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Donnerstag, 27. Februar 2014

Wie kommt Merkel zum Hitlerbärtchen?

Da besucht die Bundeskanzlerin Israel - ganz offiziell. Begleitet wird sie von dreizehn Ministern. Warum nicht gleich alle Minister? Die beiden Dicken fehlten: Sigmar Gabriel war krank. Und der andere war Peter Altmaier. Wieso er ncht mitflog, ist unbekannt. Vielleicht hatte Merkel Angst, dass mit Altmaier das zulässige Gesamtgewicht überschritten würde. 

In Israel wurde Merkel von den Israelis gelobt - als treue Freundin - ja, sie hat ja auch schon viel Geld nach Israel getragen. Und gerade dieser Besuch hat ein Geschmäckle: Da steht Merkel neben Israels Fahne und Netanjahu - der israelische Ministerpräident - weist mit dem Zeigefinger irgendwo hinn. Und der Finger wirft einen Schatten auf der Oberlippe Merkels. 

Wer flüchtig hinschaut, meint, Merkel habe ein Hitlerbärtchen! War das nun Absicht? Oder nur ein Zufall? Ich tendiere zu ersterem: Diess Schattenspiel war von Netanjahu gewollt. Oder wollte Netanjahu die Bundeskanzlerin darauf hinweisen, dass ihr Deutsch gewöhnungsbedürftig ist: 


Veröffentlicht am 26.02.2014 von Heute Show

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 26. Februar 2014

Bayern Ciao - Protestsong gegen Nazigesetze

Gestern Abend hatte ich Premiere - da stand ich zum ersten Mal in einem Tonstudio.  Mein Protestsong sollte aufgenommen werden. Ich hatte ganz kurzfristig einen Termin bekommen - am späten Abend! Irgendwie war ich aufgeregt. Hoffentlich kriege ich das hin? 

Zuerst unterhielten wir uns: Warum der Song? Was ich damit erreichen will. Mit welcher musikalischen Begleitung. Usw.

Dann legte ich los. Und der Produzent probierte mit der Gitarre die passende Tonart dafür aus. Schnell waren wir uns einig. Also auf ins Studio. Erster Schreck - ich fühlte mich wie in einem engen schwarzen Eierkarton und Beklemmungen machten sich breit.
Kein Wunder, ich war wohl bei der Armee zu oft in Dunkelhaft gesteckt worden. Und dann noch die Lubjanka ... Sicher, das Studio war nicht gefährlich, der Produzent sehr nett und geduldig, aber die Beklemmungen blieben. 

Dann noch der riesige Kopfhörer! Darin hörte ich die Gitarrenbegleitung und die Anweisungen des Produzenten. In freier Wildbahn mag ich keine Kapuzen leiden, weil sie meine Ohren bedecken. Und jetzt diese riesigen Kopfhörer. 

Irgendwie schlug mir das Ganze auf die Stimme. Beim Probieren hat es so gut geklappt - alles hörte sich so toll an. Ich hatte das Gefühl, meine Stimme wird immer dünner. Aber am Ende war noch genug Stimme da, um sie aufzunehmen. 

Hört es euch mal an. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt: 


Veröffentlicht am 26.02.2014 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog


Montag, 6. Januar 2014

GLOSSE: Kommt die Regierung zum Erliegen?

Heute trafen sich unsere beiden "Durchblicker" in Sachen Politik - die Rentner Anton und Egon nicht auf ihrer Bank. Grund: Egon musste auf die Heiligen Drei Könige warten, also auf die Sternsinger. 

Sie hatten sich verspätet. So etwas kommt vor. Aber er hat gleich den Anton angerufen. 

Da hat der Anton Nachrichten geschaut und erfahren, dass seine heiß geliebte Kanzlerin einen Skiunfall gebaut hatte. Da war er total aufgeregt und glaubte zu hören: "Die Regierung kommt zum Erliegen!" Da war er noch aufgeregter. Diese Neuigkeit konnte nicht bis morgen auf der Bank warten - er rief den Egon an. 

"Du, Egon, etwas Schreckliches ist passiert! DIe Kanzlerin hatte einen Unfall, die Regierung kommt zum Erliegen! Stell dir das mal vor! Da wurde erst gewählt, jetzt kommt die Regierung zum Erliegen!" 

Egon brummte: "Du Depp, nichts kommt zum Erliegen! Die Kanzlerin muss im Liegen regieren, sie hat sich das Becken angebrochen. Kannst wieder runterkommen von deiner Palme! Die Kanzlerin wird im Liegen regieren!" 

