Montag, 13. Mai 2013

Inge Hannemann in die Psychiatrie? - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es  - oder genauer gab es - eine Mitarbeiterin im Jobcenter Hamburg-Altona. Sie weigerte sich, ihre "Kunden" - also die Langzeitarbeitslosen - zu sanktionieren. Sie schrieb darüber in ihrem Blog und hielt Vorträge. Bundesweit wurde auch vom medialen Mainstream über sie berichtet. Das war ihrem Arbeitgeber, dem Jobcenter in Hamburg-Altona zu viel: Inge Hannemann wurde freigestellt.

Sie klagt dagegen. Das Jobcenter begründete die Freistellung wie folgt: NDR Aktuell meldete am 25.04.2013: "Aufgrund ihrer öffentlichen und nicht-öffentlichen Äußerungen besteht keine Basis für eine Weiterbeschäftigung Jobcenter team.arbeit.hamburg."


Veröffentlicht am 25.04.2013 von Michael Molli

Inge Hannemann erhielt und erhält viel Zuspruch! ShortNews meldete dann mit einer Schlagzeile "Aktivistin gegen Hartz-IV soll für geisteskrank erklärt werden". Diese Meldung fand bundesweit viele Leser. Und angesichts einer Causa Gustl Ferdinand Mollath, der seit sieben Jahren in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung sitzen muss, weil er der HypoVereinsbank vorwirft, sie habe Schwarzgeldgeschäfte betrieben. Sogar die öffentlich-rechtlichen Medien berichteten darüber. Und die zuständige Justizministerin Dr. Beate Merk verwickelte sich in Widersprüche!

Also, dass eine Kritikerin wie Inge Hannemann "kaltgestellt" werden soll, hielten sehr viele Bürger für möglich. Soviel zum Vertrauen der Bürger in diesen angeblichen Rechtsstaat Deutschland. 

Zwischenzeitlich hat ShortNews klammheimlich die Schlagzeile geändert: aus "soll" wurde "könnte":

Quelle: ShortNews Aktivistin gegen Hartz-IV könnte für geisteskrank erklärt werden: Der Fall der ehemaligen Jobcenter-Mitarbeiterin und Hartz-IV-Kritikerin Inge Hannemann zieht immer größere Kreise. Nun hat sich die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen der Sache angenommen und den Fall zur Chefsache erklärt. Mit Gutachten könnte man Hannemann mundtot machen und sie für geisteskrank erklären lassen. Im äußersten Fall könnte das für die Aktivistin eine Einweisung in die Psychiatrie bedeuten. 

Ja, so schaut es aus in dieser Republik! Wer die Politik - vor allem Hartz IV - öffentlich kritisiert, gibt sich in Gefahr. Für solche Bürger besteht die Gefahr, dass sie für geisteskrank erklärt werden und dann zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen werden! Wird so das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung in Deutschland umgesetzt?

In YouTube wurde vom Nutzer MysteriumGlobal folgende Meldung hochgeladen:


Veröffentlicht am 09.05.2013 von MysteriumGlobal

In der Beschreibung zu diesem Video stehen viele informative Links. Einer verweist auf Arbeitsagentur hat Arbeitslagerkonzept. Ich zitiere daraus:

Inge Hannemann steht unter Beobachtung von Berlin. Sie stellt eine Gefahr für Ersteller von Leitlinien aus den Berliner Ministerien dar. Von der Leyen hat Inge Hannemann zur Chefsache erklärt. Die ehemalige Angestellte der Arbeitsagentur Hamburg hat zwar die Lügen ihres einstigen Arbeitgebers furchtlos entlarvt, aber jetzt läuft sie Gefahr, in die Psychiatrie eingeliefert zu werden.

"Die Arbeitsagentur schafft Armut und verletzt die Menschenrechte. Mehrere Artikel des Grundgesetzes sind verletzt. Armut, Schikanen und eine großere Splitterung zwischen den Schichten sehe ich.“ Aus Liebe zu ihrem Volk kann sie nicht akzeptieren, dass mehrere Millionen Deutsche so behandelt werden. Sie weiss, dass das Land Kinder braucht. Mit der Politik aus Berlin wird die Zukunft des Landes bedroht. Schon sind zu viele Eltern mit Kindern in Gefahr, in die Armut zu rutschen.

Die Propagandamaschine der Bundesregierung läuft auf Hochtouren. Die Zahl der Armen ist gefälscht. Die Unterdrückung von Hartz-IV-Beziehern wie auch verschiedene Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht in die breite Öffentlichkeit gelangen. Wie in Zeiten der DDR oder des Zerfalls des Reiches versuchen die Machthaber in Berlin, der Bevölkerung mit Flugblättern (aus dem Internet) beizubringen, dass das deutsche Wirtschaftswunder immer noch weitergeht.

Heute sieht jeder Bürger im Land Armut bei Rentnern und Armut bei Kindern und weiss genau, dass der Armutsbericht gefälscht wurde. Das deutsche Volk als europäisches Volk kann sich nicht mehr zumuten, von der eigenen Regierung betrogen zu werden. Das Volk hat schon die Wiedervereinigung mitgetragen und sieht in diesem historischen Ereigniss keinen Erfolg.

„Die Arbeitsagentur schafft Armut und verletzt die Menschenrechte. Mehrere Artikel des Grundgesetzes sind verletzt. Armut, Schikanen und eine größere Splitterung zwischen den Schichten sehe ich.“ 

Inge Hannemann kritisiert die Leiharbeit, weil sie von der heutigen Regierung auch finanziert wird. Es muss infrage gestellt werden, dass die Leiharbeitsfirmen von der Arbeitsagentur auch Geld bekommen. „30 Prozent von ihnen bekommen über drei Monate Geld von uns. Der Arbeitnehmer bekommt dieses Geld aber nicht. Die Leute werden nur für ein bis drei Monate eingestellt, dann sind sie gefeuert. Von der Leyen ist ziemlich inkompetent. Ich kritisiere die Arbeitslosenzahl. Die Medien reden von drei Millionen. Acht Millionen Arbeitslosen haben wir!

Was lernen wir daraus? In Sachen Arbeitslosenstatistik bauen die Kanzlerin und ihre Arbeitsministerin wohl nur Potemkinsche Dörfer!

Der Bundesarbeitsministerin haben Dennis Kaupp und Henning Nasse folgendes Lied gewidmet:


Veröffentlicht am 16.08.2012 von ARD

Und diese Frau hat die Causa Inge Hannemann zur Chefsache erklärt?! Lacht da etwa jemand?


Veröffentlicht am 31.12.2012 von Onkel Bernis Welt

Kommentare:

  1. yep, SO sieht es aus in der Republik...was muss dem "Volk" noch alles vor Augen gehalten werden, bis es beginnt selbst zu denken =)

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    1. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger beginnen zu denken! Sie denken nach! Sie fragen nach! Sie informieren sich! Überall in Deutschland! So beim Monsterprojekt S21 - dem Bau eines unterirdischen Monsterbahnhofes! So auch beim Bau eines Großflughafens in Berlin! Und die Elite pfeift aus dem letzten Loch! Da hat sie einen Master of Disaster als neuen Chef eingestellt. Und was macht der? Er will jahrelang den neuen Monsterflughafen parallel zum alten Tegel laufen lassen! Das war sogar Wowereit zuviel :-))

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