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Sonntag, 8. Juni 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 09.06.2014 - Fälschung von Filmmaterial bei ARD & ZDF


Heute, am 09.06.2014 steht der zunehmende Mond zunächst noch in der Waage. Um 12:38 wechselt er in den Skorpion. Da befindet sich der Mond im Fall - wir spüren von seiner Wirkung weniger als sonst.

Mond in der Waage, da sind wir sehr auf Harmonie und Ausgleich bedacht. Medizinisch gesehen ist die Waage ein Symbol für die Nieren. Im Tarotsystem bedeutet die Waage die Gerechtigkeit. Der magische Titel ist "Trägerin der Waagschalen" und "Tochter der Herrscher über die Wahrheit". Das Zeichen der Waage symbolisiert Ausgeglichenheit und juristische Angelegenheiten. Glücksorte: Banketts, Festsäle. 

Mond im Skorpion, das gibt uns starke Energien. Das ist gut, weil wir so auch mit großen Veränderungen fertig werden. Der Skorpion herrscht über die Fortpflanzungsorgane. Im Tarotsystem entspricht der Skorpion dem Tod. Damit ist nicht der Tod als solcher gemeint, sondern Wandlung und Veränderung. Der magische Titel dieser Karte ist "Kind des Großen Verwandlers" und  auch “Herrscher der Tore des Todes."  Glücksorte: Brunnen, Thermalbäder.

Der Mond ist absteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "säen" können, was wir in der kommenden Zeit des aufsteigenden Mondes "erntent" werden. 

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein guter Bogen für die Jagd  - für mich ein gutes Vorzeichen.  

  • Neptun wird rückläufig, erst am 6. März  2015 wird er wieder direktläufig: Ein rückläufiger Neptun ist eine gute Ziet für die Rückbesinnung auf vergangene Monate und das Erlangen von neuen Erkenntnissen.
  • Venus Trigon Pluto: Glück in der Lieve.
  • Mond Trigon Merkur: gut für Geschäfte.

Der heutige Tag ist günstig für

  • Geschäfte
  • den Start von Projekten
  • Planungen
  • ein Glüksspiel

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • größere Anschaffungen
  • das Abschließen von Verträgen

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 01.06.2014 von muthich

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Der 12.12.2012 - ein unvergesslicher Tag? - Blog von Kiat Gorina


Der gestrige Tag, der 12.12.2012 wird für viele ein unvergesslicher Tag bleiben. An manchen Standesämtern gab es ja Trauungen fast im Minutentakt! Wehe, wenn der Gemahl später mal diesen Hochzeitstag vergisst?

Quelle: orf.at Ansturm auf Standesämter am 12.12.2012

Und - von vielen gewiss unbeachtet - wurde an diesem Tag etwas ausgerufen: Das Heilige Deutsche Reich! von einem gewissen Thomas G. Hornauer - er nennt sich jetzt Seine Königliche Hoheit! 

Er war schon vieles. Warum nicht mal König sein? Er war auch mal Chef von B.TV - und stolperte über einen Pornofilm:

Quelle: digitalfernsehen B.TV: SPD präsentiert Pornofilm mit Hornauer:
In der Videothek müsste man den Dreh unter der Rubrik Porno suchen. So spielt eine der harmlosesten Szenen an einem Ort, der alle Klischees eines Bordells bedient: Die Wände rot, die Plüschsofas ebenfalls, nur die Eisenstange auf einem erhobenen Show-Platz hebt sich farblich ab. An der Stange räkelt sich eine Blondine in aufreizender Pose, entledigt sich der spärlichen Bekleidung. Eine Stimme gibt Anweisungen. 

Dann ist der Sprecher selbst zu sehen. Ein Hüne in gestreiftem Polo-Shirt, schwarzer Hose, Brille, mit langen, blonden Haaren. Am Handgelenk trägt er eine Rolex, in der Rechten eine Videokamera. Der Mann ist Thomas Hornauer, 42, Millionär und seit einigen Wochen Chef des Ludwigsburger Fernsehsenders B.TV. 

Reich wurde er - der gelernte Gießer - mit 0190-er-Telefonnummern. Jetzt versucht er es halt mit Königlicher Hoheit! 

Trotzdem ist er mit seinen Millionengeschäften ein kleiner Wicht im Vergleich zur Deutschen Bank.

Die Deutsche Bank wird den 12.12.2012 bestimmt nicht so schnell vergessen:

Quelle: Süddeutsche.de Durchsuchung wegen Verdachts auf Geldwäsche - Haftbefehle gegen Mitarbeiter der Deutschen Bank

Wann hat es das schon gegeben? Eine Razzia bei der Deutschen Bank - sozusagen bundesweit. Was wird da der frühere Chef Joseph Ackermann dazu sagen? Und was wird er der Kanzlerin erzählen? Sie hat doch immer den Beteuerungen des Joseph Ackermann zugehört - ja er war - oder ist es immer noch? - ihr Chefberater!


Veröffentlicht von Tom Moeres am 13.12.2012


Veröffentlicht von WiTschTschi am 2012.12.13

besucherzhler

Dienstag, 13. November 2012

Pressespiegel - Sanktionshungern - Ralph Boes - Folterstaat - Blog von Kiat Gorina


Ralph Boes wurde vom Jobcenter Berlin Mitte sanktioniert - um 90 %. Das bedeutet für Ralph Boes, dass er monatlich nur 37,40 Euronen erhält. Nicht pro Tag, sondern im Monat. Ralph Boes soll also von einem runden Euro pro Tag leben! Genau 1,20 Euro pro Tag!

Was erhält ein Mensch für 1,20 Euro? Einen Hamburger - aus dem Sonderangebot? Oder ein Billigbrot aus dem Sonderangebot?

Hier zeigt sich der brutale und menschenverachtende Wahnsinn der deutschen Sozialgesetzgebung mit den Sozialen Gesetzbüchern SGB II und SGB XII in aller Schärfe?!