Ein tiefer Seufzer der Erleichterung fuhr durch die Telefonleitung - so heftig, dass der NSA-Mithörer von seinem Halbschlaf geweckt wurde. Dann fasste sich Anton: " Da bin ich aber froh, dass die Kanzlerin weiterregieren kann!" 

Egon murmelte: "Und wenn die Kanzlerin mal ausfällt, das ist nicht so schlimm. Es gibt Ersatz, den Vizekanzler, den Siggi Gabriel, der übernimmt dann die Regierung!" 

"Der Gabriel? Das muss verhindert werden! Das ist ein verkappter Linker! Alle Unternehmer zittern vor ihm! Wenn der regiert, dann flüchten unsre Unternehmer ins Ausland - das kann ich dir sagen!" 

"Mach halblang, der Siggi ist längst kein Linker mehr, nie einer gewesen!" 

"Wer weiß, vielleicht hat er an den Skiern der Kanzlerin etwas schrauben lassen, so dass sie hinfällt und dass er dann regieren kann!" 

"Du spinnst! Wenn einer schuld ist an dem Unfall, dann die Kanzlerin selber!" 

"Nein, die Kanzlerin ist nie schuld! Wie kannst du so etwas sagen?! Du bist richtig herzlos! Da liegt sie schwer verletzt im Bett und muss im Liegen regieren! Und du sagst, sie ist schuld. Das geht doch nicht! Die arme Frau! Wenn die das hört!" 

"Das hat auch der behandelnde Chirurg gesagt, dass die Kanzlerin selbst schuld ist." 

"Dann wird die Kanzlerin den Chirurgen wechseln. Hat der das wirklich gesagt?" 

"Freilich! Er hat gesagt: Die Kanzlerin ist übergewichtig und ungeübt und sie hat eine verhärtete Muskulatur, weil sie zu viel Stress hat!" 

"Das hat er wirklich gesagt! Der ist bald seinen Job los!" 

"Wieso? Der hat doch nur die Wahrheit gesagt! Schau dir doch deine Kanzlerin an: Dass die sich noch auf die Bretter traut. Ich an ihrer Stelle hätte Angst, dass die Skier durchkrachen! Und dass sie im Stress ist, das siehst du ihr doch an! Sie hat harte Wochen hinter sich, das Ringen um den Koalitionsvertrag. Der Siggi ist eine harte Nuss!" 

"Ja, genau, dieser rote Bruder ist schuld an dem Unfall der Kanzlerin. Er hat sie so sehr gereizt, dass sie sich nicht konzentrieren konnte. Deshalb ist sie gefallen! Aber wie will sie im Liegen regieren?" 

"Na wie immer halt: Sie tippt ihre SMS ins Handy, das kann sie auch vom Bett aus. Sie regiert doch sonst auch vom Handy aus! Und die Gehimdienste wissen gleich Bescheid, was die Kanzlerin regiert." 

"Ja, hören die denn immer noch ihr Handy ab?" 

"Sicher! Das machen die Ami doch aus Gewohnheit, schon seit Jahrzehnten. Und wir Deutschen haben den Krieg verloren, es gibt keinen Friedensvertrag, Deutschland ist immer noch besetztes Gebiet! Wir sind überhaupt nicht souverän!"  

Peng! Knistern! Knacken! Die Leitung ist tot! Egon ist verdutzt: "Anton, hast du aufgelegt?" Keine Reaktion! 

Anton fragt sich auch: "Warum hat der Egon aufgelegt?" Er will nochmal anrufen. Die Leitung ist tot. Auf dem Display erscheint der Text: "Keine Leitung!" 

Bei Egon auch: "Keine Leitung!" 

Egon geht ein Licht auf: "Ja, souverän war das Stichwort! Bei so einem Wort wird die Leitung gleich gekappt. Mal sehen, ob unsere Bank morgen noch steht? 

Auch die Briten - The Telegraph - berichten über Merkels Skiunfall: 


Veröffentlicht am 06.01.2014 von MabusParodies

Übernommen von OverBlog

Montag, 18. November 2013

Hilfe! DIe Weichmacher sind unter uns! Auch im Trinkwasser!

Da gibt es den Zungenbrecher Phthalate - auch Weichmacher genannt. Wir finden sie in vielen Kunststoffen, sie machen das Plastik so schön geschmeidig. Und sie sind nicht fest mit dem Kunststoff verbunden, sondern sickern so allmählich aus dem Kunststoff. Vor allem dann, wenn der Kunststoff mit fettigen Lebensmitteln Kontakt hat. Wenn beispielsweise Wurst verpackt ist. 

