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Montag, 4. August 2014

GLOSSE: Sanktionen: Die Deutschen - die 150-Prozentigen


Da beschloss die EU weitere Sanktionen gegen Russland. Begründung: DIe Ukraine-Krise. Frankreich und England  waren nicht begeistert. Gerade die Franzosen wollen wenigstens die bisher vereinbarten Auslieferungen von Rüstungsgütern an Russland einhalten. Immerhin hat Russland bei den Franzosen Mistral-Hubschrauberträger bestellt, die über eine Milliarde Euro kosten sollen. Das ist eine Menge Holz für Frankreich! 

Deutschland dagegen prescht weiter vor - allen voran der Bundeswirtschaftsminister.Da haben die Russen bei Rheinmetall ein Gefechtsübungszentrum bestellt, das Teil wurde zum größten Teil bereits bezahlt. Was aber passiert? Gabriel stoppt die restliche Auslieferung an Russland! 

Ist Gabriel noch zu retten? Da wurde ein Geschäft vereinbart, die Deutschen lieferten bereits teilweise, Russland zahlte prompt - insgesamt geht es um 100 Millionen Euro! Und was passiert? Gabriel stellt sich quer: Der Rest darf nicht geliefert werden! Grund: Die Ukraine-Krise! 

Wie steht in diesem Fall die deutsche Wirtschaft da? Als unglaubwürdig! Als ein Bananenstaat, der vereinbarte Lieferungen nicht einhält! So schnell kann die deutsche Wirtschaft dikreditiert werden! 

Was wird passieren? Rheinmetall wird Schadenersatz fordern! Vom deutschen Staat! Gabriel interessiert das nicht: "Es geht nicht um Geld, es geht um Menschenleben." 

Was für eine Krise in der Ukraine ist das eigentlich? Was hat Russland damit zu tun? Erinnern wir uns: Da wurde mit Hilfe des NATO-Westens eine teils faschistische "Regierung" an die Macht gepuscht. Ein Teil der Bevölkerung im Osten der Ukraine wehrt sich gegen diese "Regierung". Da die ukrainische Armee ziemlich verlottert ist, kann sie kaum gegen diese Bürgerwehr ankämpfen. 

Nun sucht der NATO-Westen eine Entschuldigung. Der Russe ist schuld, er beliefert diese Bürgerwehr im Osten mit Waffen ... 

Und dann kommt noch der Absturz des malayischen Jumbos MH17 dazu. Auch daran solle indirekt Russland schuld sein. Dabei liegen mittlerweile Fakten auf dem Tisch: die ukrainische Luftwaffe hat diesen Jumbo selbst abgeschossen - aus welchen Gründen auch immer! 


Veröffentlicht am 31.07.2014 von Don R. Wetter

So, wer soll diese Löcher verursacht haben? Die Bürgerwehr im Osten der Ukraine? Vom Boden aus? Raketen waren das bestimmt nicht! Das waren Maschinengewehre! Diese Bilder sind der Beweis dafür, dass der malayische Jumbo MH17 mindestens von einem Kampfjet der ukrainischen Luftwaffe beschossen wurde! 

Und was hat Russland damit zu tun? Wieso wurden Sanktionen gegen Russland verhängt? 

Um abzulenken! Abzulenken von der unumstößlichen Tatsache: Die ukrainische Luftwaffe griff ein ziviles Flugzeug an, brachte es zum Absturz. 300 unschuldige Menschen mussten sterben! Und die Schuld soll jetzt Russland in die Schuhe geschoben werden! Aber Hallo! Gehts noch?

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 22. Oktober 2013

GLOSSE: Der Volksfreund ist traurig - Panzer Puma schnurrt noch nicht

Ja, der arme Volksfreund, er hat allen Grund traurig zu sein. Seit vierzig Jahren ist der Panzer "Marder" bei der Bundeswehr im Einsatz. Mit so einem alten Panzer muss derzeit die Bundeswehr schießen. Wie schaut das denn aus? Da bekam die Bundeswehr über vier Milliarden Euronen bewilligt, dafür sollte sie über 400 Panzer kaufen. Der Name stand gleich fest: "Puma"!

Und bauen sollte diesen Panzer KMW - das steht für Krauss Maffei Wegmann. Und Rheinmetall ist auch beteiligt. Und wieder hatten die alten Römer recht: NOMEN EST OMEN. Denn Spötter interpretieren KMW als "Kleine Murks Waffe". Wie denn das? Ja, dieser Panzer kämpft derzeit mit sich selbst, es gibt noch einige kleine Problemchen zu bekämpfen, so da unter anderem wären:

  • der Panzer ist so schwer, dass er sein eigenes Gewicht nicht tragen konnte
  • Laufrollen brachen ab
  • Gleisketten sprangen ab
  • wurde der Panzer beschossen, dann kam es zu Schwelbränden

Das ist ja auch gemein: Da lässt die Bundeswehr einen neuen Panzer bauen und einer schießt auf ihn - zum Test. Offensichtlich sind diese Panzer nicht zum Beschießen geeignet, sondern nur zum selber Schießen. Mit der Hitze haben die neuen Waffen für die Bundeswehr sowieso Probleme, wie das Sturmgewehr G36. Da wurde der aus Kunststoff gefertigte Lauf so heiß, dass die Soldaten nach dem Schießen eine Erholungspause einholen müssen - nicht für sich, sondern für das Gewehr - zum Abkühlen. 

