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Dienstag, 23. Juli 2013

Alle Wetter! - Bürgerzeitung für den Südwesten!

Heute erhielt ich Post, mit einer Vorabauflage einer neuen Ausgabe der Bürgerzeitung Alle Wetter! Nicht nur für Leser im Südwesten der Republik, sondern bundesweit! Die große Ausgabe wird - passend zur Bundestagswahl - im August /September 2013 erscheinen! Wer sich schon vorab informieren möchte, kann bereits in die Homepage von Alle Wetter! schauen:



Es geht um das äußerst umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21. Leider ist dieses Großprojekt für Größenwahnsinnige so groß geworden, dass es nicht nur die Bürgerinnen und Bürger im Südwesten dieser Republik interessiert, sondern alle Bürgerinnen und Bürger dieser Republik! Grund: Es geht um die Verschleuderung von Milliarden!

Und vergessen wir nicht, diese Bundesrepublik ist immer noch Eigentümer der Deutschen Bahn. Das bedeutet doch die Deutsche Bahn gehört uns allen! Wikipedia schreibt:

Quelle: Wikipedia Eigentümerstruktur Deutsche Bahn: Das Grundkapital des Unternehmens beträgt 2,15 Milliarden Euro und ist in 430 Millionen auf Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Die Bundesrepublik Deutschland ist Inhaber aller Anteile. 
Da der Bund alle Anteile beibehält und kein Handel damit stattfindet, handelt es sich aufgrund der Eigentümerstruktur um ein privatrechtlich organisiertes Staatsunternehmen.

Und wenn also in Stuttgart ein Wahnsinnsprojekt für Wahnsinnige zelebriert werden soll, dem viele Milliarden Euronen geopfert werden, dann geht das uns alle an! Auch die Bundeskanzlerin. Und den Finanzminister! Diese beiden ermahnen ja immer wieder gerade die Griechen, dass sie mehr sparen müssten. Und selbst? 

Wie schmeißt diese Bundesrepublik mit Milliarden um sich, wenn es um die Deutsche Bahn geht! Ganz besonders, wenn ein Bahnhof verbuddelt werden soll, damit die frei werdende Fläche mit Einkaufszentren bepflastert wird! Immobilienhaie rieben sich schon voller Vorfreude die Hände angesichts des Profites. 

Leider klappt es mit diesem Monsterprojekt nicht so, wie sich die "Macher" vorgestellt und ausgedacht haben! Und die Kosten steigen und steigen! Was heißt steigen? Sie explodieren!

Wie können sich Bundeskanzlerin und Finanzminister noch vor die Griechen hinstellen und sie auffordern zu sparen?! Leute, wenn die Griechen mitbekommen, was mit der Deutschen Bahn los ist, wie da Steuermilliarden verbrannt werden, dann schicken sie euch das nächste Mal nach Hause! 

Es gilt immer noch: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

Sicher wissen die Griechen bereits, wie sehr die Deutschen Milliarden von Euronen aus dem Fenster werfen. Deshalb waren sie auch so wütend auf den deutschen Finanzminister:


Veröffentlicht am 18.07.2013 von Euronews

Verständlich, dass die Griechen sauer sind! Da kommt der deutsche Finanzminister zu Besuch und bringt kein Gastgeschenk mit! Ist es schon derart schlimm mit Deutschland bestellt, dass die Deutsche Bahn noch mehr Milliarden frisst? Jedenfalls macht ihr euch in Griechenland keine Freunde!

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 20. Februar 2013

Jean Ziegler und die fünf Wege zum Massenmord - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns an Jean Ziegler: Er sollte 2011 die Eröffnungsrede für die Salzburger Festspiele halten. Er war richtig dazu eingeladen worden. Aber dann wurde er wieder ausgeladen: 

Da muss wohl jemand in die Biographie Zieglers geschaut und gelesen haben und schlug die Hände über den Kopf zusammen. Dann stellte sich die Frage: Wie laden wir Ziegler wieder aus, ohne das Gesicht zu verlieren? Also wurde gegrübelt. Und dann hatte jemand eine Idee: Der Ziegler schreibt und redet doch freundlich über den Gaddafi aus Libyen. Genau: Und Gaddafi wurde ja zum Despoten erklärt! Und der Ziegler sympathisiert mit einem Despoten! Vielleicht ist er selbst ein Despot. 

