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Montag, 9. Juni 2014

Wie die bayerische Justiz mit Beweismitteln umgeht - Schreddern?


Es ist stumm geworden, kaum noch jemand redet über den Labor-Skandal. Die damalige Justizministein Merk fühlt sich nicht zuständig, sie ist ja jetzt Europa-Ministerin. Und der Ministerpräsident hat derzeit anderes zu tun.  Da muss die Schlappe bei der EU-Wahl verkraftet werden. 

Und es wird abgelenkt mit anderen viel wichtigeren Themen: Mindestlohn und Rede bei den Sudetendeutschen. Dabei förderte die Redaktion der SZ Unglaubliches zu Tage: Da wurden 600.000 Laborkarten bei einer Hausdurchsuchung gefunden, aber später von der Augsburger Justiz wieder freigegeben. Dann wurden diese Laborkarten geschreddert. 

Dabei waren das alles Beweise dafür, dass Ärzte bei der Abrechnung von Laborleistugnen betrogen hatten! 

Quelle: Süddeutsche.de Beweismittel geschreddert: Wie aus internen Unterlagen hervorgeht, muss die Sicherstellung intern für erheblichen Ärger gesorgt haben. Ein Vorgesetzter sei jedenfalls "außer sich vor Wut" gewesen, es müsse "nicht schon wieder ein neues Fass aufgemacht" werden, notierte ein Ermittler seine Erlebnisse. Ein anderer hielt schriftlich fest, ein Vorgesetzter hätte ihm bedeutet, dass es bei anderen Durchsuchungen "zu keinen weiteren Zufallsfunden zu kommen hat". 

Und was passiert? Zunächst nichts! Es wird höchstwahrscheinlich im Herbst einen Untersuchungsauschuss geben. Und dann? Werden Konsequenzen gezogen werden? Hat der derzeitige  bayerische Justizminister eine Stellung abgegeben? Wie heißt er doch gleich? 

Prof. Dr. Winfried Bausback. Er hatte keine Zeit. Am 26. Mai 2014 traf er sich mit der tschechischen Justizministerin Prof. Dr. Helena Valkova in Prag. Da ging es um die Vertiefung der Zusammenarbeit von Tschechien und Bayern bei der Bekämpfung der Kriminalität! Und was ist mit der Kriminalität im eigenen Land Bayern? 

MIr kommt es so vor, als soll diese Labor-Skandal einfach totgeschwiegen werden! Der wird einfach nicht erwähnt! Bald ist ja die Fußball-WM ausgebrochen, alle warten auf eine Neuauflage eines "Sommermärchens" - was geht uns da diese "Labor-Affäre" an? 


Veröffentlicht am 22.05.2014 von quer

DIe Augsburger Justiz hat ja bereits den  Hauptschuldigen gefunden: die Gesundheitspolitik! Das System lade regelrecht zum Betrug ein! 

Quelle: Augsburger Allgemeine Fall Schottdorf: System läd zu Missbrauch ein: Generalstaatsanwalt Strötz hat gestern darauf hingewiesen, dass der Kern der Probleme nicht bei der Staatsanwaltschaft, sondern in der Gesundheitspolitik liegt....

Wenn also die derzeitige Gesundheitspolitik zum Betrug einlädt, dann muss doch schleunigst etwas dagegen unternommen werden!  Oder soll da wieder weiter so rumgemurkst werden?! 

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 5. Juni 2014

GLOSSE: Wahlanalyse auf bayerische Art - Wann wird gerauft?


