Landwirtschaft investieren. Das Grundgesetz gibt uns alle Waffen in die Hand, um das fürchterliche tägliche Massaker des Hungers zu stoppen.

Deshalb müsste der Hunger in der Welt ein Hauptthema sein im nächsten Bundestagswahlkampf. 

Jean Ziegler nennt drei Wege: 

  1. Zuerst auf der Ebene der humanitären Hilfe. Deutsche Welthungerhilfe, Brot für die Welt, Care, Oxfam, Caritas, Terre des Hommes  und andere, das sind großartige Organisationen, die humanitäre Soforthilfe bei Hungersnöten leisten. 
  2. Auf der zweiten Ebene kann ich mich als Verbraucher vegetarisch ernähren und damit meinen Teil der 500 Millionen Tonnen Getreide freigeben, die jährlich in die Tiermast gehen. Ich kann fair gehandelte, regionale und saisonal erzeugte Lebensmittel kaufen.
  3. Die dritte Ebene, das sind die Waffen, die der Bürger zur Hand hat, um Strukturreformen durchzusetzen. Der französische Schriftsteller Georges Bernanos hat gesagt: „Gott hat keine anderen Hände als die unseren.“ Wir müssen diese kannibalische Weltordnung ändern, sonst tut es niemand.

Jean Ziegler schrieb ein Buch: Jean Ziegler: Wir lassen sie verhungern - Die Massenvernichtung in der Dritten Welt. Bertelsmann 2012, ISBN: 978-3-570-10126-1,  320 Seiten, 19,99 Euro.

Eine Leseprobe gibt es auch:

Quelle: C. Bertelsmann Wir lassen sie verhungern



Veröffentlicht am 14.10.2012 von World2Awakens5


Veröffentlicht am 15.10.2012 von World2Awakens5


Veröffentlicht am 15.10.2012 von World2Awakens5

Also, zeigen wir diesen internationalen Großkonzernen die rote Karte! Streichen wir deren Produkte von unserem Einkaufszettel! Muss es wirklich immer Nestlé et al. sein? Ich denke nicht! Dann können die Manager dieser Konzerne ihre Produkte selber fressen! Wohl bekomm's!

Samstag, 19. Mai 2012

Vom Tellerwäscher zum Millionär ... - Blog von Kiat Gorina


... so hieß es früher im sogenannten Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch die Zeiten ändern sich. Was ist heute noch eine Million! Die globale Inflation hinterlässt auch ihre Spuren bei den Reichen und Superreichen. 
Deshalb muss heute dieser Spruch abgewandelt werden: "Von der Studentenbude zum Weltkonzern und Milliardär!" So auch bei Facebook. Da geht Facebook an die Börse und bereits am ersten Handelstag tritt Ernüchterung ein. Zunächst jubelt Mark Zuckerberg:
Quelle: FOCUS ONLINE Facebook-Aktie fällt immer wieder auf 38 Dollar...
Und dann fällt die Aktie wieder - erinnern wir uns, was hatte ich geschrieben?
Quelle: Facebook - Börsengang - Blase platzt
Veröffentlicht am 23.01.2012 von Mic3Pic3


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