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Freitag, 13. Juni 2014

GLOSSE: Die Angst der Eurokraten vor der Demokratie


Da sitzt Jean-Claude in Luxemburg und kramt in seiner alten Videosammlung. Er findet eine Aufnahme von Dorthe - ausgestrahlt von ZDF Kultur. Und schaut sich das Video an. Dorthe singt: "Wärst du doch in Düsseldorf geblieben!" Jean-Claude singt mit - aber bei Düsseldorf stockt er kurz und singt "Luxemburg". Dann erschrickt er: Das war ja ein Freudscher Versinger! 


Hochgeladen am 08.10.2011 von Schlagermusikgirl6

"Wärst du doch in Luxemburg geblieben!" Das fragt er sich jetzt auch. Was ist passiert? Eigentlich etwas Schönes ist passiert: Die Mehrheit der EU-Bürger haben seine konservative Partei gewählt - mit ihm an der Spitze. Und es war abgemacht, wenn die Konservativen die Mehrheit bekommen, dann wird er Chef der EU-Kommission. Wieso freut er sich nicht? 

Weil es gar nicht sicher ist, dass er den Posten wirklich bekommt! Da  gibt es einige Strippenzieher, die wollen das nicht. Schuld daran sind die Briten - allen voran der David. Er hat einen starken Gegner bekommen, die Ukip - die Partei des Nigel.  Sie erhielt mehr Mandate als die Anhänger von David! Jetzt sieht der David seine britischen Felle davonschwimmen und erpresst jetzt die Eurokraten:

Ich muss den Nigel übertrumpfen! Der war nur deshalb so erfolgreich, weil er immer auf die EU schimpft! Jetzt muss ich auch auf die EU schimpfen, ich muss einen Erfolg vorweisen. Zum Beispiel, dass ich verhindere, dass der Jean-Claude Chef der EU-Kommission wird. Der Jean-Claude ist schuld an den EU-Verträgen, die hat er einst ausgehandelt. 

Ich erzählen meinen Briten, dass ich den Jean-Claude verhindere, dann bin ich besser als der Nigel, der nur schimpft! Ich, der Tory, habe etwas verhindert! Ich bin der Größte!

Und wie verhält sich Angela - die Kanzlerin der Krauts? Die hält angeblich zu Jean-Claude. Dem soll sie sogar schon ihr Vertrauen ausgesprochen haben! Wirklich? Aber wir wissen doch alle, was das heißt? Wem die Kanzlerin das Vertrauen ausspricht, der weiß doch, dass er seine Koffer packen muss! 

Aber die Kanzlerin hat Angst - Angst vor der blöden EU-Wählern, die in den meisten Ländern gegen diese EU sind! Sogar die Krauts haben eine Partei, die auch gegen diese EU ist! Und die Franzosen erst. Da gibt es die Marine von der nationalen Front. Sie hat zwar derzeit Probleme mit ihrem alten Vater, der immer öfter vergisst, dass er zwar denken kann, was er will, aber es nicht öffentlich aussprechen darf. Eben ein Zeichen von Altersstarrsinn! 

Aber die Rechten sind in der EU im Vormarsch - auch im EU-Parlament! Nicht auszudenken, wenn es zu dem GAU kommt, dass ein EU-Land die EU-Zone verlässt! Das hat dann eine große Dominowirkung, da ziehen dann viele nach! 

Das will die Kanzlerin der Krauts unbedingt verhindern! Deshalb verbündet sie sich - heimlich - mit dem David. Er muss ihr versprechen, dass die Briten bei der EU bleiben! Aber dann muss der Kopf von Jean-Claude rollen. 

Und dann stellt sich die Frage: Wer wird dann Chef der EU-Kommission? Das wird der Hermann aus Belgien! Der lässt alle EU-Kritiker verstummen. Grund: Er findet die EU SEXY! 


Hochgeladen am 30.06.2012 von EurActiv

Das ist doch der passende Kopf für die EU-Kommission! Millionen von Chinesen lachen über ihn! Sie finden ihn so "funny"! 

Aber was ist dann mit dem deutschen Martin? Er sollte doch Chef der EU-Kommision werden. Das hat doch Angela ihrem Juniorpartner in der großen Koalition versprochen! Ach, für den findet sich schon ein Austragsposten. 

