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Donnerstag, 14. November 2013

Die Macht der Kunden - nützen wir das aus!

Bei uns in der Nähe - in Wolframs-Eschenbach - gibt es seit einiger Zeit wieder einen EDEKA-Laden. Und das ist gut so! Der Vorgänger hatte geschlossen. Der jetzige Laden hat sehr freundliches Personal und ist gut sortiert! Ich gehe da gerne einkaufen! Dann kam die Enttäuschung: 

Der Gewürz-Ketchup Curry von der Firma Burkhardt war ausgemustert - schade! Also rief ich bei der Firma Burkhardt an und fragte, wo es diesen Ketchup noch gäbe. Mir wurde ein Markt genannt - aber der ist etwas weiter zu erreichen. Also rief ich bei EDEKA selbst an und fragte unter andrem, ob sie wollen, dass ich jetzt zum Kaufen von Ketchup zur Konkurrenz fahre. Wer weiß, was ich da sonst noch einkaufe ... 

Das sah der freundliche Mensch am anderen Ende der Leitung ein und versprach, das gleich weiterzumelden ... Ich finde das gut. Zeigt es doch, dass wir Kunden eine Macht haben. Ja, wir können bestimmen, was wir wollen und was nicht! Machen wir doch öfter von dieser Macht Gebrauch! 

Diese Lebensmittelketten wollen verkaufen, ja, sie haben so viel Zeug eingekauft, dass sie es gar verkaufen müssen. Und die Marketingmenschen wissen: Nur jeder tausendste Kunde ruft an, wenn ihm etwas nicht gefällt. Die meisten treffen ihre Entscheidung mit den Füßen und kaufen woanders. 

Wieso übertragen wir dieses System nicht auf die Politik? Die Politiker sind auf uns Wähler angewiesen und nicht umgekehrt! Das vergisst diese Spezies immer wieder! Erinnern wir also diese Politiker immer wieder an die Tatsache: Nicht ihr entscheidet, sondern wir Wähler! Wir Wähler sind eure Chefs, merkt euch das! Ihr müsst nach unserer Pfeife tanzen! 


Veröffentlicht am 02.04.2013 von jetska1810

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 22. Oktober 2013

GLOSSE: Der Volksfreund ist traurig - Panzer Puma schnurrt noch nicht

Ja, der arme Volksfreund, er hat allen Grund traurig zu sein. Seit vierzig Jahren ist der Panzer "Marder" bei der Bundeswehr im Einsatz. Mit so einem alten Panzer muss derzeit die Bundeswehr schießen. Wie schaut das denn aus? Da bekam die Bundeswehr über vier Milliarden Euronen bewilligt, dafür sollte sie über 400 Panzer kaufen. Der Name stand gleich fest: "Puma"!

Und bauen sollte diesen Panzer KMW - das steht für Krauss Maffei Wegmann. Und Rheinmetall ist auch beteiligt. Und wieder hatten die alten Römer recht: NOMEN EST OMEN. Denn Spötter interpretieren KMW als "Kleine Murks Waffe". Wie denn das? Ja, dieser Panzer kämpft derzeit mit sich selbst, es gibt noch einige kleine Problemchen zu bekämpfen, so da unter anderem wären:

  • der Panzer ist so schwer, dass er sein eigenes Gewicht nicht tragen konnte
  • Laufrollen brachen ab
  • Gleisketten sprangen ab
  • wurde der Panzer beschossen, dann kam es zu Schwelbränden

Das ist ja auch gemein: Da lässt die Bundeswehr einen neuen Panzer bauen und einer schießt auf ihn - zum Test. Offensichtlich sind diese Panzer nicht zum Beschießen geeignet, sondern nur zum selber Schießen. Mit der Hitze haben die neuen Waffen für die Bundeswehr sowieso Probleme, wie das Sturmgewehr G36. Da wurde der aus Kunststoff gefertigte Lauf so heiß, dass die Soldaten nach dem Schießen eine Erholungspause einholen müssen - nicht für sich, sondern für das Gewehr - zum Abkühlen. 

