Posts mit dem Label Hund werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hund werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 23. Mai 2014

In Memoriam: 23. Mai 2012 - Mord an Lipizzaner Tiger - Aus Fremdenhass ...

Heute ist es genau zwei Jahre her, dass Lipizzaner Tiger umgebracht wurde. Diese Gegend ist ja bekannt für Fremdenhass. Aber dass dies auch für Huftiere gilt, lässt tief blicken. 

Was hatte mein silberweißer Kamerad mit den treuen  Kinderaugen den Menschen getan, dass er sich so quälen musste? Vielleicht war es seine grenzenlose Gutmütigkeit? 

So wie bei der Familie, die uns mit ihrer autistischen kleinen Tochter besucht hatte. Die Kleine war wild, temperamentvoll - und laut! Temperament hatte Tiger selbst genug. Manchmal hatte ich das Gefühl, auf einem Vulkan zu reiten. 


Das kleine Mädchen  schlüpfte in seine Box, tobte vergnügt schreiend um seine Beine, schaukelte an seinem Schweif hin und her - Tiger stand wie festgewachsen. 

Dann untersuchte die Kleine genau sein Gesicht. Tiger senkte den Kopf, damit sie ihn überall anfassen konnte. Seine Ohren - ihre Ohren. Seine Nüstern - ihr kleines Näschen. Seine Augen usw. 

Tiger pustete sie nur sanft an und fuhr mit seinen weichen Lippen über ihr Gesicht. So sanft, dass nicht einmal die Brille der Kleinen verrutschte. Dann klappte sie sein Maul auf und steckte ihr dünnes Ärmchen bis zum Ellenbogen hinein. Die Mutter starb fast den Heldentod, während ihre Kleine diese unbekannte “Höhle” genau erforschte. 

Und Tiger? Er stand mit weit aufgesperrtem Maul und ließ sich alles gutmütig gefallen. 

Freundlich zu Fremden, die dazu auch noch behindert sind! Das geht zu weit! So etwas gehört sich nicht! 

Oder war es Tigers ganzes Wesen, das eher an einen “Reithund” erinnerte? 

Wenn ich ihn rief, kam er  immer freudig angaloppiert. Oder wenn ich spät Abends nochmal nach den beiden Huftieren schaute: Es dauerte immer ,bis ich das Vorhängeschloss an der Tür aufgefummelt hatte - in dieser Gegend ist es ratsam, alles abzusperren, auch das Plumpsklo!


Tiger und Miriam, später Marian. freuten sich schon auf ihr Leckerli. Dabei lief Tiger immer ein langer Spuckefaden aus dem Mund, so wie bei einem Hund. 

Tiger war mein guter verlässlicher Kamerad, freudig, freundlich, gutmütig und interessiert. Musste er deshalb sterben? Weil manche Menschen dazu neigen, was ihnen fremd ist zu zerstören? 

Tiger hat bis jetzt noch keinen Nachfolger - die Prophezeiung tritt immer schneller ein. 

Wenn die Zeit gekommen ist, wird wieder ein kleines Tigerchen  da sein. 

Tiger, wir werden dich nicht vergessen!


Hochgeladen am 19.04.2010 von Milchgans

Übernommen von OverBlog

Montag, 13. Januar 2014

GLOSSE: Halbnackter Bodybuilder entert Kanzlerin-Jet und schläft in ihrem Bett

Deutschland hat auch einen Regierungs-flughafen Köln/Bonn. Da parkt der Jet für die Kanzlerin. Dieser Regierungs-flughafen ist sehr streng bewacht. 

Und im Juli 2013 kam ein Bodybuilder auf die Idee, mal im Bett der Kanzlerin zu schlafen. 

Aber - wie gesagt - dieser Regierungsflughafen ist streng bewacht. Also sagte der Bodybuilder am Haupttor, er sei Soldat. Er wurde durchgelassen - er hatte ja seinen Personalausweis dabei. 

Er marschierte auf dem Gelände zu dem Kanzlerin-Jet und zog sich vorher aus - bis auf die Unterhose! Schließlich sollte jeder sehen, was für eine trainierte Figur er hat! Und für alle Fälle hatte er ein Päckchen Marihuana dabei. Mann weiß ja nie, ob er so etwas braucht. 

Dann versuchte er ins Flugzeug einzudringen, das war gar nicht so einfach. Obwohl er vorher fleißig geübt hatte - mit einem Simulator aus dem Internet! Nach einigen Mühen war er endlich im Cockpit und wollte die Maschine starten. Da gab es Probleme. Also setzte er einen Notruf ab, konsumierte etwas Marihuana, legte sich ins Kanzlerin-Bett und schlief ein. 

Endlich kam der Notruf bei dem Sicherheitspersonal an, trotzdem dauerte es drei Stunden, bis das Personal den Bodybuilder gefunden hatte. Ein Polizeihund biss ihm ins Bein, dann wurde der Bodybuilder auf einer Trage festgezurrt und aus dem Flugzeug entfernt. 

Die beteiligten Behörden widersprechen sich, was die Sicherung des Regierungsflughafens angeht. Und jetzt liegt die Anklage gegen den Bodybuilder vor - nach weit über einem Jahr. 

Ja, jetzt wissen wir auch, wieso die Kanzlerin ihren bisherigen Verteidigungsminister abgezogen und zum Innenminister degradiert hat. Und damit so etwas nicht mehr vorkommt, wurde UvdL neue Verteidigungsministerin. Sie muss jetzt diesen Augiasstall - auch Bundeswehr genannt - aufräumen. 


Veröffentlicht am 16.12.2013 von puuuchica

Als erste Abwehrmaßnahme ließ UvdL Konterfeis von sich und der Kanzlerin aufstellen - mit Erfolg: Ein Nachahmungstäter ergriff sofort schreiend die Flucht ...

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Besserwisserische Kundinnen und Tierärztinnen: Löwenzahn macht krebskrank?

Da schrieb mir die Besitzerin eines Hundes aus dem hohen Norden eine Mail. Ihre Hündin war offensichtlich schwerkrank. Die Tierärztin äußerte den Verdacht auf Krebs. Das ist bitter. Was ich dazu meine? Ich antwortete ihr, da müsste ich den Hund sehen, aus der Ferne ist nichts! "Aber du bist doch Schamanin! Du musst das können!"

Nein, muss ich nicht! Zu meiner Zeit in der mongolischen Steppe kamen die Kranken stets zum Schamanen oder holten ihn zu den Kranken. Aus der Ferne wurde nicht geheilt. Und für mich ist ein Schamane nichts anderes als ein Naturheilkundler! Nur hierzulande meinen viele, Schamanen seien Wunderheiler. So auch in diesem Fall!

