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Montag, 16. Juni 2014

GLOSSE: Wie die Eurokraten dem Kapitalismus den Todesstoß versetzen ...


Das hätten sich diese Eurokraten wohl selbst nicht träumen lassen: Da haben sie eine EZB - europäische Zentralbank - geschaffen und ihrem Chef fällt nichts anderes ein, als diejenigen, die viel Geld haben, dafür zu bestrafen! Sie sollen Strafzinsen zahlen - dafür, dass sie ihr Geld nicht ausgeben! Zunächst sind zwar nur die Kunden der EZB - die Banken - betroffen. 

Was aber ist, wenn diese Strafzinsen auf alle Ersparnisse ausgeweitet werden? 

Der Kapitalismus lebt vom Wachstum! Alles muss wachsen - auch die Geldentwertung! Wachstum bedeutet, dass immer mehr produziert wird. Dass es keine Produkte gibt, die lange halten. Grund: Es müssen immer neue Produkte gekauft werden! Das bedeutet jedoch auch, dass in den Fabriken immer neue Maschinen angeschafft werden müssen. Aber die kosten Geld! 

Kein Problem, die Firmen sollen Kredite aufnehmen, dafür Zinsen zahlen und die Geldverleiher lachen sich ins Fäustchen! Und die Zinsen, die die Firmen zahlen müssen, zahlen sie nicht aus eigener Tasche. Nein, die werden in die Preise der Produkte einkalkuiert! Dieses kapitalistische System braucht ja auch eine Wachstumsrate bei der Inflation - von mindestens zwei Prozent! 

Jetzt hat die EZB angefangen, mit negativem Starfzins zu experimentieren! Was bedeutet das? Das ist ein Signal für alle Sparer! Leute, es hat keinen Sinn mehr zu sparen! Verprasst euer Geld, so schnell ihr nur könnt! Wer spart, ist  der Dumme! Dessen Geld wird täglich weniger wert - es ist Schwundgeld geworden! 

Und was passiert dann? Es gibt keine Kredite mehr! Weil das Geld schon vorher ausgegeben wurde. Dann gibt es keine neuen Produkte mehr! Dann stockt plötzlich das Wachstum! Das Ende des Kapitalismus ist nah! 

Ob das die Eurokraten wirklich gewollt haben? 

Hören wir doch mal dem Whistleblower Harvey Friedmann zu - einem früheren Banker, der die Seiten wechselte: 


Veröffentlicht am 03.06.2014 von AustriaOccupy

Übernommen von OverBlog

Montag, 3. März 2014

GLOSSE: Soviel Demokratie muss sein - auch in Sauernheim!

Da gibt es im romantischen Mittelfranken ein Dörfchen, da gibt es auch ein Gasthaus. Ab und und an kommen Fremde ins Dorf und fragen Einheimische: "Gibt es außer dem Wirtshaus hier noch ein anderes Wirtshaus. Es soll der Grüne Baum heißen. Und in Bechhofen sein ..." 

Der Fremde erntet Kopfschütteln. Wenn er Glück hat, wird zwischen den Zähnen geknurrt: "Grünen Baum gibt es nicht! Bechhofen auch nicht, nur Bechofen - da schau her!" und zeigt auf das Ortsendeschild. Der Fremde ist verdutzt. Die meisten fahren trotzdem weiter und kommen doch zum Grünen Baum. 

Und sie wundern sich: Wieso ist das Ortsendeschild falsch geschrieben? Ja, das ist eine besondere Finte der Dörfler - sie wollen verhindern, dass jemand zum Grünen Baum fährt und gar dort vespert und nicht in ihrem Dorf! 

Derzeit wird gewählt - am 16. März 2014. Unter anderem  der Bürgermeister von Windsbach und der Stadtrat. Überall wurden Plakate aufgehängt. Der Führer der CSU-Wehrsportgruppe ruft seine Jungmannen zusammen und hält eine Rede: 

"Männer! Wir müssen etwas unternehmen! Die Fremdplakate nehmen überhand! Da sagen wir den Fremdplakaten den Kampf an!" 

Seine Männer nicken - voll des Bieres. Verstanden haben die wenigsten. Einer getraut sich zu fragen: "Chef! Was ist ein Fremdplakat? Wir kennen doch alle auf den Plakaten! Das sind doch keine Fremde!" 

Der Chef: "Junge! Du musst noch viel lernen! Ein Fremdplakat ist jedes Plakat, wo nicht CSU draufstehen tut!" Und er ergänzt: "CSU, das kannst du doch lesen? Wenn du also ein Plakat findest, wo nicht CSU draufstehen tut, das ist dann ein Fremdplakat! Das musst du bekämpfen - bis zur Vernichtung!" 