Spätetestens nach der Schlappe bei der EU-Wahl geht der Schwarze Peter um: Wer ist schuld? Zunächst fing der Huber Erwin an, er schob den Schwarzen Peter in Richtung Horst Seehofer - dem derzeitigen Ministerpräsidenten. Aber der Ministerpräsident schob den Schwarzen Peter gleich wieder zurück.
Und er watschte den Huber Erwin ab, meint n-tv: 

Quelle: n-tv Seehofer watscht Huber ab

Und Seehofer verteilt gleich weitere Watschen - an die parteiinternen Kritiker, schreibt das Handelsblatt: 

Quelle: Handelsblatt Seehofer sieht Mitschuld bei parteiinternen Kritikern 

Und außerdem, der Huber Erwin schadet der CSU, meint der Ministerpräsident - das verkündet die Abendzeitung: 

Quelle: Abendzeitung Seehofer: Huber schadet der CSU

Mit  diesen Scharmützeln wird auch abgelenkt. Abgelenkt von der Rolle Seehofers und seiner damaligen Justizministerin Beate Merk. Was wussten beide über die Labor-Affäre - der Augsburger Grölaz  lässt grüßen. 

Für die CSU und für die derzeitige bayerische Staatsregierung sind solche Streitereien wegen der Schuldfrage für das Wahl-Debakel doch nur ein Ablenkungsmanöver. Nur von dem Labor-Skandal ablenken! Am besten gar nicht erwähnen! Am besten totschweigen.  

Das hat sich ja auch bewährt beim Schlötterer: Seine zwei Bücher beruhen auf Tatsachen! Also wurden sie von den CSU-Politikern nie öffentlich erwähnt. Das ist jetzt wohl auch wieder die Devise: Labor-Skandal? Was soll das sein? Ja, es gab da mal eine kleine Affäre, einige unbedeutende Ungereimtheiten - nicht der Rede wert! 

Denn insgeheim wissen die Insider: Dieser Labor-Skandal kann sich sehr leicht zu einer Justizkrise auswachsen. Und die beginnt dann ein Eigenleben und plötzlich ist sie da - die Staatskrise. 

Dann werden die unzufriedenen Bürger aufstehen, Bürger, die oft von subalternen Beamten geschurigelt wurden und werden. Da gibt es Verordnungen und Paragraphen, die eindeutig formuliert sind. Da gibt es keinen Spielraum. Aber dennoch werden solche Paragraphen je nach Standort in Bayern unterschiedlich angewandt. 

Folge: Die armen Bürger werden unterschiedlich in einundderselben Sache behandelt. Letztendlich entscheidet nicht das Gesetz, sondern ein Beamter. Ich denke nur an den eindeutig definierten Artikel 41 in der Bayerischen Bauordnung. Mir sind viele Fälle bekannt, da wird dieser eindeutig definierte Artikel je nach Standort unterschiedlich in die Tat umgesetzt. 

Niemand soll benachteiligt werden, versprach Horst Seehofer, als er seine Pläne eines  Heimatministerium verkündete. Leider sieht die Realität anders aus. Sehr zum Leidwesen von vielen Bürgern. 

Das hat dann demographische Konsequenzen: Manche Regionen Bayerns verlieren Einwohner - nicht weil sie wegsterben, sondern weil sie wegziehen. Sie haben die Schnauze voll. Sie wollen nicht mehr von irgendwelchen Beamten unterdrückt werden! 

Das spricht sich bundesweit herum. Und das hat zur Folge, dass immer mehr Unternehmer in Bayern Probleme bekommen, gutes Fachpersonal nach Bayern zu locken! Ist ja verständlich! Erst heute unterhielt ich mich darüber mit einem Firmenchef ... 


Veröffentlicht am 21.10.2013 von ARD

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 8. August 2013

Der Fall des Uli Hoeneß und die Medien und die Justiz

Tatsache ist, dass die Staatsanwaltschaft München Anklage erhoben hat - gegen Uli Hoeneß - den Präsidenten des FC Bayern. Offen ist derzeit, ob es zu einem Hauptverfahren gegen Uli Hoeneß kommen wird. Nun haben Medien berichtet, der Stern habe behauptet, dass im Fall Uli Hoeneß "Hunderte Millionen in der Schweiz" liegen sollen.

