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Freitag, 13. Juni 2014

GLOSSE: Die Angst der Eurokraten vor der Demokratie


Da sitzt Jean-Claude in Luxemburg und kramt in seiner alten Videosammlung. Er findet eine Aufnahme von Dorthe - ausgestrahlt von ZDF Kultur. Und schaut sich das Video an. Dorthe singt: "Wärst du doch in Düsseldorf geblieben!" Jean-Claude singt mit - aber bei Düsseldorf stockt er kurz und singt "Luxemburg". Dann erschrickt er: Das war ja ein Freudscher Versinger! 


Hochgeladen am 08.10.2011 von Schlagermusikgirl6

"Wärst du doch in Luxemburg geblieben!" Das fragt er sich jetzt auch. Was ist passiert? Eigentlich etwas Schönes ist passiert: Die Mehrheit der EU-Bürger haben seine konservative Partei gewählt - mit ihm an der Spitze. Und es war abgemacht, wenn die Konservativen die Mehrheit bekommen, dann wird er Chef der EU-Kommission. Wieso freut er sich nicht? 

Weil es gar nicht sicher ist, dass er den Posten wirklich bekommt! Da  gibt es einige Strippenzieher, die wollen das nicht. Schuld daran sind die Briten - allen voran der David. Er hat einen starken Gegner bekommen, die Ukip - die Partei des Nigel.  Sie erhielt mehr Mandate als die Anhänger von David! Jetzt sieht der David seine britischen Felle davonschwimmen und erpresst jetzt die Eurokraten:

Ich muss den Nigel übertrumpfen! Der war nur deshalb so erfolgreich, weil er immer auf die EU schimpft! Jetzt muss ich auch auf die EU schimpfen, ich muss einen Erfolg vorweisen. Zum Beispiel, dass ich verhindere, dass der Jean-Claude Chef der EU-Kommission wird. Der Jean-Claude ist schuld an den EU-Verträgen, die hat er einst ausgehandelt. 

Ich erzählen meinen Briten, dass ich den Jean-Claude verhindere, dann bin ich besser als der Nigel, der nur schimpft! Ich, der Tory, habe etwas verhindert! Ich bin der Größte!

Und wie verhält sich Angela - die Kanzlerin der Krauts? Die hält angeblich zu Jean-Claude. Dem soll sie sogar schon ihr Vertrauen ausgesprochen haben! Wirklich? Aber wir wissen doch alle, was das heißt? Wem die Kanzlerin das Vertrauen ausspricht, der weiß doch, dass er seine Koffer packen muss! 

Aber die Kanzlerin hat Angst - Angst vor der blöden EU-Wählern, die in den meisten Ländern gegen diese EU sind! Sogar die Krauts haben eine Partei, die auch gegen diese EU ist! Und die Franzosen erst. Da gibt es die Marine von der nationalen Front. Sie hat zwar derzeit Probleme mit ihrem alten Vater, der immer öfter vergisst, dass er zwar denken kann, was er will, aber es nicht öffentlich aussprechen darf. Eben ein Zeichen von Altersstarrsinn! 

Aber die Rechten sind in der EU im Vormarsch - auch im EU-Parlament! Nicht auszudenken, wenn es zu dem GAU kommt, dass ein EU-Land die EU-Zone verlässt! Das hat dann eine große Dominowirkung, da ziehen dann viele nach! 

Das will die Kanzlerin der Krauts unbedingt verhindern! Deshalb verbündet sie sich - heimlich - mit dem David. Er muss ihr versprechen, dass die Briten bei der EU bleiben! Aber dann muss der Kopf von Jean-Claude rollen. 

Und dann stellt sich die Frage: Wer wird dann Chef der EU-Kommission? Das wird der Hermann aus Belgien! Der lässt alle EU-Kritiker verstummen. Grund: Er findet die EU SEXY! 


Hochgeladen am 30.06.2012 von EurActiv

Das ist doch der passende Kopf für die EU-Kommission! Millionen von Chinesen lachen über ihn! Sie finden ihn so "funny"! 

Aber was ist dann mit dem deutschen Martin? Er sollte doch Chef der EU-Kommision werden. Das hat doch Angela ihrem Juniorpartner in der großen Koalition versprochen! Ach, für den findet sich schon ein Austragsposten. 