Gutmütig wie ich bin, schlug ich ihr vor, mir Haare von ihrem Hund zu schicken. Und ich schärfte ihr ein: "Nimm am besten Einmalhandschuhe, damit du die Hundehaare nicht berührst!"

Dann kam ein Umschlag und ein Zettel dabei. Sie schrieb, sie habe nur einen Handschuh gehabt und leider mit der Hand ohne Handschuh die Haare eingepackt. Ob das was ausmache! Natürlich macht das was aus! Dachte ich kopfschüttelnd. Wenn ich jetzt die Haare untersuche, da finde ich nicht nur die Erkrankungen des Hundes, sondern auch die der Frau!

Ich untersuchte trotzdem die Haare. Das Ergebnis war eindeutig: Krebs! Also rief ich sie an, brachte ihr schonend diese Diagnose bei. "Kannst du nicht deine Hände auflegen, so steht es doch in der Bibel?" Bibel? Hände auflegen! Aus 1.000 Kilometer Entfernung?

Ich zweifelte schon an ihrem Verstand. Und ich empfahl ihr Taraxacum Urtinktur, die sollte sie aufs Fell tupfen, damit sie über die Haut aufgenommen wird. Und was macht die liebe Frau? Sie rennt damit zu ihrer Tierärztin und erzählt meinen Vorschlag.

Und berichtet, was diese Tierärztin dazu sagte: "Um Gottes willen! Das fördert doch den Krebs erst recht, vor allem in dieser Potenz!" Ich sagte nichts dazu, dann riet ich ihr, ihren Hund weiterhin von ihrer Tierärztin behandeln zu lassen. Und ich sagte der Frau, sie brauche nicht mehr bei mir anzurufen. 

Über diese Tierärztin kann ich mich nur wundern. Offensichtlich hat sie keinen blassen Schimmer von Homöopathie! Sonst müsste sie wissen, woraus Taraxacum besteht? Aus Löwenzahn!

Und kam es schon vor, dass jemand wegen Löwenzahnsalat erkrankt ist? Mir ist kein Fall bekannt. Im Gegenteil! Löwenzahn soll sehr gesund sein.

Und die Feststellung: "vor allem in dieser Potenz"? Seit wann ist eine Urtinktur eine Potenz?

Schauen wir uns doch einmal die Stoffe an, die Löwenzahn enthält? Ich greife einige heraus:

  • Cholin: regt den Parasympathikus an.
  • Inosit, Inulin: davon enthält Löwenzahn besonders viel im Herbst.
  • Kalisalze: wirken entwässernd.
  • Taraxin: ein Bitterstoff, der den Sympathikus anregt.
  • Vitamin D, Vitamin C, Nikotinsäure und Nikotinsäureamid: Bei Störungen von Magen-Darm und Leber mangelt es an Nikotinsäure.

Jetzt wissen wir auch, wieso Löwenzahn so gesund ist! Und mir ist auch nicht bekannt, dass Löwenzahn krebserregend ist. Es sei denn, er wurde mit dem von Monsanto erfundenen Gift Roundup gespritzt!


Veröffentlicht am 02.05.2013 von Michaela Becker

Übernommen von OverBlog

Samstag, 19. Oktober 2013

Bayerischer Rundfunk - Ausländerfeindlich?

Das frage ich mich wirklich. Wieso das? Ganz einfach. Ich habe keinen Fernseher, aber abends höre ich meist Radio. Im Sommer gab es auf Bayern 1 so eine Aktion, da konnten Hörer sich etwas wünschen.

Und ich wollte gern wieder mal  500 miles von den Hooters hören. Das ist schon seit 1990 mein Ohrwurm. Im dem Jahr bin ich von Detmold nach Bayern gezogen. Genauer gesagt nach Ansbach, Mittelfranken. Weil ich bei den Schafft Fleischwerken einen Job als Ingenieurin gefunden hatte.

Dann ging alles ganz schnell. Ich musste schon wenige Tage nach dem Vorstellungsgespräch im Februar in Ansbach anfangen. Zwei Reisetaschen und die Hoffnung auf ein besseres Leben waren mein einziges Gepäck.

Ein Zimmer in einem abgelegenen Gasthof und die neuen Arbeitskollegen mit ihrem kaum verständlichen Dialekt - es konnte nur besser werden. Irgendwann.

Auf eine Sache freute ich mich immer ganz besonders. Der  Ansbacher Reitverein hatte eine kleine Reiterklause. Von dort konnte man dem Reitunterricht zusehen.

Die Tische waren adrett und sauber gedeckt, und die Wirtin, Frau Urban, zauberte in ihrer winzigen Küche die herrlichsten Sachen. Die ganze Woche freute ich mich auf das gute Essen. Was würde diesmal auf der Speisekarte stehen? Vorfreude ist eine famose Sache.

Ich habe später noch in verschiedenen Nobelrestaurants gegessen. Aber so liebevoll und gut zubereitete Mahlzeiten habe ich nirgends mehr bekommen.
Was hat das jetzt mit dem Bayerischen Rundfunk zu tun?

In dem Jahr lief oft “500 Miles” im Radio. Und wenn ich nach Ansbach zur Reiterklause fuhr, kam es wirklich jedes Mal! 500 miles away fom home … und schon wieder lief mir eine dicke Träne über die Wange.

Nicht etwa wegen home, also zu Hause. So etwas hatte ich in Detmold nie gehabt. Aber meine Hündin Dobbi und Pony Dackel vermisste ich schmerzlich.

Wenn ich Feierabend hatte, wurde es schon dunkel. Kneipenbummel und Ausgehen ist nicht so mein Ding. So blieb nur das triste Wirtshauszimmer und mein mitgebrachtes Buch.
500 miles …
Trotzdem liebe ich diesen Song. Dann kam die Sommer-Aktion, wo sich Bayern1-Hörer etwas wünschen konnten. Hoffnungsvoll schickte ich eine Mail: 500 miles,  bitte.

Nichts. Aber bei so vielen Hörerwünschen ist das ja kein Wunder. Jeden Abend kamen Aufrufe an die Hörer, sich etwas zu wünschen. Also: noch eine Email.

Drei oder sogar vier Anrufe auf den Bayern 1 Anrufbeantworter.
Nichts. Nur die Sprecher forderten ihre Hörer immer wieder auf, sich etwas zu wünschen.

Ohne mich! Der bayerische Rundfunk kann mir jetzt gestohlen bleiben.
Mit einer guten Antenne bekomme ich weitaus bessere Sender herein.
Und die 500 miles brauche ich nicht mehr aus dem Radio. Eine Kundin brachte mir eine CD von den Hooters mit. Mit 500 miles. Die Kundin meinte: “Lass dich doch von denen nicht ärgern, du hast halt einen fremd klingenden Namen. Und so etwas mögen die wohl nicht …”


The Hooters live - 500 miles (HQ)

Veröffentlicht am 01.03.2012 von samsoni2000

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 6. Juli 2013

Nachtrag: Schlafende Hunde geweckt ... - Seltsamer Buggy

Da schrieb ich ja über seltsame Kommentare zu meinem Artikel GLOSSE: Gebärmutterhalskrebs - Gib ihm Saures!. Und ich wollte das Ganze schon abhaken! Vielleicht irgendein Zeitgenosse oder eine Zeitgenossin, die sich interessant machen wollte.