Aber wohl fühlen sich diese Eurokraten nicht mehr in ihrer Haut! Eins ist  sicher, die nächsten Wahlen müssen ganz anders laufen! Am besten werden die nächsten EU-Wahlen mit einem Songwettbewerb gekoppelt! Da lässt sich viel beser manipulieren! 

Und was macht jetzt der arme Jean-Claude? Er bekam den Befehl, sich in den nächsten Wochen zurückzuziehen und bereitet sich schon auf seinen Krankenstand vor. 

Da fällt mir ein Papst ein, der plötzlich so krank wurde, dass er zurückgetreten ist ...

Übernommen von OverBlog

Montag, 28. Januar 2013

Professor und Playmobil? - Blog von Kiat Gorina


Was haben ein alter Professor und Playmobil miteinander zu tun? Eine ganze Menge sogar. Dieser alte Professor, Grundlagenforscher der Physik, war ganz und gar kein weltfremder eingestaubter Gelehrter. Das sah man allein schon an der Schar seiner Kinder und Enkelkinder. 

Es war am dritten Weihnachtstag, sämtliche Familienmitglieder - und das waren viele - trafen sich in seinem Haus in Hiddesen. Natürlich lockte das auch ältere kinderliebe Tanten an. Und meinen Vater. Weil sämtliche Kinder auch Doktortitel hatten, wollte Vatern sich im Glanze so vieler Doktoren sonnen, um später mit seinen vielen promovierten Bekannten prahlen zu können. 

Ich hatte mich schon gewundert, weshalb er mit mir am Herrmannsdenkmal spazieren gehen wollte. Sonst war er doch nicht so unternehmend zu mir. 

Aha, auf dem Rückweg kam mir die Erleuchtung. Die Doktorensammlung! Schon bogen wir in die professorliche Einfahrt ein. 

Gerade kommandierte Vatern: “So, du wartest im Auto! Du blamierst dich doch sowieso nur wieder!” Fehlte nur noch, dass er “Platz! und Bleib!” kommandiert hätte. Aber man hatte uns schon gesehen, der alte Professor begrüßte Vatern und wollte uns ins Haus komplimentieren. Er erspähte mich mit seinen scharfen Augen im Auto, dann spießte sein Blick Vatern auf: “Soll Ihre Tochter wieder mal im Wagen bleiben? Sie ist doch kein Hund!” 

“Du brauchst dich wirklich nicht verstecken zu lassen. Bloß weil du immer den einfachsten Weg findest, bist du doch nicht dumm. Denk nur an diese Aufgabe in Verfahrenstechnik. Deine Methode hat dir drei Seiten Rechnerei erspart …” Er blinzelte mir zu und ich fühlte mich etwas wohler in meiner Haut. 

Drinnen quoll es vor lauter Leuten fast über. Die Erwachsenen saßen dicht gedrängt um den langen Wohnzimmertisch. Der alte Professor saß, seiner langen Beine wegen, am Tischende. 

Und ich landete bei den Enkeln. Auf dem Fußboden. Egal, da war es wenigstens nicht so eng. 

Nur als eine alte Tante mit malzbonbonmilder Stimme zu den Kindern sagte: “Nun zeigt doch dem kleinen Mädchen mal, was ihr Feines zu Weihnachten bekommen habt. Damit könnt ihr doch so schön spielen.” 

Huh, dieses zuckrige Gesäusel! Allein davon konnte man ja schon Karies bekommen. Den Enkeln ging es offenbar nicht anders. Sie stießen sich nur kichernd an, dann schoben sie ab - und kamen mit Playmobil zurück. Donnerwetter, so etwas kannte ich auch noch nicht. Da gab es Figuren, die Arme und Beine bwegen konnten. Und in ihre Hände konnte man alle möglichen kleinen Sachen stecken: Gewehre, Pistolen, Tomahawks, Bauarbeiterwerkzeug, und - das war ja klar Suppenlöffel, Staubsauger und Regenschirme für die wenigen weiblichen Männchen. 

Ich sah mir das Sammelsurium genauer an. Klar, die Jungensachen sahen gut aus, aber an Mädchen-Playmobil gab es eine Putzfrau, Reisende mit Hütchen und Regenschirm, Krankenschwestern usw. 