Aber wohl fühlen sich diese Eurokraten nicht mehr in ihrer Haut! Eins ist  sicher, die nächsten Wahlen müssen ganz anders laufen! Am besten werden die nächsten EU-Wahlen mit einem Songwettbewerb gekoppelt! Da lässt sich viel beser manipulieren! 

Und was macht jetzt der arme Jean-Claude? Er bekam den Befehl, sich in den nächsten Wochen zurückzuziehen und bereitet sich schon auf seinen Krankenstand vor. 

Da fällt mir ein Papst ein, der plötzlich so krank wurde, dass er zurückgetreten ist ...

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 14. November 2013

Die Macht der Kunden - nützen wir das aus!

Bei uns in der Nähe - in Wolframs-Eschenbach - gibt es seit einiger Zeit wieder einen EDEKA-Laden. Und das ist gut so! Der Vorgänger hatte geschlossen. Der jetzige Laden hat sehr freundliches Personal und ist gut sortiert! Ich gehe da gerne einkaufen! Dann kam die Enttäuschung: 

Der Gewürz-Ketchup Curry von der Firma Burkhardt war ausgemustert - schade! Also rief ich bei der Firma Burkhardt an und fragte, wo es diesen Ketchup noch gäbe. Mir wurde ein Markt genannt - aber der ist etwas weiter zu erreichen. Also rief ich bei EDEKA selbst an und fragte unter andrem, ob sie wollen, dass ich jetzt zum Kaufen von Ketchup zur Konkurrenz fahre. Wer weiß, was ich da sonst noch einkaufe ... 

Das sah der freundliche Mensch am anderen Ende der Leitung ein und versprach, das gleich weiterzumelden ... Ich finde das gut. Zeigt es doch, dass wir Kunden eine Macht haben. Ja, wir können bestimmen, was wir wollen und was nicht! Machen wir doch öfter von dieser Macht Gebrauch! 

Diese Lebensmittelketten wollen verkaufen, ja, sie haben so viel Zeug eingekauft, dass sie es gar verkaufen müssen. Und die Marketingmenschen wissen: Nur jeder tausendste Kunde ruft an, wenn ihm etwas nicht gefällt. Die meisten treffen ihre Entscheidung mit den Füßen und kaufen woanders. 

Wieso übertragen wir dieses System nicht auf die Politik? Die Politiker sind auf uns Wähler angewiesen und nicht umgekehrt! Das vergisst diese Spezies immer wieder! Erinnern wir also diese Politiker immer wieder an die Tatsache: Nicht ihr entscheidet, sondern wir Wähler! Wir Wähler sind eure Chefs, merkt euch das! Ihr müsst nach unserer Pfeife tanzen! 


Veröffentlicht am 02.04.2013 von jetska1810

Übernommen von Over-Blog

Montag, 3. Juni 2013

Gewalt in der Schule - Und keiner schaut hin!

Da veröffentlichte die Sächsische Zeitung einen Artikel über Gewalt an den Schulen. 

Quelle: Sächsische Zeitung Ärmere Kinder werden öfter Opfer von Gewalt:  Am stärksten von körperlicher Gewalt betroffen sind demnach Heranwachsende aus armen Familien: 32 Prozent dieser Kinder gaben an, oft oder manchmal geschlagen worden zu sein. Manche wurden so heftig verprügelt, dass sie blaue Flecken davontrugen.

Zum Thema Gewalt an den Schulen gehört auch ein Vorfall, der letzte Woche an einer Grundschule in Essen passierte. Da haben fünfzehn Schüler in der Pause auf ein elfjähriges Mädchen eingeprügelt. Und sie hätten es wahrscheinlich wohl totgeprügelt, wäre nicht ein Kind ins Lehrerzimmer gelaufen. Was hat eigentlich die Lehrkraft für die Pausenaufsicht getan? Weggeschaut?

Der Presse gegenüber wollten sich Schulamt und Schule nicht äußern!