Quelle: GLOSSE: Was die Schreibtischtäter der Bundeswehr den Soldaten raten: Da mussten einst Soldaten der Bundeswehr in einen richtigen Krieg ziehen. In den Krieg am Hindukusch. Ja, auch am Hindukusch wurde und wird Deutschland von deutschen Soldaten verteidigt. Das sagte zumindest der bereits verstorbene Verteidigungsminister Peter Struck. Und die Soldaten wurden auch ausgerüstet - mit einem Gewehr G36 aus der einst berühmten Waffenschmiede Heckler & Koch. 

Und um Gewicht zu sparen, besteht dieses Gewehr überwiegend aus leichtem Kunststoff. Das fiel bei Manövern in deutschen Landen nicht so schnell auf. Aber im Kampf am Hindukusch. Der Gegner dort ist ja auch gemein - der schießt richtig!

Zurück zum PUMA. Dieser Panzer hat noch mehr Fehler, die erst beim Testen festgestellt wurden. Beschönigend wurden sie als "fehlende Stabilität der Elektronik" bezeichnet. Soll heißen: Die funktioniert nicht. Und der Panzerschütze hat Probleme mit der Sicht ... Obwohl der Panzer innen mit Monitoren vollgestopft ist.

Vor allem nachts. Da gibt es eine "Zielerfassung", die funktioniert derzeit nur am hellen Tag, aber nicht nachts. Wer denkt schon von den Konstrukteuren daran, dass Kriege auch im Dunkeln geführt werden?!

Und dieser Panzer sollte ja ein Prestigeobjekt für Deutschland werden. Ja, er sollte die von der Software entdeckten Lücken beim Feind nicht nur auf Displays für die Schützen im Panzer anzeigen, sondern auch für die Schützen außerhalb des Panzers, der mit High-Tech nur so vollgestopft ist.

Ja, und mit dem Senden gibt es Probleme. Es soll Gerüchte geben, dass zwar der Panzer sendet, aber außerhalb des Panzers kommt nichts an. Ja, alte Hasen wissen, es gab einmal einen Michael Faraday, der hatte so etwas wie einen nach ihm benannten Käfig entdeckt ...

Was ist nur mit unserer "Elite" los? Überall, wohin wir schauen, es wird nur noch Murks fabriziert! Mir dünkt, diese neue Elite kann keine größeren Projekt mehr stemmen! Trotz einer überbordenden Beraterschwemme! Oder gerade deswegen?

Quellen:

  • Frankfurter Allgemeine Schützenpanzer Puma hat „gravierende Mängel“: Der bestellte neue Schützenpanzer Puma hat noch immer gravierende Mängel, sagt Verteidigungsminister de Maizière. Man befinde sich in einer schwierigen Phase. Wann die Auslieferung beginnen kann, ist offen.
  • tagesschau.de Prestige-Panzer "Puma" macht Probleme: Mit Rüstungsprojekten hat Verteidigungsminister de Maizière wenig Glück. Nach dem Debakel um die Aufklärungsdrohne Eurohawk gibt es jetzt neue Hiobsbotschaften rund um das Milliardenprojekt Schützenpanzer "Puma".
  • volksfreund.de Pannenpanzer Puma: Die Bundeswehr muss noch länger warten: Weil der neue deutsche Prestigepanzer Puma so viele technische Probleme hat, wartet die Bundeswehr nun schon seit sechs Jahren vergeblich auf den Nachfolger des 40 Jahre alten Vorgängermodells namens Marder.

Ja, und was unternimmt der Verteidigungsminister angesichts solcher Probleme? Er plant eine neue Behörde! Ein "Rüstungsboard" soll entstehen, das soll die militärischen Projekte intensiver begleiten. Und ganz stolz berichtet der Minister: "Ein neues Formblatt ist bereits entwickelt!"

Bei so viel Action kann es nicht mehr lange dauern, bis die Soldaten ihr neues Prestige-Panzerchen bekommen. Und damit sie nicht so lange warten müssen, werden die alten Marder vom Hindukusch zurückgeholt:


Veröffentlicht am 23.09.2013 von Bundeswehr

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 28. Oktober 2012

Schrecklich, Schrecklicher, Fukushima - Blog von Kiat Gorina



Hierzulande wird über den sechsfachen GAU in Fukushima / Japan kaum noch berichtet - vielleicht mit Ausnahme des SPIEGEL, der am 3. Mai 2012 meldete: "Gefahr aus dem Abklingbecken".

