Posts mit dem Label bayerisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label bayerisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 25. Juni 2014

Nachtrag: Seltsame Zwangsbeglückung: Sauernheim und die überregionale Presse ...


Da schrieb ich darüber, dass die Bayerische Staatszeitung einen langen  - fast eine Seite lang - Artikel am Freitag, den 20. Juni 2014 veröffentlichte. Das Echo war gewaltig. 

Offensichtlich gibt es außer mir noch viele andere bayerische Bürger, die von bayerischen Behörden schikaniert werden! Heute erfuhr ich, dass der Artikel der Bayerischen Staatszeitung viel Likes in Facebook erhalten hat! 

Auch wieder ein Indiz dafür, dass diese Themen - Trinkwasserversorgung und Abwasser - oft zu Konflikten mit den zuständigen Behörden führen. Noch ist dieser Artikel online zu lesen: 

Seltsame Zwangsbeglückung oder Geschmacksargumente zählen nicht

Wer mag, kann mich unterstützen, indem er diese Seite der Bayerischen Staatszeitung aufruft und ein Like gibt. Grund: Je mehr Likes, desto gewichtiger das Thema und desto schneller wird die Staatskanzlei reagieren ;-) 

Wir haben ja manchmal weniger eine Demokratie, sondern eine Like-Okratie :-) 


Veröffentlicht am 26.02.2014 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Samstag, 19. Oktober 2013

Bayerischer Rundfunk - Ausländerfeindlich?

Das frage ich mich wirklich. Wieso das? Ganz einfach. Ich habe keinen Fernseher, aber abends höre ich meist Radio. Im Sommer gab es auf Bayern 1 so eine Aktion, da konnten Hörer sich etwas wünschen.

Und ich wollte gern wieder mal  500 miles von den Hooters hören. Das ist schon seit 1990 mein Ohrwurm. Im dem Jahr bin ich von Detmold nach Bayern gezogen. Genauer gesagt nach Ansbach, Mittelfranken. Weil ich bei den Schafft Fleischwerken einen Job als Ingenieurin gefunden hatte.

Dann ging alles ganz schnell. Ich musste schon wenige Tage nach dem Vorstellungsgespräch im Februar in Ansbach anfangen. Zwei Reisetaschen und die Hoffnung auf ein besseres Leben waren mein einziges Gepäck.

Ein Zimmer in einem abgelegenen Gasthof und die neuen Arbeitskollegen mit ihrem kaum verständlichen Dialekt - es konnte nur besser werden. Irgendwann.

Auf eine Sache freute ich mich immer ganz besonders. Der  Ansbacher Reitverein hatte eine kleine Reiterklause. Von dort konnte man dem Reitunterricht zusehen.

Die Tische waren adrett und sauber gedeckt, und die Wirtin, Frau Urban, zauberte in ihrer winzigen Küche die herrlichsten Sachen. Die ganze Woche freute ich mich auf das gute Essen. Was würde diesmal auf der Speisekarte stehen? Vorfreude ist eine famose Sache.

Ich habe später noch in verschiedenen Nobelrestaurants gegessen. Aber so liebevoll und gut zubereitete Mahlzeiten habe ich nirgends mehr bekommen.
Was hat das jetzt mit dem Bayerischen Rundfunk zu tun?

In dem Jahr lief oft “500 Miles” im Radio. Und wenn ich nach Ansbach zur Reiterklause fuhr, kam es wirklich jedes Mal! 500 miles away fom home … und schon wieder lief mir eine dicke Träne über die Wange.

Nicht etwa wegen home, also zu Hause. So etwas hatte ich in Detmold nie gehabt. Aber meine Hündin Dobbi und Pony Dackel vermisste ich schmerzlich.

Wenn ich Feierabend hatte, wurde es schon dunkel. Kneipenbummel und Ausgehen ist nicht so mein Ding. So blieb nur das triste Wirtshauszimmer und mein mitgebrachtes Buch.
500 miles …
Trotzdem liebe ich diesen Song. Dann kam die Sommer-Aktion, wo sich Bayern1-Hörer etwas wünschen konnten. Hoffnungsvoll schickte ich eine Mail: 500 miles,  bitte.

