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Freitag, 4. Juli 2014

GLOSSE: "Wir dürfen unsere Meinung nicht sagen, aber wir können sie anklicken!"


Das sagte mir ein Beamter eines bayerischen Amtes. Er hatte mir erzählt, dass der Artikel über mich und meine Probleme mit einem Wasserversorger und bayerischen Behörden in der SBZ in seinem Amt sehr eifrg gelesen wurde!  

Ich erzählte ihm, dass dieser Artikel in Facebook weit über 100 Likes bekommen hat. Da meinte er sarkastisch und traurig: 


Wir dürfen unsere Meinung nicht sagen, aber wir können sie anklicken!

Ist das nicht traurig? Da erhalten offensichtlich bayerische Beamte einen Maulkorb verpasst. Wieso eigentlich? Muss jeder Beamte, wenn er seinen Dienst antritt, seinen gesunden Menschenverstand in die Ecke stellen? 

Oder hatte Erich Kästner doch Recht, als er dichtete: Wem Gott ein Amt gibt, dem raubt er den Verstand!

Was passiert, wenn ein Exemplar des Donaukuriers in die Amtsuben gelangt - vor allem der Artikel Frust in Absurdistan

Der Amtsschimmel wiehert nicht nur in Bayern, sondern auch in Sachsen. Da gibt es eine Klinik, auf deren Dach sollen Rettungshubschrauber landen. Aber das durften sie nicht: Da waren angeblich Bäume im Weg. Das war "schwierig": 


Veröffentlicht am 19.01.2014 von cinderella0307

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 25. Juni 2014

Nachtrag: Seltsame Zwangsbeglückung: Sauernheim und die überregionale Presse ...


Da schrieb ich darüber, dass die Bayerische Staatszeitung einen langen  - fast eine Seite lang - Artikel am Freitag, den 20. Juni 2014 veröffentlichte. Das Echo war gewaltig. 

Offensichtlich gibt es außer mir noch viele andere bayerische Bürger, die von bayerischen Behörden schikaniert werden! Heute erfuhr ich, dass der Artikel der Bayerischen Staatszeitung viel Likes in Facebook erhalten hat! 

Auch wieder ein Indiz dafür, dass diese Themen - Trinkwasserversorgung und Abwasser - oft zu Konflikten mit den zuständigen Behörden führen. Noch ist dieser Artikel online zu lesen: 

Seltsame Zwangsbeglückung oder Geschmacksargumente zählen nicht

Wer mag, kann mich unterstützen, indem er diese Seite der Bayerischen Staatszeitung aufruft und ein Like gibt. Grund: Je mehr Likes, desto gewichtiger das Thema und desto schneller wird die Staatskanzlei reagieren ;-) 

Wir haben ja manchmal weniger eine Demokratie, sondern eine Like-Okratie :-) 


Veröffentlicht am 26.02.2014 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 9. August 2012

Die PopUp-Schwemme kommt - Blog von Kiat Gorina


Da wollen Zeitungen ganz vorn sein - auch FOCUS ONLINE. Vor allem bei Facebook. Da gibt es ja einen Knopf zum Draufklicken. Und wenn eine FOCUS-Leserin gar nicht daran denkt, auf das "Gefällt mir!" zu klicken? Tja, dann muss diese sture Leserin gezwungen werden! 

Da liest die Leserin den Anfang eines Artikels und dann taucht eine Fläche auf, sie verdeckt den Rest des Artikels. Und da gibt es auch kein "X" zum Wegklicken. Aber einen Tetx wie "Klicken Sie auf 'Gefällt mir' und lesen Sie weiter!" 

Ich bin geneigt, dass fast als Nötigung zu sehen! Wikipedia meint dazu: "Die Nötigung ist ein Straftatbestand. Geschütztes Rechtsgut ist die Freiheit der Willensentschließung und Willensbetätigung." 

So sehe ich das auch! Wenn dieses schlechte Beispiel des FOCUS ONLINE Schule macht, dann kommen wir im Internet überhaupt nicht mehr zum Lesen - da sind wir ständig mit dem Anklicken von irgendwelchen Aufforderungen irgendetwas "zu mögen" - also so etwas mag ich überhaupt nicht! 
Quelle: MEEDIA Focus Online führt Facebook-Schranke ein

Ich schätze, das ist ein schneller Weg, um Lserinnen zu vergraulen ;-) 

Was viele Nutzer immer noch nicht wissen: Wer auf "Gefällt mir" klickt, liefert automatisch Informationen über sein persönliches Surfverhalten an Facebook! Und was macht Facebook damit? Natürlich verkaufen!


Hochgeladen von zdf am 30.08.2011
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