Endlich hat der Jungmanne verstanden und zieht mit seinen Kameraden los. Sie kommen zum ersten Plakat: Matthias Seitz von der SPD. Sie lesen gemeinsam das Plakat! Sie finden nicht die drei Buchstaben CSU. Alles klar: Das ist ein Fremdplakat. Ab in die Büsche damit! Dann stiefeln sie weiter: 


Sie kommen zu einem Plakat, da finden sie "CSU" - alle sind sich einig: Das ist kein Fremdplakat! Das darf hängen bleiben! Einer wundert sich: "Leute, wieso ist da kein Foto drauf?" Ein anderer antwortet: "Weil unser Kamerad nicht so gut ausschaut!" Noch ein anderer: "Meine blöde Schwester meint, er schaut aus wie ein Nerd! Aber das ist eine Zicke!" Und ein besonders junger Jungmanne - noch im Stimmbruch - kräht, er hat seine Bübchenschaft noch nicht verloren: "Wenn wir regieren, dann müssen die Weiber unten liegen und das Maul halten!" 


Der Trupp hält an, liest das Plakat und findet kein CSU. Einer fragt zögernd: "Auch zerstören? Die schaut doch gut aus!" Die anderen: "Der Chef hat gesagt, Fremdplakate bekämpfen, also zerstören!" Das Plakat wird vom Laternenmast heruntergezerrt und im Gras totgetreten. Voller Stolz kehren die Jungmannen zu ihrem Chef zurück und machen Vollzugsmeldung: "Melden gehorsamst: Fremdplakate erfolgreich zerstört!" 


Der Chef zieht mit zwei Jungmannen zur Kontrolle los. Er runzelt die Stirn: "Also Jungs! Für den Anfang war das schon ganz gut! Aber ihr müsst dafür sorgen, dass auch die Schriften nicht mehr zu lesen sind!" Einer brummt - oder stammelt eher: "Ich kann doch nicht lesen ..." Der Chef zeigt seinem Volk, wie er die Plakate umdreht, so dass nur die Rückseite zu sehen ist. "Verstanden? So müsst ihr das machen!" 

Zufrieden kehren sie zum Wehrsportheim zurück. Ihr Chef gibt eine Kiste Bier aus! Der fallen wieder ein paar graue Zellen zum Opfer! 


Veröffentlicht am 30.10.2012 von experimentaliana

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Tageshoroskop und Vorausschau für 17.10.2013 - Ilja Trojanow - Pelzig - USA - Shutdown - Showdown

Heute, am 17.10.2013 steht der zunehmende Mond zunächst noch in den Fischen. Um 03:18 Uhr wechselt er in den Widder.

Mond in den Fischen, da träumen wir besonders viel, wir erhalten in unseren Träumen neue Hinweise und Ideen. Die Fische entsprechen den Füßen. Im Tarotsystem ist der Trumpf Der Mond zugeordnet. Er symbolisiert Täuschung, Verrat und das Unbekannte. Magische Titel sind "Herrscher von Ebbe und Flut" und "Kind der Söhne des Mächtigen". 

Mond im Widder, da werden wir zum Energiebündel, wir handeln spontan, dennoch voller Verantwortung. Eine Zeit, passend, um Schwierigkeiten zu überwinden! Dem Widder ist der Kopfbereich zugeordnet. Die entsprechende Tarotkarte ist der Herrscher. Eine Karte, die Autorität, Macht und Weisheit symbolisiert. Glücksorte: Stadien, Fabriken. 

Der Mond aufsteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "ernten" können, was wir in der vorangegangenen Zeit "gesät" haben.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel. 

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge eine Schatzkammer - für mich ein gutes Zeichen.  

  • Venus im Trigon zum Uranus: verspricht romantische Stunden.
  • Mond im Quadrat zu Pluto: warnt uns vor Niedergeschlagenheit, es besteht kein Grund dafür.
  • Mond in Konjunktion zum Uranus: verspricht auch romantische Stunden.
  • Mond im Trigon zur Venus: sehr gut für die Liebe.

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • den Abbau von Hindernissen und Blockaden
  • Planungen
  • den Abschluss von Projekten
  • kreatives Gestalten

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • Friedhofsbesuche
  • lange Reisen in Richtung Süden

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 16.10.2013 von Bananenrepublik1


Schuldenlimit-Countdown in den USA
Veröffentlicht am 16.10.2013 von euronewsde

Fukushima und der Anfang vom Ende der Menschheit

Und Petrus  sprach zum lieben Gott:
“Die Erde Herr, dein schöner Stern hat sich grad selbst verpufft!”
Da seufzt der Herrgott:
“Ach mein Kleiner, das macht doch nichts, das merkt doch keiner…”

Wie es aussieht, ist es so weit. Ob die Reaktorstäbe miteinander verschmelzen, sich bis ins Erdinnere durchbrennen, und alles verschmilzt und verbrennt im letzten großen Atombrand! 

Oder die Fukushima-Reaktoren fliegen in die Luft und alles Leben krepiert qualvoll an den eingeatmeten strahlenden Partikeln - es kommt auf dasselbe hinaus.


Hochgeladen am 16.03.2009 von ScheibnerFan

Das alles auch, weil sich einige Superreiche der übrigen Menschheit irgendwie entledigen wollen -.wie Ted Turner, Bill Gates und andere.

Und die Gier der Atomlobby …

Mich freut nur, dass diese ganzen Superreichen noch qualvoller verrecken werden als die übrige Menschheit. Sie werden sich vielleicht eine Zeitlang in ihren Spezialbunkern verkriechen können - bei der zweiten Variante des Weltuntergangs. Da haben sie noch einige finstere Wochen oder Monate als Maulwürfe vor sich, bevor sie merken, dass Geld kein Allheilmittel ist.