Quelle: Habe ich schlafende Hunde geweckt? - Es wird spannend ...: Und wieder dauerte es nicht lange, da erschien ein - natürlich anonymer - Kommentar in meinem gespiegelten Blog: 
chi cerca mal, mal trova Das hörte sich italienisch an und ich antwortete - fragend: Meintest du: "Wer Böses sucht, wird Böses finden!"

Heute früh sahen wir etwas Seltsames: In aller Herrgottsfrüh knatterte ein knallgrüner Buggy an meinem Hof vorbei. Mit zwei Insassen - beide in knallgrüner Montur - sie saßen kerzengerade in ihrem Buggy. Das war so ein kleines Auto ohne Seitentüren. Da hing statt einer Tür eine dicke Strippe. 

Diese Gestalten kamen von Osten, wurden vor meiner Einfahrt langsamer und schauten wie auf Kommando nach links. Dann gab der Fahrer Gas und sie fuhren in Richtung Westen zum Wald. Dort kehrten sie um und knatterten wieder vorbei. Und wieder vor meiner Einfahrt wurde das Buggy langsamer und sie schauten ruckartig nach rechts - in Richtung meines Hofes. 

Da bemerkte ich, dass beide Insassen knallgrüne Helme auf dem Kopf hatten. Seltsam, seltsam. Mir ist niemand bekannt, der in der näheren und ferneren Umgebung einen solchen Buggy fährt. Und für weite Strecken ist so ein Buggy auch nicht gerade geeignet. Wem gehörte er also?

Ob dieser Buggy mit den zwei grünen Männchen etwas mit den ominösen Drohungen zu tun hat? Ich verneinte sofort: Das ist nur ein blöder Zufall - obwohl: "Zufälle" gibt es nicht ... Eins ist hundertprozentig sicher: Wie das berühmte Männchen oder die Maus vom Mars sahen sie bestimmt nicht aus:


Hochgeladen am 30.10.2010 von DieMausAufDemMars

Freitag, 5. Juli 2013

Habe ich schlafende Hunde geweckt? - Es wird spannend ...

Erinnern wir uns, da veröffentlichte ich einen Artikel über den Gebärmutterhalskrebs und über die möglichen Diagnosen. Und ich fand eine verblüffend einfache Diagnosemöglichkeit, die von indischen Ärzten gefunden wurde und erfolgreich eingesetzt wird.

Quelle: GLOSSE: Gebärmutterhalskrebs - Gib ihm Saures!: Aber dann besitzen indische Krebsforscher die Frechheit, über ihre Methoden in der Fachzeitschrift Lancet (Bd.370, S.398, 2007) zu berichten - bereits 2007! Gleich beeilen sich die Marketingabteilungen und die von ihnen bezahlten Fachjournalisten zu verbreiten: "Das ist nur für Entwicklungsländer geeignet!" Was sie nicht sagten, war: Wir lassen uns unsere Mantra Bevacizumab - Glioblastom - Avastin - Temozolomid - malignes Gliom! nicht nehmen. Unsere Aktionäre erwarten immer höhere Dividenden!

Da hatte ich auch drei Videos eingebettet - aber es dauerte nicht lange, da war das dritte Video aus YouTube verschwunden - vermutlich in den Orkus der gefährlichen Videos. Die Bevölkerung soll ja nicht wissen, was es mit einer Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs auf sich hat. Die Frauen sollen sich nur impfen lassen - jedoch nicht nachdenken! 

Klaudia beklagte sich darüber. Ich bot ihr an, ihr eine Mail zu schicken, damit sie dieses Video von irgendwoher herunterladen könne. Und ich deutete an, dass ich diese Mail über das "Schatten-Internet" schicken könne, damit NSA & Co. nicht mitschnüffeln ...

Es dauerte nicht lange, da wollten Kommentatoren wissen, was es mit diesem "Schatten-Internet" auf sich habe. Aber ich werde einen Teufel tun, darüber ausführlich zu berichten ;-)

Und wieder dauerte es nicht lange, da erschien ein - natürlich anonymer - Kommantar in meinem gespiegelten Blog:


chi cerca mal, mal trova

Das hörte sich italienisch an und ich antwortete - fragend: Meintest du: "Wer Böses sucht, wird Böses finden!"

Und wieder dauerte es nicht lange und der Anonymous antwortete: 


a tard crie l'oiseau quand il est pris

Das hörte sich französisch an. Was folgerte ich daraus?


  1. Anonymous ist polyglott - vermutlich aus dem romanischen Bereich.
  2. Beide Sätze hören sich wie eine Warnung an ...


Ich antwortete ihm: Meintest du: Der Vogel schreit zu spät, wenn er gefangen ist?

Und ich frage mich: Wovor soll ich gewarnt werden? Will er mich davon abhalten, dass 

  • ich über die Gefahren der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs schreibe?
  • dass ich mich über die Möglichkeiten des Schatten-Internet auslasse?
  • Oder beides?

Ich wartete auf eine weitere Antwort ... Und lange musste ich nicht warten, dann gab es wieder einen Kommentar - diesmal wieder italienisch:


si metta a sedere alle finestra, affinché possa vedere la morte avvicinarsi!

Das hört sich ja richtig bedrohlich an: Setz dich ans Fenster um den Tod näherkommen zu sehen!

Also antworte ich dem Anonymous:

Meintest du: "Setz dich ans Fenster um den Tod näherkommen zu sehen!" Und ich warte seitdem auf Antwort.

Beunruhigt bin ich nicht - eher belustigt. Grund: Meine Erfahrung ist die, dass bellende Hunde nicht beißen. Und ich habe offensichtlich mit meinem Blog jemand nervös gemacht - ich die kleine Schamanin, die nie eine Schamanin sein wollte: 


Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1

Wer mein Buch gelesen hat, weiß ja, dass ich schon viele geheimnisvolle Erlebnisse hatte. Und ich habe alle überlebt ...

Ach ja, die Kommentare von Anonymous findet ihr im gespiegelten Blog

Übernommen von Over-Blog

Montag, 17. Juni 2013

Deutschland brutal: Tierquälerei, Hartz IV und Folter

Da berichtete BILD am Sonntag von einem besonders schweren Fall von Tierquälerei. Ich will das nicht wiederholen, mir ist schon schlecht. Nur auf eines möchte ich hinweisen: BILD kann es sich nicht verkneifen, extra darauf hinzuweisen, dass die Hundebesitzerin "arbeitslos" ist.