Wer sich den Artikel des Stern durchliest, erfährt keine Behauptungen, auch keine Unterstellungen. Der Stern stellte eine Frage: "Hunderte Millionen in der Schweiz?" Mit Fragezeichen! Was  war passiert? Da gibt es eine Person, die behauptet, dass auf dem Depotkonto des Uli Hoeneß bei der Privatbank Vontobel im Jahr 2008 über 500 Millionen Franken "lagerten". Und dieser Informant ließ dies über seinen Anwalt der Staatsanwaltschaft zukommen.

Was fällt mir dazu ein? Entweder ist dieser Informant ein Spinner, der sich wichtig machen will oder an diesen Vorwürfen ist etwas dran! Andererseits, wenn jemand extra einen Anwalt beauftragt, um dies der Staatsanwaltschaft mitzuteilen, dann könnte an diesen Vorwürfen durchaus etwas dran sein.

Das zu überprüfen, ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft, sie wird sich dazu auch nicht äußern. Ist verständlich. 

Und es gibt noch eine Tatsache: Der Informant nannte explizit ein Nummernkonto bei der Schweizer Bank. Mit exakter Nummer! Woher weiß er das? Aus den Medien jedenfalls nicht. 

Quelle: stern.de Hunderte Millionen in der Schweiz?: Bei der Staatsanwaltschaft München hat sich ein Informant gemeldet: Uli Hoeneß soll viel mehr Geld versteckt haben als bislang bekannt.

Ist das eine Verleumdung? Oder ist das eine Berichterstattung? Das will Uli Hoeneß juristisch klären lassen. Er will gegen den Stern wegen Verleumdung klagen, das berichtet der SPIEGEL:

Quelle: SPIEGEL ONLINE Bericht über versteckte Millionen: Hoeneß will "Stern" verklagen: "Absurde Unwahrheiten", "Wahnsinn", "ungeheuerliche Unterstellungen": Uli Hoeneß hat einen Bericht des "Stern" über dreistellige Millionenbeträge auf seinem Schweizer Konto heftig dementiert. Der Bayern-Präsident kündigte eine Verleumdungsklage gegen das Hamburger Magazin an.

Wer genau liest, wird feststellen, dass der Stern gar nicht solche Behauptungen aufgestellt hat. Er hat darüber berichtet, dass es einen Informanten gibt, der so etwas behauptet und seine Informationen - ob sie wirklich zutreffen, ist offen - der Staatsanwaltschaft mitteilte. Und wie reagiert der Stern darauf? Mit einem weiteren Artikel:

Quelle: stern.de Hoeneß droht, sagt aber nichts: Uli Hoeneß hat neue Hinweise im stern als "absurd" zurückgewiesen. Doch Klarheit bringt er in die Sache nicht.

Dabei hatte der Stern vor der Veröffentlichung bei Uli Hoeneß nachgefragt und ihm Fragen zugeschickt. Hoeneß antwortete nicht. Das ist angesichts des laufenden Verfahrens auch verständlich. Er hätte dies ja dem Stern mitteilen können. 

Der Stern schreibt in diesem Artikel auch: ... hatte Hoeneß im Januar dieses Jahres eine Selbstanzeige eingereicht. Die Staatsanwaltschaft hält sie für nicht strafbefreiend und erhob Anklage. Über die Zulassung der Anklage will das Gericht bis Ende September befinden. Erst dann steht fest, ob es zu einem Prozess gegen Hoeneß kommt.

Und das sind alles Tatsachen ...


FC Bayern München - Uli Hoeneß zur Steueraffäre: "Absurde Unwahrheiten!"
Veröffentlicht am 08.08.2013 von tzonline


Veröffentlicht am 08.08.2013 von SID

Übernommen von Over-Blog

Montag, 15. Juli 2013

Nachschlag zur Causa Haderthauer

Die derzeitige Sozialministerin des Freistaat Bayerns - Christine Haderthauer - gilt ja als Hoffnung der CSU. Sollte einmal Ministerpräsident Horst Seehofer keine Lust mehr haben und sein Ministerpräsidentenamt abgeben, wird Frau Haderthauer ihn wohl bewerben. Ja, wenn da nur diese Affäre mit den Modellautos nicht wäre.