Jetzt ist das Sanktionshungern des Ralph Boes in der bundesdeutschen Presse angekommen. Hier ein Auszug von Artikeln über Ralph Boes:

  1. neues deutschland Hunger auf Karlsruhe. Auszug: Er [Ralph Boes] schimpft, dass der Arbeitsplatzabbau durch maschinellen Fortschritt auch noch vom Staat subventioniert werde. »Immerhin zahlen die Unternehmen keine Steuern auf Maschinenarbeit und können die Maschinen sogar noch vom Gewinn absetzen.« Der massive Jobabbau hinterlasse ein Sklavenheer. Boes nennt sich und die anderen Betroffenen Freigestellte. Geld genug sei da, um ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle zu finanzieren. »Entweder man nutzt die Milliarden zur Unterdrückung des Volkes oder zu seiner Befreiung.«
  2. Themen der Zeit: Ralph Boes. Offener Brief von Katja Kipping an Ursula von der Leyen. Auszug: mm/tdz. - Auf der Webseite der Politikerin, die - wie Ralph Boes - sehr engagiert für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintritt, heißt es dazu: "Hintergrund meines offenen Briefes an die Ministerin ist der Fall des Berliner Erwerbslosen Ralph Boes, der sich seit 1. November im Sanktionshungern befindet, um so darauf aufmerksam zu machen, welchen Zumutungen Hartz-Betroffene ausgesetzt sind." In dem offenen Brief von Katja Kipping an die Ministerin heißt es weiter: "Das Geschilderte ist ein Warnsignal. Mit dem erzwungenen Hungern wird deutlich, welche Folgen das brutale Sanktionsregime bei Hartz IV hat. Ich bitte Sie, angesichts der Unterschreitung des soziokulturellen Existenzminimums durch Sanktionen das repressive Leistungskürzungsregime nochmals zu überdenken. Ich bitte Sie: Setzen Sie sich im Bundeskabinett für die Abschaffung des Sanktionsregimes bei Hartz IV ein!"
  3. scharflinks.de Zu der Aktion von Ralph Boes in dem Beitrag: Sein Hunger – Ihr Schweigen. Auszug: Es sollte auch nicht vergessen werden, dass es unzählige Menschen gibt, die im Stillen jetzt frieren und hungern, ohne dass andere es wahr- nehmen. Sie alle teilen die Erfahrung, dass sie die im Staat postulierten Grundrechte nicht mehr genießen:
  4. Hannover Zeitung Kipping fordert Stopp der Hartz-Sanktionen. Auszug: Anlass eines Offenen Briefes Kippings an die CDU-Politikerin, über den die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" berichtet, ist der Fall des Berliner Erwerbslosen Ralph Boes, der sich seit 1. November im "Sanktionshungern" befindet, um so darauf aufmerksam zu machen, unter welchem Druck Hartz-Betroffene stehen. Kipping nannte es ein Warnsignal, wenn Menschen wegen vom Jobcenter verhängter Strafen von nur noch 37,40 Euro im Monat leben sollen. Mit dem im Fall Boes erzwungenen Hungern wird deutlich, welche Folgen das brutale Sanktionsregime habe, so die LINKEN-Politikerin. 
  5. junge Welt Dann sollen die Damen und Herren mal abwarten. Auszug: Mein »Sanktionshungern« ist politisch motiviert, ich würde mich ja selbst ins Knie schießen, wenn ich mich und die anderen betröge, die mit mir diese Aktion vorbereitet haben. Hinter mir steht u. a. die Bürgerinitiative »Bedingungsloses Grundeinkommen«, meine Wohnung ist rund um die Uhr voll von Unterstützern – mal nur sechs, mal über 30 Leute. Sie helfen mir bei den zahllosen E-Mails, die ich alleine nicht mehr bewältigen kann und bereiten Aktionen vor.
  6. jetzt.de süddeutsche.de Seit dem 1. November verweigert Hartz-IV-Bezieher Ralph Boes die Nahrungsaufnahme. Auszug: [Boes] Ja. Ich will so zeigen, unter welchem Druck Hartz-IV-Betroffene stehen. Jeder muss eine sogenannte Eingliederungsvereinbarung unterschreiben und da steht drin, dass man kein Geld mehr bekommt, wenn man nicht spurt. Ganz schnell wird einem der Monatssatz um 30, 60 und schließlich 100 Prozent gekürzt. Irgendwann zahlen die auch keine Beiträge für die Krankenversicherung mehr. Und wenn es ganz schlecht läuft, ist man irgendwann obdachlos. Natürlich kann man sich an Sozialgerichte wenden. Aber erstens brauchen die oft sehr lange, und zweitens geht es mir ja darum, sichtbar zu machen, welche Art von Drohung in diesem System liegt.
Das ist doch schon beachtlich! Es gibt natürlich noch viele Zeitungsredaktionen, die über Ralph Boes und sein Sanktionshungern nichts berichten. Ich bin mir sicher, dass sich das bald ändern wird.

Schließlich ist Nahrungsmittelentzug Folter! Das weiß auch die Bundesregierung, zumindest steht im 8. Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik in
den auswärtigen Beziehungen und in anderen Politikbereichen unter anderem auf Seite 323: "Gegen den Grundsatz der körperlichen Unversehrtheit wird verstoßen. Zu den am häufigsten angewandten Methoden in Gefängnissen und bei Polizeiverhören zählen neben Schlaf- und Essensentzug auch körperliche Übergriffe." (S. 323)

Quelle: 8. Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik in
den auswärtigen Beziehungen und in anderen Politikbereichen.

Das steht in diesem Bericht über Tunesien. Aber das Jobcenter Berlin Mitte sitzt in Berlin, der Hauptstadt Deutschlands! Wenn das keine Schande für diese Republik ist! Und das lässt sich nicht totschweigen:

Allein der Film "HARTZ4 ZIVILER UNGEHORSAM MIT RALPH BOES" wurde bereits über 75.000-mal angeklickt!


Hochgeladen von videoatonale am 21.02.2012

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Donnerstag, 8. November 2012

Ralph Boes - Sanktionshungern - Menschenrechte gelten nicht für Hartz-IV-Bezieher - Blog von Kiat Gorina


Der Fall Ralph Boes ist erschütternd. Er zeigt, was in letzter Konsequenz Hartz-IV für Betroffene bedeutet: Die im Grundgesetz für Bürgerinnen und Bürger festgeschriebenen Grundrechte gelten nicht für Hartz-IV-Bezieher! Welch eine Schande für diejenigen Politiker, die sich solche Gesetze ausgedacht haben und verabschiedet haben!


Veröffentlicht am 08.11.2012 von videoatonale

Dieses Video ist erschütternd! Ist Deutschland wirklich ein Rechtsstaat? Nein und nochmals nein! Und die Mainstreampresse berichtet nicht darüber - vor allem die BILD-Redakteure, die gegen Hartz-IV-Bezieher hetzten und hetzen - sollten einmal über diesen Umgang mit Menschen schreiben!