Quelle: BILD Ertränkt, weil sie nicht stubenrein war: Sheila ist erst neun Monate alt, als ihre Besitzer die Dobermann-Hündin mit Klebeband fesseln und in einen See werfen.

Und dann kommt der Seitenhieb auf "Arbeitslose": Irgendwann stellt die arbeitslose Frau fest, dass sie mit dem Tier nichts anfangen kann und versucht erfolglos, es zu verkaufen. 

Da ist sie wieder diese Hetze auf Arbeitslose! Ganz besonders auf Hartz-IV-Bezieher! Einerseits empören sich viele Menschen über diese grausame Tötung eines Hundes! Auch BILD! Aber ist das nicht scheinheilig?  Wer empört sich über die Art und Weise, wie tagtäglich in den Jobcentern mit den Hartz-IV-Beziehern umgesprungen wird? 

Wie die Betroffenen der Willkür von inkompetenten und überforderten Sachbearbeitern ausgesetzt sind? Wieviele Menschen sind schon wegen der Hartz-IV-Maschinerie schwer erkrankt? Wieviele Hartz-IV-Bezieher haben sich aus Verzweiflung das Leben genommen oder es versucht? Denken wir an den Fall, in dem eine alleinerziehende Mutter und ihre Tochter derart vom Jobcenter schikaniert wurden, dass die Mutter keinen Ausweg mehr wusste:

Quelle: Jobcenter Konstanz treibt verzweifelte Mutter zum Selbstmordversuch: Worum geht es? Um das Schicksal einer 16-jährigen Schülerin, es war kurz vor Weihnachten 2011. Die Schülerin war zuversichtlich, dass sie 2013 ihr Abitur bestehe. Das ist doch sehr schön!

Aber diese fleißige und intelligente Schülerin hat einen "Makel": Ihre Mutter ist alleinerziehend und "Aufstockerin"! Also auf die Zahlungen des Jobcenter Konstanz angewiesen! Und eben dieses Jobcenter schwingt die große Hartz-IV-Keule! Um die Schülerin daran zu hindern, dass sie Abitur macht.

Schikanen über Schikanen, das endet dann mit einer Totalsanktionierung der Bezüge durch das Jobcenter! Eine Eilklage am Sozialgericht hat Erfolg - das Jobcenter Konstanz muss die Totalsanktionierung zurücknehmen!

Warum nicht gleich so?! Im Artikel steht im letzten Absatz: "Wie die Geschichte weiterging? Noch bevor das Jobcenter die Totalsanktionierung ihrer Tochter zurücknahm, ist die Mutter am 17. Januar unter dem Druck zusammengebrochen und hat einen Selbstmordversuch begangen, an dessen Folgen sie bis heute leidet."

Da ist sie wieder - die brutale Peitsche der Jobcenter! Wer unter der Knute von König Hartz dem Vierten steht, wird schikaniert, ja er oder sie werden gefoltert! Im vergangenen Jahr wurden hierzulande über eine Million Hartz-IV-Bezieher sanktioniert! Das bedeutet, dass ihre Bezüge - die sowieso weit unter der Armutsgrenze liegen - nochmal gekürzt, in einigen Fällen sogar bis auf Null. Das bedeutet für die Betroffenen: keine Wohnung mehr, keine Krankenversicherung mehr!

Diese Opfer einer "Sozialpolitik", die alles anderes als sozial ist, werden behandelt wie Müll. Was ist der Unterschied zwischen der Hündin, die zu einem Tod durch qualvolles Ersaufen "verurteilt" wurde, und diesen Hartz-IV-Opfern? Ich sehe keinen. In beiden Fällen waren und sind brutale Menschen am Werk.

Doch einen Unterschied gibt es: Tierquälerei wird bestraft! Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher dagegen nicht. Im Gegenteil: Sie werden durch "Sozial"gesetzbuch II und XII gedeckt. Dennoch erfüllt jede Sanktion den Tatbestand der Folter. Wieso?

Weil Sanktion für die Betroffenen Nahrungsmittelentzug bedeutet! Aber - wenden da wohl manche ein: Die Betroffenen können Gutscheine für Essen beantragen. Aber - sage ich: Das ist nur eine Kann-Leistung! Sie kann nicht eingeklagt werden! Und wieder ist ein Betroffener auf die Willkür eines "Fallmangers" angewiesen! Also bleibt es beim Nahrungsmittelentzug!

Und selbst diese schwarzgelbe Regierung prangert Nahrungsmittelentzug als Folter an, aber nur wenn es ums Ausland geht, beispielsweise um Tunesien. So ein Bericht des Auswärtigen Amtes! Und erinnern wir uns:

Da gab es einmal einen Gerhard S., der machte Wahlkampf, weil er Bundeskanzler werden wollte. Und er versprach immer wieder: "Mit mir wird es keine Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe geben!" Und dann wurde er Kanzler. Und was passierte? Sozial- und Arbeitslosenhilfe wurden zusammengelegt - allerdings auf das Niveau der Sozialhilfe gestutzt!

Es gab nur einen Politiker, der dem frisch gewählten Kanzler vorwarf: "Das kannst du doch nicht machen!" Und Oskar Lafontaine schmiss sein Amt hin! Ein Lob auf Oskar Lafontaine!

Im Herbst wird eine neue Bundesregierung gewählt! Leute, bedenkt bei eurer Entscheidung, was dieser Kanzler von der SPD sich geleistet hat! Und die heutige SPD schafft es immer noch nicht, sich von diesem ihren Genossen zu distanzieren! Und deshalb ist sie für mich nicht wählbar. Und die Grünen sind auch nicht besser! Sie haben bei der Verabschiedung von Harz IV mitgestimmt! Ja, wie sich heute herausstellt, haben Grüne für Foltermaßnahmen gestimmt!

Mit der Einführung von Hartz IV wurde eine Brutalisierungslawine in Gang gesetzt! Diese Gesellschaft wird wirklich immer brutaler. Auch gegenüber ihren alten Menschen. Gegenüber ihren Mitmenschen, die ihr Leben lang geschuftet und die jetzt nur eine kümmerliche Altersversorgung haben. 

Die Piratenpartei hat sich dieses Themas angenommen und einen Wahlspot geschaffen - zugegeben, er ist brutal, entspricht leider der brutalen Wirklichkeit:


Veröffentlicht am 16.06.2013 von Piratentrailer

Montag, 10. Juni 2013

Nachspiel: Polizeihund beißt Kinder - Hundeführerin bleibt straffrei

Erinnern wir uns: Da beißt im November 2012 ein Polizeihund spielende Kinder, sechs Kinder mussten im Krankenhaus behandelt werden. Ich schrieb darüber:

Quelle: Polizeihund beißt Kinder - was läuft da schief!?: Und so etwas kommt anscheinend öfter vor. Wie kann das sein? Spinnt der Hundeführer? Werden Diensthunde generell zu Beißmonstern gedrillt? Das kann sich Polizei oder Zoll doch gar nicht erlauben. Sie brauchen zuverlässige Diensthunde, keine Berserker.Vielleicht läuft auch mal in der Ausbildung etwas grundlegend schief?