Der giftigste Stoff der Welt

Plutonium - sinnigerweise benannt nach Pluto, dem griechischen Gott des Totenreiches - ist der giftigste Stoff, den es gibt. Seine kurzreichende Alpha-Strahlung reißt gewissermassen tiefe Schneisen in jedes lebende Gewebe und zerstört es. Dabei kann es nur schwer oder gar nicht ausgeschieden werden, es setzt sich fest, reichert sich sogar an, die Strahlung ist bei einer Halbwertszeit von 24000 Jahren faktisch dauerhaft vorhanden. Bereits wenige Millionstel Gramm (Mikrogramm) können sofort, sogar nur etliche Milliardstel Gramm (Nanogramm) langfristig tödlich wirken ... " (Frankfurter Rundschau)

Da opfert diese so genannte Elite die gesamte Erde, obwohl es doch noch eine Rettung gäbe:



Aber nein, das wollen diese verblendeten Superreichen ja nicht. Wer braucht die eigentlich? 

Wer braucht diese Regierungen mit ihren verblödeten korrupten Politikern?

Niemand braucht sie, niemand will sie!

Die tote, verglühte Erde wird ihr Denkmal, das noch in Millionen Jahren im Weltall schwebt.


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Qronos16

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 11. Oktober 2013

Linke Abgeordnete für Freiwild erklärt - Verfassungsgericht bereitet diesem Spuk ein Ende!

Da gibt es den Abgeordneten Bodo Ramelow der LINKS-Partei. Dieser Abgeordnete ist einigen Behörden - vor allem dem Verfassungsschutz - ein Dorn im Auge. Der Verfassungsschutz observierte Bodo Ramelow.  Dieser Fall ging bis zur letzten Instanz - dem Bundesverwaltungsgericht. Auch dieses Gericht urteilte: Ja, der Verfassungsschutz darf das, er darf linke Abgeordnete observieren!

Bodo Ramelow klagte vor dem Bundesverfassungsgericht. Er bekam Recht, der Verfassungsschutz darf ihn nicht observieren. Das sei ein schwerwiegender Eingriff in das freie Mandat eines demokratisch gewählten Abgeordneten! Dieses Urteil aus Karlsruhe ist eine deftige Ohrfeige für die Verwaltungsrichter. Wieder einmal hat das oberste Verwaltungsgericht ein Urteil gefällt, das gegen das Grundgesetz dieser Republik verstößt!

Quelle: Süddeutsche.de Verfassungsschutz darf Linken-Politiker Ramelow nicht überwachen: Das Bundesverfassungsgericht hat die Überwachung des Linke-Politikers Bodo Ramelow für verfassungswidrig erklärt. Die Beobachtung eines Abgeordneten durch Behörden des Verfassungsschutzes sei ein solch schwerer Eingriff in das freie Mandat, dass dies nur in Ausnahmefällen begründet sein könne. Ramelow sei keiner antidemokratischen Bestrebung verdächtig, hieß es. Das Gericht in Karlsruhe hob damit eine frühere Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts auf.

Das war ja nicht das erste Urteil des obersten Verwaltungsgerichtes dieser Republik, das gegen das Grundgesetz verstößt! Erinnern wir uns an das höchst fragwürdige Urteil in Sachen Burkini:

Quelle: GLOSSE: Schuld war nur der Bu-Ur-Kini!!: Wieso? Wegen des Bundesverwaltungsgerichtes! Da hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig etwas angestellt! Es wurde ein Urteil gefällt, dass eine Schülerin mit islamischen Glauben am Schwimmunterricht teilnehmen muss - sie könne ja einen Burkini anziehen. Bundesverwaltungsgericht entschied: Keine Religionsfreiheit für Muslime: Auch die höchste Instanz in Leipzig entschied: das Mädchen muss am Schwimmunterricht teilnehmen. Punktum! Basta.

Hier verstieß das oberste Verwaltungsgericht gegen Artikel 4 Absatz 2 des Grundgesetzes: Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet. 

Ist dieser Text so schwer zu verstehen? Ich finde, dieser Artikel ist total eindeutig formuliert! Offensichtlich jedoch nicht für Richter am obersten Verwaltungsgericht!

Es ist doch wirklich an der Zeit, dass die Überwachung von Bundestagsabgeordneten der LINKEN sofort beendet wird! Vergessen wir nicht: Die LINKE ist die drittgrößte Kraft im Bundestag! Und die Abgeordneten der drittgrößten Kraft im Bundestag werden observiert! Und diese Republik nennt sich "demokratisch"! Das ist keine Demokratie, die hier praktiziert wird. Das ist Demokratur - eine Diktatur unter einem Scheinmäntelchen von Demokratie!

Wie groß muss die Angst der sog. "Elite" vor den LINKEN sein, wenn sie zu Mitteln greifen muss, die gegen das Grundgesetz verstoßen?! Mit solchen diktatorischen Maßnahmen erreichen sie nichts - nur das Gegenteil! Immer mehr Menschen werden aufwachen und für eine "echte" Demokratie kämpfen!