Verteilt dieses Video! Schreibt an diejenigen Politiker, die einen Antrag der LINKEN im Bundestag, die SAnktionen nach SGB II und SGB XII aufzuheben, abgelehnt haben!

Eine Liste dieser Sanktionsbefürworter findet ihr bei der Webseite von MdB Katja Kipping:

Quellen

  1. Katja Kipping Antrag auf Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen
  2. Schicksal der Ärmsten der Armen - uninteressant für den Bundestag

Eine Gesellschaft, die derart brutal mit den Armen umspringt, wird und kann nicht überleben!

Den Film "HARTZ IV ZIVILER UNGEHORSAM MIT RALPH BOES" solltet ihr auch verteilen!


Hochgeladen von videoatonale am 21.02.2012

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Montag, 10. September 2012

Der Skandal um die spanische masturbierende Gemeinderätin - Blog von Kiat Gorina


Da wurde über eine spanische Gemeinderätin weltweit berichtet. Was hatte sie getan?  Sie hat sich selbst befriedigt! Na und? Sie hat sich dabei mit ihrem Handy gefilmt? Na und? Aber der Film ist im Internet gezeigt worden! Ist das ein Skandal?

Quelle: Spanien - Sozialistin - Erotik-Video - Intrigen 

Offenbar wird weltweit immer noch totgeschwiegen, dass es Menschen gibt, die sich selbst befriedigen. Und zwar privat, in ihrer Wohnung. So auch die spanische Gemeinderätin. Selbst ernannte Sittenwächter schrieben in Kommentaren: "Eine solche Politikerin ist eine Schande!" 

Was ist daran skandalös, wenn eine Frau sich selbst befriedigt? Ist es nicht vielmehr ein Skandal, dass ein privater Film von einem privaten Handy auf einen PC in einem spanischen Rathaus übertragen und von dort ins Internet hochgeladen wurde? 

Quelle: Berliner Kurier Sex-Video von Politikerin im Netz aufgetaucht 

Ja, und es gibt "Sittenwächter" unter den Christen, die behaupten allen Ernstes, im Alten Testament wurde ein gewisser Onan von GOTT getötet. Sein Verbrechen: Er habe onaniert. Ja, dieser Onan ist der sprachliche Stammvater für das Wörtchen Onanie. 

Schauen wir doch mal selbst in das Alte Testament. Am besten in einer Übertragung von Martin Buber:

Jehuda sprach zu Onan:
geh ein zum Weib deines Bruders, 
vollziehe die Schwagerehe an ihr
und lasse deinem Bruder Samen erstehen!

Onan aber wusste, dass nicht ihm der Samen gehören werde,
so gesah's, ging er ein zum Weib seines Bruders, verderbte ers zur Erde,
um seinem Bruder keinen Samen zu geben.

In SEINEN Augen war arg, was er tat,
und er ließ auch ihn sterben.
(Moses 38, 8-10)

Unter Moses wurde beim jüdischen Volk sehr auf den Ausgleich geachtet: Wenn da ein Mann starb, bevor es einen Erben gab, dann musste sein Bruder mit der Witwe ein Kind zeugen, das dann erbberechtigt war. Damit sollte verhindert werden, dass eine Familie verarmte und eine andere Familie das Erbe an sich riss. 

So war es auch bei diesem Onan: Nicht weil er Coitus interruptus durchführte und sein Sperma auf die Erde tropfen ließ, tötete ihn GOTT, sondern weil dieser Onan auf das Vermögen seines Bruders scharf war und einen Erben verhindern wollte! 

Auch heute noch sehen Christen in der Onanie eine schwere Sünde. Da frage ich mich: Haben sie ihre Bibel nicht genau gelesen? 

Und was meinte Harald Schmidt einst in seiner Show?


Hochgeladen von Tabascofanatikerin am 22.02.2008

Jetzt wissen wir es doch: Diese spanische Gemeinderätin lebt nicht skandalös und auch nicht in Sünde, sondern vielmehr sehr gesund!

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Sonntag, 9. September 2012

Die Verblödungsbombe: Wie alles begann ...


KAPITEL I
Wie alles begann ...

"Gasalarm! Gaslarm!" schallte es drohend durch die lichten Wälder. Die Pflanzenorielle rollten ihre Blätter ein und schalteten ihren Stoffwechsel ab. Die Tierorielle gruben sich schnell in die lockere Erde oder suchten Zuflucht in tiefen Höhlen. Die Kopf- und Werkorielle eilten zur großen gasdichten Versammlungshalle. 

"Also", der Werkoriell leuchtete in den grellsten Farben, so aufgeregt war er.  "Seit zwei Zeitwechseln füttern wir die Hicks mit Gedankenenergie vom Blauen Planeten aus der Milchstraße. Und jetzt das!" 

"Nicht so ausschweifend! Was genau ist geschehen? Ihre Majestät, die Herrscherin der Ungenannten Galaxien möchte Fakten hören!" wies der Obere Kopforiell den Werkoriell milde zurecht. 

"Wir dachten, die Gedanken der Erdlinge seien gehaltvoll und gut zu verdauen. Nun stellt sich heraus, dass es hauptsächlich Flatulenzen sind. Es ist zu befürchten, dass sämtliche Hicks ihren Blähungen erliegen werden." 

Er wollte noch mehr sagen, da tönte ein ganz tiefer Gong, alles verstummte. Das war das Zeichen, dass die Herrscherin der Ungenannten Galaxien das Wort ergriff: 

"Wir müssen schnellstens etwas unternehmen: die Pflanzenorielle können nicht für immer ihren Stoffwechsel abschalten und die Tierorielle müssen auch wieder mal an die Luft. Ja, und wir können nicht für immer in dieser Halle bleiben. Also, ihr Kopforielle, ihr seid gefragt. Was schlagt ihr vor?" 

Wieder tönte der Gong, das Zeichen, dass die Kopforielle sich zu Wort melden durften. Aber keiner meldete sich. Na endlich einer: "Wir könnten einen Ausschuss bilden, der ..." 

Weiter kam er nicht, da ertönte schon wieder der Gong, die Herrscherin fauchte ihn an: "Für solche Spielchen haben wir keine Zeit, wir müssen sofort handeln, später könnt ihr einen Ausschuss bilden, der bestimmt, wer in den Ausschuss darf. Also, was ist jetzt?" 