Jetzt berichtet BILD darüber: ​Nürnberg – Hat das noch etwas mit dem so oft zitierten gesunden Menschenverstand zu tun? Die brutale Beißattacke eines Polizeihundes auf sechs Kinder (5 bis 9 Jahre) wird NICHT gesühnt! Die Justiz lässt Hundeführerin Kristina P. (41) laufen.​

Quelle: BILD.de Polizeihund ​beißt​ 6 Kinder ​in die Klinik​: Ermittlungen beginnen – und enden in einem Skandal: Die Frau wird nicht einmal wegen Körperverletzung angeklagt. Begründung laut Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke (50): „Für sie war es ja nicht vorhersehbar, dass der Hund die Kinder anfällt.“​ Kristina P. muss lediglich eine kleine Geldstrafe zahlen, weil sie nach dem Vorfall geflüchtet war – wegen unterlassener Hilfeleistung. Und selbst die wollte sie erst nicht zahlen.​

Ja, das gibt es wirklich: Die verantwortliche Hundeführerin - eine Polizistin! - flüchtet! Also unterlassene Hilfeleistung! Eine Polizistin! Sie kommt mit einer kleinen Geldstrafe davon! Wieso eigentlich? Weil sie Polizistin ist? 

Hier zeigt sich wieder einmal, wie seltsam die Bayerische Justiz urteilt! Hat eine Polizistin und Hundeführerin einen Persilschein für das was sie tut oder in diesem Fall, was sie nicht tut, was sie unterlässt?! 

Derzeit ist in Bayern Wahlkampf. Am 15. September 2013 wird in Bayern gewählt! Was für Vertrauen können Bürgerinnen und Bürger noch zur Polizei, zur Justiz haben? Was muss nach der Causa Mollath noch passieren?

Quelle: Gustl Mollath und die schrittweise Auslöschung seines Lebens in einem Unrechtsstaat: Aber ein Rechtsstaat hat ja seinen Dschungel von Paragraphen. Mit dem können Anklagen gezimmert werden, die keine sind! Zum Beispiel die Behauptung: "Mollath ist eine Gefahr für die Allgemeinheit!" Dabei ist das nicht einmal gelogen. Mollath war und ist eine Gefahr für viele Mitglieder dieser Gesellschaft - vor allem der "feinen" Gesellschaft. 

Ministerpräsident Seehofer versprach eine schnelle Aufklärung in der Causa Mollath - was passiert? Nichts! Nichts ist von Seehofer zu hören! Und seine Justizministerin Dr. Beate Merk ist immer noch im Amt - genauso wie seine Sozialministerin Christine Haderthauer! Die mit dem Liebhaber von sündteuren Modellautos verheiratet ist ...

Wer kann da im Herbst 2013 noch diese CSU wählen?!


Veröffentlicht am 26.11.2012 von BR

Übernommen von Over-Blog

Montag, 26. November 2012

Polizeihund beißt Kinder - was läuft da schief!? - Blog von Kiat Gorina


Was? Das gibts doch nicht? war mein erster Gedanke, als ich die Meldung im Radio hörte: 

Quelle: Meldung im Radio

Quelle: BR Mittelfranken Diensthund beißt Kinder - Eltern erheben Vorwürfe gegen Polizistin

Doch, es stimmt. Und so etwas kommt anscheinend öfter vor. Wie kann das sein? Spinnt der Hundeführer? Werden Diensthunde generell zu Beißmonstern gedrillt? Das kann sich Polizei oder Zoll doch gar nicht erlauben. Sie brauchen zuverlässige Diensthunde, keine Berserker. 

Vielleicht läuft auch mal in der Ausbildung etwas grundlegend schief?

Ich habe da schon einiges beobachtet, das mich nachdenklich macht. Zum Beispiel die Sache in der Ansbacher Tierklinik: Da kamen zwei Polizisten mit einem großen Dienstschäferhund ins 
Wartezimmer. Der arme Hund war ganz zitterig und versteckte sich 
unter der Bank, ganz hinten an der Wand. 

Wenn meine Hunde vor etwas Angst hatten, zwängten sie sich zwischen meine Beine. Auch Riffel, meine Husky-Wolf-Mischung, sucht bei  mir Schutz,wenn der letzte Tierarztbesuch  grässlich war. 

Aber dieser Diensthund zitterte unter der Bank. Dann musste der arme Kerl noch auf die Waage. Nur zu zweit schafften die Polizisten es, den Hund auf die Waage zu bekommen. Komisch, ich hatte immer gedacht, Herr und Hund sind ein Team.

Auch Riffel musste noch auf die Waage. Natürlich weiß jeder Hundefachmann, dass Huskies schwer zu erziehen sind, und Wolfsmischlinge gehorchen ja üüüberhaupt nicht, neeeeiiin.
Also los: Riffel ging mit mir zur Waage, stieg auf das Blech, setzte sich auf mein Handzeichen ruhig hin - voila: 33 Kilo. Ohne Zittern und Zappeln. Riffel weiß eben, dass ich die Chefin bin und sie auch beschütze.

Oder die Sache auf dem Hundeplatz: Das ist schon einige Jahre her. Damals war ich so ein spilleriges Gerippe mit knapp 38 Kilo "Kampfgewicht". Und was hatte ich? Einen riesigen tschechischen Wolfshund, den ich als Welpen geschenkt bekommen hatte.

Das erste, was mir diese Hunderer entgegenbellten, war: "Ohne Stachelhalsband kommt dieser Hund hier nicht auf den Platz!" Und weiter: "Du solltest feste lange Hosen und ein stabiles Hemd 
anziehen. Wenn du nämlich mal stürzt, und dein Hund beißt dich, dann kriegst du weniger Dreck in die Wunde!" 

Was? Warum sollte mein eigener Hund mich denn beißen? Ob die Leute nur auf diesem Hundeplatz so komische Ansichten hatten? Aber nein, auf anderen Übungsplätzen war es genau so. Auch das Gebrüll war überall gleich:

Warum sollte ich mit größter Lautstärke "FUUUSS!" brüllen, wenn mein Hund doch neben mir läuft? Sämtliche Kommandos wurden wie mit dem Megafon gebölkt. Laut, schmerzhaft und unüberhörbar. Die armen Hundeohren … 

Und dann konnte ich hautnah miterleben, Wie gefährlich Hunde für ihre Besitzer sein können: 

Da hatte ein Mann seinen Riesenschnauzer an einem Baum angebunden. Das Riesenviech passte nämlich nicht in diese komischen "Hundeschubladen" mit Luftloch. Dann wollte der Mann an seinem Hund vorbei ins Vereinsheim gehen - aber da kam er nicht mehr an: Sein eigener Hund schoss knurrend auf ihn los, verbiss sich in seine Wade und zog den Schreienden mit sich. 