Quelle: GLOSSE: Was die Schreibtischtäter der Bundeswehr den Soldaten raten: Da mussten einst Soldaten der Bundeswehr in einen richtigen Krieg ziehen. In den Krieg am Hindukusch. Ja, auch am Hindukusch wurde und wird Deutschland von deutschen Soldaten verteidigt. Das sagte zumindest der bereits verstorbene Verteidigungsminister Peter Struck. Und die Soldaten wurden auch ausgerüstet - mit einem Gewehr G36 aus der einst berühmten Waffenschmiede Heckler & Koch. 

Und um Gewicht zu sparen, besteht dieses Gewehr überwiegend aus leichtem Kunststoff. Das fiel bei Manövern in deutschen Landen nicht so schnell auf. Aber im Kampf am Hindukusch. Der Gegner dort ist ja auch gemein - der schießt richtig!

Zurück zum PUMA. Dieser Panzer hat noch mehr Fehler, die erst beim Testen festgestellt wurden. Beschönigend wurden sie als "fehlende Stabilität der Elektronik" bezeichnet. Soll heißen: Die funktioniert nicht. Und der Panzerschütze hat Probleme mit der Sicht ... Obwohl der Panzer innen mit Monitoren vollgestopft ist.

Vor allem nachts. Da gibt es eine "Zielerfassung", die funktioniert derzeit nur am hellen Tag, aber nicht nachts. Wer denkt schon von den Konstrukteuren daran, dass Kriege auch im Dunkeln geführt werden?!

Und dieser Panzer sollte ja ein Prestigeobjekt für Deutschland werden. Ja, er sollte die von der Software entdeckten Lücken beim Feind nicht nur auf Displays für die Schützen im Panzer anzeigen, sondern auch für die Schützen außerhalb des Panzers, der mit High-Tech nur so vollgestopft ist.

Ja, und mit dem Senden gibt es Probleme. Es soll Gerüchte geben, dass zwar der Panzer sendet, aber außerhalb des Panzers kommt nichts an. Ja, alte Hasen wissen, es gab einmal einen Michael Faraday, der hatte so etwas wie einen nach ihm benannten Käfig entdeckt ...

Was ist nur mit unserer "Elite" los? Überall, wohin wir schauen, es wird nur noch Murks fabriziert! Mir dünkt, diese neue Elite kann keine größeren Projekt mehr stemmen! Trotz einer überbordenden Beraterschwemme! Oder gerade deswegen?

Quellen:

  • Frankfurter Allgemeine Schützenpanzer Puma hat „gravierende Mängel“: Der bestellte neue Schützenpanzer Puma hat noch immer gravierende Mängel, sagt Verteidigungsminister de Maizière. Man befinde sich in einer schwierigen Phase. Wann die Auslieferung beginnen kann, ist offen.
  • tagesschau.de Prestige-Panzer "Puma" macht Probleme: Mit Rüstungsprojekten hat Verteidigungsminister de Maizière wenig Glück. Nach dem Debakel um die Aufklärungsdrohne Eurohawk gibt es jetzt neue Hiobsbotschaften rund um das Milliardenprojekt Schützenpanzer "Puma".
  • volksfreund.de Pannenpanzer Puma: Die Bundeswehr muss noch länger warten: Weil der neue deutsche Prestigepanzer Puma so viele technische Probleme hat, wartet die Bundeswehr nun schon seit sechs Jahren vergeblich auf den Nachfolger des 40 Jahre alten Vorgängermodells namens Marder.

Ja, und was unternimmt der Verteidigungsminister angesichts solcher Probleme? Er plant eine neue Behörde! Ein "Rüstungsboard" soll entstehen, das soll die militärischen Projekte intensiver begleiten. Und ganz stolz berichtet der Minister: "Ein neues Formblatt ist bereits entwickelt!"

Bei so viel Action kann es nicht mehr lange dauern, bis die Soldaten ihr neues Prestige-Panzerchen bekommen. Und damit sie nicht so lange warten müssen, werden die alten Marder vom Hindukusch zurückgeholt:


Veröffentlicht am 23.09.2013 von Bundeswehr

Übernommen von Over-Blog