Und wieder tönte der Gong, ziemlich drohend. Wieder langes Schweigen. Da, endlich meldete sich einer zu Wort, aber das war doch ein Werkoriell. Schon meldete ein Kopforiell Protest an: "Wir, die geistige Elite sind gefragt worden, nicht ein Werkoriell, was kann der schon sagen?" 

Der Gong, diesmal scharf wir ein Peitschenhieb, die Herrscherin: "Schweig, unsere Lage ist so ernst, dass wir uns alle Vorschläge anhören sollten. Also mein Freund, was wolltest du sagen?" Dann gongte es, richtig liebevoll diesmal. 

Der angesprochene Werkoriell nahm eine tiefrote Farbe an, er war gerührt, die Herrscherin hatte ihn persönlich angesprochen! Er schluckte mehrmals und begann zu sprechen: "Also, wenn unsere Hicks wegen der vielen negativen Gedanken von den Erdlingen auf dem Blauen Planeten so aufgebläht sind und bald platzen werden, können wir nicht diese vielen negativen Gedanken mit positiver Gedankenergie auslöschen, so wie bei Materie und Antimaterie? Da gibt es viel Energie und Energie können wir immer gebrauchen." 

Er wollte noch weitersprechen, aber die Kopforielle begannen zu diskutieren, ihre Farben wechselten immer schneller. Amüsiert betrachtete die Herrscherin ihre bunt schillernde Intellektuellenmeute. Dann reichte es ihr. Gong! 

"Der Vorschlag unserers Werkoriells gefällt mir sehr gut, und er leuchtet ein. Ich frage mich, wo wir positive Gedankenenergie auf dem Blauen Planeten finden werden?" Und mit "Was meinst du, lieber Freund?" wandte sie sich an den Werkoriell mit einem fast zarten Gong. 

Der Angesprochene wurde noch röter und fing leise an: "Also, vielleicht könnten wir die Vergangenheit des Blauen Planeten durchforsten, da gab es gewiss positive Gedanken. Zum Beispiel, der unbekannte Erdling, der das Rad erfunden hat. Oder das Feuer ..." 

Er wollte wieder weitersprechen, nur die einsetzende Kakophonie von Farben und Stimmengewirr der Kopforielle hinderte ihn. Es dauerte nicht lang, da hatten die Kopforielle diesen Vorschlag duchgerechnet, ihre Farben glichen einander an und ihre Stimmen verstummten. Gong! 

"Wie ich sehe, habt ihr euch geeinigt. Was schlagt ihr vor?" wandte sich die Herrscherin an den Obersten Sprecher der Kopforielle. Gong! 

"Wir werden einen Zeitabgraser bauen, der auf positive Gedankenenergie programmiert ist. Den werden wir auf den Blauen Planeten schicken. Sobald er auf seiner Zeitreise auf positive Gedanken stößt, wird er diese replizieren und zu unseren Hicks senden. Dann fallen die Blähbäuche unserer Hicks zusammen und wir haben diese Katastrophe verhindert!" schloss er selbstgefällig. Er wollte sich noch stolz zurücklehnen, da gongte es. 

"Gut, so machen wir es! Und wir sollten unserem Freund, dem Werkoriell, danken! Überhaupt, diese blöde Unterscheidung zwischen Kopf- und Werkoriell müssen wir überdenken. Sie ist nicht mehr zeitgemäß ..." murmelte die Herrscherin. Gong! 

Die Kopforielle wollten protestieren, aber sie trauten sich nicht, die Herrscherin fixierte sie mit den Bannstrahlen ihrer Augen. Sie machten sich an die Arbeit. Der Zeitabgraser war bald gebaut und programmiert und wurde als Satellit auf eine Umlaufbahn um den Blauen Planeten geschickt. 

Den Erdlingen fiel dieser neue Satellit nicht auf, sie hatten längst den Überblick verloren über den Schrott, der um ihren Planeten raste. Nur einer, er nannte sich Hermann Hohl, der stellte fest, dass ein Satellit mit merkwürdigen Eigenschaften um die Erde raste, er konnte dem ihm entgegenfliegenden Weltraumschrott ganz elegant ausweichen und er konnte seine Höhe beliebig verändern. 

Und Hermann Hohl beobachtete, dass merkwürdige Schwingungen von diesem Satellit ausgingen. Und zwar immer dann, wenn der Zeitabgraser positive Gedankenenergie replizierte und zu den Hicks schickte. Das aber ahnte Hermann Hohl nicht. 

Den Kopforiellen war ein kleines Malheur passiert: Sie hatten sich beim Sender etwas verrechnet, so dass von der replizierten Energie etwas in die Gegenwart der Erdlinge entwich. Für Hermann Hohl war es klar: Das war die Rückkehr des Zehnten Planeten, der jetzt wieder um die Erde raste. Also schrieb er ein Katastrophenbuch "Die Rückkehr des Zehnten Planeten".  

Und es gab noch jemanden, dem etwas auffiel: dem Geheimen Imperator, er residierte in den Stechpalmenwäldern, nahe der Stadt der Engel. Viele Erdlinge glaubten damals an Engel, und deshalb glaubten die meisten, dass der Geheime Imperator es mit den Erdlingen nur gut meinte. Das war nicht unbedingt der Fall. Er besaß viele Filmstudios, da ließ er pausenlos Filme produzieren, mit denen die Erdlinge überschwemmt und deren Gedanken vergiftet wurden. 

Ja, und diesem  Geheimen Imperator fiel auf, dass es plötzlich immer häufiger Kritik an seinen Filmen gab, nicht die üblichen gekauften Kritiken, die am Hungertuch nagende Schreiberlinge, meist frühere Lektoren, verbreiteten, nein, spontane Kritiken, von Erdlingen, die sonst als abgestumpft und gleichgültig galten. Und schlimmer noch: diese Kritiken waren berechtigt, das musste der Geheime Imperator zugeben, aber dass diese Kritiken im Netz der Netze sich rasant verbreiteten, das entsetzte ihn. Die Besucherzahlen für seine Filmproduktionen gingen zurück, die Verkaufszahlen für die Abspielscheiben seiner Filme sanken rapide. 

Zum ersten Mal in seinem Leben befiel den Geheimen Imperator eine Riesenangst, das hatte er noch nie erlebt. Angst davor, dass sein Lebenswerk in sich zusammenfiel. 