Bodo Ramelow sagte und sagt immer vehement die Wahrheit - vielleicht musste er deshalb überwacht werden:


Hochgeladen am 07.08.2011 von Björn Lindner

Ja, diese "Elite" hat Angst, sind doch die LINKEN die drittgrößte Kraft im Bundestag! Sie gelten immer noch als die Schmuddelkinder, mit denen niemand spielen resp. regieren mag oder darf! Wieso eigentlich nicht?


Hochgeladen am 01.12.2010 von NotarBolamus

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 15. August 2013

Wir sind die Guten! sagt Google - Wer sind die Bösen?

Ja, das behauptet Google immer wieder! Und fordert uns auf: "Tut nichts Böses!" Und was macht Google mit unseren Emails? Tja, hätten wir etwas nachgedacht, dann hätten wir von Anfang gewusst, dass Google nicht anders kann, als bei unseren elektronischen Nachrichten mitzulesen! Wie sonst schaffen sie es, dass sie mich mit exakt auf mich passende Werbung zupflastern?

Aus elektronischen Texten, die ich schreibe. Ist das böse? So wie es Google sieht, ist das ein Geschäft: Wir geben den Nutzern kostenlose Kommunikation mit Emails. Und im Gegenzug lesen wir in den elektronischen Nachrichten mit. Und Google wertet das aus. Und verkauft die Ergebnisse! Was für Ergebnisse? Nun, wenn jemand über Rotwein schwadroniert - beispielsweise, dann lesen viele mit: 

Und die Schreiberin wird sofort in diverse Klassen eingeteilt: liebt Rotwein, hat Alkoholprobleme?, liebt ein bestimmtes Land etc. Solche Adressen lassen sich doch wunderbar verkaufen. Zum Beispiel an Weinhändler! An Weinhandlungen! An Weingüter! Und wenn bekannt ist, wo die Schreiberin sich gerade befindet, was liegt dann näher, so ganz unauffällig die Adresse einer Weinstube einzublenden, ganz in der Nähe!

Das ist offensichtlich ein Bombengeschäft. Und da nicht nur Google mitliest, sondern auch diverse Geheimdienste, werden meine persönlichen Vorlieben weltweit gestreut und auch gespeichert. Das Internet hat ja ein Elefantengedächtnis!

Wie kann ich mich dagegen schützen? Ich will nicht, dass meine persönlichen Vorlieben global verteilt werden. Manche meinen, wir sollten öfters zu Papier und Füller greifen und wie einst richtige Briefe schreiben und verschicken - mit der Schneckenpost! Aber auch dann wird mitgelesen, über die NSA wurde ruchbar, dass sie täglich viele Briefe öffnet und kopiert und elektronisch speichert! 

Ist diese Sammelwut nicht der totale Wahnsinn? 

Ich frage mich auch, was passiert, wenn immer mehr Nutzer des Internets virtuelle Nutzer schaffen, die über virtuelle Vorlieben sich unterhalten! Alles getürkt! Und wenn dann die teueren Werbestrategen für teueres Geld auf dieser Basis teuere Werbekampagnen entwerfen und ablaufen lassen? Diese Werbekampagnen laufen ins Leere!

Es gab ja mal das soziale Netzchen schülervz. Darin tummelten sich letztendlich nur noch virtuelle Nutzer und Nutzerinnen, alles nur ausgedacht. schülervz wurde verkauft, der Käufer war nicht glücklich, als er mekte, was er da eingekauft hatte. Enttäuscht schloss er gleich dieses soziale Netz:

Quelle: schülerVZ aka fakeVZ und das Ende: In den Resten des schülerVZ tummeln sich nur noch Leute, die es in der Wirklichkeit gar nicht gibt. Da stülpen sich die angeblichen Nutzer eine schillernde Tarnkappe eines Rollenspiels über und spielen das in allen Facetten aus!

schülerVZ wurde ja 2012 von Vert Capital aufgekauft. Das ist eine Vermögensverwaltung mit Sitz in Sao Paulo, Brasilien. Was wollten die mit schülerVZ? Den Nutzern Angebote für die Verwaltung des Taschengeldes unterbreiten? Und dann mussten sie feststellen: Das sind ja alles virtuelle Persönlichkeiten, mit virtuellem Vermögen. Alles nur ausgedacht!


Hochgeladen am 10.01.2010 von HalfcastGermany

Wäre das auch eine Möglichkeit, um solchen Giganten wie Google das Geschäft zu vermiesen und seine Neugier ad absurdum zu führen? Oder nützen wir diese Neugier, um politische Systemwechsel herbeizuführen? Ich denke, es lohnt, darüber nachzudenken ...

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 9. April 2013

schülerVZ aka fakeVZ und das Ende - Blog von Kiat Gorina


So, ab heute ist es amtlich: schülerVZ wird Ende April eingestellt! Dies ist keine Ente. Unter "Abschaltung schülerVZ" schreibt schülerVZ selbst: "Es ist vorbei. schülerVZ wird am 30. April 2013 geschlossen. Für immer. Deine Mitgliedschaft wird daher zum 30. April 2013 beendet." Da wird sich so mancher Nutzer fragen: Was ist mit meinen Bildern und anderen Informationen, die ich da gespeichert habe?