Quelle: Bild.de 15 Mitschüler verdreschen Anna-Maria (11): Erst als ein Kind ins Lehrerzimmer lief, ließen die Schläger vom Opfer ab. Anna-Maria wankte zur Lehrerin, klagte über starke Schmerzen und Schwindel.
Vater Thomas: „Die hat mein Kind einfach weggeschickt. Als es hier ankam, war es blass, ganz wackelig auf den Beinen. Als ich von dem Überfall auf dem Schulhof hörte, da habe ich sofort die Polizei alarmiert und Anzeigen wegen Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung erstattet.“
Bei der Befragung durch die Polizei brach Anna-Maria bewusstlos zusammen – Klinik. Diagnose: Schädelprellung, Gehirnerschütterung, Bauchdecken- und Wirbelsäulen-Prellungen, Blut im Urin, Nierenquetschung!

Also, vom Verdreschen kann wohl hier nicht die Rede sein! Was hier ablief, das war schwere Körperverletzung! Aber so etwas soll nicht öffentlich bekannt werden! Solche Vorfälle werden unter den berühmten Teppich gekehrt! Und was macht dieser Staat gegen die immer fürchterlichere Gewalt an den Schulen?

Er hält die Hand auf! Und kassiert nicht nur Steuern, sondern auch Spenden von der Großindustrie, beispielsweise von der Bepanthen-Kinderförderung des Pharmakonzerns Bayer:

Die Bepanthen-Kinderförderung wurde 2008 vom Pharmakonzern Bayer gegründet. Ziel sei es, arme Kinder in Deutschland zu unterstützen. Das Unternehmen spendet nach eigenen Angaben jährlich für das Kinderhilfsprojekt „Die Arche“, 2013 etwa für ein Konflikttraining. 

Die verantwortlichen Behörden meinen wohl, ein Konfliktraining reiche aus! Wer denkt sich denn nur so etwas aus? Wieso werden an allen Schulen keine Selbstverteidigungskurse - speziell für Mädchen und Frauen angeboten?

Weil diese Gesellschaft keine starken Frauen will! Frauen sollen sich nach wie vor nur unterordnen! Deshalb wird weggeschaut, wenn ein vorpupertärer Bandenchef eine Elfjährige zusammenprügeln lässt! Selbst die Schulleitung und die Schulämter schauen weg. Sie wollen mit der offensichtlichen Gewalt an Schulen nicht konfrontiert werden. Diese Verantwortlichen leben in einer Scheinwelt, in der es nur Friede, Freude, Eierkuchen gibt! 

Und um dem Ganzen den Gipfel der Unverschämtheit aufzusetzen, gibt es in Deutschland eine Schulpflicht, die sogar vorschreibt, in welcher Schule ein Kind angemeldet werden muss! Für diese Paragraphenfetischisten in den Schulbehörden gibt es Geld - aber nicht für eine wirkungsvolle Abhilfe gegen Gewalt!

Für mich gibt es nur eine Abhilfe: Die Kinder und Jugendlichen müssen angeleitet werden und lernen, wie sie sich gegen Angriffe wehren können. Hierfür gibt es viele Selbstverteidigungstechniken. Und die Ausbildung in einer solchen Selbstverteidigungsdisziplin hat auch positive Nebeneffekte: Die Schülerinnen werden selbstbewusster!

Nur genau das will diese Gesellschaft nicht! Dieses System fürchtet selbstbewusste Frauen - wie beispielsweise Inge Hannemann, die einen Offenen Brief schrieb an die derzeitigen Chefsesselbenutzer in der Bundesagentur für Arbeit:

Quelle: altonabloggt Offener Brief an den Vorstand der Bundesagentur für Arbeit: Mögen Sie es falsche Systemkritik nennen und sich womöglich in der Ehre verletzt sehen, sehe ich es als meine Pflicht, als freie Bundesbürgerin auf die Abläufe in den Jobcentern hinzuweisen. Gerne zitiere ich den Artikel 20 des Grundgesetzes: (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Ja, solche selbstbewusste und mutige Frauen braucht das Land! Keine grauen Mäuschen, die sich immer nur ducken und buckeln und alles machen, was die "Herrschaften" wollen!


Veröffentlicht am 16.11.2012 von Ricardo Savia

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 28. Mai 2013

Vaterns "Märchenstunde" - Blog von Kiat Gorina

Gibt es eigentlich so etwas wie den großen “Münchhausen-Orden”? Wenn ja, müsste mein Vater ihn schon mehrfach verliehen bekommen haben. Wenn der nämlich von seinen Heldentaten anfing, log er, dass sich die Balken bogen. 