Er hatte natürlich von Hermann Hohl gehört. Seine Lieblingsgespielin sollte ihm das Buch vorlesen. Das wurde zu einem Fiasko, diese Frau sah zwar gut aus und gab im Bett alles, um ihn zu befriedigen, aber lesen konnte sie nicht. Selbst wollte er auch nicht lesen, also ließ er in seinem Firmenimperium nach einer hübschen Frau suchen, die des Lesens mächtig war. Er rief seine Topmanager zu sich, die standen stramm vor ihm und hörten seine Anweisung: "Sucht mir eine hübsche Frau, die noch richtig lesen kann!" Dann schickte er seine Handlanger auf die Suche. 

Die hatten sich auch schon Sorgen gemacht, um ihre Zukunft, da ja die Verkaufszahlen immer schneller schwanden. "Bestimmt hat der Imperator eine Riesenidee!" murmelte der eine. 

"Ganz bestimmt, der Imperator hat immer die Nase dafür, was das blöde Volk sehen will!" pflichtete ihm der andere bei.
Die Manager suchten lange, es war zum Mäuse melken, unter den Schönheiten war keine zu finden, die noch richtig lesen konnte. Der Imperator ließ täglich mehrmals nachfragen, ob sie schon eine Leserin gefunden hatten. Nein, sie hatten nicht. 

Der oberste Manager wusste, wenn er nicht bald eine Vorleserin präsentieren konnte, waren seine Tage gezählt. Er wusste auch, dass der Imperator für jeden Manager eine Lebensversicherung mit sehr hohen Prämien abgeschlossen hatte. Nutznießer war er, der Geheime Imperator. Und wenn einer seiner Angestellten einen Unfall hatte, dann kassierte er die doppelte Prämie. Ja, der Manager wusste, was ihm passieren könnte. Er goss sich mehre Cognacs hinter die Binde, legte sich auf sein Bürosofa und schlief ein. 

Dann meinte er zu träumen: Er sah eine Putzfrau, die ihren Staubsauger abgeschaltet hatte. Sie wollte den gewaltigen Manager nicht aufwecken, also setzte sie sich auf einen Stuhl und zog ein sorgfältig eingewickeltes Buch aus ihrer schäbig abgeschabten Tasche und begann zu lesen. 

Da merkte der Manager, dass er gar nicht träumte und sprach die Frau an: "He, Puppe, was liest du da für einen Schinken?" Die Frau schrak auf: "Sokrates" 

Sie zeigte ihm den Buchtitel, der Manager buchstabierte: "s o k r a t e s." Mit Fragezeichen im Gesicht. "Was soll das sein? Hört sich auswärts an." 

"Das ist griechisch, Sokrates ist einer meiner liebsten Philosophen." 

"Aha, heißen die Filmfritzen in Griechenland Philosophen?" 

"Nein, als Sokrates lebte, da gab es noch keine Filme." 

"Keine Filme? So etwas gibt es doch nicht! Keine Filme. Du veräppelst mich wohl. Was liest Du denn gerade? Lies mal vor!" 

Mit ihrer leicht vibrierenden Altstimme fing die Frau an: "oida ouk eidos ..." 

"Halt, das versteh ich nicht! Ich spreche nicht griechisch, übersetz das mal!" 

"Ich weiß, dass ich nicht weiß ..." 

Da unterbrach sie der Manager: "Hört sich komisch an, aus welchem Film ist das? Hab ich noch nie gehört!" 

"Das stammt aus keinem Film, Sokrates lebte 400 Jahre vor unserer Zeitrechung ..." 

"Quatsch! So alte Filmstudios gibt es doch gar nicht. Aber du gefällst mir, du kannst lesen, hast eine schöne Stimme. Los, zieh mal deinen Putzkittel aus." 

Zögernd zog die Frau ihren Kittel aus, sie hatte Jeans und ein Achselshirt an. Der Manager beguckte sie beifällig von oben bis unten: "Das müsste gehen! Ich habe einen Job für dich! Wie heißt du eigentlich?" 

"Monica ..." 

"Monica, ja das passt! Also du hast jetzt einen neuen Job!" 

"Was ist das für ein Job?" 

"Nichts Schlimmes, du musst nur vorlesen." 

"Nur vorlesen? Wem?" 

"Das erfährst du später, ich ruf meine Assistentin", sprach er und drückte auf einen roten Knopf. Wenig später öffnete sich eine Geheimtür und seine Assistentin kam, blond, langbeinig, im halbdurchsichtigen Negligé, halb offen. "Schnurzi, ich hab schon geschlafen, was ist los?" 

"Hör mal, das ist Monica, die richtest du etwas her, besorgst ihr schicke Klamotten und dann kommt ihr wieder her, hast du 
verstanden?" 

"Wo soll ich mitten in der Nacht Klamotten für die da herkriegen? Ist das meine Nachfolgerin?" 

"Nee, du bleibst mir erhalten. Und Klamotten kriegst du im Filmstudio Drei-Icks, die drehen rund um die Uhr. Die Buchhaltung hat denen einen ganzen Container Klamotten hingeschickt, dabei brauchen die beim Drehen kaum Klamotten ... Du kannst dich beruhigen, das ist nicht deine Nachfolgerin. Also hopp!" 

Mit einem Klaps auf den Hintern entließ er seine Assistentin. Kaum waren die beiden weg, baute er eine Bildkommunikation mit dem Geheimen Imperator auf. Er setzte sich in Position. Da tauchte auf der Bildanzeige der Imperator auf, sitzend in der Badewanne, er ließ sich von zwei rassigen Schauspielerinnen aus dem Studio Drei-Icks massieren. Unwirsch knurrte er: "Was störst du mich? Du siehst doch, dass ich beschäftigt bin!" 

"Imperator, ich habe eine Vorleserin gefunden, genau die richtige für dich!" 

"Prima, schick sie gleich rüber, in einem Blitz-Taxi!" Dann erlosch die Anzeige. Erleichtert schaltete der Manager die Kommunikation ab: "Ich glaube, da habe ich noch Glück gehabt. Der Imperator wollte mich schon verunfallen lassen, er schaute so komisch ..."


Fortsetzung: Die Bruderschaft der Bilder

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Hochgeladen von Uuuulf am 28.08.2007
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Mittwoch, 29. August 2012

GLOSSE: Die Feurige Flaminia - Hommage an den Fliegenden Holländer - Blog von Kiat Gorina


Gerüchten zufolge hat die Festspielleitung in Bayreuth vor, künftig auch ins Filmgeschäft einzusteigen. Da wird das Thema "Geisterschiff" mit Ereignissen des Tagesgeschehen neu bearbeitet. 