Und dann gelangen sie auch in unseren Körper. Diese Weichmacher stehen im Verdacht, dass sie dick machen. Und sie machen die Menschen unfruchtbar. Ja, und sie sollen auch krebserregend sein. 

Was mildert die Gefahr? Möglichst auf Kunststoffpackungen verzichten. Kaufen wir doch Wurst und Käse an der Theke. 

Wie weit sich diese Weichmacher verbreitet haben, zeigt das Video. Selbst im Thuner See wurden Weichmacher gefunden. Die gefangenen Fische sind bereits betroffen. Weichmacher zählen zu den hormonwirksamen Substanzen, das heißt, bei den Fischen sind die Hoden missgestaltet. 

Fällt uns da nicht die Meldung vor über einem Jahr ein? Dass die Spermaqualität der Männer immer schlechter wird?! 


Veröffentlicht am 22.10.2013 von Josef Piotr

Da gibt es Bill Gates, er finanziert Programme, mit denen Frauen unfreiwillig sterilisiert werden. Sie erhalten gratis Tetanusspritzen. ABER: Als Nebeneffekt werden sie unfruchtbar: 

Quelle: Bill Gates - Ein Neo-Eugeniker will die Menschen wegimpfen: Aber Menschen wie Bill Gates wollen Gott spielen, sie wollen entscheiden, welche Menschen sich fortpflanzen dürfen und welche nicht. Das läuft auf eine Ausrottung von den meisten Menschen hinaus. Ted Turner, der Filmmogul, sprach die bittere Wahrheit vor laufender Kamera aus: "500 Millionen Menschen sind genug!" 

Was tragen wir für Lebensmittel nach Hause! Alle schön verpackt! Oft haben die Lebensmittel Kontakt mit den Kartons. Und oft bestehen die Kartons aus Recycling-Kartonagen. Ja, dann stellt sich heraus, dass diese Kartons noch Spuren von Maschinenöl enthalten. Und das Öl migriert dann in die Lebensmittel: 


Veröffentlicht am 19.10.2013 von Tony Gärtner 

Angesichts solcher Untersuchungsergebnisse stelle ich mir die Frage: Wie lange kann diese Menschheit noch überleben? Was tritt früher ein? Die Menschen sterben aus, weil sie sich nicht mehr fortpflanzen können. Oder die Menschheit verhungert, weil vor ihnen die Tiere aussterben. Auch sie können sich nicht mehr fortpflanzen! 

Und dann gibt es Politiker, die mit Trinkwasser schlampen und schlampig umgehen. Manchmal hat solches Verhalten Folgen, wie am 2. April 1991 über Nufringen vom Rundfunk gemeldet wurde: 

Nufringen: Strafbefehle für die Verwaltung im Trinkwasserskandal Der Bürgermeister und sein Hauptamtsleiter in Nufringen sind zu Geldstrafen verurteilt worden, da sie gegen einen ihnen bekannten Fehlanschluß im Kanalnetz nichts unternommen hätten, aus dem 1988 von der Kunststoffabrik TKG Ensinger die Chemikalie Phenol ins Trinkwasser gelangt sei. Die Nufringer Bürger bewerten das Urteil unterschiedlich. 

Leider sind solche Meldungen viel zu selten ... 

Quelle: SWR Der Weichmacher-Skandal: Weichmacher in PVC sind schon lange in der Kritik. Verdacht: Krebsfördernd. Einige Weichmacher wurden daraufhin verboten. Neue Studien zeigen auch für die Ersatzstoffe Alarmierendes: Die im menschlichen Körper hormonähnlich wirkenden Substanzen verringern die Fruchtbarkeit von Männern, verursachen offenbar Übergewicht und begünstigen Diabetes.

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 22. Oktober 2013

GLOSSE: Der Volksfreund ist traurig - Panzer Puma schnurrt noch nicht

Ja, der arme Volksfreund, er hat allen Grund traurig zu sein. Seit vierzig Jahren ist der Panzer "Marder" bei der Bundeswehr im Einsatz. Mit so einem alten Panzer muss derzeit die Bundeswehr schießen. Wie schaut das denn aus? Da bekam die Bundeswehr über vier Milliarden Euronen bewilligt, dafür sollte sie über 400 Panzer kaufen. Der Name stand gleich fest: "Puma"!