Die anderen Hundeleute wollten ihm helfen, aber sie kamen nicht an den Mann heran: Odin stand erst mit gefletschten Zähnen über ihm, dann biss er wieder zu. Auch aus der Entfernung sah das Ganze ziemlich blutig und verdammt gefährlich aus. 

Mir wurde es gründlich schlecht, schnell packte ich meine Dobbi ins Auto und fuhr davon. Das war das letzte Mal, dass ich mit Dobbi auf dem Hundeplatz war. Sie hat immer gehorcht: ob ich sie von fliehendem Wild abrief, oder als sie dem zudringlichen Staubsaugervertreter zahngreiflich die Meinung geigte. Ein leises "Hierher" oder ein ebenso leises "Aus" genügte. 

Und sie hat mich auch nie gefressen, wenn ich mich mal "auf die Klappe legte". Das wurde nur ungemütlich klebrig, wenn sie vorher eine  Maus gefressen oder auf dem Mist gebuddelt hatte - und mir dann tröstend das Gesicht abschleckte.

Zum Schluss noch einige Fotos von Dobbi:


Eine bildschöne Hündin: Vater Wolf, Mutter Schäferhund …

Während ich mein Pony Grischa putze, legt sich Dobbi seelenruhig hin
Dobbi mit ihrem Lieblingsspielzeug - einem Stück alten Autoreifen
Dobbi war sehr schnell: Wi ein geölter schwarzer Blitz schoss sie über Hindernisse
Dobbi, Grischa und ich gehen im Wald spazieren - ohne Leine

Damals war ich ein richtiger Hungerhaken. Aber das war von meinem deutschen Vater und seiner Frau gewollt: Heute weiß ich, dass ich nur zum Vertuschen eines Verbrechens nach Deutschland geholt worden war, sozusagen ein wandelnder Totenschein ...


besucherzhler

Montag, 12. November 2012

Die Hühnereskorte - Blog von Kiat Gorina



Dass ich beim Ausreiten versehentlich eine Schaf-, Rinder- oder Pferdeherde mitnahm, kam öfter vor. Aber Hühner? Das war neu. Ich hatte Tiger und Miriam bei einem Bauern in Niederoberbach (das heißt wirklich so!) eingestellt. Kam ich mit meinem kleinen roten "Dieselpanzer" angerattert, hängte sich der Hofhund fast an seiner kurzen Kette auf.Er wollte seine Kraul-Einheiten, jetzt sofort! 

So knuddelte ich den großen Kerl kräfig durch.Aber wenn ich nicht aufpasste, hatte ich einen dicken feuchten Hunde-Sabberkuss im Gesicht. Igitt - igitt.

Das hat Riffel gar nicht erst angefangen. Wolfsmischlinge sind eben doch anders. Als ich noch in Düsseldorf im LEJ gearbeitet habe, kam ich nur am Wochenende nach Feuchtwangen. Sonntagabends nahm ich immer den letztmöglichen Zug nach Düsseldorf. Und ich packte frische Kleidung in meine Reisetasche, die wirklich jedesmal so seltsam aus der Form geriet, wenn ich sie offen unten in der Küche stehen hatte. Wie das? Des Rätsels Lösung hing buschig aus der Tasche heraus. Riffels Rute! Immer wieder versuchte sie, sich in der Tasche zu verstecken und so unentdeckt mitzukommen. Klappte aber nie. Entweder war die Tasche zu klein oder Riffel zu groß.

Der Bär brachte mich immer nach Steinach zum Bahnhof.Klar, auch Feuchtwangen hat einen Bahnhof, Schienen sind auch da, nur fährt da nichts mehr. Die Bahn hat die Linie weggespart.

Riffels klägliches Heulen konnte ich sogar noch im wegfahrenden Zug hören. 

Aber dann kam der heiß ersehnte Freitag! Meine gepackte Tasche nahm ich schon mit ins Amt. Und sobald Feierabend war, hetzte ich zur Straßenbahn. Ich wollte den nächsten Zug nach Bayern erwischen, unbedingt! Mal hatte der gewaltig Verspätung, mal fiel er aus, dann wieder war der Zug so überfüllt, dass ich mich nur mit Mühe noch hineinzwängen konnte.Egal, Hauptsache weg aus dieser von Gebäuden und Menschen überquellenden Stadt.

Auch in Steinach wimmelte es von Menschen. Klar, weil da die Bahn nach Rothenburg o.T. abfährt. So bevölkerten ganze Touristenmeuten den Bahnsteig. Hauptsächlich Japaner und Amerikaner. 

Komischerweise gab es in dem Gewühl  immer eine breite Schneise. Und Riffels Freudengeheul war nicht zu überhören! Der Bär hatte ganz schön mit dieser aufgeregten "Riesenmaus" zu tun. Und dann traf die armen Touristen fast der Schlag, sie befürchteten offenbar ein Blutbad. Wie das? 

Riffel schoss auf mich los  - auf den Hinterbeinen stehend ist sie so groß wie ich - sprang mich an - und nahm meinen Unterkiefer in ihr gewaltiges Gebiss! Eben die typische Art von Wolfsjungen. Die erbetteln sich mit diesem Unterkieferbiss Futter von den Erwachsenen. Nun rülpste ich natürlich nicht mein Essen wieder heraus. 

Das ist einfach Riffels Art zu zeigen, dass ich die Leitwülfin bin. Danach steckte sie für eine ganze Weile ihren Kopf unter meinen Arm. Und ich konnte den entsetzten Touristen klarmachen, dass dies nur Begrüßung auf Wolfsart war. 

Zurück zum Wachhund. Nach dem Hund kam die Hühnerschar der Altbäuerin angelaufen. Die warteten nicht nur auf Brotkrümel. Einige von ihnen waren so anhänglich, denen musste ich erst das Bauchgefieder kraulen, sonst wurde ich sie nicht mehr los. Tiger und Miriam warteten auch schon. "Hmm-hmmm-hmmm” und "ii-üüüüh" tönte es im Stall. 

Flott putzte ich die beiden, sattelte Tiger und zog Miriam ihr Halfter an. Nun konnte es losgehen. Miriam war der perfekte Handesel. Mit den beiden auszureiten war, als hätte ich ein Passgespann. Tempo, Schrittlänge, Temperament. Da passte alles. Ich konnte sogar mit den beiden über Baumstämme springen. 