Quelle: Salzburger Festspiele - Jean Ziegler durfte nicht die Leviten lesen

Aber Jean Ziegler fand einen Weg, seine Rede zu veröffentlichen. Auch darüber schrieb ich:

Quelle: Die "Rede" des Jean Ziegler

In der Zeitschrift Schrot & Korn - Februar 2013 - fand ich ein Interview mit Jean Ziegler. Darin zählt er die fünf grausamen Methoden des Massenmordes an der Weltbevölkerung auf:

  1. Der erste ist die Herrschaft der Konzerne. 85 Prozent aller auf der Welt gehandelten Grundnahrungsmittel werden von zehn multinationalen Gesellschaften kontrolliert. Dazu zählen Cargill, Dreyfuß, Bunge oder AMD. Diese Konzerne kontrollieren Warenströme und Preise. Sie entscheiden jeden Tag, wer isst und wer nicht, wer hungert oder lebt.
  2. Der zweite mörderische Mechanismus ist die Börsenspekulation auf Grundnahrungsmittel. Die Raubritter des globalisierten Finanzkapitals haben erst das Weltfinanzsystem ruiniert und Vermögenswerte in Höhe von vielen Hundert Milliarden Euro vernichtet. Inzwischen sind sie auf Nahrungsmittel und Rohstoffe umgestiegen und realisieren mit legalen Börseninstrumenten astronomische Profite. Goldman Sachs offeriert schon wieder undurchsichtige Derivate, diesmal auf Reis, Mais, Getreide, Soja und Zucker.
  3. Der dritte Mörder ist das Agrardumping der Industrieländer. Sie können auf jedem afrikanischen Markt italienisches Gemüse oder deutsches Geflügel zur Hälfte des Preises von afrikanischen Inlandsprodukten kaufen. 
  4. Die USA haben 2011 138 Millionen Tonnen Mais, 40 Prozent ihrer Ernte, und Hunderte Millionen Tonnen Weizen in Bioethanol umgewandelt und dann als Treibstoff verbrannt. 50 Liter Bioethanol im Tank, dafür braucht man 352 Kilogramm Mais. Davon lebt ein Kind in Sambia oder Mexiko ein Jahr lang.
  5. Landraub: Nahrungsmittel als Agrartreibstoff zu verbrennen, was immer auch die Argumente dafür sind, etwa Klimaschutz,  ist angesichts des Hungers in der Welt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Quelle: SCHROT & KORN „Der Zorn treibt mich an“

Jean Ziegler lässt es jedoch nicht beim Anprangern der Missstände, sondern er zeigt auch Lösungen. Wenn also wieder Miesepeter brummeln, wir können ja nichts dagegen tun, sollten sie mal nachdenken:

Wir sind die stillen Komplizen dieses täglichen Massakers, wir können es auch beenden. Morgen früh können wir den Bundestag zwingen, das Börsengesetz zu ändern und die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verbieten. Wir könnten die Agrarministerin zwingen, in Brüssel für einen Stopp des Agrardumpings zu stimmen. Wir können Herrn Schäuble zwingen, bei der Jahresversammlung des Weltwährungsfonds in Washington im Februar diesmal nicht für die Gläubigerbanken in Frankfurt und anderswo zu stimmen, sondern für die Totalentschuldung der 50 ärmsten Länder der Welt. Nur dann können diese Länder in ihre Landwirtschaft investieren. Das Grundgesetz gibt uns alle Waffen in die Hand, um das fürchterliche tägliche Massaker des Hungers zu stoppen.

Deshalb müsste der Hunger in der Welt ein Hauptthema sein im nächsten Bundestagswahlkampf. 