Dafür gibt schülerVZ folgenden Rat: "Bis zur Schließung hast Du jetzt noch ein paar Wochen Zeit, Dinge, die dir wichtig sind, zu sichern." Soso, die Nutzer müssen selbst sichern. SchülerVZ macht die Bude dicht und was passiert mit den Daten? Werden die alle gelöscht? Oder werden die weiterverscherbelt?

Quellen:
  1. schülerVZ Abschaltung schülerVZ: Dieser Text steht unter der Rubrik "Hilfe" bei schülerVZ. Aber eine große Hilfe ist er nicht!
  2. ZDNet SchülerVZ macht Ende April dicht: Mit der Schließung werden alle deine Inhalte und Daten vollständig und unwiederbringlich gelöscht. Dies gilt für Bilder, Nachrichten, Links, Pinnwandeinträge und alle anderen Daten, die du bei uns gespeichert hast.
  3. SPIEGEL ONLINE Netzwerk-Aus: SchülerVZ schließt Ende April
  4. 1LIVE FAKEVZ: Diese Geschichte ist die verrückteste, die ich seit langem gehört habe: In den "Ruinen der VZ-Netzwerke" hat sich in den letzten Jahren ein einziges großes Rollenspiel breitgemacht. Die Nutzer nehmen daran vor allem mit Fakeaccounts teil, so dass im schülerVZ ein Paralleluniversum entstanden ist, für das sogar ein eigener Name im Umlauf ist: fakeVZ.
Und da ist etwas Wahres dran: In den Resten des schülerVZ tummeln sich nur noch Leute, die es in der Wirklichkeit gar nicht gibt. Da stülpen sich die angeblichen Nutzer eine schillernde Tarnkappe eines Rollenspiels über und spielen das in allen Facetten aus!

schülerVZ wurde ja 2012 von Vert Capital aufgekauft. Das ist eine Vermögensverwaltung mit Sitz in Sao Paulo, Brasilien. Was wollten die mit schülerVZ? Den Schülern Angebote für die Verwaltung des Taschengeldes unterbreiten? Und dann mussten sie feststellen: Das sind ja alles virtuelle Persönlichkeiten, mit virtuellem Vermögen. Alles nur ausgedacht!

Es gab einst eine Zeit, da tummelten sich in schülerVZ auch reale Menschen - aber die merkten gleich, dass schülerVZ sinnlos ist. Auch Stefanie Waehlert - einst Geschäftsführerin bei den Lokalisten - konnte den Untergang von schülerVZ nicht aufhalten:

Quelle: Stefanie Waehlert - wird der Relaunch sie retten: Da gibt es auch das Video "SCHÜLERVZ IST SINNLOS!"



Hochgeladen am 10.01.2010 von HalfcastGermany


Übernommen von Over-Blog

Freitag, 4. Januar 2013

GLOSSE: GEZ und kein Ende - Blog von Kiat Gorina


Die GEZ - Gebühreneinzugszentrale - des öffentlichen Rundfunks und ihre Schnüffler. Die immer auf der Spur waren nach nicht angemeldeten Rundfunk- und Fernsehgeräten. Und diese armen GEZ-Schnüffler waren oft die bedauernswerten Opfer von Witzen - ja wie wurden sie veralbert - führten sich manche ja albern auf:

So stellten sie fest, dass ein Adam Ries in der Johannisgasse 23 in Anna-Buchholz wohnt, und der ist nicht bei der GEZ angemeldet. Also flugs Aufforderungen geschickt. Auch wenn unter dieser Adresse ein Museum "wohnt" - nämlich das Adam-Ries-Museum.

Quelle: Adam Ries und die GEZ

Jetzt ist mit diesem Spuk zu Ende, diese GEZ-Schnüffelei gibt es nicht mehr. Und die Comedy-Typen haben ein Thema weniger:


Hochgeladen von SehrWitzigComedy am 23.11.2009

Ab Januar 2013 wird alles anders: Da muss jeder Haushalt achtzehn Euronen jeden Monat bezahlen - ob die Mitglieder des Haushaltes öffentliche Sender schauen oder nicht. Pro Haushalt ist diese Haushaltsabgabe fällig! So wie die Müllgebühr!

Aber zwischen GEZ und Müll gibt es Unterschiede: Bei der Müllabfuhr wird wenigstens ein Haushalt von überflüssigem Müll befreit, aber bei den GEZ-Gebühren muss ein Haushalt auch für geistigen Müll bezahlen. Und all die GEZ-Einzahler können das Programm nicht beeinflussen. Das machen andere, die von den GEZ-Gebühren leben.

Sonst heißt es ja, "der Kunde ist König!" - nicht bei der GEZ - da gibt es keine Kunden, nur Einzahler!

Wer jetzt meint, dass das Personal bei der GEZ reduziert wird, irrt. Im Gegenteil: Das Personal wird aufgestockt! Von derzeit runde 1.000 Mitarbeiter auf 1.100 Leuten. 

Das verstehe ich nicht! Die ganzen Schnüffler entfallen doch jetzt! Ja, aber, das GEZ-System muss doch umgestellt werden! Das ist offensichtlich ziemlich schwierig!