Oje! Da hatten die alten Tanten wohl wieder ihr Rollenverständnis in Geschenkpapier gepackt. 

Die kleine Anne sah meinen Blick und seufzte abgrundtief “Und damit sollen wir spielen! Putzen und Küche? Das ist doch stinklangweilig!” Wie wahr. 

Im Jungenkasten sah es schon spannender aus: Cowboys, Indianer, Bankräuber, Sanitätsstation, Pferde. Damit ließ sich schon eher etwas anfangen. 

“Wie sollen wir denn damit etwas zusammen spielen?”, fragte Rolf ratlos,  “das passt doch gar nicht zusammen.” 

Ich betrachtete die Sammlung und überlegte: “Die ‘Deckel’ kann man doch abmachen, oder?” 

Anne nickte und skalpierte gleich ihre Puzfrau und die Krankenschwester. Rolf nahm sich den Indianerhäuptling, den Bankräuber und den Arzt vor. 

“Und was nun?” 

“Jetzt bauen wir die ganzen Männchen etwas um, guckt mal, so vielleicht: der Bankräuber kriegt das Puzfrauenkopftuch auf, er hat statt Geld diese ganzen Töpfe und Teller geklaut, der Sheriff hat Indianerfedern auf dem Kopf und hält ihn mit der riesigen Spritze in Schach …” 

Die Augen der Kinder glänzten, und wir machten uns gemeinsam an den Umbau:
Da bekämpften sich der Indianerhäuptling (mit Schwesternhaube) und ein Kavallerist (mit Damenhütchen) ganz heftig. Sie waren mit Staubsauger und Teppichklopfer bewaffnet. 

Dafür klaute die Reisende (mit Indianerhaube) den mit dem geklauten Schatz beladenen Rollstuhl. Davor hatten wir mit Gummiband das Indianerpferd gespannt. Die Krankenschwestern (mit Medizinmannkopfputz und Sheriffhut) machten unter Professors Sessel einen wilden Kriegstanz um den zum Totempfahl umfunktionierten Kaktus. 

Da entstanden die tollsten Kreationen! Wir mussten so lachen, dass schließlich sogar der alte Professor mit seinen Adleraugen erst zusah, und dann vergnügt mit seinen langen Armen hinlangte und mitbaute. 

“So stelle ich mir Gleichberechtigung vor”, murmelte er glücklich.


Veröffentlicht am 19.03.2012 von weitze45

Dienstag, 12. Juni 2012

Hurra - seit heute Leserinnen aus 100 Ländern - Blog von Kiat Gorina


Als ich heute in die Statistik schaute, was sah ich da? Da stand doch wirklich, dass mein Blog von Leserinnen und Lesern aus 100 verschiedenen Länder auf dieser Erde besucht wird. Das macht mich ein bisschen stolz! Aber nur ein bisschen.
Besucher aus 100 Länder seit heute!
Auf der Weltkarte gibt es immer wengier weiße Flecken. Ich habe ja auch eine Übersetzungs-möglichkeit für die Artikel in meinem Blog eingebaut. Wer auf TRANSLATE klickt, erhält den Artikel mit einer Auswahlmöglichkeit zur - maschinellen - Übersetzung.
Wählt im neuen Fenster die gewünschte Sprache aus und schwupp ist der Text übersetzt. Wie gesagt, der Übersetzer ist ein Programm von Google, demnach nicht so perfekt wie eine diplomierte Dolmetscherin - aber für den Hausgebracuh reicht es - finde ich.
Zumindest weiß die Leserin aus einem fernen Land, worum es in meinem Artikel geht. Und das ist doch auch schon etwas. Damit wird das babylonische Sprachenwirrwarr etwas entwirrt.
Dass ein maschineller Dolmetscher auch lustige Fehler produziert, ist nachvollziehbar. Da hat sich jemand die Mühe gemacht, einige herauszufinden:
Hochgeladen von italiboydo am 16.03.2011

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Sonntag, 3. April 2011

Karaoke - Was ist das? - Blog von Kiat Gorina

Manchmal schauen mich Menschen an wie ein Auto - dabei habe ich keine Räder. Einmal besuchte ich eine Kundin und überraschte sie, wie sie vor dem riesengroßen Fernseher saß - zusammen mit ihrer Kinderschar.