Jean Ziegler nennt drei Wege: 

  1. Zuerst auf der Ebene der humanitären Hilfe. Deutsche Welthungerhilfe, Brot für die Welt, Care, Oxfam, Caritas, Terre des Hommes  und andere, das sind großartige Organisationen, die humanitäre Soforthilfe bei Hungersnöten leisten. 
  2. Auf der zweiten Ebene kann ich mich als Verbraucher vegetarisch ernähren und damit meinen Teil der 500 Millionen Tonnen Getreide freigeben, die jährlich in die Tiermast gehen. Ich kann fair gehandelte, regionale und saisonal erzeugte Lebensmittel kaufen.
  3. Die dritte Ebene, das sind die Waffen, die der Bürger zur Hand hat, um Strukturreformen durchzusetzen. Der französische Schriftsteller Georges Bernanos hat gesagt: „Gott hat keine anderen Hände als die unseren.“ Wir müssen diese kannibalische Weltordnung ändern, sonst tut es niemand.

Jean Ziegler schrieb ein Buch: Jean Ziegler: Wir lassen sie verhungern - Die Massenvernichtung in der Dritten Welt. Bertelsmann 2012, ISBN: 978-3-570-10126-1,  320 Seiten, 19,99 Euro.

Eine Leseprobe gibt es auch:

Quelle: C. Bertelsmann Wir lassen sie verhungern



Veröffentlicht am 14.10.2012 von World2Awakens5


Veröffentlicht am 15.10.2012 von World2Awakens5


Veröffentlicht am 15.10.2012 von World2Awakens5

Also, zeigen wir diesen internationalen Großkonzernen die rote Karte! Streichen wir deren Produkte von unserem Einkaufszettel! Muss es wirklich immer Nestlé et al. sein? Ich denke nicht! Dann können die Manager dieser Konzerne ihre Produkte selber fressen! Wohl bekomm's!

Dienstag, 21. August 2012

Politiker in der Provinz handeln provinziell und verbrennen Steuergelder - Blog von Kiat Gorina


Irgendwie gibt es eine Gesetzmäßigkeit: Wenn Provinzpolitiker sich auf das glatte Parkett der Wirtschaft wagen, dann geht das meistens schief. Oft genug werden Steuergelder verbrannt! 

Den Schuldigen juckt das oft wenig: Es geht ja nicht um ihr persönliches Geld, es geht ja nur um das Geld der Bürgerinnen und Bürger. Ob es sich da um ein Wahnsinnsprojekt im bayerischen Landkreis Ansbach handelt - da wurden fast 40 Millionen Euronen bei der Beseitigung von Klärschlamm verbrannt - im wahrsten Sinne des Wortes! 

Oder es geht um ein anderes megalomanisches Projekt am und um den Nürburgring. Die extra dafür gegründete GmbH musste im Juli Konkurs anmelden - der Finanzminister von Rheinland-Pfalz musste zurücktreten und erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Veruntreuung von Steuergeldern - bestimmt kein Kavaliersdelikt. 

Sogar Ministerpräsident Kurt Beck musste sich bei seinen Bürgern entschuldigen - aber zum Rücktritt war er doch nicht bereit! Da sollte für über 330 Millionen Euronen etwas hingeklotzt werden - geblieben sind nur haushohe Schulden. 

Bei der Aufarbeitug der Versäumnisse der Beteiligten und Beauftragten kommen Dinge zum Vorschein, die direkt aus einem Komödienstadel stammen könnten: Da wurden als Finanzinvestoren zwei Figuren beauftragt - einer ein ehemaliger Hoteldirektor aus Wiesbaden, der andere ein Assistent eines Zirkus. Unglaublich - aber wahr! 

Und einen Zirkus haben diese beiden wirklich veranstaltet. Da ließen sie in Zürich nicht nur einmal die Sau raus, sie speisten in den teuersten Restaurants, nächtigten in teueren Hotels, und ließen sich willige Damen kommen - alles auf Kosten der Landesregierung! 