Ich verstehe auch nicht, was da so schwierig ist. Die Stadt- und Landkreisverwaltungen wissen doch, was für Haushalte es gibt. Und die Finanzämter auch! Können die nicht gleich den Einzug der Haushaltsabgaben für die GEZ mit übernehmen. Und die ganze GEZ wird aufgelöst?!

Nein, das geht auf keinen Fall. Angeblich sind die Finanzämter zu teuer: Also macht es die GEZ weiterhin selbst, das sei ja viel billiger! Also, bei der Kirchensteuer funktioniert es doch. Die erheben die Finanzämter für die Kirchen. Wieso geht das nicht mit der GEZ? Und die 1.000 Personalstellen, die dann entfallen, das eingesparte Geld könnte doch gleich mit der neuen Haushaltsabgabe verrechnet werden!

Ja, es kursieren Gerüchte, dass sogar die GEZ-Schnüffler nicht arbeitslos werden: Sie erhalten neue Aufgaben: Sie sollen die GfK ablösen und deren Aufgabe übernehmen - also die Ausspähung der Fernsehgewohnheiten der Deutschen! Aber diese Schnüffler müssen keine Hausbesuche mehr machen, sondern sie sitzen in zentralen Überwachungstäumen:

Und beobachten die Haushalte - dafür wurden eigens neue elektronische Möglichkeiten installiert - über die Stromversorgung der Haushalte! Am Anfang wird diese Beobachtung etwas hapern, weil das Stromnetz noch nicht voll ausgebaut ist, aber das wird sich schon geben!

Die Kanzlerin hat höchste Priorität für diesen Ausbau verordnet! Schließlich war sie mal in einer "Anderwelt" FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, sie weiß wie wichtig es ist zu wissen, welche Sendungen sich Bürger ansehen.

Bürger, die sich noch für Politik interessieren, sind höchst verdächtig! Und Bürger, die sich die eigens produzierten Programme für Bekloppte reinziehen, sind ungefährlich!

Aber ganz gefährlich sind die sejr seltenen Sendungen, die die ungeschminkte Wahrheiten berichten - wie beispielsweise die Märchen über den Euro:


Veröffentlicht von MrMarius239 am 16.08.2012

Jetzt wissen wir auch, wieso die Haushaltsabgabe gerade jetzt eingeführt wurde. Grund: Bisher konnten Bürger ihren Fernseher abmelden oder gar ihr Radio. Aber das geht mit der Haushaltsabgabe nicht mehr. Da müssen die Bürger zahlen, ob sie in die Röhre gucken oder nicht - schließlich wollen ja die Rundfunksender auch weiterhin leben!

besucherzhler

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Schavan und immer noch kein Ende? - Blog von Kiat Gorina


Einige Monate wurde bundesweit geschwiegen - über die Bildungsministerin Prof. Dr. Schavan. Früher gab es Jäger und Sammler, heute gibt es andere Jäger. Die jagen kein Wild mehr, sondern Plagiatoren. Auch Frau Schavan wurde von solchen Plagiatsjägern gejagt.

Quelle: Plagiatsverdacht? - Dissertation von Annette Schavan 

Wer sich meinen Artikel durchliest - vor allem den Auszug eines Plagiatsjägers - wird auch zu dem Schluss kommen, dass hier abgekupfert wurde - nicht wortwörtlich, sondern es wurden einige Worte umgestellt, andere Worte weggelassen, manchmal auch Worte hinzugefügt.

Nun hat diese Republik ein Problem: Frau Schavan ist ja die Vertraute der Kanzlerin! Ist das vielleicht der Grund, dass die Springer-Presse versucht, sich auf die Plagiatsjäger einzuschießen? Und auf die Universität, an der Schavan vor dreißig Jahren ihre Doktorarbeit vorgelegt hat.

Quelle: DIE WELT Das Prominentenproblem der Ministerin Schavan

Also, eine fundierte Verteidigung schaut anders aus! Nur, auch die Redaktion der WELT hat ein Problem, wenn die Fakten für eine Täuschungsabsicht sprechen, dann gibt es eben nicht mehr viel zu verteidigen. Da wird versucht, auf Vertreter der Universität verbal einzuprügeln, aber die Redaktion der WELT ist sich zu fein, Textpassagen aus der Schavanschen Doktorarbeit mit anderen Quellen, die von Schavan nicht angegeben wurden, zu vergleichen! Warum wohl?

Weil solche Vergleiche zu ungunsten von Schavan ausgehen!

Und dann gibt es noch andere Veröffentlichungen, die quasi zur Entschuldigung anführen, das sei ja schon lange her, als Schavan ihre Doktorarbeit ablieferte.

Quelle: Asenta News Annette Schavan: Doktortitel und Ministeramt weg?:

Was jedoch in jedem Fall beachtet werden sollte, ist die Tatsache, dass die Arbeit von Annette Schavan aus dem Jahr 1980 stammt und insofern hinsichtlich der Zitierweise und der Arbeitsweise von der heutigen Zeit zum Teil abweicht.

Ich finde eine solche "Entschuldigung" als einen Schlag ins Gesicht der früheren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die korrekt gearbeitet haben. Und ein solcher Satz bedeutet ja, dass vor dreißig Jahren Wissenschaftler "anders" gearbeitet haben.