Es hat allerdings ein Weilchen gedauert, bis ich dahinter kam. Frisch aus der Lubjanka in diese komische Familie geraten, wusste ich sowieso nicht, wo mir der Kopf stand. 

So erzählte Vatern oft: “Die Dürkopp-Werke in Bielefeld haben mich bei Adler abgeworben, um dort Chefkonstrukteur zu werden. Dürkopp ging es damals nicht so gut, da habe ich den Laden erstmal umgekrempelt und in Schuss gebracht! Allein meinen Konstruktionen hat die Firma es zu verdanken, dass es jetzt bergauf geht! Hätten sie mich nicht bekommen, wären die schon längst pleite!” Usw. usw. Ob Vatern sein Getöne selber glaubte? Das werde ich wohl nie erfahren. 

Peinlich war es nur für zwei Verwandte von ihm, die seine Geschichten geglaubt hatten: “Wenn ihr mal nach Bielefeld kommt, zeige ich euch die ganze Firma”, prahlte er. “Ja, kannst du das so einfach?”, fragte Anni vorsichtig, “musst du nicht erst fragen, ob du uns hereinlassen darfst?” “Natürlich kann ich das! Ich bin schließlich der Chefingenieur!” 

Nun kamen Anni und ihre Cousine wirklich nach Bielefeld, und sie erinnerten sich an Vaterns Angebot. Sie pilgerten zu den Dürkopp-Werken und fragten arglos an der Pforte nach dem Chefingenieur Herrn K.” 

“Was, Chefingenieur?”, staunte der Pförtner, “wir haben zwar einen Herrn K., aber der sitzt irgendwo in einem Büro ... und murkst vor sich hin.” 

Oha, das war peinlich. Beschämt zogen die Cousinen von dannen. Von Vaterns Geschichten hielten sie seither nicht mehr viel. 

Vaterns Lügengeschichten hatten speziell für mich oft fatale und betrübliche Folgen. Wenn ich z. B. an die Geschichte mit dem Karussellpferdchen aus Kunststoff denke. 




Die kam mir heute wieder in den Sinn, als ich das Büchlein “Das patentierte Leichtgewicht” von Clemens B. Rintelen in meinem Bücherregal wiederfand. Es handelt von Ferdinand Schäfer, Vaterns Schwager, der in seiner kleinen Firma schon Anfang der 1960-er Jahre schwimmfähige Wohnwagen aus Kunststoff konstruierte und herstellte. 





Und noch so manches andere. Wie die allseits bekannten Automatenpferde, wo die Kinder 10 Pfennig in den Kassenschlitz warfen und sich dann selig ein Weilchen auf den wirklich hübschen Pferdchen mit den schwarzen Westernsätteln wiegen konnten. 

Ab und zu kamen Schäfers mal bei uns vorbei. Wenn etwas wegen der Oma zu besprechen war. Dabei stellte der kleine scharfsinnige Onkel Ferdi eines Tages etwas fest: “Sagt mal, kann eure Tochter eigentlich auch lachen? Die sieht mir immer reichlich 'bedröppelt' aus …” 

“Das geht euch gar nichts an!”, fauchte Vatern los, “das dumme Luder hat einen Tick, den wir ihr grade austreiben. Stellt euch vor, sie zerschneidet einfach unsere alten Zeitungen! Dabei kann man die doch noch brauchen!” 

“Ah ja”, Schäfers nickten sich bedeutsam zu, der Kippmannsche Geiz war wohlbekannt, “und warum tut sie das?” 

“Sie schneidet sämtliche Pferdebilder aus, die sie finden kann! Pfferde! So etwas Unnützes!” 

“Wenn sie Pferde mag, dann kann sie doch mal zum Reiten gehen. Das macht ihr bestimmt Spass ...”

“Das fehlte noch …” Längere Zetertirade folgte. 

Was Schäfers davon hielten, ahne ich zumindest. Denn sie brachten mir ein Modell ihrer Automatenpferde vorbei. Weißlichgrau, noch etwas rauh und unfertig. 