Und dann schafften sie einen angeblichen Finanzinvestor aus Dubai herbei, der wedelte mit Schecks, die zusammen 100 Millionen Euronen wert sein sollten. Leider hatten diese Schecks einen kleinen Fehler - sie waren nicht gedeckt!
Quellen:

  1. süddeutsche.de Ex-Finanzminister muss wegen Nürburgring-Desaster vor Gericht
  2. WELT ONLINE Rheinland-Pfalz soll für Puffbesuche gezahlt haben

Und das scheint ja kein Einzelfall zu sein - sondern eher die Regel! Denken wir nur an den früheren Ministerpräsident Stephan Mappus, der ja sehr freigiebig war, als er den Kaufpreis der EnBW-Aktien aushandelte. 
QuelleStefan Mappus - Der tiefe Fall eines S21-Befürworters 

Was sagen eigentlich die betroffenen Bürgerinnen und Bürger dazu? Die meisten nicht viel bis gar nichts! 

Da fallen mir Worte des geradezu legendären österreichischen Ökonomen Joseph Schumpeter ein, der über typische Bürger und Politik schrieb: "Der typische Bürger fällt auf eine tiefere Stufe der gedanklichen Leistung, sobald er das politische Gebiet betritt. Er argumentiert und analysiert auf eine Art und Weise, die er innerhalb der Sphäre seiner wirklichen Interessen bereitwillig als infantil anerkennen würde. Er wird wieder zum Primitiven. Sein Denken wird assoziativ und affektmäßig." 
Quelle: Joseph Alois Schumpeter: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. UTB, Stuttgart 2005, S. 416 

Und da auch Politiker typische Bürger sind, verhalten sie sich genauso!


Veröffentlicht am 25.07.2012 von ARD


Veröffentlicht am 01.08.2012 von phoenix


besucherzhler

Sonntag, 27. Mai 2012

Zensur bei YouTube - Rede von Gregor Gysi im Bundestag - Blog von Kiat Gorina


Da hält Gregor Gysi von den LINKEN eine fulminante Rede im Bundestag! Dass selbst die Kanzlerin sich nicht dafür interessiert und ostentativ mit ihrem Entwicklungsminister plaudert, ist eine Sache! Eine andere Sache ist, dass der YouTube-Nutzer ValeTodEnt schreiben muss:
"Wurde aus Youtube rausgenommen. Was ich aber nicht verstehen kann. Da das Volk ein gutes Recht darauf hat solche Dinge zu erfahren!" Wer hat da ein Video "rausgenommen"? Und wer hat das veranlasst? Ich stimme diesem Nutzer voll zu!
Alles, was im Bundestag geredet wird, muss allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich sein. Und zwar für lange Zeit. Und mit dem "Depublizierungsunsinn" der öffentlich-rechtlichen Anstalten muss es sofort ein Ende haben!
Da soll ab 2013 jeder Haushalt seine Haushaltsabgabe an die GEZ entrichten. Mit diesem Geld werden Beiträge produziert, davon werden einige für kurze Zeit ins Internet gestellt und dann wieder gelöscht!
Wer hat sich denn diesen himmelschreienden Unsinn ausgedacht? Doch wohl die Runde der Ministerpräsidenten dieser Republik! Alles, was mit den Geldern der Bürger finanziert wird, ist öffentliches Eigentum der Bürger. Und wenn ein Fernsehbeitrag finanziert wird - mit GEZ-Geldern, dann ist ein solcher Betrag Eigentum des deutschen Volkes. Und niemand hat das Recht, solche Beiträge zu vernichten!
Und wer das trotzdem handhabt, übt Zensur aus! Und verstößt gegen das Grundgesetz dieser Republik: In Artike 5, Absatz (1) steht:
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."
So, jetzt lehnt euch zurück und lauscht der Rede von Gregor Gysi, sie ist hochinteressant. Ich kann schon verstehen, wieso die Handlanger des Raubtierkapitalismus verhindern müssen, dass solche Informationen sich verbreiten.
Apropos "Verbreiten"! Verbreitet diese Rede, wo ihr nur könnt!
Gregor Gysi im Bundestag! Hoch Interessant!
Hochgeladen von ValeTudoEnt am 17.01.2012

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