Quelle: GLOSSE: Die Doktorarbeit des Hubert H. - im Modellmaßstab 1:8: Ich schaute zweimal hin, das kann doch nicht sein! Zehn Seiten und dafür den Doktortitel. Rafael - ein Kommentator meines Blogs - brachte es auf den Punkt: Der Haderthauer liebt doch Modellautos - im Maßstab 1:8 und voll funktionsfähig! Da hat sich Hubert H. wohl gedacht: Wenn meine in der Forensik gebauten Autos sich so gut und vor allem teuer verkaufen, dann liefere ich halt eine Dissertation im Modellmaßstab ab - 1:8. 

Bislang hatten sie und ihr Mann stets behauptet, dass Frau Haderthauer nur stille Teilhaberin gewesen sei. Und das nur zeitweilig. Das hat die Redaktionen von SPIEGEL und Stern keine Ruhe gelassen, sie wühlten in der Vergangenheit der Haderthauers. Und wurden fündig: da tauchten Briefe der Frau Haderthauer auf, die sie selbst als Geschäftsführerin schrieb - so still war ihre Teilhabe demnach doch nicht.

Der SPIEGEL schreibt gar in diesem Zusammenhang von den fünf Stufen - Schweigen - Verschweigen - Falschaussagen - trickreich Täuschen und letztendlich Lüge.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Haderthauers Modellauto-Affäre: In die Irre geführt: Der Umgang von Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer mit der Modellauto-Affäre ist irritierend. Die CSU-Frau pflegt in dem Fall ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit - und bewegt sich damit an der Grenze zur Lüge.

Gerade für eine Sozialministerin ist es ja besonders anrüchig, wenn sie oder ihr Gatte oder beide viel Geld damit verdienen, dass Strafgefangene im verschärften forensischen Bereich einer Bezirksklinik sündteure Modellautos für einen Hungerlohn zusammensetzen. Diese Modelle wurden für Zehntausende Euronen versteigert. Wo bleibt das Soziale?

Der SPIEGEL gab jedoch keine Ruhe und veröffentlichte weiter:

Quelle: SPIEGEL ONLINE Affäre um Modellauto-Firma: "Liebe Grüße, Christine": Die Affäre um in der Psychiatrie hergestellte Luxus-Modellautos belastet Bayerns Sozialministerin Haderthauer stärker als bisher angenommen. Etliche Dokumente, die dem SPIEGEL vorliegen, zeigen, wie eng die CSU-Frau in die Geschäfte ihres Mannes eingebunden war.

Also, so nach stiller Teilhabe sieht die Tätigkeit der Frau Haderthauer nun wirklich nicht aus. Und eine solche eine Politikerin als bayerische Ministerpräsidentin? Na, ich weiß nicht ...

Zumal Journalisten einen früheren Geschäftspartner fanden, der auf die Haderthauers gar nicht gut zu sprechen ist - Roger Ponton:

Quelle: SPIEGEL 23/2013 Bayern "Sie auch": "Ich denke", sagt Roger Ponton, "dass die beiden mich hintergangen und betrogen haben." Die beiden? "Ja, beide. Sie auch." "Sie", das ist die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer ...

Au weia, von ihrem früheren Geschäftspartner dürfen die Haderthauers wohl kaum Freundliches erwarten ...

Der Donaukurier berichtete darüber, dass die derzeitige Mehrheit von CSU und FDP Fragen im Sozialausschuss in Sachen Haderthauer abblockten: Renate Ackermann von den Grünen forderte: Haderthauer müsse für Aufklärung sorgen, mögliche Gewinne des Unternehmens zurückzahlen und „ihre Tätigkeit als Sozialministerin beenden“

Quelle: donaukurier.de Ein kurzer Schlagabtausch im Fall Haderthauerm: Die SPD schloss sich der Rücktrittsforderung nicht an. Es gehe nicht darum, „eine Person zu sabotieren, zu vernichten oder in Zweifel zu ziehen“, sagte der SPD-Abgeordnete Horst Arnold.