Egal! Ich schwebte im siebten Himmel! Endlich etwas, was ich auch anfassen und berühren konnte. Was eine bekannte und tröstliche Form hatte. 

Für diejenigen, die meine Geschichte nicht kennen: Nomadenkind - Armee - Lubjanka - eiskalte garstig keifende “Familie”. Von Muttern mit clownartigen Omakleidern ausgestattet - schon in der Schule die totale Isolation, nur gut als Lachnummer. Zuhause keine Wärme, kein einziges Tier, nichts …

Da ist es klar, was diese Pferdefigur für mich bedeutete. Wer nämlich ringsum nur Fremdes, Unbekanntes und Unverständliches vorfindet, freut sich über jeden halbwegs vertrauten Anblick. Ächzend schleppte ich das gute Stück in den Keller, um es da abzuschleifen und anzumalen. 

Tja, anmalen. Aber womit? Ich besaß nur einen schwarzen Filzstift und einen Tuschkasten. Für die Augen wollte ich den Filzstift nehmen und dann mit Klarlack aus diesem blöden Schmuckbastelkasten von Tante Friedhilde überziehen. Damit sie glänzten. 

Zweifelnd betrachtete ich die Farbnäpfchen. Das reichte hinten und vorne nicht - außer ich malte mein Pferd als Schecken an. Vergnügt pinselte ich los. Wenn ich das fertig hatte, wollte ich ein schönes Halfter fabrizieren. Ich hatte nämlich in Mutterns Putzlumpenkiste auch Reste von Kunstleder gefunden. 

Dummerweise kam einiges dazwischen. Und zwar in Form von Mutterns regelmäßig stattfindender Sachenkontrolle. Dabei sah sie alles genau durch. “Woher hast du das? Wofür brauchst das? ….” Dann der Hammer: natürlich kontrollierte sie auch meinen Farbkasten. Wozu? Da kann ich nur raten. Wahrscheinlich argwöhnte sie, dass ich darin eine Ameisenfarm betrieb oder gar irgend ein bazillenbehaftetes Tier beherbergte. Fehlanzeige! Aber: “Da fehlen ja Farben!”, schrillte sie los, sah genauer nach und entdeckte, dass schwarz und braun fehlten. 

Schon holte sie Luft, um eine ihrer berüchtigten Schuldzuweisungen von sich zu geben - da schellte es oben an der Haustür. 

Muttern rannte, mit meinem geplünderten Farbkasten in der Hand, nach oben um die Tür zu öffnen.
Uff, gerettet - dachte ich. Von wegen! Was da ins Haus quoll, gehörte zu Vaterns von mir so “geliebten” Verwandtschaft. Die beiden Frauen - Helga und Viola - hatte ich noch nie leiden können. Mutter Helga wollte immer alles so wie bei sich zu Hause haben, und wehe, sie bekam etwas anderes. 

Tochter Viola war so eingebildet, dass sie immer darauf wartete, dass ihr Spiegelbild sie zuerst grüßte. Dazu hatte sie, obwohl schon in reiferem Alter, noch ein Studium zur Sozialpädagogin angefangen.
Die Gute hatte doch sowieso schon “eine Meise unterm Pony”, dazu noch Sozialpädagogik. Also doppelt “bemeist”. 

Viola erspähte natürlich gleich den Farbkasten mit den leeren Farbnäpfchen. 

Aha! Schwarz und braun! Dustere Farben! Gleich erschreckte sie Muttern mit der Feststellung, dass ich mit Sicherheit manisch-depressiv sei! Das würde sie allein schon an meinem ausgefransten Pinsel erkennen, den ich noch in der Hand hielt. 

Sie schleppte mich gleich in die Essecke ab, um mir ernsthaft ins Gewissen zu reden und um ihren Verdacht bestätigt zu bekommen. 

“Schau mal, so ein schöner Tuschkasten”, säuselte sie mit seifenmilder Babystimme auf mich ein, “damit kannst du doch so schöne bunte Sachen malen! Muss es denn immer schwarz sein? Bist du so aggressiv, dass du solche Farben favorisierst?” 

Puh, die Gute musste wohl mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein. 