Das jedoch stimmt nicht. Das korrekte Zitieren von fremden Texten in einer wissenschaftlichen Arbeit wurde nicht erst neulich erfunden, das ist schon lange ein fester Bestand einer wissenschaftlichen Arbeitsweise!

Nicht die Arbeitsweise hat sich geändert, sondern die Verfügbarkeit von Textquellen. Und zwar nicht nur für Plagiatoren, sondern auch für Plagiatsjäger! Gäbe es das Internet nicht und damit den Zugriff auf viele Texte, wäre mancher "Doktor" nicht überführt worden.

Nehmen wir beispielsweise Dominic Stoiber, der von der Arbeit eines Drittsemesters abgeschrieben hat! So etwas ist doch oberpeinlich!

Und so gesehen, ist es sehr gut, dass es das Internet gibt. 

Was ist eigentlich eine Dissertation?

Schauen wir doch in Wikipedia nach: "Im Gegensatz zu einer Examens-, Magister- oder Diplomarbeit, die unter Anleitung von Hochschullehrern entsteht und im Regelfall nur den aktuellen Forschungsstand wiedergeben soll, ist die Dissertation oder Dissertationsschrift eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die in der Regel einen Wissenszuwachs beinhalten soll. Sie wird meistens unter Betreuung eines Professors oder Dozenten (traditionell Doktorvater, manchmal auch Doktormutter, eher „Mentor(in)“ oder „Betreuer(in)“) an einem Institut durchgeführt, kann aber auch „außerhalb“ der Universität angefertigt und extern eingereicht werden."

Halten wir fest: Eine Doktorarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit, die einen Wissenszuwachs beinhalten soll - auf den Punkt gebracht: Es geht um neue wissenschaftliche Erkenntnisse!

Und weiter schreibt Wikipédia: "Eine Dissertation soll belegen, dass der Kandidat selbständig wissenschaftlich zu arbeiten versteht. Sie muss im Regelfall neue Erkenntnisse zu dem gewählten Gegenstand enthalten und methodisch einwandfrei sein. Eine Dissertation ist im Normalfall also eine Forschungsarbeit. Wichtig zum Nachweis der Fähigkeit zum eigenverantwortlichen wissenschaftlichen Arbeiten sind auch die Kenntnis der relevanten Forschungsliteratur, der üblichen Arbeitsweise des Fachgebiets, das Ziehen belastbarer Rückschlüsse sowie die Einbettung der eigenen Arbeiten in den wissenschaftlichen Kontext."

Halten wir fest: Eine Dissertation ist der Nachweis dafür, dass der Doktorand selbständig forschen  kann. Und nicht Texte von anderen nachlabern kann und solche Textquellen dann verschweigt! Und gar noch beim Nachlabern verfälscht!

Ich denke, es brechen für manche Universitäten schwere Zeiten an: Die Zeiten, in Laberfächen einen Doktortitel nur mit Nachlabern zu ergattern, dürften vorbei sein. Künftig muss wirklich geforscht werden - und das ist gut so!


Veröffentlicht von MeineSchwesterGunter am 19.10.2012
besucherzhler

Sonntag, 16. Dezember 2012

S21: Der Anfang vom Ende - Blog von Kiat Gorina


Bereits am 14. Oktober 2011 schrieb ich über das Monsterprojekt S21 und die Industrie- und Handelskammer in Ulm unter anderem: 

In Ulm gibt es eine Industrie- und Handelskammer (IHK). Und die Ulmer IHK - allen voran deren Präsident Dr. Peter Kulitz - plädierten, wo  immer es möglich war, für das Monsterprojekt S21 - also für den geplanten unterirdishen Maulwurfsbahnhof.

Jetzt nicht mehr! Was ist passiert? Wurde die Ulmer IHK vernünftig? Nein, das nicht! Aber das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat der Werbung für S21 durch die IHK Einhalt geboten! Wie es dazu kam? Tja, da haben neun Unternehmer gegen die IHK Ulm geklagt. Als Unternehmer müssen sie ja zwangsweise Mitglied bei der IHK sein, aber sie wollten auf keinen Fall zwangsweise diese Werbung für S21 unterstützen. Also klagten sie. Und bekamen Recht!

Die Ulmer IHK hat es ja ziemlich übertrieben: Da hängten sie ein 100 Quadratmeter großes Plakat mit "JA zu S21" an ihre Mauern - jetzt müssen sie es abhängen - wie peinlich! Oder es wird ein Ordnungsgeld von 10.000 Euronen fällig! Und da die IHK Ulm von den Zwangsmitgliedsgeldern "lebt", reagieren die Zwangsmitglieder bestimmt sauer, wenn da so viele Euronen zum Fenster rausgeworfen werden!

Quelle: IHK Ulm - Ein Bollwerk für S21 weniger!

Und vor zwei Tagen meldete der Südkurier: "Ulmer IHK hängt Stuttgart-21-Plakat ab"

Quelle: Südkurier Ulmer IHK hängt Stuttgart-21-Plakat ab.