Also los. Um in den Wald zu kommen, musste ich erst quer durch das Dorf reiten. In Höhe der Reithalle sprach mich ein älterer Mann an. Er grinste so seltsam, was war da los? "Wo wollt ihr denn hin? Macht ihr einen Familienausflug?" 

"???" Dass ich immer mit zwei Huftieren unterwegs war, wusste doch jeder im Dorf. Ich musste wohl ziemlich blöd geguckt haben, denn der Mann gluckste jetzt . "Schau dich mal um", konnte er gerade noch herausquetschen, dann schüttelte es ihn vor Lachen. 

Ich sah mich um - und fiel fast vom Tiger. Mit diesem Anhang hatte ich nicht gerechnet. Da trippelte uns Omas gesamte Hühnerschar hinterher. Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht. 

Und ich prustete auch los. Dann sah ich zu, dass ich dieses seltsame Gespann heil zurück zum Hof bekam. Da stand schon die Oma, mit einem Eimer voller Gemüsereste in der Hand. Sie wollte den Hühnern etwas Gutes bringen und konnte sie nirgends finden. Auch sie lachte los, klemmte sich das vorderste Huhn unter den Arm und marschierte mit der ganzen Schar zum Hühnerstall. 

Wir restlichen Drei kamen dann doch noch zu unserem flotten Ausritt. 




Hochgeladen von BluesBrothersMusic am 17.10.2008
besucherzhler



Montag, 1. Oktober 2012

Vanillekipferl - und dafür ein spezielles Backblech? - Blog von Kiat Gorina


Heute rief mich eine Kundin, ihrem Hund ginge es so schlecht, ob ich nicht gleich kommen könnte. Ich fuhr dann hin, ihr Hund sah mich an - mit traurigen Augen. So als wollte er mir sagen: "Mir ist schlecht!" 

"Hat er etwas Besonderes gegessen?" wollte ich wissen. "Fast ein ganzes gebackenes Hähnchen". Klar, dass ihm jetzt schlecht ist. Also suchte ich in meiner Apotheke und gab ihm die passenden Homöopathika. 

Dann schnupperte ich, aus der Küche roch es nach Vanille! "Ich versuche gerade Vanillekipferl zu backen - mit einem neuen Blech - extra nur für Vanillekipferl!" meinte sie voller Stolz. 

Ich folgte ihr in die Küche: Ja, wirklich, da lag ein Blech mit Vertiefungen - in die strich sie den Teig. Einen Versuch hatte sie schon hinter sich - die Vanillekipferl waren etwas zu dunkel geraten. 

"Ja, ich weiß, da muss ich noch etwas experimentieren! Früher habe ich die Kipferl auf einem normalen Blech gebacken." 

"Und wieso hast du dir ein spezielles Blech nur für Kipferl gekauft?" 

"Weil es im Angebot war - sehr günstig!" 

"Und jetzt hast du ein weiteres Blech herumliegen, das du selten brauchst!" 

"Ja, aber die Kipferl werden alle schön gleichmäßig!" 

"Ja, gleichmäßig dunkel!" schmunzelte ich. Da musste sie auch lachen: "Eigentlich hast du recht, so ein Spezialblech ist ziemlich Quatsch!  Wer denkt sich nur so etwas aus?" 

"Das kann ich dir sagen: Das sind die Werbeabteilungen, die sich jeden Tag etwas Neues ausdenken müssen - um den Bedarf zu steigern! Also werden so unnütze Dinge wie Spezialbleche für Kipferl erfunden, nur damit etwas Neues verkauft werden kann. Ein Backblech hat doch jeder Haushalt. Aber es muss gekauft werden, sonst bricht dieses System zusammen." 

"Meinst du wirklich?" 

"Aber klar doch! Da werden immer neue - höchst überflüssige, ja manchmal richtig umwelt- und gesundheitschädliche Produkte auf den Markt geworfen - nur damit der Umsatz steigt! Genau genommen haben wir doch schon längst alles, was wir brauchen!" 

"Aber dann wird ja nichts mehr gekauft und die Läden können dicht machen!" 

"Eben! Deshalb wird den Kunden eingeredet, dass sie etwas Neues brauchen! Oder die Waren werden immer billiger! Zum Beispiel Handys - die wurden einem ja direkt nachgeworfen! Jetzt werden die Seltenerdmetalle immer seltener, die Chinesen sitzen auf den meisten Vorkommen und wollen das für ihre eigenen Handys verbauen. Was wir brauchen, das sind nachhaltige Produkte, die auch repariert werden können!" 

"Das stimmt! Da ging meine alte Waschmaschine kaputt, der Händler behauptete, es gebe keine Ersatzteile mehr dafür. Also musste ich eine neue kaufen!" 

"Oder manche Produkte haben einen Chip eingebaut, der sorgt dafür, dass das Gerät streikt, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist. Das haben wir bei einem Toaster erlebt ..." 

"Und dann hast du auch einen neuen gekauft ..." 

"Nein, mein Bär hat sich das angesehen und diesen Chip lahmgelegt. Da funktionierte der Toaster wieder." 

Beim Ratschen hatte sie ein Spezialblech voller eingeschmierter Kipferl ins Rohr geschoben. Und nicht auf die Zeit geachtet: was sie herauszog, war noch dunkler ... 

Sie seufzte: "Ich glaube, ich backe wieder auf die alte Art ..."


Hochgeladen von janatuerlich2008 am 16.12.2010


Über Seltenerdmetalle: 2012 und die Seltenerdmetallkatastrophe


Achja, das Backen von Vanillekipferln ist ja sehr einfach. Das können sogar ausgewachsene Männer - wie das Video beweist:


Hochgeladen von steviazuckerersatz am 16.12.2011

besucherzhler

Dienstag, 24. Juli 2012

Klagelied einer Verkäuferin - So weit die Füße tragen . Blog von KiatGorina


Da rief mich eine Kundin an, eines ihrer Pferde lahmte sehr. Ob ich gleich kommen könne. Ich konnte. Ich fuhr hin und untersuchte das Pferd. Und dann schrieb ich der Frau auf, was sie ihrem Pferd geben soll. 


Da kam ihre Tochter nach Hause, sie macht eine Ausbildung zur Verkäuferin. Aber was war denn das? Sie humpelte regelrecht. Ihem Gesicht nach musste sie ziemliche Schmerzen haben. Und sie lief mit hochhackigen Schuhen! 


Ich fragte ihre Mutter, was ihre Tochter habe. "Ach, sie jammert seit Tagen, dass sie immer den ganzen Tag stehen muss und ihr abends die Füße weh tun!"
"Kein Wunder, wenn sie mit High Heels herum läuft! Hat sie denn keine bequemen Sportschuhe?"
"Die zieht sie nicht an. Das passe nicht zu ihrem Outfit. Sie hört mir einfach nicht zu!"
"Soll ich mal mit ihr reden?" Sie nickte hoffnungsvoll. 