Uns ist es gelungen, Auszüge aus dem Skript zu ergattern. Schauen wir doch mal rein: 

Da gibt es ein Reisebüro - NSB, das bietet auch Reisen auf Frachtschiffen an, auch auf dem Containerschiff "Flaminia":
Quelle: NSB - Flottenliste 

Drei Kabinen gibt es für Passagiere: zwei Doppelkabinen und eine Einzelkabine:
Quelle: NSB Schiffsliste 

Wir begleiten die Flaminia auf einer Reise von der Ostküste der USA nach Holland, Zielhafen ist Antwerpen. Die Besatzung besteht aus drei Polen, 15 Philippinen und fünf Deutsche. Und zwei Passagiere sind an Bord, deren Nationaliät bleibt zunächst geheim. 

14. Juli: Laderaum 4. Ein Feuer bricht aus! Die Flamonia befindet sich zwischen Kanada und Großbritannien, 1.000 Seemeilen von der nächsten Küste entfernt. Bei dem Unfall stirbt der Erste Offizier - ein Mitglied der Besatzung wird vermisst.
Quelle: NSB Pressemitteilung 

Die Flaminia sendet SOS, sie erreicht einen Öltanker DS Crown und das Containerschiff Stella. Die Crown ist nur 24 Seemeilen entfernt. Die Stella nimmt drei Seeleute an Bord, die schwere Verbrennungen erlitten haben und nimmt Kurs auf die Azoren. Ein Rettungshubschrauber fliegt der Stella entgegen und bringt die Verletzten in die Intensivstation auf dem portugiesischen Festland. 

Die Crown nimmt die unverletzten Menschen an Bord und bringt sie in den britischen Hafen Falmouth. 

17. Juli: Das Containerschiff Hanjin Ottawa trifft bei der Unglücksstelle ein, der Zweite Offizier geht an Bord der Hilfe leistenden Schiffe. Die Ottawa setzte ihren Kurs in Richtung Suez Kanal fort. 

17. Juli: Eine zweite Explosion zwingt die Feuerwehrleute, die Löscharbeiten zu unterbrechen. 
Quelle: RP ONLINE Neue Explosionen auf deutschem Frachter 

20. Juli: Der Bergungsschlepper Fairmount Expedition - nimmt die immer noch brennende Flaminia in Schlepp. Er nimmt Kurs auf die britische Küste. 

13. August: Bergungsschlepper und Flaminia sind nur noch 20 Seemeilen von der britischen Küste entfernt. Sie wollen einen Nothafen anlaufen. Allein - England, Irland, Frankreich und Spanien weigern sich. Schlechtes Wetter kommt auf, der Bergungsschlepper muss mit der Flaminia hinaus auf das tobende Meer - mindestes 400 Seemeilen von der nächsten Küste entfernt. 

So geistert die Flaminia wie der Fliegende Holländer eine Woche lang auf hoher See. Und wie beim Fliegenden Holländer haben die an den Küsten wohnenden Menschen große Angst vor der Flaminia.  

Nicht wegen böser Geister, sondern wegen sehr giftigen Stoffen, die die Flaminia geladen hat. Und die Veranwortlichen spielen Vogel Strauß - trotzdem machen Gerüchte die Runde. Bei den Giftstoffen soll es sich unter anderem um


handeln.

21. August: Die Flaminia wird von ihrem Schicksal als Geisterschiff erlöst, sie darf in deutsche Gewässer geschleppt werden. Obwohl offiziell immer noch nicht bekannt ist, welche gefährlichen Stoffe in den Giftcontainern wirklich sind. Und was nützt es, wenn in den Frachtpapieren etwas angegeben ist, Papier ist geduldig. Und Gefahrenstoffe werden oft falsch deklariert. 

Und was passiert, wenn beim Schlepp nach Wilhelmshaven etwas passiert? Dann kann die Menschheit in den traurigen Gesang des Kapitän Daland einstimmen: 


Nur eine Hoffnung soll mir bleiben,
nur eine unerschüttert stehn:
so lang der Erde Keime treiben,
so muss sie doch zugrunde gehen.
Tag des Gerichtes! Jüngster Tag!
Wann brichst du an in meiner Nacht?
Wann dröhnt er, der Vernichtungsschlag,
mit dem die Welt zusammenkracht?
Wann alle Toten auferstehn,
dann werde ich in Nichts vergehn, in Nichts vergehn…
Ihr Welten, endet euren Lauf!
Ew’ge Vernichtung, nimm mich auf!


Veröffentlicht am 21.08.2012 von butenunbinnen


Hochgeladen von uznikbasstilii am 25.04.2008

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Sonntag, 5. August 2012

Die Kraft des grünen Schimmels - Blog von Kiat Gorina


Da kam eine Bekannte vorbei, zum Ratschen, das habe ich anfangs gemeint. Aber sie habe ein Problem, mit mir und meinen Ansichten: "Ich habe irgendwo in deinem Blog gelesen, dass die Schamanen Wunden mit grünem Schimmel geheilt haben. Aber Du schreibst das so cool, ohne Ritual, ohne Beschwörung." 


"Wieso Ritual, wieso Beschwörung? Der Schamane sieht die schlecht heilende Wunde, er geht zu den Kamelen, schaut sich die Sättel an und findet einen, bei dem sich grüner Schimmel gebildet hat. Den kratzt er ab und schmiert ihn in die Wunde. Wozu braucht es da ein Ritual?" 


"Er muss doch die Dämonen beschwören, die ihm sagen, bei welchem Kamelsattel er suchen muss!" 
"Nee, das weiß ein guter Schamane auch ohne Dämonen!"
"Aber ich habe mir das so vorgestellt: Da kommt die Familie des Kranken, dessen Wunde nicht heilt, ehrfürchtig zum Schmanen und fällt auf die Knie und fleht ihn an, den Kranken zu heilen. Und dann tanzt der Schamane und schlägt seine Trommel und singt und beschwört die Dämonen. Sein Krafttier Kamel führt ihn zum Schimmel, die Dämonen machen diesen Schimmel heilend. Und der Schamane wird reich belohnt." 


