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Samstag, 1. Februar 2014

Wikipedia und die Huren und Hurensöhne der PR-Industrie

Mir fällt immer öfter auf, dass bestimmte Informationen in Wikipedia verschwinden. Oder dass angeblich diskriminierende Informationen über große Konzerne gelöscht werden. Zum ersten Mal fiel mir das auf, als ich im aktuellen Wikipedia nach "Blendling" suchte. "Blendling" wird  auch eine Kreuzung von Haus - und Wildkatze genannt. 

Da wir ein solches Exemplar besitzen - er weist alle Merkmale eines Blendlings auf. Vor Jahren schaute ich auch in Wikipedia nach und siehe da - er hat alle Erkennungsmerkmale eines Blendlings. 

Unlängst schaute ich wieder unter "Blendling" bei Wikipedia nach und was musste ich sehen: Die Informationen waren ja richtig verkümmert. 

Leide ich an Alzheimer? Also suchte ich eine alte CD heraus - mit einem alten Wikipediabestand. Und schaute da nach: Ja, ich spinne nicht, im alten Wikipedia war noch die vollständige Information über den Blendling gespeichert. Da frage ich mich: Wer hat Interesse daran, dass die Informationen über Blendlinge gelöscht werden? Mir fällt niemand ein. 

Aber ich stieß auf eine Sendung von Monitor, da ging es auch darum, wieso immer mehr Informationen aus Wikipedia verschwinden: 


Veröffentlicht am 31.01.2014 von Bananenrepublik1

Als Beispiel wurde der Wikipedia-Eintrag "MAN" gebracht. Ja, im Zweiten Weltkrieg hat MAN auch Panzer gebaut. Diese Information wurde gelöscht. Wer stört sich daran? Es ist doch die Wahrheit. 

Monitor ging der Frage nach, wer solche Löschaktionen anstößt. Die Antwort: Es gibt dafür eigens PR-Berater. Die machen Öffentlichkeitsarbeit. Sie sorgen dafür, dass ihr Auftraggeber öffentlich gut dasteht. Und diese PR-Berater arbeiten mit zweifelhaften Methoden: 

In Wikipedia gilt das Mehrheitsprinzip. Will heißen, wenn viele Nutzer eine Information anzweifeln, dann muss sie falsch sein. Nach dem Motto
Scheiße ist gut - Millionen Fliegen können nicht irren!
Was machen diese PR-Berater? Sie legen sich viele Fakes an, also Nicknamen im Internet, die es real gar nicht gibt. Diese PR-Berater täuschen so eine Menge von Menschen vor, die in Wirklichkeit nur ein einziger Mensch ist, der PR-Berater! 

Da frage ich mich: Wie fühlen sich diese PR-Berater bei solchen Tätigkeiten? Bei solchem Betrug? Wie fühlen sie sich, wenn sie im Auftrag von Konzernen schlechte Infos über Konzerne aus Wikipedia verschwinden lassen? 

Im Titel sprach ich von Huren und Hurensöhne. Was macht eine Hure? Sie prostituiert sich, sie geht mit jedem Freier ins Bett, der sie bezahlt! 

Und was machen diese PR-Berater? Analog nichts anderes: Sie fälschen Wikipedia-Einträge über Auftraggeber, die dafür bezahlen! In meinen Augen ist das eine andere Form von Prostitution! 

Diese Auftraggeber, die sind in meinen Augen arme Kerlchen. Wieso? Sie kommen mir vor, wie Golfspieler, die nicht verlieren können. Die deshalb spezielle Golferhosen tragen: Wenn sie ihren Ball nicht mehr finden, dann ziehen sie an einer Strippe ihre Golferhose - und heraus rollt ein neuer Golfball. Mit einem Schrei der Verblüffung "Ach, da ist er ja!" tun sie so, als hätten sie ihren Ball gefunden und spielen weiter - mit dem herausgerollten Ball. 

Sie betrügen nicht nur ihre Mitspieler, sondern vor allem sich selbst! Wieso eigentlich? Weil sie nicht verlieren können! Weil sie meinen, wegen ihres Reichtums müssen sie immer die Sieger sein. Sind sie nicht! Sie sind und bleiben die ewigen Verlierer und Verlorenen! 