Die Haltung SPD - besonders des Abgeordneten Horst Arnold - halte ich für fragwürdig: Wieso bedeutet die Forderung nach dem Rücktritt von Haderthauer "Sabotage"? Müsste ich das verstehen? Natürlich müssen die Aussagen der Sozialministerin "in Zweifel gezogen" werden! Und was die "Vernichtung" angeht, das hat sich Frau Haderthauer doch selbst zuzuschreiben. Da muss ich mich doch wirklich fragen: Wer ließ den SPD-Mann Arnold Kreide fressen?


Veröffentlicht am 03.07.2013 von Grüne Fraktion

In der Beschreibung zu diesem Video steht: "Sozialministerin" Haderthauer vertuscht ihr skandalöses wie lukratives Familien-Business auf Kosten von Psychiatrie-Patienten und ruiniert mit ihrer eiskalten Asylpolitik das Ansehen des Freistaats. Justizministerin Merk eifert mit ihrem heuchlerischen Pseudo-Einlenken in Sachen Gustl Mollath Ober-Wendehals Seehofer nach. Und Wirtschaftsminister Zeil macht auf betulich und ruiniert nebenbei mit seinen krummen Derivat-Geschäften die Haushalte ganzer Kommunen. Am 15. September werden Bayerns WählerInnen diesen Saustall gründlich ausmisten.

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 23. Februar 2013

Raubzüge mit Wasser - Water Makes Money - Bottled Life - Blog von Kiat Gorina


Wir schreiben das Jahr 2010: Ein Film wird gedreht: "Water Makes Money". Es geht um die Privatisierung von Wasser. Seit 2010 ist das Recht auf Wasser ein Menschenrecht. Dieser Film schlägt Wellen! Hauptfigur ist ein Mitarbeiter von Veolia.

Veolia klagt.

Quelle: braunschweig-spiegel Prozess des Veolia-Konzerns zu dem Film „Water Makes Money": Am 14.02.2013 beginnt um 13h30 im Pariser Justizpalast der Prozess des Veolia-Konzerns zu dem Film „Water Makes Money – Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen". Angeklagt sind der französische Vertrieb und der zentrale Protagonist des Films, der Veolia - Mitarbeiter Jean-Luc Touly.

Ein Beispiel für die Bestechung von Politikern wird auch genannt: 

Im Prozess am 14.02.2013 bestreitet Veolia zum einen Jean-Luc Toulys Behauptung, der Konzern habe ihm eine Million Euro geboten. Zum anderen ist die Verwendung des Begriffs „Korruption" angeklagt. Nicht die im Film gezeigten Fakten werden in der Anklage bestritten, nur mit dem strafrechtlich relevanten Wort „Korruption" hätte man es nicht benennen dürfen! Direkt vor der Ausschreibung des Klärwerks Brüssel Nord wurden die an der Ausschreibung beteiligten Abgeordneten und hohen Verwaltungsbeamten auf große Yachten in St. Tropez eingeladen. Dann wurde das Wort „experimentelle Technik“ in den Ausschreibungstext eingefügt, damit sich Veolia überhaupt bewerben konnte. Natürlich gewann Veolia die Ausschreibung. 

Dieser FIlm wurde mehrmals in ARTE gezeigt. 

Und Jean-Luc Touly hat die Organisation ACME mitbegründet. Sie kämpft geen die Privatisierung von Wasser und setzt sich für bezahl- und trinkbares Wasser ein! 2008 gab er ein Interview: WasserInBürgerhand brachte das Interview:

Quelle: WasserInBürgerhand "Schweigegeld habe ich abgelehnt": Bevor ich gefeuert wurde, hat mir Veolia 1 Million Euro angeboten, Schweigegeld sozusagen. Ich habe abgelehnt.