“Was juckt es dich, was ich male? Schau dich doch mal im Spiegel an: Schwarz getuschte Wimpern und oben drüber alles in dunkel-lila. Sieht aus, als hättest du ein Veilchen. Ein Beerdigungsveilchen aber!”, schloss ich boshaft. “Soll ich deinetwegen vielleicht anfangen, Blümchenmuster zu malen?” Viola nickte ernst, sie schien meine Schnapsidee gut zu finden. 

Und ich schüttelte mich innerlich. Ein Pferd mit Blümchenmuster?! Und womöglich mit rosa Mähne? Grauenhaft. Inzwischen gibt es tatsächlich solch zuckrige Spielzeugpferdchen in Bonbonfarben zu kaufen.

Über die weitere Bemalung meines Pferdes brauchte ich gar nicht weiter nachzudenken. Als ich am nächsten Tag nach Hause kam, war es verschwunden. 

“Schäfers brauchten das Pferd für ein kleines Mädchen, sie haben es vorhin wieder abgeholt,” teilte Muttern mir im befriedigten Ton mit. 

Dass diese Geschichte stimmte, hatte ich stets bezweifelt. Und viele Jahre später kam die Wahrheit ans Licht: Schäfers besuchten uns in Mögersbronn. Sie begrüßten auch Tiger und dann kamen wir auf das besagte Kunststoffpferd zu sprechen. 

“Ich war schon sehr geknickt, als ihr das Pferd wieder weggeholt habt”, gab ich zu. 

Und Tante Millie riss vor Staunen die Augen kugelrund auf. “Was? Adolf hat es uns doch selbst  zurückgebracht. Er sagte, dass du es nicht haben wolltest. Gewundert haben wir uns schon. Aber du kennst deinen Vater ja gut genug um zu wissen, dass man besser nicht nachfragt ...”

Das war wieder ein Beispiel für seine ”fürsorgliche Vaterliebe” ...


Veröffentlicht am 12.10.2012 von HappyShiner


Samstag, 10. November 2012

CIA-Chef Petraeus - Rücktritt - Fehltritt - Bengasi lässt grüßen - Blog von Kiat Gorina


Es ist erst ein Jahr her, da wurde der Vier-Sterne-General David Petraeus Chef des CIA. Und jetzt ist er zurückgetreten - wegen einer Affäre mit Frau Paula Broadwell? Sie schrieb eine Biografie über den General, sie war mit ihm zusammen in Afghanistan. Sie ist Mutter von zwei Kindern. 

Und der General sprach öffentlich über eine außereheliche Affäre. Und bat deswegen um seine Entlassung. Ja, sogar der FBI hat ermittelt und die Emails des Generals gelesen und ausgewertet. Seltsam, seltsam, dass der FBI den General und CIA-Chef überwacht. Oder ist das nur ein vorgeschobener Entlassungsgrund?

Vielleicht war der Kandidat der Republikaner - Mitt Romney - in dieser Angelegenheit nicht der Idiot, für den er sonst gehalten wurde? Es geht um die Vorkommnisse in Libyen, in Bengasi. 

Quelle: Wahlsieger Obama - Ist das noch wichtig?

Da erzählte Jeffrey Steinberg - Analyst der Nachrichtenagentur EIR - von Fakten und Hintergründen in Sachen Bengasi! Wenn das alles stimmt, dann schaut es schlecht aus für den US-Präsidenten. Vielleicht musste General Petraeus zurücktreten? Die Affäre mit Paula Broadwell kam da gerade recht. Mit Paula - die Unwiderstehliche, wie sie auch genannt wird.

Und als im Januar ihre Biografie über den General erschien, meinten manche Kritiker, das sei weniger eine Biografie als eine Liebeserklärung an den General:

Quelle: The Daily Beast Paula Broadwell, David Petraeus’s Biographer, Is Allegedly His Mistress 


Veröffentlicht am 05.11.2012 von genconnectofficial

Paula ist gewiss eine attraktive und gut durchtrainierte Frau: 



Um mehr über Bengasi zu erfahren, sollten wir uns das Video mit Jeffrey Steinberg noch mal ganz genau anschauen. Vielleicht dämmert es dann einigen, wes Geistes Kind dieser erneut gewählte US-Präsident wirklich ist ...