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 5. November 2013

Guttenberg: Wie ein Phönix aus der Asche - das mediale Gedächtnis leidet an Alzheimer

In Sachen Guttenberg tut sich etwas: Kehrt er in absehbarer Zeit heim ins Reich - pardon - heim nach Deutschland? Am 1. März 2013 lobte BILD Stephanie:

Quelle: BILD.de Mit neuer Frisur zurück in Deutschland: Heidelberg – Power-Blazer, Trend-Haarschnitt – im Neu-Look kam Stephanie zu Guttenberg (36) gestern nach Heidelberg. Grund: Sie gibt den Vorsitz des Kinderschutzvereins „Innocence in Danger“ ab.

Das ist für eine Rückkehrerin ganz besonders wichtig: die neue Frisur, der Power-Blazer, kurzum der Neu-Look! Der Anlass ihres Besuches ist zweitrangig: Sie gibt der Vorsitz in einem Verein ab! Persönlich. Auch in den USA gibt es so etwas wie Post und Briefe. Aber nein, eine Stephanie gibt den Vorsitz persönlich ab! Und das ist dem Springer Verlag eine Meldung wert!

Und zwei Monate später trafen sich die Guttenbergs im Schwarzwald mit Bill Clinton!

Quelle: GLOSSE: Eine feine Gesellschaft trifft sich im Schwarzwald: Verschwörer haben es in der heutigen Zeit sehr schwer. Grund: Wo sollen sie sich treffen, ohne abgehört zu werden? Das Abhören erfolgt ja heute fast überall. Und die Agentur für nationale Sicherheit in den USA - NSA - hat ein ganz spezielles Programm gebastelt, dem entgeht nichts! Aber auch gar nichts! Aber in Deutschland - genauer im Schwarzwald - da gibt es einen Geheimtipp: da treffen sich Menschen für ganz geheime Gespräche. Es handelt sich um eine Hütte, sie gehört der Stadt Baden-Baden. Und diese Stadt hat sogar ein Sales-Team, das für die Prominenten und die sich dafür halten, einen Hüttenabend vorbereitet mit allem, was das Herz begehrt! Und wo ist der Geheimtipp? Das Funkloch! Ja, diese Hütte liegt in einem Funkloch, alle Handys bleiben stumm! Und die tiefgründigen Gespräche werden nicht durch Handygebimmel gestört.

Sie trafen sich in einer NSA-freien Zone! Wenn dies keine Bedeutung hat?

Und zwei Wochen vor der Bundestagswahl im September meldet sich Guttenberg wieder zu Wort, BILD berichtet:

Quelle: „Deutschland ist außenpolitisch ein Zwerg“: Aus dieser Richtung hatte Angela Merkel sicher keinen Angriff erwartet! Ausgerechnet ihr ehemaliger Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (41, CSU) wirft der Kanzlerin im Syrien-Konflikt mangelnde Solidarität mit der Nato und ihren Verbündeten vor.​

Ja, was sollte das? Sollte Guttenberg der Kanzlerin das Parieren beibringen? Ja, wenn die Finanzwirtschaft der USA einen Krieg braucht, um die Überbewertung der Firmen zu "korrigieren", dann hat auch die Kanzlerin zu parieren.

Und am 5. November 2013 erscheint er persönlich - der Freiherr von und zu Guttenberg. Persönlich bei der Kanzlerin. Zu einem persönlichen Termin. Was da besprochen wird, das bleibt geheim. Sogar der Regierungssprecher gibt keinen Kommentar ab. Es soll um die NSA gegangen sein - wird vermutet. Und über den Edward Snowden! Da besteht ja die Gefahr, dass Deutschland diesen Zeugen zur Befragung einladen muss. Und ihn vor den Zugriffen der USA gar schützen muss!

Quelle: stern.de Merkel empfängt Guttenberg im Kanzleramt: Laut "Bild"-Zeitung sprachen sie über die Affäre um den US-Geheimdienst NSA und die Folgen für die deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Das gibt irgendwie Sinn. Vielleicht sollte Guttenberg eine Botschaft überbringen: Ladet Snowden ein und dann lasst ihr ihn von einem US-Kommando verhaften!

Andererseits forderte Guttenberg in einer Sendung des CNN: Obama solle sich entschuldigen für das Abhören von Merkels Handy. Ist das die neue Rolle von Guttenberg? Ein Vermittler? Ein Schlichter? Jedenfalls wird über den Freiherrn wieder berichtet - in vielen Gazetten. Das ist doch Balsam für seine Seele.

Wer redet da noch von einem gewissen Plagiat? Vom Verlust des Doktortitels? Das mediale Gedächtnis leidet an Alzheimer.