Also hat dieser Konzern Dreck am Stecken, er will kein öffentliches Aufsehen! Alles soll unter dem berühmten Teppich verscharrt werden. Um so erfreulicher ist es, dass es immer noch Menschen gibt, die sich nicht bestechen lassen!

Das Video gibt es noch in YouTube. Ladet es euch runter - es ist mehr als sehenswert!


Hochgeladen am 24.03.2011 von DokuHans

Ein anderer Konzern ist Nestlé. Auch über diesen Konzern gibt es eine Dokumentation: "Bottled Life - Nestle's rücksichtsloses Geschäft mit dem Wasser". Da wird auch berichtet, dass Nestlé eine neue "Geschäftsidee" hatte. Überall auf diesem Globus zapft Nestlé Trinkwasserquellen auf, füllt deren Wasser in Flaschen ab und verkauft es teuer und überteuert!

Beispiel Pakistan: Die Nestlé-Zapfer sind derart gefräßig, dass das Wasser für die Armen knapp wird. Die Oberschicht kümmert das wenig: Sie kann sich das überteuerte Flaschenwasser von Nestlé kaufen ...

Wieder ein Beispiel dafür, wie sehr das Menschenrecht auf Wasser mit Füßen getreten wird!

Nestlé stellt ja viele Produkte her. Vergessen wir nie, dass Nestlé überall auf diesem Planeten Wasser raubt, es der ansässigen Bevölkerung raubt - ohne Rücksicht auf Verluste! Und verdrängen wir auch nicht, dass jedesmal, wenn ein Nestlé-Produkt gekauft wird, damit auch die Wasserraubzüge dieses Konzerns gefördert werden. Fazit: Jeder Verbraucher von Nestlé-Produkten macht sich mitschuldig an diesem Wasserraub! Und an dem Tod von verdursteten Menschen!


Veröffentlicht am 23.12.2012 von saccn

Ladet euch auch dieses Video runter - vermutlich wird es bald verschwinden ...

Was Wasserprivatisierung auch in Europa bedeutet, beispielsweise in Italien, darüber berichtete bereits am 19.03.2009: In Italien wird über die Kommerzialisierung des kostbaren Guts Wasser gestritten. Grund ist ein Beschluss der rechtsliberalen Regierung von Silvio Berlusconi, der vorsieht, dass bis Ende 2010 die kommunalen Wasserversorger in Italien privatisiert sein sollen. Allein in der Lombardei haben daraufhin 200 Bürgermeister den Verkauf an private Investoren verweigert. Aber nicht nur dort.

Quelle: Deutschlandfunk "Wasser ist ein Grundrecht"

Freitag, 14. Dezember 2012

Fukushima - und nichts Neues? - Blog von Kiat Gorina


"es gibt nichts Neues unter der Sonne ..." Das wusste bereits der Autor des ersten Kapitels des Predigers im Alten Testament. Und die deutschen Mainstreammedien scheinen in Sachen Fukushima danach zu handeln. Es gibt kaum noch Berichte aus Fukushima - von wenigen rühmlichen Ausnahmen mal abgesehen.

Eine diese rühmlichen Ausnahmen ist der SÜDKURIER:

Quelle: SÜDKURIER Kazuhiko Kobayashi: "Die Leute werden belogen":

Medizinische Strahlenforschung wird in Japan nicht betrieben. Die haben die Amerikaner nach dem Abwurf der zwei Atombomben nach Kriegsende als Besatzungsmacht unterbunden. Forschung an der Strahlenkrankheit wurde sogar gesetzlich verboten – zunächst nur für sieben Jahre. Danach galt ein unbefristetes Schweigegebot und der Konsens: Es gibt keine Wissenschaft über die Strahlenkrankheit in Japan. So haben sich die Ärzte korrumpieren lassen. Und das wirkt bis heute nach.