Und bauen sollte diesen Panzer KMW - das steht für Krauss Maffei Wegmann. Und Rheinmetall ist auch beteiligt. Und wieder hatten die alten Römer recht: NOMEN EST OMEN. Denn Spötter interpretieren KMW als "Kleine Murks Waffe". Wie denn das? Ja, dieser Panzer kämpft derzeit mit sich selbst, es gibt noch einige kleine Problemchen zu bekämpfen, so da unter anderem wären:

  • der Panzer ist so schwer, dass er sein eigenes Gewicht nicht tragen konnte
  • Laufrollen brachen ab
  • Gleisketten sprangen ab
  • wurde der Panzer beschossen, dann kam es zu Schwelbränden

Das ist ja auch gemein: Da lässt die Bundeswehr einen neuen Panzer bauen und einer schießt auf ihn - zum Test. Offensichtlich sind diese Panzer nicht zum Beschießen geeignet, sondern nur zum selber Schießen. Mit der Hitze haben die neuen Waffen für die Bundeswehr sowieso Probleme, wie das Sturmgewehr G36. Da wurde der aus Kunststoff gefertigte Lauf so heiß, dass die Soldaten nach dem Schießen eine Erholungspause einholen müssen - nicht für sich, sondern für das Gewehr - zum Abkühlen. 

Quelle: GLOSSE: Was die Schreibtischtäter der Bundeswehr den Soldaten raten: Da mussten einst Soldaten der Bundeswehr in einen richtigen Krieg ziehen. In den Krieg am Hindukusch. Ja, auch am Hindukusch wurde und wird Deutschland von deutschen Soldaten verteidigt. Das sagte zumindest der bereits verstorbene Verteidigungsminister Peter Struck. Und die Soldaten wurden auch ausgerüstet - mit einem Gewehr G36 aus der einst berühmten Waffenschmiede Heckler & Koch. 

Und um Gewicht zu sparen, besteht dieses Gewehr überwiegend aus leichtem Kunststoff. Das fiel bei Manövern in deutschen Landen nicht so schnell auf. Aber im Kampf am Hindukusch. Der Gegner dort ist ja auch gemein - der schießt richtig!

Zurück zum PUMA. Dieser Panzer hat noch mehr Fehler, die erst beim Testen festgestellt wurden. Beschönigend wurden sie als "fehlende Stabilität der Elektronik" bezeichnet. Soll heißen: Die funktioniert nicht. Und der Panzerschütze hat Probleme mit der Sicht ... Obwohl der Panzer innen mit Monitoren vollgestopft ist.

Vor allem nachts. Da gibt es eine "Zielerfassung", die funktioniert derzeit nur am hellen Tag, aber nicht nachts. Wer denkt schon von den Konstrukteuren daran, dass Kriege auch im Dunkeln geführt werden?!

Und dieser Panzer sollte ja ein Prestigeobjekt für Deutschland werden. Ja, er sollte die von der Software entdeckten Lücken beim Feind nicht nur auf Displays für die Schützen im Panzer anzeigen, sondern auch für die Schützen außerhalb des Panzers, der mit High-Tech nur so vollgestopft ist.

Ja, und mit dem Senden gibt es Probleme. Es soll Gerüchte geben, dass zwar der Panzer sendet, aber außerhalb des Panzers kommt nichts an. Ja, alte Hasen wissen, es gab einmal einen Michael Faraday, der hatte so etwas wie einen nach ihm benannten Käfig entdeckt ...

Was ist nur mit unserer "Elite" los? Überall, wohin wir schauen, es wird nur noch Murks fabriziert! Mir dünkt, diese neue Elite kann keine größeren Projekt mehr stemmen! Trotz einer überbordenden Beraterschwemme! Oder gerade deswegen?

Quellen:

  • Frankfurter Allgemeine Schützenpanzer Puma hat „gravierende Mängel“: Der bestellte neue Schützenpanzer Puma hat noch immer gravierende Mängel, sagt Verteidigungsminister de Maizière. Man befinde sich in einer schwierigen Phase. Wann die Auslieferung beginnen kann, ist offen.
  • tagesschau.de Prestige-Panzer "Puma" macht Probleme: Mit Rüstungsprojekten hat Verteidigungsminister de Maizière wenig Glück. Nach dem Debakel um die Aufklärungsdrohne Eurohawk gibt es jetzt neue Hiobsbotschaften rund um das Milliardenprojekt Schützenpanzer "Puma".
  • volksfreund.de Pannenpanzer Puma: Die Bundeswehr muss noch länger warten: Weil der neue deutsche Prestigepanzer Puma so viele technische Probleme hat, wartet die Bundeswehr nun schon seit sechs Jahren vergeblich auf den Nachfolger des 40 Jahre alten Vorgängermodells namens Marder.