Hochgeladen am 11.03.2011 von John Elsenheimer

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 6. April 2013

Die Oasen des Gunther Sachs - Blog von Kiat Gorina


Am 8. Mai 2011 schrieb ich zum Freitod des Gunther Sachs unter anderem: Sachs wählte den Freitod - ich denke, jeder Mensch hat das Recht dazu, es ist seine eigene Entscheidung, wie er sein Leben beendet. Er schreibt: "Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten." - ja, er wollte wahrscheinlich auch niemandem zur Last fallen. Und er wollte nicht dahinvegetieren. Ein stolzer Mensch.

Quelle: Hommage an Gunter Sachs

Der Volksmund meint ja, wir sollten über Tote nichts Schlechtes reden! Mag sein. Aber die Wahrheit dürfen wir doch sagen - auch wenn sie nicht so rühmlich ist. Am 4. April 2013 gab es einen Donnerschlag: Da wurden Dokumente über Steueroasen veröffentlicht. Sogar der deutsche Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble wollte diese Dokumente haben. Aber die Journalisten gaben ihm einen Korb. Aus Gründen des Quellenschutzes. Richtig so!

Wenn der Minister sich für die Skandale um Steueroasen interessiert, soll er halt die Zeitung lesen! 

Die Süddeutsche Zeitung berichtete auch über das Firmengeflecht des Gunther Sachs. 

Quelle: Süddeutsche.de Das System Sachs

In diesem Artikel schreibt die SZ über den Freitod: Samstag, der 6. Mai 2011. Gunter Sachs ist aus den Vereinigten Staaten ins Schweizerische Gstaad zurückgereist - in sein Chalet, ein altes Bauernhaus. Nach dem Abendessen setzt er sich an seinen Schreibtisch, schreibt einen Abschiedsbrief, in dem er "die ausweglose Krankheit A." erwähnt, und erschießt sich.

Gunther Sachs besaß zwar ein Vermögen von fast einer halben Milliarde Franken - aber was hat er damit gemacht? Er hat es versteckt - in Steueroasen, damit er selbst Steuern sparen kann! Er hat einen riesigen Aufwand betrieben, sein Vermögen zu verstecken. 

Und er hätte wissen müssen, dass im Alter Krankheiten drohen. Sein eigener Vater litt ja auch unter der "Krankheit A." Was hat Gunter Sachs mit seinem Vermögen gemacht? Ja, er hat auch andere Menschen unterstützt - auch seine EX-Frau Brigitte Bardot - in Sachen Tierschutz. Das ist gewiss löblich.

Aber ich frage mich, wieso hat Gunther Sachs nicht die medizinische Forschung unterstützt. Mit seinen Millionen hätte er doch Forschungsaufträge für den Kampf gegen Alzheimer finanzieren können?! Wieso verwendete er einen Teil seines Vermögens nicht dafür?

Was bleibt jetzt vom Namen Gunther Sachs übrig? Wie schreibt die SZ? Er war Millionenerbe und Kunstsammler, Ehemann von Brigitte Bardot und Geliebter der Kaiserin Soraya. Gunter Sachs war ein Mann mit vielen Facetten. Die Daten des Offshore-Leaks zeigen: Teile seines Vermögens steckte er in komplizierte Firmenkonstrukte in Steueroasen.

Und jetzt muss hinzugefügt werden: G. Sachs versteckte sein Vermögen in Steueroasen - um sich vor der Zahlung von Steuern zu drücken. Ein sehr fader Beigeschmack macht sich breit.

Wäre es nicht ehrenvoll für die Hinterbliebenen gewesen, stünde da auch: Gunther Sachs hat mit seinem Vermögen die medizinische Forschung unterstützt, damit Alzheimer heilbar ist!

So aber müssen Behörden des Kanton Bern den Fall Sachs überprüfen:

Quelle: Süddeutsche.de Kanton Bern will Fall Sachs prüfen, Hollande in Bedrängnis: "Aufgrund der Hinweise wird die Steuerverwaltung das Dossier von Gunter Sachs nochmals prüfen und mit den ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten und Mitteln allenfalls Massnahmen ergreifen."


Veröffentlicht am 05.04.2013 von AustriaOccupy


Diese über 260 GigaByte an brisanten Daten sind ein Schlag ins Gesicht der vielen kleinen Bürgerinnen und Bürger, die sich tagtäglich abrackern um zu leben. Werden diese Menschen nicht wütend und zornig, wenn da diese Superreichen ihr Geld dem Fiskus entziehen?! Werden wir bald laute Forderungen wie "Die Superreichen müssen weichen!" hören?

Übernommen on Over-Blog