Nichts. Aber bei so vielen Hörerwünschen ist das ja kein Wunder. Jeden Abend kamen Aufrufe an die Hörer, sich etwas zu wünschen. Also: noch eine Email.

Drei oder sogar vier Anrufe auf den Bayern 1 Anrufbeantworter.
Nichts. Nur die Sprecher forderten ihre Hörer immer wieder auf, sich etwas zu wünschen.

Ohne mich! Der bayerische Rundfunk kann mir jetzt gestohlen bleiben.
Mit einer guten Antenne bekomme ich weitaus bessere Sender herein.
Und die 500 miles brauche ich nicht mehr aus dem Radio. Eine Kundin brachte mir eine CD von den Hooters mit. Mit 500 miles. Die Kundin meinte: “Lass dich doch von denen nicht ärgern, du hast halt einen fremd klingenden Namen. Und so etwas mögen die wohl nicht …”


The Hooters live - 500 miles (HQ)

Veröffentlicht am 01.03.2012 von samsoni2000

Übernommen von Over-Blog

Montag, 6. Mai 2013

Die Liste der Barbara Stamm - Was sind das für Leute? - Blog von Kiat Gorina


Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags, veröffentlichte eine Liste. Da stehen alle Abgeordnete drauf, die in den vergangenen Jahren Ehepartner, Kinder oder Eltern beschäftigt haben. Auch der Bayerische Rundfunk veröffentlichte diese Liste.

Quelle: BR Nachrichten Beschäftigungsaffäre Drei-Punkte-Plan zur Aufarbeitung

Wenn ich mir diese Liste so ansehe, da stehen ja auch bekannte Namen drauf. Ganz am Anfang Manfred Ach. Wikipedia schreibt über ihn: Manfred Ach (* 14. September 1940 in Ansbach, Mittelfranken) ist ein deutscher Politiker der CSU. Er war von 1994 bis 2008 Mitglied des Bayerischen Landtages.

Und er hat offensichtlich Verwandte beschäftigt! Wer in Wikipedia weiterblättert, findet eine Liste der Ehrungen und Auszeichnungen:

  • Bayerische Justizmedaille (2001)
  • Ehrenkommissar der Bayerischen Polizei (2002)
  • Dr. Johann Christian Eberle Medaille (2002)
  • Soldner-Medaille (2003)
  • Bayerischer Verdienstorden (2005)
  • Ludwig I.-Medaille (2005)
  • Silberner Wirbel (2007)
  • Steckkreuz des Feuerwehrehrenzeichens (2007)
  • Bayerische Verfassungsmedaille in Silber (2007)
  • Carl-Orff-Medaille (2008)
  • Landkreisplakette in Gold (2008)
  • Bayerische Finanzmedaille in Gold (2008)
  • Goldener Bocksbeutel (2008)
  • Ehrensenator der Universität Würzburg (2009)
  • Carl Caspar von Siebold-Medaille (2009)
  • Goldene Ehrenmedaille des Bayerischen Beamtenbundes (2009)
  • Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2010)
  • Ritter des päpstlichen Silvesterordens (2010)
  • "Honoris Causa"-Orden der Faschingsgesellschaft Versbach (2011)

Manfred Ach wurde sogar das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen! Wofür? Macht aber nix! Manfred Ach ist bestimmt ein ehrenwerter Mann!

Hubert Aiwanger, Chef der Freien, ging ja auch mit schlechtem Beispiel voran: Er hat seinen heutigen Schwager seit Herbst 2009 angestellt, seit 2011 verschwägert. 

Größere Orden wurden an Aiwanger - noch nicht - verliehen, aber immerhin kam er dieses Jahr auf dem Nockherberger Singspiel vor - als Politiker "ohne Farbe":


Veröffentlicht am 27.02.2013 von BR

Und bei der SPD findet sich auch ein Abgeordneter, Dieter Appelt, auch er hatte einen Verwandten beschäftigt. In Wikipedia können wir lesen: Am 1. Juli 2000 rückte Appelt für den ausgeschiedenen Abgeordneten Albert Schmid in den Bayerischen Landtag nach. Er saß dort bis zum Ende der Wahlperiode 2003. 

Seitdem wurde nicht mehr allzu viel von ihm gehört - außer dass auch er Verwandte in seinem Wahlkreisbüro beschäftigte ...

Übernimmen von Over-Blog