Ja, und was unternimmt der Verteidigungsminister angesichts solcher Probleme? Er plant eine neue Behörde! Ein "Rüstungsboard" soll entstehen, das soll die militärischen Projekte intensiver begleiten. Und ganz stolz berichtet der Minister: "Ein neues Formblatt ist bereits entwickelt!"

Bei so viel Action kann es nicht mehr lange dauern, bis die Soldaten ihr neues Prestige-Panzerchen bekommen. Und damit sie nicht so lange warten müssen, werden die alten Marder vom Hindukusch zurückgeholt:


Veröffentlicht am 23.09.2013 von Bundeswehr

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 13. Oktober 2012

Was ist denn eine keltisch-orthodoxe Ölpriesterin? - Blog von Kiat Gorina


Was genau ist das? Das weiß ich auch nicht. Aber ich erinnere mich noch gut daran, als ich zum ersten Mal davon hörte. Meine ehemalige Studienkollegin Schrappi fing damit an. Sie geht regelmäßig zu ihrer Käsologin - ach, nein, Kinesiologin muss das heißen. 

Diese eröffnete Schrappi mit salbungsvoller Stimme: "Du bist eine der Auserwählten, weil du besondere geistige Gaben besitzt! Du bist in der Lage, deine Intuition von 65 auf 98 Prozent zu steigern!" Hier musste Schrappi die gepriesene Intuition im Stich gelassen haben. 

Sie meldete sich für die verschiedensten seltsam klingenden Kurse an. Dann hörte ich eine Zeitlang nichts mehr von ihr, diese Kurse waren wohl recht zeitaufwändig. 

Aber dann: abends schellte mein Telefon, ich hob ab, Schrappi war dran. Zuerst verstand ich kein Wort. Die Gute hat ein stakkatoartiges Redetempo, da braucht es ein wenig, bis ich da wieder mitkomme und - fast - alles verstehen kann. 

" ...  ist es endlich soweit: dieses Wochenende habe ich noch einen Kurs, da werde ich zur keltisch-orthodoxen Ölpriesterin geweiht!" 
Schrappis Stimme ließ schon jetzt die Ehrfurcht erahnen, die einer solchen "Priesterin" gebührt. 

"Wie? Was?" Offenbar saß ich mal wieder auf meiner Leitung , und ich fragte :" Ja, und dann? Bist du aus der katholischen Kirche ausgetreten?" 

"Das hat nichts mit der Kirche zu tun! Als Ölpriesterin bin ich in der Lage, Krankheiten und Verletzungen mit dem geweihten Öl zu heilen! Auch schwerste Krankheiten müssen der Kraft des heiligen Öles weichen! Ich gebe nur das Öl auf die Wunden und alle Wunden werden heil!" 

Mir dagegen wurde es schwül. Was, wenn die Gute ihr heiliges Salatöl auf eine Brandwunde kippt ...? 

Endlich kam sie zum nächsten Thema: ihre Araberstute. Schrappi ist nämlich eine begeisterte, aber schwergewichtige Reiterin. Und Araber sind bekanntlich eher zierlich. 

"Ich will jetzt wieder für Distanzritte trainieren", überlegte sie. 

"Ähm, meinst du nicht, dass du dafür etwas zu schwer bist. Als du mich vor ein paar Jahren mal besucht hast, wogst du doch fast drei Zentner, oder?" 

"Ich habe inzwischen aber abgenommen und wiege nur noch 137 Kilo! Außerdem bin ich, wie du weißt, keltisch-orthodoxe Ölpriesterin." 

"Ja, und? Das ändert doch nichts an deinem Gewicht." 

"O doch! Ich bin auserwählt, bei mir spielt sich alles in einer höheren geistigen Ebene ab. Irdische Maße und Gewichte spielen da keine Rolle." 

Da wäre ich mir nicht so sicher. Meine Meinung: 

Die Seele schwingt sich in die Luft, wie scheen,  
der Speck bleibt auf der Erde stehn. 

Das folgende Video zeigt, wie Pferd und Mensch sich verstehen können. Solche Dressuren gefallen mir viel besser als die üblichen "Dressuren".


Hochgeladen von rudinartsfilm am 28.05.2011
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