"Du hast offenbar zu viele Schamanenfilme gesehen. Erstens, ein guter Schamane muss nicht angefleht zu werden, um einem Kranken zu helfen. Das ist seine Berufung und sein Beruf. Er braucht auch keine Dämonen zu beschwören, ganz einfach. weil solche Kenntnisse zum Grundwissen eines guten Schamanen gehören. Und drittens, muss kein Dämone den Schimmel heilend machen, weil er das schon ist. Da ist nämlich Penicillin enthalten." 


"Ach Du mit deinen einfachen Erklärungen! Du machst meine ganzen Vorstellungen kaputt!" 


"Es mag ja sein, dass Du dir das romantisch vorstellst, aber es geht darum, dass jemand geheilt wird. Und wenn der Schamane weiß, dass grüner Schimmel hilft, dann wird er den anwenden, ohne Dämonen, ohne Tanzerei und ohne Trommelei." 


"Aber ich stelle mir das so gruselig vor, wenn die Dämonen erscheinen."
"Das kann auch gruselig sein. Und gefährlich!" 


"Ja, und wieso hast Du in deinem Buch keine Sprüche niedergeschrieben, mit denen die Dämonen überwältigt werden können. In anderen Büchern gibt es so schöne Chants." 


"Das fehlte noch. Damit jeder unerfahrene Neuling das ausprobiert und zu Schaden kommt. Und überhaupt, ein richtig guter Schamane braucht dieses ganze Brimborium nicht." 


"Du zerstörst aber auch alle Illusionen! Willst Du damit sagen, dass alle Neo-Schamanen keine richtigen Schamanen sind? Ich habe einige erlebt, die machen eine richtig gute Show!" 


"Du sagst es, eine Show! Du hast ja mein Buch erwähnt, da gibt es ja den Schamanen Djamuqa, der auch eine Show abzog und dabei unterging ..." 


"Aber es gibt doch so viele Bücher über Schamanen und Schamanismus. Und da kommst Du daher, dass das alles nicht nötig ist." 


"Hörmal, mein Buch ist kein Lehrbuch, wie werde ich ein Schamane. Sondern ich habe da meine Erlebnisse niedergeschrieben und da spielt halt auch der Schamanismus eine große Rolle. Und ich wollte nie eine Schamanin sein." 


"Das verstehe ich überhaupt nicht! Es muss doch toll sein, eine ganz berühmte Schamanin zu sein!" 


"Siehst Du, eine solche Schamanin wollte ich nie sein. Es geht mir nicht darum berühmt zu werden. Sondern darum, Tieren und Menschen zu helfen, wenn sie erkrankt sind." 


"Schade! Ich wollte ein Wochenendseminar mitmachen, danach habe ich ein Diplom als Schamanin. Was hältst Du davon?" 


"Absolut nichts! An einem einzigen Wochenende willst Du das gesamte schamanische Wissen dir aneignen?" 


"Nein, da gibt es dann zusätzliche Bücher, die man kaufen kann." 


"Und Du meinst wirklich, das, was Du schamanisches Wissen nennst, lässt sich einfach auswendig lernen?" 


"Sicher, Du hast es doch auch gelernt!" 


"Nein, ich habe es erfahren, ich habe es erlebt und durchlebt. Ich hatte immer Lehrer zur Seite, die mir viel beibrachten. Das war keine Schule und auch keine Wochenendseminar." 


Da war sie enttäuscht und fuhr weg ...


Hochgeladen von totalverderbt am 19.10.2010

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Samstag, 7. Juli 2012

Die Angst der Elite vor Facebook-Partys - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es den Film "Project-X" - da veranstalten drei Jugendliche eine Party und laden dazu jeden ein. Es kommt zu Brand und Zerstörung. Und da gibt es die Facebook-Partys - eingeladen über das "soziale" Netz Facebook. Auch der bayerische Ministerpräsident veranstaltete eine Facebook-Party:


Veröffentlicht am 09.05.2012 von dapdvideofun


Ich weiß gar nicht, wieso die Polizei solche Angst vor Facebook-Partys hat. Bei Seehofer ging es ja geradezu langweilig zu. Nur eine Frau machte dem "Horst" ein Angebot der besonderen Art: "Ich will Betreuungsgeld - Horst mach mir ein Kind!" Vielleicht ist das der tiefere Sinn von Facebook-Partys der CSU? Nachwuchsförderung!


Anders schaut es in Ulm aus: Da wurde auch eine Facebook-Party angekündigt und die Sicherheitskräfte geraten ins Schwitzen. Grund: Zeitgleich findet das Donaufest statt. Und die Polizei ist angehalten, Teilnehmer der Facebook-Party festzunehmen.
Tja, sind die Polizisten Hellseher? Wie erkennen sie einen braven Besucher des Donaufestes und wie einen bösen Besucher der bösen Facebook-Party? Weil die Facebook-Party ein "unkoordinierte Massenveranstaltung" ist und auch nicht angemeldet? Sitzen in der Ulmer Stadtverwaltung lauter Schildbürger?

Der "Veranstalter" half ihnen aus diesem Dilemma, er zog seine Einladung zurück.


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Mittwoch, 4. Juli 2012

Zensur bei Auswärtigem Amt und III. Reich - Blog von Kiat Gorina


Da schrieb ich einen Artikel "Über die Aktenvernichtung des Auswärtigen Amtes". Und dazu veröffentlichte ich ein Video mit dem Titel "Auswärtiges Amt im Dritten Reich - Nazi-Diplomatie intern - Die Ära Ribbentrop".
Dieses Video scheint ja ein richtiges Giftvideo zu sein. Jedenfalls wurde es in YouTube gelöscht - angeblich wegen gemeldeter Urheberrechtsverletzungen. Urheberrecht? Da kann ich nur den Kopf schütteln. Das was in diesem Video gezeigt wird, ist 70 Jahre und länger her!
Meldung YouTube - Film über Ribbentrop zensiert
Wer auch immer Urheberrechts-ansprüche anmeldelt, der oder die müsste schon uralt sein. YouTube nennt zwei Firmen, die angeblich Urheberrechtsverletzugnen gemeldet haben:


  1. rbb media GmbH - der Mediendienstleister für den rbb
  2. Moviemax GmbH - offensichtlich ein Lizenzenhändler

rbb media GmbH
Kaiserdamm 80/81
14057 Berlin
Tel.  +49 30 97993-84901
Fax +49 30 97993-84909
E-Mail: info@rbb-media.de
Internet: www.rbb-media.de
Jedenfalls rief ich bei rbb media an und wollte wissen, weshalb dieses Video bei YouTube gelöscht wurde. DIe Dame wusste so gut wie nicht Bescheid.
Tja, Leute, ich finde es mehr als seltsam, wieso den Deutschen ein zeitgeschichtlicher FIlm über das Auswärtige Amt - speziell über die Ära Ribbentrop - vorenthalten wird. Und dann noch auf so plumpe Weise!
Ich habe jetzt ein anderes Video gefunden - mal sehen, wie lange es dauert, bis auch dieses Video zensiert wird!
Hochgeladen von DokuPlaza am 24.10.2011


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Mittwoch, 13. Juni 2012

Schieben wir Karl-Theodor wieder ins Lampenlicht - Blog von Kiat Gorina


Da soll keiner sagen, Karl-Theodors amerikanischen Freunde lassen ihn hängen. Da musste er mit samt Familie Deutschland verlassen und zog nach USA. Dort "arbeitet" er freiwillig für CSIS (Center for Strategic and International Studies) - eine "Denkfabrik".
Und vor einem halben Jahr wurde er "Berater" für die EU-Kommission. Aber dann wurde es wieder still um den Freiherrn. Also was tun? Tja, da muss wieder eine Meldung raus, die dann von den Presseagenturen verteilt wird. Diesmal war AFP dran:
Und die EU-Kommissarin Neelie Kroes war jetzt dran, sie musste öffentlich sagen: Er sei "insbesondere nützlich dabei, unsere Beziehungen in den USA in akademischen, in Geschäfts- und in Sicherheitssphären zu stärken."
Ob Frau Kroes selbst verstanden hat, was sie da von sich gegeben hat? Gerade in akademischen Sphären! Wie deutsche Akademiker über ihn denken? Für diese ist er als Wissenschaftler erledigt:
Professor Dr. Oliver Lepsius (Bayreuth) über Karl-Theodor zu Guttenberg
Hochgeladen von SuperSb81 am 26.02.2011


Aber wen juckt das schon? Viele Menschen verfügen über ein Kurzzeitgedächtnis. Also hat Karl-Theodor seine Schlagzeile: "Guttenberg erweist sich als nützlich!" Wenn das keine Schlagzeile ist?
Und wo bleibt seine Frau? Für Stephanie gibt es natürlich auch eine Schlagzeile: Guttenbergs Leben wird verfilmt! Ja, und wer die Stephanie spielen darf, steht auch schon fest: Alexandra Neldel? Die hat doch bei der "Wanderhure" mitgespielt! Und jetzt die Frau vom Freiherrn? Wenn das keine schauspielerische Karriere ist!
Und irgendwie gibt es da Assoziationen: Stephanie hat sich telegen im Schmuddelsender RTL II für die Jagd von Kinderschändern im Internet stark gemacht. Sie ist ja auch Mitglied in einem Verein. Und sie hat darüber auch ein Buch geschrieben.
So, dann ist ja die Welt der abgeschlafften Promis wieder in Ordnung - sie haben ihre Medienpräsenz wieder - wenn auch nur kurz!
Quellen:

  1. AFP Guttenberg erweist sich für EU-Kommission als "nützlich"
  2. news.de Die Wanderhure gibt Stephanie zu Guttenberg

Zeitgleich veröffentlichte der FOCUS ein Interview mit dem Vater Enoch zu Guttenberg. Ob das auch arrangiert war? Ich weiß es nicht. Falls ja, was soll es. Was der Vater vom Freiherrn sagt, finde teilweise gut! 
Ob das von dern Strippenziehern im Hintergrund so gewollt war?

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Samstag, 17. Dezember 2011

GLOSSE: YouTube ist die Sonnenfinsternis für die Sonnenallee - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es einen neuen deutschen Spielfilm "Sonnenallee" -groß angekündigt auf YouTube. Aber es dauerte nicht lange, dann erschien der Urheberrechtshinweis: "Leider ist dieses Video, das Musik von SME enthält, in Deutschland nicht verfügbar. Die Gema hat die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt."

SME steht für Sony Music Entertainment. Und die GEMA widerspricht: Sie hat die Sperre nicht veranlasst. YouTube könne die Rechte jederzeit erwerben - gegen Cash. Aber YouTube will nicht zahlen, was die GEMA verlangt. Also lügt YouTube weiter seine Nutzer an. Das ist ja auch nicht die feine englische resp. amerikanische Art.

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Mittwoch, 7. September 2011

Michael Moore und seine Filme - Blog von Kiat Gorina

Bald habe wir ja einen schlimmen Jahrestag - den 11. September 2001. Zehnjähriges Jubiläum? Gibt es da etwas zum Feiern? Wohl kaum! Diesr Tag hat die Welt verändert, er hat die USA zu Kriegen verführt, die so kostspielig waren und sind, dass die USA jetzt pleite sind!

Viele - auch hier in Deutschland - wollen es nicht wahrhaben: Die USA sind pleite! Ja, so schnell kann es gehen, wenn die Gier unerträglich groß ist! Und Michael Moore hat seinerzeit einen Fim gedreht, in denen er die Hintergründe für den 11/9 aufarbeitet, schauen wir doch mal rein:

Dienstag, 19. Juli 2011

Nürnberg - Bedingungsloses Grundeinkommen - Blog von Kiat Gorina

Zur Zeit läuft in Nürnberg eine interessante Ausstellung mit interessanten Vorträgen und Filmen zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" Wann? Vom 19.7. bis 31.7.2011. Wo? In St. Sebald/Nürnberg.

Das Programm findet ihr hier. Am 20.7. wird der Film "Grundeinkommen" von Daniel Häni und Enno Schmidt gezeigt, anschließenD gibt es eine Diskussion.

Sonntag, 1. Mai 2011

Müllvermeidung und der Plastikplanet - Blog von Kiat Gorina

Da berichtete BBC über das Ehepaar Richard and Rachelle Strauss in Longhope, England. Dieses Ehepaar produziert in einem ganzen Jahr nur einen Beutel mit Abfall - alles andere wird recycelt! Wollte das Ehepaar Strauss ins Guniness Buch der Rekorde? Nein, sie hatten mal daas Bild einer Meeresschildkröte gesehen, die in einem Plastiksack erstickt war. Dann beschlossen die Strauss: Wir vermeiden unseren gesamten Müll!