Das sagte Japans prominenter Atomkraft-Kritiker Kazuhiko Kobayashi! Jetzt ist mir auch klar, wieso gerade Japan seinerzeit mit Atomkraftwerken geradezu zugepflastert wurde! Das ist doch ein Eldorado für die Atomlobby - es gibt keine Forschung über Strahlungskrankheiten.

In diesem Interview steht noch mehr - vor allem dass die Japaner seit vielen Jahrzehnten einer medialen Gehirnwäsche unterzogen wurden und werden. Trotzdem gibt es immer mehr Kritik gegen die offizielle Vertuschungspolitik  von Atomindustrie und Regierung.

Offiziell gilt die Devise: Keine Probleme! Da mag die Erde immer wieder beben: Keine Probleme! Da mag die Gefahr bestehen, dass die 11.000 gelagerten vor sich strahlenden alten Brennstäbe miteinander reagieren - keine Probleme!

Und sollten die Abklingbecken leck werden: keine Probleme! Und sollten die alten Brennstäbe explodieren und in einer unkontrollierbaren Reaktion in die Luft fliegen : keine Probleme! Und sollte ein riesiger Fallout sich über den gesamten Globus ausdehnen: keine Probleme! Und sollte alles Leben auf dieser Erde vernichtet werden: Keine Probleme!


Veröffentlicht von Theglobalistchan am 2012.12

besucherzhler

Mittwoch, 11. April 2012

Günter Grass schweigt nicht mehr - wann folgen andere - Blog von Kiat Gorina


Heike schickte mir einen Link auf einen sehr lesenswerten Artikel "Echt krass, wie die Medien mit einem Denker und Freigeist umgehen". Vielen Dank Heike! Der Autor spricht etwas an, was heute offensichtlich verloren gegangen ist: Das Brechen des Schweigens!
Wieso fällt der Mainstream über den Literaturnobelpreisträger Günter Grass her? Wieso hat die neoliberale ZEIT es abgelehnt, das Gedicht von Günter Grass zu veröffentlichen? Wer ist denn die ZEIT? Was bildet sich ein Chefredakteur Giovanni di Lorenzo eigentlich ein? Wer ist er denn? 
Erinnern wir uns: Da gab es mal eine Helene H. Da war sich die ZEIT nicht zu fein, diese junge Dame hochzujubeln. Dann stellte sich heraus, dass diese Autorin des Plagiats überführt wurde. Ja, und dann sollte sie den Buchpreis der Leipziger Messe erhalten.
Und da war es Günter Grass, der - wie viele andere Schriftsteller - diese Entscheidung der Jury anprangerte! Wie dumm stand dann die Redaktion der ZEIT da? Vielleicht war das der Grund, dass die ZEIT das Gedicht nicht veröffentlichen wollte. Wer weiß!
Da bedurfte es der Süddeutschen Zeitung, dass dieses Gedicht veröffentlicht wurde! Das Schweigen wurde gebrochen! Es war allerhöchste Zeit! Und es wird endlich Zeit, auch das Schweigen über andere Misstände zu brechen!
Diese Bundesrepublik Deutschland besitzt ein Grundgesetz, es gibt ein Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Trotzdem nimmt die derzeitige Bundesregierung das Grundgesetz nicht Ernst!
Götz Werner, der vehemente Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens, urteilt über Hartz IV: "Hartz IV ist offener Strafvollzug!" Ja, Strafvollzug! Weil er die Hartz IV Bezieher entmündigt, sie der im Grundgesetz verbürgten Rechte beraubt - so als wären diese Hartz IV Bezieher verurteilte Straftäter!
Wann wird endlich bundesweit das Schweigen darüber gebrochen?
Ja, die politisch Verantwortlichen und die von ihnen gelenkten Medien wollen, dass weiterhin nur geschwiegen wird, dass nur das veröffentlicht wird, was ihnen in den Kram passt! Und deshalb ärgern sie sich über Günter Grass - weil er sich nicht den Mund verbieten lässt!
Und sie haben Angst, dass ein solches Beispiel Anhänger findet!
Hochgeladen von staatsfeind40094009 am 06.02.2012