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Mittwoch, 27. Juni 2012

Chef der Bezirkkliniken gefeuert - Wegen "handwerklicher Fehler" - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da schrieb ich eine GLOSSE über die Bezirkskliniken von Ansbach, Erlangen und Engelthal. Da musste deren Chef plötzlich ein Geständnis vor den Bezirksräten machen: Er und seine Mitarbeiter haben Millionen Verluste "erwirtschaftet"!
Quelle: GLOSSE: Provinzposse - Verlust erwirtschaftet - Keiner kennt die Ursache - Blog von Kiat Gorina
Am letzten Freitag zog der Bezirksrat endlich die Reißleine und feuerte diesen Chef! Fristlos!Da wurde es allerhöchste Zeit. Erst 2009 war dessen Vertrag verlängert worden. Seine Vertrag wäre noch bis 2014 gelaufen.
Gefeuerter Klinikchef Werner Siemon
Also wird es ein finanzielles Nachspiel geben - das wird für die klammen Bezirkskliniken nicht billig ausfallen. Schließlich bezog ein Monatsgehalt von 13.000 Euronen!
Meine Meinung ist ja, bei einem solchen Gehalt ist doch nicht zuviel verlangt, dass die Einnahmen und die Ausgaben der Kliniken sauber verbucht werden! Angeblich sollen Einnahmen doppelt verbucht worden sein. Das scheint ein ziemlicher Saustall zu herrschen.
Und wo blieb die Kontrollfunktion der Bezirksräte? Allen voran des Bezirkspräsidenten? Es soll ja Spötter geben, die sagen, dass diese Bezirksräte eigentlich Besuchsräte sind. Grund: Sie sind immer daran interessiert, auf Kosten der Steuerzahler die Partnerstaädte zu besuchen!
Quelle: nordbayern.de Der Chef der Bezirkskliniken muss gehen
Hochgeladen von KiatGorina1 am 19.04.2011

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Donnerstag, 17. Mai 2012

GLOSSE: Die Kanzlerin begrüßt ihren neuen französischen Kollegen - modisch gekleidet - Blog von Kiat Gorina


Unsere französischen Nachbarn haben einen neuen Präsidenten gewählt: Francois Hollande. Er ist Nachfolger von Sarkozy, den die Franzosen in den Orkus der Vergessenen schickten. Und was machte Hollande als erste Amtshandlung?
Er reiste nach Berlin, um sich mit der deutschen Kanzlerin zu treffen. Verständlich, schließlich haben Merkel und Sarkozy ein Tandem gebildet, jetzt ist ihr der Partner in Sachen EU verloren gegangen - ja jetzt heißt es alleine strampeln!
Also wirft sich die Kanzlerin in ihren modischen Kampfanzug - schließlich muss sie gleich bei der ersten Begegnung klarstellen: Ich bin der Chef - pardon Chefin! Und protokollgemäß führt sie den französischen Präsidenten und zeigt ihm, wo es lang geht!
Veröffentlicht am 16.05.2012 von Maroc36TV
International Herald Tribune Paris
Was mag sich Hollande angesichts Frau Kanzlerin gedacht haben? Gesagt hat er nichts - die Franzosen sind ja Kavaliere ...
Journalisten des International Herald Tribune belauschten folgendes Gespräch zwischen den beiden:
Hollande: "Ich bin der neue ..."
Merkel: "... Schüler! Ich weiß."
Sur le tableau : "Sparmaßnahmen"



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Montag, 12. Dezember 2011

GLOSSE: Der freiherrliche Schauspieler - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es einen Freiherrn, über den berichtet wurde, er sei als Politiker tätig. War er das wirklich? Wenn wir das zurückblickend betrachten, dann müssen wir feststellen, er war zwar tätig, aber meist nur in diversen Rollen.

Was für Rollen? Nun ja, Rollen, die ein Schauspieler übernimmt. Erinnern wir uns, als er Chef eines Unternehmens war und es hieß, dort habe er wirtschaftliche Kompetenz gesammelt und sich dann herausstellte, das es ein Familienunternehmen war, das zur Familie seines Adelsgeschlechtes gehörte. Klar, da hat er Erfahrungen in der Rolle als Firmenchef gesammelt.

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