Ich ging geradewegs zu ihrem Zimmer und klopfte an. Das Mädchen hatte sich die Schuhe ausgezogen, und jammerte über ihre zusammengequetschte Füße - die sahen vielleicht aus. Und ihre Fußgelenke waren geschwollen. 


"Das sieht ja schlimm aus, wir machen jetzt ein spezielles Fußbad und dann massiere ich dir die Füße. Einverstanden?" So geschah es. Das Fußbad schien ihr und ihren Füßen gut zu tun. Dann fing ich mit der Massage an. 


Das Mädchen wurde gesprächig, sie jammerte darüber, dass sie attraktiv ausschauen möchte, und da sie etwas klein sei, wollte sie mit ihren High Heels nachhelfen. Da erzählte ich ihr, dass ich auch etwas klein geraten bin, mich aber bei der sowjetischen Armee auch gegen die Männer durchsetzen konnte.
"Wie hast du das gemacht?" fragte sie mich.
"Einmal mit der Stimme! Wenn du als Frau eine kräftige Stimme hast, dann zucken die meisten Männer zusammen, du darfst ja nicht piepsen!"
"Wie kriege ich eine kräftige Stimme?"
"Üben, üben, üben! Und Singen!" Dann zeigte ich ihr ein paar einfache Atemübungen. "Und du solltest mehr Sport machen! Vor allem Ausdauersport. Ihr habt doch einen Hund, geh doch mit ihm abends eine lange Runde spazieren, was meinst, wie er sich freut!"
"Das geht nicht, ich muss abends mindestens einen Artikel in meinem Beauty-Blog schreiben, sonst werden die anderen böse auf mich!"
"So ein Quatsch! Es geht um dein Leben, um deine Gesundheit! Dein Blog ist da nicht so wichtig! So jetzt schauen wir mal, welche Schuhe dir am besten passen." Und wir wurden fündig, sie hatte Sportschuhe, sehr gute Qualität! Ich lobte sie. Probier sie mal an. Und dann läufst du damit mit eurem Hund!" 


Die Mutter staunte, als ihre Tochter mit Sportschuhen aus dem Zimmer kam, den Hund aus dem Zwinger holte und mit dem Hund losspazierte.
"Ich erkenne meine Tochter nicht wieder! Wie hast du das nur gemacht. Es stimmt also doch, dass du zaubern kannst!" murmelte sie lächelnd. Wir unterhielten uns noch eine Weile. 


Ich wollte gerade gehen, da kam die Tochte herein, sie strahlte, gab mir die Hand und sagte: "Danke!"


Veröffentlicht am 06.03.2012 von motivationaldoc


Weiterer Artiekl über High Heels: High Heels - Hohe Absätze machen eine hohe Stimme

Sonntag, 25. Dezember 2011

Schlehen und Hexenbeeren - Blog von Kiat Gorina

Da fragte mich eine Kundin, was ich empfehle. Ihr Hund hatte ein Geschwulst beim Augenlid, das wurde immer größer. Ich riet ihr zu Schlehen. Jetzt gerade gepflückt - nach den ersten Frostnächten. "Aber wo finde ich die?"

Da sagte ich ihr, ich könne ihr welche geben, ich hatte ja erst unlängst einige gepflückt.Sie kam, ich steckte ein paar Beeren in ein Beutelchen und sagte ihr, eine Beere pro Tag, das reiche. Und sie solle mich auf dem Laufenden halten.

WEITER ...

Mittwoch, 1. Juni 2011

Anastasia - Ein Blog über vieles Interessante - Blog von Kiat Gorina

Auf meinen "Reisen" durch das globale Netz stieß ich auf einen "Beauty"-Blog und stöberte darin; die Autorin schreibt auch über Beauty-Theman - jedoch sehr humorvoll und ehrlich, zum Beispiel zum Thema "Spitze": "ich hab keine ahnung obs im moment trend ist, aber viele bloggen darüber & ich hab mich auch verliebt *.* :"
Und sie mag Tiere, ganz besonders ihre Hündin. Und wenn ihre Hündin mal etwas anstellt - welch junger Hund macht das nicht? - dann nimmt sie es mit Humor und berichtet: "Ich komme nachause & was sehe ich da :D : zerissen, zerkaut & was weiß ich :D Fortsezung ...

Dienstag, 3. Mai 2011

Praktische Tierkommunikation praktiziert - Blog von Kiat Gorina

Neulich erlebte ich wieder ein Beispiel für Tierkommunikation. Mit Riffel, der Mischung von Husky und Wolf. Ich hatte Tiger und Marian von der Koppel geholt und in den Stall gebracht. Eigentlich könnten Riffel und ich jetzt noch Ball spielen, dachte ich. Kaum hatte ich das gedacht, flitzte Riffel in den Stall und suchte in der alten Futterrinne. Da liegt normalerweise ein gelber Ferkelball. Gelb ist ihre Lieblingsfarbe. Diesen Ball liebt sie über alle Maßen. Er besteht aus hartem Kunststoff und ist mit kleinen Steinen oder so gefüllt. Wenn er gerollt wird, rasselt er..

Mittwoch, 20. April 2011

Atomare Apokalypse in Japan - Blog von Kiat Gorina

Maria hat auf ein Video hingewiesen - ich schaute mir es an. Dann war ich einige Zeit geplättet. Dieses Video hat mich sehr traurig gestimmt. Worum geht es? Was ist zu sehen? Keine Menschen, Geisterstädte und Geisterdörfer, ab und zu Hunde - manche noch mit ihrem Halsband. Diese Hunde tun mir leid - mit dem Halsband können sie sich nur zu leicht erhängen. Ja - auch eine Rinderherde ist zu sehen. Ab und zu ein LKW - die Fahrer verhüllt.

Montag, 18. April 2011

Zum Schmunzeln: Frau Myer beim Tierarzt - Blog von Kiat Gorina

Da fand ich bei Youtube ein Video - das ist so blöd, dass es wieder gut ist: Frau Myer geht mit ihrem Hund zum Tierarzt. Der Hund hat eine Art "Hemdchen" an. Der Tierarzt meint: "Ziehen Sie das Hemd aus." Und meint den Hund. Sie versteht jedoch: "Ziehen Sie das Hemd aus." Was passiert? Schaut euch das Video an.

Sonntag, 16. Januar 2011

Fernheilung? - Nein Danke! (Video) - Blog von Kiat Gorina

Fernheilung ist ja bei manchen Tierheilpraktikern und - kommunikatoren sehr beliebt. Der Gesetzgeber hat Fernheilung untersagt. Mit Recht! ist meine Meinung! Und das nötige medizinische Grundwissen sollte vorhanden sein!