Quelle: SPIEGEL ONLINE Brennstäbe in Fukushima - Gefahr aus dem Abklingbecken

Da wird auch die Gefahr eines erneuten Erdbebens diskutiert und welche Folgen es haben könnte. Vor allem für die tief im Wasser gelagerten Brennstäbe. Wenn nun das Kühlwasser ausbleibt und wenn diese Brennstäbe miteinander kontaktieren, dann kann es zu unkontrolllierbaren Kettenreaktionen kommen.

Die Ursache muss nicht nur ein Erdbeben sein. Sondern das Reaktorgebäude Nr. 4 ist ziemlich beschädigt und kann jeden Augenblick zusammenbrechen. Und in einem der oberen Stockwerke ist ein solches Abklingbecken - gefüllt mit heißen Brennstäben - untergebracht.

Und noch eine Gefahr besteht: Der Reaktorblock Nummer vier sinkt immer tiefer in den aufgeweichten Boden. Das passiert ungleichmäßig - das Gebäude kann kippen - wie der berühmte Turm zu Pisa - und das Kühlwasser läuft aus und die Kettenreaktion wird in Gang gesetzt.

Da gibt es ein Video, das uns vor diesem wahrlich apokalyptischen Szenario warnen will:


Veröffentlicht am 12.04.2012 von brazilnr1

Und falls jemand kontert, Fukushima sei doch sehr weit von Europa entfernt, dem sei gesagt: Der raddioaktive Fallout verteilt sich global - rund um die ganze Erde:


Hochgeladen von breakanoise am 18.04.2011

Wie schaut es in Fukushima heute aus? Hierzu fand ich das Protokoll einer Sendung "The Ongoing Damage and Danger at Fukushima" - "Es geht mit der Zerstörung
und der Bedrohung in Fukushima weiter" 

Ich rate jedem, der dieses Dokument lesen will, sich vorher zu setzen. Die darin stehende bitterere Wahrheit ist wortwörtlich umwerfend!

Jetzt ist mir auch klar, was in Fukushima im August 2012 abging. Da gelangten Überwachungsvideos ins Internet:

Quelle: Was passierte am 4. August 2012 in Fukushima?

Da soll es den dunklen Planeten Nibiru geben, der im Dezemder 2012 viele Katastrophen auf dieser Erde auslösen soll. Gesehen hat ihn bislang noch niemand. Wir brauchen auch keinen solchen "Planeten" - dieser angebliche "Nibiru" ist bereits "gelandet" - in Fukushima!
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Montag, 6. August 2012

Nachtrag zu Fukushima: 170.000 gegen Atomenergie in Tokio - Blog von Kiat Gorina


Es tut sich etwas in Japan - immer mehr Menschen protestieren gegen den Einsatz von Atomenergie. Die Folgen des Supergaus vor über einem Jahr sind noch nicht vergessen. Die Atomlobby und die von ihr abhängige Politik wollen wieder zum atomaren Alltag zurückkehren. 

Wie oekonews.at meldete, bildeten am 15. Juli 2012 170.000 eine Menschenkette in Tokio - um das japanische Parlament. Anlass war der "Befehl" des japanischen Premiers, zwei Reaktorblöcke in Fukushima wieder hochzufahren. Die Politik hat offensichtlich nichts aus dem Supergau gelernt! Sie will nichts lernen! 

Aber immer mehr Japaner protestieren gegen den weiteren Einsatz von Atomenergie. Es werden immer mehr:
Quellen:

  1. oekonews Menschenkette um das Parlament in Tokio
  2. einartysken JAPAN: Hunderttausende demonstrieren gegen AKWs – Wo sind die Solidaritätsdemos? 

In Berlin kam es zu Solidaritäts-Demonstrationen:
Veröffentlicht am 30.07.2012 von Edda Ralf

Im atomareb Musterland Japan bläst ein immer schärfer werdender Wind der Atomlobby immer heftiger in die erstaunten Gesichter!


Veröffentlicht am 29.07.2012 von euronewsde


Veröffentlicht am 29.07.2012 von KjeldDuits

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