Für mich bedeutet das den symbolischen Anfang vom Ende des Megaprojektes S21. So meldete beispielsweise das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 in einer Pressemitteilung, dass die Bahnmanager persönlich haften im Falle einer Missachtung eines hohen Schadensrisikos.

Quelle: Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21

Und der Südkurier meldete: "Bahn geht auf Distanz zum Projekt."

Quelle: Südkurier Bahn geht auf Distanz zum Projekt

Bahn-Infrastrukturvorstand Volker Kefer habe im Verkehrsausschuss Zweifel geäußert, ob die Bahn aus heutiger Sicht unter Berücksichtigung der neuen Fakten Stuttgart 21 auf den Weg gebracht hätte, sagte SPD-Fraktionsvize Florian Pronold in Stuttgart.

Jetzt sind die Kanzlerin und ihr Verkehrsminister Ramsauer gefragt! Die Deutsche Bahn gehört ja immer noch dem Bund! Also muss die Kanzlerin endlich die Bahnmanager Grube und Kefer zurückpfeifen und sie dazu verdonnern, darüber nachzudenken, wie die beiden die bereits angerichteten Schäden wieder beseitigen können!

Bahnmanager Kefer versucht immer noch zu tricksen: So redet er von einer Kostenüberschreitung von über eine Milliarde Euronen. Aber das betrifft nur die Kosten, die auf die Deutsche Bahn zukommen. Da jedoch auch Bund und Land und Stadt ihren Beitrag für S21 leisten sollem, müssen deren Mehrkosten auch berücksichtigt werden: insgesamt 2,3 Milliarden. Und dabei wird es nicht bleiben!

Quelle: Stuttgarter Nachrichten Bahn-Manager Kefer und die halbe Wahrheit

Alle Beteiligten versprachen noch vor einem Jahr, dass S21 gestoppt wird, wenn die Kosten überschritten werden. Will von dieser Zusage niemand mehr etwas wissen? Oder leiden alle beteiligten Verantwortliche an Gedächtnisschwund?

Dabei gab Kefer zu, dass die Kosten der Bahn davonlaufen. Und "Die Wirtschaftlichkeit von S 21 geht massiv in die Knie." Wer unter solchen Bedingungen immer noch an diesem Monsterprojekt S21 festhält, handelt extrem verantwortungslos!


Veröffentlicht von Bonatz21 am 03.12.2012


Veröffentlicht von Bonatz21 am 03.12.2012


Veröffentlicht von Bonatz21 am 16.10.2012

besucherzhler

Samstag, 28. April 2012

Neckermann machte es möglich - heute nicht mehr - Blog von Kiat Gorina

"Neckermann machts möglich!" - das war der Erfolgspruch für viele Besteller! Und wie war das damals so einfach: Im Katalog blättern, Bestellkarte ausfüllen und in den Briefkasten. Und ein paar Tage später brachte der Postbote ein Paket.
Auch heute gibt es immer noch Menschen, die mit der Postkarte bestellen. Aber das bindet doch Personal! Und Personal kostet Geld! Also weg mit dem Personal - mindestens die Hälfte bei Neckermann muss gehen und wird gekündigt. 
Und wie soll dann bestellt werden? Über das Internet - da werden standardisierte Formulare ausgefüllt und das gleich mundgerecht den angeschlossenen Datenbanken serviert. Und dann wird die automatisierte Logistikkette angestoßen, vollautomatisiert wird der Artikel im Hochregallager gesucht, in den Karton geworfen und weiter zur nächsten Station. 
Das Suchen und Einpacken der bestellten Artikel soll möglichst ohne Menschen stattfinden - denn Personal kostet Geld!
Aber hier beißt sich der Kapitalismus selbst in den Schwanz: Ein kapitalistischer Unternehmer will viel verkaufen - demnach braucht er Menschen, die ihm den Ramsch abkaufen. Und um zu kaufen, braucht ein Mensch Geld. Und um Geld zu haben, arbeitet derzeit ein Mensch.
Wenn jetzt nun der kapitalistische Unternehmer seine Arbeitnehmer an die Luft setzt und durch Maschinen ersetzt, dann gibt es keine Menschen mehr, die seinen Ramsch kaufen. Denn wenn ein Mensch nicht arbeiten kann, hat er wenig Geld oder gar keins. Er kann nichts kaufen.
Was soll also diese Einsparwut an Personal? Der Kapitalismus sägt damit ganz feste am eigenen Ast! Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Offensichtlich schon! 
Ja, die Gier nach mehr Gewinn vernebelt die Sinne. Und die ganz großen Vernebler sind die Berater! Was passiert eigentlich, wenn immer mehr Produkte automatisch von Maschinen gefertigt werden? Was passiert dann mit den Menschen, die ihre Arbeitsplätze verlieren?
Macht nichts, dann geht der Kapitalismus in andere Länder. Gut, das funktioniert eine Weile! Wenn jedoch auf diesem gesamten Planeten automatisiert wird, werden dann die meisten Menschen ein Auslaufmodell? Das dieses kapitalistische System nicht nehr benötigt?
Ich frage mich wirklich, wieso so angeblich gescheite Leute diesen Planeten mit ihre maßlosen Gier an die Wand fahren?!
Hochgeladen von bostrox2012 am 07.03.2008

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