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Freitag, 9. November 2012

Sanktionshungern des Ralph Boes zeigt erste Wirkungen - Blog von Kiat Gorina


Sanktionshungern - die Aktion des Ralph Boes zeigt erste Wirkungen: Was bislang undenkbar war, wird Wirklichkeit! Ja die grausame Wirklichkeit der Hartz-IV-Gesetze wird zum Thema - beispielsweise in

Quelle: jetzt.de Süddeutsche Zeitung "Sanktionshungern" von Ralph Boes: Kipping appelliert an Arbeitsministerin"

Schlusssatz: Man fordere die Parteien, heißt es aus dem Kreis der Unterstützer, »eindringlich auf, die schon längst als grundgesetzwidrig erkannte Sanktionspraxis endlich zu beenden und die Menschenwürde wieder in die Armutsbekämpfung einzubeziehen«. 

Weitere Artikel in der Süddeutschen:

  1. jetzt.de Südeutsche Zeitung Hungern per Gesetz!
  2. jetzt.de Süddeutsche Zeitung Seit dem 1. November verweigert Hartz-IV-Bezieher Ralph Boes die Nahrungsaufnahme!


Leute, verteilt diese Infos! Und wenn ihr in eurem Umfeld Hartz-IV-Bezieher kennt, dann informiert sie darüber! Viele Hartz-IV-Bezieher sind ja von den Kommunikationswegen abgeschnitten. In Berlin finanzieren Jobcenter nicht einmal mehr einen - alten - Fernseher! 

Und setzt eure Abgeordneten vor Ort darüber in Kenntnis, was sie mit den beschlossenen Sozialgesetzen mit den Sanktionsparagraphen angerichtet haben!


Veröffentlicht am 07.11.2012 von bgenymous

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Dienstag, 31. Juli 2012

Wie glaubwürdig sind Journalisten - Blog von Kiat Gorina


Da schrieb der Journalist René Pfister ein Portrait über Horst Seehofer und schilderte da Seehofer an seiner Modelleisenbahn. Pfister erhielt dafür auch den Henri-Nannen-Preis. Dann stellte sich heraus, dass Pfister nie Seehofers Modelleisenbahn mit eigenen Augen gesehen hatte. 


Also war dieses Portrait in diesem Punkt erstunken und erlogen! Am 09.05.2011 zog die Jury für den Henri-Nannen-Preis die Konsequenz: Pfister muss den Preis für die angeblich beste Reportage 2010 zurückgeben!
Quelle: MEDIENWATCH Prantl und die Präsidenten-Küche: Das Journalisten-Image leidet weiter


Was lernen wir daraus? Mit der Glaubwürdigkeit von Journalisten ist es nicht weit her! Und die Preisverleihungen für die "beste Reportage" sind mit Vorsicht zu betrachten! 


Jetzt gibt es einen neuen solchen Fall: Heribert Prantli - sozusagen das soziale Gewissen der Suddeutschen Zeitung vom Dienst. Prantl schrieb über Andreas Voßkuhle - dem Bundesverfassungsgerichtspräsidenten, wie er in seiner privaten Küche kocht und ein großes Essen vorbereitet. 


Darüber berichtete die Süddeutsche Zeitung. Das Problem ist halt nur, dass Prantl nie dabei war! Die Sprecherin des Bundesverfassungsgerichtes: "Ich kann Ihnen versichern, dass Herr Prantl weder für diesen Artikel noch zu einem anderen Zeitpunkt von Herrn Voßkuhle zu einem privaten Essen eingeladen wurde, geschweige denn aus persönlicher Anschauung mit den Kochgewohnheiten des Präsidenten vertraut sein kann. Herr Voßkuhle ist das letzte Mal im Herbst 2010 in dem Dienstzimmer im Bundesverfassungsgericht mit Herrn Prantl zusammengetroffen und zwar anlässlich eines Interviews für die ,Süddeutsche Zeitung’, das jedoch gänzlich andere Themen zum Gegenstand hatte." 


Da frage ich mich, welcher Teufel hat da Prantl geritten? Wenn ich jetzt einen Artikel von ihm lese, frage ich mich automatisch: Stimmt das? Und ich frage mich: Hatte Prantl es nötig, als süddeutscher Münchhausen aufzutreten?
Quelle: Yigg.de Prantl und die Präsidenten-Küche (II) WZ entschuldigt sich 


Tja, ich könnte ja einen Blog veröffentlichen und erzählen, wie ich zusammen mit Andreas Voßkuhle in jungen Jahren LEGO gespielt habe. Aber das interessiert keinen - obwohl es stimmt. 


Fakten interessieren heutzutage niemanden - nur aufgebauschte Phantasien.


Veröffentlicht am 25.07.2012 von Bundesluegnerin

besucherzähler

Montag, 25. Juli 2011

Jean Ziegler durfte nicht die Leviten lesen - Blog von Kiat Gorina

Und wieder sollten die Salzburger Festspiele eröffnet werden. Die Rede sollte Jean Ziegler - Schweizer Soziologe - halten. Da muss wohl jemand in die Biographie Zieglers geschaut und gelesen haben und schlug die Hände über den Kopf zusammen. Dann stellte sich die Frage: Wie laden wir Ziegler weider aus, ohne das Gesicht zu verlieren?

Also wurde gegrübelt. Und dann hatte jemand eine Idee: Der Ziegler schreibt und redet doch freundlich über den Gaddafi aus Libyen. Genau: Und Gaddafi wurde ja zum Despoten erklärt! Und der Ziegler sympathisiert mit einem Despoten! Vielleicht ist er selbst ein Despot. Thilo S. sagt bestimmt, Ziegler hat das Despoten-Gen im Blut!